DE2053021A1 - Bildanalysiersystem - Google Patents
BildanalysiersystemInfo
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- H04N1/00—Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
- H04N1/40—Picture signal circuits
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Description
zur Eingabe vom 27. Oktober 1970 VA// Named.Anm. IMAGE ANALYSING
COMPUTERS LIMITED
Die Erfindung betrifft die Bildanalyse und insbesondere ein System zur Verringerung der Wirkung der Hintergrundschattierung,
welche durch Veränderung der Empfindlichkeit im Bereich der lichtempfindlichen Schicht in einer Kameraröhre eingeführt λ
wird.
Bei dem in der britischen Patentschrift 1.127.743 beschriebenen Bildanalysiersystem wird ein von einer Fernsehkamera
abgegebenes abgetastetes elektrisches Bildsignal durch einen Schwellendiskriminator zwecks nachfolgender Analyse angezeigt.
Wenn in einem solchen System Hintergrundschattierung vorhanden ist, wird der gleiche Bildpunkt ein Bildsignal mit verschiedener
Amplitude erzeugen, wenn derselbe in verschiedenen Teilen des Blickfeldes der Kamera liegt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in der Ausbildung einer
Vorrichtung, durch welche die Wirkung der Hintergrund- ' Schattierung aus einem solchen System weitgehend eliminiert
werden kann.
Ein Bildanalysiersystem, welches eine Schwelle des abgetasteten Bildsignals und einen Schwellendetektor zum Erzeugen eines
binären Signals verwendet, dessen Wert von der Erfüllung des Anzeigekriteriums oder in anderer Weise von demselben abhängt,
ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um mindestens den Niederfrequenzgehalt
des Bildsignals zu sammeln und aus demselben eine
korrigierende Spannung abzuleiten, welche auf die Detektoreinrichtung
zur Einwirkung kommt, um Veränderungen zwischen dem Spitzenwert des Bildsignals zu verringern, die dem Hintergrund
des Bildes und dem Schwellenniveau der Detektoreinrichtung entsprechen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist eine sogenannte differenzierende Schaltung zwischen dem Ausgang der Quelle des
Bildsignals und dem Eingang der Detektoreinrichtung angeordnet. Die Zeitkonstante der differenzierenden Schaltung ist so bemessen,
daß sie die Schaltung für Veränderungen der Amplitude des Bildsignals unempfindlich macht, welche gering sind im Vergleich
zu Veränderungen der Signalamplitude, die kleinen Bildpunkten und Bildpunktgrenzen im Bild entsprechen. Es wird angenommen,
daß die Detektoreinrichtung aus irgendeiner Zahl getrennter Schwellendetektoren gebildet werden kann, die parallel
geschaltet sind, um unterschiedliche Anzeigekriterien auf das Bildsignal zur Einwirkung zu bringen.
Diese erste Ausführungsform ermöglicht, daß kleine Bildpunkte selbst beim Vorhandensein einer starken Schattierung angezeigt
werden. Diese einfache Ausführungsform hat jedoch den Nachteil, daß ein kleiner Bildpunkt, welcher nahe der hinteren Kante eines
großen Bildpunktes liegt, nicht korrekt angezeigt wird oder vollständig verloren geht. Dies ergibt sich daraus, daß die
differenzierende Schaltung sowohl auf die vordere Kante als auch auf die hintere Kante des angezeigten Bildpunktes einwirkt.
Es wurde gefunden, daß dieser Nachteil weitgehend beseitigt werden kann, indem eine differenzierende Schaltung verwendet
wird, deren Zeitpkonstante in der Vorwärtsrichtung viel größer ist als die Zeitkonstante in der umgekehrten Richtung. Wenn
die differenzierende Schaltung aus einem kleinen Kondensator besteht, auf den ein großer Widerstand folgt, parallel zu welchem
das ö differenzierte Ausgangssignal entwickelt wird, kann eine niedrige Umkehrzeitkonstante erhalten werden, indem eine
1170/7 109319/1799
Diode mit entsprechender Polarität parallel zu dem großen Widerstand
geschaltet wird.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann das Bildsignal
differenziert werden, indem das Bildsignal um eine Zeitperiode verzögert wird, deren Dauer mindestens gleich der zum
Abtasten des größten Bildpunktes im Blickfeld erforderlichen Zeit ist, und indem das verzögerte Signal mit dem laufenden
Bildsignal vor der Anzeige kombiniert wird0
Bei einer Anordnung kann das verzögerte Signal gebildet werden, indem der Ausgang der Quelle des Bildsignals mit einer
kurzgeschlossenen Verzögerungsleitung verbunden wird» Der Ausgang der Quelle des Bildsignals kann aber auch mit einer Verzögerungsleitung
verbunden werden, wobei das abgegebene Bildsignal und das verzögerte Bildsignal auf eine Subtraktionsvorrichtung
zur Einwirkung gebracht werden, deren Ausgangssignal dem Schwellendetektor zugeführt wird. Im letzteren Fall muß eine
Verzögerungsleitung von doppelter Länge wie die kurzgeschlossene Verzögerungsleitung der ersten Anordnung verwendet werden.
Es ist anzunehmen, daß eine solche Anordnung auf Bilder beschränkt
ist, die kleine Bildpunkte enthalten, welche weit voneinander entfernt sind. Das Ergebnis würde sonst sein, daß der
zweite der beiden Bildpunkte, welche nahe beieinander liegen, nicht angezeigt wird.
Bei einer mehr bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Bildsignal «a durch ein Tiefpaßfilter geleitet und von dem
ursprünglichen Bildsignal subtrahiert. Es ist anzunehmen, daß das Filter eine wirksame Zeitverzögerung einführt,und um eine
korrekte Aufzeichnung zu erhalten, muß eine entsprechende Verzögerung in den Weg des ungefilterten Signals zur Subtraktionsvorrichtung eingeführt werden. Die für eine solche Vorrichtung
erforderliche Zeitverzögerung kann jedoch kleiner sein als jene, die für die Verzögerungsleitung in den vorhergehenden Ausführungsformen
erforderlich ist, wobei sich eine proportionale
u 70/7 109819/1793 ~ 3 ~
Verringerung der Paralysebereiche hinter den Bildpunkten ergibt.
Es wurde bisher angenommen, daß die Bezugsschwelle, welche auf die Anzeigeeinrichtung zur Einwirkung kommt, konstant bleibt.
