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Baustein Die Erfindung betrifft einen Baustein aus Kunststoff für
Baukastenspiele.
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Derartige Bausteine gestatten, vielerlei Spieizeuq herzustellen.
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Der Erfindunq liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Baustein zu schaffen,
der aus Kunststoff, vorzugsweise aus Thermoplasten, hergestellt wird. Bei der lerstellunn
von prismatischen Hohlkörpern aus Kunststoff, deren eine Seite offen ist, ergeben
sich bei Verwendung von hohen Seitenwänden Schwierigkeiten, u.zw. einerseits beim
Ausformen und anderseits haben die hohen Seitenwände zu wenig Stabilität, wölben
sich und es weisen derart geformte Bausteine eine geringe Maßhaltigkeit auf. Dies
tritt insbesonders bei langen Bausteinen auf, und verlieren diese infolge der unvermeidlichen
Restspannungen oder infolge äusserer Einfliisse sehr leicht ihre Form und damit
ihre Maße.
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Es ist nun das Ziel der vorliegenden Erfindunq, einen Baustein aus
Kunststoff zu schaffen, der über qroße Maßstabilität verfügt. Diese Aufgabe wird
dadurch gelöst, dass erfindunasqemäß der Baustein aus zwei im Wesen gleichen Halbbausteinen
besteht, wobei jeder Halbbaustein aus einer zur Gänze oder zum Teil ebenen Grundfläche
(Verbindungsfläche) beliebiqer Form, z.B. der Form eines Kreises, eines Quadrates,
eines Rechteckes, einer Ellipse usw., bzw. einer Form, die durch eine Verbindung
zweier oder mehrerer dieser Formen erhalten wird, besteht, und entweder zum Teil
oder zur Gänze entlang des Randes (ler Grundfläche Seitenflächen aufweist, die nur
vorzuqsweise zur Grundfläche unter 900 stehen, wobei diese Halhbausteine mit der
Verbindungsfläche aufeinanderlieqend, lösbar oder unlösbar miteinander verbunden
sind.
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Um diese Bausteine vom spielenden Kind leicht zu einem Verband zusammensetzen
zu können, wird erfindunssgemäß bei quaderförmigen Bausteinen, also jenen mit quadratischer
oder rechteckiger Form der Verbindungsfläche, wobei die längere Seite des Rechteckes
vorzugsweise ein ganzes Vielfaches der kürzeren Seite ist, die Ilöhe der Seitenwand
genau oder ungefähr halh so groß gemacht,wie
die Quadratseite bzw.
die kürzere Rechteckseite der Grundfläche (Verbindungsfläche) des Halbbausteines.
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Somit ergibt sich bei Verbinden der Halbbausteine ein Baustein mit
zwei gegenüberliegenden offenen Flächen mit der äußeren Form eines Würfels bzw.
eines Parallelepipeds mit quadratischem Querschnitt. Dieser Baustein sei als Grundbaustein
bezeichnet. Alle Bausteine mit anderer Form der Verbindunqsfläche, wie z.B. der
eines Kreises oder eines Quadrates bzw. Rechteckes, dessen Seitenlänge ein Vielfaches
der des Grundhausteines ist, erhalten sinnvollerweise passende Anschlußmaße.
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Zur Herstellung von festem Spielzeug ist ferner erfindungsgemäß vorgesehen,
die Bausteine mit Bohrungen zur Aufnahme von stäbchen zu versehen. Diese Aufgabe
wird gemäß der Erfindunq dadurch gelöst, daß die Verbindunqsfläche, Nuten, vorzugsweise
mit gerader Achse, aufweist, wobei der Nutguerschnitt halbkreisförmig, rerhteckig,
quadratisch, halbelliptisch, dreieckig, halbpolygonförmig usw. sein kann oder aus
einer Verbindung zweier 1. er oder mehrerer der vorgenannten Querschnittsformen
bestehen kann. Zur Aufnahme von Ringen wird die Nutachse kreisförmig gestaltet.
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Erfindungsgemäss können ferner die Nut flächen glatt oder aber rippt
sein, wobei die Rippen rechteckiqen, trapezförmigen, dreieckigen, halbkreisförmigen
usw. Querschnitt aufweisen können oder auch aus einer Verbindung zweier oder nehrerer
dieser Querschnitte bestehen können.
