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DE2251608A1 - Sende- und empfangseinrichtung mit einem gemeinsamen sende-empfangsfilter - Google Patents

Sende- und empfangseinrichtung mit einem gemeinsamen sende-empfangsfilter

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Publication number
DE2251608A1
DE2251608A1 DE19722251608 DE2251608A DE2251608A1 DE 2251608 A1 DE2251608 A1 DE 2251608A1 DE 19722251608 DE19722251608 DE 19722251608 DE 2251608 A DE2251608 A DE 2251608A DE 2251608 A1 DE2251608 A1 DE 2251608A1
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DE
Germany
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transmitter
receiver
filter
receiving device
transmitting
Prior art date
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Application number
DE19722251608
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DE2251608B2 (de
DE2251608C3 (de
Inventor
Adam Stock
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE2251608A1 publication Critical patent/DE2251608A1/de
Publication of DE2251608B2 publication Critical patent/DE2251608B2/de
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Publication of DE2251608C3 publication Critical patent/DE2251608C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L5/00Arrangements affording multiple use of the transmission path
    • H04L5/14Two-way operation using the same type of signal, i.e. duplex
    • H04L5/16Half-duplex systems; Simplex/duplex switching; Transmission of break signals non-automatically inverting the direction of transmission

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Sende-Erfa'ngseinrichtung mit einem gemeinsamen Sende-Empfangs-Filter Die Erfindung betrifft eine Sende- und Empfangseinrichtung mit einem Sender und mit einem Empfänger, bei der zu ein und demselben Zeitpunkt entweder nur gesendet oder nur empfangen wird, und bei der ein Sender und ein Empfänger an ein sowohl als Sende- als auch als Empfangsfilter dienendes Filter angeschlossen sind, das mit Hilfe eines, insbesonaere aus überlappungsfrei umschaltbaren Verstärkerstufen bestehenden, elektronischen Umschalters in Abhängigkeit von einem die Sende- oder Empfangsbereitschaft der Sende-Empfangseinrichtung charakterisierenden Steuerkriterium wahlweise an einen ersten Anschluß oder an einen zweiten Anschluß anschaltbar ist, wobei die AnschlWsse jeweils am ankommenden oder abgehenden Teil eines Vierdrahtübertragungsweges oder gemeinsam an einen Zweidrahtübertragungsweg anschließbar sind.
  • Derartige Sende-Empfangseinrichtungen können insbesondere dazu dienen, in Unterstationen von Fernwirkanlagen,bei denen mehrere Stationen leber ein und dieselbe Leitung bzw. über eine Konferenzleitung miteinander verbunden sind, über die Konferenzleitung übertragene Fernwirksignale su empfangen oder Meldungen an die Konferenzleitung abzugeben.
  • Bei Zernwirkeinrithtutgen ist es häufig üblich, von mehreren, an ein und dieselbe Konferenzleitung angeschlossenen Unterstationen z.B. mit Hilfe eines Aufrufverfahreas -jeweils nur einer einzigen eine Sendeerlaubnis zu erteilen. Zu diesem Zweck werden in derartigen Fernwirkeinrichtungen Steuerkriterien gebildet, die eine Sendebefugnis oder Empfangsbereitschaft der betreffenden Station charakterisieren. Dies ist z.B. bei der Schaltungsanordnung zum Übertragen von Signalen über einen gemeinsamen Signalkanal in Fernbedienungsanlagen nach der deutschen Auslegeschrift 1 169 069 der Fall.
