DE2249738A1 - Belegverarbeitungsanordnung - Google Patents
BelegverarbeitungsanordnungInfo
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Description
In der Antwort bitte angeben Unser Zeichen
I/p 7519
IM'EHITATIONAL COMPUTERS LIMITED, ICL House, Putney, London, SW15,
. . ; England
Belegverarbeitungsanordnung
Die Erfindung bezieht sich auf Belegverarbeitungsanordnungen,
insbesondere solche Belegverarbeitungseinrichtungen, bei denen
eine Zuführvorrichtung in Abhängigkeit von Lesebefehlen betätigbar ist, um Belege nacheinander längs einer Belegbewegungsbahn
vorzuschieben, die in der Lage ist, eine bestimmte Anzahl von Belegen gleichzeitig an eine Lesevorrichtung zu
transportieren.
Belegverarbeitungsanordnungen, bei denen Belege, wie z.B. Lochkarten, Bankschecks usw. von einem Kartenzuführungsraagazin
an einer Lesestation vorbei und an einen oder eine Vielzahl von Belegstaplern oder Ablagefächern transportiert werden,
sind bekannt. Bei der langjährigen Entwicklung derartiger Anordnungen ist die Geschwindigkeit vergrößert worden,
mit der solche Belege transportiert werden können. Heutzutage können Anordnungen erstellt werden, die 1200 bis 1600 Belege
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pro Minute verarbeiten, wobei eine Technik der "freifliegenden" Belegverarbeitung in Anwendung kommt. Mit dieser Technik sind
mehrere Belege gleichzeitig in Bewegung, während drei oder vier Belege zwischen dem Kartenzuführungsmagazin und der
Lesestation zu ,jedem Zeitpunkt in Bewegung sein können.
Da jedoch ein Beleg, wenn er einmal zugeführt ist, unabhängig von einem die Zuführung einleitenden Befehl vorgeschoben wird,
besteht ein Bedarf für die nachfolgende Identifizierung und
erneute Synchronisierung der Auslesung von Daten aus dem Beleg mit dem übrigen Teil der Einrichtung. Wenn beispielsweise
eine Zuführungsinstruktion durch eine Steuervorrichtung beendet wird, haben gleichzeitig bereits mehrere Belege das
Kartenzuführungsmagazin auf den Weg zur Lesestation verlassen,
und es ist dann notwendig, sicherzustellen, daß die Belege, die bereits in Bewegung sind, ausgelesen werden, damit verhindert
wird, daß die Daten auf solchen Belegen verlorengehen. Selbst wenneine Anzeigevorrichtung mit der Lesestation
vorgesehen ist, Tim lelege, die die Lesestation ungelesen
passieren, aufzuzeigen, wird die Leistungsfähigkeit der Anordnung dadurch vermindert, daß ungelesene Belege festgestellt
werden müssen, und daß für einige wenige Belege ein neuer Zuführ-Lese-Stapel-Zyklus ausgeführt werden muß.
Gemäß der Erfindung wird bei einer Schriftstückverarbeitungsanordnung,
die eine Vorrichtung zum nacheinander Zuführen von Belegen, eine Vorrichtung zum Lesen von Belegen und eine Belegzuführungsbahn,
die eine vorbestimmte Anzahl von Belegen nacheinander
zwischen der Zuführvorrichtung und der Lesevorrichtung aufnehmen kann, und eine Vorrichtung zur Erzeugung einer
Folge von Leseinstruktionen, die jeweils einem anderen Beleg zuzuordnen sind, aufweist, vorgeschlagen, daß ein mehrstufiger
Pufferspeicher so geschaltet ist, daß er Leseinstruktionen aufnimmt und aufgenommene Instruktionen von Stufe zu Stufe
im Speicher von einer ersten Stufe zu einer letzten Stufe führt, daß eine Vorrichtung die Endstufe mit der Lesevorrichtung
verbindet, um die Instruktion in der Endstufe, die dem
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Schriftstück ander Lesevorrichtung zugeordnet werden soll,
zu lesen, und daß eine Einrichtung zum Sperren der Zufuhr von Belegen dem Puffer zugeordnet ist, wenn der Puffer eine
bestimmte Anzahl von Instruktionen entsprechend der Anzahl von Belegen enthält, die gleichzeitig auf der Belegbahn
transportiert werden können.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert, das
schematisch eine Mehrfachpufferanordnung in einem Belegverarbeitungsgerät
zeigt.