Zu diesem Zweck haben die bisher beschriebenen Systeme getrachtet, das gleiche Stromniveau des Bildsignals konstant zu machen,
so daß es mit einer konstanten Spannung (der Bezugsschwellenspannung) in der Anzeigeeinrichtung verglichen werden
kann. Wenn sich jedoch das Schwellenniveau entsprechend irgendeiner Veränderung der Empfindlichkeit der Quelle des Bildsignals
ebenfalls verändert, kann das ursprüngliche Bildsignal für die Anzeige verwendet werden, da sich das in der Anzeigeeinrichtung verwendete Schwellenniveau entsprechend den Schattierungsveränderungen
des ursprünglichen Bildsignals verändert. Zu diesem Zweck wird bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung
das Bildsignal durch ein Tiefpaßfilter geleitet, welches den Hochfrequenzgehalt des Bildsignals hinsichtlich der
Bildpunktgrenzen und plötzlicher Dichteveränderungen entfernt, um die korrigierende Spannung zu bilden, welche als die■Schwellenspannung
für die Schwellendetektoreinrichtung dient oder den Wert derselben steuert.
Die Ergebnisse, die mit dieser zuletzt beschriebenen Anordnung erhalten werden, sind synonym mit jenen, die mit der zuerst beschriebenen
Ausführungsform erhältlich sind. Eine deutliche Verbesserung kann erzielt werden, indem das Bildsignal dem
Tiefpaßfilter durch eine polaritätsempfindliche Vorrichtung, wie zum Beispiel eine Diode, zugeführt wird, um dadurch verschiedene
Ladezeitkonstanten für Ströme zu erzeugen,' die in entgegengesetzten Richtungen fließen. Eine solche Anordnung
enthält einen sogenannten integrierenden Stromkreis mit Spitzenniveau.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung ist eine Einrichtung
zum Erzeugen eines veränderlichen Signals vorgesehen, welches
dem reziproken Wert der Veränderung der Empfindlichkeit der
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Quelle des Bildsignals entspricht (und dadurch dem reziproken
Wert der Schattierungscharakteristik der Quelle). Ferner ist eine Einrichtung zum Verzögern des ursprünglichen Bildsignals
in einem Maße vorgesehen, welches irgendeiner Verzögerung gleich ist, die durch die Einrichtung zum Erzeugen des reziproken Signals eingeführt wird. Außerdem ist ein Verstärker mit
veränderlichem Verstärkungsfaktor vorgesehen, dessen Eingang das verzögerte Bildsignal zugeführt wird und dessen Verstärkungsfaktor
durch ein Signal verändert wird, welches dem reziproken Signal proportional ist, um dadurch ein kompensiertes
Bildsignal zu erhalten, das auf einen !Detektor zur Einwirkung kommt, dessen Schwellenniveau daher konstant sein kann. Das reziproke
Signal kann erhalten werden, indem das ursprüngliche Bildsignal durch ein Tießpaßfilter oder einen Stromkreis geleitet
wird, der so angeordnet ist, daß derselbe ein Signal erzeugt, welches dem Spitzenniveau des Bildsignals entspricht,
und indem das resultierende Signal durch einen Verstärker verstärkt wird, dessen übertragungsfunktion derart ist, daß das
Produkt seiner Eingangs- und Ausgangssignale eine Konstante ist.
Nachstehend werden beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist ein schematisches Blockdiagramm eines Teils eines unmodifizierten Bildanalysiersystems.
Fig.1 2 veranschaulicht grafisch die Bildsignale, welche den
Bildpunkten in einem Bild entsprechen, das durch das unmodifizierte System gemäß Fig. 1 analysiert wird.
BUg, 3 ist ein schematisches Blockdiagramm einer Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 4 veranschaulicht die Signale, die an verschiedenen Stellen
des in Fig. 3 gezeigten Systems für verschiedene Bildpunkte in einem Blickfeld erhalten werden.
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Die Figuren 5& bis 5d veranschaulichen grafisch, wie Ungenauigkeiten
bei der Verwendung der einfaphen Ausführungsform
gemäß Fig. 3 auftreten können,,
Fig. 6 veranschaulicht eine Abänderung der Ausführungs;form gemäß
Fig, 3, welche die Paralysebereiche hinter großen Bildpunkten zu verringern trachtete
Die Figuren 7a bis 7d veranschaulichen schematisch Wellenfor*-
men, die an verschiedenen Stellen des Stromkreises gemäß Fig. 6 erhältlich sind und die den in den Figuren
5a bis 5d dargestellten entsprechen, mit denen sie verglichen
werden können·
Die Figuren 8a bis 8d veranschaulichen schematisch Unvollkommenheiten,
die ia der Anordnung gemäß Fig. 6 vorhanden sind«
Fig. 9 ist ein Blockschaltbild einer anderen Ausfüiirungsform,
der Erfindung, bei welcher die Hintergrundschattierung verringert ist, indem das laufende Bildsignal mit dem
verzögerten Bildsignal kombiniert wird,
Fig.10 veranschaulicht grafisch Wellenformen, die an verschiedenen
Stellen des Stromkreises gemäß/ Fig. 9 erhäitlieh
sind.
Die Figuren 11a bie 11d veranschaulichen grafisch eine Unvollkommenheit
des In Flg. 9 gezeigten Systems.
Fig.12 ist ein Blockschaltbild einer anderen Ausführung^form
der Erfindung, welche ein© Verzögerungsleitung ^rVfQn7-det,
um die Hiäter^runii^ciLattierun^ zu verringep-%,,
Fig. 13 ist ein BlockschaltblW einer'weiteren Ausführun^BforÄ ,.
der Erfindung.' · -
■'ίν.*
M70/7
nun/
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Die Figuren 13a bis 13e veranschaulichen grafisch Wellenformen, welche an verschiedenen Stellen des Stromkreises gemäß
Fig. 13 erhältlich sind.
Fig.14 ist ein anderes Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung.
Die Figuren 14a bis 14c veranschaulichen grafisch Wellenformen,
die an verschiedenen Stellen des Stromkreises gemäß Fig. 14 erhältlich sind.
Fig.15 ist ein Blockschaltbild einer praktischen Ausführungsform der Anordnung gemäß Fig. 14.
Die Figuren 15a bis 15c veranschaulichen schematisch einen Vorteil,
der durch den Stromkreis gemäß Fig. 15 erhalten wird.
Fig.16 ist ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung.
Die Figuren 16a bis I6f veranschaulichen grafisch Wellenformen,
die an verschiedenen Stellen des Stromkreises gemäß Fig. 16 erhältlich sind.
Fig.17 ist ein weiteres Blockschaltbild einer anderen Ausführungsform
der Erfindung, die nach einem ähnlichen Prin- " zip arbeitet, das in Fig. 16 verwendet wird.
Die Figuren 17a bis 17e veranschaulichen Wellenformen, welche an verschiedenen Stellen des Stromkreises gemäß Fig. 17
erhältlich sind.
