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DE2260176A1 - Antrieb fuer becherwerke - Google Patents

Antrieb fuer becherwerke

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DE2260176A1
DE2260176A1 DE19722260176 DE2260176A DE2260176A1 DE 2260176 A1 DE2260176 A1 DE 2260176A1 DE 19722260176 DE19722260176 DE 19722260176 DE 2260176 A DE2260176 A DE 2260176A DE 2260176 A1 DE2260176 A1 DE 2260176A1
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DE
Germany
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housing
flywheel
reduction gear
drive
bucket chain
Prior art date
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Application number
DE19722260176
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English (en)
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DE2260176C3 (de
DE2260176B2 (de
Inventor
Gennadij S Kaboskin
Marat M Mandelblat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GNI I PI UGOLNOJ PROMYSLENN
Original Assignee
GNI I PI UGOLNOJ PROMYSLENN
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Publication date
Application filed by GNI I PI UGOLNOJ PROMYSLENN filed Critical GNI I PI UGOLNOJ PROMYSLENN
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Publication of DE2260176A1 publication Critical patent/DE2260176A1/de
Publication of DE2260176B2 publication Critical patent/DE2260176B2/de
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Publication of DE2260176C3 publication Critical patent/DE2260176C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/02Gearboxes; Mounting gearing therein
    • F16H57/028Gearboxes; Mounting gearing therein characterised by means for reducing vibration or noise
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/12Component parts, e.g. bucket troughs
    • E02F3/14Buckets; Chains; Guides for buckets or chains; Drives for chains
    • E02F3/145Buckets; Chains; Guides for buckets or chains; Drives for chains drives
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/14Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using masses freely rotating with the system, i.e. uninvolved in transmitting driveline torque, e.g. rotative dynamic dampers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
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    • F16H57/02Gearboxes; Mounting gearing therein
    • F16H2057/02034Gearboxes combined or connected with electric machines

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Description

  • ANTRIEB FÜR BECEER,WERKE Die Erfindung betrifft Gewinnungsmaschinens bei denen als Arbeitsorgan eine Eimerkette (Becherkette) dient. Genauer genommen betrifft die Erfindung Antriebe für Eimerketten (Becherketten) bei Gewinnungsmaschinen, insbesondere bei Simerkettenbaggern, Naßbaggern (Eimerkettennaßbaggern) und bei ähnlichen Maschinen.
  • Diese Antriebe enthalten als Hauptglied eine Treibwelle, auf der eine Antriebstrommel befestigt ist, die von einer Eimerkette umschlungen wird, zum Inbetriebsetzen der Eimerkette dient und die kinematisch,Uber ein Untersetzungsgetriebe mit dem Elektromotor verbunden ist.
  • Bekanntlich entstehen beim Betrieb von Gewianungsmaschinen mit einem als Eimerkette (Becherkette) ausgebildeten Arbeitsorgan auf der Welle der Trommel, die zum Antreiben der Eimerkette dient, dem Wert nach große wechselnde periodische Störungen, die durch Massenkräfte bedingt sind, welche beim Auflauf der Eimerkettenglieder auf die Kanten der Antriebstrommel sowie beim Eintritt der Eimer in den Abbauort bzw. beim Auslauf derselben aus dem Abbauort entstehen.
  • Diese Störungen werden über das Triebwerk von der Maschine aufgenommen und beeinf lussen (neESativ) ihre Lebensdauer<-> Um die Größe der schädlichen Einwirkungen dieser Störungen auf die Maschine unter dem kritischen Wert zu halten, werden in der Praxis auf Grund von Betriebserfahrungen für aede Baugröße der Maschinen die Betriebsgeschwindigkeiten der Eimerketten beschränkt, wobei die Leistung der Maschine entsprechend vermindert wird.
  • Es ist bekannt, daß die höchsten Betriebsgeschwindigkeiten der Eimerketten bei Mehrgefäßbaggern den Wert von 1...1,37m/s nicht übertreffen.
