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DE2246400A1 - Verfahren zur herstellung von polyurethanschaumstoffen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von polyurethanschaumstoffen

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Publication number
DE2246400A1
DE2246400A1 DE2246400A DE2246400A DE2246400A1 DE 2246400 A1 DE2246400 A1 DE 2246400A1 DE 2246400 A DE2246400 A DE 2246400A DE 2246400 A DE2246400 A DE 2246400A DE 2246400 A1 DE2246400 A1 DE 2246400A1
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DE
Germany
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hydrolysates
silanes
abs
boiling point
water
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DE2246400A
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English (en)
Inventor
Peter Dipl Chem Dr Huber
Ewald Dipl Chem Dr Pirson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wacker Chemie AG
Original Assignee
Wacker Chemie AG
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Publication date
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Priority to AT810573A priority patent/AT329277B/de
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    • C08J9/0061Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof characterized by the use of several polymeric components
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
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    • C08G77/04Polysiloxanes
    • C08G77/06Preparatory processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08J2375/08Polyurethanes from polyethers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

Verfahren zur Herstellung von Polyurethanschaumstoffen
Die Erfindung "betrifft die Verwendung von bestimmten Organopolysiloxanen als Schaumstabilisatoren bei der Herstellung von Polyurethanschaumstoffen aus Polyäthern,
insbesondere bei Kaltschaumsystemen aus Polyäthern.
Gegenüber den bisher bei der Herstellung von Polyurethanschaumstoffen aus Polyäthern, insbesondere bei Kaltschaumsystemen aus Polyäthern, als Schaumstabilisatoren verwendeten Organopolysiloxanen bzw. Organopolysiloxanblöcke enthaltenden Blockmischpolymerisaten haben die erfindungsgemäß verwendeten Organopolysiloxane insbesondere folgende
Vorteile: Sie sind leichter zugänglich sowie hydrolysebeständig und sie ermöglichen die Herstellung von Schaumstoffen mit gleichmäßiger, weicher Haut ohne darunter, befindliche Blasen und mit Zellen, die offen und weder unerwünscht grob noch unerwünscht fein sind und damit ermöglichen sie die Herstellung von Schaumstoffen ohne Schrumpfung.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Polyurethanschaumstoffen aus Polyäthern mit durchschnittlich mindestens zwei Hydroxylgruppen je Molekül und organischen Diisocyanaten in Gegenwart von Organopolysiloxanen,
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Vernetzungsmitteln, Katalysatoren, Wasser und/oder anderen Treibmitteln als Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß als Organopolysiloxane -Hydrolysate von Gemischen aus
(a) Silanen der allgemeinen Formel H nSiX^n und
(b) mindestens 1 Mol Silanen der allgemeinen Formel R5SiX je Äquivalent I in den Silanen (a),
wobei R eine an das Si-Atom über Kohlenstoff gebundene, aliphatisch^ Gruppe oder Arylgruppe, X ein hydrolysierbares Atom oder eine hydrolysierbare Gruppe und η O und/ oder 1 ist und die Hydrolysate einen Siedepunkt von höchstens 200°C bei 0,1 mm Hg (abs.) aufweisen, verwendet werden.
Zur Herstellung der erfindungsgemäß verwendeten Hydrolysate können Gemische aus jeweils nur einer Art von Silanen (a) und (b), Gemische aus mehr als einer Art von Silanen (a) und nur einer Art von Silanen (b), Gemische aus nur einer Art von Silanen (a) und mehr als einer Art von Silanen Cb), sowie Gemische aus jeweils mehr als einer Art von Silanen (a) und (b) eingesetzt werden.
Durch die Verwendung von mindestens 1 Hol Silan (b) je Äquivalent X in Silan (a) sind die erfindungsgemäß verwendeten Hydrolysate nicht-cyclisch, also linear bzw. verzweigt.
In beiden Arten von Silanen (a) und (b) können die Gruppen R gleich oder verschieden sein. Dasselbe gilt für die hydrolysierbaren Atome X oder für die hydrolysierbaren Gruppen X.
Vorzugsweise sind die aliphatischen Gruppen B solche mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, insbesondere Alkylgruppen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen. Beispiele für solche Alkyl-
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gruppen sind Methyl-, Äthyl, Propyl-, Butyl- lind Tetradecylgruppen. Wegen der leichten Zugänglichkeit ist.der Methylrest als aliphatische. Gruppe R bevorzugt.
