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DE2249651A1 - Vorrichtung zur kontinuierlichen bestimmung unverbrannter bestandteile in staubfoermigen schuettguetern - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen bestimmung unverbrannter bestandteile in staubfoermigen schuettguetern

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Publication number
DE2249651A1
DE2249651A1 DE19722249651 DE2249651A DE2249651A1 DE 2249651 A1 DE2249651 A1 DE 2249651A1 DE 19722249651 DE19722249651 DE 19722249651 DE 2249651 A DE2249651 A DE 2249651A DE 2249651 A1 DE2249651 A1 DE 2249651A1
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DE
Germany
Prior art keywords
dust
mixture
temperature
reaction chamber
fresh air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722249651
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English (en)
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DE2249651B2 (de
DE2249651C3 (de
Inventor
Heinz Busch
Hans Dipl Ing Kluge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steag GmbH
Original Assignee
Steag GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Steag GmbH filed Critical Steag GmbH
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Priority claimed from DE19722249651 external-priority patent/DE2249651C3/de
Publication of DE2249651A1 publication Critical patent/DE2249651A1/de
Publication of DE2249651B2 publication Critical patent/DE2249651B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2249651C3 publication Critical patent/DE2249651C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/20Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating the development of heat, i.e. calorimetry, e.g. by measuring specific heat, by measuring thermal conductivity
    • G01N25/22Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating the development of heat, i.e. calorimetry, e.g. by measuring specific heat, by measuring thermal conductivity on combustion or catalytic oxidation, e.g. of components of gas mixtures
    • G01N25/28Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating the development of heat, i.e. calorimetry, e.g. by measuring specific heat, by measuring thermal conductivity on combustion or catalytic oxidation, e.g. of components of gas mixtures the rise in temperature of the gases resulting from combustion being measured directly

