DE2260022B2 - Vorrichtung zum konvertieren eines durch abtasten einer beleuchteten graphischen vorlage erzeugten analogen signals in eine rechteckwelle - Google Patents
Vorrichtung zum konvertieren eines durch abtasten einer beleuchteten graphischen vorlage erzeugten analogen signals in eine rechteckwelleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Konvertieren eines durch Abtasten einer beleuchteten graphischen
Vorlage erzeugten analogen Signals, welches zwischen einem hohen Signalwert und einem niedrigen
SignJwert entsprechend einer großen Amplitude und einer niedrigen Amplitude schwankt, i., eine Rechteckwelle.
Der Anwendungsbereich, bei welchem der Gegenstand der Erfindung zur Anwendung gelangen kann,
wird am besten unter Hinweis auf Fig. 1 verstanden.
Fig. 1 zeigt einen Behälter Ii. der eine graphische Vorlage 12 trägt, die aus dunklen und hellen Abschnitten
besteht, und der sich entlang eines Förderers Π in Richtung des Pfeiles 14 bewegt, so daß der Behälter der.
Abtastbercich bzw. Erfassungsbereich eines Abtastmechanismus passiert, der allgemein mit 16 bezeichnet ist.
Der Abtastmechanismus 16 enthält ein Prisma 17 mit mehreren Flächen, welche um eine mittlere Achse
rotiert, um die Ausgangsenergie einer Energiequelle 18. beispielsweise eine!· Laserstrahl, zum Behälter 11 zu
schicken und ihn durch die graphische Vorlage 12 reflektiert auf eine andere Seite des Prismas 17
auftreffen zu lassen, wobei er dann schließlich durch einen Detektor 19. wie beispielsweise eine photoelektrische
Röhre, empfangen wird.
Die graphische Vorlage oder Aufschrift 12 trügt dunkle und helle Abschnitte, welche unterschiedliche
Energiereflcxionseigenschafter. aufweisen, so daß der
reflektierte Lichtstrahl abhängig von den Abschnitten auf der Aufschrift moduliert wird. Irgendeine in der
Aufschrift 12 kodierte Information moduliert durch die Änderung der Breite der Abschnitte den reflektierten
Strahl in Einklang mit dem Kode. Es ist daher möglich, die Information in der graphischen Vorlage bzw.
Aufschrift zu dekodieren, indem man die reflektierte Energie erfaßt und dekodiert.
In dem Abtastmechanismus ist ebenso ein Energiedetektor,
beispielsweise eine Photozelle 21 und eine kleine Probeaufschrift 22, enthalten. Die Photozelle 21 und die
Aufschrift 22 sind so angeordnet, daß sie den ausgesendeten Strahl unterbrechen, wenn die Winkelablenkung
oder Richtung des Strahls derart verläuft, daß der Strahl auf den Behälter 11 auftrifft, jedoch nicht
begonnen hat, die Aufschrift 12 abzutasten. Wenn der ausgesendete Strahl zufällig auf den Photodetektor 21
auftrifft, so wird eine automatische Eichschaltung betätigt, um die von der Probeaufschrift 22 reflektierte
Energie zu eichen. Dies gestattet eine automatische Eichung des Abtastsystems, um Ansammlungen von
Schmutz oder anderen optischen Fehlern und anderen SysiemparamctcränderLTigen. die zeitweilig auftreten
können, Rechnung zu tragen.
Die von der graphischen Vorlage bzw. Aufschrift 12 reflektierte Energie wird von dem Detektor 19 zu einer
Verstärker- und Detektoreinheit 23 geschickt. Der Detektor 19 und der Verstärker/Detektor 23 arbeiten
zusammen und konvertieren die modulierte Energiewelle in eine Rechteckwelle, deren Amplituden und
Impulsbreiten proportional zur Modulation des Lichtstrahls sind und die demzufolge proportional zu den
Abschnittbreiten sind, die auf der Aufschrift t2 vorhanden sind.
Es gibt zur Zeit eine Reihe von Systemen, um Energie in eine Rechteckwelle zu konvertieren, die von einer
graphischen Vorlage reflektiert wird. Diese Systeme sind jedoch mit verschiedenen Nachteilen behaftet, wie
beispielsweise einer Empfindlichkeit gegen Geräusch und gegenüber Hintergrundrauschen. Diese Nachteile
folgen häufig aus der Art und Weise der Konvertierung in eine Rechteckwelle. Ein Beispiel zeigt F i g. 2a und 2b.
In Fig. 2a bleibt der Stromwert entsprechend der dunklen Fläche aus dem Detektor virtuell unverändert,
wenn von einem Abtastungsobjekt kein Reflexionssignal empfangen wird. Wenn jedoch ein Reflexionssignal
empfangen wird, so ändert es den Detektorstrom in Einklang mit der Reflexionsfähigkeit der Abschnitte der
Aufschrift. In Fig. 2a ist dies als sinusförmige Wellenform dargestellt. Die Umformung in eine
Rechleckwelle wird durch die Verwendung des Signalpegels oberhalb eines Schwellenwertes als die
große Rechteckwellenainplitude und Verwendung des Signalwcrtes unterhalb des Schwellenwertes als die
niedrige Rechteckwellenamplitude erreicht.
Dieser Systemtyp ist für überwachte Bereiche oder Umgebungen annehmbar. Jedoch in Umgebungen, bei
denen die Lichtwerte des Umgebungslichtes sich ändern, oder das reflektierte Signal mii Geräusch
behaltet ist. oder der Kontrast zwischen den Abschnitten gering ist, nimmt die Verwendbarkeit und
Annehmbarkeit dieses Systems ab.
Dies läßt sich unter Hinweis auf F i g. 2b besser verstehen, wobei der Schwellenwert nicht in die Nähe
des Zentrums des reflektierten Signals fällt und zwar aufgrund von Umgebungsbedingungen. Es ist somit die
Rechteekwellenaus^angsgrößc verzerrt und sie gibt
nicht genau das reflektierte Signal wieder. Darüber hinaus Kann die Geräuschkomponente in dem reflektierten
Signal bewirken, daß das Signal unter den Schwellenwert fällt, wodurch die Rechteckwcllenausgangsgröße
noch weiter verzerrt wird.
F 1 g. 2c zeigt ein weiteres Manko der Systeme nach dem Stand der Technik. In Fig. 2c verändert sich der
Nenndetektorstrom (Wellenform 26) mit dem Abtastwinkel und zwar aufgrund der Spiegeleigenschaften des
reflektierten Lichts. Die reflektierten Signale 27 ergeben daher eine einheitliche Rechteckwelle 28, da
der Schwellenwert dicht am Mittelpunkt des reflektierten Signals gelegen ist. Die bei einer anderen
Abtastwinkelposition auftretenden reflektierten Signale 29 führen jedoch zu einer verzerren Rechteckwelle 30,
da der Schwellenwert nahe einer Auslenkung des reflektierten Signals gelegen ist. Weiter liegen die
reflektierten Signale 31 oberhalb des Schwellenwertes und werden damit nicht erfaßt. Bei bekannten Systemen
der vorliegenden Art gelangen gewöhnlich komplizierte Filterverfahren zur Anwendung, um diese Nachteile zu
beseitigen, was jedoch im allgemeinen nicht zu dem gewünschten Erfolg führt.
Bei bekannten Systemen gelangt auch manchmal eine automatische Verstärkungsregelung zur Anwendung,
indem das vom Hintergrund des Gegenstandes, der gelesen werden soll, reflektierte Licht gemessen wird,
und dann die Systemverstärkung als Funktion des Wertes des modulierten Signals eingestellt wird.
welches von dem abgetasteten Objekt, über dem Hintergrundwert, empfangen wird. Bei diesem Systemtyp
befindet sich häufig der Hintergrund nahe am Detektor und nimmt normalerweise einen wesentlichen
Abschnitt des Abtastfeldes ein. Das Messen des Signals, um die Verstärkung einzustellen, erfolgt auf einer
kontinuierlichen periodischen Grundlage und kann daher leicht in ein automatisches Verstärkungsregelungs-Signal
umgeformt werden, da das automatische Verstärkungsregelungs-Signal effektiv von einem gesteuerten
Hintergrund abgeleitet wird.
Aus der DT-AS 14 12 727 ist eine Schaltungsanordnung für Faksimilisender mit einer Regeleinrichtung
bekannt, die in Abhängigkeit vom Reflexionsgrad des Bilduntergrundes arbeitet. Die Schallungsanordnung
umfaßt ein photoelektrisches Element, einen von diesem angesteuerten Bildsignalverstärker und eine Regeleinrichtung,
welche aus den Bildsignalen die dem Reflexionsgrad des Bilduntergrundes entsprechenden
Signale herausfiltert und in Abhängigkeit davon eine Verstellung des Arbeitspunktes des photoelektrischen
Elements vornimmt.
