DE2248788C3 - Scharnierartiges Gelenk aus Kunststoff - Google Patents
Scharnierartiges Gelenk aus KunststoffInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein scharnierartiges Gelenk au Kunststoff, dessen Gclenkhälften an eine gereckte, ii
der Gelenkachse liegende Gelenksteile (Filmscharnier angeformt und durch ein liexibles, einen Gelenköff
nungswinkel begrenzendes Band verbunden sind sowii seine Anwendungsmöglichkeiten.
Es ist ein einteiliges scharnierartiges Gelenk au: Kunststoff bekannt (deutsche Auslegeschrift 12 74 464]
mit einer die Gelenkachse bildenden dünnen Gelenkrilli
als Gelenkstelle, welches in seinem mittleren, de; Gelenkachse benachbarten Bereich mindestens zwe
sich parallel nebeneinander und senkrecht zur Gelenk achse erstreckende, durch einen Schlitz getrennt·
Gelenkstreifen aufweist, deren als Gelenkachse dienen de GefenkriHen gegeneinander versetzt sind. Dadurch
daß der eine Gelenkstreifen aus einem als Biegefedei
und einem als Zugorgan wirkenden Abschnitt besteht soll dem Gelenk eine federnde Klappwirkung verlieher
werden. Die Anwendungsmöglichkeiten eines solcher Gelenkes sind indessen beschränkt. So läßt es sich ζ. Β
überall dort nicht ohne weiteres einsetzen, wo dei öffnungswinkel des Gelenkes auf eine bestimmte
Größe begrenzt ist und besonders als Anschlag für ein« solche Begrenzung des öffnungswinkels an siel·
gebräuchliche Mittel aus z. B. Formgebungs- odei Kostengründen ausscheiden müssen.
Auch eine bekannte weitere Ausgestaltung diese; einteiligen Kunststoffgelenkes nach der deutscher
Patentschrift 15 84 029, bei der in der gestreckter Öffnungslage der Gelenkhälften, die zwischen derr
Biegeabschnitt und dem Zugabschnitt des einer Gelenkstreifens befindliche Gelenkrille von der al;
Gelenkachse dienenden Gelenkrille des benachbarter Gelenkstreifens in Zugabschnittsrichtung um einer
geringen Abstand seitlich versetzt liegt, unterliegl dieser Anwendungsbeschränkung und soll lediglich bei
Freigabe ein selbsttätiges Zurückschnappen der Gelenkhälften aus der Schließstellung in die Öffnungsstellung
des Gelenkes bewirken.
Ein weiteres bekanntes Schnappgelenk (OE-PS
2 88 190), das in seiner öffnungs- und Schließbewegung
eine Stellung einnehmen kann, in der die Federungskraft
für die Bewegung zweier Gelenkhälften unwirksam ist unterliegt somit der oben geschilderten Anwendungsbeschränkung.
Außerdem ist ein beide Gelenkhälften verbindendes flexibles Band als Voraussetzung für den
Schnappeffekt dehnbar ausgebildet, was eine Begrenzung des öffnungswinkels nicht zuläßt.
Schließlich ist aus der US-PS 35 16 115 ein scharnierartiges
Gelenk aus Kunststoff bekannt, bei dem zwar der öffnungswinkel durch ein zwei Gelenkhälften
miteinander verbindendes flexibles Band begrenzt ist, bei dem aber die Verbindung jeder Gelenkhälfte beim
Einbau des Gelenks nur durch Einschub und Verrastung in extra erforderlichen Ausnehmungen des Einbaugegenstandes
möglich ist, was die Montage des Gelenks erschwert und die Kosten erhöht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einstückiges scharnierartiges Kunststoffgelenk zu schaffen.
welches selbsttätig seinen öffnungswinkel begrenzt und außerdem rasch, einfach und kostensparend
montierbar ist.
Erfindungsgemäß wird dies mit einem Gelenk der
iingangs erläuterten Art dadurch erreicht, daß das Flexible Band an nur einer Gelenkhälfte angeformt und
mit der anderen Gelenkhälfte über eine Haltevorrichtung mit dem Einbaugegenstand formschlüssig verbindbar
ist.
