DE2152884A1 - Verfahren zum Steuern eines Druckers - Google Patents
Verfahren zum Steuern eines DruckersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern eines für bidirektionales
Drucken eingerichteten Druckers mit wenigstens einem bewegbaren Druckelement.
Bei herkömmlichen Druckern erfolgt der Abdruck entweder zeilenweise
(Zeilendruck) oder zeichenweise (serieller Druck). Der serielle Druck entspricht
der Arbeitsweise einer Schreibmaschine. Obwohl Zeilendrucker eine relativ große Arbeitsgeschv/indigkeit aufweisen, haftet ihnen der Nachteil hoher
Herstellungskosten und großer Komplexität der Steuerschaltungen an. Seriendrucker
hingegen haben den Vorteil vergleichsweise ökonomischer Herstellung und wesentlich einfacherer Steuerung. Beide Arten von Druckern haben
relativ breite Anwendung als Ausgabeeinheiten für Datenverarbeitungsanlagen gefunden.
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Bei den meisten Seriendruckern erfolgt der Abdruck einer Textzeile
durch Abdruck der einzelnen Zeichen beginnend vom linken Rand oder
Ausgangspunkt, bis die Zeile voll ist. Am Zeilenende erfolgt ein Fortschalten des Aufzeichnungsmate rials auf eine neue Zeile und der
Rücklauf des Druckelementes an den linken Rand oder Ausgangspunkt,
bevor mit dem Drucken der nächsten Zeile begonnen werden kann. Es ist offensichtlich, dass bei dieser Arbeitsweise die für den Päicklauf
des Druckelementes benötigte Zeit nicht-produktiv ist, und daher
die Arbeitsgeschwindigkeit des Druckers erheblich herabsetzt. Die Arbeitsgeschwindigkeit eines Scriendruckcrs kann erhöht werden, indem
am Zeilenende eine Fortschaltung des Aufzeichnungsträger erfolgt, das Druckelement aber unmittelbar mit dem Abdruck der neuen Zeile in
umgekehrter Richtung beginnen kann (sogenannter Rückwärtsdruck).
Bereits bekannte, für bidirektionales Drucken eingerichtete Drucker
erforderten spezielle Zusatzgeräte für die Erzeugung von Steuersignalen oder spezielle Programme für die Datenverarbeitungsanlage, um jeweils
am Ende einer Zeile entsprechende Befehle erzeugen zu können, und in umgekehrter Reihenfolge geordnete Daten, um den Drucker veranlassen
zu können, in der umgekehrten Richtung zu drucken. Daraus folgt, dass für die Steuerung des Druckers geschriebene Programme auf den
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betreffenden Druckertyp zugeschnitten sein mußten, d.h. das Programm
mußte Druckelement-Rücklaufbefehle enthalten, wenn ein monodirektionaler
Drucker gesteuert werden sollte, es mußte spezielle Befehle für das bidirektionale Drucken enthalten, wenn ein bidirektionaler Drucker gesteuert
werden sollte. Die bestehenden Programme konnten also nicht für beide Arten von Druckern eingesetzt werden. Die andere Lösung, spezielle Zusatzgeräte
zu verwenden, ist mit dem Nachteil hoher Herstellungskosten und relativ komplizierter Arbeitsweise verbunden. Ein Beispiel eines solchen
Zusatzgerätes ist im US Patent 2 863 549 beschrieben.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Steuerverfahren für einen Drucker zu
schaffen, mit dem es möglich ist, einen monodirektionalen Drucker zu steuern, mit dessen Hilfe man aber von der höheren Arbeitsgeschwindigkeit eines bidirektionalen
Druckers profitieren kann, ohne das Programm umschreiben zu müssen,
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Drucken unter
der Steuerung durch eine Datenverarbeitungsanlage erfolgt, die Steuerbefehle und die zu druckenden Zeichen darstellende Datensignale in einer Reihenfolge
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erzeugt, die zum Steuern eines monodirektionalen Druckers, der in
einer ersten Richtung druckt, geeignet sind, daß ein Detektor ein Ausgangssignal erzeugt, wenn das Druckelement sich in einer Stellung befindet, die das Drucken in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten Richtung gestattet, daß das Ausgangssignal des Detektors bewirkt, daß die Reihenfolge der die zu druckenden Zeichen darstellenden Datensignale umgekehrt wird und daß das Druckelement veranlaßt wird, sich in der Richtung entgegengesetzt zur ersten Richtung zu bewegen und in
k Übereinstimmung mit der genannten umgekehrten Reihenfolge der Datensignale die Zeichen zu drucken, wobei das Druckelement sich nur dann in der ersten Richtung bewegen und abdrucken kann, wenn das genannte Detektorausgangssignal nicht vorhanden ist.
einer ersten Richtung druckt, geeignet sind, daß ein Detektor ein Ausgangssignal erzeugt, wenn das Druckelement sich in einer Stellung befindet, die das Drucken in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten Richtung gestattet, daß das Ausgangssignal des Detektors bewirkt, daß die Reihenfolge der die zu druckenden Zeichen darstellenden Datensignale umgekehrt wird und daß das Druckelement veranlaßt wird, sich in der Richtung entgegengesetzt zur ersten Richtung zu bewegen und in
k Übereinstimmung mit der genannten umgekehrten Reihenfolge der Datensignale die Zeichen zu drucken, wobei das Druckelement sich nur dann in der ersten Richtung bewegen und abdrucken kann, wenn das genannte Detektorausgangssignal nicht vorhanden ist.
Weitere Merkmale der Erfindung sind den Ansprüchen zu entnehmen.
Einzelheiten der Erfindung sind nachstehend anhand eines in den Figuren
veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Anordnung zum Steuern eines Matrixdruckers;
Fig. 2 zwei typische Folgen von Maschinenzyklen für die Steuerung
eines Druckers;
eines Druckers;
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Fig. 3 eine detaillierte Darstellung einer Anordnung zum Steuern eines Druckers;
Fig. 4 ein detailliertes Schaltbild von Teilen der Druckerstcuerschaltung,
die allgemein in Fig. 3 dargestellt ist.
Fig. 5 eine Verknüpfungsschaltung zur Datenfolgeurnkehr in einer
besonders für die Steuerung eines seriellen Matrixdruckers geeigneten Art und
Fig. 6 eine Tabelle mit der Reaktion der in Fig. 5 gezeigten Schaltung
auf eine Reihe von Eingangsimpulsen und Befehlen.
Fig. 1 zeigt in einem allgemeinen Blockdiagramm die Beziehung zwischen
einer Steuervorrichtung zum Ausführen des erfindungsgemässen Verfahrens und andern Steuerelementen für die Betätigung eines Matrixdruckers..
