DE2254715B2 - Verfahren zur Druckbildzentrierung bei Verpackungsmaschinen - Google Patents
Verfahren zur Druckbildzentrierung bei VerpackungsmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Druckbildzentrierung bei thermoplastische Folienbahnen verarbeitenden
Verpackungsmaschinen und dergleichen sowie zu seiner Durchführung bestimmte Vorrichtungen.
Ein Verfahren mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs I genannten Merkmalen ist aus der DE-OS
86 127 bekannt. Bei diesem bekannten Verfahren wird die Folienbahn während des Förderhubes dadurch
gereckt, daß eine erste Fördereinrichtung, die — in Bahnlaufrichtung gesehen — hinter der Verformungsstation angeordnet ist, konstante Förderhübe bewirkt,
während eine zweite, vor der Erwärmungsstation angeordnete Fördereinrichtung stets etwas kleinere
Förderhübe bewirkt, wobei der Differenzhub mittels einer Druckbildabtastvorrichtung geregelt wird. Diese
erlaubt es, Zentrierungsfehler :zu erkennen.
Bei dem bekannten Verfahren erfolgt das Recken im gesamten erwärmten Bereich, also dort, wo später
Behälter ausgeformt werden sollen. Da die Folienbahn mit Druckbildern versehen ist, die in der Regel im
Zerrdruck vorliegen, das heißt, erst bei der Behälterausformung wieder maßstabsgetreu werden, kann ein
Recken in diesem Bereich zu Verzerrungen im Druckbild führen, insbesondere, wenn man zur Vereinfachung
mit einer Zweipunktregelung arbeitet, das heißt, wenn erst bei einem vorgegebenen größeren
Zentrierungsfehler ein Reckvorgang eingeschaltet wird. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der
eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Zentrierungsfehler durch Recken derart ausgeglichen
ι ο werden, daß die zum Zweck der Verformung erwärmten
Bahnbereiche von dem Reckvorgang gerade nicht betroffen sind.
Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst
is Dabei wird in vorteilhafter Weise von der an sich
bekannten Maßnahme Gebrauch gemacht, nur bestimmte Flächenbereiche der Bahn zu erwärmen,
nämlich jene, wo in einer Verformungsstaticn Behälter ausgeformt werden, zwischen diesen Bereichen aber ein
Gitterwerk von nichterwärmtem Folienmaterial stehenzulassen. Diese Maßnahme ist aus der DE-AS J! 45 784
bekannt, aus der sich freilich keine Mittel zum Ausgleich von Zentrierungsfehlern entnehmen lassen.
Das erwähnte Gitterwerk wird nun erfindungsgemäß mit Vorteil dazu benutzt, die während des Reckens
einwirkenden Zugkräfte in Bahnlängsrichtung zu übertragen. Der Keckvorgang selbst wird auf einen
schmalen, über die ganze Behnbreite erwärmten Folienstreifen beschränkt, der wiederum mit Vorteil
ίο etwa im Bereich eines Querstegs des erwähnten
Gitterwerks vorgesehen sein wird.
Wie im Patentanspruch 2 definiert, ist es vorteilhaft, das Verfahren mittels einer Vorrichtung auszuführen,
bei der die Erwärmung der Bahn für die Verformung zugleich mit dem Erwärmen des Streifens für den
Reckvorgang erfolgt, wobei der Streifen auf der der Verformungsstation abgewandten Seite vorgesehen ist.
Der konstante Hub der »ziehenden« Fördereinrichtung wird nämlich dann die für die Vc:fr>rmung erwärmten
■»o Folienbereich genau in Ausfluchtung mit den Werkzeugen
der Verformungsstation fördirn, die ortsfest um den Hub der genannten Fördereinrichtung von der Heizeinrichtung
entfernt angeordnet sind, und zwar unabhängig von einem etwa vorgenommenen Recken.