Die Verbindung zwischen dem flexiblen Band und der anderen Gelenkhälfte über eine Haltevorrichtung, die
gleichzeitig als Befestigungsorgan der Gelenkhälfte für den Einbau dient, hat den Vorteil, daß einmal das
Gelenk seinen öffnungswinkel selbst begrenzt, zum anderen durch entsprechend variable Ausbildung der
Haltevorrichtung beim Verbinden des flexiblen Bandes mit einer Gelenkhälfte entweder ein gewissermaßen
vormontiertes, einbaufähiges Gelenk für einfachen und raschen Einbau erhältlich oder aber durch die Wirkung
der Haltevorrichtung gleichzeitig mit der Bandmontage an der Gelenkhälfte eine formschlüssige Verbindung
dieser Gelenkhälfte mit dem Einbaugegenstand herstellbar ist.
In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung können als
Haltevorrichtung und Befestigungsorgan ein oder mehrere an der nicht unmittelbar an das Band
anschließenden Gelenkhälfte angeformte Spreizdübel vorgesehen sein, sowie eine entsprechende Anzahl in
diese eingreifende, am Band korrespondierend angeformte Spreizbolzen. Dadurch wird der Einbau des
Gelenkes vereinfacht und mit einem Minimum an Einbauzeit, ohne: zusätzliche Befestigungsmittel, kostensparend
eine sichere unlösbare Befestigung des Gelenkes erreicht.
Im einzelnen kann die korrespondierende Anordnung der Spreizdübel und Spreizbolzen verschiedenartig sein;
eine Anordnung, wonach diese in parallelen, jedoch untereinander versetzten Ebenen zur Gelenkachse der
Gelenkhälfte bzw. dem Band zugeordnet sind, hat sich in der Praxis besonders bewährt.
Es hat sich ferner als vorteilhaft gezeigt, daß das flexible Band mit seiner der Haltevorrichtung entgegengesetzten
Seite einstückig an der Gelenkhälfte angeformt ist. Hierdurch ergeben sich weitere Vereinfachungen
bei der Montage des Gelenkes. Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, könnte auch ein mit z. B.
Spreizbolzen bestücktes flexibles Band als separates Einzelteil, z. B. aus einem Kunststoffgewebe, an der
zugehörigen Geienkhälfte angebracht werden. Die mit dem Gelenk einstückige Anordnung läßt sich jedoch
spritztechnisch einwandfrei beherrschen, wobei das mit dem Gelenk aus vorzugsweise thermoplastischem
Kunststoff einstückig gespritzte Band vorteilhaft weitere parallel nebeneinander und parallel zur
Gelenkachse angeordnete gestreckte Gelenkrillen besitzen kann.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung können die zwischen Gelenkstelle und flexiblen Band
angeordnete Gelenkhälfte als Leiste ausgebildet sein derart, daß sie die andere Gelenkhälfte und das Band in
Richtung ihrer Längsachse überragt und ihre freien Enden Befestigungsmittel, ζ. Β angeformte Bolzen
aufweisen. Diese Ausbildung ermöglicht eine gute Zugänglichkeit des Werkzeuges bei der Montage des do
Gelenks.
Für Anwendungsfälle, in denen es darauf ankommt, die Öffnungsstellung des Gelenks zu arretieren, können
in weiterer Ausbildung der Erfindung die nicht unmittelbar an das Band anschließende Gelenkhälfte <λ
und das Band eine gemeinsame Rastvorrichtung aufweisen, durch welche das Gelenk in Öffnungsstellung
Iftshar verrasitet. Zu diesem Zweck kann an der dem
Band zugekehrten Seite der Gelenkhälfte eine Nase angeformt sein, die in Öffnungsstellung des Gelenks in
eine korrespondierend im Band angeordnete Rastöffnung eingreift.