In der Zeichnung ist eine Beleglesevorrichtung scheinatisch
durch ein Belegzuführungsmagazin 14, eine Lesestation 13
und eine Belegzufuhrbahn I5 dargestellt. Die Lesevorrichtung
ist herkömmlicher Art, bei der in Abhängigkeit von einem die Zuführung einleitenden Befehl ein Beleg 1 der
Zuführungsbahn 15 durch den Zuführungsmagazinmechanismus
14 dargeboten wird. Die Zuführungsbahn 15 führt den zugeführten
Beleg 1 entlang der Bahn I5 zur Lesestation I3,
wo die von dem Beleg aufgenommenen Daten ausgelesen werden, und dann zu einer (nicht dargestellten) Belegstapelanordnung,
Die Zuführungsbahn I5 zwischen dem Magazin 14 und der Lesestation
15 ist genügend lang ausgebildet, damit beispielsweise
vier Belege 1-4 aufgenommen werden können. Das Zuführungsmagazin arbeitet vorzugsweise zyklisch und das
Aufgeben eines kontinuierlichen Zuführungssignales bewirkt . das wiederholte Zuführen aufeinanderfolgender Belege von
dem Magazin 14 zur Bahn I5. Unter diesen Umständen tritt
eine Folge von Belegen auf der Bahn auf. Bei der speziellen, hier dargestellten Anordnung ergibt sich dadurch, daß die
Zuführungsbahn vier Belege aufnehmen kann,''daß der erste
Beleg 1 die Lesestation 13 zu einem Zeitpunkt erreicht, zu
dem der vierte Beleg zugeführt ist oder gerade zugeführt wird. Eine Belegzuführungsvorrichtung dieser Art ist in der
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Technik bekannt und die Belege können längs der Bahn 15 z.B.
durch paarweise .Zuführungsrollen oder durch Luftstrahlen transportiert werden, die aus die Bahn 15 bildenden Führungen
austreten.
Die Lesestation 13 besteht beispielsweise aus einem Block
5 aus photoelektrischen Fühlern, die von einer Lichtquelle gesteuert werden, damit Daten, die auf den Belegen 1 bis
eingetragen sind, abgefühlt werden. Die Lesestätion 13 weist auch eine Lesesteuerung 7 auf, die so ausgebildet ist, daß
sie festlegt, wann ein Beleg etwa ausgelesen werden soll, und daß abgefühlte Datendarstellungen einer gewünschten
Bestimmung über Ausgangsleiter, z.B. die Leiter 16-20 zugeteilt werden. Zur Anzeige des Beginns eines Lesevorganges
ist es zweckmäßig, einen zusätzlichen Fühler im Block 5 vorzusehen, der beispielsweise so angeordnet ist,
daß er die auflaufende Kante eines Beleges auf der Bahn zur Anzeige bringt.
Die Beleglesevorrichta ng ist so ausgebildet, daß sie Daten
ergibt, die aus den Belegen 1 bis 4 an eine Datenverarbeitungseinrichtung mit z.B. einer Steuerung 24 und einem
Datenspeicher 22 ausliest. Der Lesevorrichtung ist ein
• puffer
Hilfssteuergerät 11 und ein LeseinstruktiOnsyBpeicher 12
zugeordnet. Der Pufferspeicher 12 ist ein "Stapel-" oder "Keller-" Speicher mit einer Anzahl von Stufen I - IV,in
vorliegendem Falle vier entsprechend der Anzahl von'Belegen
I - IV, die auf der Zuführungsbahn 15 zwischen dem Zuführungsmagazin
14 und der Lesestation 13 aufgenommen werden
können. Der Pufferspeicher ist so ausgelegt, daß er in Stufe I ankommende Leseinstruktionen aus der Verarbeitungssteuerung 24 über das Steuergerät 11 aufnimmt. Eine auf
diese Weise in die Stufe I eingeführte Instruktion gelangt, wie in der Zeichnung dargestellt, in die letzte leere Stufe
oder in die Stufe IV, wenn alle Stufen leer sind. Ein
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Speicher mit einer Folge von Stufen, die auf diese Weise
angeordnet sind, ist "beispielsweise der "britischen Patentschrift
Ur. 917-853 zu entnehmen und das Steuergerät 11 enthält
auch das erforderliche üqgische Netzwerk zur Steuerung
des Durchlaufes der Instruktionen durch den Speicher 12. Innerhalb dieses Netzwerkes ist eine Markiervorrichtung M
vorgesehen; sie ist der Einfachheit halber der Stufe I .des Pufferspeichers 12 in der Zeichnung zugeordnet dargestellt.