Die zentrale Verarbeitungseinheit CPU 10 erzeugt Befehle'für die Drucker-Steuereinheit
11, die durch diese interpretiert werden zur Ausführung verschiedener Funktionen, wie z.B. Erregung der Treiberschaltungen
12, und von dort Ansteuerungeines geeigneten Motors M zum Einstellen
des Matrix-Druckkopfes 14. Die Einheit 10 liefert ausserdem Datensignal«
zur Bezeichnung der zu druckenden Schriftzeichen. Emittersignale von
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einem Impulsgeber E geben die Stellung des Kopfes 14 wieder und
werden auf die Drucker-Steuereinheit 11 zurückgeleitet, welche
mit diesen Signalen in Verbindung mit den oben erwähnten Datensignalen entsprechend zeitlich gesteuerte Impulse über die Leitung 13 liefert
und ausgewählte Druckdrähte betätigt. Einzelheiten über die Entnahme der Drucksignale aus einem Festwertspeicher sind einem Artikel
von Onwiler . Im IBM Technical Disclosure Bulletin Vol. 13, No. 2, Ψ pp. 343, 344 zu entnehmen. Ein mit der vorliegenden Erfindung verwendbarer
Druckkopf ist im US-Patent Nr. 3, 108, 534 gezeigt.
Bei einer typischen Druckoperation eines seriellen Matrixdruckers z.B. zum Abdruck der Zeichen "PAT" (Fig. 1), beginnt die Bewegung
des Druckkopfes 14 vom linken Rand aus, wobei beim Auftreten des Emitterimpulses El ein Befehl erzeugt wird, so dass die sieben Punkte
in der ersten Spalte abgedruckt werden, während der Kopf 14 sich nach * rechts bewegt und weiter auf entsprechende Emitterimpulse bis E27
anspricht. Bei Beendigung des Druckes dieser Zeile wird das Papier
oder ein anderes, die gedruckten Zeichen aufnehmendes Material, üblicherweise um eine Zeile nach oben transportiert und ein Druckkopf
-ilücklaufsignal erzeugt, um den Kopf 14 wieder an den linken
Rand zurückzubewegen.
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Die zu beschreibende Anordnung modifiziert diese Steuervorrichtung
für die Relativbewegung zwischen Druckkopf und Aufzeichnungsträger
in einer Richtung, nachfolgend Monodirektionalsteucrvorrichtung genannt, durch Aufnahme einer Vorrichtung zur Steuerung der
Relativbewegung in zwei Richtungen, der Bidirektionalsteuervorrichtung
15, die eine Bewegungssteuerung des Druckkopfes 14 derart ermöglicht, dass der Kopf ungeachtet seiner Bewegungsrichtung
drucken kann. Dementsprechend wird durch die Stellung des Kopfes an einer anderen Stelle als dem linken Rand die Steuervorrichtung 15
dazu veranlasst, die Reihenfolge der von der Verarbeitungseinheit 10
empfangenen Datenzeichen so zu verändern, dass sie in umgekehrter Reihenfolge gedruckt werden können, während sich der Kopf 14 von
rechts nach links bewegt. Diese Modifizierung wird erreicht durch Ermittlung der Anzahl der zu druckenden Schriftzeichen aus der Verarbeitungscinheit
10 und der Steuereinheit 11, Rückführung dieser Zahl an die Verarbeitungseinheit 10 durch Torschaltungen 16, Addition
dieser Zahl zur Adresse der Daten im Speicher 18 der Verarbeitungseinheit 10 und an schlies sende Dekrementierung dieser Bezugsadresse
statt Inkremenlierung, wie sie typischerweise beim Druck von links
nach rechts erfolgt. Ein relativ hoher Grad von Anpassungsfähigkeit
wird dadurch erreicht, da die Verarbeitungseinheit 10 so programmiert
werden kann, dass sie die Bidircktionalsteuervorrichtung 15 wahl-
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weise ein- oder ausschaltet. Im eingeschalteten Zustand veranlasst
die Steuervorrichtung 15 den Druck von rechts nach links jederzeit, wenn der Kopf' 14 nicht am linken Rand steht, wogegen bei Abschaltung
der Vorrichtung 15 der normale Druck von links nach rechts in einer Richtung erfolgt.
Fig. 3 zeigt die Anordnung einer Drucksteuerschaltung
ψ in einen Drucker-Steuerzusatz 20 in Verbindung mit einer Verarbeitungseinheit
10. Die verschiedenen Elemente der in Fig. 3 gezeigten Einheit 10 sowie ihre operative Beziehung zueinander ist allgemein
bekannt, und daher sind viele Einzelheiten weggelassen. Die vorliegende
Erfindung lässt sich leicht an jede andere als die dargestellte Rechner konfiguration anpassen.
Die im Ausführungsbeispiel gezeigte Drucker-Steuereinheit 20 steht
ψ mit der Einheit 10 in halbautonomer Art auf Zyklusbasis mit entsprechenden
Befehlsinterpretationen in Verbindung, d.h. mit der Steuereinheit 20 lassen sich Folgen von Drucker operationen durch
die Zyklusübernahme steuern, während die Einheit 10 andere Funktionen ausführt. Die Arbeitsspeicherregister 21 enthalten zwei
der Adressierung des Kernspeichers 18 auf Zyklusübernahmebasjs
dienende Register, nämlich ein Druckbefehl-Adressregister 25,
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und ein Druckdaten-Adressregister 26. Das Register 25 wird zum
Abspeichern der im Speicher 10 stehenden Adresse des Befehlsoder Zählbytes einer Druckoperation benutzt, das Register 26 enthält
die Adresse des Datenbyte im Speicher 18, welches das zu druckende Zeichen definiert. Durch entsprechende Programmfolgen
vor einer Druckoperation werden die Register 25 und 26 vorbereitet,
indem die Adresse des ersten Befehls in das Register 25 und die Adresse des ersten zu diesem Befehl gehörenden Datenfeldes in das
Register 26 gesetzt werden. Die Operation des Druckers wird durch einen Startbefehl im Programm eingeleitet. Dieser Startbefehl besteht
aus drei Datenbytes gemäss Darstellung in Fig. 2. Diese Bytes werden in aufeinanderfolgenden Maschinenzyklen während der
Programmausführung durch Verwendung bekannter Befehlsadressregister
und Steuerschaltungen, die im Block 35 enthalten sind, bereitgestellt. Sie bewirken die Verbindung mit den Eingabe/Ausgabc-Einheiten
über den E/A-Kanal 42 und die verschiedenen Leitungen in bekannter Weise. Das I OP-FeId des Startbefehls definiert eine auszuführende Druckoperation,
das IQ-Byte identifiziert die Adresse der zu betätigenden
Einheit und das IR-Byte enthält besondere Bedingungsbits, von denen
sich eines auf die Ein- oder Ausschaltung des bidirektionalen Drückens
gemäss nachfolgender Beschreibung bezieht. Natürlich könnte ein Byte die Funktionen dieser drei Bytes übernehmen, wenn nur eine Eingabe/
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Ausgabe-Einheit angeschlossen ist und genügend Bitpositionen im I OP-Byte
zur Verfügung stehen, um diese Sondcrbedingungskennzeichnung
zu bewirken. Für die Steuereinheit 20 ist nur ein solches Sonderbit
■ erforderlich. Oft sind jedoch mehrere solche Steuereinheiten 20 parallel an die Einheit 10 angeschlossen. Hier ist nur eine solche
Steuereinheit dargestellt.