Nach der deutschen Gebrauchsmusterschrift 71 01 773 ist zwar schon ein Kunststoffscharnier
bestehend aus zwei beiderseits an eine dünne, elastisch verformbare Biegezone anschließenden Schenkeln
bekanntgeworden, die eine aus Steckteil und Fassungsteil bestehende Rastvorrichtung tragen, welche beim
Schließen des Scharniers eine lösbare Verrastung der Schenkel herbeiführt. Abgesehen davon, daß aber bei
der Erfindung nicht die Schließstellung, sondern die Öffnungsstellung des scharnierartigen Gelenkes arretierbar
sein soll, dient das bekannte Scharnier einem völlig anderen Zweck und konnte, da es keinen
Öffnungswinkelbegrenzer gibt, auch keine Anregungen für die vorliegende Erfindung geben.
Das scharnierartige Gelenk nach der Erfindung kann besonders vorteilhaft im Fahrzeugbau, z. B. im Automobilbau
angewendet werden. Hier bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Eine dieser Möglichkeiten ist z. B.
die Verwendung des erfindungsgemäßen Gelenks für die Befestigung einer Klappe an der Karosserieaußenwand
eines Kraftfahrzeuges, wie sie zum Verdecken einer Karosserieöffnung benutzt wird, in der sich der
Kraftstoffeinfüllstutzen befindet. Als besonderer Vorteil einer solchen Anwendung ist zu verzeichnen, daß
unerwünschte Korrosionsschäden, wie sie bei der herkömmlichen Verwendung metallischer Scharniere in
der Praxis immer wieder auftreten, sowie auch dadurch gelegentlich verursachte unangenehme Geräuschbildung
bei der Scharnierbetätigung, ausgeschlossen sind.
Eine einfache und zweckmäßige Befestigung des Gelenkes zwischen Klappe und Karosseriewand kann in
weiterer Ausbildung der erfindungsgemäßen Anwendung dadurch erfolgen, daß die als Leiste ausgebildete
Gelenkhälfte mit der Klappe verbunden und die andere Gelenkhälfte mit Hilfe der in entsprechende Ausnehmungen
in der Karosserieöffnung einsetzbaren Spreizdübel durch Eindrücken der Spreizbolzen in die
Spreizdübel an der Karosserie arretierbar ist.
Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in den Zeichnungen dargestellt und anschließend näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein scharnierartiges Kunststoffgelenk in perspektivischer Darstellung,
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung des Gelenkes in teilweise eingebautem Zustand,
Fig.3, 4 eine perspektivische Ansicht des Gelenkes
im eingebauten Zustand in geöffneter und geschlossene!
Stellung,
F i g. 5 das Gelenk im Querschnitt nach Linie V-V ir
Fig. 3,
F i g. 6 das Gelenk im Querschnitt nach Linie VI-VI π F i g. 4,
F i g. 7 die Anwendung des Gelenkes an de Tankverschlußklappe eines Kraftfahrzeuges in perspek
uvischer Darstellung,
F i g. 8 eine weitere Ausführungsform des Gelenkes i perspektivischer Darstellung und
Fig.9 das Gelenk im Schnitt nach Linie IX-IX i
Fig. 8.
Das aus Polypropylen gespritzte erfindungsgemäß scharnierartige Gelenk besteht nach Fig.1. aus de
beiden Gelenkhälften 1, 2, die als abgewinkelte Plati
bzw. Leiste ausgebildet und durch eine in bekannt) Weise zur Erhöhung der Wechselbiegefestigkeit ii
Anschluß an den Spritzvorgang angeformte gereckte Gelenkstelle 3 (Filmscharnier) einstückig verbunden
sind. Am freien Ende der Gelenkhälften 1 sind für die Montage in parallelen Ebenen zueinander versetzt zwei
steckerartig wirkende Spreizdübel 4, 5 (Fig.5, 6) angeformt, die eine mittlere Bohrung 4', 5' aufweisen.
Zur Montage der Gelenkhälfte 2 dienen an deren äußeren Enden angeformte Bolzen 6, 7. An der der
Gelenkstelle 3 gegenüberliegenden Kante der Gelenkhälfte ist fiber ein Filmscharnier 8a ein durch weitere
Filmscharniere 8b, 8c, 8tf flexibel ausgebildetes Band 8
angeformt, dessen freies Ende zwei ebenfalls angeformte Spreizbolzen 9,10 in solcher Anordnung besitzt, daß
die Spreizbolzen bei der Montage des Gelenkes in die Bohrungen 4', 5' der Spreizdübel einführbar sind. Die
Länge des Bandes 8 begrenzt den öffnungswinkel <x des
Gelenkes (F i g. 5,9). Eine Ausnehmung 8' innerhalb des Bandes reguliert die Beanspruchung des Filmscharniers,
dient der Erhöhung seiner Funktionsfähigkeit und bringt gleichzeitig eine Materialeinsparung mit sich.