  • Am Anfang dieses Jahranderts wurden Versuche unternommen, eine Verminderung dieser wechselnden Störungen, die an der Welle der Antriebstrommel für Eimerketten im Betrieb von Eimerkettentaggern, Eimerkettennaßbaggern und ähnlichen Maschinen entstehen, zu erreichen.
  • Es ist bekannt, zu diesem Zwecke in den Getriebeplan des Antriebs (Triebwerks) solche Einrichtungen wie Kurvenhebelgetriebe, Kurvengetriebe mit im Gelenk geknicktem Hebel, Exzentegetriebe mit Schwimmbebel u.a. einzubauen.
  • Als Beispiele können die Antriebe nach den deutschen Patenten Nr. 605497, 608408, 635901 dienen. di Durch diese Getriebe, die'kinematisch mit der Welle des Antriebs und der Trommel verbunden sind, wurde die Winkelgeeine/ schwindigkeit der Antriebstrommel geändert, um möglichst konstante Laufgeschwindigkeit der Eimerkette zu erreichen.
  • Der Hauptmangel der bekannten Antriebe besteht darin, daß sie nur diejenigen Störungen vermindert haben, die wegen der Massenkräfte entstehen, u.zw. dadurch, daß das Ausgleichen der Eimerkettengeschwindigkeit gewährleistet wurde, während die durch den Eintritt der Eimer in den Abbauort bzw. Auslauf derselben aus dem Abbauort verursachten Störungen nicht verringert wurden, da diese Störungen von der Änderung des Abbauortprofils und den Kenndaten des abzubauenden Ge-Steins abhängig sind.
  • Ein anderer Mangel dieser - Antriebe besteht in der Kompliziertheit ihrer Bauart infolge des Einbaues von zusätzlichen komplizierten Getriebestücken. Dadurch sind diese Antriebe nicht zuverlässig im Betrieb.
  • Infolge dieser Mängel finden die oben beschriebenen Antriebe keine Anwendung in der Praxis.
  • Auch andere Eimerkettenantriebe sind bekannt, in deren jeweils Getriebeplan ein elastisches Glied in Gestalt eines Druckluftzylinders eingebaut ist.
  • Es sind einige Arten von Antrieben mit elastischem Glied in Gestalt eines Druckluftzylinders bekannt.
  • Bei den Antrieben der einen Art verbindet der Druckluftzylinder die Treibwelle mit einer Zahnradnabe des Untersetzungsgetriebes, wobei die Antriebstrommel der Eimerkette starr mit der Welle verbunden ist. In diesem Falle tritt der Druckluftzylinder in der Eigenschaft eines Puffers oder Dämpfers mit nichtlinearen Kenndaten auf, zum Beispiel, die Antriebe für Eimerketten nach den deutschen Patenten Nr. 600532, 682902.
  • Der Hauptmangel dieser Antriebe besteht darin, daß sie zwar die Eigenart der Störungen, die durch Massenkräfte der Eimerkette und Baggerungswechselkräfte beim Eintritt der Eimer in den Abbauort und Auslauf derselben aus dem Abbauort verursacht sind, etwas abändern, so daß diese Störungen gleichdaß die Störungen) mäßiger auftreten, aber nicht vermindert werden.
  • In Einzelfällen werden die von der Maschine aufgenommenen Störungen sogar etwas erhöht.
  • Eine Erhöhung der von der Treibwelle auf die Maschine übertragenen Störungen erfolgt in der Regel unter Belastung der Eimerkette bei der Zwischenbetriebsweise.
  • Unter Zwischenbetriebsweise so@l eine Arbeitsweise der Eimerkette, die zwischen Leergang und Nennbetriebsweise liegt,verstanden werden.
  • Diese Antriebe fanden in der Praxis wegen des oben erwähnten Mangels und der Kompliziertheit ihrer Bauart keine Anwendung.
