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DE2249140A1 - Verfahren und vorrichtung zur streifenblattschreiberaehnlichen darstellung von veraenderlichen mittels kathodenstrahlroehre - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur streifenblattschreiberaehnlichen darstellung von veraenderlichen mittels kathodenstrahlroehre

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Publication number
DE2249140A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
data
electron beam
lines
line
intensity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2249140A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerald M Foley
Gerald Mosley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leeds and Northrup Co
Original Assignee
Leeds and Northrup Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leeds and Northrup Co filed Critical Leeds and Northrup Co
Publication of DE2249140A1 publication Critical patent/DE2249140A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/30Circuits for inserting reference markers, e.g. for timing, for calibrating, for frequency marking

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Controls And Circuits For Display Device (AREA)

Description

Verfahren und Vorrichtung zur ßtreifenblattschreiber-ähnlichen ?ii Veränderlichen mittels Kathodenstrahlröhre
(Priorität: 7. Oktober 197«, U.S.A., Nr. 187,300)
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Darstellung von Daten oder Meßwerten und betrifft insbesondere die Darstellung einer gemessenen Veränderlichen in streifenblattechreiber-ähnlicher Form auf einer Kathodenstrahlröhre.
Streifenblattschreiber mit sich bewegender Schreibnadel werden in der Industrie weitgehend verwendet, um Darstellungen gemessener abhängiger Veränderlicher als Funktion einer unabhängigen Veränderlichen, gewöhnlich der Zeit, zu erzeugen. Beispielsweise werden in elektrischen Kraftwerken viele der Energieerseugungs-Parameter mittels Schreibern mit bewegbaren Schreibstiften kontinuierlich überwacht, Die Streifenblätter vermitteln eine auegezeichnete iichtbare Wiedergabe der Arbeitsweise des Kraftwerks innerhalb einer gegebenen Zeit. Dabei ist eis üblich, zwei oder mehrere gemessene Veränderliche auf dem gleichen Streifenblatt aufzuzeichnen, ü» »ine bequeme liöglichkeit zu schaffen, diese gemessenen Variablen direkt miteinander zu vergleichen und ihre gegenseitigen Beziehungen besser zu bestimmen. Die Form der Analog-Streifenblattschreiber hat zwar weit verbreitete aufnahme als zweckmäßiges Wiedergabemedium gefunden; doch ist der
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weit verbreitete Einsatz dieser Schreiber mit Problemen verbunden.
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Streifenblattschreiber erzeugen große iiengen von Aufzeichnungen, wobei es oft vorkommt, daß nur in kurzen Zeitintervalle)! erzeugte Teile dieser Aufzeichnungen studiert zu werden brauchen. Ferner ist ea nur möglich, eine begrenzte Anzahl gemessener Veränderlicher auf einem einzelnen Streifenblatt ohne Verwirrung aufzuzeichnen. Dabei sind oft zwei oder mehrer· gemessene Veränderliche, die die Bedienungsperson miteinander vergleichen möchte, nicht auf dem gleichen Blatt aufgezeichnet, tatsächlich ißt dann, wenn sehr viele, etwa 1oo, gemessene Veränderliche aufgezeichnet werden, die Y/ahrscheinlichkeit klein, daß zwei Veränderliche, die miteinander verglichen werden eollen, auf ein und demselben Blatt erscheinen.
Ein weiterer Nachteil der starken Benützung von Streifenblattschreibern besteht in dem erforderlichen räumlichen Abstand zwischen den Schreibern. Um sämtliche gemessenen Veränderlichen zu beobachten, ist es daher erforderlich» daß sich die Bedienungsperson von einem Schreiber zum nächsten begiebt.
Schließlich haben Streifenblattschreiber natürlich den Nachteil, daß sie mit sich bewegenden mechanischen Elementen, etwa dem Schreibstift, arbeiten· Die Bewegung mechanischer Elemente setzt notwendigerweise der Ansprechgeschwindigkeit und Genauigkeit des Schreibers Grenzen.
Ein Beispiel eines Streifenblattechreibers 1st in der US-Patentschrift 3 389 597 offenbart.
Seit einiger Zelt werden Kathodenstrahlröhren fur grafischen Datendarstellung weitgehend verwendet. Bei diesen Einrichtungen sind die ir roblerne sich bewegender mechanischer Elemente, wie sie bei den gegenwärtigen Streifenblattschreibern vorliegen» vermieden. Als Beispiel wird Bezug genommen auf den Artikel "A Color-Television Graph χlotter for Digital Computers" von Claude *t.
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Wiatrowski/ in "Computer Design", April 197o, Seiten 133-136. Dieser Artikel beschreibt die Wiedergabe von grafischen Darstellungen auf einer Mehrfarb-Kathodenstrahlröhre. .In dem Artikel "Drum and Scope Unit Plots Plant Variables" von John Werme in "Control Engineering", November 1964, Seite 1o9, wird die sichtbare Darstellung einer Prozessveränderlichen auf einem Bildschirm eines Oszilloskopen beschrieben. «Venn auch Systeme zur grafischen Darstellung der erwähnten Arten in vielen Fällen weitgehend verwendet worden, eignen sie sich doch nicht als Ersatz für Streifenblattschreiber bei der überwachung von gemessenen Veränderlichen in industriellen Prozessen. Ein Grund dafür besteht darin, daß diese Geräte nicht in der Lage sind, die gemessenen Veränderlichen in* einem Format darzustellen, an die sich die Bedienungspersonen gewohnt haben und das für die Überwachung derartiger gemessener Veränderlicher besonders geeignet ist.
Erfindun~sgemäß wird eine gemessene abhängige Veränderliche in einer sich bewegenden Streifenblattform auf einer Kathodenstrahlröhre dargestellt. Die Beziehung zwischen einer oder mehreren gemessenen Veränderlichen und einer weiteren Veränderlichen, gewöhnlich der Zeit, wird als löschbare Aufzeichnung in kartesischen Koordinaten dargestellt.
Erfindungsgemäß wird der Elektronenstrahl der Kathodenstrahlröhre an denjenigen Stellen in den Tastlinien des Rasterbildes intensitätsmoduliert, die die Größe der genessenen Veränderlichen wiedergeben. Für eine ausgewählte Anzahl nachfolgender Rasterbilder werden die Datenwerte gegenüber den Tastlinien versetzt. Am einen Ende der Darstellung wird mindestens ein neuer Datenwert zugefügt, während am anderen Ende mindestens ein Datenwert entfernt wird. Auf diese .art und «eise wird eine Darstellung einer Verlaufslinie erzeugt, die die gemessene abhängige Veränderliche als Funktion der unabhängigen Veränderlichen, im vorliegenden iall der Zeit, wiedergibt. Somit wird also eine sich bewegende Darstellung der gemessenen Veränderlichen als funktion der Zeit in einer Form wiedergegeben, die derjenigen eines otreifenblattSchreibers stark ähnelt.
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Gemäß einen «eiteren wichtigen Aspekt der Erfindung «erden für eine oder mehrere Verlaufslinien Bildabschattungen vorgesehen. Dazu «ird der Elektronenstrahl wischen einer Bezugalage und der die Größe der gemessenen Veränderlichen auf der jeweiligen lastlinie wiedergebenden Lage inteneitätamoduliert. Auf diese Weise wird das Schirmbild zwischen einer Bezugslinie und der Verlaufslinie aufgehellt. Dies hat mehrere Vorteile. Wird mehr als eine Verlaufslinie dargestellt, so laßt sich die Verlaufslinie mit Bildabschattung leichter von anderen Verlaufslinien unterscheiden. Ferner läßt die Bildabschattung die zeitliche Aufeinanderfolge weit voneinander getrennter Datenwerte klarer erkennen und gestattet eine leichtere visuelle Interpolation zwiechen schnell variierenden Datenwerten. Schließlich gibt eine schattierte Verlaufslinie einen optischen Eindruck für den Wert des Zeitintegrals der gemessenen Veränderlichen.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung werden Skalen- und Zeit-Linien mit anderen Intensitäten al· die Verlaufslinien dargestellt. Dadurch sind die Skalen- und Zeit-Linien von den Verlaufslinien leichter zu unterscheiden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung werden die unterschiedlichen Intensitäten der Verlaufs-,Skalen- und Zeit-Linien auf einer Farb-Kathodenetrahlröhre mittels verschiedener farben dargestellt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einet bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnalime auf die Zeichnungen im einzelnen erläutert; in den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäß erzeugte Darstellung} Fig. 2 ein Blockschaltbild des Systems;
Fig. JA Cszillogranndarstellungen von Impulsverläufen, bis 3D die die Arbeitsweise des Systems angeben}
Fig. 4 eine .liedercabe, die zeigt, wie eine Darstellung mit drei Verlaufslinien aussieht;
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Fig. 5 einen Taktimpulsgenerator und einen Zähler;
Fig. 6 eine logische Schaltung zur Erzeugung verschiedener Pegel des Helligkeitssignals;
Fig. 7 ein Schieberegister;
Fig. 8 Datenzähler;
Fig. 9A ein Nachführ-Flip-Flop;
Fig. 9B Zeilensprung-Gatter;
Fig. 1o eine Schieberegister-Steuerschaltung; -
Fig. 11 ein Verzögerungs-Schiebe-Flip-Flop;
Fig. 12 Abschaltungs-Schalter sowie eine logische Schaltung zur Erzeugung der Abschaltungssignale;
Fig. 13 einen Zeilenzähler;
Fig. 14 eine logische Schaltung zur Erzeugung von Austastsignalen;
Fig. 15 eine logische Schaltung zur Erzeugung von Signalen
zum Löschen des Schieberegisters und Übertragen von Daten in das Schieberegister;
Fig. 16 eine Schaltung zur Erzeugung der Zeitimpulse für die Tastlinien;
Fig; 17 Gatter zur Erzeugung von Zeit- und Markierimpulsen; Fig. 18 Invertergatter zur Erzeugung logischer Einsen; und
Fig. 19 ein Bandaufzeichnungssystem zur Verwendung in Verbindung mit der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine Darstellung gezeigt, wie sie mit Hilfe des erfindungsgemäßen Systems auf dem Bildschirm eines Fernsehmonitors mit Kathodenstrahlröhre erzeugt wird. Fig. i ist eine negative Wiedergabe der Darstellung, wie sie auf dem Bildschirm erscheint. Das heißt, daß ein sehr dicker Fleck in Fig. 1 einen sehr hellen Fleck auf dem Fernsehschirm angibt, ein etwas schwächerer Fleck einen etwas weniger hellen Fleck auf dem Schirm darstellt usw.. In Fig. 1 ist die Darstellung nur einer einzigen gemessenen Veränderlichen wiedergegeben; es können jedoch auch mehr als eine Veränderliche angezeigt werden.