In Fig. 1 ist das vordere Ende eines Bildanalysiersystems dargestellt,
das aus einer Quelle des Bildsignals, wie zum Beispiel einer Fernsehkamera 10, und aus einem Schwellendiskriminator
12 besteht, der einen Detektor bildet. Der Diskriminator
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12 spricht auf das von der Quelle 10 abgegebene Bildsignal an und liefert ein angezeigtes Bildsignal zum Zwecke der nachfolgenden
Darstellung und zum Vergleich.
Fig. 2a veranschaulicht schematisch eine einzige Abtastzeile •14, welche zwei kleine Bildpunkte 16, 18 und einen großen BiIdpunkt
20 eines zu analysierenden Bildes kreuzt. Fig. 2b veranschaulicht das idealisierte Bildsignal, welches dem von der Kamera
abgegebenen Bildsignal entspricht und welches sich dadurch ergibt, daß die Abtastzeile 14 die drei Bildpunkte 16,
18 und 20 kreuzt, Fig. 2c veranschaulicht ein typisches Ausgangssignal der Quelle, welches eine -Komponente enthält, die
entsprechend der Hintergrundßchattierung ansteigend oder fallend
sein kann (in Fig. 2c ansteigend dargestellt). Der gesamte Ausschlag dieser Veränderung ist gewöhnlich klein und ist
daher visuell nicht wahrnehmbar,oder wenn es sich um Bildpunkte
mit hoher Kontrastwirkung handelt. Wenn es sich jedoch um Bildpunkte mit geringer Kontrastwirkung handelt, können die ,
Veränderungen infolge der Schattierung eine Löschung des einigen Bildpunkten entsprechenden Bildsignals und die Erzeugung
eines Bildsignals ergeben, das anderen Bildpunkten entspricht, welche in Wirklichkeit gar nicht vorhanden sind. Beide Möglichkeiten
sind in Fig. 2d dargestellt und können unter Bezugnahme auf Fig. 2c erklärt werden«
Im allgemeinen Niveau des Bildsignals ergibt sich infolge der
Schattierung eine zunehmende Komponente, die von unterhalb des Schwellenanzeigeniveäus (in Fig. 2c durch eine unterbrochene
Linie 22 angedeutet) bis oberhalb dieses Niveaus ansteigt. Irgendwelche Bildpunkte, die vollständig unterhalb dieses Niveaus
liegen, wie zum Beispiel bei 24, werdön nicht angezeigt,
wie in Fig. 2d gezeigt ist. Ein Bildpunkt, der von einer Stelle unterhalb bis zu einer Stelle oberhalb des Anzeigeniveaus
ansteigt, wird angezeigt, wie zum Beispiel 4er Bildpunkt 26 (bei 26' in Fig. 2d) und auch der Bildpunkt 28 (bei 28· in
Fig. 2d). Da jedoch das Niveau des Bildsignals am Ende des Bildpunktes 28 weiter ansteigt, sobald das Hintergrundniveau·»
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Pll »I lit 1If1H1HTI 1P IB if j Γ.. .,. , H
(dargestellt durch die unteren waagerechten Zeilensegmente des Bildsignals) oberhalb des Schwellenniveaus 22 ansteigt, wird
das Hintergrundniveau 30 ebenfalls angezeigt und ergibt einen Bildpunktausgang (bei 30f in Fig. 2d), Dies ist tatsächlich
ein unkorrektes Signal, da sich an dieser Stelle kein Bildpunkt
befindet.
Ein System, das einer Schattierungsverzerrung unterworfen ist, ist daher für eine genaue Bildanalyse unbrauchbar, wenn es sich
um Bildpunkte handelt, deren Kontrast ungenügend ist, um dieselben
von den Veränderungen der Hintergrunddichte infolge der Schattierung deutlich zu unterscheiden.
Fig. 3 veranschaulicht ein abgeändertes Bildanalysiersystem, g
in welchem eine sogenannte differenzierende Schaltung, bestehend aus einem Kondensator C und einem Widerstand R, zwischen
dem Quellenausgang und dem Diskriminatoreingang angeordnet ist. Die Größe des Widerstandes R ist durch die Steuerung V einstellbar,
um die Ladegeschwindigkeit des Kondensators C zu verändern. Fig. 4a veranschaulicht die Wirkung der Differenzierung des
Quellenausgangs (entsprechend der grafischen Darstellung der Fig. 2c). Das dargestellte Ausgangssignal der differenzierenden
Schaltung CR kommt daher auf den Detektor 12 zur Einwirkung. Wenn ein entsprechendes Schwellenniveau 32 auf das differenzierte
Ausgangssignal der Fig. 4a einwirkt, wird ein korrigiertes Bildsignal erhalten, wie in Fig. 4b gezeigt ist, das
genau dem in Fig. 2b dargestellten idealisierten Bildsignal *
entspricht.
Es ist wichtig, zu erkennen, daß dieser Vorteil nur für verhältnismäßig
kleine Bildpunkte (wie zum Beispiel 16 und 18) erhalten werden kann. Bei Einwirkung auf einen großen Biidpunkt
(wie zum Beispiel 20) kann das Anzeigeniveau 32 das differenzierte Signal früher abschneiden als es der Fall sein sollte,
wodurch ein verkürzter Impuls erzeugt wird. Die Zeitkonstante der differenzierenden Schaltung CR ist daher zweckmäßig
einstellbar, damit sich das System je nach den größeren oder
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kleineren Bildpunkten anpassen kann.
Die Figuren 5a bis 5d zeigen, wie bei alleiniger Verwendung der
in Fig. 3 gezeigten einfachen differenzierenden Schaltung ein kleiner Bildpunkt, der nahe der hinteren Kante eines großen
Bildpunktes liegt (Fig. 5a), nicht angezeigt werden kann. Fig. 5b zeigt das Bildsignal, das den Bildpunkten der Fig. 5a entspricht.
Fig« 5p zeigt das Bildsignal nach dem Durchgang durch die differenzierende Schaltung und Fig. 5d stellt das angezeigte
Signal dar. Der Kondensator in der differenzierenden Schaltung wird während eines großen Bildpunktes, wie zum Beispiel 34,
aufgeladen. Nach diesem großen Bildpunkt ist das Bildsignal so schwach, bis der Kondensator entladen ist, daß kleine Bildpunkte
(wie zum Beispiel 36) oder Bildpunkte von geringer Kontrastwirkung (wie zum Beispiel 38) überhaupt nicht angezeigt werden.