Ebenfalls wegen der leichten Zugänglichkeit ist als Arylgruppe die Phenylgruppe bevorzugt.
Wegen der leichteren Zugänglichkeit bzw. weil dadurch besonders gute Ergebnisse "bei der Schaumstoffherstellung erzielt werden, ist als Gruppe R in Silanen der Formel R SiX, die Phenylgruppe und als Gruppe R in den Silanen der Formel R,SiX die Methylgruppe bevorzugt*
Die Art der hydrolysierbaren Atome X oder hydrolysierbaren Gruppen X i^t völlig "bedeutungslos, weil diese Atome bzw. Gruppen bei der Hydrolyse abgespalten werden und die aus diesen Atomen bzw. Gruppen gebildeten Nebenprodukte sich leicht von den Hydrolysat en abtrennen lassen. Deshalb ist lediglich wegen der leichten Zugänglichkeit als X Chlor bevorzugt. Weitere Beispiele für X sind andere Halogenatome als GhIor, Wasserstoff, Methoxy-, Äthoxy- und Acetoxygruppen.
Damit eine möglichst hohe Ausbeute an Hydrolysaten mit einem Siedepunkt von höchstens 2000C bei 0,1 mm Hg (abs.) erzielt wird, ist es "bevorzugt, daß η den Wert 1 hat. Aus dem gleichen Grund werden bei der Herstellung der erfindungsgemäß verwendeten Hydrolysate je Äquivalent X in den Silanen (a) vorzugsweise mindestens 11/3 Mol Silan (b) eingesetzt.
Um möglichst gute Ergebnisse bei der Schaumstoffherstellung zu erzielen, sollten in den Silangemischen, aus denen die erfindungsgemäß verwendeten Hydrolysate herge-
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gestellt werden, je Äquivalent X in den Silanen (a) höchstens 3 WoI Silan (b) vorliegen.
Somit sind als erfindungsgemäß verwendete Hydrolysate solche aus Phenyltrichlorsilan und Trimethylchlorsilan im Mol-Verhältnis von 1:4- bis 1:12 bevorzugt.
Besonders bevorzugt als erfindungsgemäß verwendete Hydrolysate sind solche aus Phenyltrichlorsilan und Trimethylchlorsilan im Molverhältnis von 1:6 bis 1:10.
Es sind jedoch auch z.B. Hydrolysate aus Tetradecyltrichlorsilan und Trimethylchlorsilan im Molverhältnis von 1 : mindestens 3 geeignet, weil das Organopolysiloxan der Formel C14H29Si Bsi(CH5)5"|5 einen Siedepunkt von 1450C bei 1 mm Hg (abs.) und somit auch bei 0,1 mm Hg (abs.) einen Siedepunkt von nicht mehr als 2000C hat.
Die Herstellung der erfindungsgemäß verwendeten Hydrolysate kann in für die Hydrolyse von hydrolysierbaren Siliciumverbindungen an sich bekannter Weise erfolgen. Die Mitverwendung von Hilfsstoffen, wie organischen Lösungsmitteln, ist dabei nicht erforderlich und erfolgt auch vorzugsweise nicht. Es ist jedoch zweckmäßig, die Hydrolysate vor der weiteren Verarbeitung bzw. Verwendung zu neutralisieren, beispielsweise mit Wasser zu waschen, wenn die Hydrolysate Säuren bzw. Basen enthalten.
Vorzugsweise werden die Hydrolysate vor ihrer erfindungsgemäßen Verwendung durch Destillation von nicht destillierbaren bzw. einen Siedepunkt von mehr als 2000C bei 0,1 mm Hg (abs.) aufweisenden Anteilen sowie gegebenenfalls von Siloxanen der Formel (RJSi)2O abgetrennt.
