[go: up one dir, main page]

DE2249738A1 - Belegverarbeitungsanordnung - Google Patents

Belegverarbeitungsanordnung

Info

Publication number
DE2249738A1
DE2249738A1 DE2249738A DE2249738A DE2249738A1 DE 2249738 A1 DE2249738 A1 DE 2249738A1 DE 2249738 A DE2249738 A DE 2249738A DE 2249738 A DE2249738 A DE 2249738A DE 2249738 A1 DE2249738 A1 DE 2249738A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
documents
reading
document
data
stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2249738A
Other languages
English (en)
Inventor
William George Sanigar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujitsu Services Ltd
Original Assignee
Fujitsu Services Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fujitsu Services Ltd filed Critical Fujitsu Services Ltd
Publication of DE2249738A1 publication Critical patent/DE2249738A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K13/00Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism
    • G06K13/02Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
    • G06K13/06Guiding cards; Checking correct operation of card-conveying mechanisms
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Artificial Intelligence (AREA)
  • Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
  • Conveying Record Carriers (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Collation Of Sheets And Webs (AREA)

Description

In der Antwort bitte angeben Unser Zeichen
I/p 7519
IM'EHITATIONAL COMPUTERS LIMITED, ICL House, Putney, London, SW15, . . ; England
Belegverarbeitungsanordnung
Die Erfindung bezieht sich auf Belegverarbeitungsanordnungen, insbesondere solche Belegverarbeitungseinrichtungen, bei denen eine Zuführvorrichtung in Abhängigkeit von Lesebefehlen betätigbar ist, um Belege nacheinander längs einer Belegbewegungsbahn vorzuschieben, die in der Lage ist, eine bestimmte Anzahl von Belegen gleichzeitig an eine Lesevorrichtung zu transportieren.
Belegverarbeitungsanordnungen, bei denen Belege, wie z.B. Lochkarten, Bankschecks usw. von einem Kartenzuführungsraagazin an einer Lesestation vorbei und an einen oder eine Vielzahl von Belegstaplern oder Ablagefächern transportiert werden, sind bekannt. Bei der langjährigen Entwicklung derartiger Anordnungen ist die Geschwindigkeit vergrößert worden, mit der solche Belege transportiert werden können. Heutzutage können Anordnungen erstellt werden, die 1200 bis 1600 Belege
309816/0856
•9.10.1972 W/He - 2 - I/p 7519
pro Minute verarbeiten, wobei eine Technik der "freifliegenden" Belegverarbeitung in Anwendung kommt. Mit dieser Technik sind mehrere Belege gleichzeitig in Bewegung, während drei oder vier Belege zwischen dem Kartenzuführungsmagazin und der Lesestation zu ,jedem Zeitpunkt in Bewegung sein können.
Da jedoch ein Beleg, wenn er einmal zugeführt ist, unabhängig von einem die Zuführung einleitenden Befehl vorgeschoben wird, besteht ein Bedarf für die nachfolgende Identifizierung und erneute Synchronisierung der Auslesung von Daten aus dem Beleg mit dem übrigen Teil der Einrichtung. Wenn beispielsweise eine Zuführungsinstruktion durch eine Steuervorrichtung beendet wird, haben gleichzeitig bereits mehrere Belege das Kartenzuführungsmagazin auf den Weg zur Lesestation verlassen, und es ist dann notwendig, sicherzustellen, daß die Belege, die bereits in Bewegung sind, ausgelesen werden, damit verhindert wird, daß die Daten auf solchen Belegen verlorengehen. Selbst wenneine Anzeigevorrichtung mit der Lesestation vorgesehen ist, Tim lelege, die die Lesestation ungelesen passieren, aufzuzeigen, wird die Leistungsfähigkeit der Anordnung dadurch vermindert, daß ungelesene Belege festgestellt werden müssen, und daß für einige wenige Belege ein neuer Zuführ-Lese-Stapel-Zyklus ausgeführt werden muß.