Der Startbefehl von der Einheit 10 weist die Steuereinheit 20 an, nach
dem Zyklusübernahme-Verfahren einen Aktionsbefehl (z.B. CMD STL in Fig. 2A) von einer Datenleitung 29 zu empfangen und in ein Druckbefehlsregister
30 zu setzen. Eine Drucksteuer schaltung 31 interpretiert den Befehl und veranlasst seine Ausführung durch Zyklus Übernahme.
Befehle, die Folgen ähnlicher Operationen aufweisen, wie z.B. der Druckbefehl, haben unmittelbar bei der nächsten Adresse
im Speicher 18 ein Zählfeld bei sich, welches definiert, wie oft dieser Befehl auszuführen ist. Druckbefehle können z.B. eine Reihe von zu
druckenden Zeichen betreffen, Tabulierbefehle können die Bewegung des Druckelementes um mehrere Schritte erfordern und vertikale
Fortschaltoperationen können mehrfache Bewegungen des Aufzeichnungsträgers mit sich bringen, auf dem der Druck auszuführen ist. Einige
Befehle können eine Einzeloperation, wie z.B. die Zeilenschaltung oder
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den Druckkopf-Rücklauf, betreffen. Die Beschreibung der Ausführungsbeispiele
der Steuerschaltung betrifft jedoch primär die Reaktionen auf Druckbefehle..
Nachdem der erste Befehl in die durch das Register 25 angegebene
Adresse im Register 30 geladen wurde, wird die Adresse im Register
25 durch ein A-Register 32, ein B-Register 33 und ein Rechenwerk 34 erhöht, bevor sie in das Register 25 zurückgesetzt wird. Somit
ist die Adresse des zu dom Befehl im Register 30 gehörenden Zählfeldes
im Register 25 direkt bezeichnet und die Steuereinheit 20 setzt diese Adresse in das Speicheradressregister 35, um so das Zählfeld aus dem.
Speicher 18 wiederzugewinnen. Die Zahl, die das Zählfeld enthält, wird durch die Steuerschaltung 31 mit Hilfe des B-Registers 33 und
des Rechenwerks 34 herabgesetzt und geprüft;um festzustellen, ob sie
gleich Null oder einer vorgegebenen Endzahl ist, und dann auf die im.
Register 25 enthaltene Adresse in den Speicher 18 zurückgesetzt. Wenn
ein Zählfeld bei der ersten Wiedergewinnung auf eine vorbestimmte Endzahl kommt, interpretiert die Schaltung 31 dieses als Ausführungsbefehl für eine Funktion, wie z.B. das Drucken eines einzelnen
Schriftzeichens, wenn im Register 30 ein Druckbefehl enthalten ist. Entweder ein Befehl-Wiedergewinnungssignal über die Leitung 29,
die Leitung 41 und den E/A-Kanal 42 oder ein Zählfcld-Wicdcrgewinnungs·
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signal auf demselben Wege führen zu einem Bezug auf die Speicheradresse,
die durch den Inhalt des Registers 25 definiert ist. Für ein eine Vielzahl ähnlicher Operationen betreffendes -Befehl-Wiedergewinnungssignal
wird die im Register 25 enthaltene Adresse um 1 erhöht, nachdem das Register 30 geladen ist. Umgekehrt führt ein
Zählfeld-Wiedergewinnungssignal auf der Leitung 41 zum E/A-Kanal.
solange nicht zu einer Aenderung der Adresse im Register 30, bis die
Schaltung 31 feststellt, dass das Zählfeld vom Speicher 18 auf Null
oder eine vorbestimmte Endzahl heruntergezählt wurde. Die Befehle, Zählfelder und Daten werden sämtlich über das Speicherdatenregister
44, das A-Register 32, das Rechenwerk 34 und die Ausgangsleitung
29 wiedergewonnen. Das Zählfeld wird im Rechenwerk 34 jedoch dekrementiert,
durch die Schaltung 31 geprüft und über das Register in den Speicher 18 zurückgesetzt. In Verbindung mit der vorliegenden
Erfindung verläuft die Zyklusübernahme-Oper ation im wesentlichen
insofern auf bekannte Art, als der Rechner effektiv unter Steuerung des Eingabe/Ausgabe-Steuerwerkes läuft. Die Verarbeitungseinheit
10 spricht auf Signale auf der Leitung 41 an und führt die geforderten Funktionen während einer Zyklusübernahme für das in Fig. 3 gezeigte
Ausführungsbeispiel aus, d.h. die Steuereinheit 20 muss während einer Zyklusübernahme über die Leitung 41 die passenden Steuersignale
zur Uebertragung des Inhaltes der Register 25 oder 26 in das Register
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liefern, wenn ein Datenfluss vom Speicher 18 stattfinden soll. Der zweite Teil der Zyklusübernahme muss dazu benutzt werden,
die Adresse im Register 25 oder im Register 26 fortzuschreiben und je nach Bedarf zu erhöhen oder zu erniedrigen und/oder Bytes
in den Speicher 18 zurückzuführen, Ein typisches Beispiel für die Verkettung von Druckbefehlen ist im IBM Technical Disclosure
Bulletin Vol. 13, No. 2, pp. 464, 465 beschrieben.
Wie aus Fig. 2A zu ersehen ist, werden für einen Druckvorgang
drei Zyklusübernahme·-Vorgänge benötigt. Der Startbefehl gibt an,
(a) dass eine Eingabe/Ausgabe-Operation auszuführen ist (I OP),
(b) welche E/A-Einheit die Operation (IQ) auszuführen hat und (c) zu dieser Operation gehörende spezielle St euer funktionen (IR). Die
so angesprochene Steuereinheit 20 beginnt sofort die erste Zyklusübernahme CMD STL zur Wiedergewinnung des Befehls für das
Register 30 und decodiert ihn. Als Beispiel wird angenommen, dass dieser Befehl das Drucken eines oder mehrerer Schriftzeichen betrifft.