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Bei der Herstellung der Schaumstoffe können die erfindungsgemäß verwendeten Hydrolysate in den gleichen Mengen ein- . gesetzt werden, in denen die bisher als Schaumstabilisatoren verwendeten Organosiliciumverbindungen bei der Herstellung von Polyurethanschaumstoffen aus Polyäthern mit durchschnittlich mindestens zwei Hydroxylgruppen je Molekül und organischen Diisocyanaten in Gegenwart von Vernetzungsmitteln, Katalysatoren, Wasser und/oder anderen !Treibmitteln als Wasser eingesetzt wurden bzw. eingesetzt werden konnten. Es sind dies vorzugsweise 0,2 bis 1,3 Gewichtsteile Hydrolysat je 100 Gewichtsteile Polyäther mit durchschnittlich mindestens' zwei Hydroxylgruppen je Molekül«,
Das erfindungsgemäße Verfahren hat die größte Bedeutung bei Kaltschaumsystemen aus Polyäthern. (Der Ausdruck "Kaltschaumsysteme" oder "Kaltschaum" wird in "Plaste und Kautschuk" 17. Jahrgang, Seite 887/888 verwendet« Kaltschaumsysteme werden auch als "Kaltverschäumung von Polyurethanschaum", wie gemäß DT-AS 20 14 011, und in der angelsächsischen Literatur z.B. als "cold molded urethane flexible foam" bezeichnet, wie gemäß "Journal of Cellular Plastics" Mai/Juni 1972, Seite I34). Bei Kaltschaumsystemem aus Polyäthern war es nämlich mit den bisher dabei als Schaumstabilisatoren verwendeten Organosiliciumverbindungen nicht möglich, Schaumstoffe herzustellen, die gleichzeitig fein- und offenzellig sind, weil die Schäume bereits beim Erreichen des größten Schaumvolumens so stark ausgehärtet sinds daß im Gegensatz zu den Verhältnissen beim konventionellen Heißverfahren (der Ausdruck "konventionelles Heißverfahren" wird in "Kunststoffe - Plastics" 1972, Seite 242, gebraucht) bei der Schaumstoffherstellung die herkömmlichen Organosiliciumverbindungen nicht mehr das Aufreißen der Zellwände bewirken bzw. fördern konnten. "
In den Polyäthern mit durchschnittlich mindestens zwei Hydroxylgruppen je Molekül beträgt bei Kaltschaumsystemem
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das Verhältnis der primären Hydroxylgruppen zu den sekundären Hydroxylgruppen meist mindestens 50:50; es kann bis zu 85:^5 betragen. Die Polyether können verzweigt oder linear sein. ,f
Die organischen Diisocyanate sind bei Kaltschaumsystemen meist Gemische aus 30 bis 70 Gewichtsprozent Diphenylmethan-p p'-diisocynat und 70 bis 30 Gewichtsprozent Toluylendiisocyanat-Isomeren.
Beispiele für Vernetzer bei Kaltschaumsystemen sind 1, Butandiol, 2,3-Butandiol, Triethanolamin, Neopentylglykol, Trimethylolpropen, 3,3'-Dichlor-4, V-diaiiinodiphenylmetban und die Verbindung der Formel CH,CH2C(CH2OCH2CH2OH)5. Die Vernetzer werden vorzugsweise in Mengen von 1 bis 5 Gewichtsteilen je 100 Gewichtsteile Polyäther mit durchschnittlich mindestens zwei Hydroxylgruppen je Molekül eingesetzt.
Beispiele für Katalysatoren bei Kaltschaumsystemen sind insbesondere Aminoverbindungen, die als Katalysatoren bei der Polyurethanschaumstoffherstellung bekannt sind, wie Triäthylendiamin, Ν,Ν,Ν',N'-Tetramethyl-I,3-butandiamin, N1N1N1,N1-Tetramethylethylendiamin, Dimethylethanolamin, Dimethylcyclohexylamin, Triethylamin, Dimethylpiperazin und N-Methylmorpholin.
Ein Beispiel für ein anderes Treibmittel als Wasser ist Monofluortrichlormethen.
Die Herstellung der Schaumstoffe kann im Einstufen ("one shot")· oder im Präpolymerverfahren erfolgen. Das Einstufenverfahren ist wegen des geringen Aufwands: bevorzugt.