  • Bei Sende- und Empfangs schaltungen der vorstehend näher bezeichneten Art sind im allgemeinen ein eigenes Sende-und ein eigenes Empfangs filter erforderlich, was insbesondere bei einer häufig angestrebten Verkleinerung der Geräte zu Schwierigkeiten führen kann. Es wurde bereits eine Sende- und Empfangs einrichtung mit einem Sender und mit einem Empfänger vorgeschlagen (P 21 19 411.6-32), bei der zu ein und demselben Zeitpunkt entweder nur gesendet oder nur empfangen wird, und bei der ein dem Sender nachgeschaltetes Sendefilter und ein dem Empfänger vorgeschaltetes Empfangsfilter vorgesehen sind. Dabei sind Sender und Empfänger über eine Gabelschaltung an ein sowohl als Sende- als auch als Empfangsfilter dienendes Filter angeschlossen, das mit Hilfe eines elektronischen Umschalters in Abhängigkeit von einem die Sende- oder Emptangsbereitschaft der Sende-Empfangseinrichtung charakteriaierenden Steuerkriterium wahlweise an einen ersten Anschluß oder an einen zweiten Anschluß angeschaltet wird, wobei die Anschlüsse jeweils am ankommenden oder abgehenden Teil eines Vierdraht-ttbertragungsweges oder gemeinsam an einen Zweidrahtübertragungsweg angeschlossen werden. Dabei kann it Hilfe eines Steuerkriteriums, das in einer Fernbedienungseinrichtung ohnehin zur Verfügung steht, rtLh-t"ter Sendung eines Telegramms die abgehenden Leitung bzw. während der Empfangsbereitschaft die ankommende Leitung mit dem Filter verbunden und die jeweils nicht bendtigte B*itWne abgetrennt werden. Dabei wird-der Umstand, daß zu ein und demselben Zeitpunkt entweder nur gesendet oder nur empfangen wird, dazu ausgenutzt, mit einem gemeinsamen Sende-Empfangs-Filter auszukommen. Ferner läßt sich dabei zwischen ankommender und abgehender Leitung eine groBe Rücklußdämpfung erzielen, die es gestattet, die Sende-Empfangseinrichtung auch in größerffln Bernwirkanlagen, bei denen eine Vielzahl von Stationen an- Clii und denselben Übertragungsweg bzw. an eine Konferenzleitung angeschlossen sind, einzusetzen.
  • Eine Ausführungsform der Einrichtung nach dem älteren Vorschlag bietet die Möglichkeit einer leichten Anpassung an unterschnedliche Leitungspegel0 Eine deratige Sende-und Empfangseinrichtung läßt sich mit relativ geringem Aufwand realisieren und bietet dabei vielfältige Verwendungsmöglichkeiten.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Sende- und Empfangseinrichtung der vorstehend näher bezeichneten Art unter Beibehaltung der genannten Vorteile im Hinblick auf geringen Aufwand und Betriebssicherheit weiter zu vervollkommnen.
  • Man kann den Sender und den Empfänger unmittelbar an das Sende- und Empfangsfilter anschließen, sofern dies die an den Empfänger angeschlossene Auswerteeinrichtung zuläßt.
  • Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn eine nachgeschaltete Pernbedienungseinrichtung nur auf Zeichentelegramme anspricht, die die Adresse der betreffenden Station enthalten.
  • Gemäß der Erfindung wird die Sende-Empfangseinrichtung derart ausgebildet, daß der Sender und der Empfänger am Eingang des Filter miteinander gekoppelt sind und daß der Empfänger durch das Steuerkriterium sperrbar ist.
  • Hierzu dient insbesondere eine sperrbare Verstärkerstufe am Eingang des Empfängers.
  • Durch diese Maßnahmen ergibt sich eine Sende-Empfangseinrichtung, die die an sie gestellten Forderungen auf besonders einfach realisierbare Weise erfüllt und bei der der Empfängerausgang vom Sender entkoppelt ist.
  • In Weiterbildung der Erfindung wird die Sende-Empfangseinrichtu derart ausgebildet, daß der Sender mit hohem Ausgangswiderstand und eingeprägtem Ausgangsstrom und der Empfänger mit hohem Eingangswiderstand und eingeprägt er Eingangsspannung betrieben sind und daß die Anschaltung des Empfängers und des Senders an zwei Anschlußpaare eines auf seiten des Senders und Empfängers liegenden, angepaßt abgeschlossenen Übertragers des Pilters vertauschbar ist. Durch diese Maßnahmen ergibt sich der Vorteil, daß sich die Sende- und Empfangseinrichtung besonders leicht an unterschiedliche Leitungspegel anpassen läßt, ohne daß dabei die gegebenenfalls zudem geeichte Einstellung der Schaltverstärker geändert zu werden braucht.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird die Sende-Empfangseinrichtung derart ausgebildet, daß die Verstärkerstufen stromgegengekoppelte Gegentaktschaltungen in Emitter-Grundschaltung sind, bei denen die Emitter jeweils an ein Steuerpotential geführt sind.
  • Die Erfindung wird anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Es zeigen Fig. 1 ein Blockschaltbild und Fig. 2 einen Stromlauf einer Sende-Empfangseinrichtung mit abschaltbarem Empfangereingang.