Gemäß der Erfindung wird bei einer Schriftstückverarbeitungsanordnung, die eine Vorrichtung zum nacheinander Zuführen von Belegen, eine Vorrichtung zum Lesen von Belegen und eine Belegzuführungsbahn, die eine vorbestimmte Anzahl von Belegen nacheinander zwischen der Zuführvorrichtung und der Lesevorrichtung aufnehmen kann, und eine Vorrichtung zur Erzeugung einer Folge von Leseinstruktionen, die jeweils einem anderen Beleg zuzuordnen sind, aufweist, vorgeschlagen, daß ein mehrstufiger Pufferspeicher so geschaltet ist, daß er Leseinstruktionen aufnimmt und aufgenommene Instruktionen von Stufe zu Stufe im Speicher von einer ersten Stufe zu einer letzten Stufe führt, daß eine Vorrichtung die Endstufe mit der Lesevorrichtung verbindet, um die Instruktion in der Endstufe, die dem
309816/0856
9.10.1972 V/He - 3 - I/p 7519
Schriftstück ander Lesevorrichtung zugeordnet werden soll, zu lesen, und daß eine Einrichtung zum Sperren der Zufuhr von Belegen dem Puffer zugeordnet ist, wenn der Puffer eine bestimmte Anzahl von Instruktionen entsprechend der Anzahl von Belegen enthält, die gleichzeitig auf der Belegbahn transportiert werden können.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert, das schematisch eine Mehrfachpufferanordnung in einem Belegverarbeitungsgerät zeigt.
In der Zeichnung ist eine Beleglesevorrichtung scheinatisch durch ein Belegzuführungsmagazin 14, eine Lesestation 13 und eine Belegzufuhrbahn I5 dargestellt. Die Lesevorrichtung ist herkömmlicher Art, bei der in Abhängigkeit von einem die Zuführung einleitenden Befehl ein Beleg 1 der Zuführungsbahn 15 durch den Zuführungsmagazinmechanismus 14 dargeboten wird. Die Zuführungsbahn 15 führt den zugeführten Beleg 1 entlang der Bahn I5 zur Lesestation I3, wo die von dem Beleg aufgenommenen Daten ausgelesen werden, und dann zu einer (nicht dargestellten) Belegstapelanordnung, Die Zuführungsbahn I5 zwischen dem Magazin 14 und der Lesestation 15 ist genügend lang ausgebildet, damit beispielsweise vier Belege 1-4 aufgenommen werden können. Das Zuführungsmagazin arbeitet vorzugsweise zyklisch und das Aufgeben eines kontinuierlichen Zuführungssignales bewirkt . das wiederholte Zuführen aufeinanderfolgender Belege von dem Magazin 14 zur Bahn I5. Unter diesen Umständen tritt eine Folge von Belegen auf der Bahn auf. Bei der speziellen, hier dargestellten Anordnung ergibt sich dadurch, daß die Zuführungsbahn vier Belege aufnehmen kann,''daß der erste Beleg 1 die Lesestation 13 zu einem Zeitpunkt erreicht, zu dem der vierte Beleg zugeführt ist oder gerade zugeführt wird. Eine Belegzuführungsvorrichtung dieser Art ist in der
3098 16/0856
9.ίο,ige w/He - 4 - i/p 75i9
Technik bekannt und die Belege können längs der Bahn 15 z.B. durch paarweise .Zuführungsrollen oder durch Luftstrahlen transportiert werden, die aus die Bahn 15 bildenden Führungen austreten.
Die Lesestation 13 besteht beispielsweise aus einem Block 5 aus photoelektrischen Fühlern, die von einer Lichtquelle gesteuert werden, damit Daten, die auf den Belegen 1 bis eingetragen sind, abgefühlt werden. Die Lesestätion 13 weist auch eine Lesesteuerung 7 auf, die so ausgebildet ist, daß sie festlegt, wann ein Beleg etwa ausgelesen werden soll, und daß abgefühlte Datendarstellungen einer gewünschten Bestimmung über Ausgangsleiter, z.B. die Leiter 16-20 zugeteilt werden. Zur Anzeige des Beginns eines Lesevorganges ist es zweckmäßig, einen zusätzlichen Fühler im Block 5 vorzusehen, der beispielsweise so angeordnet ist, daß er die auflaufende Kante eines Beleges auf der Bahn zur Anzeige bringt.