Um ein Abtasten von Nachrichtenträgern mit generell unterschiedlichem oder auch in sich schwankenden
Reflexionsgrad und veränderlichen Kontrastverhältnissen zu ermöglichen, sind gemäß diesem
bekannten System im Sender ein Begrenzer zur beidseitigen Begrenzung der Bildsignale sowie ein
Umformer zur Umsetzung der Bildsignale in Schwarz-Weiß-Signale vorgesehen. Weiter ist die Regeleinrichtung
zur kontinuierlichen Verlagerung des mittleren Potentials der Bildsignale am Begrenzereingang auf
einen etwa mittig zwischen den Begrenzungspotentialen liegenden Pegel gelegt und weiter ist zwischen
dem Bildsignalverstärker und dem Umformer eine Einrichtung zur Glättung der Bildsignale und zur stärkeren
Abflachung der einer Schwarzänderung des Biidinhaits entsprechenden Signalflanken als der einer Weißänderung
entsprechenden Signalflanken geschaltet.
Das bekannte System arbeitet etwa in der folgenden Weise:
Die aus einer Photovervielfacherröhre abgegebenen
Signale gelangen zunächst durch einen Bildsignalverstärker und dann zu der Glättungseinrichtung, weiter zu
einem Begrenzer, einem weiteren Begrenzer und zu der Regeleinrichtung. Der erstere Begrenzer führt dem
Eingang des Verstärkers eine Vorspannung zu, deren Amplitude von der Amplitude seines Eingangssignals
abhängt. Dieser Begrenzer ist so eingestellt, daß der Verstärker ein Signal abgibt, wenn das dem Begrenzer
zugeführte Signale unterhalb eines vorgegebenen Schwellwertes liegt. Unterhalb dieses Wertes wird die
Arbeitsweise des Verstärkers nicht durch den Begrenzerbeeinflußt.
Der zweite Begrenzer und die Regeleinrichtung weisen ferner einen Transistor auf, dessen Basis über
einen Widerstand mit dem Emitter eines weiteren Transistors verbundeiTist. Der Emitter des erstgenannten
Transistors erhält über einen Spannungsteiler eine Vorspannung. Der Kollektor dieses Transistors liegt
über einen Kondensator an Masse und ist weiterhin an den Verzweigungspunkt zwischen zwei in Reihe mit
einem Potentiometer liegenden Widerständen angeschlossen. Wenn das der Basis des erstgenannten
Transistors zugeführte Signal negativer wird als die an den Emitter dieses Transistors angelegte Vorspannung.
so sperrt der Transistor. Dadurch verändert sich das der Fotovervielfacherröhre über den Spannungsteiler zugeführte
Potential in negativer Richtung, so daß der Verstärkungsgrad der Röhre geändert wird.
Der Kondensator bewirkt dagegen in Verbindung mit einem Widerstand, daß das zur Steuerung der
Fotovcrvielfacherröhre zurückgekoppelte Signal den langsamen Änderungen des Eingangssignals folgt,
welche aut Schwankungen im Reflexionsvermögen des Untergrunds beruhen.
Diese bekannte Schaltungsanordnung läßt sich bei im ίο wesentlichen gleichbleibenden Lichtverhältnissen, d. h.
für eine Abtastung des zu übertragenden Bildes aus nächster Nähe verwenden.
Bei Auftreten von Streulicht oder unterschiedlicher Helligkeit der Umgebung kann jedoch der Diinkelwert
der dunklen bzw. schwarzen Abschnitte des abzutastenden Bildes stark verfälscht werden, wobei jedoch dann
diese bekannte Schaltungsanordnung nicht mehr einwandfrei funktionieren kann, da lediglich Fehler im
Helligkeitswert des Untergrunds kompensiert werden. so daß also beispielsweise dann, wenn die Mitte eines
mit Schreibmaschine geschriebenen O verschmiert ist. dieses Zeichen durch die Wirkung der genannten
Begrenzer und der Regeleinrichtung regeneriert wird und in diesem Fall nicht als schwarzer Punkt übertragen
wird. Wenn sich jedoch bei dieser bekannten Schaltungsanordnung der Dunkelwert irgendwelcher Zeichen
ändert, beispielsweise aufgrund von Streulicht oder einer wechselnden Helligkeit des UmgebungsÜchtes,
so kann diese bekannte Schaltungsanordnung keine Regenerierung des Dunkelwertes vornehmen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird daher darin gesehen, die Vorrichtung der eingangs
definierten Art derart zu verbessern, daß sie weitgehend gegen Störeinflüssc. wie beispielsweise durch Alterung
bedingte Systemveränderungen oder insbesondere durch Interferenz mit Umgebungseinflüssen (Streulichtveränderungen)
unempfindlich ist.
Ausgehend von der Vorrichtung der eingangs definierten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
gelöst durch eine erste Schaltungsanordnung zum Erfassen und Speichern des Signalwertes entsprechend
dem einen Amplitudenwert und durch eine zweite Schaltungsanordnung zum Erfassen und Speichern des
Signalwertes entsprechend dem anderen Amplitudenwert, weiter durch eine mittelwertsbildende Schaltung,
um aus den Ausgangsgrößen der ersten und zweilen Schaltungsanordnung einen Mittelwert bzw. Mittelwenssignal
hinsichtlich der Amplitudenwerte zu erzeugen, und durch eine Schaltung, die das Mittelwertssignal
und das analoge Signal empfängt und eine rechteckförmige Ausgangsspannung erzeugt, die immer beim
Mittelwertssignal zentriert ist. derart, daß die rechteckförmige Ausgangsspannung einen hohen Pegel tiat,
wenn das analoge Signal über das Mittelw-srtssignal steigt, und einen niedrigen Pegel hat, wenn das analoge
Signal unter das Mittelwertssignal fällt.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist also so aufgebaut, daß auch Streulichteinflüsse bzw. unterschiedliche
Helligkeit der Umgebung automatisch kompensiert werden, wobei die Vorrichtung nach der
Erfindung etwa in der folgenden Weise arbeite1:
Während bei der erwähnten bekannten Schaltungsanordnung die Verlagerung des mittleren Potentials der
Bildsignale durch Regelung des Verstärkungsfaktors des Abtastelements bzw. der Fotovervielfacherröhre
erreicht wird, so daß also beispielsweise bei einem zu kleinen Weiß-Signal die Verstärkung so weit erhöht
wird, daß das Weiß-Signal in den Beerenzungsbereich
bzw. dicht an diesen herankommt, während das Dunkel-Signal ungeachtet der zugenommenen Verstärkung
auf dem Begrenzungswert gehalten wird, wird bei der Vorrichtung nach der Erfindung jedes Signal
entsprechend einem Hellwert als auch entsprechend einem Dunkelwert gespeichert. Aus den jeweils
gespeicherten Signalen wird dann hinsichtlich der Amplitude dieser Signale ein Mittelwert gebildet und
dieser Mittelwert wird als Bezugsschwelle verwendet und paßt sich laufend irgendwelchen Signalveränderungen
an, ungeachtet, ob diese nun durch eine Schwarzänderung oder eine Weißänderung verursacht werden.
Im Gegensatz z.u dem Bekannten ist also die Vorrichtung nach der Erfindung auch für die Abtastung
von Informationen auf eine größere Entfernung geeignet und ist weitgehend gegenüber Störeinflüssen
unempfindlich.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung, bei der eine graphische Vorlage zur Anwendung gelangt, wird der
Hintergrund nicht gesteuert, und das automatische Verstärkungsregelungssignal wird während eines sehr
kurzen Abschnittes des Abtastvorganges bzw. des Abtastfeldes abgeleitet. Damit ist das automatische
Verstärkungs-Regelungssignal nicht gleichförmig und wird in Form von ein paar Datenbus der gesamten
Abtastung empfangen.
Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung bcteht auch darin, daß sie eine automatische
Verstärkungsregelung aufweist, bei der automatisch die Verstärkung der Schallungsanordnung geändert wird.
um langandauernde Schwankungen, wie beispielsweise Schwankungen in den Eigenschaften des Detektors bzw.
Fotoclektronenverstärkerröhre. wie Ansammlung von Schmutz, an der optischen Einrichtung der Vorrichtung
und andere ahnliche Änderungen zu kompensieren, die schrittweise, jedoch einschneidend, die Gesamtchuliikieiistik
der Vorrichtung ändern. Auch werden automatisch Veränderungen oder Schwankungen in
dem Bereich zwischen dem Abtastmechanismus und der abgetasteten grafischen Vorlage kompensiert und
ebenso Änderungen im Kontrast der Abschnitte der grafischen Vorlage bzw. Aufschrift, wenn beispielsweise
unterschiedlich farbige Abschnitte für unterschiedliche Aufschriften verwendet werden.