Vorschriften für die Herstellung von erfindungSKemäß verwendeten Hydrolysaten
a) Zu einem Gemisch aus 211 g Phenyltrichlorsilan und 432 g
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Trimethylchlorsilan werden tinter Rühren zunächst tropfenweise 70 ml Wasser gegeben, wobei starke Chlorwasserstoffentwicklung zu beobachten ist,'und dann schnell 200 ml Wasser gegeben. Nach kurzem weiterem Hühren wird^ die wäßrige Phase abgegossen. Das Hydrolysat wird mit 200 nal-Portionen Wasser gewaschen, bis das Waschwasser eisen. pH-Wert von 7 erreicht hat. -
Das Hydrolysat wird bei 10 mm Hg (abs.) bis 200°C destilliert, wobei als Produkt 280 g einer farblosen, wasserklaren Flüssigkeit erhalten werden.
b) die unter a) beschriebene Arbeitsweise wird wiederholt mit den Abänderungen, daß als Silangemisch ein Gemisch aus 211 g Phenyltrichlorsilan und 972 g Trimethylchlorsilan eingesetzt und die Destillation bei 5 mm Hg (abs.) durchgeführt wird.
Als Produkt werden 600 g einer farblosen, wasserklaren Flüssigkeit erhalten. .
Vorschrift für die Herstellung einer Yergleichssubstanz
c) Die oben unter a) beschriebene Arbeitsweise wird wiederholt, mit den Abänderungen, daß als Silangemisch ein Gemisch aus 260 g Dxmethyldichlorsilan und 524 g Trimethylchlorsilan eingesetzt und wegen des verhältnismäßig niedrigen Siedepunkts des Hydrolysates die Destillation nur bis 16O°C bei 12 mm Hg (abs.) durchgeführt wird.
Als Produkt werden 200 g einer farblosen, wasserklaren Flüssigkeit erhalten.
Beispiele 1 und 2 und Vergleichsversuche
In ein 2 1-Becherglas werden gegeben:
576 g eines handelsüblichen mit Glyzerin initiierten Polyäthers der verzweigt ist, zu 20 Molprozent aus
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Oxyethylen-; zu 70 Molprozent aus Oxypropyleneinheiten und zum Rest im wesentlichen aus Hydroxylgruppen besteht und folgende Kenndaten aufweist:
Molekulargewicht: 4800 i 300 1 Hydroxylzahl: 35-2
Säurezahl: etwa 0,1 Gew.% Wassergehalt: höchstens 0,1 Gew.% und im Handel unter der Bezeichnung "Desmophen 3900" erhältlich ist (die Bezeichnung "Desmophen 3900" ist ein registriertes Warenzeichen)·
18 g Wasser
24 g Triäthanolamin
6 g Dimethyläthanolamin
30 g Monofluortrichlormethan
6 g Organosiliciumverbindung
Die Bestandteile werden mittels eines hohe Scherkräfte ausübenden, bei 1?40 Umdrehungen Je Minute betriebenen Mischgeräts (im Handel erhältlich unter der Bezeichnung "Lenart Rapid" bei der Fa. Paul Vollarth, Köln, Deutschland) 60 Sekunden vermischt, rasch mit 342 g eines Gemisches aus 60 Gewichtsteilen Diphenylmethan-p,p'-diisocyanat und 40 Gewichtsteilen Mischung aus 80 Gewichtsprozent 2,4- und 20 Gewichtsprozent 2,6- Toluylendiisocyanat-Isomeren versetzt und mittels des oben erwähnten, bei 1740 Umdrehungen je Minute betriebenen Mischgeräts 8 Sekunden behandelt.
Das so erhaltene niederviskose Gemisch wird in eine mit Organopolysiloxan - Elastomer ausgekleidete Kastenform gegossen. Danach setzt innerhalb kurzer Zeit Schaumbildung und Härtung ohne äußere Wärmezufuhr ein. Die Schaumstoffe haben folgende Eigenschaften:
Beispiel Vorschrift Oberfläche Schrumpfung Zellstruktur
1 a gleichmäßige
weiche Haut
keine ,fein und
großer An
teil offen
2 b gleichmäßige
sehr weiche Haut
keine fein u. sehr
großer An
teil offen
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Vergleichs
versuch
Vorschrift Oberfläche Schrumpfung Zellstruktur
I keine Organo-
siliciumverb.
Blasen
unter d.