Die Markiervorrichtung M ist in typischer Weise ein Monitor-Ei ip-Fl op , der der Stufe I zugeordnet ist, damit eine Ausgangsanzeige
erzielt wird, wenn die Stufe I nicht tatsächlich eine Leseinstruktion enthält. Die Ausgangsanzeige ist mit
einer Zuführungssperreinri chtung 29 der Beleglesevorrichtung verbunden, die einfach ein Relais sein kann, das so ausgelegt
ist, daß es beispielsweise die Betätigung des Belegzuführungsmechanismus verhindert.
Ausgangsleiter 26 aus der Stufe IV des Pufferspeichers 12
sind mit der Lesesteueranordnung 7 der Lesestation 13 verbunden.
Der tatsächliche Inhalt einer Leseinstruktion hängt von der Art und Weise ab, in der Datenausdrücke, die von
einem Beleg abgefühlt werden, in einer bestimmten Datenverarbeitungseinrichtung
behandelt werden. So kann es beispielsweise erforderlich sein, daß eine Leseinstruktion
die Bestimmung für Daten aus dem Beleg spezifizieren soll, oder daß sie aus einer Identifizierinformation besteht,
die mit den Daten aus dem Beleg verglichen oder vielleicht mit diesen Daten kombiniert wird. Die Art und Weise, in
der die Lesesteuerung 7 ausgelegt ist, damit sie die aus dem Beleg abgefühlten Daten verarbeitet, wird durch die
Art und Weise bestimmt, in der die Leseinstruktion in dem jeweiligen Verarbeitungsgerät verwendet werden soll. Es ist
häufig beispielsweise erforderlich, daß die gesamte Information,
die aus den abgefühlten Schriftstücken entnommen wird, über einen Block von Speicherstellen innerhalb des
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Hauptdatenspeichers 22 des Verarbeitungsgerätes verteilt wird
und in diesem Fall werden die Ausgangsleiter 16 - 20 aus
dem Block 5 der Fühler mit den Speicherstellen A- E des
Datenspeichers 22 verbunden. Die Verteilung der abgeführten Daten wird dann beispielsweise durch eine Steuerleitung 23
aus dem Steuergerät 11 gesteuert. In einem solchen Fall
braucht die Ausgangsleitüng 26 keine Adressenauswähldaten
zu führen. Wenn die LeseInstruktion aus der Stufe IV des
Pufferspeichers 12 jedoch die Bestimmung der angefühlten
Daten festlegen soll, wird die Lesesteuerung 7 in Verbindung
mit dem Steuergerät 11 so ausgelegt, daß sie entsprechende der Ausgangsleiter 16 - 20 aus dem Fühler-block 5 auewählt.
Im Betrieb werden Leseinstruktionen aus dem Hauptspeicher
der Datenverarbeitungsanordnung entnommen und diese Instruktionen werden über das Steuergerät 11 dem Lesepufferspeicher
12 aufgegeben. Die Leseinstruktionen werden im Lesepufferspeicher 12 gestapelt, indem jede Instruktion in die erste
Stufe I des Pufferspeichers 12 eingeführt und die eingeführte Instruktion dann im Pufferspeicher 12 in die am höchsten
bezifferte freie Stufe geführt wird. Während die erste Stufe I leer ist, hält die Markiervorrichtung M, die dieser Stufe
zugeordnet ist, ihr Signal zur Sperreinrichtung 29 aufrecht, damit die Zuführung eines Beleges verhindert'Wird· Wenn somit
die erste Instruktion die erste Stufe I passiert, wird das Ausgangssperrsignal vorübergehend entfernt und die Zuführung
des ersten Beleges I ermöglicht, wobei der zugeführte Beleg in die Zufülr ungsbahn 15 eingeführt wird. Wenn nachfolgende
Instruktionen in den Pufferspeicher 12 gelangen, bewirkt ihr Durchgang durch die erste Stufe I, daß ein entsprechender
Beleg in die Bahn 15 in ähnlicher Weise eingeführt wird.