Besonders zweckmäßige Ausgestaltungen der F.rfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 12 beschrieben.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte Darstellung eines Abtastsystems,
bei welchem das System nach der Erfindung zur Anwendung gelangen kann;
Fig. 2a, 2b und 2c Wellcnformen. die bei den Systemen nach dem Stand der Technik erzeugt werden
und dazu dienen, die Nachteile bei den Systemen nach dem Stand der Technik zu erläutern;
F i g. 3 eine bevorzugte Ausführungsform des Verstärker/Detektors nach der Erfindung;
Fig. 4 eine bevorzugte Ausführungsform einer Technik zum Vorsehen einer automatischen Verstärkungsregelung,
um Abtastbereich- und Aufschriftencharakteristik-Schwankungen zu kompensieren;
Fig. 5 einen Satz von Zeitsteuer-lmpulsweüenformen,
die zum Verständnis der Betriebsweise des Systems nützlich sind; h<
F i g. 6 einen Satz von Wellenformen. die die
Betriebsweise des Systems veranschaulichen, wenn die
Kodeaufschrift abgetastet wird;
F i g. 7 zeigt, auf welche Weise der Schwellenwert des Systems nach der Erfindung dem Strom des Photoelektronenvervielfaehers
folgt, wenn sich dieser mit der Entfernung oder anderen Faktoren ändert;
Fig. 8 eine bevorzugte Ausführungsform eines
Systems zum Erzeugen von Zeitsteueriirpulsen; und
Fig. 9 eine bevorzugte Ausführungsform eines Systems zum Erzeugen des Meßsignals, welches in der
Verstärkungsregelung von F i g. 4 verwendet wird.
In F i g. 3 ist eine bevorzugte Ausführungsform des Verstärker/Detektors nach der Erfindung gezeigt, und
die Betriebsweise dieser Ausführungsform ist in F i g. 7 veranschaulicht. In F i g. 7 ändert sich der Detektoroder
Fotovervielfacher-Strom in Einklang mit dem Abstand zwischen dem Abtastmechanismus und der
abgetasteten Aufschrift oder aufgrund von Umgebungsoder Geräusch-Zuständen oder aus irgendwelchen
anderen Gründen. Bei den bekannten Systemen bewirkt diese Schwankung in dem FotovervielfacherStrom
häufig, daß die von der Aufschrift 12 reflektierten Signale so schwanken, daß die Schwelle nicht in die
Mitte dieser Schwankungen fällt, wodurch eine verzerrte Wellenform verursacht wird. Bei dem System nach
der Erfindung folgt jedoch die Schwelle dem Fotoverviclfachcr-Strom,
so daß die durch Reflexionsänderungen an der Aufschrift bewirkten Schwankungen immer
zentriert um den Schwellenwert gelegen sind. Dies wird durch Erfassen des PMT-Stromwertes und durch
Einstellen des Schwellenwertes auf einen bestimmten Wert oberhalb dem Fotovcrviclfacher-Wcrt erreicht.
Fig. 3 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des
Verstärker/Detektornetzwerkes, das allgemein in F i g. 1 als Verstärker/Detektor 23 veranschaulicht ist. In
Fig. 3 wird die Ausgangsgröße der Photoelektroncnvervielfacherröhre 19 zu einem Verstärker 36 geleitel.
Wenn eine Aufschrift abgetastet wird, so ist die Ausgangsgröße vom Fotovervielfacher 19 eine sich
ändernde Wellenform, wie sie in F i g. 7 veranschaulicht
ist. Die schwankenden Spannungswerte 32 werden dann durch den Verstärker 36 verstärkt und werden an eine
Kapazität 37 angelegt. Es sei hervorgehoben, daß aufgrund der Betriebsweise vom Fotovervielfacher 19
der größte Ausgangswert empfangen wird, wenn kein Reflexionssignal als Eingangsgröße für den Fotovervielfacher
19 zur Verfügung steht, und daß der niedrigste Wert zur Verfugung steht, wenn ein heller (oder weißer'
Abschnitt abgetastet wird. Die höchste Spannung welche der Kapazität 37 zugeführt wird, ist demnach
diejenige Spannung, die empfangen wird, wenn eir
dunkler Abschnitt einer Aufschrift abgetastet wird, unc die niedrigste Spannung, die von der Kapazität 3i
empfangen wird, ist diejenige Spannung, die empfanget wird, wenn ein heller Abschnitt einer Aufschrif
abgetastet wird.
Die Kapazität 37 ist mit einem weiteren Verstärker 3!
an einem Verbindungspunkt 38 verbunden. De Verbindungspunkt 38 führt ebenso £u einer Klemmdio
de 41. so daß die am Verbindungspunkt 38 vorhandem
Spannung nicht über die höchste Spannung hinausge langen kann, die durch die Eigenschaften der Diode 4
und die dem Anschluß 42 zugeführte Spannunj bestimmt wird. Die Diode 41 dient somit dazu, dei
Verbindungspunkt an eine maximale vorgewählt positive Spannung anzuklemmen. Diese vorgewählt
Spannung stellt den Dunkelwert dar. der von de dunklen Abschnitten der Probeaufschrift empfange
wird. Demzufolge läßt sich die Spannung, auf welche der Verbindungspunkt 38 gehalten wird, gemäß eine
von zwei Möglichkeiten einstellen. Erstens kann man eine negative Spannung dem Eingangsanschluß 42
zuführen, wobei die negative Spannung so gewählt ist, daß sie die dunkelste Umgebung kennzeichnet, die
jemals abgetastet wird. Dies würde dem Inneren des Abtastmechanismus entsprechen und würde einem
Wert entsprechen, der gleich oder geringfügig kleiner ist als der Wert, welcher als Fotovervielfacher-Dunkelitromwert
von F i g. 7 angezeigt ist.
Da der Verbindungspunkl 38 an eine vorgewählte Spannung geklemmt ist, kann die Ladung auf der
Kapazität 37 diese Spannung niemals überschreiten. Wenn jedoch stark reflektierende oder helle Flächen
abgetastet werden, so fällt die Spannung unterhalb den vorgewählten Wert, so daß die Eingangsgröße zum
Verstärker 39 aus einer Spannung besteht, die nahezu entsprechend den Impulsen 32 in F i g. 7 schwankt.
Die zweite Möglichkeit oder das zweite Verfahren, eine Spannung am Anschluß 42 anzulegen, besteht
darin, die Spannungen entsprechend der geringen Reflexion oder Dunkelfläche zu erfassen, so daß die
Spannung am Verbindungspunkt 38 sich in Einklang mit den erfaßten Hell- und Dunkel-Spannungen ändert.
Die Ausgangsgröße des Verstärkers 39 wird zum Verstärker 36 über einen Schalter 44, einen weiteren
Verstärker 46 und eine AVR-Schaltung 47 zurückgekoppelt. Der Schalter 44 wird dazu verwendet, eine
Spannung aufzubauen, die kennzeichnend für die stark reflektierenden Flächen an der Probeaufschrift 22 ist,
weiche in Fig. 1 veranschaulicht ist. Der Schalter 44
stellt daher schematisch eine schaltende Schaltung dar, die entweder einen Feldeffekttransistor oder einen
Transistor und ein Diodennetzwerk enthalten kann. Der Schalter 44 stellt daher nicht nur einen EIN-AUS-Schaltcr
dar, sondern er weist auch eine variable Spannungsausgangsgröße auf. In einem von den Fällen hängt die
Ausgangsspannung des Schalters 44 von der Lichtwertspannung ab. die von der Probeaufschrift 22 stammt, so
daß die Kapazität 48 auf diesen Wert geladen wird. Die Eingangsgröße zum Verstärker 46 wird daher auf einem
Wert gehalten, der kennzeichnend für den Signalwert des von den stark reflektierenden Abschnitten der
Probeaufschrift reflektierten Lichtes ist. Der Schalter 44 wird durch einen T30-lmpuls betätigt, dessen Erzeugung
an späterer Stelle erklärt werden soll. Aufgrund dieser Erregung wird der Schalter 44 nur geschlossen, wenn
der weiße Abschnitt der Probeaufschrift abgetastet wird, so daß dieser Abschnitt die untere Grenze der
Eingangsgröße zum Verstärker 46 aufbaut.
Der Verstärker 46 empfängt eine Bezugsspannung am Eingangsanschluß 45. Der Verstärker 46 ist ein
Differentialverstärker, so daß er eine Ausgangsgröße liefert, die proportional zur Differenz zwischen den zwei
Eingangsspannungen ist. Die Ausgangsgröße des Verstärkers 46 gelangt zu einem Verstärker 36 über eine
AVR-Schaltung 47, so daß die Verstärkung des Verstärkers 36 automatisch in Einklang mit dem
Unterschied zwischen den zwei Eingangsgrößen zum Verstärker 46 geregelt. Die Ausgangsgröße des
Verstärkers 39 erreicht daher den gleichen Wert, jedesmal, wenn der Schalter 44 betätigt wird. Damit
ivird jedesmal, wenn ein weißer Abschnitt der Probeaufschrift 22 abgetastet wird, die Ausgangsgröße
des Verstärkers 39 auf eine vorgewählte Spannung eingestellt.
