DE2246345C3 - Verfahren zur Herstellung von praktisch ausblUhungsfreien Gipsprodukten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von praktisch ausblUhungsfreien GipsproduktenInfo
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- DE2246345C3 DE2246345C3 DE19722246345 DE2246345A DE2246345C3 DE 2246345 C3 DE2246345 C3 DE 2246345C3 DE 19722246345 DE19722246345 DE 19722246345 DE 2246345 A DE2246345 A DE 2246345A DE 2246345 C3 DE2246345 C3 DE 2246345C3
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B11/00—Calcium sulfate cements
- C04B11/02—Methods and apparatus for dehydrating gypsum
- C04B11/024—Ingredients added before, or during, the calcining process, e.g. calcination modifiers
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Description
Ciipsprodukte werden bekanntlich durch Wasserauf-
!lahnv: aus wasserarmeren, abbindefähigen Calciumsui
falen hergestellt. Als Gipsprodukte werden die gipshaltigen Produkte verstanden, die sowohl vorgefertigt
werden, wie /um Heispiel Ciipskartonplatten. Zwischen-Wandplatten,
Deckenplatten etc.. .ils auch Produkte, die
erst an eier Baustelle nach Wasser/ugabe zum Beispiel
aus Maschinenput/en. llandpiit/en, Spachtelmassen. Klebemittel oder dergleichen durch Abbinden entstanden
sind.
In allen I allen der Verwendung von Gipsprodi'kicn
ist es notwendig. daU diese unter Ausbildung einer
einwandfreien Oberflache trocknen, da nur eine solche
Oberfläche ohne zusätzlichen technischen Aufwand veredelt werden kann, wie beispielsweise durch das
Aufbringen von Anstrichen. Tapeten, l-'liesen oder
anderen lieschichtiingen. Bei Verbund-Ciipsprodukten.
VMC zum Beispiel Gipskartonplatte!!, können Ausbin
hungen die Haftung des Kartons auf dem (iipskcrn
stören.
!lei Ciipsprodukten sowohl natürlicher als auch
s\nilictisi her Herkunft ist ledoch oftmals beobachtet
worden, d.iM beim Austrocknen des ( iipsprodiiktes an
dessen ()berfl.iche Ausbliihiingen auftrelen. I Im derarli
i;c, mit 'Vishliihungen behaftele ()bi rft.ic Ihti weiter
'.eicdeln /11 koMiieti. müssen diese .Ausbliihiingen durch
.lulweti.hge und /iis.ii/hche technische Maßnahmen
eritlernt werJcn ( )(l komieu de'.irUiie Oberflächen
.ibi'i iilu'i ti.M!|il iiii'hl weiter veredelt werden, da
ti.ii hilt iMi'cnil.· I ein !ltigkeil weilen· Aiisbliiliiingcn
l»cu 11 kl ii in I I 1 Ji 11. Ii eine dauer hai le I Ic si hu lining der
< ihr; Hai ti- ·'■ :'e!ti>v kneten Gipsprodukles im hl
Analytische Untersuchungen der Ausblühungen haben gezeigt, daß es sich bei diesen Ausblühungen
vornehmlich um Natriumverbindungen handelt. Andererseits ist bekannt, daß sowohl in natürlichen als
auch in synthetischen Calciumsulfaten Natriumverbindungen enthalten sein können, die zu den beschriebenen
störenden Ausblühungserscheinungen führen.
Es ist daher bereits versucht worden, diese Natriumverbindungen aus den Rohgipsen zu entfernen. In erster
Linie sind dazu technologische Maßnahmen empfohlen worden, bei denen der zu reinigende Gips mit Wasser
vermischt und unter den verschiedensten Bedingungen, wie beispielsweise Wassermenge, Temperatur, Verweilzeit, mechanische Behandlung und dergleichen gewaschen wird. Dieser Waschvorgang kann bei synthetischen Calciumsulfaten technisch möglich sein und wird
auch bei natürlichen Calciumsulfaten, zum Beispiel durch Berieselung, durchgeführt, ist aber unwirtschaft
lich und aus technischen Gründen unerwünscht. Insbesondere die synthetischen Calciumsulfate enthal-
1* ■. uu*.
behandlungen nicht zu entfernen sind. Der Gehalt an solchen Natriumverbindungen ist wesentlich von den
Entstehungs- und Vorbchandlungsbvdingungcn eines solchen Calciumsulfais abhängig. So kann beispielsweise
bei der Phosphorsäureherstellung aus Rohphosphat und Schwefelsäure eine schlecht auswaschDarc Krisiallform
des Gipses oder ein Gips entstehen, bei dem das Natrium in das Kristallgitter eingebaut und dadurch
dem Waschvorgang überhaupt nicht zugänglich ist. Fs ist auch eine unterschiedliche Auswaschbarkeit der in
dem Gips enthaltenen Natriumsalze festzustellen, die offenbar von der Art des Phosphorsäureprozesses
abhängig ist, der bekanntlich so geführt werden kanu,
daß der Gips im Verfahren zunächst als Halbhydratoder als Dihydratgips anfällt.
