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DE224916C - - Google Patents

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Publication number
DE224916C
DE224916C DENDAT224916D DE224916DA DE224916C DE 224916 C DE224916 C DE 224916C DE NDAT224916 D DENDAT224916 D DE NDAT224916D DE 224916D A DE224916D A DE 224916DA DE 224916 C DE224916 C DE 224916C
Authority
DE
Germany
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support frame
springs
stem
spring
bulb
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT224916D
Other languages
English (en)
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Publication of DE224916C publication Critical patent/DE224916C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/18Mountings or supports for the incandescent body

Landscapes

  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
£ 224916-KLASSE 21/. GRUPPE
OTTO KRAUSE in BERLIN.
Metallfadenlampe mit federnd gelagertem Fadentraggestell.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1909 ab.
Die bisher bekannt gewordenen Methoden, Fadentraggestelle in Metallfadenglühlampen elastisch federnd anzubringen, haben aus mehrfachen Gründen Mängel.
Wird der mittlere Glasstiel durch eine Feder mit dem Glühlampenfuß und durch eine zweite Feder mit der Glühlampenspitze elastisch verbunden, so verursacht dies in der Fabrikation schon beim Transport dieser Fadentraggestelle
ίο sowie bei dem Einschmelzen in die Glühlampenglocken bedeutende Erschwerungen. Wird die Feder an der Glühlampenspitze weggelassen, so kommt es oft durch stimmgabelartige Schwingungen des ganzen Traggestelles zu Amplituden, welche bei den üblichen Glockengrößen ein Anschlagen der Fäden an die Glühlampenglocke ermöglichen, das leicht zu einer Zerstörung der ganzen Lampe führt. Die Verwendung von Verlängerungen des mittleren Stiels in Form federnder Drahtstücke, die in die Glockenspitze hineinreichen, haben sich auch nicht bewährt, da die Herstellung schwieriger wird und die Sicherheit des luftdichten Abschlusses durch auftretende Sprünge im Glas darunter leidet.
Hierzu kommt, daß bei Lampen, deren Traggestell nur durch eine Feder mit den Glüh-. lampenfüßen verbunden ist, die Länge der Feder in der Richtung der Achse sehr gering ist im Verhältnis zur achsialen Länge des Fadentraggestelles. Die Schwingungsamplituden des von der Feder entfernten Teiles des Traggestelles sind dadurch ein vielfaches der Schwingungsamplituden desjenigen Teiles des Fadentraggestelles, welcher sich in der Nähe der Feder befindet. Dies bewirkt, daß die
Feder entweder zu wenig elastisch ist in bezug auf die in der Nähe befindlichen Teile des Traggestelles, oder zu nachgiebig in bezug auf die entfernten Teile. .
Durch die vorliegende Erfindung wird diesem Übelstande abgeholfen. Sie besteht darin, daß auf dem Glühlampenfuß ein Mittelstiel aus Glas oder Metall starr befestigt ist und konzentrisch umschlossen wird von einem zylindrischen oder prismatischen Teil, der das Fadentraggestell bildet. Die Verbindung zwischen dem Mittelstiel und dem eigentlichen Fadentraggestell wird durch Federn vermittelt. Dadurch wird vermieden, daß der obere Teil des Faden traggestelles mit wesentlich größeren Amplituden schwingen kann als der untere in der Nähe des Glühlampenfußes befindliche, wodurch die Gefahr einer Beschädigung durch Anschlagen an die Glühlampenglocke beseitigt wird.
Als Ausführungsform dieser Erfindung zeigt Fig. ι einen Glühlampenfuß a, auf welchem der mittlere Stiel b befestigt ist. Dieser Stiel, z. B. ein Glasstiel, wird umschlossen durch ein zylindrisches Gerippe, das aus zwei kreisförmigen Endstücken c und d besteht, die durch mehrere achsial verlaufende Verbindungsstäbe e verbunden sind. Dieses Gerippe ist beispielsweise durch zwei Gruppen von je drei Federn f und g mit dem Mittelstiel verbunden. An den kreisförmigen Endstücken c und d sind die Fadenhalter h und * bzw. die Stromzuleitungsdrähte k befestigt. In Fig. 2 umschließt den starren mittleren Glasstiel ein zylindrisches Rohr e aus Glas oder einem anderen geeigneten Material, während die ela-
stische Verbindung in ähnlicher Weise wie in Fig. ι erfolgt.
Es ist zweckmäßig, den Stiel b zu verlängern und die Federn f und g so anzubringen, daß sie von oben bzw. von unten schräg verlaufend das Traggestell festhalten. Auch kann der Stiel hohl sein, wodurch die Anbringung der Federn vereinfacht wird.
Die Ausführungsform in der Fig. 3 unterscheidet sich von den vorhergehenden dadurch, daß die federnde Verbindung zwischen Mittelstiel und dem rohrförmigen Traggestell e' durch die Anwendung von solchen Federn geschieht, wie sie als Gangordner in Taschenuhren üblieh sind, und die gleichfalls eine Schwingung des Fadentraggestelles mit Parallelverschiebung des ganzes Gestelles gewährleistet.
In Fig. 4 sind zwei Beispiele von geeigneten Federn eingezeichnet, f und g. Jede dieser Federn ist in Wirklichkeit dreiteilig oder mehrteilig und nicht zweiteilig, wie es die Figur zeigt. Es können entweder zwei mehrteilige Federn, in der Ausführung wie f, oder zwei mehrteilige Federn, in der Ausführung, wie g, angebracht werden. Diese Federn werden am achsialen Stiel b befestigt und greifen durch bloßes Überschieben des Traggestelles über den Stiel in Ausbuchtungen des rohrförmigen Traggestelles e'.
In Fig. 5 besteht die Gesamtfederung in folgender Anordnung: Ein Ring I, welcher kleineren Durchmesser hat als das Rohr e\ aber größeren als der Stiel b, entsendet Federn f bzw. g nach außen, und Federn f bzw. g' nach innen. Erstere legen sich an das Traggestell an, letztere an den Stiel. Es sind immer nur zwei Federn gezeichnet, praktisch werden aber mindestens drei verwendet. Zweckmäßig sind die Federn an der Stelle, wo sie sich an den Glasstiel anlegen, so geformt, daß sie nicht nur Punkte, sondern eine kleine Fläche des Glasstieles berühren. Der Stiel b ist zweckmäßig an den Stellen, wo die Federn angreifen, etwas eingeschnürt. Das Traggestell e' ist zweckmäßig an den Stellen, wo die Federn angreifen, etwas ausgebaucht. Die beiden Ringe I können auch miteinander verbunden sein. Es erübrigt sich, weitere Ausführungsformen einzeln zu schildern, da der Erfindungsgedanke durch die vorliegenden Beispiele klar zum Ausdruck gebracht ist. Die Federn können alle beliebigen Formen haben, die an beliebigen Stellen angreifen, soweit sie den Zweck erfüllen, eine annähernd parallele Verschiebung des Fadentraggestelles zu bewirken, sobald dasselbe Erschütterungen' ausgesetzt ist. Es bedarf keiner Erwähnung, daß die vorliegende Anordnung anwendbar ist sowohl für Traggestelle, auf welchen der Faden aufgewickelt ist, wie bei den Tantallampen, als auch bei solchen, welche einzelne bügeiförmige Fäden tragen. Nicht nur seitliche, sondern auch achsiale Stöße werden durch die beschriebene Federung des Traggestelles gemildert.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Metallfadenlampe mit federnd gelagertem Fadentraggestell, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Traggestell einen in der Achse der Glühlampenglocke befindlichen Stiel federnd umschließt.
    Hierzu 1 Blatt· Zeichnungen.
DENDAT224916D 1909-07-05 Active DE224916C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE191000349X 1909-07-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE224916C true DE224916C (de)