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Di< @chsen der Rippen können dabei parallel, schraubenftriri oder
quer zur Nutachse verlaufen. Durch das Zusanmensetzen zweier Halbbausteine, wie
erfindungsgemäß vorgeschen, , e@geben sich somit Bohrungen, wobei je nach Wahl ven
Nut@uerschnitt und Nutoßerfläche, die Obeifläche @latter Stäß@hen entweder zur Gänze
oder aber nur örtlich
an die Bohrungsfläche zum Anliegen kommt.
Verfügen die Stäbchen über ein zur Bohrung passendes Außengewinde, so können sie
wie eine Schraube eingeschraubt werden.
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Weisen die Stäbchen eine oder mehrere Längsnutenund weist die Bohrung
die entsprechenden Rillen auf, so können die Stäbchen eingeschoben werden und sind
dann schwer oder nicht verdrehbar. Dies bildet ein Analogon zu den Nutwellen im
Maschinenbau. Die Bohrungen eines Bausteines können alle gleich oder verschieden
ausgeführt werden. Die oben beschriebenen Bohrungen liegen in der Verbindungsebene
der beiden Halbbausteine. Um bei Verwendung von Verbindungsstäbchen die lösbare
oder unlösbare Verbindung der beiden Halbbausteine nicht zu hoch zu belasten, ist
erfindungsgemaß vorzugsweise vorgesehen, den Bohrungsdurchmesser, der in der Verbindungsebene
liegt, kleiner und den Bohrungsdurchmesser, der senkrecht zur Verbindungsebene gemessen
wird, größer als den Verbindunasstäbchen-Durchmesser zu wählen. Damit wird erreicht,
daß die Klemmkraft die itaibbausteine gar nicht oder nur wenig voneinander bhebt
und der Kraftvektor vorwiegend in Richtung der Vt.
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bindungsebene wirkt.
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Um die vielseitige Verwendbarkeit der erfindungsgemäßen Bausteine
zu erhöhen, ist es günstig, Stäbchen auch senkrecht zur Verbindungsfläche der Halbbausteine
einschieben zu können. Diese Aufgabe wird erflndungsgemäß dadurch gelöst, daß senkrecht
zur Verbindungsfläche des Halbbausteines, von der Verbindungsfläche bzw. den Nutflächen
ausgehend, rohrartige Fortsätze, die sich vorzugsweise bis auf die Höhe der Seitenwandoberkanten
erstrecken, vorgesehen sind. Die Innenquerschnitte dieser rohrartigen Fortsätze
sind den verwendeten Stäbchen angepaßt und können kreisförmig, quadratisch, rechteckig,
polygonförmig usw.
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sein, bzw. aus zwei oder mehreren dieser Querschnittsformen bestehen.
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Um insbesondere Spielzeug im Sinne von Maschinen herstellen zu können,
ist es erforderlich, zweierlei Stäbchen
zu verwendens u.zw. dünne
Stäbchen, die in den Bohrungen leicht dreh- und verschiebbar sind, wie z.B. Wellen
und dicke Stäbchen zur Herstellung eines festen Verbandes, sogenannte Verbindungsstäbchen.
Da in der Massenproauktion die Maße der Stäbchen wie auch der Bohrungen mit Toleranzen
behaftet sind, ist es insbesondere für das spielende Kind von Wi,chtigkeit, daß
die spezifische Haftkraft weitgehend konstant ist, um die Verbindungsgüte jeder
Verbindung weitgehend konstant zu halten. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß der Wandquerschnitt der von der Verbindungsfläche ausgehenden rohrartigen
Fortsätze die Form des bekannten Seegerringes hat und wie bekannt an einer Stelle
entlang der Zylindererzeugenden offen ist.
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Als weitere Lösung ist erfindungsgemäß vorgeschlagen, im Bohrungsinneren
{Rohrinneren) eine begrenzte Anzahl} jedoch mindestens zwei Berührungsstellen mit
dem Stäbchen zu schaffen, sodaß zwischen den Berührungsstellen (Klemm-oder Führungsstellen)
zwischen Rohrinnenwand und Stäbchen ein Hohlraum entsteht. Die Dicke der Rohrwandung
kann dabei konstant sein oder über dem Umfang verschiedene Werte annehmen.
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Ferner ist erfindungsgemäß vorgesehen, zur Erhöhung der Haftkraft
in den Hohlraum zwischen Bohrungswand und Stäbchen ein oder mehrere keilartige Elemente
einzuschieben. Werden diese am Umfang eines Ringes angeordnet, u.zw.