In Fig.1 bedeutet die linke vertikale Skalen- oder^Streifenblattlinie 11 den niedrigsten erwarteten oder zulässigen Wert der Veränderlichen, während die rechte vertikale Skalenlinie 13 den höchstmöglichen Wert der Veränderlichen angibt.weitere vertikale •jkalenlinien 1o und 12 ergeben ein geradliniges Diagramm, an dem
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die den Werten der gemessenen Veränderlichen entsprechenden Datennarkierungen verglichen werden können.
Aufeinanderfolgende Werte der Veränderlichen werden durch die Datenaarkierungen wiedergegeben, wie sie etwa mit 14 bezeichnet sind. Diese markierungen treten jeweils an horizontalen Stellen der einzelnen Tastlinien des Rasterbildes auf. Die Lage gibt dabei die Größe der gemessenen Veränderlichen in einem bestimmten Zeitpunkt an. Beispielsweise stellt die Datenmarkierung 14 eine Größe zwischen 18 und 19 Skaleneinheiten dar. Aus der Folge der Datenmarkierungen ergibt eich eine Verlaufslinie.
Der jüngste ".Vert der Veränderlichen wird durch die oberste Datenmarkierung 15 wiedergegeben, während die unterste Datenmarkierung 16 dem ältesten dargestellten Wert entspricht.
Die kontinuierlichen horizontalen Linien, wie sie etwa mit 21 bezeichnet sind, sind Zeitlinien. Jede Zeitlinie tritt in Zuordnung zu einer bestimmten Datenmarkierung auf, die denjenigen Viert der Veränderlichen angibt, der zu dem von der Zeitlinie dargestellten Zeitpunkt gemessen wurde. Die Helligkeit der Zeitlinien ist geringer als die der Datenmarkierungen, so daß die DateMarkierungen sichtbar bleiben. Die durch diese Zeltlinien 21 dargestellte vertikale Zeitskala ist ein MaB der tatsächlichen Zeit, zu der die Latenwerte der gemessenen Veränderlichen aufgenommen werden.
Gemäß Fig. 1 verlaufen von der linken vertikalen Skalenlinie Schattierungslinien, wie sie etwa mit 22 bezeichnet sind, zu den einzelnen Datenmarkierunoen. In diesem lall bildet die vertikale Skalenlinie 11 die Bezugslinie· .
Diese horizontalen Linien 22 können nach Bedarf von dem Betrachter ein- oder ausgeschaltet werden, um eine Abschattung (in Wirklichkeit eine Aufhellung) des Schirmbildes links von der Verlaufslinie zu erzeugen.
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Die Abschätzung hat mehrere wichtige Funktionen. Werden mehr ale eine Verlaufelinie dargestellt, so läßt sich die Verlaufslinie mit Abschattung leicht von anderen Verlaufslinien unterscheiden. Variieren aufeinanderfolgende Datenwerte in ihrer Größe stark, wie dies etwa bei den Datenmarkierungen 23» 24 und 25 der Fall ist, so wird es duröh die Abschattung sehr leicht, zu unterscheiden, ob eine bestimmte Datenmarkierung einem früheren oder einem späteren Zeitpunkt entspricht als eine andere Datenmarkierung. In Fig. 1 ist es beispielsweise aufgrund der Abschattung klar, daß die Datenmarkierung 24 zu einem späteren Zeitpunkt auftritt als die Datenmarkierung 25. Ferner wird es durch die Abschattung leichter, eine visuelle Interpolation der Verlaufslinie vorzunehmen, wenn sich die Datenmarkierungen rasch ändern, wie es etwa zwischen den Markierungen 26 und 25 der Fall ist.
Eine derartige Darstellung wird von dem in Fig. 2 als Blockschaltbild gezeigten System erzeugt. Dieses System umfaßt einen Fernsehmonitor- 3o mit Kathodenstrahlröhre. Der Monitor ist herkömmlicher Art und weist einen Elektronenstrahl-Lageregelkreis auf, der den Elektronenstrahl über ein Rasterfeld von Tastlinien tastet. Der Monitor 3o verfügt ferner über eine Steuerschaltung zur Intensitätsmodulation, die Von einem dem Eingang 31 zugeführten zusammengesetzten Fernsehsignal gesteuert wird. Dieses zusammengesetzte Fernsehsignal hat die Form einer amplitudenmodulierten Spannung, die vertikale und horizontale Synchronisierimpulse sowie ein Fernsehsignal trägt. Das erfindun^sgemäße System erzeugt ein derartiges zusammengesetztes Fernsehsignal.
Ein Takt impulsgenerator 32 teilt ^jede Tastiinie des Elektronenstrahls in gleiche Zeitintervalle. Die Taktimpulse werden einem Zähler 33 zugeführt. Diese Taktimpulse werden von einer Gatterund Decodierstufe 34 decodiert, die Signale zur Verstärkung der Helligkeit des Schirmbildes an gewählten Stellen der einzelnen Tastlinien erzeugt. Beispielsweise erzeugt die üatterstufe 34 Signale auf den Leitungen 35, 36.und 37 zu bestimmten Zählin-
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tervallen. Diese Ausgang&signale (die im folgenden als «weite Ausgangsgröße bezeichnet werden) erzeugen die Skalenlinien, beispielsweise die Skalenlinien 1o, 11 und 12 nach Fig. 1. Die Ausgangesignale auf den Leitungen 35» 36 und 3? werden von einer Kombinationsstufe 38 zu dem zusammengesetzten Perneehsignal kombiniert.
Die Gatter- und Decodierstufe 34 erzeugt ferner Horizontal- und Vertikal-Synchronisierimpulse, die in ähnlicher weise von der Kombinationsstufe 33 in das zusammengesetzte i'ernsehsignal eingefügt werden, i'erner erzeugt die Catter- und Decodierstufe 34 ein Signal, das als Daten-"Strichpunktsignal" bezeichnet wird. Dieses Signal moduliert die Intensität der Datenmarkierungen län^s einer Verlaufslinie. Eine solche Technik ist dann von Nutzen, wenn eine Vielzahl von Verlaufslinien dargestellt wird, um die einzelnen Linien voneinander zu unterscheiden.
Die erfaßten Datenwerte der gemessenen Veränderlichen werden dem System nach Fig. 2 in herkömmlicher Binärcodierung an den mit "erfaßte Datenwerte" bezeichneten Eingängen zugeführt. In dem im folgenden beschriebenen System ist Jeder erfaßte Datenwert in einem 1o-Bit-YVort enthalten. Ein digitaler Datenspeicher dient dazu, eine binärcodierte serielle Datenfolge dieser '.Verte zu'speichern. Der digitale Datenspeicher umfaßt ein Schieberegister 39 und eine akustische Verzögeruncskette 4q. Die akustische Verzögerungskette 4o hat normalerweise die Form einer Ringleitung für die Datenwerte.
In dem hier beschriebenen System sind 465 sichtbare Taetlinien in einem Sasterfeld vorhanden. Daher gibt es für jede Verlaufslinie 465 Datenwerte, die in den digitalen Datenspeicher zirkulieren. Das beschriebene «System ist in der Läge, drei Verlaufslinien gleichzeitig darzustellen. Daher sind für jede Tastlinie drei 1o-Bit-».Örter für lJatenirerte vorgesehen. (In Wirklichkeit werden 31-Bit-./5rter von 35 verfügbaren Bit-Utellen verwendet, wobei 3o Bits für die Datenwerte und 1 Bit für die Zeitlinie
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benutzt wird.)
Die Datenwörter oder Vierte, die in dem Schieberegister 39 zirkulieren, werden durch die als Gatter, Datenzähler und Decoder 41 bezeichnete Schaltung decodiert. An einer Stelle der jewei-~ ligen Tastlinie, die durch das üatenwort bezeichnet ist, wird auf der Leitung 4-2 ein Daten-Aufhellimpuls erzeugt. (Dieser Daten-Aufhellimpuls wird'im folgenden als erstes Ausgangssignal bezeichnet.) Dieses Ausgangssignal wird ebenfalls durch die Kombinationsstufe 38 in das zusammengesetzte Videosignal eingebracht.
Die Schaltung 41 erzeugt ferner auf einer Ausgangsleitung 43 ein Zeitlinien-Steuersignal, Dieses. Signal (das in folgenden als drittes Ausgangssignal bezeichnet wird) wird in das zusammengesetzte Videosignal eingemischt, um die Intensität des Elektronenstrahls auf ein anderes Intensitätsniveau zu modulieren und dadurch die Zeitlinien (21 in Fig. 1) zu erzeugen.
Die in der Verzögerungskette 4o und dem Schieberegister 39 zirkulierenden Datenworte werden während eines ersten Rasterbildes zu einer (oder mehreren) Verlaufslinien decodiert. Zu Beginn des nächsten Rasterbildes wird ein 31-Bit-Datenwort, das einen neuen Datenwert wiedergibt, in den in der Verzögerungskette zirkulierenden Datenstrom an derjenigen Stelle eingefügt, der vorher mit demjenigen Datenwort belegt war, das den vorletzten »Vert der gemessenen Veränderlichen darstellt. Dieser vorletzte Viert wird an die Stelle versetzt, die vorher von dem vor-vorletzten Datenwort belegt war; usw.. Auf diese Art und Weise wird der Datenspeicher nachgeführt bzw. auf neuestem Stand gehalten, wobei das jeweilige Latenwort bezüglich der Tastlinie versetzt wird, an der es vorher dargestellt wurde. Dabei wird mindestens ein neuer Datenwert am einen -önde der Darstellung hinzugefügt und mindestens ein Datenwert am anderen Ende.der Darstellung entfernt« Di· liachXührfunktion iet in ?ig. 2 durch den Schalter 44 angegeben. Normalerweise befindet sich dieser Schalter in seiner unteren Stellung, so daß die Datenworte in dem Datenstrom vom aus-
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gang zum Eingang der akustischen Verzögerungskette 4o zirkulieren. Biese Datenworte werden außerdem zun Auslesen in das Schieberegister 39 geschoben. Für einen Ilachführ-Vorgang· wird der Schalt er in seine obere Stellung gebracht. Die Datenwerte zirkulieren dann vom Ausgang des Schieberegisters zum Eingang der Verzögerungskette, wobei der neue Vt'ert an der geeigneten Stelle in den Bit-Stron eingefügt wird. Daraufhin befinden sich 466 Datenwerte in dem Bit-Strom.