  • Für die Übertragung von Melde- und Befehistelegrammen in Fernwirkanlagen kann man . unverstärkte Vierdraht-oder auch Zweidrahtleitungen-vorsehen. Die von einer Fernwirkstation abgegebenen Gleichstromzeichen werden dabei entsprechend Fig. 1 auf der Sende seite mittels eines Signalsenders 6 z.B. in amplitudenmodulierte 3000-Hz-Zeichen umgesetzt und in die abgehende Leitung F1 eingespeist. Auf der Empfangsseite setzt ein Signalempfänger 5 die ankommenden- 3000-Hz-Zeichen wieder in Gleichstromzeichen um und gibt diese zur Auswertung an eine in der Figur nicht näher dargestellte Fernwirkeinrichtung. Von mehreren an die Leitung angeschlossenen gleichartigen Sende-Empfangseinrichtungen ist in der Figur nur eine einzige dargestellt.
  • Die Schaltung nach Fig. 1 enthält den Generator 7 mit dem den Sendemodulator enthaltenden Sender 6, dem Signalempfänger 5, dem Sende- und Empfangsbandpaß 3, sende-und empfangsseitige Schaltverstärker 1 und 2 mit Leitungsübertragern 16 und 26. Der Bandpaß 3 dient als Sendefilter zur Impulsformung. Außerdem filtert er als Empfangsfilter die ankommenden, innerhalb des Signalkanales gelegenen Signale aus und überträgt diese ohne weitere Verformung. Signale anderer Signalkanäle, Sprachfrequenzen oder AuBerbandstörungen werden dabei gesperrt.
  • Der elektronische Umschalter ist durch die beiden Schaltverstärker 1 und 2 gebildet, die durch das Steuerkriterium S-t einer in der Figur nicht näher dargestellten Fernwirkstaticn wechselseitig gesperrt werden können. Da hierbei die Verstärkung des jeweils nicht gesperrten Verstärkers voll zur Verfügung steht, können dafür die Ausgangsstufe des Senders 6 und die Eingangsstufe des Empfängers 5, insbesondere die erste Stufe eines Eingngsverstärkers, entfallen.
  • Ohne Seuerspannung St ist der Verstärker 2 gesperrt; der Verstärker 1 ist durchlässig. Einam ankommenden Teil F1 des Vierdrahtübertragungsweges ankommender 3000-Hz-Zeichenschritt gelangt über den Eingangsübertrager 16, nach Verstärkung im Schaltverstärker 1, zum Bandpaß 3 und weiter zum Signale:n;cfanger 5. Hier wird das Signal weiter verstarkt, gleichgerichtet und steuert, nach einer Korrektur ffier pegelabhängigen Schrittlänge in einer Regelschaltung, über einen Schmitt-Trigger einen Ausgangstransistor. Dieser gibt über die Leitung E Bezugspotential an die Fernvgirkeinrichtung.
  • Der Mittelpunkt der Emitterwiderstände 53, 54 liegt über den Kollektor des im Ruhezustand durchgeschalteten Steuertransistors 82 an Minus-Potential. Beim Umschalten des Gerates auf Senden über die Steuerleitung St werden nun über die Steuerschaltung 82, 83, 84 der Empfangsverstärker 1 und der Empfängereingang gleichzeitig gesperrt.
  • Wenn die Fernwirkstation ein Telegramm abgeben will, gibt sie ein in der PernvJirkeinrichtung ohnehin bereits für andere Zwecke, insbesondere zur Charakterisierung einer Sendebefugnis oder Empfangsbereitschaft, vorhandenes Steuerkriterium auf die Leitung St, das den Schaltverstärker 1 sperrt und die Sperrung des Schaltverstärkers 2 aufhebt. Der Empfänger 5 enthält als Eingangsstufe einen Schaltverstärker, mit dessen Hilfe er bei vorliegender Sendebefugnis durch das Steuerkriterium gesperrt wird.
  • Anstelle des Schaltverstärkers kann auch ein anderer elektrisch steuerbarer Schalter vorgesehen werden, der gegebenenfalls an anderer Stelle des Empfängers, z.B.
  • am Empfängerausgang angeordnet sein kann.
