DE2251114A1 - Teilvorrichtung - Google Patents
TeilvorrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Tei!vorrichtung.
Gegenstand der Erfindung ist eine Teilvorrichtung mit einer Kupplung zwischen dem feststehendem Teilkopfgehäuse und dem
zum Weiterschalten des Werkstückes verdrehbaren Werkstückträger zur Verhinderung einer Verdrehung des weitergeschalteten Werkstückträgers
bei der Bearbeitung des Werkstückes.
Bei den bisher üblichen Teilvorrichtungen dieser Art ist vielfach das axial bewegliche Kupplungsteil verschiebbar auf einer
Welle angeordnet und auf dieser gegen Verdrehung durch eine Keilnutenverbindung gesichert. Bei anderen Teilvorrichtungen
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ist das feststehende Kupplungsteil fest mit dem Vorrichtungsgehäuse verbunden und das axial bewegliche Kupplungsteil mit
dem Werkstückträger, sodaß dieser Werkstückträger bei jedem Schaltvorgang so weit angehoben werden muß, daß das an ihm
befestigte Kupplungsteil außer Eingriff mit dem am Vorrichtungsgehäuse befestigten Kupplungsteil gerät. Bei den erstgenannten
Kupplungen müssen infolgedessen vor allem sehr genau bearbeitete Keilnutenwellen hergestellt werden, während im letztgenannten
!Fall der Werkstückträger mit dem auf ihm sitzenden, unter Umständen sehr schweren Werkstück zum Weiterschalten angehoben
werden muß, wozu Kraft benötigt wird. Abgesehen davon ist das gesamte System recht kompliziert und in seiner Herstellung sehr
aufwendig.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Teilvorrichtung
der eingangs genannten Art in der Weise auszubilden,
daß der Werkstückträger zum Weiterschalten nicht angehoben zu werden braucht und die Kupplung einfach und dennoch spielfrei
herstellbar ist.
Gekennzeichnet ist eine erfindungsgemäße Teilvorrichtung im
wesentlichen dadurch, daß das axial bewegliche Kupplungsteil an einer drehfest im Vorrichtungsgehäuse befestigten Metallmembrane
befestigt ist und die Membrane im Gehäuse eine von außen her mit einem Arbeitsmedium, Insbesondere Luft, beaufschlagbare
Kammer abschließt, während das andere, lediglich verdrehbare Kupplungsteil an der Unterseite des Werkstückträger
befestigt ist.
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Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz
Dabei kann das axial bewegliche Kupplungsteil als Kronenzahnrad und das lediglich verdrehbare Kupplungsteil als Gegenzahnrad
ausgebildet sein. Es können auch beide Kupplungsteile eine Konuskupplung bilden.
Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der beiliegenden Zeichnungen; es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel
im Teilschnitt;
Figur 2 einen Axialschnitt durch das erste AusfUhrungsbeispiel
mit arretiertem Werkstückträgerj
Figur 3 einen Axialschnitt durch das erste AusfUhrungsbeispiel
bei ausgekuppeltem Werkstückträger;
Figur 4 eine perspektivische Darstellung der verwendeten
Metallmembrane mit dem darauf befestigten Kronenzahnrad;
Figur 5 eine Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel
im Teilschnitt;
Figur 6 einen Axialschnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel mit eingekuppeltem Werkstückträger; und
Figur 7 den gleichen Axialschnitt wie Fig. 6, jedoch mit
ausgekuppeltem Werkstückträger.