Sodann wird der Schalter in seine untere Stellung zurückgeführt, wenn das Schieberegister den Datenwert enthält, der vorher die letzte Rasterlinie der Anzeige gesteuert hat« Dieser Vorgang ergibt 465 '.«erte mit einem" iugetögteft' * neuen und einem weggelassenen alten »Vert, wobei diese V.'erte in der Verzö^erungskette zirkulieren und mit der Tastung automatisch synchronisiert werden, so daß -sie auf dem Schirm an der gleichen Stelle wie die alte Datenfolee erscheinen. Die Verläncerung dee Bit-Stroms bewirkt, daß die Datenwerte gegenüber der Tastlinie, an der sie angezeigt werden, um eine Stelle verschoben werden.
Im folgenden soll der liachführvorgane kurz zusammengefaßt werden. Während eines ersten Rasterfeldes moduliert jedcis einzelne Datenwort in dem Datenstrom den Elektronenstrahl während einer Tastlinie; das erste V*ort, das die gemessene Veränderliche, zu einem ersten Zeitpunkt darstellt, moduliert die erste Tastlinie, das zweite ./ort moduliert die zweite Tast linie, usw.. Während eines folgenden Hasterfeldes moduliert ein neuer Datenwert, der die gemessene Veränderliche zu einem zweiten (früheren oder späteren) Zeitpunkt wiedergibt, die erste Tastlinie. Alle folgenden Tastlinien werden von den Datenworten moduliert, die in dem Bit-Strom gegenüber den Tastlinien um eine Stelle verschoben worden sind.
«fahrend der periodischen iiachführung scheint sich die Darstellung auf dem !ionitorbildschirm nach unten zu bewegen, als ob ein die Markierungen auf den Schirm tragender lapierstreifen an oberen Ende abgerollt und beschrieben und an unteren Ende aus dem Blickfeld herausßewickeIt würde.
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Sämtliche Voigänge des Systems finden unter Steuerung der mit 45 bezeichneten Systemsteuerung statt. Diese Steuerung erzeugt Austastimpuls^» die den Elektronenstrahl "bei der 'Rückführung austasten. Sie Steuerung erzeugt ferner Taktimpulse und Ladesteuerimpulse für das Schieberegister 39·
Die Arbeitsweise des Systems wird anhand der Fig. 3A bis 3D erläutert, die oszillographische Darstellungen von V/ellenformen des zusammengesetzten Fernsehsignals und der Synchronisationseignale -zeigen. Die Fig. 3A bis 3C geben dabei das zusammengesetzte Fernsehsignal während der Abtastung einer Tastlinie wieder. Fig. 3A zeigt die Impulse, etwa 7o, die alle zehn Taktimpulse auftreten. Die Impulse 71 treten alle fünfzig Taktimpulse und die Impulse 72 alle einhundert Taktimpulse auf. Die Höhe der Impulse 7o bis 72 bestimmt die relative Intensität der Diagrammlinien.
In Fig. 5B ist daß zusammengesetzte Fernsehsignal mit den gleichen Tastmarkierungsimpulsen gezeigt, wobei zusätzlich ein Impuls 73 gezeigt ist, der eine der Datenmarkierungen auf der Jeweiligen Tastlinie erzeugt. Der Impuls 73 erzeugt eine einem gemessenen •Vert entsprechende Datenmarkierung auf der jeweiligen Tastlinie.
In Fig. 3C sind die vorhergehenden Impulse sowie zusätzlich ein Signal gezeigt, das eine Abschattung zwischen dem uezugs-Uarkierungsimpuls 79 und dem Datenmarkierungsimpuls 73 erzeugt.Dabei ist zu beachten, daß das zusammengesetzte Fernsehsignal eine Amplitude hat, die ebenso groß ist wie die Amplitude des Impulses 7o während des Abschnitts der Tastlinie zwischen Null (linke Kante) und dem £atennarkierun£sinpuls 75· dadurch -wird der Strahl auf die gleiche Helligkeit intensiviert wie die Helligkeit der Diagramrwlarkierun^en 7o, die alle zehn Taktinpulse auftreten.
Jn Fig. J>~ü sind die Vertikal- und
Ie Gezeigt. Z/ie Leit zwischen den runizten 74. und 75 entspricht
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einem kompletten Bild. Bei 76 tritt der Vertikal-Synchronisierungsimpuls auf. Dieser Impuls bewirkt, daß der Elektronenstrahl vom Ende der letzten dargestellten Tastlinie -zum Anfang der in dem nächsten Bild dargestellten ersten Tastlinie zurückkehrt. Die anderen in Fig. 3D gezeigten, regelmäßig wiederkehrenden Impulse 77ι 78 bilden die Horizontal-Synchronisationsimpulse, die am Ende Jeder Tastzeile auftreten.
Fig. 4 ist eine freie V/iedergabe einer Darstellung, bei der drei gemessene Veränderliche als Verlaufslinien 5o, 51 und 52 dargestellt werden. Die Darstellung nach Fig. 4- weist 1oo Diagrammlinien auf; das hier beschriebene spezielle System ist auch in der Lage, eine Anzeige mit 5<> Linien zu erzeugen.
Die Diagrammlinien, etwa 53i 5^ und 55 in Fig. 4, werden nach allen zehn Zeitintervallen, d.h. nach allen zehn Taktimpulsen, erzeugt. Die Linien 53ι 5^ und 55 und weitere ähnliche Linien werden auf das niedrigste Helligkeitsniveau verstärkt. Bei jedem fünfzigsten Zeitintervall wird eine Linie 56 auf ein mittleres Helligkeitsniveau verstärkt. Nach allen einhundert Zeitintervallen wird eine Skalenlinie 57 auf ein hohes Helligkeitsniveau verstärkt. Die die Verlaufslinien 5o bis 52 bildenden Datenmarkierungen werden auf ein viertes, höchstes Kelligkeitsniveau verstärkt. Gemäß Fig. Ί- hat die mit der Bezugsziffer 58 bezeichnete Abschattung das gleiche Helligkeitsniveau wie die Skalenlinien 53 bis 55. Die Abschattung ist in Fig. 4 durch diagonale Schraffierung dargestellt, die auf dem wirklichen Schirmbild nicht vorhanden ist.
Bet ailliert e_Beschreibun^_des_Syj5t ems
Eine detaillierte schematische Darstellung des Systems nach *'i 2 findet sich in den i'ig. 5 bis· 18. Diese Figuren zeigen nicht den herkömmlichen Fernsehmonitur Jo im einzelnen. In der hier beschriebenen speziellen Ausfühiom^sform handelt es sich um einen Fernsehmonitor des Typs CCIIKAC lv'odel CJ·' 17/1ο24/.3Ρ, der sechzic Bilder pro Sekunde v/iedercibt. Jeden Rasterbild hat nominell 513 Tastlinien. Von diesen 513 Linien sind 465 Linien
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sichtbar, während 48 Tastlinien für die vertikale Rückführung zur Verfügung stehen.
Bei der akustischen Verzögerungskette handelt es sich um eine magnetostriktive Verzögerungskette des Typs Tyco Digital Devices 3192-2-85 mit einer Verzögerung von 8,333 Millisekunden und einer Bit-Frequenz von 2,154-6 χ 1o Bits pro Sekunde.
Der Rest des Systems ist gemäß der Darstellung in den Fig. 5 his 18 mit logischen Elementen ausgeführt, bei denen eine logische O durch Erdpotential und eine logische 1 durch ein positives Signal wiedergegeben wird. Das System umfaßt integrierte Schaltungsmodulen, die beispielsweise mit M102 oder N707 bezeichnet sind. Die meisten dieser Schaltungsmodulen enthalten zwei oder mehrere funktionale Schaltkreiselemente. Generell ist ein bestimmtes funktionales Schaltungselement durch Anhängen einer Ziffer gekennzeichnet, die eine Ausgangsklemme des Moduls angibt. Beispielsweise sind zwei der in dem Model M102 (oben links in.Fig. 5) enthaltenen vier Elemente mit I/I102-8 und 11102-11 bezeichnet. Die am Ende dieses Abschnitts befindliche Tabelle gibt typische zur Verwendung geeignete Komponenten an. Beispielsweise bezeichnet das Gatter 1/1102-8 ein Gatter aus einem NOR-Gatter-Vierer..
In Fig. 5 handelt es sich bei dem Taktimpulsgenerator 32 um eine Quarzuhr. Die Impulse von dieser Uhr werden einem Zähler zugeführt, der die JK-Flip-Flop-3tufen M1O1-M3O2 umfaßt. Wie angedeutet, bilden diese Stufen zwei durch 5 dividierende Zähler, zwei durch 2 dividierende Zähler und einen durch 14 dividierenden Zähler. Die Ausgänge dieser Zählerstufen sind mit T1, T2, T3 ... T12 bezeichnet, während die komplementären Ausgänge mit Ψ2*, T5 ... T12 bezeichnet sind. Diese Ausgänge sind mit der in den Fig. 6, 1o, 14 und 16 gezeigten Gatter- und Decodierstufe verbunden.
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- 14 Wiedergabe der Datenmarkierungen und Diagrammlinien-
Die Schaltung nach Fig. 6 führt die meisten der von der Gatterund Decodierstufe *A- nach Fig. 2 angegebenen Punktionen aus und erzeugt das zusammengesetzte Fernsehsignal, was durch die Stufe 38 angegeben ist.
Gemäß der folgenden Beschreibung erzeugt das System ein einhundert Linien umfassendes Diagramm, wie es etwa in Fig. 4 gezeigt ist. Der Schalter S1 kann dabei in seine obere Stellung gelegt werden, um ein Diagramm mit fünfzig Linien zu erzeugen.
Das zusammengesetzte Fernseh- und Synchronisationssignal wird an dem Widerstand R6 erzeugt. Es entsteht durch Ein- oder Ausschalten einer entsprechenden Kombination von Gattern M406-6, M204-6,'M108-6, M208-6 und KI10S-8. Dadurch werden der Strom durch den Vüiderstand R6 und die Spannung an der Klemme für das zusammengesetzte Fernseh- und SynchronisationssiGnal verändert.