Haut
merklich'
i
grob
II C weiche
Haut
merklich fein und fast
keine offen
III + ) unregel
mäßige
Haut
stark sehr fein und
zu 100 % ge
schlossen
+) J1Ur die Stabilisierung von Kaltschaumsystemen empfohlene, im Handel unter der Bezeichnung "Y6454-" bei der Fa. Union Carbide Corp., New York, F.Y.,(USA),erhältliche Organosiliciumverbindung.
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Claims (10)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zur Herstellung von Polyurethanschaumstoffen aus Polyäthern mit durchschnittlich mindestens zwei Hydroxylgruppen je Molekül und organischen Diisocyanaten in Gegenwart von Organopolysiloxanen, Vernetzungsmitteln, Katalysatoren, Wasser und/oder anderen Treibmitteln als Wasser, dadurch gekennzeichnet , daß als Organopolysiloxane Hydrolysate von Gemischen aus
    (a) Silanen der allgemeinen Formel RnSiX^n und
    (b) mindestens 1 Mol Silanen der allgemeinen Formel R,SiX je Äquivalent X in den Silanen (a),
    wobei R eine an das Si-Atom über Kohlenstoff gebundene, aliphatische Gruppe oder Arylgruppe, X ein hydrolysierbares Atom oder eine hydrolysierbare Gruppe und η 0 und/ oder 1 ist und die Hydrolysate einen Siedepunkt von höchstens 200°C bei 0,1 mm Hg (abs.) aufweisen, verwendet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , daß als Hydrolysate solche aus Phenyltrichlorsilan und Trimethylchlorsilan im Molverhältnis von 1:4 bis 1:12 verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß als Hydrolysate solche aus Phenyltrichlorsilan und Trimethylchlorsilan im Molverhältnis von 1:6 bis 1:10 verwendet werden.
  4. 4. Verfahren nach Snpruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Hydrolysate vor ihrer Verwendung durch Destillation von nicht-destillierbaren bzw. einen Siedepunkt von mehr als 2000C bei 0,1 mm Hg (abs.) aufweisenden Anteilen abgetrennt werden.
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  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Hydrolysate vor ihrer Verwendung durch Destillation von nicht-destillierbaren bzw. einen Siedepunkt von mehr als 200°C bei 0,1 mm Hg (abs.) aufweisenden Anteilen sowie Siloxanen der Formel O abgetrennt werden»
  6. 6. Verfahren zur Herstellung von Polyurethanschaumstoffen mit Kaltschaumsystemen aus Polyäthern mit durchschnittlich mindestens zwei Hydroxylgruppen ,je Molekül und organischen Piisocyanaten in Gegenwart von Organopolysiloxanen, Vernetzungsmitteln, Katalysatoren, Wasser und/ oder anderen Treibmitteln als Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß als Organopolysiloxane Hydrolysate von Gemischen aus
    (a) Silanen der allgemeinen Formel R SiX^_n und - (b) mindestens 1 Mol Silanen der allgemeinen Formel RJSiX je Äquivalent X in den Silanen Ca),
    wobei R eine an das Si-Atom über Kohlenstoff gebundene, aliphatische Gruppe oder Arylgruppe, X ein,hydrolysierbares Atom oder eine hydrolysierbare Gruppe und η 0 und/ oder 1 ist und die Hydrolysate einen Siedepunkt von höchstens 2000C bei 0,1 mm Hg (abs.) aufweisen, verwendet werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß als Hydrolysate solche aus Phenyltrichlorsilan und Trimethylchlorsilan im Molverhältnis von 1 bis ,1:12 verwendet werden.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß als Hydrolysate solche aus Phenyltrichlorsilan und Trimethylchlorsilan im Molverhältnis von 1:6 bis 1:10 verwendet werden.
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  9. 9. Verfahren nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Hydrolysate vor ihrer Verwendung durch Destillation von nicht-destillierbaren bzw. einen Siedepunkt von mehr als 200?C bei 0,1 mm Hg (abs.) aufweisenden Anteilen abgetrennt werden.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 6 bis 91 dadurch gekennzeichnet , daß die Hydrolysate vor ihrer Verwendung durch Destillation von nicht-destillierbaren bzw. einen Siedepunkt von mehr als 2000C bei 0,1 mm Hg (abs.) aufweisenden Anteilen sowie Siloxanen der Formel O abgetrennt werden.
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