Die differenzierende Schaltung kann abgeändert werden, um diese Wirkung entsprechend dem ersten Merkmal der vorliegenden Erfindung
beträchtlich zu verringern. Figo 6 veranschaulicht eine
abgeänderte differenzierende Schaltung mit einer Diode 40, die zum Widerstand R parallel geschaltet ist. Das Vorhandensein
der Diode verhindert, daß das Signal parallel zu R mehr negativ wirkt als das Erdpotential. Dies ergabt eine rasche Entladung
des Kondensators am Ende eines großen Bildpunktes, so daß ein einem großen Bildpunkt folgender kleiner Bildpunkt angezeigt
werden kann. Dies ist in den Figuren 7a bis 7d dargestellt. Die rasche Entladung 42 des Kondensators durch die Diode
am Ende der Bildpunkte■ermöglicht, daß der kleine.Bildpunkt
36 und der Bildpunkt 38 mit geringer Kontrastwirkung korrekt angezeigt werden (Fig. 7d).
Wie bereits erwähnt, können die Vorteile der Verwendung einer
differenzierenden Schaltung nur bei kleinen Bildpunkten, erhalten
werden, weil bei großen Bildpunkten (wie zum Beispiel 20
in Fig. 4) die Anzeig^schwelle 32 einen verkürzten Impuls erzeugt.
Dieses Problem wird verkleinert, indem die Schwelle so
nahe wie möglich dem Erdpotential eingestellt wird. In diesem
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Fall kann Jedoch der im Bildsignal vorhandene Geräuschpegel (Fig. 8) falsch angezeigte Ausgangssignale 44 verursachen.
Fig. 9 veranschaulicht ein abgeändertes Bildanalysiersystem mit einer kurzgeschlossenen Verzögerungsleitung 46, welche so geschaltet
ist, daß das dem Schwellendetektor 12 zugeführte Signal die (durch den Widerstand 45) erzeugte Summe des Signals
vom Bildabtaster 10 und des durch die Verzögerungsleitung 46 reflektierten Signals ist.
Die Figuren 10a bis 1Od veranschaulichen ein typisches Bild und die verschiedenen Wellenformen, die sich in der Anordnung gemäß
Fig. 9 ergeben« Fig. 10b zeigt das von der Quelle abgegebene Bildsignal, das durch den Bildpunkt 54 der Fig. 10a erzeugt
wird. Fig. 10c zeigt das durch die Verzögerungsleitung reflektierte Signal und Fig. 1Od zeigt das vollständige Signal, das
auf dem Schwellendetektor zur Einwirkung kommt. Fig. 10b zeigt das durch die Schattierung erzeugte Signal 51 und Fig. 10c
zeigt das durch die Verzögerungsleitung reflektierte Signal 51'·
Diese beiden Signale heben sich nahezu auf, so daß nur ein kleiner Rest 53 (Fig. 1Od) verbleibt, dem das durch den Bildpunkt
54 erzeugte Bildsignal bei 54* überlagert wird. Es ist
zu bemerken, daß nach einer Zeit 2T (der doppelten Verzögerung der Verzögerungsleitung) das durch den Bildpunkt 54 erzeugte
reflektierte Signal ^ den Schwellendetektor erreicht. Dadurch
wird hinter Jedem Bildpunkt ein Paralysebereich erzeugt, weleher
gleich der vom Bildabtaster in der Zeit 2T zurückgelegten Strecke ist*
Die Figuren 11a bis 11d veranschaulichen die Wirkung, welche die Schaltung gemäß Fig. 9 auf ein komplizierteres Bild haben
wird. Der kleine Bildpunkt 56 wird bei 56' korrekt angezeigt.
Das von dem großen Bildpunkt 58 herrührende Signal wird durch den von der Verzögerungsleitung reflektierten Impuls 58» verkürzt
und der zweite kleine Bildpunkt 62 geht bei der Reflexion des großen Bildpunktes 58 verloren.
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205302Ί
Im System der Fig. 12 ist die kurzgeschlossene Verzögerungsleitung
durch eine Verzögerungsleitung 74 von doppelter Länge er-. setzt und das Ausgangssignal der Leitung wird vom Signal des
Bildabtasters bei 76 subtrahiert. Die Subtraktion kann durch Polaritätsumkehrung des Ausgangssignals der Verzögerungsleitung
und nachfolgende Addition zum Signal des Bildabtasters öder vorzugsweise durch einen Differentialverstärker erfolgen.
Das resultierende Signal wird dann dem Schwellendetektor 12 zugeführt und es kann angenommen werden, daß die Nutzwirkung auf
das Bildsignal die gleiche ist wie im System gemäß Fig. 9.
Fig. 13 veranschaulicht eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
bei welcher ein korrigiertes Bildsignal erhalten wird, tk , das später auf den Detektor 12 zur Einwirkung kommt. In Fig.
:: 13 und den folgenden Figuren besteht der dargestellte Detektor
12 aus einer Vergleichseinrichtung 13, welche zwei Eingänge aufweist. Dem einen Eingang wird eine Bezugsschwellenspannung
und dem anderen Eingang das anzuzeigende Bildsignal zugeführt. Die Vergleichseinrichtung 13 vergleicht die beiden Signale und
{ liefert ein zweiwertiges Ausgangssignal, bei welchem der eine
Wert vorherrscht, wenn das Bildsignal größer ist als die Schwellenspannung, während der andere Wert vorherrscht, wenn
das Bildsignal kleiner ist als die Schwellenspannung.
Eine Korrektur des Bildsignals wird erhalten, indem das von "' der Quelle 10 abgegebene Bildsignal durch ein Tiefpaßfilter. 80
™ geleitet und das gefilterte Bildsignal vom ursprünglichen BiIdsignal
in einer Subtraktionsvorrichtung 82 subtrahiert wird. ν Da durch das Filter 80 in das Bildsignal eine Verzögerung eingeführt
wird, ist im Weg des von der Quelle 10 abgegebenen ; Bildsignals zur Subtraktionsvorrichtung 82 eine Verzögerungs-
> vorrichtung 84 angeordnet, welche in das laufende Bildsignal / die gleiche Zeitverzögerung einführt. Die Verzögerungsvorrichtung
84 kann eine Verzögerungsleitung oder ein Schieberegister sein. In der Praxis besteht die Subtraktionsvorrichtung 82
J vorzugsweise aus einem Differentialverstärker. Das konstante Bezugsschwellenpotential wird von einem Potentiometer 86 er-
M7°/7 109819/1793 -12-
halten und wird dem einen Eingang der Vergleichseinrichtung 13
zugeführt, während das Ausgangssignal der Subtraktionsvorrichtung 82 auf den anderen Eingang der Vergleichseinrichtung 13
zur Einwirkung gebracht wird.