Der in der vorliegenden Einrichtung verwendete Fernsehmonitor erfordert, daß der Synchronisationspegel die am stärksten negative Auslenkung des zusammengesetzten Eingangssignals aufweist. Synchronisationssignale, die durch logisches Decodieren der Zustände an den Zählerausgängen T°/, T1of T11 durch das Gatter j*401 für Horizontalsynchronisation sowie der Zählerausgänge T16, T1?f T18, T19» T2o und T21 durch das Gatter M504 für Vertikal-Synchronisation hergeleitet werden, bewirken, daß der Gatterausgang M406-6 niedrig wird.Außerdem sind die Signale DIAGRAKMAUSTASTUNG sowie DATSiiAUä'j?ASTUJiG' während der Synchronisation stets auf niedrißem tegel, wodurch auch die Gatterausgänge M204-6, ii108-6, M208-6 und ώ108-8 niedrig sind. Daher liegt das zusammengesetzte Fernsehsignal auf niedrigem tegel oder effektiv auf Erde.
B. £,'i"zeu£un^ des Dunkel^egels
Liegt kein iJynchronisationcsignal vor, so ist der Gatterausgang
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M4O6-6 hoch. Soll der Bildschirm des Monitors nicht aufgehellt werden, was durch die Anwesenheit einer Diagrammlinie,. Abschattungslinie, eines Datensignals oder durch die-Abwesenheit des entsprechenden invertierten Austastsignals (DlAGRAMMAUSTASTUftG" oder DATENAUSTASTUiiG) "bestimmt wird, so sind sämtliche Gatterausgänge M204-6, M108-6, H208-6 und M108-8 niedrig. Der hohe Zustand des Gatterausgangs M4-OO-6 bewirkt, daß in dem V/iderstand R6 ein Strom fließt, der ausreicht, um einen Spannungsabfall von etwa o,3 Volt zu erzeugen.
Ci_Erzeugung_des_schwächsten_sichtbaren_Pegels
In dem Eoment, in dem der Monitorbildschirm auf einen bestimmten Pegel aufgehellt werden soll (um die Diagrammlinien, die Zeitlinien, die Datenmarkierungen oder die "Abschattungen" darzustellen), wird das Gatter M2o4—6 durch einen niedrigen tegel eines der Signale T, T, ü oder 13 auf hohen Pegel gebracht. Insbesondere ist das Signal 7 immer dann niedrig, wenn die decodierte Größe der Signale an den Zählerausgängen Q?1, T4· und TS> angibt, daß die schwächsten Diagrammlinien dargestellt werden sollen. Wird i£204~6 auf hohen Pegel gelegt, so fließt ein Strom durch den Widerstand R6, der ausreicht, um einen zusätzlichen Spannungsabfall von etwa o,15 Volt zu erzeugen. Da die Synchronisierungsimpulee zu diesen Zeitpunkten stets abwesend sind, addiert sich der letztere Spannungsabfall zu dem oben genannten Abfall von 0,3 Volt, was einen Spannungsabfall an dem Widerstand R6 von 0,4-5 Volt ergibt, wenn der Bildschirm auf das niedrigste Helligkeitsniveau aufgehellt werden soll.
Di_Hrzeugung_von_höheren_J.ntensitäts2egeln
In ähnlicher »eise wird dann, wenn der Bildschirm aufgehellt ',erden soll, um jede fünfte oder zehnte Dia^rammlinie hervorzuheben, um eine Zeitlinie über die Aufzeichnung zu legen oder um eine Datenmarkierung; zu erzeugen, der Ausgang 6 des Gatters k108 infol-.ge der Abwesenheit einer der Signale Ϊ, C oder D auf hohen scßel
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gebracht. Insbesondere ist das Signal T immer dann niedrig, wenn der decodierte Wert der Signale an den Zuhlerausgäncen TI1 T4, T5 und T6 angibt, daß jede fünfte Diagrammlinie darzustellen ist oder wenn das Signal ZüITLIlilE niedrig ist, was bedeutet, daß die Daten von einer Zeitlinie begleitet werden sollen. Befindet sich der Ausgang 6 des Gatters LH08 auf hohem.Pegel, so fließt ein zusätzlicher Strom durch den Widerstand R6, der zusätzlich zu den Strömen aus den Ausgang 6 von &Ϊ406 und dem Ausgang 6 von M204 einen Spannungsabfall von o,6 Volt ergibt.
Soll der Bildschirm aufgehellt werden, um jede zehnte Diagrammlinie hervorzuheben, so bewirkt der decodierte Wert der Signale an den Zählerausgän(;en T1, T4-, T5 und ΤΘ, daß der Eingang U des Gatters M208-6 auf niedricen Pegel Geht, so daß an dem V/iderstand R6 ein Spannungsabfall von o,75 Volt entsteht.
Das System ist in der Lage, drei getrennte Datennarkierungen an jeder Rasterlinie darzustellen. Ist eine dieser Iviarkierungen auf dem höchsten Helligkeitspegel in dem Bild darzustellen, so ißt das Signal 15 niedrig, wodurch das Gatter U208-6 hoch wird, und einer der Ausgänge 9 des Gatters 11108-8 wird auf niedrigen Pegel gebracht, was den Ausgang auf hohen Pegel legt und den gesamten Spannungsabfall an R6 auf etwa o,9 Volt führt. Diese Wirkungen ergeben sich aus der Decodierung sämtlicher Zustände eines der Datenzähler, etwa C1, C2, CJ, C4, 05, C6, C?, C8, C9 und C1o inFig. 8, vorausgesetzt daß der Schalter ANZEIGE C, wie gezeigt, eingeschaltet ist. Die Möglichkeit, die einzelnen Datenmarkierungen mittels der Schalter AIIZEIGE A, ANZEIGE B und ANZEIGE C ein- oder auszuschalten, bietet für die Bedienungsperson eine Hilfe, die Spuren zu identifizieren und zu interpretieren.
Fig. 7 zeigt ein Detail des Schieberegisters 59 nach Fig. 2. Me Stufen 2 bis 1o sowie die Stufen 12 bis 2o sind dabei weggelassen. Diese weggelassenen Stufen sind in jeder Hinsicht den &ezeißten stufen 22 bis 3o gleich.
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Fig. 8 zeigt die Gatter, Datenzähler und Decoder 41 nach Fig. 2. Es sind drei 1o-stufige Datenzähler vorgesehen, wobei für jede anzuzeigende gemessene Veränderliche ein Zähler vorhanden ist. Dabei ist nur derjenige Datenzähler vollständig gezeigt, der die Stufen ii?O3-N7O7 umfaßt. Diese zehn Stufen bilden den Datenzähler 0. Die JK-Flip-Flop-Stufe N406 bildet die: erste Stufe des Datenzählers 3, während das Flip-Flop N-301 die erste' Stufe des Datenzählers Aiist.
In Fig. 9A ist das Nachführungs-Flip-Flop gezeigt, das aus der logischen Einheit M-706 aufgebaut ist, während Fig. 9B die logischen Schaltungen 11604 und M605 zeigt, die den Zeilensprung in der Verzögerungskette steuern. Fig. 1o zeigt eine Steuerschaltung für das Schieberegister.
In Fig..11 ist ein Schiebe-Flip-Flop für die Verzögerungskette dargestellt.
Die dargestellte Datenaufzeichnung umfaßt 513 35-Bit-Binärwörter, die seriell in dem aus der akustischen Verzögerungskette 4o (Fig. 2) bestehenden seriellen Speicher gespeichert werden. Eine alternative Ausführungsform des Systems arbeitet mit .einer Gruppe von seriengeschalteten langen Halbleiter-Schieberegistern mit einer Kapazität von 465 oder mehr 31-Bit-V/örtern, mit einer geeigneten .herkömmlichen Uhr sowie mit Verschiebesteuerungs- und Erneuerungsstufen.
Bei einer dritten Ausführungsform, die die gleichen Funktionen erfüllt wie die anderen beiden Formen, sind die Schieberegister in drei parallelen Speichersystemen organisiert, von denen jedes einen Serienspeicher mit einer Kapazität von 465 oder mehr Wörtern darstellt, und wobei zwei der Systeme mit 1o-Bit-V<örtern und eines mit 11-Bit-V.rörtern arbeitet. Alternativ kann auch ein Speicher mit wahlfreiem Zugriff und zyklischem Adress-System, ein ilagnetrommelspeicher oder ein i'lattenspeicher verwendet werden.
Aus Gründen der Einfachheit und '.Virtschaftlichkeit hat der Spei-
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eher mit der Verzögerungskette eine Verzögeruiipe^eitvon θ 1/3 Millisekunden und wird in dem herkömmlichen Verschachtelungsmodue betrieben, so daß jedes Bit zweimal durch, den Speicher zirkuliert. Jedes zweite Bit wird decodiert und am Ausgang zu Steuerzwecken benützt. Die Zirkulierung zur Erzielung einer geeigneten Verschachtelung wird von Gattern M6O5-3» >i.6Q$?6t M604-6 und M604-8 nach Fig. 9B gesteuert. Der Einfachheit falber behandelt die folgende Besahreibung die Verzögerungskette sowie ihre Eingangsgattersteuerung so, als ob sie e|ne Ver^ögerungszeit von 16 2/3 Llillisekunden und keine Verschachtelung aufwiese.
Zur Steuerung der Darstellung werden nur die 465 Wörter verwendet, die am Ausgang der Veizögerungskette während der Tastung der 465 sichtbaren Linien des Fernsehmonitor-Bildschirms erscheinen. Ferner werden nur 31 der 35 Bits in jedem Wort zur Steuerung benützt.
Während des Betriebs der Anzeige liegt der Datenausgang der Verzögerungskette ständig an den Eingängen 2 und 3 des 32-Bit langen Schieberegisters, das aus den JK-Flip-Flops 11201 bis Ν20Θ, N601, N502 bis N5O7 und Ν6ΟΘ nach Fig. ? besteht. Dies«Schieberegister ist ferner mit 31 Eingangsgattern versehen, die an die mit BL1 bis 3L31 bezeichneten Leitungen angeschlossen sind und über, die Daten von den externen Datenquellen, einem Computer oder einer sonstigen Digitaleinrichtung parallel eingegeben werden. Sie Zustände sämtlicher Stufen des Registers stehen zur Verfügung und werden als Zugriff zu den Daten aus der Verzögerungskette zur Steuerung des Monitorbildes verwendet.