  • Der Sender 6 ist nun betriebsbereit und die Fernwirkstation kann ihr Telegramm über die Leitung S zum Sender 6 geben. Der Sender 6.enthält einen Sendemodulator, der die 3000-Hz-Spannung des Generators 7 tastet. Der getastete 3000-Hz-Ton gelangt über den Bandpaß 3 nach Verstärkung im Schaltverstärker 2 über den Ausgangsübertrager 26 an den abgehenden Teil F1 des Vierdrahtübertragungsweges.
  • Nach Telegrammende nimmt die Fernwirkeinrichtung die Steuerspannung St weg. Der Schaltverstärker 2 wird gesperrt, der Schaltverstärker 1 und der im Empfänger 5 enthaltene Schaltverstärker durchlässig. Der Empfänger 5 ist wieder empfangsbereit.
  • Beim ankommenden Teil F1 des Vierdrahtübertragungsweges ankommende Fernwirkzeichen oder sonstige Spannungen können nicht zum abgehenden Teil des Vierdrahtübertr&gungsweges gelangen, da sowohl beim Senden als auch bei Empfang immer ein Schaltverstärker gesperrt ist. Dabei ergibt sich eine besonders hohe Sperrdämpfung.
  • Bei der in Fig. 2 gezeigten Sende-Empfängseinrichtung besitzen die Schaltverstärker 1 und 2 einen gemeinsamen übertrager 9, der zugleich Ausgangsübertrager der empfangen seitigen Verstärkerstufe 1 als auch Eingangsübertrager der sendeseitigen Verstärkerstufe 2 ist. Dieser Übertrager 9 liegt mit einer Wicklur,g, an die der Kondensator 92 angeschlossen is-t, zugleich am Bandpaß 3 und an den Kollektoren der im Schaltverstärker 1 enthaltenen Transistoren 11 und 12. Übertrager 9 und Kondensator 92 können dabei in den Bandpaß 3 einbezogen werden.
  • Eine weitere Wicklung des Ubertragers 9 ist an die Basisanschlüsse der im zweiten Schaltverstärker 2 enthaltenen Transistoren 21 und 22 geführt.
  • Die Basisanschlüsse der Transistoren 11 und 12 sind an die symmetrische Sekundärwicklung des Übertragers 16, die Kollektoren der Transistoren 21 und 22 an die symmetrische Primärwicklung des Übertragers 26 angeschlossen.
  • Der Eingangsübertrager 16 der empfangsseitigen Verstärkerstufe 1 und der Ausgangsübertrager 26 der sendeseitigen Verstärkerstufe 2 sind jeweils als Gabelübertrager ausgebildet und Bestandteil einer Gabeischaltung zum Anschluß eines Dienstgerätes. Dabei bildet der übertrager 16 zusammen mit der Nachbildung 18, der übertrager 26 zußammen mit der Nachbildung 28 jeweils eine Gabelschaltung.
  • Beide Ubertrager 16 und 26 besitzen Anschlüsse a2 bzw.
  • a5, die es gestatten, die Übertrager, falls gewünscht, auch als einfache Leitungsübertrager zu betreiben.
  • Der Emitter des Transistors 11 ist über den Widerstand 13, der Emitter des Transistors 12 über den Widerstand 14 an den Kollektor des Transistors 82 geführt. Der Emitter des Transistors 21 liegt über dem Widerstand 23, der Emitter des Transistors 22 über dem Widerstand 24 am Kollektor des Transistors 81.
  • Die Widerstände 13 und 14 sind durch den stufenweise einstellbaren Widerstand 15, die Widerstände 23 und 24 durch den stufenweise einstellbaren Widerstand 25 überbrückt, 80 daß sich die Verstärkung der Schaltverstärker einstellen läßt.
  • Die Steuerpotentiale für die beiden Schaltverstärker 1 und 2 sind dabei durch die Kollektorpotentiale der in einer zweistufigen Steuerschaltung enthaltenen9 emitterseitig unmittelbar am Bezugepotential "-" und kollektorseiXig je über einen Widerstand 84 bzw. 87 an Versorgungsspannung ' geführten Transistoren 81, 82 gebildet, Der erste Transistor 81 ist an der Basis durch das Steuerkriterium St steuerbar, Die Basis des zweiten Transistors 82 liegt an Abgriff eines Kollektorspannungsteilers des ersten Transistors 81o Dieser Kollektorspannungsteiler besteht aus den Widerständen 85 und 86.