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Description

  • Vorrichtung zur kontinuierlichen Bestimmung unverbrannter Bestandteile in staubförmigen Schüttgütern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Bestimmung unverbrannter Bestandteile in staubförmigen Schüttgütern. - Bei der Bestimmung von unverbrannten Bestandteilen in staubförmigen Schüttgütern, wie z. B. Flugstaub in den Abgasen von Verbrennungsanlagen, geht man regelmäßig so vor, daß im Labor eine trockene Probe des Staubes gewogen wird und 0 anschließend in einem Glühofen einer Temperatur von etwa 850 C ausgesetzt wird, während Frischluft über die Probe geleitet wird.
  • Dabei oxydieren die unverbrannten Bestandteile und der in der Probe enthaltene Kohlenstoff oxydiert zu flüchtigem CO2. Nachdem die Probe aus dem Glühofen entnommen worden ist, wird sie wiederum gewogen. Die Gewichtsdifferenz zu der vorangegangenen Wägung ist dann ein Maß für den in der nicht behandelten Probe enthaltenen Kohlenstoff. Eine derartige Bestimmung unverbrannter Bestandteile in staubförmigen Schüttgütern ist zwar verhältnismäßig genau, jedoch aufwendig und zeitraubend, denn frühestens drei Stunden nach der Probeentnahme liegt das erste Ergebnis vor.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Bestimmung unverbrannter Bestandteile in staubförmigen Schüttgütern anzugeben, mit der sich der Gehalt an unverbrannten Bestandteilen unmittelbar und ohne Zeitverzug ermitteln läßt.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Bestimmung unverbrannter Bestandteile in staubförmigen Schüttgütern. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist gekennzeichnet durch eine Mischkammer mit Frischluftzulauf und Staubinjektor zur Herstellung eines Staub-Luft-Gemisches, einen dem Staubinjektor vorgeschalteten Staubdosierer, eine der Mischkammer nachgeschaltete Reaktionskammer zur Verbrennung des Gemisches und im Bereich der Mischkammer angeordnete Maßstellen zur Messung der Temperaturen von Frischluft, Staub und Gemisch sowie einer an der Reaktionskammer angeordneten Meßstelle zur Messung der Temperatur des verbrannten Gemisches, wobei die Temperatur des verbrannten Gemisches als Steuergröße für den Staubdosierer eingesetzt ist - und die Temperaturdifferenz der Temperaturen von Frisch luft und Gemisch das Maß für die Menge unverbrannter Bestandteile ist.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Oxydation der unverbrannten Bestandteile im Staub mit einer erheblichen Wärmetönung verbunden ist. Gibt man beispielsweise auf 1 kg Luft 1 kg Staub mit 5% C, so beträgt die Reaktionswärme QR = 1 0,05 7800 = 390 kcal. Die mittlere spezifische Wärme im Temperaturbereich von 200 - 9000C beträgt für Luft 0,26 koal/kg grd. und für Flugstaub üblicher Zusammensetzung ebenfalls etwa 0,26 kcal/kg grd. Folglich beträgt der Wärmewert des verbrannten Staub-Luft-Gemisches 0,52 kcal/grd.
  • Damit beträgt die Temperaturerhöhung tt des Staub-Luft-Gemisches nach der Oxydation des Kohlenstoffes At = 390/ 0,52 = 7500C. Bei einem C-Gehalt von 4% sind es 6000C und 0 bei einem C-Gehalt von 6% 900 C. Folglich führt bereits die Erhöhung der unverbrannten Bestandteile um 1% zu einer Temperaturerhöhung von 1500C. Das ist eine Meßgröße, die zur genauen Bestimmung der unverbrannten Bestandteile im Flugstaub ausgenutzt werden kann.
  • Die unmittelbare Bestimmung der in staubförmigen Schüttgrößen enthaltenen unverbrannten Bestandteile aufgrund einer einfachen Temperaturmessung stößt jedoch auf Schwierigkeiten, weil bei unterschiedlichem C-Gehalt die Endtemperaturen stark variieren und auch die spezifischen Wärmen des Staub-Luft-Gemisches eine Änderung erfahren. In technologischer Hinsicht ist zu beachten, daß die Reaktionstemperaturen bei der Oxydation der unverbrannten Bestandteile zwar über 8000C liegen soll, 11000C jedoch nicht überschreiten darf, weil sich dann die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Staubes ändern, dh.
  • der Staub eacht und setzt sich an den Wandungen des Meßgerätes fest. Arbeitet man jedoch mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der Mischkammer, Reaktionskammer und Staubdosierer über die Temperaturkontrolle gleichsam zu einem Regelkreis zusammengeschlossen sind, dann steuert das Meßgerät zur Messung der Temperatur des verbrannten Gemisches in der Reaktionskammer den Staubdosierer so, daß die Temperatur in der Reaktionskammer konstant bleibt. Die Meßgröße zur Bestimmung der unverbrannten Bestandteile besteht dann in der Temperaturdifferenz der Temperaturen von Frischluft und Gemisch.