Beim Normalbetrieb der Anzeige liegt der Datenausgang der Verzögerungskette ferner über Gatter &i605~3t Ü6O5-6, *I604-6 und U604-8 der Fig. 93 am Lateneingang der Verzögerungskette, um eine Zirkulation ohne Modifikation zu bewirken. Bei diesem i<odus wird jedes 7/ort beim Auftreten am Datenausgang der Verzögerungskette unter Steuerung des Taktgebers in das Schieberegister und gleichzeitig in den Dateneingang der Verzögerungs-
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kette über die Verschachtelungsgatter nach Fig. 9 eingeführt. Ist das Schieberegister am Ende einer ilonitorrasterlinien-Ablenkperiode gefüllt, so wird durch Decodieren der Zählerzu-Btände T3, T5, T6, T7, T9, T11 und T11 in den Gattern M2O5-6, M304-6, K5O5-6 und 1*305-8 nach Fig. 15 ein Impuls H1264 erzeugt, der den Gattern NJO3, N305, N604, K605 und N606 nach Fig. 8 zugeführt wird, um die Datenzählerstufen (beispielsweise N301, N406, H7O3, N?07 und N6O7-9 nach Fig. 4) in Zustände zu versetzen, die zu denen der entsprechenden Stufen des Schieberegisters komplementär sind.
Ist es erforderlich, die Darstellung auf neuen Zustand zu bringen, so-wird die Dateneingangsleitung BL32 nach Fig. 9A auf hohen Pegel gebracht. Durch die Wirkung der Gatter M707-8, M707-II und M7O6-8 nach Fig. 9 wird dann, wenn von dem Gatter N7O7-6 nach Fig. 17 das Signal ABTASTUNG A während der Zeit der gerade vor der obersten dargestellten Linie eines Monitorbildes auftretenden Rasterlinie erzeugt wird, das Nachführ-Flip-Flop M706-3 und II7O6-6 gesetzt. Nahe dem Ende der 461I-. Rasterlinie des nächsten Bildes bewirken die Gatter II6O5-8 und M608-8 der Fig. 15, daß das Signal DATENLOSCHUNG S.Ii. kurzzeitig auf Erde geht, und zwar 140 Nanosekunden, nachdem der Impuls H1264 die oben beschriebene übertragung von Daten aus dem Schieberegister in die Datenzähler ausgelöst hat. Dadurch werden sämtliche Stufen des Schieberegisters auf Null zurückgestellt. In einem frühen Abschnitt der Auslenkung der 465· Linie des Bildes erzeugt das Gatter IÄ606-8 nach Fig. 15 einen Impuls ABTASTUNG B, um die Zustände der ersten 3^ Schieberegisterstufen an die Zustände der Dateneingancsleitungen BL1 bis BL3I anzugleichen (die natürlich die neuesten "nachgeführten" Daten angeben). Dies erfolgt, bevor ein Bit des nächsten Datenwortes auf der Latenleitung DL erscheint. Das Signal ABTASTUNG B setzt auch das D.L.-Schieberegister Ü6O3-3 und 1^603-6 der Fig. 11. Die sich ergebende änderung im Zustand der Signale S und S verändert die Signalwege durcÄ die Gatter i.605-6, Ü604-6 und *ϊ604-β nach Fig. 9B, so daß der Datenausgang S.R. des Schieberegisters mit den DateneinganG der Verzöeerunfcnkette verbunden und entsprechend der Dfitenausgang der Verzönerungskette vom DateneingonG der Kette £etrennt wird.
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- 2c -
Infolgedessen wird das neue Datenwort von dem Schieberegister in den Dateneingang der Verzögerungskette geschoben, während das vorherige erste Datenwert (zur Steuerung der Vorher in der obersten Zeile des monitorbildes dargestellten Daten) vom Datenausgang der Verzögeruneskette während der Tastung der untersten dargestellten Linie des konitorbildes in das Schieberegister vorsetzt wird. Danach werden die Taktimpulse des Datenschieberegisters durch das Gatter L!4OB-3 und das Flip-Flop 1*407-9 nach Fig. 1o unterbrochen, bis die oberste dargestellte Linie des nächsten ticnitorbildes getastet wird..
Äquivalent dem obigen Vorgang ist die Umschaltung des Schalters 44 nach Fig. 2 in seine obere Stellung. Dadurch wird das Wort aus den Schieberegister in die Schleife der Verzög;erunr:skette eingefügt.
Beim Tasten der 465. Linie des hier diskutierten Bildes bewirkt das Gatter M7O6-11 nach Fig. 9A, daß das Nachführungs-Flip-Flop zurückgestellt wird. Ist eine weitere nachführung nicht unmittelbar erforderlich, so ist die Dateneincangsleitung BL32 durch die Datenquelle auf Erdpotential zurückgestellt worden, bevor der nächste Impuls ABTASTUNG A auftritt.
Beim Abtasten des nächsten Bildes werden während jeder Zeilentastunge^eit die Daten vom Ausgang des Schieberegisters in den Dateneingang der Verzögerungskette versetzt, während am Eingang dee Schieberegisters Daten vom Auegang der Verzögerungskette angenommen werden, bis in °inem späten Abschnitt der Rasterlinie 464 das Schiebe-Flip-Flop U6O3-3 und M603-6 nach ?ig. 11 der Verzögerungskette durch das Gatter 11603-8 zurückgestellt wird. Dadurch werden die Signale S und 5 in ihre Koraalzustände überführt, und die Signalwege durch die Gatter L605-6, 11604-6 und M6O4—8 nach fig. 9B verbinden wieder den Datenausgang direkt mit dem Dateneingang der Verzögeruncskette. Den obigen Vorgang ist das Umschalten des Schalters 44 in fig. 2 zurück in seine untere Stellung äquivalent, während sich das alte Wort "465" noch im Schiebererirter befindet, iaher wird dieses vorherige Äort '%6y beseitigt.
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BAD ORIGINAL
Als Folge dieser Arbeitsweise ist das neue Datenwort in'den durch die Verzögerungskette si-kulierenden Datenstrom anstelle desjenigen Wortes eingefügt worden, das vorher die·Datenwiedergabe in der obersten Zeile der Darstellung gesteuert hat, wobei dieses letztere Datenwort an die Stelle desjenigen Wortes gebracht worden ist, das die zweite Linie gesteuert hat, und wobei jedes weitere vTort um eine Linie zurückversetzt worden ist mit Ausnahme des letzten Ynortes, das aus dem zirkulierenden Strom beseitigt worden ist.
Soll eine Zeitlinie die Darstellung einer gegebenen Gruppe von Datenpunkten begleiten, so wird die Leitung BL3I nach Fig» 7 aus der externen Datenquelle auf hohes Potential gebracht, wenn das zugehörige Datenwort durch den oben beschriebenen Kachführvorgang eingegeben wird. Zum Zeitpunkt der nachführung bewirkt dies dann, wenn das Signal ABTASTUNG B auf hohen Pegel liegt, daß die Schieberegisterstufe N608-5 nach Fig. 7 gesetzt wird, wodurch das 3^· Bit des in die Venögerungskette eingegebenen Datenwortes eine "1" wird.
Immer dann, wenn ein Datenwort vollständig von Datenausgang der Verzögerungskette in das Schieberegister geschoben worden is.t, wird die Schieberegisterstufe 11608-5 gesetzt, wenn das 31· Bit des Datenwortes eine "1" ist, was angibt, daß der Datenwert von einer Zeitlinie begleitet wird. Das Signal H1264- wird kurzzeitig auf hohen Pegel gebracht, öffnet dadurch das Gatter N606-8 der Fig. 8, um das Flip-Flop I76C7-9 zu setzen, und legt das Signal ZE1TLII7I2 auf niedrigen Pegel, das in diesem Zustand bleibt, bis das Signal Η3ΪΙίΟΗ gegen das Ende der nächsten Rasterlinie mieder auftritt. Las Signal ΖΙΙΪΐΙΙΓίΙϋ wird über das Gatter I.I3O6-8 der Fig. 6 angewendet, im' T auf niedrigen regei zu legen, so daß die Gatter HZC1T-6 und w1C5-6 einschalten und während der Dauer der Diagrainr.erzeugung, die durch die Anwesenheit des Signals
IAUGrAoTLIiG besticht wird, einen Spannungsabfall an dem Widerstand R6 vcn. niniestens 0,6 Volt zu erzeugen<,
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Schaltung_zur_Erz£U£un£_dör_Abschattung
Die Abschaltung, wie sie in dem hier beschriebenen Anzeigesystera vorgesehen ist, erstreckt sich von der linken Diagrammlinie ζα der Stelle der Datenmarkierung, die einen bestimmten Wert der drei angezeigten Veränderlichen darstellt. Die Bedienungsperson kann dazu einen vcn drei Schaltern einschalten, um eine Abschottung der gewählten Veränderlichen zu erhalten. Die drei Schalter sind in Fig. 5 mit S5, S6 und S? bezeichnet. Wird einer dieser Schalter eingeschaltet, so liegt einer der drei Eingänge des Gatters N5G5-"'^ auf niedrigem Pegel, v/as das Gatter N8O3-11 durchschaltet, ue den Impuls H139? durchzulassen; dies fällt zeitlich in wesentlichen mit der Entstehung des Fernsehsignals für die Erzeugung der linken Diagrammlinie zusammen.· Dadurch wird das aus den Gattern N8O6-6 und !»806-11 gebildete Flip-Flop gesetzt, was das Signal aISüTTäTTüTTS auf niedrigen Pegel" legt und über die Gatter M3C6-6 und Ll306-11 der Fig. 6 bewirkt, daß das Signal 7 auf niedrigen und der Gatterausgang &1204-6 auf hohen Pegel gehen. Dies erzeugt einen Spannungsabfall an R6 von o,45 Volt, der bewirkt, daß der Monitorbildschirm auf die gleiche Helligkeit aufgehellt wird, wie sie zur Darstellung der feinen Diagraminlinien benützt wird.