Die AVR-Schaltung 47 kann aus einem Feldeffekttransistor bestehen, dessen Steueranschluß mit dem
Ausgang des Verstärkers 46 gekoppelt ist, und welcher
in einem Potentiometerbetrieb betrieben wird, so dal
seine Ausgangsgröße in Abhängigkeit von seinei Eingangsgröße schwankt. Es sei hervorgehoben, daß di<
Eingangsspannung der AVR-Schleife von dem von den hellen Abschnitt der Probeaufschrift 22 reflektierter
Signal abhängig ist. Wenn weiter das optische Systen verschmutzt wird, oder Fotovervielfacher geschwäch
wird, oder wenn sich andere Parameter des System: ändern, so ändert sich auch die Eingangsgröße zun
ίο Verstärker 46, und es wird die Verstärkung de:
Verstärkers 36 geändert. Das System kompensier demnach die langsamen, lang dauernden Systempara
meter-Veränderungen automatisch.
Der Ausgang des Verstärkers 39 ist mit entgcgcnge setzt gepolten Dioden 49 und 51 verbunden. Die Diod<
49 ist so gepolt, daß sie nur die Hellwertspannungcr hindurchläßt, und die Diode 51 ist so gepolt, daß sie nui
die Dunkelwert-Spannungen hindurchläßt. Die Aus gangsgröße der Diode 49 gelangt zu einem Verstürkei
52 über einen Verbindungspunkt 53. Zwischen der Verbindungspunkt 53 und Masse ist eine Kapazität 5-geschaltet.
Die Kapazität 54 lädt sich somit auf die höchste Hellwert-Spannung auf und speichert diese
Spannung als Eingangsgröße für den Verstärker 52. Dei Verbindungspunkt 53 führt ebenso zu einer Entladeschaltung
56, die dazu verwendet wird, die Kapazität 5'
jedesmal zu entladen, wenn das empfangene Signal von Hellwert zum Dunkelwert übergeht. Die Entladeschal
tung 56 kann daher einen Transistor enthalten, desser Kollektor mit dem Verbindungspunkt 53 verbunden ist
und dessen Basis und Emitter richtig vorgespannt sind Die Basis des Transistors empfängt die Ausgangsgröße
des ODER-Gatters 57, welches jedesmal betätigt wird wenn dieT2-lmpulse, die in F i g. 6f veranschaulicht sind
bei dem Übergang vom Weißwert auf den Schwarzwer der reflektierten Wellenform erzeugt werden. Finzc!
heilen der Wellenformen von F i g. 5 und 6 werden :v.
späterer Stelle erläutert.
Die Kapazität 59. die an den Verbindungspunkt 58 dei
Diode 51 und des Verstärkers 61 gekoppelt ist. arbeite
in dergleichen Weise wie die Kapazität 54: aufgrund dei
Polarität der Diode 51 hält sie jedoch die Dunkelwert
spannung. Diese Spannung wird über ein Entladenei/ werk 62 entladen, welches identisch mit demjenigen dei
Hellhalte-Schaltung 56 aufgebaut ist. Die Kapazität 5' wird durch Erregung des ODER-Gatters 63 entladen
u.zw. jedesmal, wenn T1-lmpulse von Fig.be erzeug werden, u. zw. beim Übergang der Eingangswellenforn
vom Dunkelwert auf den Hellwert.
Es geht nunmehr hervor, daß der Verstärker 52 dif Hellwertspannung empfängt und verstärkt, wahrem
der Verstärker 61 die Dunkelwert-Spannung empfang und verstärkt. Diese zwei Spannungen gelangen zi
einer mittelwertbildenden Schaltung 64, deren Aus
gangsgröße den Mittelwert der Hellwert- und Dunkel wert-Spannungen darstellt. Die Ausgangsgröße dei
mittelwertbildenden Schaltung 64 wird als Eingangsgrö ße für den Operationsverstärker 66 verwendet. Da dif
Ausgangsgröße aus der mittelwertbildenden Schaltung
64 der Mittelwert der Dunkelwert- und Hellwert-Span nungen ist, stellt sie den Mittelpunkt zwischen der
Dunkelwerten und den HeUwerten der Wellenform dar die in F i g. 6a gezeigt ist. und dient als Schwellenwert
der in F i g. 7 gezeigt ist. Wenn der Fotovervielfacher
Niedrigreflexions-Strom abgetastet wird, so ändert siel
die Wellenform gemäß Fig. 7. Wenn jedoch dif Niedrigspannung angeklemmt wird, wie in Fig.-gezeigt
ist, so wird die Spannung konstant, die Schwell«
ändert sich jedoch, da sich der Hellwert ändert.
Der Verstärker 66 empfängt ebenso die Ausgangsgröße des Verstärkers 39, so daß das von der
abgetasteten Aufschrift (Fig. 6a) reflektierte schwankende
Signal ebenso dem Verstärker 66 eingespeist wird, jedesmal, wenn das Signal aus dem Verstärker 39
über den Mittelwert ansteigt, welcher aus der mittelwertbildenden Schaltung 64 empfangen wurde, so
wird durch den Verstärker 66 ein Hochwert-Ausgang erzeugt, und wenn das Signal aus dem Verstärker 39 to
unter den mittleren Spannungswert, der aus der mittelwertbildenden Schaltung 64 empfangen wird, fällt,
so erzeugt der Verstärker 66 eine Niedngwert-Ausgangsgröße. Die Ausgangsgröße des Verstärkers 66
besteht damit aus einer Rechteckwelle, die in Pulsbreite is
moduliert ist, u. zw. in Abhängigkeit von den Breiten der Reflexionsabschnitte der abgetasteten Aufschrift. Die
Ausgangsgröße der mittelwertbildenden Schaltung 64 besteht aus dem Schwellenwert, welcher in Fig. 7
veranschaulicht ist. Wenn daher die Amplituden sich aus irgendeinem Grund ändern, wie bei der Abtastung einer
unterschiedlichen Aufschrift, wie dies durch die Impulsgruppe 33 veranschaulicht ist, wird die Schwelle
automatisch auf ca. die Mitte der reflektierten Signale eingestellt.
Da die Ausgangsgröße des Verstärkers 66 aus einer Rechteckwelle besteht, kann diese als Rechteckwellen-Ausgangsgröße
des Systems dienen. Es kann jedoch eine Schwierigkeit entstehen, da Kurzzeit-Geräuschimpulse
das reflektierte Signal veranlassen können, über den Schwellenwert hinauszugelangen, wodurch eine
ungenaue Rechteckwelle erzeugt wird. Dies wird dadurch vermieden, indem mm die Ausgangsgröße des
Verstärkers 66 zwei Verzögerungsschaltungen 67 und 68 zuführt. Die Eingangsgröße zur Verzögerungsschaltung
67 erfolgt über einen Inverter 69. Die Verzögerungsserutllung
67 wird durch die Übergänge von Weißwert nach Schwarzwert betätigt, was als T5-Signa-Ie
in F i g. 6b wiedergegeben ist. In ähnlicher Weise wird die Verzögerungsschaltung 68 durch die Übergänge der
Wellenform von Dunkelwert auf Hellwert betätigt, was als T6-Signale in Fig. 6c veranschaulicht ist. Jede der
Verzögerungsschaltungen 67 und 68 weist eine gleiche zeilliche Verzögerung auf. die so gewählt ist. daß sie
größer als die meisten Geräuschimpulse ist, jedoch kürzer als die schmalen Impulse ist. die von den
schmalen Abschnitten der Kodeaufschrift 12 empfangen
werden.
Die Ausgangsgrößen der Verzögerungsschaltungen 67 und 68 werden direkt den UND-Gattern 7i und 72
fcugeführt. Diese beiden UND-Gatter empfangen auch die Ausgangsgröße des Verstärkers 66. Die Ausgangsgrößen
der UND-Gatter 71 und 72 gelangen jeweils zu den Einstell- und Rückstelleingängen einer Flip-FIop-Schaltung
73. Die Ausgangsgröße der Flip-Flop-Schaltung 73 wird als Rechteckwellen-Ausgangsgröße des
Systems verwendet.
