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DE2247595C3 - Passives Sicherheitsgurtsystem - Google Patents

Passives Sicherheitsgurtsystem

Info

Publication number
DE2247595C3
DE2247595C3 DE2247595A DE2247595A DE2247595C3 DE 2247595 C3 DE2247595 C3 DE 2247595C3 DE 2247595 A DE2247595 A DE 2247595A DE 2247595 A DE2247595 A DE 2247595A DE 2247595 C3 DE2247595 C3 DE 2247595C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
vehicle
door
seat
seat belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2247595A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2247595B2 (de
DE2247595A1 (de
Inventor
Burckhard Dipl.-Ing. 3183 Fallersleben Strüwe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE2247595A priority Critical patent/DE2247595C3/de
Priority to US401679A priority patent/US3895822A/en
Publication of DE2247595A1 publication Critical patent/DE2247595A1/de
Publication of DE2247595B2 publication Critical patent/DE2247595B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2247595C3 publication Critical patent/DE2247595C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/04Passive restraint systems, i.e. systems both applied and removed automatically, e.g. by movement of the vehicle door

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Auxiliary Drives, Propulsion Controls, And Safety Devices (AREA)

Description

a) der Sicherheitsgurt (6) weist einen von Hand zu öffnenden Verschluß (13) auf;
b) der Gurtverschluß (13) befindet sich in der Höhe der Türfensteröffnung (12);
c) die Betätigungsvorrichtung des Gurtverschlus- sesli3) ist durch die Türfensteröffnung (12) gut
und erreichbar.
Die Erfindung bezieht sich auf ein passives Sicherheitsgurtsystem zum Schutz der Insassen eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, mit einem Schrägschultergurt, der mit einem der Schulter des Fahrzeuginsassen zugeordneten Ende an einem Rahmen einer dem Fahrzeugsitz benachbarten Fahrzeugtür verankert ist und dessen etwa in Fahrzeugmitte befestigtes Ende in einem G jrtaufnuler verankert ist
Ein passives Sicherhei:sgurtsystem dieser Bauart ist beispielsweise aus der GB-PS 1 i 25 232 bekannt Dabei erfolgt das An- und Ablegen des Gurtes mit der Betätigung der Fahrzeugtür, das heißt, der Fahrzeuginsasse braucht dazu nicht mehr selbst tätig zu werden.
Für eine öffnung des Gurtes in einem Notfall ist bei diesem bekannten Gurtsystem jedoch keine Vorsorge getroffen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher darin, ausgehend von einem passiven Sicherheitsgurtsystem der eingangs genannten Bauart die Ausführung zu verbessern und zu vervollständigen und insbesondere dafür zu sorgen, daß ein öffnen der Tür und ein Verlassen des Fahrzeugs durch die Insassen jederzeit möglich ist. Weiterhin soll die Möglichkeit der Befreiung etwa in einem verunfallten Fahrzeug befindlicher Fahrzeuginsassen von außen verbessert werden.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Kombination folgender Merkmale gelöst:
a) Der Sicherheitsgurt weist einen von Hand zu öffnenden Verschluß auf.
t·) Der Gurtverschluß befindet sich in der Höhe der Türfensteröffnung.
c) Die Betätigungsvorrichtung des Gurtverschlusses ist durch die Türfensteröffnung gut sichtbar und erreichbar.