  • Im einzelnen bestehen verschiedene Möglichkeiten zur weiteren Ausgestaltung der Erfindung. Nach bevorzugter Ausführungsform soll die Anordnung so getroffen sein, daß die Temperaturdifferenz der Temperaturen des verbrannten und des unverbrannten Gemisches als Steuergröße für den Staubdosierer eingesetzt ist. Damit wird eine beachtliche Stabilisierung des eingangs beschriebenen Regelkreises erreicht, denn die Steuerung des Staubdosierers erfolgt lediglich aufgrund der relativen Temperaturerhöhung.
  • Die Zustandsgrößen von Frischluft und Staub brauchen dann bei der Auslegung des Regelkreises nicht mehr berücksichtigt zu werden. Nichtsdestoweniger empfiehlt es sich, die Frischluft in definierter Menge und mit definierter Temperatur sowie den Staub mit definierter Temperatur in die Mischkammer einzuführen.
  • Dazu schlägt die Erfindung vor, daß dem Frischluftzulauf ein Luftvorwärmer und dem Staubdosierer ein Staubvorwärmer vorgeschaltet ist.
  • Die Gestaltung der Reaktionskammer ist an sich beliebig, Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionskammer aus einem senkrecht angeordneten Rohr mit zentrisch darin angebrachtem, bis in den Bereich des unteren Endes der Reaktionskammer geführtem Gemischzuführungsrohr besteht. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung kann dann die Anordnung so getroffen werden, daß im oberen Bereich der Reaktionskammer ein Abgasstutzen sowie die Meßteile zur Messung der Temperatur des verbrannten Gemisches angeordnet sind. Mit diesen Maßnahmen wird erreicht, daß das durch das-Gemischzuführungsrohr in die Reaktionskammer transportierte Gemisch bereits während des Transportes auf eine Temperatur von etwa 5000C aufgeheizt wird, so daß beim Austritt aus dem Gemischzuführungsrohr die Verbrennungsgaktion eingesetzt hat. Mit der Anordnung der Meßstelle im oberen Bereich der Reaktionskammer wird darüber hinaus sichergestellt, daß die Reaktionen abgeschlossen sind, wenn das Gemisch an der Temperaturmeßstelle vorbeiströmt.
  • Die mit der Erfindung erreichten Vorteile sind zusammengefaßt darin zu sehen, daß eine Vorrichtung geschaffen wurde, die es erlaubt, den Gehalt an unverbrannten Bestandteilen in staubförmigen Schüttgütern unmittelbar und ohne Zeitverzug zu bestimmen. Da diese Bestimmung auf eine einfache Messung von Temperaturen zurückgeführt ist und besondere meßtechnische Probleme bei der Messung von Temperaturen nicht auftreten, hängt auch die Genauigkeit der Bestimmung lediglich von der Genauigkeit der eingesetzten Meßgeräte ab. Selbstverständlich können die Meßwerte über schreibende oder direkt anzeigende Geräte sichtbar gemacht werden oder auch einer weiteren automatischen Verarbeitung zugeführt werden.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigen: Fig. 1 in schematischer Darstellung die erfindungsgemäße Vorrichtung, Fig. 2 in graphischer Darstellung die Beziehung zwischen der Menge der unverbrannten Bestandteile im Staub und der Temperaturdifferenz der Temperaturen von Luft und Gemisch bei einer Frischlufttemperatur von 3000C und einer Staubtemperatur von 1000C.
  • Die in der Fig. 1 dargestellte Vorrichtung dient der kontinuierlichen Bestimmung unverbrannter Bestandteile in staubförmigen Schüttgütern. Sie besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einer Mischkammer 1 mit Frischluftzulauf 2 und Staubinjektor 3 zur Herstellung eines Staub-Luft-Gemisches, einem dem Staubinjektor 3 vorgeschalteten Staubdosierer 4 und einer der Mischkammer 1 nachgeschalteten Reaktionskammer 5 zur Verbrennung des Gemisches. Dem Frischluftzulauf 2 ist ein Luftvorwärmer 6 dem Staubdosierer 4 ein Staubvorwärmer 7 vorgeschaltet. Mischkammer 1 und Reaktionskammer 5 sind durch ein Gemischzuführungsrohr 8 miteinander verbunden, welches zentrisch in der Reaktionskammer 5 geführt ist und sich bis in den unteren Bereich der Reaktionskammer 5 erstreckt. Im unteren Bereich ist die im übrigen als Rohr mit konisch sich nach oben erweiterndem Durchmesser ausgebildete Reaktionskammer 5 als Sammler 9 ausgebildet, an den ein Ablauf 10 angeschlossen ist. Durch den Ablauf 10 können grobkörnige Bestandteile des Gemisches, die im Sammler 9 angefallen sind, aus der Reaktionskammer 5 entfernt werden. Die Reaktionskammer 5 besitzt einen Abgasstutzen 11, an den ein Nachkühler 12 mit nachgeschalteter Filteranlage 13 angeschlossen ist.