Die Verzögerungsschaltungen 67 und 68 in Verbindung mit den UND-Gattern 71 und 72 machen das
System unempfindlich gegenüber kurz währenden Geräuschimpulsen. Jeder negative oder positive Übergang
der Ausgangsgröße des Verstärkers 66 betätigt entweder die Verzögerungsschaltung 67 oder 68. Wenn
der Übergang sich aus einem Aufschriftenabschnitt ergibt, so besteht die Änderung auch noch am Ende der
Verzögerungsperiode, und es wird entweder das UND-Gatter 71 oder 72 geöffnet und betätigt den
FÜD-FloD 73. Wenn jedoch ein Kurzzeit-Rauschimpuls
den Übergang verursacht hat, so ist die Änderung bereits vor der Verzögerungsperiode zu Ende, und
keines der UND-Gatter 71 oder 72 öffnet. Demnach wird der Flip-Flop 73 nur durch gültige Übergänge der
Ausgangswellenformen des Verstärkers 66 in den einen Zustand oder in den anderen Zustand gestellt, und die
Ausgangsgröße des Systems, welche in Fig. 6d gezeigt
ist, besteht aus der Ausgangsgröße des Flip-Flops 73. Die Ausgangsgröße des Flip-Flops 73 entsprechend
dem einen Zustand betätigt das Differenziernetzwerk 76, und die Ausgangsgröße entsprechend dem anderen
Zustand (Reset) betätigt ein anderes Differenziernetzwerk 77. Die Ausgangsimpulse der differenzierenden
Netzwerke 76 und 77 dienen jeweils als Tl- und T2-lmpulse. die in den Fig.6e und 6f veranschaulicht
sind.
Die Tl- und T2-lmpulse der differenzierenden Netzwerke 76 und 77 gelangen jeweils zu den
ODER-Gattern 63 und 57. Die Kapazitäten 54 und 59 werden demzufolge synchron mit den Übergängen der
reflektierten Wellenform zwischen den hohen und niedrigen Amplitudenwerten entladen. Dies verhindert
die Langzeitspeicherung des höchsten Wertes, der jemals durch die Kapazitäten 54 und 59 empfangen
wird. Da die TI-Impulse offensichtlich bei den hell-nach-dunkel-Übergängen erzeugt werden und die
T2-Impulse bei den Dunkel-Hell-Übergängen. werden die Kapazitäten 54 und 59 nicht gleichzeitig entladen,
sondern werden nur mit den geeigneten Übergängen entladen.
Die TI- und T2-Impulsc. welche jeweils die
Ausgangsgrößen der Differenziernetzwerke 76 und 77 darstellen, gelangen zu einem ODER-Gatter 78. Die
Ausgangsgröße des ODER-Gatters 78 betätig! eine dritte Verzögerungseinrichtung 79. Die Verzögerungseinrichtung
79 weist eine Periode auf, die die Zeitdauer des breitesten Abschnitts der Aufschrift, die abgetastet
wird, um einen vorgewählten Betrag, wie beispielsweise
50% überschreitet. Die Verzögerungseinrichtung 79 wird wiederholt durch Anlegen der Tl- und T2-Impulse
an das ODER-Gatter 78 zurückgestellt und sie erzeugt daher keine Ausgangsgröße, wenn nicht die Ausgangsgröße
des Verstärkers 66 innerhalb der Zeitperiode det Verzögerung ausfällt bzw. ihren Zustand ändert. Wenr
die Verzögerungseinrichtung 79 eine Ausgangsgröße erzeugt, so wird diese in dem Netzwerk 81 differenzier!
und den ODER-Gattern 57 und 63 zugeführt, um die
Kapazitäten 54 und 59 zu entladen. Dies wir durchgeführt, um zu verhindern, daß das System auf eir
ungewöhnlich hohes Signal anspricht, welches voi einem unerwartet stark oder niedrig reflektierende!
Element in der Nachbarschaft der Aufschrift empfange] wird. Wenn ein solches Element vorhanden ist, wir«
entweder die Kapazität 54 oder die Kapazität 59 au einen Wert aufgeladen, der weit über dem Wert lieg
welcher kennzeichnend für den Reflexionsabschnitt de Aufschrift ist. Dadurch wird der Mittelwert de
Ausgangsspannung der mittelwertbildenden Schaltun 64 drastisch geändert, und es wird der Schwellenwei
von F i g. 7 stark geändert, so daß Übergänge durch di Schwelle nicht auftreten und die Ausgangsgröße de
Verstärkers 66 niemals die Zustände oder Bedingunge ändert. Diese Vielfunktionen wird durch das Vorhat
densein der Verzögerungseinrichtung 79 verhindert, d wenn ein solcher Zustand auftritt, die AusgangsgröC
des Verstärkers 66 die Bedingungen oder Zustänc nicht ändert, u. zw. während der Zeitperiode, die durc
die Verzögerungsschaltung 79 aufgebaut ist, und es wii
weiter ein Ausgangssignal durch die Verzögerungsschaltung 79 abgegeber. Dieses Ausgangssignal wird in
dem Differenziernetzwerk 8i differenziert und gelangt zu den ODER-Gattern 57 und 63, um eine Entladung der
Speicherkapazitäten 54 und 59 zu bewirken. Das System wird somit daran gehindert, auf ein Signal anzusprechen,
welches von einem Element empfangen wurde, das eine wesentlich von der höchsten und niedrigsten Reflexion
der gewöhnlich erwarteten abgetasteten Ortungsobjekt-Zustände abweichende Reflexionsfähigkeit aufweist
Es sei erwähnt, daß, wenn dies gewünscht wird, getrennte Verzögerungseinrichtungen durch die Netzwerke
76 und 87 betätigt werden können, um getrennt die Kapazität 54 und 59 zu entladen.
Die Zeitsteuerung der verschiedenen zuvor geschildenen
Vorgänge kann am besten verstanden werden, indem man auf Fig. 1 näher eingeht. Gemäß dieser
Figur empfängt das photoempfindliche Element 21 Laserlicht vor der Aufschrift 12 am Behälter 11. Die
Ausgangsgröße des Photodetektors 21 wird zu einem photoelektrischen Verstärker 82 geleitet, der in F i g. 8
gezeigt ist, wodurch ein TiO-Impuls erzeugt wird, der in
F i g. 5a veranschaulicht ist. Wenn es gewünscht wird, kann der Detektor 21 von F i g. 1 dazu verwendet
werden, den Univibrator von Fig.8 zu betätigen. Die abfallende Flanke des TlO-Impulses betätigt den
Univibrator 83, dessen Ausgangsgröße als T20-Impuls dient, wie in Fig. 5b gezeigt ist. Die Abfallflanke des
T20-lmpulses betätigt einen weiteren Univibrator 84. dessen Ausgangsgröße als T30-Impuls dient, welcher in
I" ig. 5c veranschaulicht ist. Die Abfallflanke des T30-lmpulses betätigt einen weiteren Univibrator 85.
um einen T40-Impuls gemäß Fig. 5d zu erzeugen. Da jeder Satz von vier Impulsen (TI 0. T20, T30 und T40) in
weniger als zwei Millisekunden erzeugt wird, treten diese Impulse auf, wenn die Probeaufschrift 22
abgetastet wird, jedoch bevor die Kodeaufschrift 12 abgetastet wird. Demzufolge werden diese Impulse
dazu verwendet, um das System automatisch zu eichen, um Systemparametcr-Änderungen, wie beispielsweise
eine verschmutzte Optik, Änderungen in der Fotoverviclfachcr-Charakteristik
und Änderungen im Wert der Schaltungselemente, die inherent durch Alterung
auftreten, zu kompensieren.
Jeder der vier Impulse TlO. T20. T30 und T40 wird
spezifisch verwendet. Der Impuls TlO zeigt. darJ dtr
photoelektrische Detektor 21 abgetastet wurde, und daß die Probeaufschrift 22 als nächstes abgetastet wird.
Der Impuls T20 führt eine Zeitverzögerung ein. um sicherzustellen, daß der T30-lmpuls erzeugt wird, wenn
ein weißer Abschnitt der Probeaufschrift 22 abgetastet wird.
F i g. 3 zeigt, daß der T30-lmpuls dazu verwendet wird, den spannungsempfindlichen Schalter 44 zu
betätigen, um die Systemverstärkung in Abhängigkeit von der Reflexion von einem weißen Aufschriftenabschnitt
einzustellen. Wenn es gewünscht wird, einen Dunkclwert zu erfassen und diesen dem F.ingangsanschluß
42 zuzuführen, anstelle der Verwendung eines vorgewählten Wertes, so wird der T20-lmpuls dazu «1
verwendet, diese Funktion durchzuführen, wenn die Probeaufschrift 22 zuerst einen dunklen Abschnitt
aufweist. Wenn die Probcaufschrift 22 zuerst einen weißen Abschnitt aufweist, kann es erforderlich sein,
einen Univibrator in F i g. 8 hinzuzufügen, um den μ
Dunkelweri zu erfassen. Diese Änderungen liegen jedoch im Rahmen fachmännischen Handelns. In F i g. 3
ist weiter gezeigt, daß der T40-lmpuls den ODER-Gattern 57 und 63 zugeführt wird, um die Entladung der
Kapazitäten 54 und 59 zu bewirken, bevor mit dem Abtasten der Kodeaufschrift 12 begonnen wird.