Eine idealisierte Wellenform eines von der Quelle 10 abgegebenen
Bildsignals ist in Fig. 13a dargestellt und entspricht einer Zeilenabtastung eines großen Bildpunktes ungefähr auf halbem
Weg längs des Blickfeldes. Fig. 13a1 veranschaulicht die
idealisierte Wellenform der Fig. 13a, die zeitlich um einen kleinen Betrag verschoben ist, welcher der durch die Verzögerungsvorrichtung
84 eingeführten Zeitverzögerung entspricht. Fig. 13b veranschaulicht das gefilterte Ausgangssignal des
Tiefpaßfilters 80 und Fig. 13c veranschaulicht die Wirkung der Subtraktion der Wellenform der Fig. 13b von der Wellenform der
Fig. 13a1. In Fig. 13c ist auch eine unterbrochene Linie d über
lagert, welche eine typische Bezugsschwellenspannung darstellt, mit welcher das Ausgangssignal der Subtraktionsvorrichtung 82
verglichen wird. Fig. 13e veranschaulicht das resultierende angezeigte Bildsignal.
Fig. 14 veranschaulicht eine abgeänderte Anordnung, bei welcher das Bildsignal unmodifiziert ist. Stattdessen ist die Schwellenspannung
kompensiert, um Veränderungen des Gleichstromniveaus des Bildsignals zu folgen. Zu diesem Zweck wird das von
einer Quelle 10 abgegebene Bildsignal einer Vergleichseinrichtung
98 über eine Verzögerungsvorrichtung 88 zugeführt, welche eine Verzögerungsleitung oder ein Schieberegister sein kann.
Gleichzeitig wird das Bildsignal durch einen Spitzenspannungsintegrator
geleitet, der aus einer Gleichrichterdiode 90 und einem Spitzenspannungskondensator 92 besteht, dessen Kapazität
mit C bezeichnet ist, Der Vorwärtsladewiderstand der Schaltung wird durch einen Reihenwiderstand 94 bestimmt, dessen 0hm1scher
Widerstand durch r gegeben ist. Der Ohm'sche Widerstand r ist durch die Steuerung 95 veränderlich, um die Ladegeschwindigkeit
des Kondensators 92 zu verändern. Die Spifczenspannung wird parallel zu einem Potentiometer 96 entwickelt, das zum Konden-
M70/7 109819/1793 " 13 "
it
\* sator 92 parallel geschaltet ist,und die vom Potentiometer abgezapfte
Spannung wir;d dem zweiten Eingang der Vergleichseinrichtung 98 zugeführt, welche einen Teil des Detektors 12 bildet. Die vom Potentiometer 96 abgezapfte Spannung dient als
eine Bezugsschwellenspannung, mit welcher der augenblickliche
Wert des Bildsignals verglichen werden kann.
Der Widerstand des Potentiometers 96 ist- groß gemacht im Vergleich
zum Ohm1sehen Widerstand r des Widerstandes 94, so daß
die Vorwärtslade-Zeitkonstante der Spitzenwertschaltung annäkhernd
durch das Produkt von r und C gegeben ist. Die durch die
Verzögerungsvorrichtung 88 eingeführte Zeitverzögerung ist daher der Zeitkonstanten rC annähernd gleich gemacht.
Veränderungen im Durchschnittswert des Bildsignals erscheinen als Veränderungen im Wert der parallel zum Potentiometer 96
entwickelten Gesamtspannung und proportionale Veränderungen erscheinen
in jeder Spannung, die vom Potentiometer abgezapft wird. Wenn daher der Durchschnittswert des von der Quelle 10
abgegebenen Bildsignals einen 15-prozentigen Ausschlag aufweist,
zeigt die vom Potentiometer 96 abgezapfte Spannung eine entsprechende Veränderung. Während jedoch die Vorwärtszeitkonstante
des Ladestromkreises klein ist, wird die umgekehrte Ladezeitkonstante durch das Perodukt des Widerstandes des Potentiometers
96 und des Kondensators 92 bestimmt. Der Stromkreis wird daher eine asymmetrische Lade- und Entladecharakteristik
P aufweisen, welche vorteilhaft verwendet werden kann, um zu ver*
hindern, daß die Schwellenspannung parallel zum Potentiometer 96 den den Bildpunkten entsprechenden Veränderungen des Bildsignals
folgt. Wenn die Diode 90 aus Fig. 14 entfernt wird, . verbleibt ein einfaches Tiefpaßfilter, das ebenfalls ein korrigierendes
Signal liefert. Diese vereinfachte Anordnung ist jedoch mit den gleichen Nachteilen behaftet wie die Schaltung
gemäß Fig. 3, weil sie eine symmetrische Lade- und Entladecharakteristik aufweist.
In Fig. 14a ist die idealisiert© Wellenform des Bildsignals
M 70/7 - 14 -
( l(
109819/1793
Ψ* i ' t Hf ι ι,ιριρι, ι ,„ __
'■ ■'■- '■ 1·ΛΛ: ■ - ■ - ■
dargestellt, die einer einzigen Zeilenabtastung entspricht,
welche einen einzigen Bildpunkt kreuzt, wobei im Signal ein Schattierungsfehler auftritt und im Bildsignal eine ansteigende
Gleichstromkomponente bildet. Pig* 14a1 zeigt das gleiche
Signal, das in genügendem Maße zeitlich verzögert ist, um sich der durch die Zeitkonstante des Spitzenwertstromkreises der
Fig. 14 eingeführten Verzögerung anzupassen. Fig. 14b veranschaulicht
die asymmetrische Lade- und Entladecharakteristik des Spitzenwertstromkreises· Bis zu der (in Figo 14b mit 100
bezeichneten) vorderen Kante des angezeigten Bildsignals (nach der Verzögerung durch die Verzögerungsvorrichtung 88) folgt die
Spannung parallel zum Kondensator 92 genau dem ansteigenden Gleichstromniveau 102 der Fig. 14a. Sobald die Quellenspannung
unter die im Kondensator 92 gespeicherte Spannung sinkt, hört die Diode 90 auf zu leiten und der Wert der Spannung parallel
zum Kondensator 92 beginnt entsprechend der Zeitkonstanten des Entladezyklus abzunehmen. Wie vorstehend beschrieben, ist dies
von dem Wert des Widerstandes 94 abhängig, der gewöhnlich sehr hoch ist. Die Spannung parallel zum Kondensator 92 nimmt daher
sehr langsam ab. An der hinteren Kante 104 des in Fig. 14b angezeigten Bildpunktes übersteigt die Quellenspannung noch einmal
die im Kondensator 92 gespeicherte Spannung und .die Diode 90 beginnt zu leiten, um den Kondensator 92 in zunehmendem Maße
zu laden. Die Spannung parallel zum Kondensator 92 beginnt daher dem ansteigenden Gleichstromniveau des Signals zu folgen
(106 in Fig. 14a). Ein Vergleich der Fig. 14b und der Fig. 14a zeigt ganz deutlich, warum es erforderlich ist, die Verzögerungsvorrichtung
88 zu verwenden, weil sonst die Veränderungen, die in der kompensierten 'Schwellenspannung erzeugt werden, welche
parallel zum Potentiometer 96 entwickelt und durch das angezeigte Bildsignal verursacht wird, relativ zu den angezeigten
Kanten an einer der Zeit nach unkorrekten Stelle auftreten würden.
