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DE2248054A1 - Elektrophotographisches aufzeichnungsmaterial - Google Patents

Elektrophotographisches aufzeichnungsmaterial

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Publication number
DE2248054A1
DE2248054A1 DE19722248054 DE2248054A DE2248054A1 DE 2248054 A1 DE2248054 A1 DE 2248054A1 DE 19722248054 DE19722248054 DE 19722248054 DE 2248054 A DE2248054 A DE 2248054A DE 2248054 A1 DE2248054 A1 DE 2248054A1
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DE
Germany
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recording material
selenium
arsenic
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tellurium
Prior art date
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DE19722248054
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English (en)
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DE2248054B2 (de
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Hartmut Dipl-Phys Dr Duelken
Gottfried Dipl-Phys Guder
Karl-Heinz Dipl-Phys Dr Kassel
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat, to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/02Charge-receiving layers
    • G03G5/04Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor
    • G03G5/08Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor characterised by the photoconductive material being inorganic
    • G03G5/082Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor characterised by the photoconductive material being inorganic and not being incorporated in a bonding material, e.g. vacuum deposited
    • G03G5/08207Selenium-based

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Description

Licentia Patent-Verwaltungs-G-.m.b.H. 6 Frankfurt/Main 70, Theodor-Stern-Kai 1
Jacobsohn/sc IBE 72/26
19-9.1972 ■ ~~
"ElektrophotograpMsches Aufzeichnungsmaterial"1
Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisch.es Aufzeichnungsmaterial aus einem photoleitenden Mehrstoffsystem, das auf einen leitenden Träger aufgebracht ist»
Elektrophotographische Verfahren und Vorrichtungen hierzu haben in der Vervielfältigungstechnik weite Verbreitung gefunden. Sie beruhen auf der Eigenschaft des photoleitenden Materials, bei Belichtung mit einer aktivierenden Strahlung den elektrischen Widerstand zu ändern»
Nach elektrischer Aufladung und Belichtung mit einer aktivierenden Strahlung läßt sich auf einer photoleitenden Schicht ein latentes elektrisches Ladungsbild erzeugen, das dem optischen Bild entspricht» An den belichteten Stellen findet nämlich eine solche Erhöhung der Leitfähigkeit der photoleitenden Schicht statt, daß die elektrische Ladung über den leitenden Träger - zumindest teilx^eise, jedenfalls aber stärker als an den unbelichteten Stellen - abfließen kann, !fahrend an den unbelichteten Stellen die elektrische Ladung im xfesentlichen erhalten bleibt; sie kann mit einem
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Bildpulver, einem sogenannten Toner, sichtbar gemacht und das entstandene Tonerbild, falls es erforderlich sein sollte, schließlich auf Papier oder eine andere Unterlage übertragen werden.
Als elektrophotographisch wirksame Stoffe werden sowohl organische als auch anorganische Substanzen verwendet. Unter ihnen haben Selen, Selenlegierungen und Verbindungen mit Selen besondere Bedeutung erlangt.
An die mechanischen, optischen, elektrischen und thermischen Eigenschaften eines elektrophotographisch v/irksamen Stoffes werden für,einen erfolgreichen und vorteilhaften praktischen Einsatz verschiedenartige Anforderungen gestellt, die von den bisher bekannten Schichten nur teilweise gleichzeitig erfüllt werden konnten. So ist es zwar bekannt geworden, daß sich die verhältnismäßig geringe elektrophotographische Empfindlichkeit von amorphen Selenschichten, insbesondere im langwelligen Teil des sichtbaren Spektrums oberhalb von 600 mn, durch Zusatz von Tellur erhöhen läßt. Doch v/eisen solche Schichten eine nur geringe Härte und eine gegenüber reinen Selenschichten sogar noch verminderte thermische Stabilität auf, was ihre praktische Verwendbarkeit stark beeinträchtigt.