In Fig. 1 tritt eine vollständige Abtastung des Behälters 11 auf, u.zw. für jeden Flächenabschnitt 17
des Prismas 16. Demnach wird durch jeden Flächenabschnitt ein Abtastwinkel von ca. 90° beschrieben.
Weniger als 60° dieses Abtastwinkels werden zum Abtasten des Behälters 11 verwendet, und die
verbleibenden 30° stehen daher für andere Flächen zur Verfügung. Das Abtasten der Probeaufschrift 22 und die
daraus resultierende Erzeugung der Zeitsteuerimpui*>e
TlO, T20, T30 und T40 findet daher innerhalb dieser »Extra«-30° statt und findet auch für jeden Flächenabschnitt
17 des Prismas 16 statt.
Die vorangegangene Beschreibung beschäftigte sich mit einem System, welches 1.) eine nicht verzerrte
Wellenform, trotz starken Änderungen der Umgebungsbedingungen,
erzeugen kann und 2.) eine automatische Verstärkungsregelung aufweist, um automatisch
Langzeitsysteniparameter-Änderungen zu kompensieren,
und welch js 3.) gegenüber Langzeit- und Kurzzeit-Umgebungsgeräuschbedingungen
unempfindlich ist. die üblich die Rechteckwellenausgangsgrößc verschlechtern
oder das System aufhalten. Das bis hierher beschriebene System enthält jedoch keine Mittel, um
Änderungen in dem reflektierten SignaSpegel zu kompensieren, die mit Abtast-Abstandsänderungen
auftreten, oder eine Einrichtung zum Kompensieren der Änderung im Reflexionsfähigkeitsverhältnis, die auftritt,
wenn die Abschnitts-Farbkombination der Kodeaufschrift geändert wird oder sich ändert. F i g. 4 zeigt eine
bevorzugte Ausführungsform eines Systems, mit dessen Hilfe sich die zwei zuvor geschilderten Eigenschaften
erreichen lassen.
t's sei hervorgehoben, daß F i g. 4 ein Zusatz zu F i g. 3
ist, jedoch keinen Ersatz für Fig. 3 darstellt. Dies läßt sich dadurch erkennen, daß die Verstärker 36,39 und die
automatische Verstärkungsregelungsschaltung 46 und deren zugeordnete Schaltungsabschnitte, wie AVR 47
und der Schalter 44. in beiden F i g. 3 und 4 vorkommen. Darüber hinaus ist auch der Detektor 43 in F i g. 4
vorhanden. Fig.4 weist damit zusätzlich den Verstärker
86 und die zugeordneten Schaltungsabschniue auf. was im folgenden beschrieben werden soll. Der
Verstärker 86 ist hinzugefügt, um die Systemverstärkung in Abhängigkeit von Abstandsänderungen zwischen
dem Abtastmechanismus und der abgetasteten Aufschrift zu ändern, und ebenso als Mechanismus zum
Kompensieren von unterschiedlichen Reflexionsfähigkeits-Verhältnissen
der Abschnitte der abgetasteter Aufschrift. Dies wird durch die Steuerung dei
A VR-Schaltung 87 erreicht, welche die Verstärkung de;
Verstärkers 86 in Einklang mit dem empfangenen Signa steuert. Die AVR-Schaltung 87 wird mit Hilfe eine:
UND-Gatters 88 gesteuert, welches ein Abtast-Startsi gnal empfängt. Dieses Signal ist das Signal, welches dei
Start der Abtastung des Behälters 11 anzeigt, also nich
mit dem TlO-lnipuls verwechselt werden darf, der durcl
den Photodetektor erzeugt wird.
Dieses Signal ist vorhanden, bis durch den logischei
Prozessor 93 ein das F.nde der Dose oder des Behälter anzeigendes Signal erzeugt wird.
Das UND-Gatter 88 ist mit einem Kippschalter ode Flip-Flop 89 verbunden, welcher zwei Ausgang
aufweist. Ein Ausgang betätigt das Hochverstärkung« Netzwerk 91. und der andere Ausgang betätigt da
Niedrigverstärkungs-Netzwcrk 92. Die Ausgangsgrc
/O
Ben der zwei Verstärkungs-Netzwerke 91 und 92 steuern die AVR-Schaltung 87 und steuern somit die
Verstärkung des Verstärkers 86. Es sei hervorgehoben, daß nur zwei Verstärkungszustande gezeigt sind — eine
hohe Verstärkung und eine niedrige Verstärkung. Es ist jedoch für den Fachmann offensichtlich, entweder
verschiedene ■ Inkrement-Steuereingangsgrößen der
AVR-Schaltung 87 zuzuführen oder eine proportionale Steuereingangsgröße für die AVR-Schaltiing 87 vorzusehen,
so daß die Verstärkung des Verstärkers 86 genauer bzw. dichter gesteuert werden kann.
Die Ausgangsgröße des Detektors 43 gelangt zu einer logischen verarbeitenden Schaltung 93. Dies ist eine
verarbeitende Schaltung, welche die vom Detektor 43 empfangene Wellenform dekodiert und welche die
Inhalte des Behälters, welcher die Kodeaufschrift trägt, indentifiziert.
Wenn zu einem Zeitpunkt eine gültige Aufschrift
abgetastet wurde, so erzeugt der logische Prozessor 93 ein das Ende der Aufschrift angebendes Signal, welches zo
dem einen Eingang des Verstärkungsblockicr-Flip-Flops
94 zugeführt wird. Der Prozessor 93 stellt auch ein Taktsignal am Takteingang des Verstärkungsblockierriip-Flops
94 zur Verfügung. Die Ausgangsgröße des "lip-Flops 94 ist mit dem anderen Eingang des
JND-Gatters 88 verbunden.
Im Betrieb, wenn das System zunächst erregt wird.
;jibi ein Prozessor 93 eine Takteingangsgröße an den
vOrstärkungsblockier-Flip-Flop 94 ab, so daß ein
I-Fingang an einem Eingangsanschluß des UND-Gateis 88 zur Verfugung steht. Wenn demzufolge das den
Start der Abtastung wiedergebende Signal durch das UND-Gatter 88 empfangen wird, wird eine Ausgangsgröße
erzeugt, die den Flip-Flop 89 entweder in den Hochvcrstärkungs- oder Niedrigverstärkungs-Zustand
»ehaltet, und die AVR-Schaltung 87 stellt die Verstärkung
des Verstärkers 86 in Abhängigkeit von der Verstärkungs-Steucreingangsgröße ein. Es sei angenommen,
daß zuerst die Hochverstärkungs-Schaltung 91 durch den Flip-Flop 89 betätigt wird. Der Verstärker
86 wird dann auf einen Mochverslärkungs-ZuMand umgestellt.
Die Ausgangsgröße des Verstärkers 86 gelangt /um Detektor 43. welcher das von der Aufschrift empfangene
analoge Signal in eine Rechteckwelle konvertiert und die Rechteckwelle zur Prozessorlogik 93 schickt, die
dann die Rechteckwellenform dekodiert. Beim Ende der ersten Abtastung und unter der Annahme, daß diese
gültig war, wird durch den logischen Prozessor 93 ein das F.ndc der Aufschrift wiedergegebenes Signal
erzeugt, so daß der Verstärkungs-Blockier-Flip-Flop 94
in den einen Zustand (set) gestellt wird, wodurch die !-Eingangsgröße aus dem UND-Gatter 88 entfernt
wird, und diese Schaltung entregt wird. Der Schalter oder Flip-Flop 89 bleibt daher auf dem Hochverstärkungs-Ausgangszustand,
so daß die Verstärkung der AVR-Schaltung 87 konstant bleibt. Wenn die Abtastung nicht gültig war. so wird kein das Aufschriftenende
wiedergebendes Signal erzeugt, und der Kippschalter 84
■■:■■ ird umgeschaltet, und der Verstärker 86 wird auf den
Niedrigverstärkungszuslaiid für die nächste Abtastung
Wird angenommen, daß beim Anlegen des Abtast-Startsignals
an das UND-Gatter 88 der Kippschalter 89 auf den Niedrigverstärkungs-Zustand eingestellt ist. so
hält die AVR-Schaltung 87 den Verstärker 86 in dem Niedrigverstärkungs-Zustand. Wenn der Niedrigvc-stärkuniys/iistand
des Verstärkers 86 dem Detektor 4 5 erlaubt hat. das Signal richtig zu erfassen, so wird durch
den logischen Prozessor 93 ein das Ende der Aufschrift kennzeichnendes Signal erzeugt, und der Flip-Flop 94
wird in den einen Zustand gebracht, um das UND-Gatter 88 außer Bereitschaft zu setzen und den Verstärker
86 im Niedrigverstärkungszustand zu halten. Wenn jedoch am Ende der ersten Abtastung die logische
Prozessorschultung 93 den Kode nicht lesen kann, so wird ein das Ende der Aufschrift kennzeichnendes
Signal nicht erzeugt, und der Verstärkungsblockier-Flip-Flop
94 bleibt in dem rückgestellten Zustand, und das Anlegen einer 1 -Eingangsgröße an das UND-Gatter
88 wird fortgesetzt. Der Schalt-Flip-Flop 89 wird
dadurch auf den Hochverstärkungszustand geschaltet, um die Verstärkung des Verstärkers 86 zu erhöhen, so
daß der Detektor 43 Signale mit größerer Amplitude empfängt. Der Detektor 43 verarbeitet dann die S ignale
mit größerer Amplitude in einer verbesserten Rechteckwelle und bietet diese Rechteckwelle der logischen
Schaltung 93 an, die dann besser den Kode lesen kann und ein das Ende der Aufschrift kennzeichnendes Signal
erzeugt, um den Flip-Flop 94 in den einen Zustand (set)
zu bringen und das UND-Gatter 88 zu sperren.