Andererseits ist bekannt, abbindefähigen Gipsen anorganische Verbindungen, wie beispielsweise Kaliumoder
Fisensulfat. Calciumhydroxid oder chlorid als Anreger zuzusetzen. Weiler ist aus der britischen
Patentschrift 4 84 J04 bekannt, die Plastizität eines
Gipses, der keralinhaltige Zusätze als Verzögerer enthält, dadurch /u erhöhen, daß diesem Clips geringe
Mengen an Alkali- oder F.rdalkaiisalzeii von mono- bis
tribasischen organischen Säuren zugemischt werden.
Unabhängig davon ist aber auch bereits festgestellt worden, daß das Vorhandensein von Nalriumvcrbm
düngen in einem Calciumsulfat, gleichgültig, ob diese
Natriumverbindungen 111 auswaschbarer oder in nichtauswaschbarer Form vorliegen, im Anschluß an den
Abbindeprozeß zu Aiisblühungen führt.
Heim trockenen Urennpro/eß wird keine Natriumverbindung
entfernt oder ahgeineben. Da sich aber beim Abbindevorgang eines C'alciumsiilfales dessen
Kristallgitter verändert, werden die darin eingeschlosse
neu Natriumionen frei und losen sich in dein freien
Wasser, das in dem betreffenden C iipsprodiikt noch
enthalten ist. Wenn .ms dieser Lösung an der Oberfläche
des Gipsproduktes Wasser verdampft, kristallisiert infolge ilbersiiltigiing die darm enthaltene Nairiimivcr
I)IIi(IiIiIg al'·. Aiisbluhuiig ,ins. Selbstverständlich kann es
sich hier am Ii um ein Gemisch von N.itt iiiinvei biiiduii
gen untereinander und mit anderen wasserlöslichen
Vei hinduiigen handeln
Irotzdeiii besi lireibl die Ir.inzoMselu· l'alenlsi hull
/" /1MlM ein Veif.ihien /111 I lei stelliiiu1 um Gipspm
Juklen bei Jenen die llildunr μ li.ullu her Kristalle
μ rliinJeit werdi H soll /;i die-.eüi /-.'.ei k sollen den
abbindefähigen Calciumsulfat vor oder nach dem Kochen Salzsäure, deren Derivate und insbesondere die
Chloride des Calciums oder des Bariums zugesetzt werden. Hierzu wird erläutert, daß sich das Calcium-
bzw. Bariumchlorid mit Natriumsulfat, das in dem Gips
enthalten sein kann, zu Calcium- bzw. Bariumsulfat und wasserfreiem Natriumchlorid umsetzt, das sich in den
Poren des Gipsformteils ablagert, ohne dieses zu sprengen. Diese Auslegung des technischen Geschehens
mag für Abbinden des Gipses zutreffend sein. Bei längerer Standzeit des Formteils wird dieses Natriumchlorid
durch das in dem Gips noch vorhandene freie Wasser gelöst und verursacht Ausblühungserscheinungen.
Aus der australischen Patentschrift 2 31378 ist ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung von Gipsformteilen
bekannt, nach dem dem Gips Ammoniumborat und ein lösliches anorganisches Sulfat zugesetzt werden.
Der Zusatz von Ammoniumborat zu Calciumsulfaten ohne alkalische Zü'Htze führt jedoch zu Ausblühungen
von Ammoniumsuliat, das durch die doppelte Umsetzung
zwischen Ammoniumborat und Calciumsulfat entsteht. Bei alkalisch gestellten Calciumsulfaten hat der
Zusatz von Ammoniuniborat eine Ammoniakentwicklung zur Folge, die in einer mehr oder weniger
unkontrollierbaren Umsetzung entstehen. Auch auf diese Weise können Salze gebildet werden, die
anschließened aus dem Gipsformteii ausblühen.