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Bei dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an der Unterseite eines Werkstückträgers 1 eine zentrale Welle 2 befestigt, welche Ihrerseits
in einem Vorrichtungsgehäuse 4 gelagert ist. Das untere Ende dieser Welle 2 trägt ein Schaltzahnrad 5* welches mit einem
Antriebszahnrad kämmt, durch welches die Welle und damit der
Werkstückträger 1 in Drehung versetzbar ist. Im Vorrichtungsgehäuse
4 ist mit ihrem Außenrand eine kreisringförmige Metallmembrane 6 befestigt, welche konzentrisch gewellt ist. Diese
Metallmembrane 6 besitzt eine zentrale kreisrunde öffnung<7*
mit welcher sie dicht an einer Lagerung j5 für die Welle 2 des
Werkstückträgers 1 anliegt. An der Oberseite dieser Metallmembrane
6 ist ein Kronenzahnrad 8 mit nach oben weisenden Zähnen 10 und einer mit der Innenöffnung 7 der Metallmembrane
übereinstimmenden Innenöffnung 9 befestigt. Die Welle 2 mit dem an ihrem oberen Ende befestigten Werkstückträger 1 wird
dann in die Lagerung 3 eingesetzt, sodaß sie konzentrisch mit
der Mittelöffnung 9 des Kronenzahnrades 8 liegt. Zwischen dieser Lagerung und dem Kronenzahnrad 8 ist eine Packung in
Form eines O-Ringes 11 eingesetzt, wodurch eine luftdichte Kammer 12 unterhalb der Metallmembran 6 entsteht. Im Vorrichtungsgehäuse
4 ist eine an der Unterseite dieser Kammer 12 mündende Luftleitung 13 ausgebildet, durch welche Luft oder
ein anderes Arbeitsmedium in die Kammer 12 eingedrückt werden kann, wodurch die Metallmembran 6 und mit ihre das Kronenzahnrad
8 nach oben gedrückt wird. An der Unterseite des Werkstückträgers 1 ist gegenüber diesem Kronenzahnrad 8 ein Gegenzahnkranz
14 zentral befestigt. Durch Anheben des Kronenzahnrades bei Beaufschlagung der Kammer 12 greifen die beiden Zahnräder
und 14 ineinander, sodaß der Werkstückträger 1 in seiner durch die Welle 2 mit dem Zahnrad 5 eingeschalteten Lage fixiert wird.
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Oberhalb der Metallmembrane 6 ist zwischen dem Werkstückträger
1 und dem Vorrichtungsgehäuse 4 eine Kammer 16 ausgebildet, welche eine öffnung 15 aufweist. Wenn durch diese öffnung 15 in
die Kammer 16 Luft eingepreßt wird, wird die Metallmembran 6 nach unten gedrückt, sodaß das an ihr befestigte Kronenzahnrad
8 sich ebenfalls nach unten bewegt und aus dem Eingriff mit dem Gegenzahnrad 14 an der Unterseite des Werkstückträgers 1 herausgedrückt
wird. Dadurch kann die Welle 2 mit dem Werkstückträger 1 erneut verdreht, d.h. weitergeschaltet werden.
Wenn also bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung der
Werkstückträger 1 um einen bestimmten Winkel weitergeschaltet werden soll, wird in die Kammer 16 durch die öffnung 15 Luft
oder ein anderes geeignetes Arbeitsmedium eingeblasen. Dadurch wird die Metallmembran 6 mit dem Kronenzahnrad 8 nach unten
gedrückt und gibt das Gegenzahnrad 14 und damit den Werkstückträger 1 frei. Der Werkstückträger 1 kann dann über das an der
Welle 2 sitzende Zahnrad 5 oder von Hand um den gewünschten Winkel weitergeschaltet werden. Dann wird ein nicht dargestelltes
Ventil derart umgeschaltet, daß über die öffnung 13 in die
Kammer 12 Luft eingeblasen wird. Dadurch wird die Metallmembran 6 mit dem Kronenzahnrad 8 wieder nach oben gedrückt und greift
in das Gegenzahnrad 14 an der Unterseite des Werkstückträgers
ein. Hierbei kann sich die Metallmembran 6 um einen begrenzten Wert vertikal bewegen. Da die Metallmembran 6 jedoch mit ihrem
Außenrand im feststehenden Vorrichtungsgehäuse 4 befestigt ist, widersteht sie Jeglicher Torsionskraft, welche tangential auf
sie einwirkt, und der Werkstückträger 1, welcher wie erwähnt, über das Gegenzahnrad 14 in kraftschlüssiger Verbindung mit
dem Kronenzahnrad 8 in der Mitte der Metallmembran 6 steht,
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wird unverrückbar festgehalten, selbst wenn auf die Innenkante der Metallmembran 6 eine Tangentialkraft einwirkt. Die bei der
Bearbeitung eines Werkstückes auf den Werkstückträger 1 einwirkende Torsionskraft wird also zuverlässig und genau durch
die ffletallmembran 6 aufgefangen, sodaß sich für den Teilvorgang
bezw. das Weiterschalten des Werkstückträgers und des auf ihm befestigten Werkstückes um einen bestimmten Winkel eine
hohe Genauigkeit bei äußerster Einfachheit und Betriebssicherheit der Vorrichtung ergibt.
Das in den Figuren 5 bis 7 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in seinen Grundteilen in der gleichen
Weise ausgebildet wie das erste Ausführungsbeispiel, jedoch ist hier eine Konuskupplung anstelle der Zahnradkupplung vorgesehen.