Wenn somit alle Stufen I - IV Instruktionen enthalten, hört die Markiervorrichtung M auf, die Zuführung zu sperren, und
solange Instruktionen weiter in den Pufferspeicher gelangen, damit er voll gefüllt bleibt, erfolgt die Zuführung von
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Belegen kontinuierlich. Wenn der Pufferspeicher voll gefüllt ist, passieren so viele Belege 1-4 die Zuführungsbahn 15,
wie gefüllte Stufen im Pufferspeicher 12 vorhanden sind.
Wenn der erste Beleg 1 die Lesestation 13 erreicht hat, wird
sein Vorhandensein angezeigt und ein. sich daraus ergehendes
Signal bewirkt, daß die nun in der Stufe IV des Pufferspeichers befindliche Instruktion in die Lesesteuerung 7 ausgelesen wird. Das Auslesen der Stufe IV bewirkt, daß alle
Instruktionen im Pufferspeicher 12 um eine Stufe weiterbewegt
werden. Wenn zu diesem Zeitpunkt keine neue Instruktion in die Stufe I eingeführt wird, erzeugt die Markiervorrichtung
M wiederum das Zuführungssperrsignal, um die Zuführung von
Belegen zu unterbinden. Die Anzeige der nachfolgenden Belege
aus der Zuführungsbahn 15 durch die Lesestation bewirkt jedoch
das Auslesen der nachfolgenden Instruktionen aus dem Pufferspeicher IV, wobei jede Instruktion dem Beleg zugeordnet
ist, der in die Zuführungsbahn 15 bei der ursprünglichen
Einführung der Instruktion in den Pufferspeicher 12 eingeführt worden ist. Durch Stapeln der erforderlichen Leseinstruktionen
im Lesepuff er speicher 12 gehen die Daten auf Belegen auf der Zuführungslbahn 15 nicht verloren, weil diese
Belege alle entsprechende Leseinstruktionen haben, die im
Anschluß daran wieder zugeordnet werden, wenn die Belege
wieder an der Lesestation 15 ausgelesen werden. Daraus ergibt
sich, daß bei Verwendung der beschriebenen Pufferspeicheranordnung
das Zuführungsmagazin 14 und die Lesestation
IJ nicht synchronisiert sein brauchen. Die Anzeige eines Zustandes "fertig zum Auslesen11 an der Lesestation 13
ermöglicht, daß diese Station eine Steuerung über die Verschiebung von Instruktionen aus dem Pufferspeicher 12 ausübt}
vorausgesetzt, daß genügend viele Stufen im Pufferspeicher
12 für solche ausgelesenen Instruktionen vorhanden sind, die
sich auf alle Belege beziehen, die möglicherweise auf der Zuführungsbahn 15 zwischen dem Magazin 14 und der Le se station
13 vorhanden sein können, ist jeder Beleg beim Auslesen der
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richtigen Instruktion zugeordnet. Gleichzeitig soll der Pufferspeicher 12 vorzugsweise nicht mehr Stufen besitzen, als
für die Belege 1-4 auf der Zuführungsbahn I5 erforderlich
sind, so daß der Pufferspeicher 12 in vollem Zustand gehalten werden kann, damit die Zuführung kontinuierlich verläuft,
solange Instruktionen weiter in das Steuergerät 11 eingeführt werden.