  • Im Bereich der Mischkammer 1 sind Meßstellen 14, 15off 16 angeordnet, und zwar eine Meßstelle 14 am Frischluftzulauf 2 zur Messung der Temperatur der zugeführten Frischluft, eine Meßstelle 15 am Staubinjektor 3 zur Messung der Temperatur des zugeführten-Staubes und eine Meßstelle 16 am Gemischzuführungsrohr 8 hinter der Mischkammer 1 zur Messung der Temperatur des aus der Mischkammer 1 austretenden Gemisches.
  • Weiterhin ist im oberen Bereich der Reaktionskammer 5 eine Meßstelle 17 zur Messung der Temperatur des verbrannten Gemisches angeordnet. In der Fig. 1 ist angedeutet, daß die Temperaturdifferenz der Temperaturen des verbrannten und des unverbrannten Gemisches als Steuergröße für den Staubdosierer 4 eingesetzt ist. Als Stellglied für den Staubdosierer 4 ist ein Antrieb 18 vorgesehen. Im übrigen ist angedeutet, daß de Meßstellen 14, 15 für die Messung der Staubtemperatur bzw.
  • der Frischlufttemperatur zugleich Stellglieder für Staubvorwärmer 7 bzw. Luftvorwärmer 6 sind, so daß eine konstante Temperatur von Frischluft und Staub eingehalten werden kann.
  • Die Temperaturdifferenz der Temperaturen von Frischluft und Gemisch geben ein Maß für die Menge der unverbrannten Bestandteile in dem der Mischkammer 1 zugeführten Staub ab.
  • Die oben erläuterte Vorrichtung arbeitet wie folgt: Eine pro Zeiteinheit konstante Luftmenge wird über den Frischluftzulauf der Mischkammer zugeführt und dabei durch den Luftvorwärmer 6 auf eine Temperatur von t, L = 3000C aufgeheizt. Durch-den Staubinjektor 3 wird der auf eine Temperatur von t = 1000C aufgeheizte Staub angesaugt. Die Staubzuteilung erfolgt über den Staubdosierer 4, der in Abhängigkeit von der TemperaturdifferenzatE der Temperaturen von verbranntem und unverbranntem Gemisch die zugeführte Staubmenge regelt.
  • Bei einer vorgegebenem Temperaturdifferenz d tE = 3: tE ~ tM = 7000C und einem Kohlenstoffgehalt von 5% in der zugeführten Staubmenge werden dabei 0,87 kg Staub pro Zeiteinheit in die Mischkammer 1 gegeben. Im eingeregelten Zustand beträgt folglich die Temperatur in der Reaktionskammer 5 nach Ab-0 schluß der Reaktion tE = 916 C.
  • Nach der Mischung in der Mischkammer 1 strömt das Staub-Luft-Gemisch über das Gemischzuführungsrohr 8, das zweckmäßigerweise aus zunderbeständigem Edelstahl besteht, in die Reaktionskammer 5 und wird dabei auf etwa 5000C erwärmt. Da bereits bei Tem-0 peraturen über 400 c die Reaktion C + 02 = CO2 + 94.000 kcal beginnt, hat beim Austritt aus dem Gemischzuführungsrohr 8 die Reaktion bereits begonnen und die Verbrennung eingesetzt.
  • Die vollständige Verbrennung erfolgt dann in der sich konisch nach oben erweiternden Reaktionskammer 5. Die Hauptmenge des Staubes strömt mit dem Gemisch durch die Reaktionskammer 5 zum Abgasstutzen 11. Die größeren Partikel schweben so lange innerhalb der Reaktionskammer 5, bis sich durch Verbrennung ihr Gewicht verringert hat, dann werden sie von der Strömung mitgenommen. Das verbrannte Gemisch wird dann an der Meßstelle 17 vorbei über den Abgasstutzen 11 in den Nachkühler 12 und von dort in die Filteranlage 13 geführt, wo der Staub von den Gasen abgeschieden wird. Im Prinzip besteht auch die Möglichkeit, durch eine Messung des C02-Gehaltes des verbrannten Gemisches eine Kontrolle des ursprünglichen Kohlenstoffgehaltes des Staubes durchzuführen.
  • Vor der Inbetriebnahme der Vorrichtung muß die Reaktionskammer 5 auf eine Temperatur von ca. 9000C gebracht werden. Dazuist im Bereich des Gemischzuführungsrohres 8 ein zusätzliches Heizelement 19 vorgesehen, das bei Inbetriebnahme der Vorrichtung eingeschaltet wird und die ohne Aufgabe von Staub über die Mischkammer 1 herantransportierte Frischluft soweit erforderlich aufheizt. Nach Erreichen der Betriebstemperatur wird über den Staubinjektor 3 Staub in die Mischkammer 1 gegeben und die Reaktion läuft selbständig weiter.
  • Die eigentliche Bestimmung der unverbrannten Bestandteile in den staubförmigen Schüttgütern erfolgt aufgrund der gemessenen Frischluft- bzw. Gemischtemperaturen. In der Fig 2 ist der Kohlenstoffgehalt im Steinkohlenflugstab in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz t tL = tL - tM aufgetragen. Im Bereich um 5% C ist bei einer Genauigkeit von 20C des Anzeigegerätes die Bestimmung der Menge der unverbrannten Bestandteile mit einem Fehler von 0,2% zu erwarten. Bei 3% Kohlenstoffgehalt beträgt sie sogar 0,1%. Dagegen nehmen die Fehler bei höheren Kohlenstoffgehalten merklich zu. Das ist aber für die praktische Ausnutzung unbedeutend, denn Staub mit mehr als 5% Kohlenstoffgehalt wird in der Regel kaum verwendet