  • Bei den Eimerkettenantrieben einer anderen Art, die ebenfalls ein elastisches Glied in Gestalt eines Druckluftzylinders enthalten, sitzt das Gehäuse des Untersetzungsgetriebes drehbar auf der Welle und ist durch den Druck luft zylinder mit dem Maschinenrahmen verbunden.
  • Bei diesen Antrieben sind außerdem Bremsschuhe vorgesehen, durch die das Gehäuse des Untersetzungsgetriebes im Betriebszustand des Antriebs gegen Drehung festgehalten wird (zum Beispiel, die DDR-Patente Nr. 4333, 4867)* der/ Anstatt Bremsschuhe können Druckrollen benutzt werden, die durch Hebel mit dem Druckluftzylinder verbunden sind.
  • (Zum Beispiels Eimerkettenbager, die durch die DDR-Firma deutschen "Makraf' geliefert werden, oder nach den Patenten Nr.
  • 657818 und 694518 Stoßen die Eimer auf ein unüberwindliches Hindernis, so daß ein Anhalten der Eimerkette eintritt so spricht eine automatische Einrichtung an, die das Gehäuse des Untersetzungsgetriebes von den Bremsschuhen loslöst.
  • In diesem Falle erfolgt das intermittierende Schwingen des Gehäuses unabhängig von der Treibwelle, wodurch eine Abanderung der Art der auf die Maschine übertragenen Störungen im Sinne ihrer Ausgleichung erreicht wird.
  • Gleichzeitig weisen die oben beschriebenen Antriebe denselben liangel wie die anderen bekannten Antriebe auf, der darin besteht, daß diese Antriebe ebenfalls die Größe der von/ Störungen, die infolge Eimerketten-Massenkräften und Baggerungswechßelkräftenentstehen)die durch den Eintritt der Eimer in den Abbauort und Auslauf derselben aus dem Abbauort bedingt sind, nicht vermindern.
  • Auch sind Eimerkettenantriebe bekannt, die ein elastisches Glied Gestalt einer vor der Treibwelle eingebauten Federkuppung enthalten, während die Sicherheitskupplung auf einer der Untersetzungsstufen sitzt zum Beispiel ff nerkettenantrieb am Eimerkettenbagger nach dem DDR-Patent Nr. 198, 199 und nach den deutschen Patenten 582713, 645221, 645800, 652994.
  • Diese Antriebe, wie auch die oben beschriebenen, vermindern nicht die 'Wechselstbrungen, die an der Treibwelle entstehen und von der Maschine aufgenommen werden.
  • Bei Saugbaggern und Naßbaggern werden für Eimerketten (Becherketten) Antriebe benutzt, bei denen die Elektromotorwelle über ein Untersetzungsgetriebe mit der Treibwelle der Kettentrommel starr verbunden wird. Bei diesen Maschinen werden auf diese Weise die Störungen, die an der Treibwelle entstehen, durch die Maschine aufgenommen. Als Folge einer solchen Bauart entsteht ebenfalls eine Begrenzung der Eimerketten-Betriebsgeschwindigkeiten. Bei Maschinen der Naßbagger - bzw. Saugbaggerart liegen die Betriebsgeschwindigkeitender Eimerketten nicht höher als 0,5 ... 0,6 m/s.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Eimerkettenantrieb bei Gewinnungsmaschinen zu vervollkommen.