Die Beleglesevorrichta ng ist so ausgebildet, daß sie Daten ergibt, die aus den Belegen 1 bis 4 an eine Datenverarbeitungseinrichtung mit z.B. einer Steuerung 24 und einem Datenspeicher 22 ausliest. Der Lesevorrichtung ist ein
• puffer
Hilfssteuergerät 11 und ein LeseinstruktiOnsyBpeicher 12 zugeordnet. Der Pufferspeicher 12 ist ein "Stapel-" oder "Keller-" Speicher mit einer Anzahl von Stufen I - IV,in vorliegendem Falle vier entsprechend der Anzahl von'Belegen I - IV, die auf der Zuführungsbahn 15 zwischen dem Zuführungsmagazin 14 und der Lesestation 13 aufgenommen werden können. Der Pufferspeicher ist so ausgelegt, daß er in Stufe I ankommende Leseinstruktionen aus der Verarbeitungssteuerung 24 über das Steuergerät 11 aufnimmt. Eine auf diese Weise in die Stufe I eingeführte Instruktion gelangt, wie in der Zeichnung dargestellt, in die letzte leere Stufe oder in die Stufe IV, wenn alle Stufen leer sind. Ein
309816/0856
9.10.1972 W/He - 5 - I/p 7519
Speicher mit einer Folge von Stufen, die auf diese Weise angeordnet sind, ist "beispielsweise der "britischen Patentschrift Ur. 917-853 zu entnehmen und das Steuergerät 11 enthält auch das erforderliche üqgische Netzwerk zur Steuerung des Durchlaufes der Instruktionen durch den Speicher 12. Innerhalb dieses Netzwerkes ist eine Markiervorrichtung M vorgesehen; sie ist der Einfachheit halber der Stufe I .des Pufferspeichers 12 in der Zeichnung zugeordnet dargestellt. Die Markiervorrichtung M ist in typischer Weise ein Monitor-Ei ip-Fl op , der der Stufe I zugeordnet ist, damit eine Ausgangsanzeige erzielt wird, wenn die Stufe I nicht tatsächlich eine Leseinstruktion enthält. Die Ausgangsanzeige ist mit einer Zuführungssperreinri chtung 29 der Beleglesevorrichtung verbunden, die einfach ein Relais sein kann, das so ausgelegt ist, daß es beispielsweise die Betätigung des Belegzuführungsmechanismus verhindert.
Ausgangsleiter 26 aus der Stufe IV des Pufferspeichers 12 sind mit der Lesesteueranordnung 7 der Lesestation 13 verbunden. Der tatsächliche Inhalt einer Leseinstruktion hängt von der Art und Weise ab, in der Datenausdrücke, die von einem Beleg abgefühlt werden, in einer bestimmten Datenverarbeitungseinrichtung behandelt werden. So kann es beispielsweise erforderlich sein, daß eine Leseinstruktion die Bestimmung für Daten aus dem Beleg spezifizieren soll, oder daß sie aus einer Identifizierinformation besteht, die mit den Daten aus dem Beleg verglichen oder vielleicht mit diesen Daten kombiniert wird. Die Art und Weise, in der die Lesesteuerung 7 ausgelegt ist, damit sie die aus dem Beleg abgefühlten Daten verarbeitet, wird durch die Art und Weise bestimmt, in der die Leseinstruktion in dem jeweiligen Verarbeitungsgerät verwendet werden soll. Es ist häufig beispielsweise erforderlich, daß die gesamte Information, die aus den abgefühlten Schriftstücken entnommen wird, über einen Block von Speicherstellen innerhalb des
309816/0856
9.10.1972 W/He - 6 - I/p 7519
Hauptdatenspeichers 22 des Verarbeitungsgerätes verteilt wird und in diesem Fall werden die Ausgangsleiter 16 - 20 aus dem Block 5 der Fühler mit den Speicherstellen A- E des Datenspeichers 22 verbunden. Die Verteilung der abgeführten Daten wird dann beispielsweise durch eine Steuerleitung 23 aus dem Steuergerät 11 gesteuert. In einem solchen Fall braucht die Ausgangsleitüng 26 keine Adressenauswähldaten zu führen. Wenn die LeseInstruktion aus der Stufe IV des Pufferspeichers 12 jedoch die Bestimmung der angefühlten Daten festlegen soll, wird die Lesesteuerung 7 in Verbindung mit dem Steuergerät 11 so ausgelegt, daß sie entsprechende der Ausgangsleiter 16 - 20 aus dem Fühler-block 5 auewählt.