Family

ID=32798556

Family Applications (5)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT226133D Active DE226133C (de) 1909-07-05
DENDAT237120D Active DE237120C (de) 1909-07-05
DENDAT224916D Active DE224916C (de) 1909-07-05
DENDAT226703D Active DE226703C (de) 1909-07-05
DENDAT226132D Active DE226132C (de) 1909-07-05

Family Applications Before (2)

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DENDAT226133D Active DE226133C (de) 1909-07-05
DENDAT237120D Active DE237120C (de) 1909-07-05

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DENDAT226703D Active DE226703C (de) 1909-07-05
DENDAT226132D Active DE226132C (de) 1909-07-05

Country Status (3)

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DE (5) DE226132C (de)
FR (1) FR418598A (de)
GB (3) GB191000349A (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1240586B (de) * 1960-10-14 1967-05-18 Sylvania Electric Prod Gluehlampe
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US6903259B2 (en) 2002-12-06 2005-06-07 Arvin Technologies, Inc. Thermoelectric device for use with fuel reformer and associated method
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Also Published As

Publication number Publication date
DE237120C (de)
GB190922458A (en) 1910-06-16
DE226133C (de)
DE226132C (de)
FR418598A (de)
GB191000350A (en) 1910-06-16
GB191000349A (en) 1910-07-28
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