  • Diese Aufgabe wird bei einer~ Gewinnungseinem/ masdiine mit Arbeitsorgan in Gestalt einer Eimerkette, insbesondere bei Eimerkettenbaggern, Naßbaggern und anderen ähnlichen Maschinen, bei denen der Eimerkettenantrieb eine Treibtrommel enthält, die zum Inbewegungsetzender Kette dient und auf einer Welle befestigt ist und die kinematisch mit dem Elektromotor über ein Untersetzungsgetriebe verbunden ist, dessen Gehäuse mit dem Maschinenrahmen über ein elastisches Glied so gekoppelt ist, dals das Gehäuse beim Anhalten der dadurch gelöst,daß Eimerkettenbelastung drehbar ist, erfindungsgemäßVa--Gehäuse des Untersetzungsgetriebes eine Schwungmasse befestigt wird, wobei das Gewicht der Schwungmasse und die Steifigkeit des elastischen Gliedes, durch welches das Gehäuse mit dem Maschinenrahmen verbunden ist, so angenommen sind, daß die Kreisfrequenz der Eigenschwingungen des mechanischen Schwingungssystems, das durch die Schwungmasse und das elastische Glied gemeinsam mit dem Gehäuse des Untersetzungsgetriebes gebildet wird, entweder gleich ist oder der Kreisfrequenz der periodischen Störungen nahekommt, die an der Trommelwelle entstehen.
  • Durch eine solche Bauart des Antriebs läßt sich an der Trommelwelle ein Moment erhalten, das 50...75» der periodischen Störungen, dämpft die an derselben Welle infolge Zusammenwirkens der Eimer (Becher) mit dem Abbauort und Auslaufs der Eimerkettenglieder (Becherkettenglieder) auf die Kanten der Kettentrommel entstehen.
  • Es ist vorteilhaft, die Schwungmasse mit dem Gehäuse des Untersetzungsgetriebes durch ein kinematisches s Getriebe, dessen Übersetzung mehr als eins beträgt, zu verbinden.
  • Hiermit kann das Eigengewicht der Schwungmasse durch Vergrößerung ihrer reduzierten Masse vermindert werden.
  • Damit die Möglichkeit bester. die Schwungmasse in Abhängigkeit von den Änderungen der Kreisfrequenz der periodischen Störungen an der Treibwelle abzuänderns was insbesondere bei Naßbaggern und Saugbaggern der Fall ist, da hier in der Regel Gleichstrommotoren eingesetzt werden, die es ermöglichen, verschiedene Winkelgeschwindigkeiten der Treibwelle zu erhalten , ist es zweckmäßig, diese Masse in einige Teile zu trennen, ;von denen. jeder mit dem kinematischen Getriebe gekoppelt ist, das durch eine Einzelkupplungsvorrichtung mit dem Gehäuse des Untersetzungsgetriebes verbunden wird.
  • Eine Änderung der Schwungmasse ist ebenfalls durch eine solche Anordnung derselben zu erreichen, bei der der Umlaufhalbmesser der Schwungmasse abgeändert werden kann.
  • Die Vorzüge der erfindungsgemäß ausgeführten Gewinnungsmaschinen bestehen in der erheblichen (50...70ffi) Verminderung der an der Treibwelle entstehenden und von der Maschine aufgenommenen Wechselstörungen, in der Erhöhung der Eimerkettengeschwindigkeiten um mindestens 25...30F und in entsprechender Leistungserhöhung.
  • Außerdem besteht die Güte der Maschine darin, daß das Gedie wicht und die Ausmaße ihres Antriebs das Gewicht und Ausmaße der Eimerkettenantriebe bei den bekannten Maschinen entsprechender Baugröße nicht übertreffen.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine DrauSsicht des erfindungsgemäß ausgeführten Eimerkettenantriebs (Becherkettenantriebs) bei Gewinnungsmaschinen. Das Untersetzungsgetriebe ist im Schnitt gezeigt, die Maschine selbst ist nicht dargestellt; Fig. 2 einen Getriebeplan des erfindungsgemäßen Antriebs axonometrisch dargestellt; Fig. 3 einen Getriebeplan des elastischen Gliedes am erfindungsgemäßen Antrieb; Fig. 4 eine andere Ausführungsart des erfindungsgemäßen Antriebs, bei dem die Schwungmasse in einige Teile getrennt ist, von denen ein jeder mit einem Zahnradgetriebe gekoppelt wird, das durchweineEinzelkupplungsvorrichtung mit dem Gehäuse des Untersetzungsgetriebesverbunden ist; Fig. 5 eine Baugruppe der Einzelkopplung der Schwungmassenteile mit dem Gehäuse des Untersetzungsgetriebes am erfindungsgemäßen Antrieb; Fig. 6 eine Baugruppe der Schwungmassenanordnung bei einer anderen Ausführungsart des erfindungsgemäßen Antriebs für den Fall, wenn der Umlaufradius der Schwungmasse geändert werden kann; Fig. 7 eine Ausführungsart des erfindungsgemäßen Antriebs, bei der das Anlegen des Drehmomentes an die Trommelsellevon zwei Seiten aus erfolgt.