Im Betrieb werden Leseinstruktionen aus dem Hauptspeicher der Datenverarbeitungsanordnung entnommen und diese Instruktionen werden über das Steuergerät 11 dem Lesepufferspeicher 12 aufgegeben. Die Leseinstruktionen werden im Lesepufferspeicher 12 gestapelt, indem jede Instruktion in die erste Stufe I des Pufferspeichers 12 eingeführt und die eingeführte Instruktion dann im Pufferspeicher 12 in die am höchsten bezifferte freie Stufe geführt wird. Während die erste Stufe I leer ist, hält die Markiervorrichtung M, die dieser Stufe zugeordnet ist, ihr Signal zur Sperreinrichtung 29 aufrecht, damit die Zuführung eines Beleges verhindert'Wird· Wenn somit die erste Instruktion die erste Stufe I passiert, wird das Ausgangssperrsignal vorübergehend entfernt und die Zuführung des ersten Beleges I ermöglicht, wobei der zugeführte Beleg in die Zufülr ungsbahn 15 eingeführt wird. Wenn nachfolgende Instruktionen in den Pufferspeicher 12 gelangen, bewirkt ihr Durchgang durch die erste Stufe I, daß ein entsprechender Beleg in die Bahn 15 in ähnlicher Weise eingeführt wird. Wenn somit alle Stufen I - IV Instruktionen enthalten, hört die Markiervorrichtung M auf, die Zuführung zu sperren, und solange Instruktionen weiter in den Pufferspeicher gelangen, damit er voll gefüllt bleibt, erfolgt die Zuführung von
309816/0856
9.10.1972 W/He - 7 - " I/p 7519
Belegen kontinuierlich. Wenn der Pufferspeicher voll gefüllt ist, passieren so viele Belege 1-4 die Zuführungsbahn 15, wie gefüllte Stufen im Pufferspeicher 12 vorhanden sind.
Wenn der erste Beleg 1 die Lesestation 13 erreicht hat, wird sein Vorhandensein angezeigt und ein. sich daraus ergehendes Signal bewirkt, daß die nun in der Stufe IV des Pufferspeichers befindliche Instruktion in die Lesesteuerung 7 ausgelesen wird. Das Auslesen der Stufe IV bewirkt, daß alle Instruktionen im Pufferspeicher 12 um eine Stufe weiterbewegt werden. Wenn zu diesem Zeitpunkt keine neue Instruktion in die Stufe I eingeführt wird, erzeugt die Markiervorrichtung M wiederum das Zuführungssperrsignal, um die Zuführung von Belegen zu unterbinden. Die Anzeige der nachfolgenden Belege aus der Zuführungsbahn 15 durch die Lesestation bewirkt jedoch das Auslesen der nachfolgenden Instruktionen aus dem Pufferspeicher IV, wobei jede Instruktion dem Beleg zugeordnet ist, der in die Zuführungsbahn 15 bei der ursprünglichen Einführung der Instruktion in den Pufferspeicher 12 eingeführt worden ist. Durch Stapeln der erforderlichen Leseinstruktionen im Lesepuff er speicher 12 gehen die Daten auf Belegen auf der Zuführungslbahn 15 nicht verloren, weil diese Belege alle entsprechende Leseinstruktionen haben, die im Anschluß daran wieder zugeordnet werden, wenn die Belege wieder an der Lesestation 15 ausgelesen werden. Daraus ergibt sich, daß bei Verwendung der beschriebenen Pufferspeicheranordnung das Zuführungsmagazin 14 und die Lesestation IJ nicht synchronisiert sein brauchen. Die Anzeige eines Zustandes "fertig zum Auslesen11 an der Lesestation 13 ermöglicht, daß diese Station eine Steuerung über die Verschiebung von Instruktionen aus dem Pufferspeicher 12 ausübt} vorausgesetzt, daß genügend viele Stufen im Pufferspeicher
12 für solche ausgelesenen Instruktionen vorhanden sind, die sich auf alle Belege beziehen, die möglicherweise auf der Zuführungsbahn 15 zwischen dem Magazin 14 und der Le se station
13 vorhanden sein können, ist jeder Beleg beim Auslesen der
309816/0856
9.10.1972 W/He - 8 - I/p 7519