Es ist weiter bekannt geworden, daß die thermische Stabilität und die Härte von Selen durch Arsenzusatz verbessert werden können. Dieser Arsenzusatz wirkt unter Umständen aber wieder nachteilig euif die elek tr opho to graphische η Eigenschaften des Aufzeichnungsmaterials ein, weil er einen verstärkten Potentialabfall im Dunkeln und innerhalb eines bestimmten Konzentrationsbereiches eine verringerte Lichtempfindlichkeit zur Folge hat. Diese Nachteile ließen sich
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bisher nur durch umständliche und aufwendige Verfahrensschritte wieder beheben, beispielsweise durch Mehrfachdotierung, die zu einer bestimmten Verteilung des Zusatzstoffes in der Selenschicht führt-, oder durch die Verdampfung unterschiedlich dotierter Stoffe gleichzeitig oder nacheinander aus verschiedenen Verdampfern.
Es ist schließlich auch bekannt geworden, bei elektrophotograph!sehen Schichten aus Selen-Iellur-Mischsystemeia, die eine höhere Kristallisationsneigung und dementsprechend eine verringerte Lebensdauer und verschlechterte Haltbarkeit aufweisen, den amorphen Zustand und einen spezifischen elektrischen Widerstand oberhalb von 10 jQ,°cm dadurch zu erhalten, daß dem Chalkogengemisch bis zu 30 Gewichtsprozent von einem oder mehreren Elementen der Gruppe IY b des Periodensystems der Elemente zugefügt werden«. Die Herstellung solcher Schichten mit einem Anteil an Elementen der Gruppe IV b bereitet allerdings Schwierigkeiten, weil sich die Schmelztemperaturen und die Dampfdrücke von Elementen dieser Gruppe, wie Silizium oder Germanium, und die Schmelztemperaturen und die Dampfdrücke der Chalkogene stark voneinander unterscheiden und die Einhaltung eines gleichmäßigen und kontrollierten Konzentrationsverlaufes erschweren.
Es ist auch vorgeschlagen worden, den elektrophotographisch wirksamen Stoffen zur Verbesserung der Empfindlichkeit Elemente der Gruppe V b des Periodensystems der Elemente oder Halogene zuzufügen. Dies bedeutet beispielsweise für Arsen die Zufügung von mehr als 20 Gewichtsprozent, weil erst oberhalb von diesem Konzentrationsbereich eine Verbesserung der Lichtempfindlichkeit eintritt.
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Die Erfindung hat die Aufgabe, ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial herzustellen, das sich sowohl durch eine hohe Empfindlichkeit über den ganzen Spektralbereich des sichtbaren Lichtes als auch durch ein niedriges Restpotential auszeichnet, zugleich aber auch eine solche thermische Stabilität und eine solche Härte aufweist, daß seine praktische Verwendung im Dauerbetrieb ermöglicht wird. Das Aufzeichnungsmaterial soll außerdem die gleichmäßige und reproduzierbare Verteilung der Komponenten in einem möglichst einfachen Herstellungsverfahren gewährleisten.
Diese Aufgabe wird bei einem elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial aus einem photoleitenden Mehrstoffsystem, das auf einen leitenden Träger aufgebracht ist, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Aufzeichnungsmaterial aus einem System aus Selen, Tellur und Arsen besteht.
Als zweckmäßig hat sich herausgestellt, daß der Anteil des Selens mindestens etwa 61,3 % beträgt, während die Anteile des Arsens und des Tellurs etwa zwischen 0,5 und 38,2 %, bevorzugt zwischen 0,5 und 20 % liegen. Die Anteile des Arsens und des Tellurs können dabei gleichmäßig im Aufzeichnungsmaterial verteilt sein. Gegebenenfalls ist es aber auch vorteilhaft, das Arsen und/oder Tellur mit einem Konzentrationsgradienten im Selen zu verteilen.