Die Bits ces Datenwortes, die den V/ert der mit dem Schalter ausgewählten Veränderlichen angeben, sind vor Auftreten des Impulses HI397 dazu benützt worden, einen der drei Datenzähler nach. Fig. 1 auf das Einerkomplement des Datenwertes einzuetellen. Beginnend zus Zeitpunkt, in dem das Signal für die linke Diagramm Ii nie erzeigt wird, erhöhen die Impulse üiii&wZAKLERUEii jeden der drei 1o-3it-Zähier. Erreichen sämtliche Stufen eines Zählers den Zu^:ani "1", se geht das entsprechende Signal DATEIf" A, D/vI£.V B cdir L*aTEIJ G nach Fig. 6 auf hohen Pegel. Dieses Signal \'.ira von einen der Gatter H8C4-3, !."304-6 oder UeG^-8 der Fig. "Z clurcr.jrelassen, ua dis t'lip-rlop I<606-6 und Ν306-Ί1 zurückzustellen., v, ->~.srzh das Signal A3bCriA2I'UIJj und das Signal ? nach Fir· C- auf hohen re^el rslegt werden und die Abschatten3 beenaen.
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Sonstige Schaltungen
Fig· 13 zeigt die Schaltung zur Urzeugung der vertikalen Elektronenstrahlrückführüng. Horizontale Synchronisationsinpulse werden in einem durch 513 dividierenden Zähler gezählt, der aus den Modulen K4G3, LI4O4- und M4C5 aufgebaut ist. Nach dem Zählen von 513 Impulsen HSYIIG werden die Ausgiinre TI5, T16, FT? und T1Ö an das Gatter lVyCA-8 der Fig. 6 angelegt, ua das vertikale Synchronisationssignal zu erzeugen. I'ig. 14· zeigt die logische Schaltung zur Erzeugung der horizontalen und vertikalen Austastimpulse sowie sonstiger Signale einschließlich der Impulse auf den Leitungen 465 und 513·
In Fig.-15 ist die logische Schaltung zur Erzeugung der Impulse
TEIiÖCaiEBüIiKGIST-öiiLv.SCΙΪΕΙΙ und ΑϊΠ[~ΰ7?υϊκΓ~"3 gezeigt. Fig. 16 zeigt die logische Schaltung zur Erzeugung der Impulse H1264·, H1268 und HI27O, die während der jeweiligen Tastlinie bei den Zählwerten 1264, 1268 bzw. 1270 auftreten. Fig. 17 zeigt die logische Schaltung zur Erzeugung der Impulssignale U.L4651 (L513.HI270) und ABTASTUIiG A. In Fig. 18 sind Gatter gezeigt, die in der Schaltung vorgesehen sind, um die erforderlichen logischen 1-Zustände zu erzeugen.
Die folgende Liste typischer Schaltungselemente gibt ein Ausführungsbeispiel an, ohne die Erfindung zu beschränken. In der tabellarischen Darstellung entsprechen die Bezeichnungen M101, H102 usw. den in den Fig. 5 bis 18 verwendeten Bezeichnuncen, wobei auch die Stellen angegeben sind, an denen diese Modulen bei einer wirklichen Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sind.
M1O1 - Motorola - I.IC3C62 Zweier-JK-Flip-Flop M1O2 " 1.IC3OO2 Vierer-IIOR-Gatter mit 2 Eingängen Ü103 " l:C3G15 llAliD-Gatter mit 8 Eingängen 11104- - " - LIC3C10 Zweier-NAIIL-Gatter mit 4
Eingängen
" - I.IC3C26 erweiterung ε fähige s
OR-IiiVEitT-Gatter doppelter Breite mit 2 Einern.'en
" - I.:C3CC2 Vierer-I^Ii-Gntter n.2
11 - LJ3OO5 Dreier-i.'ANü-Ga
mit 3 309815/0926
BAD
M201 - Motorola - HC3O6I Zweier-JK-Flip-Flop M202 - " - MC5062 " " " "
M203 n - MC3O6I " lf ll w
M2Q4 - " - IIC3OIO Zweier-NAIiD-Gatter mit
Eingängen
M2O5 " II1C3OO6 Dreier-AIID-Gatter mit
3 Eingängen
M206 - " - MC3O62 Zweier-J/I-Flip-Flop. M207 " ÜC3O6I " " rt " M208 " MC3OOO Vierer-NAHD-Gatter mit
2 Eingängen
M30I - Motorola - MC3O2O erweiterungsfähiges Zweier-
ΑΝΰ-OR-IlJVERT-Gatter doppelter Breite mit 2 Eingängen
M302 - " - MC3O6I Zweier-JK-Flip-Flop M303 - " - MC3O6I " " " " M304 - " - MG3OO6 Dreier-AIO-Gatter mit
3 Eingängen
II303 - " - HC3026 Zweier-HlID-Leistungsgatter
mit 4 Eingängen
M306 - " - MC3OOO Vierer-HAHD-Gatter mit
2 Eingängen
M307 " UG3OOO " " " "
M308 - " - IIC3OO5 Dreier-NAIIB-Gatter mit
3 iSingängen
M401 - Motorola - MC3025 Zweier-NAND-Leistungsgatter
mit 4 Eingängen
M403 - " - MC953 Zweier-JK-Flip-Flop M404 - " - MC839 durch sechzehn teilender Zähler 11405 - " -. tic839 " " " "
L.'406 - Texas In- SII- Vierer-exclusive-QR-Gatter struments 7486 mit 2 Eingängen
M407 - motorola - MC3062 JJ-KK-Flip-Flop mit AHD-
Eingang
Ü408 - " - UC3OO2 Vierer-NüPi-Gatter mit
2 Eingängen
309815/092G
M501 - Motorola - MC3OOO Vierer -HAND-Gatter mit 2
. Eingängen
M502 - "' - HC3OOO " " !S. 1! "
M503 " MC3OOO " " " " IS
M504 " MC3015 IJAND-Gatter mit 8 Eingängen
M505 - " - MG3OO2 Vierer-HOR-Gätter mit 2 Eingängen
M5O8 - Motorola - IIC3025 Zweier-HAHD-Leisinmgsgatter
mit 4 Eingängen
M6O3 - Motorola - KC3OQO Vierer-NAHD-Gatter mit 2 Eingängen
M6C4 " IiC3005 Dreier-liüiJD-Gatter mit 3 Eingängen
M6O5 - " - MC3OOO Vierer-NAHD-Gatter mit 2 Eingängen
M606 " MC3O26 Zweier-Al^ID-Leistungsgatter
mit 4 Eingängen
M6O8 " MC3025 Zweier-IWlip-Leistraigsgatter
mit 4· Eingängen
II703 " MC3OO2 Vierer-MAIID-Gatter mit 2 Eingängen"
M704 " - MG3OOI
II705 - Motorola ~ MG3OOO Vierer-HAND-Gatter mit 2 Eingängen
M7O6 " 15C3OOO " " " " n "
II707 - " - MC3OOO " " " " " "
M7O8 " MG 3OOO " " " "■ " "
N101 - Motorola - MC3OOO Vierer-lilND-Gatter mit 2 Eingängen
m03 - " - mg3000 " " " n " "
N106 " MG3OOO "
ΝΙΟ? - " - MG3OOO Ir
N108 - " - IvlC3OOO "
W201 - Motorola - MC30&I Zweier-JIC-Flip-Plop
It 13 ts 31 Il
9t fl ti IJ It
I! IS π IS II
N30I - Motorola - I..C3O6I Zweier-JE-Flip-flop
11.503 . " - Ü03000 Vierer-IiiJiD-Gatter mit 2 Zint^ngen
N305 " !.IG500C " " " " " "
' 309815/0926 BAD
22A9U0
N401 - Motorola - MC3015 NAND-Gatter mit 8 Eingängen
N402 " MC5OO2 Vierer-NOR-Gatter mit 2 Eingängen
K406 " MC3O6I Zweier-JK-Plip-Plop
N^07 " MC5OO6 Dreier-AND-Gatter mit 3 Eingängen
N408 - " - MC5015 NAND-Gatter mit 8 Eingängen
N50I - Motorola - MC3OO2 Vierer-NOR-Gatter mit 2 Eingängen
N503 - " - LIC3O6I Zweier-JK-Plip-Plop
.N504 - " - MC3O6I " " " "
N505 - " - MC3O6I " "" " "
N 506 - " - MC3O6I " " " "
N507 - MG3O6I " " " "
N5O8 - " - MC3015 NAND-Gatter mit 8 Eingängen
N601 - Motorola - MC3O6I Zweier-JK-Plip-Plop
N602 - " - tlC 3061 " " " "
N6O3 " MC3OOO Vierer-NAND-Gatter mit 2 Eingängen
N604 - " - MCJOOO " "
N6O5 - " - MC3OOO " "
N606 " MC3OOO " "
N6O7 - " - MC3062 JJ-KK-Plip-Plop mit AND-Eingang
N608 - " - MC3O6I Zweier-JK-Plip-Plop
N702 - Motorola - MCJ061 Zweier-JK-I'lip-Plop
It Il η Il
Il Il Il Il
ti η n Il
N7O3 - Il - MC3061 Il Il Il •1
N704 - Il - WC3061 Il Il It Il
N705 - ti - MC3061 ■t Il Il Il
N706 - Il - MC3061 ti Il Il Il
N707 - Il - iuC3061 Il Il Il Il
N8O3 - motorola - iaC3001
N8C4 " i.IC3000 Vierer-IlAlID-Gatter mit 2 Einsängen
N8O5 " I.IC5005 üreier-IiiJFD-Gatter mit 3 Eingängen
N806 - " - UC3002 Vierer-NOR-Gatter mit 2 Eingängen
N808 " LiÜ3000 Vierer-U/uID-Gatter mit 2 Einyän
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■ '''·»"'■ "' ■ O 'JA** BAD ORIGINAL
Varianten öer_Erfindung
Wie vorher erwähnt, kann der das Schieberegister und die Ring-Verzögerungskette umfassende digitale Datenspeicher durch einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff ersetzt werden« Ein derartiger Speicher, der mit einem Adresszähler zusammenarbeitet, erfordert kein Zirkulieren und Verschieben von Daten«. Vielmehr wird durch periodisches nachführen des Adresszählers nur die Beziehung zwischen der Zähleradresse und den Tastlinien verschoben,, Die Erfindung ist zwar anhand von Datenwerten bei gleichmäßigen Zeitintervallen beschrieben worden; jedoch brauchen die Zeitintervalle nicht gleichmäßig zu sein.