richtigen Instruktion zugeordnet. Gleichzeitig soll der Pufferspeicher 12 vorzugsweise nicht mehr Stufen besitzen, als für die Belege 1-4 auf der Zuführungsbahn I5 erforderlich sind, so daß der Pufferspeicher 12 in vollem Zustand gehalten werden kann, damit die Zuführung kontinuierlich verläuft, solange Instruktionen weiter in das Steuergerät 11 eingeführt werden.
Die Art und Weise, in der die Daten, die aus den Belegen 1-4 durch die Lesestation 13 ausgelesen werden, verarbeitet werden, hängt von der speziellen Organisation der Datenverarbeitungseinrichtung ab, der die Schriftstücklesevorrichtung zugeordnet ist. Es ist nicht unüblich, daß solche Daten für ein Verarbeitungsgerät eines Rechners erforderlich sind, und in diesem Falle wird häufig vorgeschlagen, einen Teil des Hauptdatenspeichers 22 so zu verwenden, daß er als Eingangspufferspeicher für die Verarbeitungseinrichtung wirkt. Unter diesen Bedingungen kann die in der Zeichnung dargestellte Anordnung verwendet werden, und die Daten, die an der Lesestation 13 ausgelesen werden, werden dann über Leiter 16-20 entsprechenden Abschnitten A-E des Datenspeichers 22 aufgegeben. Die Fühlervorrichtungen 5 ä-ei> Station 13 können dann nacheinander über die Le se steuerung 7. mit Leitern 16-20 verbunden werden, so daß die Daten, die aus einem einzelnen Beleg ausgelesen werden, über eine spezielle Leitung an einen Abschnitt des Datenspeichers 22 gegeben werden.. Beispielsweise werden die aus dem Beleg 1 ausgelesenen Daten über die Leitung 16 einem Abschnitt A des Datenspeichers 22 aufgegeben, während die Daten, die aus dem Beleg 2 ausgelesen werden, über die Leitung 17 dem Speicherabschnitt B aufgegeben werden. Gleichzeitig können Steuersignale, die von dem Steuergerät 11 erzeugt werden, über die Leitung 23 aufgegeben werden, damit Daten, die in den Abschnitten A-E gespeichert werden, daraus entnommen und in die Verarbeitungseinrichtung über die Steuerung ausgelesen werden. Somit können die Abschnitte A-E zyklisch geleert worden, indem Steuersignale auf dt?r
309816/0856
9.10.1972 W/He - 9 - I/p 7519
Leitung 23 jeden Speieherabschnitt nacheinander adressieren. Die zyklische Steuerung der Auswahl der Leitungen 16r-20 und des Herausführens von Daten aus den Stufen A-E des Speichers 22 können z.B. durch zyklische Erregung von Auswählleitern erzielt werden, wobei die erforderlichen Steuersignale nacheinander den Leitern z.B. über einen Zähler oder eine beliebige andere Signalerzeugungseinrichtung· innerhalb des Steuergerätes 11 aufgegeben werden.
Da die Leseinstruktionen aus der Steuerung 24- der Daten Verarbeitungseinrichtung abgeleitet werden, stammt die Gesamtsteuerung der Belegleseanordnung aus dieser Außensteuerung 24·, Die Steuerung 24 würde deshalb normalerweise gegen Anfragelesevorgänge durch Erzeugung von Leseinstruktionen gesperrt werden, die sich bei Überlastung der Kapazität dei Pufferspeichers, die durch die Abschnitte . A-E des Speichers 22 dargestellt ist, ergibt. Der Gesamtbetrieb einer Verarbeitungseinrichtung wird durch de Programmausrüstung in Form eines Programms von Instruktionen gesteuert, und die Pufferspeicherabschnitte A-E und der Lesepufferspeicher 12 können durch spezielle Bereiche eines einzelnen Datenspeichers der Datenverarbeitungseinrichtung dargestellt werden. In ähnlicher Weise kann die Steuerung, die als getrenntes Gerät aus Gründen der einfacheren Darstellung gezeichnet worden ist, auch einen Teil der Gesamtsteuerung der Einrichtung bilden.
Bei anderen Betriebsarten ergibt sich,daß die Datenverarbeitungseinrichtung Lesevorgänge erforderlich macht, damit die aus den Belegen ausgelesenen Daten anderen peripheren Einrichtungen zugeleitet werden, anstatt solche Daten direkt bei den eigenen Berechnungen zu verwenden. In gleicher Weise kann die Belegleseeinrichtung selbst Steuerinstruktionen ergeben, die die Arbeitsweise der Einrichtung regeln. In