Das bewirkt, dass eine weitere Zyklusübernahme zur Wiedergewinnung, Dekrementierung und Prüfung des Zählfeldes erfolgt, welches in der
nächsten, dem Befehl im Speicher 18 folgenden Adresse steht. Das Zählfeld gibt die Anzahl der zu druckenden Schriftzeichen an und wird
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in dieselbe, durch das Register 25 angegebene Speicheradresse
zurückgesetzt, nachdem es durch die Schaltung 31 dekrementiert
und geprüft wurde. Anschliessend erfolgt eine Zyklusübernahme
zur Wiedergewinnung von Daten. In diesem Fall v.<ird das das tatsächlich zu druckende Schriftzeichen definierende Byte aus dem
Speicher an der im Register 26 angegebenen Adresse wiedergewonnen. Dieses Byte wird über das Register 44 in das Druckdaten-
h register 43 gesetzt; es bildet einen Teil der Adresse im Festwertspeicher
45. Die Adreese des Festwertspeichers 45 wird durch einen Zähler 46 vervollständigt. Wenn die Schaltung 31 das Register
44 geladen und den Zähler 46 eingeschaltet hat, führt der nächste Impuls vom Impulsgeber E, der an den Anschluss 47 angelegt wird,
zur Erhöhung des Wertes im Zähler 46, so dass die Adresse für den Festwertspeicher 45, gebildet durch die Kombination des Inhaltes
des Registers 44 und des Zählers 46, durch den Festwertspeicher
\ interpretiert und ausgewählte Ausgabeleitungen 49 erregt werden.
Nach einer entsprechenden Verzögerung als Beruhigungszeit für die
Signale auf den Leitungen 49, leitet derselbe Impulsgeber E die Pegel
der Leitungen 49 durch die Torschaltung 48 und erregt entsprechende Leitungen 50 zum Ausgang, wobei jede der Leitungen 50 so an
den Ausgang angeschlossen ist, dass ein zugehöriges Druckelement im Druckkopf 14 erregt wird. Wenn also die äusserste linke Position
»
des Zeichens "P" in Figur 1 gedruckt wird, dann hebt
des Zeichens "P" in Figur 1 gedruckt wird, dann hebt
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χ,.; 215288 k
; is ■
der Impuls El die Signalpegcl auf allen Leitungen 50 an. Der E2-Impuls
erhöht dann den Inhalt des Zählers 46 und ändert dadurch die Bezugsadresse für den Festwertspeicher 45, so dass nur die
Signalpegel auf zwei Druckleitungen angehoben werden, wenn der Kopf 14 sich in die nächste Druckposition bewegt hat. Dadurch
werden die beiden Punkte in der zweiten Spalte des zu druckenden
"P" erzeugt. Diese Folge läuft weiter, bis der Zähler 46 auf Null zurückgezählt hat, was durch die Schaltung 31 als Ende des
Druckvorganges für dieses Zeichen interpretiert wird. Da der Zähler 46 von Null aus inkremiert werden muss, bevor ein. Signal
auf der Leitung 49 erscheint, muss das Register 44 nicht als separate Schaltung ausgebildet sein, sondern kann durch die parallelen
Ausgangs- oder Rohdatenlcitungen dargestellt sein, die dem Inhalt
des Registers 43 entsprechen. Die Arbeitsweise der Steuerschaltung 31 zum Durchschalten der Impulse in den Zähler 46 für den Rückwärtsdruck
wird im Zusammenhang mit Fig. 5 beschrieben.
Während dieser Druckoperation wurde die Verarbeitungseinheit zur Uebernahme anderer Aufgaben freigegeben, wie es durch den Block
"Prozess" in Fig. ZA dargestellt ist. Die Einheit 10 kann auch für
weitere Operationen freigegeben werden, einschl. anderer Zyklusübernahme-Vorgänge
vor oder nach jeder der dargestellten Zyklusübernahme-
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Operationen. Gegebenenfalls unternimmt die Steuereinheit 20 eine
weitere Zyklusübernahme, um das Zählfeld an der durch das Register 25 definierten Adresse im Speicher 18 aufzusuchen, diese
Zahl herunterzuzählen und sie nach Prüfung Ά\ιί Null in dieselbe
Adresse im Speicher 18 zurückzusetzen. Unmittelbar danach folgt
eine weitere Zyklusübernahme zur Erhöhung des Inhalts des Registers 26 um 1 und Wiedergewinnung des Datenbytes im Speicher 18 bei
dieser Adresse. Dieses neue Datenbyte wird über das Register 43 in das Register 44 geleitet und eine weitere Druckoperation unter
Verwendung des Festwertspeichers 45, im wesentlichen gemäss obiger
Beschreibung, durchgeführt. Wenn das Zählfeld eine Endzahl, wie z.B. die Zahl Null, unmittelbar vor einer-Druckoperation erreicht
hat und ein Verkettungsbit nicht gesetzt wurde, erzeugt die Steuereinheit 20 ein Signal für den E/A-Kanal 42, welches anzeigt, dass die
Operation unmittelbar nach dem Druck dieses letzten Schriftzeichens beendet wurde. Wenn das Verkettungsbit gesetzt ist, spricht die
Steuereinheit 20 auf die Druckbeendigung des letzten Schriftzeichens an und unternimmt eine weitere Zyklusübernahme zur Erhöhung des
Inhalts des Registers 25 und zur Wiedergewinnung des nächsten Befehls
an der nächstfolgenden Adresse im Speicher 18.
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. . BAD ORIGINAL
Die obige, sich auf Fig. 3 beziehende Beschreibung basiert auf von
der Verarbeitungseinheit 10 stammenden Steuersignalen aus einem
Programm, das zum Steuern eines monodirektionalen Druckers
geschrieben ist (z.B. nur Druck von links nach rechts). Herkömmliche
Drucker verlangen, dass diesesProgramm einen Sonderbefehl enthält, welcher die Steuereinheit 20 anleitet den Druckkopf 14 an den linken
Rand zurückzuführen, bevor der Druck der nächsten Zeile gestartet werden kann. Durch die vorliegende Erfindung ist dieser Druckkopfrücklauf
nicht notwendig, wenn ein bidirektionaler Drucker gesteuert wird, sondern es muss nur das Medium, auf welches der Druck
erfolgen soll, in eine Lage zum Drucken einer neuen Zeile vorgeschaltet werden. Wie genauer aus den Fig. 4 und 5 hervorgeht,
ermöglicht die vorliegende Erfindung das Schreiben von Programmen für bidirektionalen Druck mit demselben Programm. Allgemein wird
die Reihenfolge der Datenentnahme für den Druck in Rückwärts richtung
umgekehrt, und weiterhin kann bei Bedarf die Reihenfolge der Schreibdrahtbetätigung
umgekehrt werden, wenn ein Matrixdrucker verwendet wird.