Das tatsächlich beschriebene System umfaßt einen Zähler 35 Synchronisierung und Steuerung der Diagrammlinien sowie Datenzähler 4-1 (Fig. 2). Sämtliche Zähler sprechen auf die gleichen Taktimpulse von der Kristalluhr J2 an., Zwei Zähler werden zwar bevorzugt, aber es ließe sich auch ein einsiger Zähler so steuern, daß er die gleichen Funktionen wie die beiden Zähler durchführt.
In dem beschriebenen System werden Intezisitätsänderungen durch Änderungen in der Helligkeit auf dem. Schirmbild bewirkt» Ein an~ derer Weg, Intensitätsänderungen herbeizuführen, besteht darin, verschiedene Farbphosphorelemente auf einem Farbfernseh-Monitor zu aktivieren» Auch die ¥er?jendung eines solchen Farbferaseh-' Monitors liegt im Bereich der Erfindungβ
Wie ersichtlichj können die Eingabe-Dateraörter, die die gemessene Veränderliche darstellen,, aus einer Anzahl von Quellen stammen. Üblicherweise werden, die gemessenen Veränderlichen in Digitalwörter umgesetzt und zur späteren Wiedergabe sowie bei Bedarf zur Realzeit-Wiedergabe der gemessenen Yex"änderlichen auf kagnetband oder älacnettromiael aufgezeichnet« Ein besonders geeignetes System zur Aufzeichnung und wiedergabe der gemessenen Veränderlichen ist in Fi(;. 19 gezeigt«, Dieses Gyctem erhält neue zur V'irfü-junc utel 'ivie iritenviferte aus einer externen digitalen i/-3i.f;n'juei3e oo« bic- Steuerung 61 und d;»e Kathodenstrahl-Sicht-
:i η ·ϊ j? 15 / G § 2 π
BADOBiGlNAL
gerät 62 für Streifenblattdarstellung gemäß der vorliegenden Er findung sind für den AufZeichnungsbetrieb nicht wesentlich, können jedoch bei Bedarf zur Realzeit-Überwachung.der aufgezeichneten Daten verwendet werden.
Beim Aufzeichnungsbetrieb werden aufeinanderfolgende Datenworte empfangen und in einem von zwei Pufferspeichern 63 und 64 gespeichert. Ist ein Puffer.gefüllt, so startet eine Steuerung 65 eine Bandeinheit 66. Ist das Band auf volle Geschwindigkeit angelaufen, so wird der Pufferspeicherinhalt in einem Zweiphasencode bitweise seriell codiert, wobei dieser Code mit Eigentakt arbeitet, wie es für digitale Einspur-Aufzeichnung erforderlich ist; ist der rufferspeicherinhalt vollständig aufgezeichnet, so wird die Bandeinheit abgeschaltet. Die Code sind dann auf dem Kasset^enband auf[30zeichnet. Die Zweiphasencode-Aufzeichnung ist auch als, Prequenzverdopplungs-Verf ahren bekannt,
".'Während der Aufzeichnung werden weitere ankommende Datenwörter in dem anderen Puffer gespeichert. 1st dieser andere Puffer gefüllt, so wird sein Inhalt codiert und auf dem Band aufgezeichnet. Die Arbeitsweise erfolgt asynchron, wobei die Geschwindigkeit der Datenquelle 60 nur durch das Erfordernis begrenzt ist, daß die Auffüllung eines der Puffer 63, 64 nicht beendet sein sollte, bevor der Inhalt des vorher gefüllten Puffers auf Band aufgezeichnet ist.
Lie Aufzeichnung besteht aus Datenblöcken oder "Sätzen", die Abstände aufweisen, um ein Anhalten und Anlaufen des Bandes zwischen aufeinanderfolgenden Sätzen bei der Y.'iedergabe zu ermöglichen. Bei einer Ausführungform umfaßt jeder Satz 32 Datenwörter zu Je 32 Bits. Zwischen aufeinanderfolgenden Datemvürtern sind kurze Zwischenräume (beispielsweise nn t einer Länge von zwei Bits) vorgesehen, die bei der '.."iedergabe dazu dienen, die Ausbreitung von rehlern über die Datensätze möglichst klein zu machen.
In Abwandlung eier oben beschriebenen .aifZeichnungsmethode kann
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ORIGINAL INSPECTED
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der Pufferspeicher 63 oder 64 mit dem Datenwort geladen werden8 das aus der Anzeige entfernt wurde (vergl. den obigen Abschnitt "Nachführschaltung", Seite ). In diesem FaM kann die Bandaufzeichnung unter automatischer oder manueller Steuerung erfol£en$ so daß die derart erzeugte Aufzeichnung unter Bezugnahme auf die bereits dargestellten Daten aufbereitet werden kann»
Bei der Wiedergabe empfängt die Bandsteuerung ein einmal pro Bild auftretendes Signal (beispielsweise den Impuls VSYNCH gemäß Fig. 6) von der Steuerung 63. Dieses Signal wird entweder direkt oder rückwärts zählend als Befehl verwendet, die Darstellung auf neuesten Stand zu bringen. Auf diesen Befehl hin liest die Bandsteuerung 65 jeweils ein Datenwort aus einem ihrer internen Puffer und erzeugt ein liachfuhr-Bit, das bewirkt, daß die Steuerung 61 die Anzeige in der folgenden Bildzeit auf neuesten Stand nachführt. Sind sämtliche vVörter in dem Puffer gelesen worden, so startet die Bandsteuerung 65 öie Bandeinheit9 liest und decodiert einen Datensatz von dem Band„ schreibt diese Daten bitweise seriell in den Puffer und Mit die Bandeinlieit wieder an. Währenddessen treten weitere ITachführbefehle beim Lesen von Datenwörtern aus dem zweiten Puffer auf, der seinerseits mit neuen Daten von dem Band beschrieben wird, wenn der Lesevorgang beendet ist.
Beim Lesen der einzelnen Bits aus den Pufferspeichern 63 oder 64 bei der Wiedergabe wird an dessen Stelle eine logische 0 geschrieben. Dieses "löschende Lesen" bewirkt, daß die Datenspur in dem auf dem Sichtgerät 62 dargestellten Streifenblatt auf Null zurückgeht, wenn keine neuen Daten verfügbar sind,, um Nachführbefehle auszuführen (z.B. wenn das Ende einer Aufzeichnung erreicht ist). In alternativer Ausführung kann auch jeweils eine logische 1 an die einzelnen Bitstellen geschrieben werden. In diesem rail würde die Datenspur nach rechts aus dem Bild herauslaufen und nicht mehr dargestellt werden, wenn keine neuen Daten zur Verfügung stehen.
.Vie beim Aufzeichnun^svorgang erfolgt auch die Wiedergabe asynchron. Der Streifenblattvorschub (d.h. die Nachführung auf neu-
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eaten Stand) kann jederzeit mittels eines Schalters unterbrochen werden, der Wachführbefehle von der Anzeigesteuerung blockiert.
Das System nach Fig. 19 ist besonders vorteilhaft, da es eine digitale Aufzeichnung von Daten auf einem kompakten und löschbaren Medium und eine Darstellung der aufgezeichneten Daten in analoger Streifenblattform vermittelt. Der bei der Bandaufzeichnung verwendete Zweiphasencode gestattet ein Rückwärtslesen"der Daten ohne Verwirrung. Als alternative Ausführungsform des Systems nach Fig. 19 könnte das Band auch bei der Wiedergabe rückwärts laufen. Die Pufferspeicher könnten dabei wie oben beschrieben geladen werden, aber jedes Wort würde beim Lesen aus dem Puffer invertiert. Die Anzeigesteuerung würde ebenfalls so abgewandelt, daß der jeweils neue Datenwert in der untersten sichtbaren Rasterlinie dargestellt würde und die einzelnen früheren Datenwerfce um jeweils eine Linie in der Darstellung nach oben verschoben wür-
den. Derjenige Datenwert, der vorher in der obersten sichtbaren Rasterlinie zu sehen war, würde aus der streifenblattförmigen Darstellung verschwinden. In diesem Fall würde sich die Strsifenblatt-Darstellung auf dem Sichtgerät beim Rückwärtslesen des Bandes nach oben und beim Vorwärtslesen des Bandes nach unten bewegen.
Ein besonderer Verteil dieses Aufzeichnungs- und Viedergabesysbems besteht darin, daß die digitalen LIagnetaufzeichnungen automatisch lesbar sind, so daß die aufgezeichneten Daten in wirtschaftlicher und bequemer V/eise in einen digitalen Rechner zur Analyse, Berechnung, Modifikation und dergleichen eingegeben werden können, wobei die Ergebnisse bei Bedarf in dem vertrauten Streifenblattformat dargestellt werden.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1.'Verfahren zur graphischen Darstellung einer zeitabhängigen, digital erfaßten gemessenen Veränderlichen in einem sich bewegenden Streifenblattformat in einem Kathodenstrahlröhren-System mit einem intensitätsmodulierten Elektronenstrahl, der die Bildfläche der Röhre längs aufeinanderfolgenden Tastlinien eines Rasterbildes tastet, dadurch gekennzeichnet , daß die Intensität des Elektronenstrahls in einer ersten Tastlinie eines ersten· Rasterbildes an einer Stelle moduliert wird, die die Größe der gemessenen Veränderlichen in einem ersten Zeitpunkt wiedergibt^ daß die Intensität des Elektronenstrahls in nachfolgenden Tastlinien des ersten Rasterbildes an Stellen moduliert \tfird, die die Größen der gemessenen Veränderlichen zu der Reihe nach vorhergehenden · Zeitpunkten wiedergeben, um längs des Streifenblattformates eine die gemessene Veränderliche wiedergebende Verlaufslinie zu erzeugen9 daß die Intensität des Elektronenstrahls ferner in einer ersten Tastlinie eines späteren Rasterbildes an einer Stelle moduliert wird, die die Größe der gemessenen Veränderlichen zu einem zweiten Zeitpunkt wiedergibt«, daß die Intensität des Elektronenstrahls in nachfolgenden Tastlinien des späteren Rasterbildes an Stellen moduliert wird, die die Größe der gemessenen Veränderlichen zu vor dem genannten späteren Zeitpunkt lie-
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    genden Zeitpunkt wiedergeben, und daß die obigen Modulationsschritte für nachfolgende Rasterbilder wiederholt werden, um das besagte sich bewegende Streifenblattformat zu erzeugen.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere gemessene Veränderliche in einem sich bewegenden Streifenblattformat in dem Kathodenstrahlröhren-System dargestellt werden, indem die Intensität des Elektronenstrahls in jeder Tastlinie an mehreren Stellen moduliert wird, die jeweils die Größe einer der gemessenen Veränderlichen zu einem gegebenen Zeitpunkt wiedergeben.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Intensität des Elektronenstrahls in jeder Tastlinie an gleichen Skalenlinien-Stellen moduliert wird, um längs des Streifenblattformats Skalenlinien zu erzeugen, wobei der Elektronenstrahl an diesen Skalenlinien-Stellen auf eine Intensität moduliert wird, die von der Intensität an den die gemessene Veränderliche wiedergebenden Stellen verschieden ist, so daß die Skalenlinien von der Verlaufslinie leicht zu unterscheiden ist.