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so, dass sie senkrecht zur Ringfläche stehen, so ist es möglich, nach
Aufschieben dieses keiletragenden Ringes auf das Stäbchen und Eindicken in die Hohlräume,
die Haftkraft über den Stäbchenumfang gleichmäßig zu verteilen.
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Ferner ist erfindungsgemäß vorgesehen, den Innenquerschnitt der rohrartigen
Fortsätze zylindrisch zu qestalten und entlang der Zylindererzeugenden an einer
oder
mehreren Stellen zu schlitzen. Um bei Verwendunq von Verbindungsstäbchen
die Haftkraft zu erhöhen, werden die Enden des Rohres abgesetzt oder unterhalb des
Rohrendes eine Rille vorgesehen, und es werden Ringe aus Gummi, Kunststoff aller
Art, aus Metall usw. mit etwas kleinerem Durchmesser als der Außendurchmesser des
Rohrendes aufgeschoben. Durch das Aufschieben des Ringes auf das Rohr, bei eingeschobenen
Stäbchen, wird eine große Klemmkraft erreicht. Da der rohrartige Fortsatz an der
Verbindunqsstelle bzw. in der Nähe der Verbindungsstelle mit dem Halbbaustein steif
ist und daher die elastische Ausbildung des Rohrfortsatzes nicht genügend zur Wirkunq
kommt,ist erfindungsgemäß vorgesehen, den Innendurchmesser an der Verbindungsstelle
größer zu halten als den Durchmesser des dicksten Verbindungsstäbchens und von der
Verbindunqsstelle weggerichtet den Innendurchmesser des rohrartigen Fortsatzes allmählich
zu verkleinern, bis er das Maß des Rohrinnenzylinders annimmt.
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Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, es dem spielenden Kind zu
ermöglichen, Plattenelemente mit den Bausteinen zu verbinden. Diese Aufgabe wird
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kante des Halbbausteines qebildet aus der
Schnittlinie der Verbindungsfläche und der Seitenfläche als zurückspringende Stufe
ausgeführt wird. Je nach Form dieser Stufe ergibt sich beim Zusammensetzen der beiden
Halbbausteine, um den Baustein herum verlaufend, eine Nut. Die Querschnittsform
der Nut kann rechteckjq, quadratisch, kreisförmig, T-förmiq usw. sein bzw. ist es
möglich, die Nutform aus zwei oder mehreren der qenannten Querschnittsformen zusammenzusetzen.
Egal wie immer qeformte Nuten mit der @igenschaft von T-Nuten verlaufen zweckmässigerweise
bie .n dl. Kante des @austeins, sodaß Flächenelemente mit z.B. T-förmiges oder in
der Wirkung
gleichem, jedoch anders geformten Rand, eingeschoben
werden können. Erfindungsgemäß ist weiter vorgesehen, in die Seitenwände der Halbbausteine,
vorzugsweise senkrecht zur Verbindungsebene, Nuten vorzusehen.
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Um billige Bausteine'für den Hausbau zu schaffen, ist vorgesehen,
im Inneren des Halbbausteines durchlaufende-bzw. unterbrochene nutförmige öffnungen,
gebildet aus Stegen, anzuordnen. Darüber hinaus -können auch die oben besc-hriebenen
umlaufenden Nuten im Bereich der Verbindunqsebene sowie die dazu senkrechten Nuten
in den Seitenwänden angeordnet sein.
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Die Verbindung der Halbbausteine ist erfindungsgernäß lösbar oder
unlösbar. Als unlösbare Verbindungen sind, alle bekannten Verbindungen, wie z.B.
Vollnieten, Hohlnieten, Verschweißen auf thermischem Wege oder mittels SIochfrequenz-sowie
die Verwendung aller Arten von Klebstoffen, vorgesehen, Es erweist sich-hier-als
vorteilhaft, einen oder mehrere Fixpunkte, etwa in Form von Anschlägen oder als
Zapfen und Bohrung zur Festlegung der richtigen Lage der Halbbausteine vorzusehen.
Ferner ist die Verwendung unlösbarer Schnappverbindungen egal welcher Art-möglich.
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Als lösbare Verbindungen sind vorgesehen weiche Schnappverbindungen
in verschiedenster Ausführung. Auch die- Verwendung von Schwalbenschwanznuten in
jedem Halbbaustein in Verbindung mit den entsprechend geformten Doppel-V-Keilen
ist möglich.
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Um die Verbindung der beiden Halbbausteine weich zu gestalten, ist
erfindungsgemäß vorgesehen, in der Verbindungsfläche federnde Lappen oder Brücken
zu schaffen und an diesen federnden Elementen die Verbindung vorzunehmen.