Wählt man die im Patentanspruch 2 definierte Vorrichtung, so ist es gemäß Patentanspruch 3
vorteilhaft, das Recken durch Rückwärtsverfahren der vor der Heizvorrichtung angeordneten, während des
Bahnvorschubs hubgleich mit der anderen Fördereinrichtung gekuppelten Fördereinrichtung während des
Stillstands der Folienbahn zu bewirken. Dabei ergibt sich nicht nur eine sehr einfach aufgebaute, störungsunanfällige
Vorrichtung wegen der Auflösung der einzelnen Funktionen nicht nur hinsichtlich des Orts
(Erwärmung), sondern auch hinsichtlich der Zeit (Vorschub/Recken), sondern die Folie wird im Augenblick
ihrer höchsten Erwärmung mit infolgedessen minimalen Kräften gereckt, was hier besonders
bedeutungsvoll ist, weil der Reckvorgang auf einen schmalen Streifen beschränkt bleibt. Ferner kann man
die Größe des Rückhubs genau mittels der Druckbildabtasteinrichtiing
steuern, weil die Bahn im übrigen stillsteht. Diese Bauart hat also Vorteile gegenüber der
bekannten Lösung, wie sie beispielsweise in der bereits erwähnten DE-OS 15 86 127 beschrieben ist, bei der das
Recken während des Vorschubs erfolgt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert und es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die auch zur Erläuterung des
erfindungsgemäßen Verfahrens dienen soll,
Fig.2 eine detaillierte Zeichnung, teilweise im Schnitt der Druckbildabtastvorrichtung und der ersten
Fördereinrichtung und
F i g. 3 eine Draufsicht auf ein Teil des Folienmaterials
mit Kennzeichnung der erwärmten Stelle.
Die F i g. 1 zeigt einen Teil einer Plastikbehälter-Form-, Füll- und Verschließmaschine bekannter Bauart,
die aus dem in einer Heizvorrichtung 38 erwärmten Folienmaterial 4 in einer Formstation 44 Behälter formt,
welche in den nachfolgenden nicht dargestellten Stationen weiter verarbeitet werden, nämlich in einer
Füllstation gefüllt werden, dann durch eine von einer Rolle kommenden Folie durch eine Verschließeinrichtung
verschlossen und von einer Schneidvorrichtung aus dem Folienverband getrennt werden. Bei den Maschinen
dieser Art besteht die Notwendigkeit, besonders beim Verschließen und Austrennen der Behälter, eine
weitgehende Lagegenauigkeii der Behälter in den
Werkzeugen zu garantieren, damit der entstehende Rand symmetrisch bzw. konzentrisch zum Unterteil der
Behälter verläuft und damit vor allen Dingen das mit Zerrdruck bedruckte Folienmaterial 4 lagegenau die
Maschine durchläuft. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, befindet sich das Folienmaterial auf einer Vorratsrolle 2
und wird hiervon über eine Umlenkrolle 46 in die Durchlaufebene der Maschine gebracht. Es handelt sich
um eine intermittierend arbeitende Maschine, bei der das Folienmaterial 4 taktweise synchron mit den
Arbeitstakten der Vorrichtung durch die Maschine transportiert wird. Hierzu sind zwei Fördereinrichtungen
6 und 8 vorgesehen, wovon die erste in Vorschubrichtung vor dem erwärmten Bereich des
Folienmaterials 4 liegt und die zweite in Vorschubrichtung hinter dem erwärmten Bereich des Folienmaterials
liegt, am Ende der Maschine vor oder hinter der Ausstanzvorrichtung. Die beiden Fördereinrichtungen 6
und 8 sine, mittels der sich über die ganze Maschine erstreckende Schubstange 42 verbunden, an der die
Antriebsvorrichtung 18 angreift. Die Fördereinrichtungen 6 und 8 weisen die Klemmvorrichtungen 12, 14 auf,
die zu Beginn des Vorschubtaktes das Folienmaterial ergreifen und festklemmen und um eine Schrittlänge
nach vorwärts transportieren, während sie nach Ende des Vorschubtaktes sich vom Folienmaterial lösen und
in die Ausgangsstellung zurückgehen. Die Druckbildabtastvorrichtung 10 in Form einer Fotozelle dient dazu,
die automatische Druckbildzentrierung zu steuern. Hierzu ist die Druckbildabtastvorrichtung 10 auf einer
Halterung 50 montiert, die auf den Führungsstangen 52 längsverschiebbar angeordnet ist.
Zum Justieren der Druckbildabtastvorrichtung 10 wird die Gewindespindel 54 mittels einer an der Welle
56 aufzusteckenden Kurbel verdreht, wodurch die Druckbildabtastvorrichtung 10 entsprechend in Längsrichtung
verschoben wird.
Wie schon erwähnt, tastet die Druckbildabtastvorrichtung 10 auf das Folienmaterial 4 aufgedruckte
Marken ab, die gegenüber dem verarbeiteten Zustand in etwas kleineren Abständen aufgedruckt sind, wobei die
Druckbildtastvorrichtung 10 so gegenüber den Fördereinrichtungen 6 und 8 justiert wird, daß sie auf eine
Marke anspricht, wenn eine vorbestimmte Abweichung der Marke gegenüber dem Vorschubschritt der
Maschine erreicht ist. Es wird dann ein steuerbares Betätigungselement 20 der ersten Fördereinrichtung 6
betätigt, derart, daß die Klemmvorrichtung 12 eine gesteuerte Rücklaufbewegung nach Beendigung der
Vorschubbewegung bei Stillstand des Folienmaterials 4 durchführt, wobei die Rücklaufwegstrecke konstant ist.