  • Die Maschinen-Hauptbaugruppe, die die Erfindung betrifft, ist der Eimerkettenantrieb.
  • Der Antrieb enthält: Antriebstrommel 1 (Fig. 1, 2, 3, 4 und 7), die von der Eimerkette 2 (Fig.2 und 3) umschlungen ist; Treibwelle 3 (Fig. 1, 2, 4 und 7), auf der starr die Trommel 1 befestigt ist; Elektromotor 4Jmit den kinematisch die Treibwelle 3 über das Haupt-Untersetzungsgetriebe 5 (Fig. 1,2, 3,4 und 7) und Zusatz-Untersetzungsgetriebe 6 (Fig. 1,2,4 und 7) verbunden ist.
  • Die Treibwelle 3 läuft in den Lagern 7 des Maschinengehäuses. Das Gehäuse 8 (Fig, 1,2,3,4 und 7) des Haupt-Untersetzungsgetriebes 5 wird gegen. Drehung durch ein Kurvenhebelgetriebe zurückgehalten, das als elastisches Glied 8a (Fig. 2 und 3) dient, in dem enthalten sind: Druckrollen 9 (Fig. 1,3, 4 und 7), die in die profilierten Vertiefungen 10 (Fig. 3), welche im Gehäuse 8 des Untersetzungsgetriebes 5 vorgesehen sind, eingreifen (diese Teile des Gehäuses des Untersetzungsgetriebes 5 mit profilierten Vertiefungen 10 dienen als Kurven); Hebel 11; Druckluftzylinder 12, der mit den Hebeln 11 gekoppelt ist; Freienden der Hebel 11, die miteinander durch das Hebelgestänge 12a und Schwengel 13 verbunden sind. Das Kurvenhebelgetriebe dient als elastisches Glied, das das Gehäuse 8 des Untersetzungsgetriebes 5 mit dem Rahmen der (in der Zeichnung nicht dargestellten) Maschine verbindet.
  • Die Speisung des Druckluftzylinders 12 erfolgt vom Windkessel 14 durch die.Druckluftleitung 15 mit normal-geschlossenem, elektromagnetisch gesteuertem Ventil 16 und mit normal geöffnetem elektromagnetisch gesteuertem Ventil 16a.
  • Der Antrieb enthält auch eine Schwungmasse.
  • Nach der einen Ausführungsart des Antriebs ist die Schwungmasse 17 (Fig. 1,2,4,7) starr auf der Welle 18 (Fig. 1,2,4,5,6, 7) befestigt, die kinematisch mit dem Gehäuse 8 durch das Zahnradgetriebe 19 (Fig. 1,2,3,lot,6 und 7), dessen Übersetzung mehr als 1 beträgt, verbunden ist.