Diese Konuskupplung besteht aus einem an der Oberseite der Innenkante der Metallmembrane 6 befestigten beweglichen Innenkonus
8' und einem Gegenkonus 141 an der Unterseite des Werkstückträgers
1. Wenn bei dieser Ausführung die Kammer 12 unterhalb der Metallmembran 6 durch Luft oder ein anderes Arbeitsmedium
über die Leitung I^ beaufschlagt wird, wird die Metallmembran
6 mit ihrem Kupplungsteil, d.h. dem Innenkonus 8' nach oben gedrückt, sodaß dieser, wie Figur 6 zeigt, auf den Gegen
konus 14' an der Unterseite des Werkstückträgers 1 gepresst wird, wodurch eine kraftschlüssige Verbindung zwischen beiden
hergestellt wird. Durch Beaufschlagung der oberen Kammer 16 mit Luft oder einem anderen Arbeitsmedium wird die Metallmembran 6
mit ihrem Kupplungsteil, d.h. dem Innenkonus 8' wieder nach unten gedrückt und damit die kraftschlüssige Verbindung zwischen
den beiden Kupplungsteilen gelöst, sodaß der Werkstückträger 1
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erneut verdreht werden, kann* ZiAm Lösen der Kupplung sind zusätzlich,
wie dies in den Figuren β und 7 deutlich zu sehen
ist, Druckfedern If vorgesehen.
ist, Druckfedern If vorgesehen.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel werden bei der Bearbeitung
eines Werkstückes auftretende Torsionskräfte einwandfrei durch
die .Metallmembran aufgefangen. Gegenüber dem erstbeschriebenen Ausführungsbeisplel zeichnet sich das zweite Ausführurigsbeispiel
durch einfachere Konstruktion und wesentlich feiner abstufbare Schaltbewegung aus.
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Claims (3)
1.J Tei!vorrichtung mit einer Kupplung zwischen dem feststehenfen
Teilkopfgehäuse und dem zum Weiterschalten des Werkstückes verdrehbaren Werkstückträger zur Verhinderung einer Verdrehung
des weitergeschalteten Werkstückträgers bei der Bearbeitung des Werkstückes, dadurch gekennzeichnet, daß
das axial bewegliche Kupplungsteil (8 bezw. 81) an einer drehfest
im Vorrichtungsgehäuse (4) befestigten Metallmembrane (6) befestigt ist und die Membrane im Gehäuse eine von außen her
mit einem Arbeitsmedium, insbesondere Luft, beaufschlagbare Kammer (12) abschließt, während das andere, lediglich verdrehbare
Kupplungsteil (14 bezw. 14') an der Unterseite des Werk-Stückträgers
(1) befestigt ist.
2. Teilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das axial bewegliche Kupplungsteil als Kronenzahnrad (8) und das lediglich verdrehbare Kupplungsteil als Gegenzahnrad
ausgebildet ist.
3. Tel!vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Kupplungsteile (81, 14') eine Konuskupplung
bilden.
Patentanwalt.
309819/0? 3 U
Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| JP8620871A JPS5036712B2 (de) | 1971-11-01 | 1971-11-01 | |
| JP475172A JPS522508B2 (de) | 1972-01-10 | 1972-01-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2251114B2 DE2251114B2 (de) | 1974-05-09 |
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Family
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE2251114C3 (de) |
| GB (1) | GB1340665A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2373362A1 (fr) * | 1976-12-13 | 1978-07-07 | Erickson Tool Co | Mecanisme diviseur de precision et de grande puissance |
| FR2629745A1 (fr) * | 1988-04-06 | 1989-10-13 | Peugeot | Dispositif d'entrainement d'un plateau d'usinage |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN104999284B (zh) * | 2015-08-21 | 2017-07-04 | 烟台三维机床制造有限公司 | 一种重载直齿传动全闭环高精度回转工作台 |
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1972
- 1972-10-18 DE DE19722251114 patent/DE2251114C3/de not_active Expired
- 1972-10-23 GB GB4867372A patent/GB1340665A/en not_active Expired
- 1972-10-31 CH CH1589772A patent/CH543345A/de not_active IP Right Cessation
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| FR2373362A1 (fr) * | 1976-12-13 | 1978-07-07 | Erickson Tool Co | Mecanisme diviseur de precision et de grande puissance |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1340665A (en) | 1973-12-12 |
| CH543345A (de) | 1973-10-31 |
| DE2251114C3 (de) | 1974-12-05 |
| DE2251114B2 (de) | 1974-05-09 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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