  • Die Anordnung der beiden Schaltverstärker zwischen Filter 3 und Leitungen des Vierdrahtübertragungsweges bietet Vorteile für die Anpassung der Geräte an die verschiedenen Leitungsarten und Pegel, So wird der nicht konstante Scheinwiderstandsverlauf des Bandpasses 5 durch die Schaltverstärker gegen die Leitung entkoppelt.
  • Ferner können der sendeseltge Ausgang Al und der empfangsseitige Eingang El, die jeweils unmittelbar am Übertrager liegen, auf hohen Innenwiderstand ausgelegt und daher in vorteilhafter Weise parallel an eine beidseitig mit 600-fL abgeschlossene Leitung angeschaltet werden. Zur Anschaltung des Gerätes am Ende einer Leitung wird der Innenwiderstand durch Anschalten der Widerstände 17 und 27 auf 600 # eingestellt.
  • Außerdem ist auch ein Betrieb an einer Zweidrahtleitung möglich. Hierzu sind der Eingang El (Anschlüsse a2 und a3) und der Ausgang Al (Anschlüsse a5 und a4) parallel zu schalten und miteinander an die Leitung zu legen.
  • Die Schaltverstärker 1 und 2 übernehmen hlerbei die Funktion eines Zweidrahtvetstärkers mit Rückkopplungssperre. Der Innenwiderstand ist bei dieser Betriebsart ebenfalls auf hochohmig oder auf 600£2 einstellbar.
  • Zur Einstellung auf hochohmig werden die Widerstände 17 und 27 abgetrennt. Die Einstellung auf 600 # erfolgt dadurch, daß nur einer der beiden Widerstände 17 und 27 angeschaltet wird Für eine weitere Anschaltemöglichkeit sind die Leitung übertrager 16 und 26 als unsymmetrische Gabeln ausgebildet. Hiermit kann die Sende-Empfangseinrichtung niederohmig in eine Vierdrahtieitung eingeschleift werden, an der noch andere Geräte, z.B. Dienstleitungseinrichtungen, angeschaltet sind. Bei Zweidrahtleltungen sind dabei beide Gabelübertrager in Reihe zu schalten, Die Anpassung an die Leitungspegel bzw. Anschaltpegel wird ebenfalls in den Schaltverstärkern 1 und 2 vorgenommen. Durch Verandern der Gegenkopplung, mit Hilfe von Lötbrücken, Stufenschaltern oder Drehwiderständen 15 und 25, läßt sich die Verstärkung sowohl der Sendeseite als auch der Empfangsseite und damit der Sendepegel bzw. die Empfindlichkeit des Empfängers auf die jeweiligen Leitungsverhältr sL 9 einstellen.
  • Dabei wird die Schaltung zweckmäßigerweise so bemessen, daß beim Senden und beim Empfangen der Fernwirkzeichen annähernd der gleiche Pegel am Sende-Empfangs-Filter 3 liegt und damit das Filter 3 im günstigsten Arbeitsbereich betrieben wird.
  • Mit Hilfe der Eingangsstufe des Empfängers 5 ist sichergestellt, daß der Empfänger auf die vom eigenen Sender kommenden 3000-Hz-Zeichen nicht anspricht.
  • Uber die Wicklungen 42 und 43 des Ubertragers 4 sind der Senderausgang und der Empfängereingang an das Filter angekoppelt. Der Übertrager 4 wird zweckmäßigerweise in den Band paß 3 einbezogen. ie Wicklung 41 bildet zusammen mit dem Kondensator 93 einen Schwingkreis des Filters 3. Der Widerstand 47 schließt das Filter angepaßt ab.
  • Der Übertrager 4 besitzt die Wicklung 41 und die Symmetrieicklungen 42 und 43. Die Symm iewicklung 43 ist Bestandteil der Wicklung 42 und ist durch den zwischen zwei Anzapfungen gelegenen Wicklungsteil gebildet. Es können andererseits auch getrennte Symmetriewicklungen vorgesehen werden.
  • Die Wicklung 42 ist an die Lötstifte g und c angeschlossen. Ihre Mittelanzapfung liegt am Verbindungspunkt der Widerstände 45 und 46. Dabei ist die aus den Widerständen 45 und 46 gebildete Serienschaltung an die Versorgungsspannung +/- angeschlossen. Die Syemetriewicklung 43 liegt an den Lötstiften b und f.