Hierdurch wird das Folienmaterial 4 zwischen den Klemmvorrichtungen 12 und 14 gereckt und die
Abweichung ausgeglichen.
Um das Folienmaterial 4 nur in einem schmalen Streifen 4a zu recken und vor allen Dingen die für die
Verarbeitung erwärmten Teile 4b von der Belastung des Reckens auszunehmen, sind an der oberen und unteren
Heizplatte 38a, 38Z> je eine Heizieiste 40 angebracht, die
sich über die gesamte Breite des Folienmaterials erstrecken und dieses in einem entsprechenden Streifen
erwärmen, wenn die obere und untere Heizplatte 38a, 38b gegen die obere und untere Fläche des Folienmaterials
4 gedrückt werden.
Die Klemmvorrichtung 12 der Fördereinrichtung 6 wird zwischen den parallelen Armen 16a des Trägerelements
16 getragen und besteht r.,.s einem liegenden,
liak.ll VUIIIL I/IICIILII WIWl llllgk.lt k-l\lll\-lll *~T, uC33t.ll
oberer Schenkel 24a sich oberhalb des Folienmaterials 4 erstreckt, während der untere Schenkel 24b unterhalb
des Folienmaterials 4 liegt. Im unteren Schenkel 24b ist ein hydraulischer oder pneumatischer Arbeitszylinder
26 angeordnet, in dessen Zylinder 64 der Stempel 28 gleitet, der durch den Kolben 66 verschoben wird. Der
Zylinder 64 ist durch den Zylinderdeckel 64a verschlossen, der gleichzeitig die Membran 72 festklemmt. Der
Stempel 28 wirkt auf die Druckplatte 28a, die bei Betätigung des hydraulischen oder pneumatischen
Arbeitszylinders 26 gegen den oberen Schenkel 24a des U-förmigen Elementes 24 gepreßt wird und dadurch das
Folienmaterial 4 einklemmt. Die gesteuerte Druckmittelzufuhr erfolgt über die Zuleitung 68 und den mit
einem Schlauch versehenen Nippel 70. von dem aus die
Druckmittelleitung zur Maschinensteuerung, die im Gehäuse 48 angeordnet ist, geführt wird.
In einem der Arme 16a des Trägerelements 16 ist das steuerbare Betätigungselement 20 angeordnet, das
ebenfalls aus einem Hydraulik- oder Pneumatik-Arbeitszylinder
besteht und ähnlich aufgebaut ist wie der im unteren Schenkel 24bangeordnete hydraulische oder
pneumatische Arbeitszylinder für die Klemmvorrichtung 12. Das Betätigungselement 20 Desteht aus einer
elastischen Membran 58, die von dem Zylinderdeckel 32a gegen eine Bohrung in den Armen 16a gepreßt wird
und sich auf dem Kolben 32 abstützt. Das Druckmittel wird hinter die Membran 58 über die Bohrung 60 und
den mit einem elastischen Schlauch verbundenen Nippel 62 geleilet. Der Kclben 32 drückt auf den Zylinder 64
des mit dem unteren Schenkel 24b verbundenen hydraulischen oder pneumatischen Arbeitszylinders 26
und bewirkt damit die Verschiebung der Klemmvorrichtung 12 gegenüber der Klemmvorrichtung, 14. Hierzu ist
das U-förmige Element 24 auf beidseitig des Zylinders 64 verlaufenden Führungsstangen 30 geführt, die an
ihrem einem Ende die Anschläge 22 aufweisen und an ihrem anderen Lnde mit dem Joch 34 verbunden sind,
das sich über die Einstellschraube 36 auf dem Zylinderdeckel 32a abstützt.
Das steuerbare Betätigungselement 20 dient dazu, eine Rücklaufbewegung der Klemmvorrichtungen 12
hervorzurufen, ein ähnliches steuerbares Betätigungselement 20', von aem nur der Zylinderdeckel 32'a und
der Nippel 62' dargestellt sind, befindet sich im gegenüberliegenden Arm 16a des Trägerelements 16,
um die Klemmvorrichtung 12 nach der Rücklaufbewe-
gung zum Recken des Folienmaterials in die Ausgangsstellung zurückzubringen.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Solange keine von der Druckbildabtastvorrichtung 10
festgestellte nennenswerte Abweichung des Druckbildes vom Vorschub der Maschine vorhanden ist, wird das
Folienmaterial 4 taktweise mittels der Klemmvorrichtung 12,14 synchron und mit gleichem Förderweg durch
die Maschine hindurchbewegt, wobei bei jedem Stillstand das Folienmaterial 4 in der Heizvorrichtung
38 erwärmt wird, in der Formstation 44 verformt wird und in den nachfolgenden Stationen weiterverarbeitet
wird. Dabei steht das im linken Arm 16a des Trägerclements 16 angeordnete steuerbare Betätigungselement
20' unter dem Druck des Druckmediums und bringt den unteren Schenkel 24b des U-förmigen
Elementes 24 gegen den rechten Arm 16a des Trägerelementes 16 zur Anlage.