309816/0856
9.10.1972 W/He, - 10 - I/p 7519
solchen Fällen können beiqielsweise die Leseinstruktionen Daten enthalten, z.B. Adressen, denen aus einem Beleg ausgelesene Daten zugeführt werden sollen. Auf diese Weise wird die Lesesteuerung 7 so ausgelegt, daß sie auf die aus der Stufe IV des Lesepufferspeichers 12 abgeleitete Leseinstruktion anspricht, damit ein herkömmlicher Adressendekodiervorgang durchgeführt wird, um entweder eine entsprechende Ausgangsleitung aus dem Fühlerblock 5 auszuwählen oder - wenn beispielsweise die Daten aus dem Block 5 einer gemeinsamen Vielfachleitung aufgegeben werden - aus der Instruktionsadresse ein Gatternetzwerk auszuwählen, um die Ausgangsdaten aus dem Block 5 in die erforderliche Auswerteinrichtung zu führen. In gleicher Weise können die Adressendaten andererseits in die Daten mit eingeschlossen sein, die aus dem Beleg ausgelesen werden, wobei dann die Adressendaten in ein Dekodiernetzwerk eingeführt werden, damit die erforderliche Adresse abgeleitet wird, während die anderen -^esedaten verzögert und dann in die gewünschte Bestimmungsstelle eingeführt werden. Die Verzögerung kann entweder dadurch erzielt' werden, daß Verzögerungselemente in die Datenbahn eingeschaltet sind, oder daß die Daten zu Beginn auf eine i\ifferspeicheranordnung, z.B. die Stufen A-E des Datenpufferspeichers 22 verteilt werden. Die Adressendaten werden dann zur Bestimmung der Ziele verwendet, die für das Auslesen von Daten aus dem Speicher 22 erforderlich sind.
Während die erfindungsgemäße Anordnung so beschrieben worden ist, daß sie gerade so viele Stufen I-IV im Lesepufferspeicher besitzt, daß eine getrennte Leseinstruktion für so viele Belege aufgenommen werden kann, wie auf der Zuführbahn 15 gleichzeitig enthalten sein können, ist es möglich, die Anzahl von Stufen zu vergrößern, so daß beispielsweise eine Schlange von Instruktionen gebildet wird. Die Markiervorrichtung M wird dann einer Zwischenstufe so zuordnet, daß die Anzahl von
309816/0856
1249738
9.10.1972 V/He - 11 - I/p 7519
Stufen zwischen der Markiervorrichtung und dem Ausgangsende des Pufferspeichers ausreicht, um gene Instruktionen aufzunehmen, die den Belegen auf der Zuführungsbahn entsprechen. Es ist auch erforderlich, mit Hilfe einer Sperre sicherzustellen, daß seihst dann, wenn eine Folge von Leseinstruktionen ohne Unterbrechsung erzeugt werden kann, die Zuführung von Belegen früh genug gesperrt wird, so daß beispielsweise dann, wenn der Ausgangsdatenpufferspeicher aus der Le sestation 13 voll wird, noch genügend Platz verbleibt, damit Daten aufgenommen werden, die aus den dann tatsächlich auf der Zuführungsbahn I5 befindlichen Belegen ausgelesen werden. Somit ist ein Abgleich zwischen der Geschwindigkeit, mit der Daten aus dem Ausgahgspufferspeicher ausgelesen werden, und der Anzahl von zugeführten Belegen (einschließlich denen auf der Zuführungsbahn) gegeben, und es kann eine Steuerung der Zuführungsvorgänge durch Verwendung eines Zählers erzielt werden, der beispielsweise in einer Richtung weiterschaltet, wenn ein Datenausdruck ausgelesen wird, und in der anderen Richtung weiterschaltet, wenn ein Beleg zugeführt wird. Wenn derZähler eine Kapazität gleich der Anzahl von Belegen besitzt, die auf der Zuführungsbahn aufgenommen werden können, kann ein Zuführungssperrsignal in Abhängigkeit davon erzeugt werden, daß der Zähler die Kapazität überschreitet. Dieser Zähler kann auch in solchen Betriebsarten * verwendet werden, und zwar anstelle der Markiervorrichtung M, um das Sperren der Zuführung zu steuern.
* wie F^ ο v'<~-i"t<".r oben ervnhnt rind,
309816/0856
BAD