    ä. Verfahren nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß die Intensität des Elektronenstrahls in bestimmten Tastwerten zugeordneten Tastlinien moduliert wird, um Zeitlinien über das Streifenblattformat zu erzeugen, wobei die Zeitlinien von der Verlaufslinie durch
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    unterschiedliche Intensität der Modulation des Elektronenstrahls unterscheidbar ist.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Intensität des Elektronenstrahls in jeder Tastlinie zwischen einer Bezugsstelle und der die Größe der gemessenen Veränderlichen angebenden Stelle moduliert wird, um eine Darstellung zu erzeugen, die zwischen einer Bezugslinie und der Verlaufslinie aufgehellt ist,
    6. Verfahren zur graphischen Darstellung eines sich bewegenden Streifenblattformats in einem Kathodenstrahlröhren-System mit einem Elektronenstrahlv der die Bildfläche der Röhre längs aufeinanderfolgender Tastlinien tastet, wobei das Streifenblattformat aufeinanderfolgende Werte einer unabhängigen Veränderlichen wiedergibt, sowie mit einer Vielzahl von gespeicherten, digital codierten Datensignalen, die Meßwerte einer abhängigen Veränderlichen wiedergeben, dadurch gekennzeichnet, daß in einem ersten Schritt der unabhängigen Veränderlichen entsprechende Datensignale aufgenommen werden, daß in einem zweiten Schritt die Datensignale gespeichert werden, daß in einem dritten Schritt von dem Zeitpunkt an, zu dem sich der Elektronenstrahl in einer Bezugslage befindet, Taktimpulse gezählt werden, daß in einem vierten Schritt für jede Tastlinie ein erstes Ausgangssignal erzeugt wird, wenn die Taktimpulszahl dem Datensignal für die betreffende Tastlinie entspricht, daß in einem fünften Schritt der
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    Elektronenstrahl beim Tasten von der Bezugslage zu der dem Ausgangssignal entsprechenden Lage auf eine erste Intensität moduliert wird, daß in einem sechsten Schritt der Elektronenstrahl beim Auftreten der einzelnen ersten Ausgangssignale auf eine zweite Intensität moduliert wird, und daß die obigen Schritte für die übrigen Tastlinien des Rasters wiederholt v/erden.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schritte 3 bis 6 für ein späteres Rasterbild wiederholt werden, daß die Intensität des Elektronenstrahls in den Tastlinien des späteren Rasterbildes an Positionen moduliert wird, die dem Ausgangssignal zu Zeitpunkten entsprechen, die hinter den Zeitpunkten des Ausgangssignals für das vorhergehende Rasterbild liegen, wobei die Zeitpunkte des Auftretens des AusgangsSignaIs bezüglich derjenigen Tastlinie versetzt werden, an der das Signal in dem späteren Rasterbild dargestellt v/ird, und wobei ein Endv/ert des Ausgangssignals gelöscht und ein V/ert vom anderen Ende hinzugefügt wird.
    8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einem siebenten Schritt mehrere zweite Ausgangssignale zu vorbestimmten Taktimpulsintervalleu erzeugt werden und daß in einem achten Schritt der Elektronenstrahl beim Auftreten der einzelnen zweiten Ausgangssignale auf eine bestimmte Intensität moduliert wird, um
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    vertikale Skalenlinien längs des Streifenblattformates zu erzeugen.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich net, daß in einem neunten Schritt ein drittes Ausgangssignal in vorbestimmten Intervallen der unabhängigen Veränderlichen erzeugt wird, daß in einem zehnten Schritt das in dem neunten Schritt erzeugte Signal in richtiger Folge mit dem Datenwert der abhängigen Veränderlichen gespeichert wird, und daß in einem elften Schritt der Elektronenstrahl auf eine weitere gewählte Intensität moduliert wird, um horizontale Zeitlinien in dem .Streifenblattformat zu erzeugen.
    10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Intensitäten durch verschiedene Farben auf dem Bildschirm einer Farbkathodenstrahlröhre wiedergegeben v/erden.
    11. System zur Überwachung von gemessenen Veränderlichen, gekennzeichnet durch eine Quelle (60, 65) von die gemessenen Veränderlichen als Funktion der Zeit wiedergebenden digitalisierten Datenwerten, ein Kathodenstrahlröhren-System (62) zur Darstellung der gemessenen Veränderlichen in einem sich bewegenden Streifenblattformat, eine Einrichtung (61) zum Modulieren des Elektronenstrahls der Kathodenstrahlröhre mit -den Datenwerten, wobei der Elektronenstrahl die Bildfläche der Röhre
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    in aufeinanderfolgenden Tastlinien eines Rasterbildes tastet, sowie eine Einrichtung zum Modulieren des Elektronenstrahls zur Erzeugung von Skalen- und 'Zeitlinien in dem sich bev/egenden Streifenblattformat.
    12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennze i ohne t, daß die Quelle für die digitalisierten Datenwerte eine Magnetspeichereinheit (66), eine Einrichtung (63, 64) zur Realzeit-Speicherung der gemessenen Veränderlichen, eine Einrichtung (65) zum Aufzeichnen der gespeicherten gemessenen Veränderlichen auf der Magnetspeichereinheit sowie eine Einrichtung zur befehlsgemäßen Wiedergabe der auf der Magnetspeichereinheit aufgezeichneten, erfaßten Datenwerte als Wiedergaben der gemessenen Veränderlichen und zur Zuführung der Datenwerte an die Intensitäts-Modulationseinrichtung (61) des Kathodenstrahlröhren-Systems (62) umfaßt.
    13. Kathodenstrahlröhren-System zur graphischen Darstellung von gespeicherten Digitaldaten mehrerer gemessener Veränderlicher mit einer Legeregelschaltung für einen rasterlinienartig getasteten Elektronenstrahl und einer Steuerschaltung zur Intensitätsmodulation des Elektronenstrahls, gekennzeichnet durch eine Taktimpulsquelle(32), die die Tastlinien in gleiche Zeitintervalle unterteilt, einen die Taktimpulse aufnehmenden Zähler (33) mit einer Einrichtung zum einmaligen Rückstellen des Zählers während
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    jeder Tastlinie, einen digitalen Datenspeicher (39, 40) zur Speicherung von Daten für die einzelnen gemessenen · Veränderlichen, wobei die Anzahl der Daten für jede Veränderliche der Anzahl der auf dem Schirmbild der Kathodenstrahlröhre (30) dargestellten Tastlinien entspricht, ferner eine Einrichtung, die vor dem Beginn der 'einzelnen Tastlinien einen bestimmten digitalen Datenwert aus dem Speicher auswählt, eine Einrichtung zur Erzeugung eines ersten Ausgangssignals am Zähler, wenn dieser eine dem jeweiligen digitalen Datenwert entsprechende Zahl erreicht, ferner eine auf das erste Ausgangssignal ansprechende Einrichtung zur Intensitätsmodulation des Elektronenstrahls während der jeweiligen Tastlinie und dadurch zur Erzeugung einer die gemessene Veränderliche darstellenden Verlaufslinie, sowie eine Einrichtung zum Nachführen des Datenspeichers nach dem Tasten sämtlicher Tastlinien, wobei die Daten gegenüber derjenigen Tastlinie, an der sie in nachfolgenden Tastungen der Tastlinien dargestellt werden, versetzt werden, ein Datenendwert gelöscht und ein neuer Datenwert am anderen Ende hinzugefügt wird.
    14. System nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Erzeugung eines zweiten Ausgangssignals am Zähler in bestimmten Zählintervallen zur Skalenteilung der einzelnen Tastlinien sowie eine auf das zweite Ausgangssignal ansprechende Einrichtung zur Intensitätsmodulation des Elektronenstrahls auf ein unter-
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    schiedliches Intensitätsniveau und damit zur Erzeugung von Skalenlinien, die von der Verlaufslinie leicht unterscheidbar sind.
    15. System nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Erzeugung eines dritten Ausgangssignals während der Tastung der den jeweiligen Daten entsprechenden Tastlinien sowie eine auf das dritte Ausgangssignal ansprechende Einrichtung zur Intensitätsmodulation des Elektronenstrahls auf ein unterschiedliches Intensitatsniveau und damit zur Erzeugung von Zeitlinien, die von den Verlaufslinien leicht unterscheidbar sind.
    16. System nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Erzeugung eines vierten Ausgangssignals am Zähler bei Auftreten eines bestimmten Bezugs-Zählwertes, eine bistabile Einrichtung, die bei einem früheren Auftreten des ersten oder vierten Ausgangssignals in einen ihrer Zustände und bei einem späteren Auftreten des ersten oder vierten Ausgangssignals in ihren anderen Zustand versetzt wird, sowie eine auf den Ausgang der bistabilen Einrichtung ansprechende weitere Einrichtung zur Modulation des Elektronenstrahls auf ein unterschiedliches Intensitätsniveau und zwar im Bereich zv/ischen dem Bezugs-Zählwert und dem dem jeweiligen digitalen Datenwert entsprechenden Zählwert.
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    17. System nach einem der Ansprüche 13 Ms 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung eines ersten Ausgangssignals an dem genannten Zähler ein weiterer Zähler (41) ist.
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    L e e r s e 11 e
DE2249140A 1971-10-07 1972-10-06 Verfahren und vorrichtung zur streifenblattschreiberaehnlichen darstellung von veraenderlichen mittels kathodenstrahlroehre Pending DE2249140A1 (de)

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