Fig. 14c veranschaulicht ein typisches zweistufiges angezeigtes
Ausgangsbildsignal, das von der Vergleichseinrichtung 98 erhalten
wird.
H70/7 109819/1793 " 15 "
Fig. 14 ist eine vereinfachte Version der Vorrichtung, die in der Praxis verwendet werden würde.
Fig. 15 veranschaulicht eine praktische Ausführung des idealisierten
Stromkreises der Fig. 14. Zweckmäßig sind die gleichen Bezugsziffern verwendet worden und nur jene Teile der Fig. 15,
die in Fig. 14 nicht vorkommen, werden daher beschrieben.
Um die AiEbiegszeit des Spitzenwertstromkreises zu verbessern,
ist ein Differentialverstärker 108 zwischen dem Quellenausgang
und dem Eingang des Spitzenwertstromkreises angeordnet. Dem einen Eingang des DifferentialVerstärkers wird das von der Quelle
10 abgegebene Bildsignal und dem anderen Eingang die vom Ausgang
des Spitzenwertstromkreises abgeleitete Spannung zugeführt. Um eine Überanzeige zu ermöglichen, das heißt eine Bezugsspannung,
die beispielsweise größer ist als das weiße Spitzenniveau eines gegebenen Bildsignals, wird nur ein Bruchteil des Ausgangssignals
des Spitzenwertstromkreises dem Differentialverstärker 108 zugeführt, nämlich etwa 90 % des Spitzenwertausgangssignals,
so daß an Knotenpunkt 110 eine Spannung entwikkelt wird, die beispielsweise um 10 % höher ist als das weiße
Spitzenniveau des Bildsignals. Dies wird dadurch erreicht, daß vom Knotenpunkt 110 über ein aus den beiden Widerständen 112
und 114 bestehendes Potentiometer eine Spannung zum Eingang des DifferentialVerstärkers 108 zurückgeleitet wird. Das Verhältnis
der beiden Widerstände kann einstellbar oder voreingestellt sein. Die gleiche Wirkung kann erzielt werden, indem eine hundertprozentige
Rückkopplung-vom Knotenpunkt 110 zum Verstärker 108 vorgesehen wird und indem das verzögerte Bildsignal der
Vergleichseinrichtung 98 in demselben Maße zugeführt wird, wie
dasselbe durch das Paar der Widerstände 112, 114 erzeugt wird.
Die Verbesserung der Anstiegszeit des Stromkreises ist auch in großem Maße von der Verstärkung des Differentialverstärkers
108 abhängig. Die Aufgabe des Verstärkers besteht darin, die Wirkung einer sehr kleinen Veränderung (in einer Laderichtung)
des' Gleichstromniveaus des Bildsignals relativ zu der im Kondensator
92 gespeicherten Ladung zu erhöhen.
M 70/7 ■ - - 16 -
' '
109819/1793
Einen weiteren Zusatz zum grundlegenden Stromkreis der Fig. 14 bildet die Anordnung eines Pufferverstärkers 116 zwischen dem
Speicherkondensator 92 und dem Potentiometer 96. Dies ermöglicht eine Anpassung der Belastungserfordernisse für das Potentiometer
96 an die hohe Impedanz des Spitzenwertstromkreises. Da das Potentiometer 96 nicht mehr parallel zum Kondensator 92
geschaltet ist, ist anstelle des Potentiometers 96 ein besonderer Entladewiderstand 95 vorgesehene Die Anordnung des Pufferverstärkers
116 ermöglicht, daß mit dem Stromkreis ein weiterer
Vorteil erzielt wird, indem ein Tor 118 angeordnet wird, das ■zum Widerstand 95 in Reihe geschaltet ist, so daß der Widerstand
relativ zum Kondensator 92 geöffnet ist. Dadurch, daß das Tor 118 für die Dauer jeder Kreuzung eines Bildpunktes
durch die Zeilenabtastung geöffnet ist, kann der Spannungsabfall parallel zum Kondensator 92 während der Anzeige großer Bild- "
punkte im wesentlichen auf Null verringert werden, da der Entladungswider stand des Kondensators 92 dann dem Eingangswiderstand
des Pufferverstärkers 116 entspricht, der sehr hoch gemacht werden kann. Zu diesem Zweck ist eine 'Vergleichseinrichtung
120 vorgesehen, die zwei Eingänge aufweist. Der eine Ein-" gang wird mit dem verzögerten Bildsignal von der Quelle 10 gespeist
und der andere Eingang von einem dem Potentiometer 96 ähnlichen Potentiometer 97. Das Potentiometer 97 ist auf ein
Niveau eingestellt, welches für das graue Niveau der angezeigten Bildpunkte kennzeichnend ist, und das Ausgangssignal der
Vergleichseinrichtung 120 kann das Tor 118 schließen, wenn dieses graue Niveau erreicht oder überschritten wird. Es könnte ä
auch das Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung 98 in dem Detektor
12 verwendet werden, so daß die besondere Vergleichseinrichtung 120 und das Potentiometer 97 entbehrlich werden. Der
maximale Nutzen der Sperrung des Widerstandes 95 wird jedoch durch eine solche Anordnung nicht erreicht und dies ist in den
Figuren 15a, b und c dargestellt» Fig. 15a veranschaulicht eine
typische Wellenform einer einzigen Abtastzeile, welche einen großen schwarzen Bildpunkt auf einem weißen Hintergrund
kreuzt. Wenn das durch das Potentiometer 96 bestimmte Schwellenniveau auf das Niveau eingestellt ist, das durch die Linie
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122 in Fig. 15a angedeutet wird, hat das resultierende idealisierte angezeigte Bildsignal die in Fig«, 15b veranschaulichte
Wellenform. Wenn das Ausgangssignal des Detektors 12 auch auf den Widerstand 95 zur Einwirkung gebracht wird, dann ist dieser
Widerstand nur für die Dauer des in Fig. 15b gezeigten positiven Impulses geöffnet. Es ist ersichtlich, daß diese Dauer
beträchtlich kürzer ist als die tatsächliche Dauer des Bildsignalimpulses,
welcher dem schwarzen Bildpunkt entspricht. Wenn andererseits ein besonderes Schwellenkriterium zur Anwendung
kommt, um die auf das Tor 118 einwirkenden Sperrimpulse zu erhalten,
kann der größte Teil oder die ganze Breite des Bildsignalimpulses verwendet und das Tor 118 in größerer Nähe zu
den tatsächlichen Bildpunktgrenzen geöffnet und geschlossen
werden. Wenn beispielsweise das durch das Potentiometer 97 eingestellte Schwellenkriterium durch die Linie 124 in Fig. 15a
gegeben ist, wird das Tor 118 für die Dauer des in Fig. 15c gezeigten positiven Impulses geschlossen, wodurch eine Gesamtzunahme von 2t gegenüber der Sperrzeit gewonnen wird, die von dem
tatsächlich angezeigten Bildsignal abgeleitet werden würde.