Claims (8)

  1. 9.10.1972 W/He - 12 - I/p 7519
    Patentansprüche:
    (li Belegverarbeitungseinrichtung, bei der eine Zuführungsvorrichtung in Abhängigkeit von LeseInstruktionen betätigbar ist, um Belege nacheinander längs einer Belegbewegungsbahn vorzuschieben, die in der Lage ist, eine bestimmte Anzahl von Belegen gleichzeitig an eine Lesevorrichtung zu transportieren, dadurch gekennzeichnet, daß ein mehrstufiger Pufferspeicher (12) so geschaltet ist, daß er Leseinstruktionen aufnimmt und aufgenommene Instruktionen von Stufe zu Stufe im Pufferspeicher von einer ersten Stufe (I) zu einer letzten Stufe (IT ) führt, daß eine Vorrichtung (26) die . Endstufe (IV) mit der Lesevorrichtung (13) verbindet, um die Instruktion in der Endstufe (IV) auszulesen, die dem Beleg (l) an der Lesevorrichtung (13) zugeordnet werden soll, und daß eine Einrichtung (M, 29) zum Sperren der Zuführung von Belegen dem Pufferspeicher (12) zugeordnet ist und betätigt wird, wenn der Pufferspeicher (12) eine bestimmte Anzahl von Instruktionen entsprechend der Anzahl von Belegen enthält, die gleichzeitig auf der Belegbahn (15) transportiert werden können.
  2. 2. Einrichtung nach'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lesevorrichtung (13) eine Vorrichtung (5)? die anzeigt, daß ein Beleg gerade ausgelesen wird, und ein Steuergerät (11), das auf die Anzeige anspricht, um eine Instruktion aus der Endstufe (IV) auszulesen, aufweist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Pufferspeicher (12) nur die Anzahl von Stufen (I-1V) enthält, die der Anzahl von Belegen (1-4) entspricht, welche gleichzeitig auf der Belegbahn (11) aufgenommen worden können, und daß eine Markiervorrichtung (M) der ersten Stufe (1) zugeordnet und betätigbar ist, wenn die erste Stufe (I) keine Instruktion zur Erzeugung eines Ausgangssignalcn
    309816/0856
    9.10.1972 W/He - 13 - Ι/ρ 7519
    enthält, wobei eine Zuführsperrvorrichtung (29) auf das Ausgangssignal anspricht und die Betätigung der Zuführungsvorrichtung (14-) sperrt. .
  4. 4-. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß Datenausgangsleitungen (16-20) mit der Lesevorrichtung (13) verbunden sind, und daß ein Steuergerät (7, 11) eine der Datenausgangsleitungen (16-20) zur Führung von Datensignalen auswählt, die. von der Lesevorrichtung (13) aus den Belegen (1-4-) abgeleitet werden.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß ein Datenausgangsspeicher (22) eine Anzahl von Speicherstellen (A-E) besitzt, deren jede mit einer Datenausgangsleitung (l6y20) verbunden ist, und daß das Steuergerät (75 H) die Datenausgangsleitungen (16-20) auswählt, um die Speicherstellen (A-E) in zyklischer Reihenfolge mit Daten aus den Belegen (1-4-) zu füllen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät (7, 11) die Speicherstellen (A-E) abtastet, die in der gleichen zyklischen Reihenfolge ausgelesen werden sollen wie in der, in der sie eingefüllt worden sind.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-3? dadurch gekennzeichnet, daß eine aus der Endstufe (IV) ausgelesene Instruktion eine Adresseninformation aufweist, daß die Datenausgangsleitungen mit der Lesevorrichtung (13) verbunden sind, und daß das Steuergerät (7, 11) eine Datenausgangsleitung in Übereinstimmung mit der Adresseninformation auswählt, um Datensignale zu führen, die aus den Belegen (1-4-) abgeleitet werden.
    309816/0856
    9.10.1972 W/He - 14 - I/p 7519
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß von den Belegen (1-4) aufgenommene Daten eine Adresseninformation enthalten, daß die Datenausgangsleitungen mit der Lesevorrichtung (13) va±>unden sind, und daß ein Stauergerät (7> 11) eine Datenausgangsleitung in Übereinstimmung mit der Adresseninformation auswählt, die aus den Belegen (1-4) durch die Lesevorrichtung (13) abgeleitet wird.
    309816/0856
DE2249738A 1971-10-14 1972-10-11 Belegverarbeitungsanordnung Pending DE2249738A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB4775871A GB1368138A (en) 1971-10-14 1971-10-14 Document handling systems