Die Art und Weise, in der die Daten, die aus den Belegen 1-4 durch die Lesestation 13 ausgelesen werden, verarbeitet
werden, hängt von der speziellen Organisation der Datenverarbeitungseinrichtung ab, der die Schriftstücklesevorrichtung
zugeordnet ist. Es ist nicht unüblich, daß solche Daten für ein Verarbeitungsgerät eines Rechners erforderlich sind, und
in diesem Falle wird häufig vorgeschlagen, einen Teil des Hauptdatenspeichers 22 so zu verwenden, daß er als Eingangspufferspeicher für die Verarbeitungseinrichtung wirkt. Unter
diesen Bedingungen kann die in der Zeichnung dargestellte Anordnung verwendet werden, und die Daten, die an der Lesestation
13 ausgelesen werden, werden dann über Leiter 16-20 entsprechenden Abschnitten A-E des Datenspeichers 22 aufgegeben.
Die Fühlervorrichtungen 5 ä-ei>
Station 13 können dann nacheinander über die Le se steuerung 7. mit Leitern 16-20
verbunden werden, so daß die Daten, die aus einem einzelnen Beleg ausgelesen werden, über eine spezielle Leitung an
einen Abschnitt des Datenspeichers 22 gegeben werden.. Beispielsweise
werden die aus dem Beleg 1 ausgelesenen Daten über die Leitung 16 einem Abschnitt A des Datenspeichers 22
aufgegeben, während die Daten, die aus dem Beleg 2 ausgelesen werden, über die Leitung 17 dem Speicherabschnitt B aufgegeben
werden. Gleichzeitig können Steuersignale, die von dem Steuergerät 11 erzeugt werden, über die Leitung 23 aufgegeben werden,
damit Daten, die in den Abschnitten A-E gespeichert werden, daraus entnommen und in die Verarbeitungseinrichtung über
die Steuerung 2Λ ausgelesen werden. Somit können die Abschnitte
A-E zyklisch geleert worden, indem Steuersignale auf dt?r
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Leitung 23 jeden Speieherabschnitt nacheinander adressieren.
Die zyklische Steuerung der Auswahl der Leitungen 16r-20 und
des Herausführens von Daten aus den Stufen A-E des Speichers 22 können z.B. durch zyklische Erregung von Auswählleitern
erzielt werden, wobei die erforderlichen Steuersignale nacheinander den Leitern z.B. über einen Zähler oder eine beliebige
andere Signalerzeugungseinrichtung· innerhalb des Steuergerätes 11 aufgegeben werden.
Da die Leseinstruktionen aus der Steuerung 24- der Daten Verarbeitungseinrichtung
abgeleitet werden, stammt die Gesamtsteuerung der Belegleseanordnung aus dieser Außensteuerung
24·, Die Steuerung 24 würde deshalb normalerweise gegen Anfragelesevorgänge durch Erzeugung von Leseinstruktionen
gesperrt werden, die sich bei Überlastung der Kapazität dei Pufferspeichers, die durch die Abschnitte .
A-E des Speichers 22 dargestellt ist, ergibt. Der Gesamtbetrieb einer Verarbeitungseinrichtung wird durch de
Programmausrüstung in Form eines Programms von Instruktionen gesteuert, und die Pufferspeicherabschnitte A-E und der
Lesepufferspeicher 12 können durch spezielle Bereiche eines einzelnen Datenspeichers der Datenverarbeitungseinrichtung
dargestellt werden. In ähnlicher Weise kann die Steuerung, die als getrenntes Gerät aus Gründen der einfacheren Darstellung
gezeichnet worden ist, auch einen Teil der Gesamtsteuerung der Einrichtung bilden.