Fig. 16 veranschaulicht eine andere Ausführungsform der Erfindung,
bei welcher ein korrigiertes Bildsignal auf eine Vergleichseinrichtung 126 zur Einwirkung kommt, die einen Teil des
Detektors 12 bildet. Auf diesen wirkt ein konstantes (das heißt unkompensiertes) Schwellenniveau des Potentiometers 128 ein.
Die Korrektur des Bildsignals wird bei dieser Ausführungsform mittels eines Verstärkers 130 mit veränderlichem Verstärkungsfaktor
erhalten, dem das von einer Quelle 10 abgegebene verzögerte Bildsignal zugeführt wird. Die Verzögerung wird mittels
einer Verzögerungsvorrichtung 132 erzielt, die eine Verzögerungsleitung oder ein Schieberegister sein kann. Das von der
Quelle 10 abgegebene Bildsignal wird auch durch ein Tiefpaßfilter
134 geleitet, dessen Ausgangssignal einem Pufferverstärker
136 zugeführt wird. Das Ausgangssignal desselben dient zur Regelung der Spannung des Verstärkungsfaktors des V&tärkers
130. Die Charakteristiken des Pufferverstärkers 136 sind derart, daß derselbe ein Signal liefert, welches zum Ausgangssig-
M 70/7 - 18 -
10S81Ö/1793
nal des Tiefpaßfilters -134 umgekehrt proportional ist und welches
zu diesem Zweck in Fig«, 16 so dargestellt ist, daß es dem reziproken Wert des Ausgangssignals des Tiefpaßfilters entspricht,
multipliziert mit einer Konstanten k.
Die an verschiedenen Stellen des Stromkreises der Fig. 16 erhältlichen
Wellenformen sind in den Figuren I6a bis I6f dargestellt.,
Fig. 16a veranschaulicht das idealisierte Bildsignal,
das der Kreuzung einer einzigen Zeilenabtastung mit einem schwarzen Bildpunkt auf einem weißen Hintergrund entspricht.
Fig. I6a* veranschaulicht das gleiche Signal, das mittels der
Verzögerungsvorrichtung 132 zeitlich verschoben ist. Fig. 16b veranschaulicht das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters Ok und
Fig. 16c veranschaulicht das Ausgangssignal des Umkehrverstär- |
kers 136. Die in Fig. 16c gezeigte Wellenform entspricht daher
der Steuerspannung, die dem Verstärker 130 mit veränderlichem Verstärkungsfaktor zugeführt wird. Fig. I6d zeigt eine grafische
Darstellung des Ausgangssignals des Verstärkers 130 mit veränderlichem Verstärkungsfaktor für das Eingangssignal der
Fig. 16a*. Demselben ist bei e eine typische Bezugsschwellenspannung
überlagert, die vom Potentiometer 128 abgeleitet ist. Fig. I6f zeigt das resultierende idealisierte angezeigte Bildsignal,
das aus dem Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung 126 erhalten wird.
Fig. 17 veranschaulicht eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
welche nach dem gleichen Prinzip wie jene der Fig. 16 ar- "
beitet. Zu diesem Zweck sind ähnliche Elemente mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Das Steuersignal für den Verstärker
130 mit veränderlichem Verstärkungsfaktor wird jedoch auf andere Weise abgeleitet als in Fig. 16 dargestellt ist. In Fig. 17
sind das Tiefpaßfilter und der Umkehrverstärker durch einen Spitzenwertstromkreis ersetzt, welcher jenem der Fig. 14 entspricht,
ähnliche Elemente sind mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet und die Wirkungsweise ist die unter Bezugnahme auf
Fig. 14 beschriebene. Anstelle der Spannung, die parallel zum
Potentiometer 96 erhalten wird und die wie in Fig. 14 auf eine
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Vergleichseinrichtung zur Einwirkung kommt, ist ein Eingangssignal
für einen Umkehrpufferverstärker 138 vorgesehen, welcher ein Ausgangssignal liefert, das zum reziproken Wert der
parallel zum Potentiometer 96 entwickelten Spannung proportional ist. Dieses Signal des Pufferverstärkers 138 dient'als ein
Steuersignal für den Verstärker 130 mit veränderlichem Verstärkungsfaktor. Die an verschiedenen Stellen des Stromkreises der
Fig. 17 erhältlichen Wellenformen sind in den Figuren 17a bis 17e dargestellt.
Fig. 17a veranschaulicht die idealisierte Wellenform des von der Quelle 10 abgegebenen Bildsignals und Fig. 17a! veranschaulicht
die gleiche Wellenform, die durch die Verzögerungsvorrichtung 132 zeitlich verschoben ist. Fig. 17b veranschaulicht
das parallel zum Potentiometer 96 entwickelte Spitzenwertsignal
und unmittelbar unterhalb der Fig. 17b ist die Wellenform
dargestellt, die nach der Umkehrung im Pufferverstärker 138 erhalten wird. Unter der Annahme, daß innerhalb des Verstärkers
130 mit veränderlichem Verstärkungsfaktor keine Umkehrung erfolgt, ist das Ausgangssignal dieses Verstärkers für das idealisierte
Bildsignal der Fig. 17a in Fig". 1?c dargestellt, wobei dieser Wellenform ein«· konstantes Schwellenniveau d überlagert
ist, das vom Potentiometer 128 abgeleitet ist. Das resultierende angezeigte Bildsignal ist in Fig. 17e dargestellt.
Die verschiedenen Verbesserungen des Stromkreises der Fig. 15
können ebenfalls in den in Figo 17 verwendeten Spitzenwertstromkreis
aufgenommen werden. Der Einfachheit halber wurde jedoch die vereinfachte Version der Fig. 14 in Flg.']17 verwendet.