Aus der vorangegangenen Beschreibung der Betriebsweise geht hervor, daß das System auf Abweichungen
in der Amplitude des reflektierten Signals anspricht, um die Verstärkung des Verstärkers zu
ändern, so daß dadurch das System automatisch Zunahmen oder Abnahmen in der Entfernung kompensiert,
die zwischen dem Abtastmechanismus und der abgetasteten Aufschrift auftreten.
Aus der vorangegangenen Beschreibung gehl auch hervor, daß Zu'tände existieren, in welchen das System
die Aufschrift bei einem niedrigen Grcnzverstärkungszustand
liest. In solchen Fällen kann es möglich sein oder nicht möglich sein, die Aufschrift bei der nächsten
Abtastung zu lesen, was von dem Umgebungsgeräusch· zustand abhängig ist. Dieser Zustand kann bei einer
Abtastentfernung auftreten, die zu einer Abnahme des reflektierten Signals auf einen niedrigen Wert führt.
Dieser Zustand kann auch auftreten, wenn die Farbkombination der Aufschriften-Abschnitte geändert
wird, so daß der Reflexionskontrast der Abschnitte von
einem optimalen Kontrast, der von einer schwarzen und weißen Aufschrift erhalten wird, vermindert wird. Uin
dies zu kompensieren, ist die Meßsignalschaltung 96 vorgesehen, welche Hoch- und Niedrigverstärkungs
Einstellausgangsgrößen erzeugt, um den Zustand de Schalt--Flip-Flops 89 zu ändern und um dadurch die
Verstärkung des Verstärkers 86 durch die AVR Schal lung 87 /u verändern. Die Meßsignalschaltung 96 wire
durch ein Meßsignal betätigt, welches in der Weist erzeugt wird, wie es unter Hinweis auf Fig.'
beschrieben werden soll. Es sei hervorgehoben, daß de Zweck des Messens der Größe des Signals mit Hilfe de
Schaltung % darin besteht, zu verifizieren, daß dii Amplitude des Signals, welches von der abgetastete!
Aufschrift erhalten wurde, innerhalb eines bestimmte! Bereiches fällt. Die Schaltung vergleicht daher da
empfangene Signal mit einem Bczugssignal und erzeug ein Signal, welches anzeigt, daß das empfangene Sign;
entweder einen Nennwert hat. einen niedrigen Wert ha oder einen hohen Wert hat. Das Erzeugen de
Bezugssignals ist für den Fachmann offensichtlich. Da in die Meßsignalschaltung % eingespeiste Mcßsipn;
wird dazu verwendet, sicherzustellen, daß die Messun
während ties Abtastens der kodierten Aul'schri
stattfindet. Dies wird unter Hinweis auf F i j: c näht
17 *' 18
frläutert. tastung gültig war, so wird ein das Ende der Aufschrift
F i g. 9 enthält zwei Zeitsteuerzähler 97 und 98, wobei kennzeichnendes Signal erzeugt, und der Verstärkungsder
Zähler 97 das den Start der Abtastung kennzeich- blockier-Flip-Flop 94 erzeugt eine Ausgangsgröße,
nende Signal direkt empfängt, und der Zähler 98 das den Damit wird während der zweiten Abtastung der
Start der Abtastung kennzeichnende Signal durch ein S Aufschrift das UND-Gatter 99 betätigt, und der
UND-Gatter 99 empfängt. Das UND-Gatter 99 Zeitsteuerzähler 98 zählt die Impulse, die während der
empfängt ebenso das Ausgangssignal aus dem Verstär- zweiien Abtastung empfangen werden. Die Impulse aus
kungsblockier-Flip-Flop 94 von Fig.4, während die dem Zähler 98 und dem Addierer 101 werden einer
Zeitsteuerschaltung 97 das das Ende der Aufschrift Vergleichsschaltung 103 zugeführt, die ein Meßsignal
kennzeichnende Signal empfängt, welches durch den io erzeugt, wenn verglichene Zählungen empfangen
logischen Prozessor 93 von F i g. 4 erzeugt wurde. Da werden, um sicherzustellen, daß die kodierte Aufschrift
der Zeitsteuerzähler 97 das den Start der Abtastung abgetastet wurde. Das Vergleichssignal gelangt zur
kennzeichnende Signal empfängt, beginnt er mit dem Meßsignalgrößen-Schaltung 96 von Fig. 9, woraus sich
Zählen in dem Moment, in .welchem dar- Signal die Messung der Amplitude des empfangenen Signals
empfangen wird, und er zählt weiter, bis er durch das das 15 ergibt, welches in diesem Moment auftritt.
Ende der Aufschrift kennzeichnende Signal gestoppt Die Meßsignalgrößen-Schaltung % mißt das empfan-
Ende der Aufschrift kennzeichnende Signal gestoppt Die Meßsignalgrößen-Schaltung % mißt das empfan-
wird, weiches durch die Prozessorlogik 93 erzeugt wird. gene Signal, und wenn sie feststellt, daß die Amplitude
Die Zählungs-Ausgangsgröße aus dem Zähler 97 einem Nennwert entspricht, so schickt sie ein Nennsigelangt
zu einem Addierer 101. Da die Gesamtzählung gnal zur Prozessorlogik 93, und der Betrieb des Systems
des Zählers 97 die Probeaufschrift und irgendeine 20 wird in normaler Weise fortgesetzt. Wenn jedoch die
weitere Abtastung enthält, die zwischen der Probeauf- Amplitude des gemessenen Signals als niedrig festgeschrift
und der kodierten Aufschrift auftritt, ist es stellt wird, so erzeugt die Meßsignalgrößei:-Schahung
erforderlich, sicherzustellen, daß die Zählung innerhalb % eine Niedrigwert-Ausgangsgröße, die daza verwender
Abtastung der kodierten Aufschrift fällt. Dies wird det wird, den Schalt-Flip-Flop 89 auf einen Huchvererreicht,
indem man einen Aufschriftenbreite-Zähler in 25 stärkungs-Zustand einzustellen, wodurch die Verstärden
Addierer 101 über die Eingangsleitung 102 einspeist. kung des Verstärkers 86 erhöht wird. In ähnlicher
Der Addierer 101 ist in Wirklichkeit ein Subtrahierer Weise, wenn die gemesene Amplitude als hoch
und er zieht daher diese zwei Zählungen voneinander festgestellt wird, so wird durch die Meßsignalgrößenab,
so daß die Ausgangszählung eine Zahl oder Zählung Schaltung 96 eine Hochpegel-Ausgangsgröße erzeugt,
darstellt, die in die Abtastung der kodierten Aufschrift 30 um den Schalter-Flip-Flop 89 auf einen Niedrigverstärfällt.
kungs-Zustand einzustellen, wodurch die Verstärkung
Die bis hierher geschilderten Ereignisse treten des Verstärkers 86 vermindert wird, und die Ausgangswährend
der ersten Abtastung der Aufschrift auf, und größe desselben auf den Nennwertbereich gebracht
daher bleibt der Zähler 98 leer, da das UND-Gatter 99 wird,
nicht geöffnet wurde. Wenn die erste Aufschriften-Ab- 35
nicht geöffnet wurde. Wenn die erste Aufschriften-Ab- 35
Hierzu 5 Blatt Zeichnuniien
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Konvertieren eines durch abtasten einer beleuchteten graphischen Vorlage
erzeugten analogen Signals, welches zwischen einem hohen Signalwert und einem niedrigen Signalwert
entsprechend einer großen Amplitude und einer niedrigen Amplitude schwankt, in eine Rechteckwelle,
gekennzeichnet durch eine erste Schaltungsanordnung (49, 54) zum Erfassen und Speichern
des Signalwertes entsprechend dem einen Amplitudenwert und durch eine zweite Schaltungsanordnung
(51, 59) zum Erfassen und Speichern des Signalwertes entsprechend dem anderen Amplitudenwert.