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Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, durch entsprechende Formgebung
der Halbbausteine beim Zusammenfügen derselben, Baukastenbestandteile festzuhalten.
Als solche seien nur beispielsweise einige angeführt, wie Zähne (z.B.
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für Zahnräder), Turbinenschaufeln, Mühlradschaufeln, Speichen,
Klauen
zur Herstellung einer Klauenkupplung, Flächenelemente und Formteile aller Art, wie
z.B.
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Zapfen, Lagerkörper, Anschlußteile, Lämpchenfassung usw., wie es eben
bei einem Baukasten zur Herstellung von SpielZeug im.Sinne von Maschinen, Hebezeugen,
Häusern, Brücken usw. erforderlich ist.
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Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, einen besonders billigen
Baustein zu schaffen. Die Werkzeugkosten bilden einen wesentlichen Anteil an den
Werkstückkosten.
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Es ist daher das Ziel, die Werkzeugkosten durch Vereinfachung des
Werkzeuges zu senken. Darüber hinaus ist es das Ziel, den Aufbau aller Bohrungen
des Bausteines gleich zu gestalten. Es ist auch, für ein bestimmtes Kindesalter,
ein vielfärbiger Baustein erstrebenswert. Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Halbbausteine aus zwei Teilen bestehen, wodurch sich Bausteine
aus vier Teilen ergeben, die miteinander in der Ublichen Weise verbunden werden.
Dadurch ist es möglich, jede Bausteinbohrung gleich aufzubauen und falls gewünscht,
den Baustein in vier Farben zu halten. Das Zusammenfüg@ der Viertelbausteine sowie
das Verschweissen (Verbinden) erfolgt auf Automaten. Die weiter oben aufgezählten
Elnrichtungen, wie z.B. Nut- und Bohrungsausbildungen, usw., am Baustein, gelten
sinngemäß auch hier.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben: Fig. 1 zeigt in Draufsicht und in einem
Mittelschnitt, eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Bausteines, wobei die
Verbindungsfläche 1 aus einem Halbkreis, einem Rechteck und einem Trapez zusammenaesetzt
ist. Der Schnitt zeigt die beiden Halbbausteine 2 und 3. Die Höhe der Seitenwand
ist allgemein gehalten.
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Fig. 2 zeigt einen Halbbaustein mit rechteckiqer Form d«r Vejljndiin'ifläche
4 im Grundriß, und einen Mittelschnitt
im Aufriss. Die Länge der
Verbindungsfläche ist 3A, die Breite A und die Höhe der Seitenwand 5 ist A/2.
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Fig. 3 zeigt einen Halbbaustein mit Blick auf die Verbindungsfläche
von außen. Die Verbindungsfläche hat Kreisform. Es sind dargestellt in der Verbindungsfläche
radiale Nuten 6, 7 und 8 verschiedener Breite und Länge sowie eine gemäß einer Sekante
verlaufende Nut 9 und eine Nut 10.
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Fig. 4 zeigt im Aufriß den Baustein 11 und 12 und im Grundriß die
Draufsicht auf den Halbbaustein 12. Die gezeigten Nut formeln ergeben beim Zusammensetzen
der Halbbausteine zum Baustein, Durchlässe mit quadratischem Ouerschnitt 13, sechseckigem
Querschnitt 14 und dreieckigem Querschnitt 15. Die in der Längsrichtung verlaufende
Nut 16 hat die Form eines Halbkreises.
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Fig. 5 zeigt einen Ausschnitt aus zwei zusammengesetzen Halbbausteinen
mit halbkreisförmiger Nut, wobei die Oberfläche teilweise längs zur Nutachse Dreiecks
rippen 16 aufweist.
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Fig. 6 entspricht Fig. 5, wobei die Rippenform hier aus Trapezen
17 und Kreisen 18 besteht. Eine Nut kann hiebei aus zwei gleichen Profilhälften
etwa entsprechend der'oberen in Fig. 6 oder auch entsprechend der unteren in Fin.
6 bestehen, es kann jedoch auch die Profilform der oberen Hälfte anders ausgebildet
sein wie die untere Hälfte.
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Fig. 7 zeigt den Ausschnitt eines Bausteines mit sechseckigem Durchlass
und eingezeichnetem Kreis 20. Es können somit Stäbchen mit sechseckigem und kreisformigem
Querschnitt verwendet werden.