F.s ist auch bereits versuch: worden, das Ausblühverhalten
von Gipsprodukten durch andere Zusätze zu
beeinflussen. So wird m der Deutschen Ausiegeschriit
12 24 190 empfohlen, den Calciumsulfaten aluminat- oder silikathaltige hydraulische oder !utenthydraulisehe
Materialien zuzugeben. Aber auvh hier ha', sich ergeben,
daß die Zugabe alkalischer Substanzen as Ausblühvcrhalten in unerwünschter Weise fördert. Da aber
Buugipsc oft als alkalisch reagierende Mörtel verarbeitet
werden, ist insbesondere eine Verhinderung solcher Ausbildungen im alkalischen Bereich notwendig.
I-.s ist demzufolge nach einer technisch einfachen
Möglichkeit gesucht worden, diese Aiisblühtingen eines
Natriumverbindungen enthaltenden Calciumsulfates mit Sicherheit zu vermindern oder ganz unmöglich zu
machen.
Ks ist ein Verfahren zur Herstellung eines praktisch
ausblühungsfreicn Gipsproduktcs aus Natriumverbindungen
enthaltendem Calciumsulfat durch Zusatz von Sauren oder Salzen gefunden worden. Danach werden
den Calciumsulfaten vor dem Abbinden Sulfaminsäure. Calciumnitrat. Calcitimsulfamat, Calciiimfumarat und/
oder Calciuingjutamat ein/ein oder im Gemisch
zugesetzt.
Zur Durchführung ties Verfahrens der Lrfimlung
können Natriumverbindungen enthaltende Calciumsulfate aus natürlichen Vorkommen oder aus synthetischer
I lerkiinft eingesetzt werden.
Calciumsulfate synthetischer I lerkiinft sind iiil-isi
solche, die bei chemischen Verfahren als Abfallprodukte anfallen. Derartige Calciumsulfate entstehen heispiels
weise bei der Herstellung von Phosphorsäure durch I Itnsel/iing von Rohphosphat mit SihwcfelsMiire. S1
fallen aber auch bei anderen gmllici hiiisi h betriebene
Prozessen an, /um Beispiel bei der Herstellung v Ameisensäure oder Zitronensäure sown· In.· ι d
I Ium wassci slolltu'i 'stellung ,ms I lullspal Im
Πιιπ'hliihrung des Verfahrens ist es ohne Iteileiiiiing. in wi'li her ll\ilr.ilsiiife das ( akunnsiillat wulirgt |tei Volliefen um I lalhhvdt atuips mici \nh\i|ril isi außerdem die Entstehungsweise ohne Bedeutung, ob diese Calciumsulfate oder deren Gemische durch Brennen, in Salz- oder Säurelösung oder unter Druck entstanden sind.
Πιιπ'hliihrung des Verfahrens ist es ohne Iteileiiiiing. in wi'li her ll\ilr.ilsiiife das ( akunnsiillat wulirgt |tei Volliefen um I lalhhvdt atuips mici \nh\i|ril isi außerdem die Entstehungsweise ohne Bedeutung, ob diese Calciumsulfate oder deren Gemische durch Brennen, in Salz- oder Säurelösung oder unter Druck entstanden sind.
Erfindungsgemäß kann der Zusatz der genannten Säuren oder Salze vor und/oder während der
Herstellung abbindefähiger Calciumsulfate, beispielsweise vor Eintragen in das Brennaggregat und/oder
während des Brennvorganges, erfolgen, um :las
ίο Ausblühen von Natriumsalzen während des Aushärtens
des aus solchen Calciumsulfaten erhaltenen Gipsproduktes zu verhindern.
Die gleiche Wirkung wird erreicht, wenn diese Säuren bzw. Salze nach der Fertig·, teilung des abbindefähigen Cainiumsulfats bzw. nach Fertigstellung abbi.idefähiger Mischungen von Calciumsulfaten dickem zugesetzt
werden. Generell ist der Zeitpunkt der Zugabe dieser Verbindungen beliebig, solange dies vor dem Beginn des
Abbindens des herzustellenden Gipsproduktes ge-
:u schieht. Die Zusatzmenge soll dabei 0,05 bis 5,0 Gew.-%,
vorzugsweise 0,1 bis 1,5 Gew.-% — bezogen auf die Gipsmenge — betragen.