weiter durch eine mittelwertsbildende Schaltung (64), um aus den Ausgangsgrößen der
«rsten (49, 54) und zweiten Schaltungsanordnung i(51, 59) einen Mittelwert bzw. Mittelwertssignal
hinsichtlich der Amplitudenwerte zu erzeugen, und durch eine Schaltung (66), die das Mittelwertssignal
und das analoge Signal empfängt und eine rechteckförmige Ausgangsspannung erzeugt, die
immer beim Mittelwertssignal zentriert ist, derart, daß die rechteckförmige Ausgangsspannung einen
hohen Pegel hat, wenn das analoge Signal über das Mittelwertssignal steigt, und einen niedrigen Pegel
hat, wenn das analoge Signal unter das Mittelwertssignal
fällt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Verstärkermittel (36) zum Verstärken des analogen Signals und zum Zuführen des
verstärkten Signals zur ersten und zweiten Schaltungsanordnung (49, 54; 5t, 59) für die Demodulation
vorgesehen sind; daß weiter eine automatische Verstärkungsregeleinrichtung (44, 46, 47) vorgesehen
ist. die auf eine der Analogsignalamplituden anspricht, um die Verstärkung der Verstärkermittel
(36) in Einklang mit einer Probe der einen Amplitude zu steuern.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstärkermittel (36) eine Einrichtung (4t, 42) zum Festklemmen der Ausgangsgroße
der genannten Verstärkermittel (36) umfassen, um diese Ausgangsgröße auf einen vorherbestimmten
Wert zu verstärken, der kennzeichnend für die andere der Analogsignalamplituden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste und eine zweite Entladeeinrichtung
(56, 62) vorgesehen sind, um jeweils die erste und die zweite Schaltungsanordnung (49, 54;
51, 59) für eine Demodulation innerhalb vorgewählter Zeitperioden zu entladen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Verzögerungseinrichtung (68) vorgesehen ist, die auf die Übergänge der
Rechteckwelle vom hohen Pegel auf den niedrigen Pegel anspricht, und daß eine /weite Verzögerungseinrichtung
(68) vorgesehen ist, die auf die Übergänge der Rechteckwelle vom niedrigen Pegel
auf den hohen Pegel anspricht, daß beide Verzögemngseinrichuingen
die vorgewählten Zeitperioden ftstsetzen und daß die erste und die zweite Verzögerungseinrichtung (67, 68) jeweils die erste
und die zweite Entladeeinrichtung (56,62) betätigen, um die erste und die zweite Schaltungsanordnung
(49, 54; 51, 59) für Erfassungs- und Speicherzwecke am Ende der vorgewählten Zeitperiode zu entladen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß eine dritte Verzögerungseinrichtung (79) vorgesehen ist, die auf die erste und die zweite
Verzögerungseinrichtung (67, 68) anspricht, daß die dritte Verzögerungseinrichtung (79) eine voreingestellte
zeitliche Verzögerung aufweist, welche die längste Zeitperiode zwischen aufeinanderfolgenden
Übergängen der Rechteckwelle überschreitet, und daß die dritte Verzögerungseinrichtung (79) am
Ende der voreingestellten Zeitverzögerung die erste und die zweite Entladeeinrichtung (56,62) betätigt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß eine Verstärkungseinrichtung (86) zur weiteren Verstärkung des analogen Signals vorgesehen
ist; daß weiter eine Verstärkungsregeleinrichtung (87, 88, 89, 91, 92, 94, 96) zum Regeln der
Verstärkung der Verstärkereinrichtung (86) in Abhängigkeit von den Änderungen in den hohen und
niedrigen Amplituden vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet,
daß eine logische Prozessoreinrichtung (93) vorgesehen ist, die auf die Verstärkereinrichtung
(86) anspricht und ein Weller.form-Beendigungssignal erzeugt, wenn eine gültige Rechteckweile
von der Verstärkereinrichtung (86) empfangen wurde; daß die Verstärkungsregelungseinrichtung
(87,88,89,91,92,94,%) eine den Verstärkungswcn
einstellende Schaltung (89, 91, 92) aufweist, welche
auf das Wellenform-Beendigungssignal anspricht und den Verstärkungswert der Verstärkungsregeleinrichtung
(87, 88, 89, 91, 92, 94, 96) einstellt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (89, 91, 92) zum
Einstellen des Verstärkungswertes Mittel (91, 92) enthält, um Verstärkungswert-Signalc zu erzeugen.
um dadurch die Verstärkung der Verstärkungseinrichtung (86) zu steuern bzw. zu regeln; und weiter
eine bistabile Schaltung (39) aufweist, die auf das Wellenform-Beendigungssignal anspricht, um die
Mittel (91,92) zum Erzeugen der Verstärkungswert-Signale zu steuern.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9. dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (96) zum
Messen der Amplituden und zum Erzeugen eines Niedrigwertsignals, eines Hochwertsignals und eines
Nennwertsignals entsprechend der Amplitudenänderung relativ zu den Bezugswertamplituden vorgesehen
ist, daß die Einrichtung (89, 91, 92) zum Einstellen des Verstärkungswertes diese Wertsignale
empfängt und die Verstärkung der Verstärkungseinrichtung (86) in Abhängigkeit von den Wert-Signalen
steuert.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (96) zum
Messen der Amplituden eine Schaltung (97—103) zum Erzeugen eines Meßsignals enthält um sicherzustellen,
daß das Hochwertsignal, das Niedrigwertsignal und das Nennwertsignal innerhalb einer
vorgewählten Zeit der Rechteckwellc erzeugt wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11. dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (97-103) zum
Erzeugen eines Meßsignals folgende Einrichtungen und Merkmale aufweisen: einen ersten Zähler (97),
der während der ersten Zeitperiode, während welcher die Wellenform erzeugt wird, zählt; eine
Zähl-Addiereinrichtung (101), welche die Ausgangsgröße des ersten Zählers (97) und eine Bczugszählung
empfängt, um eine Vergleichszählung zu
erzeugen; einen zweiten Zähler (98), um während der zweiten Zettperiode, während welcher die
Wellenform erzeugt wird, zu zählen; eine Vergleichseinrichtung (103), welche die Zählung vom
zweiten Zähler (98) und die Vergleichszählung
empfängt und das Meßsignal erzeugt, wenn die Zählung des zweiten Zählers und die Vergleichszählung
gleich sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US20721471A | 1971-12-13 | 1971-12-13 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2260022A1 DE2260022A1 (de) | 1973-06-20 |
| DE2260022B2 true DE2260022B2 (de) | 1976-10-21 |
Family
ID=22769638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722260022 Pending DE2260022B2 (de) | 1971-12-13 | 1972-12-07 | Vorrichtung zum konvertieren eines durch abtasten einer beleuchteten graphischen vorlage erzeugten analogen signals in eine rechteckwelle |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS4866962A (de) |
| CA (1) | CA974607A (de) |
| DE (1) | DE2260022B2 (de) |
| FR (1) | FR2163481B1 (de) |
| GB (1) | GB1385040A (de) |
| IT (1) | IT971788B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3403792A1 (de) * | 1983-02-24 | 1984-08-30 | N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven | Anordnung zum umwandeln eines analogen video-signals in ein binaeres signal |
Families Citing this family (5)
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|---|---|---|---|---|
| JPS51129131A (en) * | 1975-05-01 | 1976-11-10 | Omron Tateisi Electronics Co | Analog-digital conversion circuit |
| JPS5818661B2 (ja) * | 1975-05-20 | 1983-04-14 | セイコーエプソン株式会社 | タグヨミトリソウチ |
| JPS6010351B2 (ja) * | 1976-01-28 | 1985-03-16 | 株式会社デンソー | バ−コ−ド読取装置 |
| DE4220484C2 (de) * | 1992-06-23 | 1997-06-19 | Warner Music Mfg Europa Gmbh | Vorrichtung zum Lesen von Strichcodes |
| CN115924294A (zh) * | 2022-12-28 | 2023-04-07 | 深圳市美思美科智能科技股份有限公司 | 一种刀粒管理装置及管理方法 |
-
1972
- 1972-11-15 CA CA156,507A patent/CA974607A/en not_active Expired
- 1972-11-30 GB GB5536572A patent/GB1385040A/en not_active Expired
- 1972-12-06 FR FR7243355A patent/FR2163481B1/fr not_active Expired
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- 1972-12-13 JP JP47125725A patent/JPS4866962A/ja active Pending
- 1972-12-13 IT IT3281572A patent/IT971788B/it active
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|---|---|---|---|---|
| DE3403792A1 (de) * | 1983-02-24 | 1984-08-30 | N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven | Anordnung zum umwandeln eines analogen video-signals in ein binaeres signal |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2260022A1 (de) | 1973-06-20 |
| IT971788B (it) | 1974-05-10 |
| CA974607A (en) | 1975-09-16 |
| FR2163481B1 (de) | 1978-03-24 |
| GB1385040A (en) | 1975-02-26 |
| FR2163481A1 (de) | 1973-07-27 |
| JPS4866962A (de) | 1973-09-13 |
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