. ■
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Claims (16)
1. Bildanalysiersystem, welches eine Quelle des abgetasteten
Bildsignals und einen Schwellendetektor zum Erzeugen eines binären Signals verwendet, dessen Wert von der Erfüllung des
Anzeigekriteriums oder in anderer Weise von demselben abhängt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schaltungselement (C, 46, 74,
80, 92, 134) vorgesehen ist, um mindestens den Niederfrequenzgehalt des Bildsignals zu sammeln und aus demselben eine korrigierende
Spannung abzuleiten, welche auf die Detektoreinrichtung (12) zur Einwirkung kommt, um Veränderungen zwischen
dem Spitzenwert des Bildsignals zu verringern, die dem Hinter-' grund des Bildes und dem Schwellenniveau der Detektoreinrichtung
(12) entsprechen,
2. Bildanalysiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltungselement aus einem Kondensator (C,
92, 134) besteht, der zum Weg des Bildsignals zum Detektor (12) in Reihe geschaltet ist.
3. Bildanalysiersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß im Ladeweg des Kondensators (C, 92) ein polaritätsempfindliches
Element (40, 90) angeordnet ist, das die Ladegeschwindigkeit des Kondensators steuert, um dessen Ladegeschwindigkeit
in einer Richtung des Stromflusses zu erhöhen.
4. Bildanalysiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die korrigierende Spannung durch eine kurzgeschlossene Verzögerungsleitung (46) entwickelt ist, deren offenes
Ende zum Ausgang der Quelle (10) des Bildsignals paral-
1170/7
109819/1793 " 21 "
mm
IeI geschaltet ist.
5. Bildanalysiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bildsignal durch eine im Signalweg zwischen
der Quelle (10) des Bildsignals und dem Detektor (12) angeordnete Verzögerungsleitung (74) verzögert wird und daß die Polarität
des Bildsignals umgekehrt wird, um die korrigierende Spannung zu bilden, welche parallel zum unverzögerten Bildsignal
auf den Detektor (12) zur Einwirkung kommt.
6. Bildanalysiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
üß das Bildsignal durch ein Tiefpaßfilter (80) geleitet
und seine Polarität umgekehrt wird, um die korrigierende Spannung zu bilden, welche auf den Detektor (12) parallel
zum unmodifizierten Bildsignal zur Einwirkung kommt, das in
einer Verzögerungsvorrichtung (84) um ein Zeitintervall verzögert wird, welches gleich der Anstiegszeit des Signalweges
ist, der das Tiefpaßfilter (80) enthält,
7. Bildanalysiersystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das verzögerte Signal dem einen Eingang eines Differentialverstärkers und das unverzögerte Signal dem anderen
Eingang desselben zugeführt wird, wobei die Polaritätsumkehrung innerhalb des Differentialverstärkers erfolgt.
8. Bildanalysiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bildsignal durch ein Tiefpaßfilter geleitet wird, welches den Hochfrequenzgehalt desselben hinsichtlich der
Bildpunktgrenzen und plötzlicher Dichteveränderungen entfernt, um die korrigierende Spannung zu bilden, die dem Detektor als
die Schwellenspannung oder zur Steuerung derselben zugeführt wird.
9. Bildanalysiersystern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bildsignal relativ zur Zeit durch einen sogenannten Spitzenwert-Integrierungsstromkreis (90, 92, 94, 96,
integriert wird, der eine Zeitkonstante für ein ansteigendes
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10981971t93
■PI I I I IIP« IP IdI ■ ρ,
1 ' ' ' mi, up in
Bildsignal und eine andere Zeitkonstante für ein fallendes Bildsignal
aufweist, um eine korrigierende Spannung zu bilden, welche zum Spitzenwert des Bildsignals proportional ist, wobei die
korrigierende Spannung als Schwellenspannung für den Detektor (12) dient.
10. Bildanalysiersystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das unmodifizierte Bildsignal um ein Zeitintervall verzögert wird, das gleich der Anstiegszeit des Signalweges
ist, der den sogenannten Integrierungsstromkreis (90, 92, 94, 96) enthält.
11. Bildanalysiersystem nach Anspruch 9 oder 10, gekenn- g
zeichnet durch ein Element (108), das für die Dauer der Kreuzung
einer Abtastzeile mit einem angezeigten Bildpunkt wirksam ist, um die Zeitkonstante des sogenannten Integrierungsstromkreises
(90, 92, 94» 96) für die Dauer jeder solchen Kreuzung auf einen sehr hohen Wert zu erhöhen.
12. Bildanalysiersystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Element (108) zur Veränderung der Zeitkonstante des sogenannten Integrierungsstromkreises (90, 92, 94,
96) entsprechend einem binären Ausgangssignal eines Schwellendetektors
(120) wirksam ist, der ein voreingestelltes Schwellenniveau (97) aufweist und dem das unmodifizierte Bildsignal
zugeführt wird. f
13. Bildanalysiersystem, das eine Quelle des abgetasteten Bildsignals und einen Schwellendetektor zum Erzeugen eines binären
Signals verwendet, dessen Wert von der Erfüllung des Anzeigekriteriums oder in anderer Weise von demselben abhängt,
gekennzeichnet durch ein erstes Schaltungselement (134) zum Ansammeln mindestens des Niederfrequenzgehaltes des Bildsignals
und zum Ableiten einer korrigierenden Spannung aus demselben, sowie durch ein zweites Schaltungselement, welches die
Amplitude des Bildsignals entsprechend der korrigierenden Spannung steuert, um Veränderungen zwischen dem Spitzenwert des
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Bildsignale, welche dem Hintergrund des Bildes entsprechen, und
dem Schwellenniveau der petektoreinrichtung zu verringern.
14. Bildanalysiersystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die korrigierende Spannung erhalten wird, indem
das Bildsignal durch ein Tiefpaßfilter (134) geleitet und das gefilterte Signal umgekehrt wird. ■
15« Bildanalysiersystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die korrigierende Spannung erhalten wird, indem das Bildsignal relativ zur Zeit durch einen sogenannten Spitzenwert-
Integrierungsstromkreis (90, 92, 94, 96) integriert wird, der eine Zeitkonstante für ein ansteigendes Bildsignal
und eine andere Zeitkonstante für ein fallendes Bildsignal aufweist, und indem das integrierte Signal umgekehrt wirdk.
16. Bildanalysiersystem nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Schaltungselement; ein
Verstärker (130) mit einem veränderlichen Verstärkungsfaktor ist, für den das korrigierende Signal ein den Verstärkungs-.
faktor steuerndes Signal ist.
17° Bildanalysiersystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das dem Verstärker (130) mit einem veränderlichen Verstärkungsfaktor zugeführte Bildsignal in einer Verzögerungsvorrichtung
(132) um ein Zeitintervall verzögert wird, das gleich der Anstiegszeit'des Signalweges ist, der das Tiefpaßfilter
(134) oder den sogenannten Integrierungsstromkreis (90, 92, 94, 96) enthält,, ;
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109819/1793
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