Anstelle der angeführten Salze können jedoch auch äquimolare Mengen der freien Säuren und einer
>s neutralisierend wirkenden anorganischen Verbindung,
wie CaO, Ca(OH)2 oder CaCC)j, eingesetzt werden, die
mit der Säure zu dem gewünschten Salz, reagiert.
Die erfindungsgemäßen Zusätze können dem Calciumsulfat als Feststoffe zugemischt werden. Es ist aber
v) auch möglich, die Zusätze zusammen mit Wasser in
Form einer Lösung ouci Suspension mil dem Calciumsulfat
zu vermischen. In dieser Form können die Zusätze auf das, vorzugsweise bewegte. Calciumsulfat aufgesprüht
werden. Die vorerwähnten Lösungen bzw.
is Suspensionen der Zusatzmittel können auch als Anmachwasscr verwendet werden, das dem Calciumsulfat
vor dessen Verarbeitung zugesetzt wird. In allen Fällen ist eine möglichst gleichmäßige Verteilung der
Zusatzmittel in dem Calciumsulfat anzustreben.
(1 Durch die erfindiingsgemäfJ anzuwendenden Zusätze
wird die Bildung von Ausblühungen beim Erhärten und trocknen von Gipsprodukten, die aus Natriumverbindungen
enthaltenden Calcrimsulfateri hergestellt worden
sind, praktisch vollständig verhindert.
Is Selbst bei mehrmaliger Wiederbefcuchtung der
erfindungsgemäß erzeugten Gipsprodiikic lallt sich eine
erhebliche Verminderung der Aiisbhihungcn gegenüber
Ciipsprodiikten ohne Zusätze oeobachten Nachstehend wird du", technisch vorteilhafte Wirkung
-,'· der erfindungsgemäßen MaUnahnen anhand eines
Beispiels gezeigt.
B e 1 s ρ 1 e I
Ls wird ein Natriumverbindungen enthaltendes ss ( alcnimsulfat ν er wendet, das aus einem Calciumsulfat
l)ih\ dr.11 ei br.in 111 ist. das hei ι Ir 1 I lcrslclliing von I'Ims
pho'sanre .ms Rohphosphat und Si hwi lels.iure an;.re
fallen ist. i).] die Natrium enthaltenden Ausbluhiiii
gen bei Ciipsprodiikten erfahrungsgemäß in Gegen wall
vom Calciumhydroxid starker her ν orlr el en. werden d'. m
('iiloiiiiisiilf;il um uiniliiTi'in iilrw "/» ( .ilniinihvilio
χ id ζ υ ge m ι se Ii I I).is Call iumsiill.it wird dann mit einem
W.isserverlialtnis von O./r>
mit VVasser angemai ht (las
die in Libelle I genannten /iisaize in den glen hlalK
II angegebenen und auf die cuigesi't/ie CaIi'i'iinsulfatun 1U
ge bezogenen Mengen enthalt
Aus dem angem.ii.hten ( al· miiiimiII.ii ueidin * ■ i|·■.
piismeii geturnt! und i'elioi kiiet Die Aiisbluhuii.'i '
werden durch dreimaliges Befeuchten und Trocknen der Gipsprismen hervorgerufea Zur Bestimmung der in
diesen Ausblühungen enthaltenen Natriummengen werden die Ausblühungen von den Gipsprismen
abgewaschen und der NajO-Gehalt des Waschwassers flammenphotometrisch festgestellt.
Es werden folgende Ergebnisse erhalten:
Es werden folgende Ergebnisse erhalten:
| Zusatzmittel | Zusatzmenge | % Na.'O | Davon |
| (Gew.-% | im | ausge | |
| bezogen auf | Calcium | blüht | |
| Calciumsulfat) | sulfat | (i/o) | |
| Ohne Zusatz | 0,14 | 70-88 | |
| Calciumnitrat | 1.2 | 0,14 | 1,0 |
| Calciumglutamat | 1,9 | 0,14 | 35 |
| Calciumfumarat | 0,5 | 0,14 | 63 |
| Calciumsuifamat | 1,2 | 0,14 | 4,4 |
| Sulfaminsäure | 0.4 | 0,14 | 16,0 |
Die in dieser Tabelle angegebenen Werte zeigen, daß die N atriumsalz-Ausblühungen durch die erfindungsgemäßen
Maßnahmen wesentlich reduziert werden und die eingangs erwähnten Schädigungen der Oberfläche
von Gipsprodukten nicht mehr bewirkt v.erden.