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2249738A1 true DE2249738A1 (de) 1973-04-19

Family

ID=10446148

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2249738A Pending DE2249738A1 (de) 1971-10-14 1972-10-11 Belegverarbeitungsanordnung

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3805025A (de)
AU (1) AU462565B2 (de)
DE (1) DE2249738A1 (de)
FR (1) FR2157500A5 (de)
GB (1) GB1368138A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5025483A (en) * 1987-12-18 1991-06-18 International Business Machines Corporation System for scanning documents without loss of image data

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB917853A (en) * 1959-04-03 1963-02-06 Int Computers & Tabulators Ltd Improvements in or relating to information storage apparatus
US3188619A (en) * 1959-09-04 1965-06-08 Sperry Rand Corp Jam detector for card feeding device
DE1474205B2 (de) * 1964-12-28 1970-05-27 Telefunken Patentverwertungsgesellschaft Mbh, 7900 Ulm Belegverarbeitungsanlage

Also Published As

Publication number Publication date
FR2157500A5 (de) 1973-06-01
US3805025A (en) 1974-04-16
GB1368138A (en) 1974-09-25
AU462565B2 (en) 1975-06-26
AU4757872A (en) 1974-04-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2134402B2 (de) Vorrichtung zum Abfragen der Verfügbarkeit eines Kommunikationsweges zu einer Eingabe-Ausgabeeinheit
DE3802706C2 (de)
DE69424089T2 (de) Digitale Kopiersysteme
DE1524225B2 (de) Verfahren zum betriebe einer redigier- und wiedergabeeinrichtung
DE69812041T2 (de) Verfahren zum Sortieren von Poststücken
DE1303071B (de)
DE3786871T2 (de) Drucksystem zur Steuerung der Bewegungsgeschwindigkeit des Druckkopfes.
DE1499182B2 (de) Datenspeichersystem
DE1269394B (de) Schaltungsanordnung zur Bestimmung des Vorrangsverhaeltnisses zwischen mehreren Eingangsgroessen fuer programmgesteuerte Datenverarbeitungssysteme
DE2652362C2 (de) Einrichtung zum Versetzen von Tabulatorenmarken in Datenausgabegeräten
DE69620068T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung von Poststücken
DE2152884A1 (de) Verfahren zum Steuern eines Druckers
DE1499739A1 (de) Datenspeicher zur gleichzeitigen Entnahme mehrerer Worte
CH675853A5 (de)
DE2054941C2 (de) Anordnung zur Auswahl von Datensätzen
DE2935905B2 (de) Informationen sendende und empfangende Vorrichtung
DE1119567B (de) Geraet zur Speicherung von Informationen
DE2249738A1 (de) Belegverarbeitungsanordnung
DE1524127B2 (de) Mehrfachrechenanlage mit internen verbindungsleitungen zwischen den datenverarbeitungsgeraeten
DE2331874C3 (de) Vorrichtung zum rechnerischen Verarbeiten von Kostenrechnungsaufzeichnungen
DE1611456A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Zeilenausschliessen eines Rohtextes
DE3039306A1 (de) System zum empfang von seriellen daten
DE68922573T2 (de) Kartenausgabevorrichtung.
DE1524006A1 (de) Vorrichtung zum Erhoehen der Informationsuebergaberate eines Speichers
DE1276375B (de) Speichereinrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
OHW Rejection