Die Verknüpfungsschaltung der Fig. 4 zeigt eine Möglichkeit für die
Verwirklichung der vorliegenden Erfindung in der Drucksteuerschaltung 31 der Fig. 3. Eine typische Folge von Maschinenzyklen für die
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Operation der in Fig. 4 gezeigten Schaltung ist in Fig. 2B gezeigt,
wo die schraffierten Blöcke Teile der Zeit darstellen, in welcher die Verarbeitungseinheit 10 für andere Verarbcitungsfunktionen
freigestellt werden kann. Das UND-Glied 51 spricht auf drei Eingangssignale
an, eines am Anschluss 52, welches anzeigt, dass die Einheit 10 einen Startbefehl verarbeitet, eines am Anschluss 53,
welches angibt, dass der IQ-Zyklus des Startbefehls vorliegt, und
ein drittes Signal am Anschluss 54, welches angibt, dass die Adresse
der jeweiligen Steuereinheit 20 decodiert wurde. Die Signale an den Anschlüssen 52 und 53 werden von dem E/A-Kanal 42 erzeugt,
wogegen das Signal am Anschluss 54 typischerweise das Ausgangssignal
eines Decodierers in der ihre eigene Adresse erkennenden
Steuereinheit ist. Wenn alle diese Signale gleichzeitig auftreten, wird der Haltekreis 55 gesetzt. Ausser den anderen Operationen, die das
Ausgangssignal des Haltekreises 55 beeinflusst, wie z.B. die Einleitung des Zyklusübernahmeverfahrens, liefert dieser Ausgang ein Bedingungssignal für das UND-Glied 56. Der E/A-Kanal 42 liefert ein Signal an
den zweiten Eingang 57, wenn das Sonderbedingungs- oder IR-Zyklusbyte
desselben Startbefehls (Fig. 2B) verarbeitet wird, der den Haltekreis 55 gesetzt hatte. Am Anschluss 58 liegt ein Signal, welches vom
Drucker zurückgegeben wird, wenn er den bidirektionalen Druck ausführen kann. Somit würde ein an die Steuereinheit angeschlossener
t>
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moiiodircklionalcr Drucker kein Eingangssignal für den .Anschluss
liefern und demzufolge das UND-Glied 56 kein Ausgangssignal. Das bewirkt, dass der Drucker als nionodi rcktionaler Drucker genauso
gesteuert würde, wie es oben beschrieben wurde. Aus der folgenden Beschreibung der Figur 3 und 4 geht hervor, dass bestimmte Elemente
der Schaltung nur erforderlich sind, wenn ein bidirektionaler Drucker angeschlossen ist. Wenn diese Elemente also in der Schaltung nur
enthalten sind, wenn ein bidirektionaler Drucker tatsächlich angeschlossen ist, kann der Eingang 58 weggelassen werden.
Wenn die zur Erzeugung eines Ausgangssignales des UND-Gliedes erforderlichen Bedingungen erfüllt sind, bedeutet das, dass mit einer
Prüfung festgestellt werden kann, ob das in der Einheit 10 ausgeführte Programm die bidirektionale Druckmöglichkeit ausnutzen soll oder
nicht. Ein solches Signal wird geliefert, indem ein bestimmtes Bit in das IR-Byte des verarbeiteten Startbefehls gesetzt wird. Dieses Bit
wird während des IR-Zyklus auf die Ausgabeleitung 29 (Fig. 3) gesetzt,
abgefühlt zur Lieferung des Einganges 59, und es setzt schliesslich über das UND-Glied 61 den Betriebsartenhaltckreis 60. Umgekehrt wird
durch das Fehlen dieses Signals am Eingang 59 während des IR-Zyklus
sichergestellt, dass der Haltekreis 60 über den Inverter 62 und das UND-Glied 63 zurückgestellt wird. Daher wird der Haltekreis 60 nur
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gesetzt, wenn das Programm anzeigt, dass der bidirektionale Druck
erwünscht ist. Wie aus der folgenden Beschreibung einer typischen Konfiguration hervorgeht, resultiert das Setzen des Haltekreises 60
im Druck von rechts nach Imks, wenn ein gegebener Druckbefehl ausgeführt wird. Ausgenommen davon ist die Stellung des Druckkcjfes
am linken Rand.
k Wie bereits gesagt, soll die beschriebene Anordnung einen bidirektionalen
Druck auszulösen gestatten, obwohl das von der Verarbeitungseinheit ausgefüjirte Programm zur Steuerung eines monodirektionalen
Scriendruckers geschrieben ist. Das bedeutet, dass Druckkopfrücklaufsignale
ignoriert werden müssen. Diese Rücklaufsignale werden zu
einem bestimmten Zeitpunkt in den Anschluss 64 eingespeist. Zum monodirektionalen Druck würden sie den Rücklauf-Haltekreis 65 setzen,
dessen Ausgangs signal den Druckkopf rücklauf einleitet. Dabei würde
k der Haltekreis 65 durch nicht dargestellte Einrichtungen zurückgestellt,
wenn der Rücklauf beendet ist. Das Setzen des Betriebsarten-IIaltekreises
60 gemäss obiger Beschreibung bewirkt jedoch, dass das
vorbereitende Eingangssignal für das UND-Glied 66 wegen des Inverters 67 ausbleibt und verhindert so ein Ansprechen des Haltekreises
65 auf ein Rücklaufsignal am Anschluss 64. Wenn ein Druckkopfrücklauf
für den monodirektionalen Druck beendet ist, zeigt ein
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normalerweise an die Einheit 10 zurückgegebenes Signal diese Tatsache an; es muss durch die Einheil 10 empfangen werden,
bevor das Programm weiterlaufen kann. Entsprechend kann ein solches Signal mittels der Schaltung gemäss Fig. 4 durch UND-Verknüpfung
des Eingangssignales am Anschluss 64 mit dem Ausgangssignal des gesetzten Betriebsarten-Haltekrcises 60 simuliert
und damit ein weiterer Haltekreis gesetzt werden, obwohl diese Simulationsschaltung nicht dargestellt ist. Häufig sind das
Rücklaufsignal und ein die Fortschaltung des Mediums, auf welches
der Druck zu erfolgen hat, angebendes Signal durch verschiedene Bits innerhalb desselben Befehlsbytes dargestellt. In solchen
Situationen reicht die Beendigung der Fortschaltung aus, und die Beendigung des Druckkopfrücklaufes brauch dann nicht simuliert
zu werden.