Es ist zwar schon durch die US-PS 35 06 083 ein passives Sicherheitsgurtsystem mit einem als Zweipunkt-Beckengurt oder als Dreipunkt-Gurt ausgeführten Sicherheitsgurt bekanntgeworden, das jeweils einen an der Fahrzeugtür befestigten Gurtaufroller aufweist. Dieses bekannte passive Sicherheitsgurtsystem weist auch bereits einen Gurtverschluß auf, der jedoch im angelegten Zustand des Gurtes etwa vor dem Körper des Fahrzeuginsassen liegt und zugleich eine Vorrichtung zur Längenverstellung des Gurtbandes umfaßt Diese Lage des Gurtverschlusses ist jedoch insofern nachteilig, als bei einem Unfall der relativ kompakte und unnachgiebige Verschlußkörper in die Weichteile des Körpers des Fahrzeuginsassen eindringen und dabei Verletzungen verursachen kann. Außerdem läßt sich dieser Verschluß von außen nur sehr schwer erkennen und erreichen, insbesondere wenn die mit dem Gurt gesicherte Person etwa nach einem Umfall ohnmächtig zusammengesunken ist und mit dem eigenen Körper den Gurtverschluß abdeckt Wenn dann zusätzlich noch als Folge des Unfalles eine bleibende Blockierung der dem Gurtaufroller üblicherweise zugeordneten Sperrvorrichtung eingetreten sein sollte, dann läßt sich auch die Tür nicht mehr öffnen, da sie durch den Gurt festgehalten wird. Eine Befreiung des Fahrzeuginsassen aus dem Fahrzeug wird dann außerordentlich schwierig.
Alle diese Nachteile lassen sich nun durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Sicherheitsgurtsystems vermeiden. So ergibt sich durch den von Hand zu öffnenden Gurtverschluß, der in der Höhe der Türfensteröffnung angebracht ist und eine durch die Türfensteröffnung gut sichtbare und erreichbare Betätigungsvorrich-
tung aufweist, die einfache Möglichkeit der schnellen Gurtöffnung durch, potentielle Helfei-, indem der Gurtverschluß nach Einschlagen des Türfensters oder durch einen gegebenenfalls auch nur sehr kleinen Türöffnungsspalt betätigt werden kann. Die Erfindung nimmt
dabei bewußt eine für eine ständige Betätigung des Gurtverschlusses etwas ungünstigere Position des Gurtverschlusses in Kauf, in der Erkenntnis, daß die ständige Betätigung des Verschlusses wegen des an der Tür befestigten, das heißt passiven Gurtsystems nicht
erforderlich und im Hinblick auf die sich dabei ergebende Gefahr des versehentlichen Nichtanlegens des Gurtes auch nicht erwünscht ist Ein weiterer Vorteil gegenüber bekannten Gurtausführungen ergibt sich dadurch, daß der Gurtverschluß auSerhahj desjenigen Gurtbereiches angeordnet ist, mit dem der Gurt am Körper des Fahrzeuginsassen zur Anlage kommt. Dadurch werden Verletzungen, die sonst bei einem Unfall infolge des Eindringens des Verschlußkörpers in die Weichteile des Fahrzeuginsassenkörpers zu befürchten sind, ausgeschlossen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung enthalten, die ein in der Zeichnung dargestelltos Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Dabei zeigt in schematischer Darstellung
F i g. 1 einen Ausschnitt aus einem Kraftfahrzeug mit einem auf einem Fahrzeugsitz angeschnallten Insassen in einer seitlichen Ansicht und
F i g. 2 diesen Ausschnitt in einer Draufsicht.
In der Zeichnung ist mit 1 ein auf einem Kraftfahrzeugsitz 2 sitzender Fahrzeuginsasse bezeichnet, der mittels eines als Schrägschultergurt ausgebildeten Sicherheitsgurtes 6 festgeschnallt ist. Mit 3 ist der Fahrzeugboden bezeichnet, der vor dem Fahrzeuginsassen
in eine Armaturentafel 4 übergeht Mit 5 ist die Frontscheibe des Fahrzeuges angedeutet. Der Sicherheitsgurt 6 ist mit einem Ende in einem an einem Wellentunnel 8 befestigten Gurtaufroller 7 verankert und mit seinem anderen Ende 9 an dem Rahmen 15 der neben dem Fahrzeugsitz 2 liegenden Fahrzeugtür 10 befestigt Mit 12 ist eine in der Fahrzeugtür 10 eingelassene Türfensteröffnung bezeichnet, während 11 das Lenkrad darstellt. Der Sicherheitsgurt 6 weist in der Nähe seine an