In F i g. 2 ist der mögliche Einbau des erfindungsgemäßen
Gelenkes veranschaulicht. Mit 11 ist eine teilweise dargestellte metallische Gehäusewand bezeichnet,
die eine nicht näher gezeigte öffnung begrenzt, welche durch eine Tür 12 verschließbar ist.
Zum Einbau der Gelenkhälfte 2 besitzt die Tür zwei etwa um 180° abgewinkelte Lappen 13, 14 mit
Langlöchern 13', 14' (Fig.4), die einen Hohlraum bilden, in den die Gelenkhälfte 2 so eingeschoben wird,
daß deren Bolzen 6,7(Fi g. 1) in die Langlöcher 13', 14'
eingreifen. Anschließend werden die freien Bolzenenden mittels Ultraschallschweißung bei 6' bzw. 7'
»vernietet«. Das mit der Tür nunmehr formschlüssig verbundene Gelenk wird dann mit seinen an der
Gelenkhälfte 1 angeordneten Spreizdübeln 4, 5 in der äußeren Form der Spreizdübel angepaßte öffnungen
15,16 in der Gehäusewand eingeführt, und danach wird das Band 8 — wie gestrichelt dargestellt — in Pfeilrichtung
so bewegt, daß die Spreizbolzen 9, 10 in die Spreizdübelbohrungen 4', 5' eindringen, in die sie fest
eingedrückt werden. Beim Eindrücken spreizen sich die Spreizdübel in den Öffnungen 15, 16 und stellen eine
formschlüssige Verbindung der anderen Gelenkhälfte 1 zur Gehäusewand 11 her.
Ein eingebautes Gelenk zeigen die F i g. 3 und 5 in Offenstellung und die F i g. 4 und 6 in Schließstellung.
ίο Für gleiche Teile sind hierbei — wie in allen
Figuren — gleiche Bezugszeichen gewählt. Die Größe des öffnungswinkels λ wird durch die Länge des
flexiblen Bandes 8 bestimmt.
Die F i g. 7 zeigt ein Anwendungsbeispiel für die Erfindung im Automobilbau. Zwei erfindungsgemäße
Gelenke A, B dienen zur schwenkbaren Befestigung einer Klappe 17, wie sie zum Verschließen einer in der
Fahrzeug-Karosseriewand 18 angeordneten Kammer 19 zur Aufnahme des Kraftstoffeinfüllrohres 20 üblich
ist, mit der Karosseriewand.
In den F i g. 8 und 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen scharnierartigen Gelenkes
dargestellt, das zusätzlich eine Rastvorrichtung aufweist, um das Gelenk in Öffnungsstellung lösbar zu
arretieren. Die Rastvorrichtung besteht aus einer etwa mittig an der dem Band zugekehrten Seite der
Gelenkhälfte 1 angeformten sperriegelartigen Nase 1' und einer korrespondierend am Band 8 angeordneten
Ausnehmung 8", in welche die Nase in der größten
Öffnungsstellung des Gelenkes einrastet und somit diese Stellung arretiert. Bei Betätigung des Gelenks in
Richtung Schließstellung bewirkt der zwischen den Filmscharnieren 8a und 8b befindliche relativ starre
Bandabschnitt die Ausrastung der Ausnehmung 8" aus der Nase Γ und damit die Entriegelung der vorhei
gesperrten Schließstellung.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Scharnierartiges Gelenk aus Kunststoff, dessen Gelenkhälften an eine gereckte, in der Gelenkachse
liegende Gelenkstelle (Filmscharnier) angeformt und durch ein flexibles, einen Gelenköffnungwinkel
begrenzendes Band verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Band (8) an
nur einer Gelenkhälfte (2) angeformt und mit der ι ο
andern Gelenkhälfte (1) über eine Haltevorrichtung mit dem Einbaugegenstand formschlüssig verbindbar
ist.
2. Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Haltevorrichtung und Befestigungsorgan '5
ein oder mehrere an der Gelenkhälfte (1) angeformte Spreizdübel (4, 5) mit einer entsprechenden
Anzahl in diese eingreifenden, am Band (8) korrespondierend angeformten Spreizbolzen (9, 10)
vorgesehen sind. '■'■<>
3. Gelenk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Band (8) mit seiner
der Haltevorrichtung entgegengesetzten Seite einstückig an der Gelenkhälfte (2) angeformt ist.
4. Gelenk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich- as
net, daß das Band (8) weitere parallel nebeneinander und parallel zur Gelenkachse angeordnete gereckte
Gelenkstellen (Filmscharniere 8a, 8b, 8c, 8d) aufweist.
5. Gelenk nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Gelenkstelle (3)
und flexiblem Band (8) angeordnete Gelenkhälfte (2) als Leiste ausgebildet ist derart, daß sie die
Gelenkhälfte (1) und das Band (8) in Richtung ihrer Längsachse überragt und ihre freien Enden Befestigungsmittel,
z. B. angeformte Bolzen (6, 7) aufweisen.
6. Gelenk nach Anspruch 1 und einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Gelenkhälfte (1) und Band (8) eine 41^
gemeinsame Rastvorrichtung besitzen, durch welche das Gelenk (1, 2, 3) in öffnungsstellung lösbar
verrastet.
7. Gelenk nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine an der dem Band zugekehrten Seite der 4i
Gelenkhälfte (1) angeformte Nase (Γ), die in Öffnungsstellung des Gelenks in eine korrespondierend
im Band (8) angeordnete Rastöffnung (8") eingreift.
8. Scharnierartiges Gelenk aus Kunststoff nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch die
Anwendung insbesondere im Fahrzeugbau zur Befestigung einer die Karosserieöffnung (19) für ein
verdecktes Kraftstoffeinfüllrohr (20) abdeckenden Schwenkklappe (17) an der Karosseriewand (18).
9. Anwendung des Gelenkes nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkhälfte (2)
mit der Klappe (17) verbunden und die andere Gelenkhälfte (1) mit Hilfe der in entsprechende
Ausnehmungen (15, 16) in der Karosserieöffnung f>°
(19) einsetzbaren Spreizdübel (4, 5) durch Eindrükken
der Spreizbolzen (8,9) in die Spreizdübel an der Karosseriewand (18) arretierbar ist.
10. Gelenk nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkhälfte (1) plattenförmig
mit im Querschnitt winkliger, insbesondere nahezu rechtwinkliger Form und unterschiedlicher
Schenkellänge ausgebildet ist, wobei der kürzere Schenkel mit seiner dem Scheitel abgewandtei
Kante unmittelbar an die Gelenkstelle (3) anschließt
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722248788 DE2248788C3 (de) | 1972-10-05 | Scharnierartiges Gelenk aus Kunststoff | |
| IT52742/73A IT994327B (it) | 1972-10-05 | 1973-09-25 | Snodo del tipo a cerniera in materiale sintetico |
| AU60722/73A AU479223B2 (en) | 1972-10-05 | 1973-09-26 | Hinge |
| GB4521973A GB1436604A (en) | 1972-10-05 | 1973-09-27 | Hinged joint |
| BR7676/73A BR7307676D0 (pt) | 1972-10-05 | 1973-10-03 | Articulacao tipo charneira de materia sintetica |
| FR7335632A FR2202527A5 (de) | 1972-10-05 | 1973-10-05 | |
| JP11224373A JPS534585B2 (de) | 1972-10-05 | 1973-10-05 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722248788 DE2248788C3 (de) | 1972-10-05 | Scharnierartiges Gelenk aus Kunststoff |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2248788A1 DE2248788A1 (de) | 1974-04-25 |
| DE2248788B2 DE2248788B2 (de) | 1977-05-12 |
| DE2248788C3 true DE2248788C3 (de) | 1977-12-29 |
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