Ein Detektor (Impulsgeber E, Fig. 1), der die Stellung des Druckkopfes
14 am linken Rand feststellt, liefert ein Eingangssignal an den Anschluss 68. Ist ein Eingangssignal vorhanden, verhindert der
Inverter 69 die Vorbereitung des UND-Gliedes 70. Der Inverter bereitet das UND-Glied 70 zum Einschalten jedoch immer vor, wenn
der Druckkopf 14 an einer anderen Stelle als am linken Rand steht. Signale von der Steuereinheit 20 an den Anschlüssen 71 und 72 besagen,
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dass ein Druckbefehl von der Steuereinheit empfangen wurde und
dass ein Zyklusübernahme-Verfahren (CMD STL) abläuft zur Erzeugung
eines Ausgangssignales vorn UND-Glied 73. Y>ren;i alle
diese Eingangssignale für das UND-Glied 70 koinzidiereii, wird
•der Haltekreis 74 gesetzt, dessen Ausgangssignal an der Klemme
75 eine Bewegung des Druckkopfes 14 von rechts nach links, d.h.
in der der normalen Richtung entgegengesetzten Richtung veranlasst. Das Auftreten eines Signales an der Klemme 75 ist ein
Zeichen dafür, dass der bidirektionale Druck erwünscht, ist, der Kopf nicht am linken Rand steht und ein Druckbefehl in Verbindung
mit der Zyklus übern ahme durch die Steuereinheit 20 zur Erzielung
dieses Vorgangs decodiert wurde. Wenn der bidirektionale Druck nicht angefordert wurde, (d.h. der Ilaltekreis 60 ist nicht gesetzt),
oder der Druckkopf am linken Rand steht, ist der normale oder der Druck von links nach rechts auszuführen. Dieser Vorgang läuft
über den Inverter 76, der das UND-Glied 77 vorbereitet, wenn das UND-Glied 70 kein Ausgangssignal erzeugt, so dass das .Ausgangssignal
vom UND-Glied 73 den Haltekreis 78 setzt. Der normale Druck von links nach rechts erfolgt, wenn am Ausgang 79 ein Signal
auftritt.
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SAD
Die die zu druckenden Schriftzeichen darstellenden und im
Speiclier 18 vorhandenen Daten sind in aufeinanderfolgenden Adressen angeordnet, die dein normalen Druck von links nach
rechts entsprechen. Das Setzen des Ilaltckrei ses 71 und Drucken
voji Schriftzeichen entsprechend den aus dem Speicher gewonnenen
Daten in der gleichen Reihenfolge, in der sie dort stehen, würde zu einem inversen Abdruck des Textes führen, was jedoch durch
die zu beschreibende Schaltung verhindert wird.
Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 70 setzt auch einen Haltekreis 80. Der nächste Zyklusübernahme-Vorgang, der in Fig. 2B als
"Beginn Zyklusüb. Zählfeld" bezeichnet ist, dient dazu, das Zählfeld vom Speiclier ],8 der Verarbeitungseinheit 10 zu erhalten, wobei
der Ablauf dieses Vorgangs durch ein !Eingangssignal an der Klemme
81 gekennzeichnet ist. Das UND-Glied 82 erzeugt daraufhin ein Signal über das ODER-Glied 83 und öffnet das Datenregistcr 43 für das Zählfeld
von der Datenausgangsleitung 29. Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 82 wird vom Ausgemg 84 an die Steuereinheit 20 oder die
Einheit 10 zurückgeführt, um eine Dekrementierung des Zählfeldcs um eins zu verhindern, die normalerweise während einer Zählfeld-Zyklusttbernahme
erfolgt. Dieses kann durch Addition einer Null zum Zählfeld über das Γι-Register 33 erreicht werden, während das
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Zählfeld über das Α-Register 32 und das Rechenwerk 34 wiedergewonnen
wird.
Das Register 43 wird im allgemeinen zur Adressierung des Fest~
Wertspeichers 45 verwendet. In dieser Situation wird jedoch der
Inhalt des Registers 43 über die Torschaltung 86 auf das B-Register 33 in der Verarbeitungseinheit 10 zurückgeleitet, um den Inhalt
des Druckdaten-Adressregisters 26 über das A-Register 32 und das Rechenwerk 34 zu addieren. Diese Durchschaltung v/ird bei der
nächsten Daten- Zyklusübe rnahmo ausgeführt ("Beginn Zykl. -Ueb.
Daten" in Fig. 2BJ, wenn am Anschluss 87 ein Signal von der Steuereinheit 20 auftritt, welches das UND-Glied 88 durchschalten.
Die Steuereinheit 20 spricht auf ein Signal am Anschluss 89 an und
erzeugt »Signale für den E/A-Kanal 42 zur Veranlassung der oben erwähnten Addition, des Inhaltes des Registers 26 (Fig. 3) zum
Zählfeld im Register 43 über das Rechenwerk 34 und Rückleitung
des Ergebnisses in das Register 26. Zu diesem. Zeitpunkt fällt
die Adresse des Datenspeichers 18 mit dem. letzten Byte im Speicher
für die zu druckende Zeile von Schriftzeichen zusammen. Dieses ist das Datenbyte, welches zuerst ausgelesen und dazu benutzt
wird, das Drucken in Rückwärts richtung zu veranlassen. Die Tatsache,
dass der Daten- Zyklusübernahme-Vorgang (Fig. 2B) abläuft,
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' '"' BAD ORIGINAL
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wird durch ein Signal am Eingang 90 angezeigt. Die Steuereinheit erzeugt am Ende dieses Vorgangs einen Prüf impuls an dem Anschluss
91 und löscht dadurch über das UND-Glied 92 den Haltekrois 80.
Die Steuereinheit 20 reagiert weiter auf die Tatsache, dass der
Haltekreis 80 gesetzt wurde, durch Wiederholung der Zählfcld- und
Daterizyklusübcrnalime-Vorgänge, um das Zähl feld zu dekreraentieren
und zu überprüfen und um das das erste in Rückwärts richtung zu druckende Zeichen darstellende Byte zu erhalten. Die Adresse
dieses Bytes steht jetzt im Register 25. Die Rückstellung des Haltekreises 80 bereitet das UND-Glied 93 über den Inverter 94 vor.