Claims (5)

  1. Ansprüche: Vorrichtung zur kontinuierlichen Bestimmung unverbrannter Bestandteile in staubförmigen Schüttgütern, g e k e n n -z e i c h n e t durch eine Mischkammer (1) mit Frischluftzulauf (2) und Staubinjektor (3) zur Herstellung eines Staub-Luft-Gemisches, einem dem Staubinjektor (3) vorgeschalteten Staubdosierer (4), eine der Mischkammer (9) nachgeschaltete Reaktionskammer (5) zur Verbrennung des Gemisches und im Bereich der Mischkammer (1) angeordnete Meßstellen (14, 15, 16) zur Messung der Temperaturen von Frischluft, Staub und Gemisch sowie einer an der Reaktionskammer (5) angeordneten Meßstelle (17) zur Messung der Temperatur des verbrannten Gemisches, wobei die Temperatur des verbrannten Gemisches als Steuergröße für den Staubdosierer (4) eingesetzt ist und die Temperaturdifferenz der Temperaturen von Frischluft und Gemisch das Maß für die Menge unverbrannter Bestandteile ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturdifferenz der Temperaturen des verbrannten und des unverbrannten Gemisches als Steuergrößen für den Staubdosierer (4) eingesetzt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Frischluftzulauf (2) ein Luftvorwärmer (6) und dem Staubdosierer (4) ein Staubvorwärmer (7) vorgeschaltet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionskammer (5) aus einem senkrecht angeordneten Rohr mit zentrisch darin angebrachten, bis in den Bereich des unteren Endes der Reaktionskammer (5) geführten Gemischzuführungsrohr (8) besteht.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich der Reaktionskammer (5) ein Abgasstutzen (11) sowie die Meßstelle (17) zur Messung der Temperatur des verbrannten Gemisches angeordnet sind.
DE19722249651 1972-10-11 Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Bestimmung des Gehaltes an brennbaren Bestandteilen in staubförmigen Schüttgütern Expired DE2249651C3 (de)

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Publications (3)

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DE2249651A1 true DE2249651A1 (de) 1974-05-02
DE2249651B2 DE2249651B2 (de) 1976-05-26
DE2249651C3 DE2249651C3 (de) 1977-01-20

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2539230A1 (fr) * 1982-07-06 1984-07-13 Pavlodarsk Ind I Procede de determination de la teneur en imbrules des produits residuels de combustion d'un combustible et dispositif pour la mise en oeuvre dudit procede

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2249651B2 (de) 1976-05-26

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