Bei anderen Betriebsarten ergibt sich,daß die Datenverarbeitungseinrichtung
Lesevorgänge erforderlich macht, damit die aus den Belegen ausgelesenen Daten anderen peripheren
Einrichtungen zugeleitet werden, anstatt solche Daten direkt bei den eigenen Berechnungen zu verwenden. In gleicher
Weise kann die Belegleseeinrichtung selbst Steuerinstruktionen ergeben, die die Arbeitsweise der Einrichtung regeln. In
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solchen Fällen können beiqielsweise die Leseinstruktionen
Daten enthalten, z.B. Adressen, denen aus einem Beleg ausgelesene Daten zugeführt werden sollen. Auf diese Weise wird
die Lesesteuerung 7 so ausgelegt, daß sie auf die aus der Stufe IV des Lesepufferspeichers 12 abgeleitete Leseinstruktion
anspricht, damit ein herkömmlicher Adressendekodiervorgang
durchgeführt wird, um entweder eine entsprechende Ausgangsleitung aus dem Fühlerblock 5 auszuwählen oder - wenn
beispielsweise die Daten aus dem Block 5 einer gemeinsamen
Vielfachleitung aufgegeben werden - aus der Instruktionsadresse
ein Gatternetzwerk auszuwählen, um die Ausgangsdaten aus dem Block 5 in die erforderliche Auswerteinrichtung zu führen. In
gleicher Weise können die Adressendaten andererseits in die Daten mit eingeschlossen sein, die aus dem Beleg ausgelesen
werden, wobei dann die Adressendaten in ein Dekodiernetzwerk eingeführt werden, damit die erforderliche Adresse abgeleitet
wird, während die anderen -^esedaten verzögert und dann in die
gewünschte Bestimmungsstelle eingeführt werden. Die Verzögerung kann entweder dadurch erzielt' werden, daß Verzögerungselemente
in die Datenbahn eingeschaltet sind, oder daß die Daten zu Beginn auf eine i\ifferspeicheranordnung, z.B. die Stufen A-E
des Datenpufferspeichers 22 verteilt werden. Die Adressendaten werden dann zur Bestimmung der Ziele verwendet, die
für das Auslesen von Daten aus dem Speicher 22 erforderlich sind.
Während die erfindungsgemäße Anordnung so beschrieben worden ist, daß sie gerade so viele Stufen I-IV im Lesepufferspeicher
besitzt, daß eine getrennte Leseinstruktion für so viele Belege aufgenommen werden kann, wie auf der Zuführbahn 15 gleichzeitig
enthalten sein können, ist es möglich, die Anzahl von Stufen zu vergrößern, so daß beispielsweise eine Schlange von
Instruktionen gebildet wird. Die Markiervorrichtung M wird dann einer Zwischenstufe so zuordnet, daß die Anzahl von
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Stufen zwischen der Markiervorrichtung und dem Ausgangsende
des Pufferspeichers ausreicht, um gene Instruktionen aufzunehmen, die den Belegen auf der Zuführungsbahn entsprechen.
Es ist auch erforderlich, mit Hilfe einer Sperre sicherzustellen,
daß seihst dann, wenn eine Folge von Leseinstruktionen ohne Unterbrechsung erzeugt werden kann, die Zuführung
von Belegen früh genug gesperrt wird, so daß beispielsweise dann, wenn der Ausgangsdatenpufferspeicher aus der Le sestation
13 voll wird, noch genügend Platz verbleibt, damit Daten aufgenommen werden, die aus den dann tatsächlich auf
der Zuführungsbahn I5 befindlichen Belegen ausgelesen werden.
Somit ist ein Abgleich zwischen der Geschwindigkeit, mit
der Daten aus dem Ausgahgspufferspeicher ausgelesen werden,
und der Anzahl von zugeführten Belegen (einschließlich denen auf der Zuführungsbahn) gegeben, und es kann eine Steuerung
der Zuführungsvorgänge durch Verwendung eines Zählers erzielt
werden, der beispielsweise in einer Richtung weiterschaltet, wenn ein Datenausdruck ausgelesen wird, und in
der anderen Richtung weiterschaltet, wenn ein Beleg zugeführt
wird. Wenn derZähler eine Kapazität gleich der Anzahl von Belegen besitzt, die auf der Zuführungsbahn aufgenommen werden
können, kann ein Zuführungssperrsignal in Abhängigkeit
davon erzeugt werden, daß der Zähler die Kapazität überschreitet. Dieser Zähler kann auch in solchen Betriebsarten *
verwendet werden, und zwar anstelle der Markiervorrichtung M, um das Sperren der Zuführung zu steuern.