  • Vom Empfänger 5 ist in der Figur nur ein Teil der Eingangsstufe dargestellt. Diese ist als Gegentaktschaltung mit den Transistoren 51 und 52 ausgebildet. Die Transistoren sind in Emitter-Grundschaltung geschaltet und über die Emitterwiderstände 53 und 54, die an den Kollektor des Transistors 82 geführt sind, gekoppelt.
  • zur Verstärkungseinstellung sind die Widerstände 53 und 54 durch das Potentiometer 55 überbrückt. Die Basisanschlüsse der Transistoren 51 und 52 sind an die Lötstifte d und e angeschlossen.
  • Die GleichstromarbeitBpunkte der Eingangsstufe und der Ausgangsstufe sind so ausgelegt, daß die galvanische Verbindung über die Übertragerwicklung 42 und die darin enthaltene Widkiung 43 möglich ist. Über die Widerstände 45, 46 und den Mittelpunkt der Wicklung 42 wird die passende Gleichspannung für die Basisanschlüsse der Transistoren 51, 52 und die Kollektoren der Transistoren 61, 62 zugeführt.
  • Vom Sender 6 ist in der Figur nur ein Teil der Ausgangsstufe dargestellt, die eine Modulator- oder Verstärkerschaltung sein kann. Die Ausgangsverstärkerstufe enthält die Transistoren 61 und 62, die über die Emitterwiderstände 63 und 64, die durch das Potentiometer 65 gemeinsam überbrückt sind, an Bezugspotential "-" geführt sind. Die Kollektoren der Transistoren 61 und 62 sind an die Lötstifte a und h geführt.
  • Bei der Sende-Empfangseinrichtung wird für normalen Betrieb der Signalpegel auf -0,9 Np am relativen Pegel 0, d.h. auf einen Pegel -0,9 NpmO eingestellt. Bei gleichzeitiger Benutzung der Leitung zusammen mit anderen tbertragungssystemen, z.B. zusammen mit einer Einrichtung zur Übertragung von Dienstgesprächen bis 2400 Hz, oder bei mehreren Fernwirk-Kanälen mit verschiedenen Signalfrequenzen, kann es jedoch erforderlich sein, den Signalpegel auf den von CCIT hierfür vorgeschlagenen Pegel von -1,7 NpmO abzusenken. Der Sender muß dann auf eine um 0,8 Np tieferen Sendepegel und gleichzeitig r Empfänger aui eine um 0,8 Np höhere Empfindlichkeit umgeschatet werden. Fine deratige Umschaltung des Senders und Empfängers auf zwei Signalpegel läßt sich auf einfache Weise mit Hilfe von Kurzschlußbrücken vornehmen, die in die Lötstifte eingesetzt werden. Zu diesen Zwecke sind die Windungszahlen 42 und 43 derart bemessen, daß das Sbersetzwngsverhaltnis den Wert 2,23 entsprechend 0,8 Np aufweist.
  • Pür den zignalpegel -0,9 NpmO liegt der Sender 6 über die Kurzschlußbrüeken a - c und g - h an der Wicklung 42 mit der hohen l.indungszahl und der Empfänger 6 über die Kuræschlußbrücken b - d und e - f an der Wicklung 43 mit der niedrigen Windungszahl.
  • Kit der Umschaltung auf Signalpegel -1,7 NpmO werden die beiden Wicklungen 42 und 43 vertauscht angeschlossen, so daß der Sender 6 nun über die tursschlußtrücken a - b und f - h an der niedrigen und der Empfänger 5 über die Kurzschlußbrücken c - d und e - g an der hohen Windungszahl liegt.
  • Wenn die an den Übertrager 4 angeschaltete Ausgangs stufe mit hohem Ausgangswiderstand und eingeprägtem-Kollektor,.
  • strom sowie die Eingangsstufe mit hohem Eingangswiderstand und eingeprägter Basis-Emitter-Spannung betrieben werden, stellt sich zu dem jeweiligen Sendepegel die entsprechende Empfängerempfindlichkeit zwangsläùSig ein.
  • Die am Übertrager 4 vorgesehene iegelumschaltung hat den Vorteil, daß dabei die bei den Schaltverstärkern vorzunehmende Einstellung auf den jeweiligen Anschaltepegel der Leitung, die gegebenenfalls geeicht ist, nicht verändert wird.