  • In diesem Falle wird ein erheblich kleineres Gewicht der schwungmasse<angeschlossen durch Vergrößerung ihrer reduzierten Masse proportional dem Quadrat des Ubersetzungswertes Nach der anderen Ausführungsart des Antriebs ist die Schwungmasse 17 in einige Teile 20 (Fig. 4 und 5) getrennt, von denen ein jeder mit dem Gehäuse 8 des Untersetzungsgetriebes 5 durch eine Einzelkupplungsvorrichtung verbunden ist, die folgendes enthält: (Fig. 5) mit elastischen Wänden versehene Kammer 21, die zwischen dem Teil 20 der Schwungmasse und der Nabe 22 sitzt, auf der der Teil 20 frei angeordnet ist. Die Ringe 23 verhindern eine seitliche Verschiebung der Schwungmassenteile 20. Die Kammer 21 ist an der Nabe durch Vulkanisierung befestigt.Der Hohlraum der Kammer 21 steht durch die Druckluftkanäle 24 und 25 mit dem elektromagnetisch gesteuerten Einzeldruckluftventil 26 in Verbindung, das seinerseits mit der (in der Zeichnung nicht angedeuteten) Druckluftquelle verbunden ist.
  • Das Druckluftsteuerventil 26a ist für die Kammer der Kupplungsvorrichtung der anderen Schwungmasse bestimmt.
  • Durch Druckluftzuführung in den Hohlraum der Kammer 21 wird die Einzelkupplung eines jeden Schwungmassentéils 20 mit der Nabe 22 gewährleistet.
  • Der Vorzug einer solchen Ausführungbesteht in der Möglichkeit, die Schwungmasse in Abhängigkeit von der Ereisfrequenz der periodischen Störungen an der Treibwelle 34zuändern> durch das unabhängig9Inbetriebsetzen von Einzelteilen 20 der Schwungmasse 17 <^> Dieser Umstand hat eine besondere Bedeutung für Maschinen wie Naßbagger, Saugbagger.
  • Nach der anderen Ausführungsart des Antriebs (Fig. 6) wird zwecks Änderung des reduzierten Gewichtes der Schwungmasse 27 ebenfalls in Abhängigkeit von der Änderung der Kreisfrequenz periodischer Störungen an der Treibwelle 3 diese Schwungmasse in radial laufenden Führungen 28, die starr mit der Welle 18 verbunden sind, angeordnet. Die Schwungmasse 27 kann in diesen Führungen 28 durch die Vorrichtung 29 in Radialrichtung versetzt werden. Die Welle 18 ist durch ein Zahnradgetriebe 19 mit dem Gehäuse des Haupt-Untersetzungsgetriebes 5 des Antriebs verbunden.
  • Das Gehäuse 8 des Untersetzungsgetriebes 5, die Schwungmasse 17 oder 27 und das elastische Glied 8a bilden ein mechanisches Schwingungssystem.
  • Das Gewicht der Schwungmasse' 17 (27) sowie die dem elastischen Glied, das durch das Kurvenhebelgetriebegebildet ist, zugehörtige Steifigkeit, die insbesondere durch das Profil der Vertiefungen 10 und den Druck des Druckluft zylinders 12 bedingt ist, werden so angenommen, daß die Kreisfrequenz der Eigenschwingungen des mechanischen Schwingungssystems, die die Schwungmasse 17 oder 27, das elastische Glied 8a und das Gehäuse 8 des Untersetzungsgetriebes 5 enthält, der Kreisfrequenz der periodischen Störungen an der Treibwelle entweder gleich ist oder nahekommt.
  • Das Profil für die Druckrollen 9 ist bekannt und wird, z.B. an den Baggern DS1500 (BRD), ES3150 (DDR) ausgeführt. Der Druck im Druckluftzylinder 12 ist für jeden Einzelfall in Abhängigkeit von den Kenndaten des Hebelgestanges am Kurvenhebelgetriebe angenommen.
  • Bei allen Ausführungsarten des Eimerkettenantriebes verläuft der Betrieb der Maschine in derselben Weise.
  • Im Verlaufe des Betriebs der Eimerkette 2 führt das Gehäuse 8 des Haupt-Untersetzungsgetriebes 5 und die mit dem Gehäuse verbundene Schwungmasse 17 oder 27 Drehschwingungen aus.