Das Signal am Anschluss 95 tritt beim zweiten Daten-Zyklusübernahme-Vorgang
auf, so dass das binär codierte Datenbyte aus der Verarbeitungseinheit 10 in das Register 43 geleitet, werden kann, um
den Druck gcmä.ss obiger Beschreibung über die Ausgabeleitungen
96 zu steuern. Das Ausgangssigna] des UND-Gliedes 93 und die Einschaltbedingungen
des Ilaltekreises 74 bereiten das UND-Glied 97 so vor, dass das Signal auf der Leitung 98 an das Rechenwerk 34
zurückgeführt wird, um es zur Subtraktion einer Eins vom Inhalt des Registers 26 bei jeder Daten-Zyklusübernahme zu zwingen und
die Reihe von irn Speicher 18 gespeicherten Datenbytes umgekehrt
zu adressieren. Die Wiedergewinnung der Datenbytes aus dem
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Speicher, die Dckrernentierung des Zahlfeldes und die Steuersignale
für den Drucker sind sonst die gleichen, wie sie. oben beschrieben
wurden, mit der Ausnahme der nachfolgenden Beschreibung der Fig. 5, die sich auf die inverse Steuerung eines Matrixdruckers bezieht.
Fig. 5 zeigt die Schaltung zur Umkehrung der Inkrementierung zur
Adressierung des Festwertspeichers 45 während des Drückens in Rückwärtsrichtung. Diese Schaltung ist erforderlich, da die während
des Vorwärtsdruckes übliche sequentielle Adressierung des Festwertspeichers 45 zum inverscn Abdruck eines jeden Buchstabens während
des Rückwärtsdruckes führen würde, auch wenn die Datenbytes gemäss
obiger Beschreibung in der richtigen Reihenfolge wiedergewonnen werden. Die Schaltung in Fig. 5 benutzt, allgemein gesprochen, einen
gemeinsamen Zähler für Vorwärts- und Rückwärts zählung, wobei die Rückwärts zählung durch logische Interpretation des Zählerinhaltes
gewonnen wird.
Die Emitterimpulse E zur Inkrementierung des Zählers werden durch
die Steuereinheit 20 dem Anschluss 100 zugeleitet. Der Ausgang 75 des Haltckreises 74 der Fig. 4 entspricht dem Anschluss 75 in Fig. 5. Eis)
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Eingangssigna] am Anschluss 75 besagt, dass rückwärts zu zählen
ist. Aussei· dem Anschluss 75 entsprechen die für das Register 44,
den Festwertspeicher 45, die Ausgangsleituiigcn 49 und die Torschaltung
48 verwendeten Bezugszeichen denen der entsprechenden Bauteile in Fig. 3.
Die Ernitterimpulse IC, die an den Anschluss 100 gelegt werden,
werden verzögert auch dem Anschluss 101 zugeführt, um die Torschaltung 48 zu betätigen. Durch die Verzögerung soll die Schaltung
zur Ruhe korn in en können, bevor die Druckhammer betätigt werden.
Die binären Trigger 105, 106 und 107 bilden einen dreistufigen Zähler und liefern eine sequentielle Zählung für die sequentielle Adressänderung;
sie bilden mit dem Register 44 die Eingangsschaltung für den Festwertspeicher 45. Wenn die Rückwärtsrichtung nicht verwendet
wird, liegt am Anschluss 75 kein Signal an und ein Inhalt in einem Trigger 106 oder 107 führt zu .Ausgangssignalen der Antivalenzglieder
108 oder 109. Somit ist die Zahlenfolge auf den Leitungen 110, 111 und 112 dieselbe wie beim direkten Anschluss dieser Leitungen
an die Ausgänge der binären Trigger 105, 106 und 107. Wenn jedoch am Anschluss 75 ein Signal anliegt, werden die UND-Glieder 102,
und 104 vorbereitet.
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In den drei binären Triggern 105 bis 107 ist am Anfang keine Zahl enthalten.
Demzufolge sind die Eingangssignale der Antivalenzglieder und 109 gleich" und daher liefern diese kein. Ausgangssignal. Der Festwertspeicher
45 wird nicht adressiert. In Fig. 6 ist eine Tabelle mit
den Binärwerten für den normalen Druck, d.h. von rechts nach links
für die drei Ausgangsleitungen 110, 111 und 112 in. ihrer binären
Bedeutung (4, 2, 1) gezeigt. Das heisst, die Leitung 110 liefert daß
Adressbit mit der binären Bedeutung 1, die Leitung 111 den Zweierpcgel, und der Viererpegel erscheint auf der Leitung 112. Die Binärwerte
entsprechen dem Zustand der binären Trigger 105 bis 107 zu einem gegebenen Zeitpunkt sowie der Bedingung der Leitungen HO bis 112
für den normalen Druck. Die Binärwerte der Tabelle "Drucken von rechts nach links" der Fig. 6 entsprechen dem Zustand der Leitungen
110 bis 112 in Korrelation zum Zustand der binären Trigger 105 bis
106 für den inverßen oder Rückwärtsdruck.
Wenn z.B. der binäre Trigger 105 eine. Eins und die Trigger 106 und
107 eine Null enthalten (001 in der linken Tabelle), sind Signale auf
den Leitungen 110 bis 112 vorhanden für den Rückwärtsdruck, wie es
durch die entsprechende Zahl 111 in der Spalte "Drucken von rechts
nach links" angegeben ist. Wenn also die erste Zahl in die Stufe 105
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BC 9-70-003 :· - 28 - gAD 0R!G|NAL
geleitet wird, wird dadurch die Vorbereitung der UND-Glieder 102
und 104 abgeschlossen und somit unterschiedliche Eingangs signale an die Antivalenzglieder 108 und 109 geliefert, an das letztere über
das ODER-Glied 113. Das Ergebnis ist ein auf allen drei .Leitungen
110, 111 und 112 vorhandenes Signal, welches in der Tabelle der
Fig. 6 symbolisch dargestellt ist. Die Arbeitsweise dieser Schaltung, die die vom Festwertspeicher 45 kommende Zahl umkehrt, geht
aus den Tabellen der Fig. 6 hervor und wird daher nicht näher beschrieben. Aus den Tabellen ist weiterhin zu ersehen, dass die
Reihenfolge der an den Festwertspeicher 45 gegebenen Adressen für den Rückwärts druck genau entgegengesetzt der Reihenfolge für den
normalen Druck ist.