* wie F^ ο v'<~-i"t<".r oben ervnhnt rind,
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BAD
Claims (8)
- 9.10.1972 W/He - 12 - I/p 7519Patentansprüche:(li Belegverarbeitungseinrichtung, bei der eine Zuführungsvorrichtung in Abhängigkeit von LeseInstruktionen betätigbar ist, um Belege nacheinander längs einer Belegbewegungsbahn vorzuschieben, die in der Lage ist, eine bestimmte Anzahl von Belegen gleichzeitig an eine Lesevorrichtung zu transportieren, dadurch gekennzeichnet, daß ein mehrstufiger Pufferspeicher (12) so geschaltet ist, daß er Leseinstruktionen aufnimmt und aufgenommene Instruktionen von Stufe zu Stufe im Pufferspeicher von einer ersten Stufe (I) zu einer letzten Stufe (IT ) führt, daß eine Vorrichtung (26) die . Endstufe (IV) mit der Lesevorrichtung (13) verbindet, um die Instruktion in der Endstufe (IV) auszulesen, die dem Beleg (l) an der Lesevorrichtung (13) zugeordnet werden soll, und daß eine Einrichtung (M, 29) zum Sperren der Zuführung von Belegen dem Pufferspeicher (12) zugeordnet ist und betätigt wird, wenn der Pufferspeicher (12) eine bestimmte Anzahl von Instruktionen entsprechend der Anzahl von Belegen enthält, die gleichzeitig auf der Belegbahn (15) transportiert werden können.
- 2. Einrichtung nach'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lesevorrichtung (13) eine Vorrichtung (5)? die anzeigt, daß ein Beleg gerade ausgelesen wird, und ein Steuergerät (11), das auf die Anzeige anspricht, um eine Instruktion aus der Endstufe (IV) auszulesen, aufweist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Pufferspeicher (12) nur die Anzahl von Stufen (I-1V) enthält, die der Anzahl von Belegen (1-4) entspricht, welche gleichzeitig auf der Belegbahn (11) aufgenommen worden können, und daß eine Markiervorrichtung (M) der ersten Stufe (1) zugeordnet und betätigbar ist, wenn die erste Stufe (I) keine Instruktion zur Erzeugung eines Ausgangssignalcn309816/08569.10.1972 W/He - 13 - Ι/ρ 7519enthält, wobei eine Zuführsperrvorrichtung (29) auf das Ausgangssignal anspricht und die Betätigung der Zuführungsvorrichtung (14-) sperrt. .
- 4-. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß Datenausgangsleitungen (16-20) mit der Lesevorrichtung (13) verbunden sind, und daß ein Steuergerät (7, 11) eine der Datenausgangsleitungen (16-20) zur Führung von Datensignalen auswählt, die. von der Lesevorrichtung (13) aus den Belegen (1-4-) abgeleitet werden.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß ein Datenausgangsspeicher (22) eine Anzahl von Speicherstellen (A-E) besitzt, deren jede mit einer Datenausgangsleitung (l6y20) verbunden ist, und daß das Steuergerät (75 H) die Datenausgangsleitungen (16-20) auswählt, um die Speicherstellen (A-E) in zyklischer Reihenfolge mit Daten aus den Belegen (1-4-) zu füllen.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät (7, 11) die Speicherstellen (A-E) abtastet, die in der gleichen zyklischen Reihenfolge ausgelesen werden sollen wie in der, in der sie eingefüllt worden sind.
- 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-3? dadurch gekennzeichnet, daß eine aus der Endstufe (IV) ausgelesene Instruktion eine Adresseninformation aufweist, daß die Datenausgangsleitungen mit der Lesevorrichtung (13) verbunden sind, und daß das Steuergerät (7, 11) eine Datenausgangsleitung in Übereinstimmung mit der Adresseninformation auswählt, um Datensignale zu führen, die aus den Belegen (1-4-) abgeleitet werden.309816/08569.10.1972 W/He - 14 - I/p 7519
- 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß von den Belegen (1-4) aufgenommene Daten eine Adresseninformation enthalten, daß die Datenausgangsleitungen mit der Lesevorrichtung (13) va±>unden sind, und daß ein Stauergerät (7> 11) eine Datenausgangsleitung in Übereinstimmung mit der Adresseninformation auswählt, die aus den Belegen (1-4) durch die Lesevorrichtung (13) abgeleitet wird.309816/0856
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