  • 6 Patentansprüche 2 Figuren

Claims (6)

  1. Pstentansprüche Senden und Empfangseinrichtung mit einem Sender und mit einem Empfänger, bei der zu ein und demselben Zeitpunkt entweder nur gesendet oder nur empfangen wird, und bei der ein Sender und ein Empfänger an ein sowohl als Sende-. als auch als Empfangsfilter dienendes Filter angeschlcssen sind, das mit Hilfe eines, insbesondere aus überlappungsfrei umschaltbaren Verstarlterstufen bestehenden, elektronischen Umschalters in Abhängigkeit von einem die Sende-oder Empfangsbereitschaft der Sende-Empfangseinrichtung charakterisierenden Steuerkriterium wahlweise an einen ersten Anschluß oder an einen zweiten Anschluß anschaltbar ist, wobei die Anschlüsse jeweils am ankommenden oder abgehenden Teil eines Vierdrahtübertragungsvieges oder gemeinsam an einen Zweidrahtübertragungsweg anschließbar sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Sender (5) und der Empfänger (6) am Eingang des Filters miteinander gekoppelt sind und daß der Empfänger durch das Steuerkriterium (St) sperrbar ist.
  2. 2. Sende- und Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Sender (6) mit hohem Ausgangswiderstand und eingeprägtem Ausgangsstrom und der Empfänger (5) mit hohem Eingangswiderstand und eingeprägter Eingangsspannung betrieten sind und daß die Anschaltung des Empfängers (5) und des Senders (6) an zwei Anschlußpaare eines auf seiten des Senders und Empfängers liegende, angepaßt abgeschlossenen Übertragers des Filter vertauschbar ist.
  3. 3. Sende- und Empfangseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e t , daß die Verstärkerstufen des elektronischen-UTmschalters stromgegengekoppelte Gegentaktschaltungen in Emitter-Grundschaltung sind, bei denen die Emitter jeweils über einen Emitterwiderstand (13, 14 bzw. 23, 24) jeweils an ein Steuerpotential geführt sindO
  4. 4. Sende- und Empfangseinrichtung nach Anspruch 3, d a -d u rc h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Steuerpotentiale durch die Kollektorpotentiale der in einer zweistufigen Steuerschaltung enthaltenen, emitterseitig, insbesonder unmittelbar, an Bezugspotential (-) und kollektorseitig je über einen Widerstandan Verr sorgungsspannung (+) geführten Transistoren (81, 82) gebildet sind, von denen ein erster Transistor (81) an der Basis durch das Steuerkriterium (St) steuerbar ist die die Basis des zweiten Transistors (82) am Abgriff eines Kollektorspannungsteilers (85, 86) des ersten Transistors (81) liegt.
  5. 5. Sende- und Empfangseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n -e t daß ein auf seiten des Übertragungsweges am Filter (3) liegender Übertrager (9) zugleich Ausgangsübertrager der empfangsseitigen Verstärkerstufe (1) als auch Eingangsübertrager der sendeseitigen Verstärkerstufe (2) des elektronischen Umschalters ist
  6. 6. Sende- und Empfangseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß der Eingangsübertrager (16) der empfangsseitigen Verstärkerstufe (1) und der lisgangsüber'trager' (26')der sendeseitigen Verstärkerstufe (2) des elektronischen Umschalters jeweils als Gabelübertrager ausgebildet und Bestandteil einer Gabelschaltung zum Anschluß eines Dienstgerätes sind.
DE19722251608 1972-10-20 1972-10-20 Sende- und Empfangseinrichtung mit einem gemeinsamen Sende-Empfangsfilter zur Datenübertragung Expired DE2251608C3 (de)

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DE2251608A1 true DE2251608A1 (de) 1974-05-09
DE2251608B2 DE2251608B2 (de) 1974-08-15
DE2251608C3 DE2251608C3 (de) 1975-04-10

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0046577A1 (de) * 1980-08-22 1982-03-03 Siemens Aktiengesellschaft Schaltungsanordnung für Filter bei Halbduplexübertragung
FR2491701A1 (fr) * 1980-10-08 1982-04-09 Pays Gerard Procede et dispositif pour minimiser la telediaphonie entre des lignes de transmission numerique

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DE2251608B2 (de) 1974-08-15
DE2251608C3 (de) 1975-04-10

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