Man erreicht mit dem elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung sowohl eine Erhöhung der spektralen und der Gesamtempfindlichkeit als auch gleichzeitig eine gute thermische Stabilität und ausreichende Härte der Schichten. Gegenüber solchen Schichten, denen Elemente der Gruppe IV b des Periodensystems zugesetzt werden, zeichnet sich das Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung vorteilhaft durch seine
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leichtere und besser überprüfbare Herstellungsweise aus. Da Selen-Tellur-Legierungen, und Arsen einander näher liegende Schmelztemperaturen und Dampfdrücke aufweisen als Selen-Tellur-Legierungen und Elemente der Gruppe IV b, läßt sich in Aufdampfschichten eine gleichmäßige Verteilung der Komponenten oder auch ein gewünschtes Konzentrationsprofil einfacher und sicherer erzielen, als wenn den Selen-Tellur-Legierungen Stoffe wie Silizium oder Germanium mit stark abweichenden thermischen Eigenschaften zugefügt werden. Bei dem Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung gelingt es dagegen leicht, durch gezielte Temperaturführung bei der Verdampfung und durch entsprechende Wahl der Verdampfungsgefäße bestimmte inhomogene Verteilungen, zum Beispiel eine erhöhte Oberflächenkonzentration des Arsens und eine dadurch verbesserte Oberflächenhärte, zu erreichen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden dem Aufzeichnungsmaterial noch zusätzlich ein oder mehrere Halogene in homogener Verteilung oder gegebenenfalls mit einem Konzentrationsgradienten zugefügt, wodurch ein gegebenenfalls noch vorhandenes Restpotential weiter vermindert wird und Leitfähigkeitsunterschiede, die auf inhomogene Verteilung der Elemente zurückzuführen sind, ausgeglichen werden. Dieser Halogenzusatz liegt in einem Konzentrationsbereich zwischen 1 und 10 000 ppm. Als vorteilhaft hat sich ein Bereich von etwa iO bis 50 ppm erwiesen.
Das Aufzeichnungsmaterial läßt sich sowohl bei Belichtung der freien Oberfläche als auch in solchen Schichtenanordnungen verwenden, bei denen die Belichtung von der Unterseite her. durch einen durchsichtigen Träger erfolgt.
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An einem Ausführungsbeispiel soll das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung noch einmal naher beschrieben sowie ein möglicher Weg zu seiner Herstellung gegeben werden.
Je 88 Gewichtsteile Selen, 10 Gewichtsteile Tellur und 2 Gewichtsteile Arsen, die sämtlich einen für die Verwendung in der Elektrophotographie ausreichenden und geeigneten Reinheitsgrad aufweisen, werden getrennt gewogen und in eine Quarzampulle gefüllt, die darauf bis auf einen Druck .von etwa 10 J Torr evakuiert, zügeschmolzen und in einem Rüttelofen 4 bis 5 Stunden auf 500 0C erhitzt wird. Während dieser Zeit schmilzt der Inhalt zu einem einheitlichen Stoff zusammen. Im Anschluß an die Erwärmung wird die Ampulle in Wasser abgeschreckt. Nach der öffnung der Ampulle wird der zu einer festen Masse erstarrte Inhalt in eine Granuliervorrichtung gebracht und unter einem Schutzgas, beispielsweise unter Argon, wiederaufgeschmolzen und in Wasser granuliert.
Das Granulat wird darauf in kleinen Mengen, z. B. in Mengen von wenigen Gramm, aus länglichen Verdampferschiffchen bei einem Druck von etwa 10~ Torr verdampft. Der Abstand von Verdampfer und Substrat beträgt etwa 17 cm, die Substrattemperatur 60 C. Bei einer Aufdampfrate von etwa 1 /um Schichtdicke je Minute wird die gewählte Schichtdicke nach rund 15 min erreicht.
Das auf diese Weise hergestellte elektrophotographisehe Aufzeichnungsmaterial zeigt gegenüber bekannten Zweistoffsystemen aus Selen und Arsen bzw. aus Selen und Tellur überraschenderweise zwar die Vorteile, die diese Zusätze in Hinblick auf die Verbesserung der elektrophotographischen Eigenschaften von Selenschichten mit sich bringen, ohne jedoch auch gleichzeitig deren Nachteile aufzuweisen. Dies konnte an entsprechenden Blindproben aus 90 Gewichtsteilen
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Selen und 10 Gewichtsteilen Tellur bzw. aus 98 Gewichtsteilen Selen und 2 Gewichtsteilen Arsen bewiesen werden.
So weist das Aufzeichnungsmaterial aus 88 Gewichtsteilen Selen, 10 Gewichtsteilen Tellur und 2 Gewichtsteilen Arsen, das dem oben' angeführten Ausführungsbeispiel für ein Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung entspricht, die gleiche Empfindlichkeitssteigerung wie ein Aufzeichnungsmaterial, aus 90 Gewichtsteilen Selen und 10 Gewichtsteilen Tellur auf. Gegenüber einem Aufzeichnungsmaterial aus 98 Gewichtsteilen Selen und 2 Gewichtsteilen Arsen besitzt es aber eine rund 10 mal höhere Empfindlichkeit.