Da nun das Foiienmateriai gegenüber dem verarbeiteten
Zustand in etwas kleineren Abständen bedruckt ist, entsteht nach mehreren Bearbeitungstakten der
Maschine zwangsläufig eine Abweichung des Druckbildes vom Vorschub, der von der Druckbildabtastvorrichtung
10 erkannt wird, nachdem er ein vorbestimmtes Maß erreicht hat, woraufhin die Druckbildabtastvorrichtung
10 das steuerbare Betätigungselement 20' drucklos macht und das steuerbare Betätigungselement
20 unter Druck setzt. Dadurch wird das U-förmige Element 24 mit seinem unteren Schenkel 24b gegen die
einstellbaren Anschläge 22 verschoben und das Folienmaterial 4 wird gereckt, und zwar tritt das Recken
nur in dem erwärmten Streifen 4a ein, da die nicht erwärmten Teile des Folienmaterials 4, also das
Gitterwerk zwischen den erwärmten Teilen 4b, dem Recken einen erheblich größeren Widerstand entgegensetzen
als der erwärmte Streifen 4a. Dieser erwärmte Streifen 4a liegt etwas vor den für die Verarbeitung
erwärmten Teilen 4b. vorzugsweise so. daß er im nichterwärmten Streifen zwischen zwei aufeinanderfolgenden
für die Verarbeitung erwärmten Teile 4b des
ι ί Folienmaterials 4 zu liegen kommt, wenn dieses um eine
Schrittweite weitertransportiert ist.
Die Maschiriensteuerung ist so ausgebildet, daß die Rücklaufbewegung für das Recken des Folienmaterials
4 nach Beendigung der Vorschubbewegung bei Stillstand des Folienmaterials 4 durchgeführt wird.
Durch das Recken wird das erste vor den Verarbeitungsstationen liegende Druckbild wieder in
eine korrekte Lage gegenüber dem Vorschub gebracht, so daß eine erneute Korrektur wiederum erst nach
2ί mehreren Arbeitstakten der Maschine notwendig ist,
wenn sich eine entsprechende Abweichung ergeben hat.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zur Druclcbildzentrierung bei thermoplastische
Folienbahnen verarbeitenden Verpakkungsmaschinen
und dergl, bei dem die Folienbahn erwärmt und im erwärmten Bereich durch die
Bahnlängsrichtung wirkende Kräfte bis zum Ausgleich eines Zentrierungsfehlers gereckt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß neben dem in bekannter Weise sich nur über Teile der
Bahnbreite erstreckenden Erwärmen der Bahn für eine nachfolgende thermoplastische Verformung die
Bahn in einem schmalen, sich über die gesamte Breite erstreckenden Streifen erwärmt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Kontaktheizvorrichtung (38) zur Erwärmung der Folienbahn (4) vorgesehen ist, deren obere und
untere Heizplatte (38a, 38b) am der Verformungsstation abgewandten Ende je eine mit Abstand zu den
übrigen Heizvorrichtungen angeordnete Heizleiste (40) aufweisen, die sich jeweils über die gesamte
Breite der Folienbahn (4) erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der vor der Heizvorrichtung und hinter der Verformungsstation
je eine intermittierend arbeitende Fördervorrichtung (6,8) für die Folienbahn (4) vorgesehen ist, von
denen die hinter der Verformungsstation angeordnete (8) stets gleiche Hübe ausführt, während der
Hub der vor der Heizvorrichtung angeordneten, über einen vollen Förderzyklus gesehen, entsprechend
dem zum Ausgleich des Zentrierungsfehlers erforderlichen Differenzhub verringert ist, dadurch
gekennzeichnet, daß wäKrend des Hubes der hinter der Verformungsstation angeordneten Fördervorrichtung
die vor der Heizeinrichtung angeordnete Fördervorrichtung mit ihr mechanisch gekuppelt
denselben Hub ausführt und daß zum Recken der Bahn die vor der Heizvorrichtung angeordnete
Fördervorrichtung während des Stillstands der Folienbahn um den Differenzhub in Gegenrichtung
beweglich ist.
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