Den Calciumsulfaten können selbstverständlich die üblichen Zuschlagstoffe, wie beispielsweise Sand,
Perlite, Vermikulite, Kalkstein und/oder Verzögerer, Haftvermittler, Plastifizieren Schaummittel und dergleichen
zügernischt werden. Diese Zusätze ändern nicht1;
an der Wirkungsweise der erfindungsgemäß einzusetzenden Zusatzmittel.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung eines praktisch ausblühungsfreien Gipsproduktes aus Natriumverbindungen enthaltenden Calciumsulfaten durch
Zusatz von Säuren oder Salzen, dadurch gekennzeichnet, daß den Calciumsulfaten vor
dem Abbinden Sulfaminsäure, Calciumnitrat, Calciumsulfamat, Calciumfumarat und/oder Calciumglu-
tamat einzeln oder im Gemisch zugesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Calciumsulfaten die Zusatzmittel
in Mengen von 0,05 bis 5 Gew.-% — vorzugsweise 0,1 bis 1,5 Gew.-°/o — zugesetzt werden. is
3. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Calciumsulfaten anstelle
der Salze äquimolare Mengen an Salpetersäure, Sulfaminsiiure, sowie Fumarsäure und einer neutralisierend
wirkenden anorganischen Calciumverbin- ;,i dung /ugescUi werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ah neutralisierend wirkende anorganische
Verbindung Oxide, Hydroxide oder Carbonate des Calciums eingesetzt werden. :>
5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Calciumsulfat die Zusätze
als Feststoffe zugemischt werden.
b. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Calciumsulfat die Zusätze \o
zusammen mit Wasser zugemischt werden.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE19722246345 DE2246345C3 (de) | 1972-09-21 | 1972-09-21 | Verfahren zur Herstellung von praktisch ausblUhungsfreien Gipsprodukten |
| FR7330926A FR2200218A1 (en) | 1972-09-21 | 1973-08-27 | Inhibiting efflorescence of plaster articles - contg sodium cpds by adding certain salts before setting |
| NL7312273A NL170944C (nl) | 1972-09-21 | 1973-09-06 | Werkwijze voor het maken van een met behulp van natriumverbindingen bevattend calciumsulfaat verkregen gipsprodukt, dat vrijwel geen uitslag vertoont. |
| BE135828A BE805068A (fr) | 1972-09-21 | 1973-09-20 | Procede de fabrication de produits en platre non efflorescents et produits conformes a ceux obtenus |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722246345 DE2246345C3 (de) | 1972-09-21 | 1972-09-21 | Verfahren zur Herstellung von praktisch ausblUhungsfreien Gipsprodukten |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2246345A1 DE2246345A1 (de) | 1974-04-11 |
| DE2246345B2 DE2246345B2 (de) | 1977-06-08 |
| DE2246345C3 true DE2246345C3 (de) | 1979-09-20 |
Family
ID=5856958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722246345 Expired DE2246345C3 (de) | 1972-09-21 | 1972-09-21 | Verfahren zur Herstellung von praktisch ausblUhungsfreien Gipsprodukten |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| BE (1) | BE805068A (de) |
| DE (1) | DE2246345C3 (de) |
| FR (1) | FR2200218A1 (de) |
| NL (1) | NL170944C (de) |
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|---|---|---|---|---|
| US4126599A (en) * | 1976-02-26 | 1978-11-21 | Mizusawa Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha | Water-resistant shaped structure of gypsum and process for production thereof |
| DE2721299A1 (de) * | 1977-05-12 | 1978-11-23 | Hoechst Ag | Verfahren zur verhinderung oder beseitigung von verfaerbungen an waenden aus gipswandbauplatten |
| DE2747921A1 (de) * | 1977-10-26 | 1979-05-03 | Hoechst Ag | Verfahren zur herstellung von waessrigen calciumsulfat-halbhydrat-suspensionen und deren verwendung |
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-
1972
- 1972-09-21 DE DE19722246345 patent/DE2246345C3/de not_active Expired
-
1973
- 1973-08-27 FR FR7330926A patent/FR2200218A1/fr not_active Withdrawn
- 1973-09-06 NL NL7312273A patent/NL170944C/xx not_active IP Right Cessation
- 1973-09-20 BE BE135828A patent/BE805068A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE805068A (fr) | 1974-01-16 |
| DE2246345B2 (de) | 1977-06-08 |
| NL170944B (nl) | 1982-08-16 |
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| DE2246345A1 (de) | 1974-04-11 |
| FR2200218A1 (en) | 1974-04-19 |
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