  • Dank dieser Schwingungen erhält die Eimerkette 2 (die ein Gewicht von 100t und darüber aufweist) zusätzliche Schwin-9Ungsbewegungen, die zusätzliche Massenkräfte verursachen, welche die an der Treibwelle 3 entstehenden Störungen dämpfen, die durch Massenkräfte bedingt sind, welche beim Auflauf der Kettenglieder auf die Kanten der Kettentrommel 1 und beim Eintritt der Eimer in den Abbauort und Auslauf derselben aus dem Abbauort entstehen.
  • Dabei steht das Untersetzungsgetriebe 5, das als Glied dient, welches Elektromotor 4, Treibwelle 3 und mechanisches Schwingungssystem vereinigt, das Schwungmasse 17 oder 27, Gehäuse 8 des Untersetzungsgetriebes und elastisches Glied 8 enthält, als Differentialgetriebe im Betrieb.
  • Bei einer hemmenden Belastungsweise der Eimerkette 2, was insbesondere beim Stoßen der Eimer der Kette 2 auf unüberwindliches Hindernis der Fall ist, schwenkt das Gehäuse 8 des Untersetzungsgetriebes 5, wobei die Druckrollen 9 (Fig. 3) auf der Oberfläche der Vertiefungen 10 rollen, und die Hebel 11 sowie die mit diesen verbundenen Hebel 12 a und den Schwengel 13 spreizen. Erreicht der Schwengel 13 eine Lage, die dem zulässigen Gren~moent an der Treibwelle 3 entspricht, so tritt der Geber 30 in Tätigkeit.
  • Dabei wird Ventil 16a geschlossen, und Ventil 16 geöffnet.
  • In diesem Falle wird die Druckluft zuführung aus dem Windkessel 14 unterbrochen und die Arbeitskammer des Druckluftzylinders 12 steht durch das Ventil 16 mit der Außenluft in Verbindung.
  • In einer solchen Stellung werden die Hebel 11 noch mehr gespreizt, die Druckrollen 9 verlassen die profilierten Vertiefungen 10 und das Gehäuse 8 kannXfrei>bei gehemmter Treibwelle 3 rotieren.
  • Das Drehmoment vom Elektromotor 4 und die kinetische Energie der Umlaufmassen des Antriebs werden auf die Treibwelle 3 nicht übertragen, Die Abschaltung des Elektromotors 4 erfolgt nach dem Signal desselben Gebers 30.
  • Dadurch, daß der Antrieb ein erfindungsgemäßes mechanisches Schwingungssystem enthält, wird das Dämpfen der von der Maschine aufgenommenen periodischen Störungen um 50...70% gewährleistet.
  • Es ist auch zu vermerken, daß bei der Hemmung der Treibwelle 3 die kinetische Energie der Massen 17 oder 27 auf die Eimerkette 2 nicht übertragen wird, da das Gehäuse 8 frei rotieren kann.
  • Nach Beseitigung der Ursache der Hemmung an der Eimerkette 2 wird das Gehäuse 8 des Untersetzungsgetriebes 5 so gedreht, daß die profilierten Vertiefungen 10 unter die Druckrollen 9 gelangen. Die Ventile 16 und 16a werden von Hand oder automatisch in die Normalstellung eingebracht.
  • Dabei wird die Druckluft aus dem Windkessel 14 der Arbeitskammer 12 zugeführt, die Hebel 11 werden zusammengeführt, die Druckrollen 9 laufen in die Vertiefungen 10 ein und das Gehäuse 8 des Untersetzungsgetriebes 5 wird gegen Drehung festgehalten.
  • Danach wird der Elektromotor 4 eingeschaltet.
  • In dieser Weise wird die Eimerkette inbetriebgesetzt.