Die im Zusammenhang mit der Verwendung einer Datenverarbeitungsausrüstung zur Steuerung eines Druckers durch die vorliegende
Erfindung gewährleistete Flexibilität lässt si'ch durch willkürliche
Anwendung der verfügbaren Programmierschritte ermessen. Programmsteuerung kann z.B. angewandt werden, wenn eine Druckzeile in
normaler Druckrichtung abgeschlossen wurde, um die nächste Druckzeile zu überprüfen und über die zweckmässigste, zu unternehmende
Aktion zu entscheiden. Wenn die folgende oder zweite Druckzeile genauso lang oder kürzer ist als die gerade abgeschlossene Zeile, kann das
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JO
Medium auf diese Zeile fortgeschaltet werden und ein entsprechendes
Steuerbit in den Startbefehl eingefügt werden, um den Betriebsartcn-IIaltekreis
60 der Fig. 4 zu setzen und den Rückwärtsdruck gemäss obiger Beschreibung einzuleiten. Ausreichend viele Leerschritte
oder eine Tabulieruug werden vorgesehen, um den Druckkopf an die Endstelle der zweiten Zeile zu führen und von dort mit
dem Rückwärtsdruck zu beginnen. Wenn die zweite Zeile genauso lang ist wie die erste, sind natürlich weder Tabulierung noch Leerschritte
erforderlich und der Rückwärtsdruck kann unmittelbar nach dem Start begonnen werden. Wenn die zweite Zeile langer ist als
die erste, können Tabulierung nach rechts oder der Einschub von Leerschritten nach rechts vorgenommen werden, um den Druckkopf
an das Ende der zweiten Zeile zu setzen, bevor diese in Rückwärtsrichtung gedruckt wird. In diesem Fall wird das besondere Steuerbit
im Startbefehl erst erzeugt, wenn der Druckkopf am Ende der zweiten Zeile steht.
Weiterhin ist zu sehen, dass der Druck über die ganze Länge einer Seite erfolgen kann, ohne dass der Kopf an einen Rand zurückgeführt
wird. Das erfolgt durch willkürliche Wahl der Einstellung für den Betriebsarten-Haltekreis 60 in Fig. 4. Das heisst, der normale Druck
wird immer ausgeführt, solange der Bo.triebsarten-Haltekrei s nicht
gesetzt ist, während der Rückwärts- oder Linksdruck immer dann erfolgt, wenn der Iialtekreis 60 gesetzt ist und der- Druckkopf
nicht am linken Rand steht. Die Programmierung kann somit so festgelegt werden, dass die nächste Druckzeile unmittelbar vor,
während oder nach dem Drucken, einer gegebenen Zueile überprüft
wird. Diese Ueberpvüfung kann zu einer logischen Entscheidung führen, mit der der Druck am zweckmassigsten auf die kleinste
Bewegung des Druckkopfes vor dem Einleiten des Druckvorganges für die nächste Zeile eingestellt wird. Die Ueberprüfung der
nächsten Zeile kann anzeigen, dass der schnellste Druck erfolgen kann, indem man links oder rechts tabuliert als Funktion davon,
welches Ende der nächsten Zeile am dichtesten am Ende der gerade
beendeten Zeile liegt. Normaler oder Rückwärtsdruck werden ausgeführt,
nachdem der Druckkopf durch Indexierung und/oder Tabulierung entsprechend eingestellt wurde. Logische Entscheidungen
können darüber getroffen werden, ob das Sondersteuerbit in den Startbefehl gesetzt werden soll oder nicht und dadurch der Druck
in der entsprechenden Richtung als Funktion davon veranlasst werden, ob der Druckkopf am Anfang oder Ende der nächsten Zeile steht.
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Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHEVerfahren zum Steuern eines für bidirektionales Drucken eingerichteten Druckers mit wenigstens einem bewegbaren Druckelement, dadurch gekennzeichnet, daß das Drucken unter der Steuerung durch eine Datenverarbeitungsanlage (10) erfolgt, die Steuerbefehle und die zu druckenden Zeichen darstellende Datensignale in einer Reihenfolge erzeugt, die zum Steuern eines monodirektionalen Druckers, der in einer ersten Richtung druckt, geeignet sind, daß ein Detektor (E) ein Aus gangs signal erzeugt, wenn das Druckelement (14) sich in einer Stellung befindet, die das Drucken in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten Richtung gestattet, daß das Ausgangs signal des Detektors (E) bewirkt, daß die Reihenfolge der sie zu druckenden Zeichen darstellenden Datensignale umgekehrt wird, und daß das Druckelement (14) veranlaßt wird, sich in der Pachtung entgegengesetzt zur ersten Richtung zu bewegen und in Übereinstimmung mit der genannten umgekehrten Reihenfolge der Datensignale die Zeichen zu drucken, wobei das Druckelement (14) sich nur dann in der ersten Richtung bewegen und abdrucken kann, wenn das genannte DetektorausgangK-signal nicht vorhanden ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem ersten Feld im Speicher (18) der Datenverarbeitungsanlage (10) die Anzahl der zu druckenden Zeichen gespeichert ist, daß in einem zweiten, dem ersten entsprechetiden Feld, an aufeinanderfolgenden Speicheradressen eine Folge von die Druckzeichen darstellenden Daten gespeichert ist, welche Adressen normalerweise in einer dem Abdruck in der ersten Richtung entsprechenden Folge aufgerufen werden, daß bei Koinzidenz eines Fr eigabe signals undBC 9-70-003 - 32 -209818/1n?7BADORiGtNALSSdes Ausgangssignals des Detektors (E) der Inhalt des ersten Feldes des Speichers (18) ausgelesen und eine Adresse für den Speicher (18) erzeugt wird, die dem letzten der Druckzeichen entspricht, und daß die Adressierung des Speichers (18) für das Auslesen der die Druckzeichen darstellenden Daten mit der Adresse des letzten Zeichens beginnt, wobei der Abdruck in für das visuelle Lesen richtiger Anordnung erfolgt, unabhängig von der tatsächlichen Bewegungsrichtung des Druckelementes (14) während des Druckvorgangs.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdruck jedes der Zeichen abhängig von den die zu druckenden Zeichen darstellenden Datensignalen durch eine Folge von Druckelement-Betätigungssignalen erfolgt, so daß jedes Zeichen aus einer Vielzahl von Markierungen zusammengesetzt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Datenverarbeitungsanlage (10) für die Erzeugung von Rücklaufsignalen am Ende einer jeden Druckzeile programmiert ist, uiTi das Druckelement (14) in seiner Ausgangs stellung für den Abdruck der nächsten Zeile zurückzuführen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein des Freigabesignals das Rücklaufsignal für die Einleitung des Rücklaufs des Druckelementes (14) unwirksam wird und daß ein Signal für die Datenverarbeitungsanlage (10) erzeugt wird, das einen erfolgten Rücklauf des Druckelementes (14) simuliert.BC 9-70-003 - 33 -209818/10 2
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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