der Fahrzeugtür 10 angebrachten Befestigungspunktes 9 einen Gurtverschluß 13 auf, bei dessen öffnung eine auf der Armaturentafel 4 angeordnete akustische oder optische Warnvorrichtung 14 betätigt werden kann.
In der F i g. 1 ist mit strichpunktierten Linien die Lage der Fahrzeugtür 10 und der Türfensteröffnung 12 angedeutet
Dadurch lassen, sich die erfindungsgemäße Anordnung des Gurtverschlusses und die dadurch erzielbaren Vorteile leichter erkennen. Gemäß der Erfindung soll ja der der Fahrzeugtür 10 zugeordnete Befestigungspunkt S des Sicherheitsgurtes 6 an dem Türrahmen 15 in Höhe der Türfensteröffnung 12 liegen, und in der Nähe dieses Befestigungspunktes soll sich der Gurtverschluß 13 befinden, damit die durch eine Drucktaste oder einen Hebei gebildete Vorrichtung zum Öffnen des Gurtverschlusses von außen durch die Türfensteröffnung 12 betätigbar ist. Somit kann sowohl der Fahrzeuginsasse selbst als auch ein außerhalb des Fahrzeugs befindlicher Helfer im Notfall durch Betätigen des Gurtverschlusses den Sicherheitsgurt lösen, so daß auch im F?.Ue einer Blockierung des Gurtaufrollers 7 die neben dem Fahrzeugsitz 2 liegende Fahrzeugtür 10 geöffnet werden und der auf dem Fahrzeugsitz 2 sitzende Fahrzeuginsasse 1 das Fahrzeug verlassen bzw. geborgen werden kann. · -is
Damit das Anlassen des Fahrzeuges nur bei eingerastetem Gurtverschluß erfolgen kann, weist der Gurtverschluß 13 in bekannter Weise einen Schalter auf, der bei geöffnetem Gurtverschluß den Anlasserstromkreis unterbricht. Ein zweiter an dem GurtverschluB vorgesehener Schalter, der bei öffnung des Gurtschlosses geschlossen wird, verbindet eine optische oder akustische Warnvorrichtung 14 mit einer Energiequelle, also z. B. mit der Batterie des Fahrzeuges. Dadurch wird der Fahrzeuginsasse an das Umlegen des Sicherheitsgurtes erinnert, falls der Gurtverschluß bei laufendem Motor geöffnet oder noch nicht geschlossen worden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Passives Sicherheitsgurtsystern zum Schutz der Insassen eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, mit einem Schrägschultergurt, der mit einem der Schulter des Fahrzeuginsassen zugeordneten Ende an einem Rahmen einer dem Fahrzeugsitz benachbarten Fahrzeugtür verankert ist und dessen etwa in Fahrzeugmitte befestigtes Ende in einem Gurtaufroller verankert ist, gekennzeichnet d u r c h die Kombination folgender Merkmale:
DE2247595A 1972-09-28 1972-09-28 Passives Sicherheitsgurtsystem Expired DE2247595C3 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2247595A DE2247595C3 (de) 1972-09-28 1972-09-28 Passives Sicherheitsgurtsystem
US401679A US3895822A (en) 1972-09-28 1973-09-28 Safety device

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2247595A DE2247595C3 (de) 1972-09-28 1972-09-28 Passives Sicherheitsgurtsystem

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2247595A1 DE2247595A1 (de) 1974-04-04
DE2247595B2 DE2247595B2 (de) 1977-11-17
DE2247595C3 true DE2247595C3 (de) 1985-01-24

Family

ID=5857636

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2247595A Expired DE2247595C3 (de) 1972-09-28 1972-09-28 Passives Sicherheitsgurtsystem

Country Status (2)

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US (1) US3895822A (de)
DE (1) DE2247595C3 (de)

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Also Published As

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Date Code Title Description
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8281 Inventor (new situation)

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