Das Restpotential des Aufzeichnungsmaterials gemäß der Erfindung - jeweils bezogen auf die Höhe der ursprünglichen Aufladung - ist rund dreimal kleiner als das Restpotential des Aufzeichnungsmaterials aus 90 Gewichtsteilen Selen und 10 Gewichtsteilen Tellur und über zehnmal kleiner als das Restpotential des Aufzeichnungsmaterials aus 98 Gewichtsteilen Selen und 2 Gewichtsteilen Arsen.
Somit werden die Erhöhung der Empfindlichkeit, wie von einem Tellurzusatz bekannt ist, sowie das Restpotential durch den Arsenzusatz nicht nur nicht verschlechtert, sondern eher noch verbessert, während bekanntlich ein Arsenzusatz allein bei gleicher Aufdampftemperatur das Restpotential erhöht. Andererseits ist die thermische Instabilität eines Aufzeichnungsmaterials aus Selen und Tellur, die dessen Verwendung in der Praxis stark einschränkt oder sogar verhindert, bei dem Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung behoben, wie durch eine Differential-Thermo-Analyse bewiesen werden konnte. Hierbei erwies sich das Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung als thermisch völlig stabil und ließ im Gegensatz zu dem Aufzeichnungsmaterial aus 90 Gewichtsteilen Selen und 10 Gewichtsteilen Tellur keine Kristallisationsneigung erkennen.
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In einem weiteren Ausführungsbeispiel, dessen Herstellung dem oben beschriebenen Verfahren entspricht, soll die Anwendungsmöglichkeit des Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung in solchen Fällen gezeigt werden, in denen noch höhere Anforderungen an die Oberflächenhärte des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials gestellt sind, was bekanntlich einen entsprechend hohen Arsengehalt - beispielsweise über 10 % - erforderlich macht.
Ein solch hoher Arsengehalt führt jedoch zu einem sehr hohen Restpotential, was die Güte der mit solchem Aufzeichnungsmaterial hergestellten Kopien beeinträchtigt und daher dessen Anwendung einschränkt oder sogar ausschließt. Mit einem Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung, das in diesem Fall etwa aus 85 Gewichtsteilen Selen, 10 Gewichtsteilen Arsen und 5 Gewichtsteilen Tellur besteht, gelingt es jedoch, einerseits eine hohe Oberflächenhärte des Aufzeichnungsmaterials zu gewinnen, wobei dieses gleichzeitig auch eine sehr gute thermische Stabilität aufweist. Andererseits macht sich der schädliche Einfluß des Arsens auf die Höhe des Restpotentials nicht mehr störend bemerkbar.
So zeigt das angeführte Aufzeichnungsmaterial aus 85 Gewichtsteilen Selen, 10 Gewichtsteilen Arsen und 5 Gewichtsteilen Tellur gegenüber einer Blindprobe aus 90 Gewichtsteilen Selen und 10 Gewichtsteilen Arsen nur den vierten Teil des Restpotentials (bezogen auf die ursprüngliche Aufladehöhe) und zugleich eine etwa zweimal höhere Empfindlichkeit.
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Claims (11)

- 9 - J1BE 72/26 Pat ent ansprüclie
1.J Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial aus einem photoleitenden Mehrstoffsystem, das auf einen leitenden Träger aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsmaterial aus einem System aus Selen, Tellur und Arsen besteht.
2. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des Selens mindestens etwa 61,3 % beträgt.
3. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des Arsens etwa 0,5 bis 38,2 % beträgt.
4-, Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des Arsens etwa 0,5 bis 20 % beträgt.
5. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des Tellurs etwa 0,5 bis 38,2 % beträgt.
6. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des Tellurs etwa 2 bis 20 % beträgt.
7. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 ,bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsmaterial zusätzlich ein oder mehrere Halogene enthält.
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S. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Aufzeichnungsmaterial Halogene in einem Anteil von 1 bis 10 000 ppm enthält.
9. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Aufzeichnungsmaterial Halogene in einem Anteil von 10 bis 50 ppm enthält.
10. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß.das
Aufzeichnungsmaterial Tellur und/oder Arsen und/oder Halogene mit einem Konzentrationsgradienten enthält.
11. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsmaterial auf einen durchsichtigen leitenden Träger aufgebracht ist.
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