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Fig. 8 zeigt den Ausschnitt eines Bausteines, wobei die Nut aus drei
Kreisbögen 21 und zwei Dreiecken 22 zusammengesetzt ist und die Verwendung von Stäbchen
mit kreisförmigem und quadratischem Querschnitt erlaubt.
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Fig. 9 zeigt eine Nut mit Trapezgewinde.
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Fig. 10 zeigt den Ausschnitt eines Bausteines, wobei die Bohrung
aus zwei Kreisbögen 23 und 24, deren Radien verschiedene Mittelpunkte aufweisen,
zusammenqesetzt ist.
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Fig. 11 zeigt eine Draufsicht und den Mittelschnitt eines Bausteines
mit rechteckiger Form der Verbindungsfläche, wobei leder Halbbaustein zwei rohrartige
Fortsätze 26, 27 mit quadratischem Querschnitt aufweist.
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Fig. 12 zeigt eine Draufsicht und den Mittelschnitt im Aufriß eines
Bausteines, wobei jeder Halbbaustein zwei rohrartige Fortsätze 28 , 29 mit Kreisquerschnitt
und je eine Längsnut 30 und zwei Quernuten 31 und 32 mit halbkreisförmigem Querschnitt
in der Verbindunqsfläche der Halbbausteine aufweist.
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Fig. 13 zeigt die Draufsicht auf einen Baustein mit kreisförmiger
Verbindungsfläche, mit einem rohrartigen Fortsatz 33 mit Kreisquerschnitt im Zentrum,
der von vier rohrartigen Fortsätzen 34 umgeben ist.
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Fig. 14 zeigt den Querschnitt durch einen rohrartigen Fortsatz mit
Seegerringform.
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Fig. 15 zeigt den Querschnitt durch einen rohrartigen Fortsatz mit
vier Klemm- oder FUhrungsstellen 35.
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Fig. 16 zeigt im Schnitt einen Ring 36 mit vier Keilen 37.
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Fig. 17 zeigt einen rohrartigen Fortsatz mit Längsschlitzen 38. Es
ist ferner gezeigt das Rohrende mit Absatz 39 und mit halbkreisförmiger Nut 40 zur
Aufnahme von dehnbaren Ringen. Es können hiebei auch die linken und rechten Hälften
des in Fig. 17 gezeigten Längsschnittes gleich ausgebildet sein., Fig. 18 zeigt
im Schnitt einen rohrartiqen Fortsatz mit zylindrischem Teil 41 und konischem Teil
421.
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Fig. 19 zeigt einen Baustein mit im Bereich der Verbindungsebene
angeordnet, er Nut 43. Die Nut 43 hat rechteckigen Querschnitt und verläuft im flereich
ar beiden kdrzeren Seiten des Bausteines.
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Fig. 20 zeigt einen Baustein mit einer Nut 44 im Bereich der Verbindungsebene.
Die Nut 44 hat dreieckigen Querschnitt-und verläuft um den Baustein herum.
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Die Fig. 21, 22 und 23 zeigen je einen'Schnitt durch einen-Teil eines
Bausteines. Die Nut 45 in Fig. 21 hat die Form eines Trapezes. Die Nut 46- gemäss
Fig. 22 ist zusammengesetzt auf einem Rechteck in Verbindung mit einem Halbkreis
und die Nut 47 im Falle der Fig. 23 ist zusammengesetzt aus einem Rechteck, einem
Trapez und noch einem Rechteck.
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Fig. 24 zeigt einen Teilausschnitt aus einem Baustein, den Aufriss
48 bzw. die Draufsicht 49 auf den unteren Habaustein. In der Nut, im Bereich der
Verbindungsebene sind Trapeze 50 in jedem Halbhaustein so angeordnet, dass sie in
Verbindung mit dem zweiten Halbbaustein ganze Zähne ergeben. Sowohl einzeln, als
auch in Verbindung mit gleichen Bausteinen ergibt sich eine Zahnstange.
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Fig 25 zeigt im Teilausschnitt den Aufriss der Nut im-Bereich der
Verbindungsebene und einander gegenüberliegend, bis auf den Nutgrund gehende kreisförmige
Ausnehmungen 51 und 52. Damit können, um nur zwei Möglichkeiteri zu nennen, z.B.
auskragende Wellen abgestützt oder in Verbindung mit dem gleichen Gegenbaustein
mit Hilfe von kurzen Stäbchen, Leitern hergestellt werden.
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Fig. 26 zeigt den-Grund- und Aufriss eines Bausteines mit senkrecht
zur Verbindungsebene stehenden Nuten 52 und 53 in den -Seitenwänden.