  • Es ist zweckmäßig, den erfindungsgemäßen Antrieb zweiseitig ausüfuhren, wie es in Fig. 7 dargestellt ist, in der zwei oben beschriebene Antriebe der Eimerkette angegeben sind, die das Antreiben einer einzigen Kettentrommel 1 ermöglichen.
  • Die Vorzüge eines Doppelantriebs bestehen erstens in der Gleichmäßigkeit der Belastung der Treibwelle durch das Drehmoment, zweitens in der symmetrischen Belastung der Maschine durch das Gewicht des Antriebs, drittens in der Möglichkeit, eine installierte Antriebsleistung zu erreichen, die die von der/ maximale Leistung einzelner Industrie gelieferten Elektromotoren übertrifft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    einem/ 1. Gewinnungsmaschine mit Arbeitsorgan in Gestalt einer Eimerkette, insbesondere Eimerkettembagger, Naßbagger oderähn, liche Maschine, bei der der Eimerkettenantrieb eine Treibtrommel enthält, die zum Inbewegungsetzen der Kette dient und auf einer Welle befestigt ist, die kinematisch mit dem Elektromotor über ein Untersetzungsgetriebe verbunden ist, dessen Gehäuse mit dem Maschinenrahmen über ein elastisches Glied so gekoppelt ist, daß das Gehäuse beim Stillhalten der Eimerkettenbelastung drehbar ist, wodurch die Benutzung des Untersetzungsgetriebes als Sicherheitskupplung erreicht wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß am Gehäuse (8) des Untersetzungsgetriebes (5) eine Schwungmasse (17) und (27) befestigt ist, wobei das Gewicht der Schwungmasse und die Steifigkeit des elastischen Gliedes (8a), durch welches das Gehäuse (8) mit dem Maschinenrahmen verbunden ist, so angenommen sind, daß die Kreisfrequenz der Eigenschwingungen des mechanischen Schwingungssystems, das durch die Schwungmasse und das elastische Glied gemeinsam mit dem Gehäuse (8) des Untersetzungsgetriebes (5) gebildet wird, der Kreisfrequenz der intermittierenden Störungen'4entweder gleich ist oder nahekommt) die an der Welle (3) der Treibtrommel (1) entstehen, < > 2. Gewinnungsmaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Schwungmasse (17) und (27) mit dem Gehäuse (8) des Untersetzungsgetriebes (5) durch ein kinematisches Getriebe (19) verbunden ist, dessen Ubersetzung mehr als 1 beträgt. und 2,/ 3. Gewinnungsmaschine nacbAnspruch 1 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Schwungmasse (17) in einige Teile (20) getrennt wird, von denen jeder mit einem Zahnradgetriebe (kinematischen Getriebe) (19) gekoppelt ist, das mit dem Gehäuse (8) des Untersetzungsgetriebes (5) durch eine Einzelkupplungsvorrichtung verbunden ist.
    4. Gewinnungsmaschinenach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß eine .Anordnung der Schwungmasse (2?) angenommen ist, bei der der Radius ihrer Um= laufbahn veränderbar ist.
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DE2260176B2 DE2260176B2 (de) 1975-03-27
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2815760A1 (de) * 1977-07-04 1979-01-25 Leipzig Inst Foerdertech Antrieb fuer maschinen mit periodisch veraenderlicher belastung, insbesondere fuer tagebaugrossgeraete
EP0010267A3 (de) * 1978-10-20 1980-05-14 Vincenzo Michelin Vorrichtung und Verfahren zum Trägheitsausgleich

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DE2815760A1 (de) * 1977-07-04 1979-01-25 Leipzig Inst Foerdertech Antrieb fuer maschinen mit periodisch veraenderlicher belastung, insbesondere fuer tagebaugrossgeraete
EP0010267A3 (de) * 1978-10-20 1980-05-14 Vincenzo Michelin Vorrichtung und Verfahren zum Trägheitsausgleich

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