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Fig. 27 zeigt den Grundriß und den Seitenriß im-Mittelschnitt eines
Bausteines mit je zwei Stegen 54, 55 in jedem Grundbaustein. Die Rippen 56, 57 ergeben
punktförrnige Auflage beim Einführen eines Flächenelementes.
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Fig. 28 zeigt den -Grundriß eines Bausteines mit kreisförmigen Rohrfortsätzen
und @ei Stegen 58 und 59, die durch Verbindungsstege 60 mit den rohrartigen Portsätzen
verbunden sind.
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Fig. 29 zeigt den Grundriß und den Schnitt A-B zweier, je zur Hälfte
gezeichneter Bausteine. Die Punkte 69 veranschaulichen hiebei die Verbindungsstellen
zwischen zwei Halbbausteinen. Mit 61 sind federnde Lappen bezeichnet. 62 tst die
Bezeichnung fUr eine ElnzelbrUcke, und mit 63 ist eine Diagonalbrücke, mit 64 eine
Doppelbrücke, mit 65 und 66 sind unterbrochene Stege bezeichnet. 67 ist ein durchgehender
Steg und 68 ein VerbAndungasteg. 70 ist ein Quersteg des Teilsteges 65. Der Baustein
weist kreisförmige rohrartige Fortsätze 71, halbkreisfOrmige Nuten 72 in der Verbindungsfläche
und rechteckige 73 Aussennuteng um den Baustein herumführend, auf.
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Fig. 30 zeigt im Grund- und Aufriss einen aus zwei geteilten lialbbausteinen
aufgebauten Baustein, der über keine Seitenwände verfügt.
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Fig. 31 zeigt den Schnitt durch einen Baustein mit geteilten Halbbausteinen.
Je zwei diagonal gegentiberliegende Teile des Bausteines sind symmetrisch. Die Bausteinteile
werden durch den als Zapfen (Rippe) ausgebildeten Teil 73 und der Schnappnase 74,
in Verbindung mit del Bohrung (Langloch) 75 und dem Gegenpaßteil 76 in die richtige
Lage gebracht und miteinander verbunden. Mit 77 sind die Wände bezeichnet.
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Fig. 32 zeigt vergrössert die Schnappnase 74 und den Gegenpaßteil
76 aus Fig. 31.
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Fig. 33 zeigt einen weiteren Schnitt durch einen Baustein mit geteilten
Halbbausteinen aus symmetrisch ausgebildeten Viertelsteinen 78. Die Nuten 79 liegen
aussermittig. Dreht man den Viertelbaustein 78 um 180° um die Achse 80, so wird
die Nut 79 doppelt so breit und es weist der Baustein dann, von der Seite gesehen,
die Form des Bausteines gemäss Fig. 29 auf. Der Baustein gemäss Fig.33 ermöglicht
es, in drei zueinander senkrecht stehenden Ebenen Stäbchen, sowie bei @@@la@fender
Nut 79 Flächengebilde usw. einzuführen. Ferner weist der Baustein nach
vier
Seiten hin grosse öffnungen 81 auf. Die Verbindung der Teile erfolgt durch thermische
Verformung der mit gespritzten Nietstifte 82.
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Durch das Verbinden zweier Halbbausteine zu einem Baustein ergibt
sich ein steifes Gebilde, auch bei Verwendung geringer Wandstärken. Freiwerdende
Restapannungen und damit verbundene Verformungen eines Halbbaustei nes werden vom
anderen Halbbaustein aufgenommen uhd damit verringert.
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Die Bohrungen in der Verbindungsebene sind so aus gebildet, dass
ihre Traglänge ein Vielfaches der Wandstärke ausmacht. Sie nützen sich daher kaum
ab bzw. bieten sie bei Verwendung von Verbindungsstäbchen eine große Haftfläche.
Es ergibt sich somit eine große Haftkraft und damit eine gute Verbindung.
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Durch die Nuten an den Bausteinen ergibt sich die Möglichkeit, Flächengebilde
aus Karton, Holzfaserplatten, Kunststoff, Sperrholz, Bleche aller Art usw. einzuschieben.
Es ist somit auf billige Art möglich, großflächige und je nach Nutform mehr, oder
weniger feste Gebilde herzustellen.
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Auf Grund der erfindungsgemäßen Ausbildung der Bausteine ist es möglich,
sowohl die Halbbausteine sowie die Stäbchen mit relativ großen Herstellungstoleranzen
zu fertigen.