DE2246003A1 - Verfahren zum herstellen von 2-methyl2-methoxy-propan und eines alkylats - Google Patents
Verfahren zum herstellen von 2-methyl2-methoxy-propan und eines alkylatsInfo
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Description
• Verfahren zum Herstellen von 2-Methyl-2-methoxypropan
und eines Alkylats
Priorität? 22. November 1971» U.S.A.p Nr. 200 725
Die Erfindung betrifft die Herstellung, von 2-^thyl-2-methQ3qr~
propan" und Isooctan aus einem Strom,von gemischtem n-Butan,
Isobutan, η-Buten und Isobuten (gemischt© Ci,-Verbindungen )■„
Bislang hat man in Raffinerien verfügbare Ströme von Kohlenwasserstoffen
mit 4 Kohlenstoffatomen dazu verwendet, um Trimethylpentane
als Benzinkomponente mit hoher Oktanzahl herzustellen* indem
man eine der bekannten Alkylierungsreaktionen durchgeführt-hat.
Es ist auch schon bekannt, dal \rersGhteäen<& ^erzweigt-ksttige
Äther hohe Oktanzahlen besitzen,,- doch haben die bei der Herstellung
dieser Äther anfallende» Kosten bislang ihren ausgedehnten,
Verbrauch verhinderte.
Demgegenüber wir-d nun geratlil der
In einem Strom von gemischten Butan©nß
etwa 8ofl
mit- ©in
H Ij fl
fUhrungsstrom von Isobutan in eine Dehydrierungseinheit eingeleitet,
welche bei einer niedrigen Umwandlung je Durchlauf betrieben wird, um die Selektivität der Herstellung von Isobuten
zu verbessern. Das Isobuten wird sodann selektiv aus dem gemischten Strom der Ch-Verbindungen durch eine Verätherungsreaktion zu
einem Äther umgesetzt. Der Reaktionsabstrom wird hierauf aufgetrennt,
wodurch ein Strom, der im wesentlichen aus η-Butan, n-Buten und Isobutan besteht, erhalten wird. Dieser Strom der gemischten
Ch-Verbindungen wird sodann als Beschickung für eine Schwefelsäure-Alkylierungsstufe verwendet. Die Entfernung des
Isobutens ist deswegen von Vorteil, da diese Verbindung dazu neigt, ein Alkylat mit einer relativ niedrigen Oktanzahl zu ergeben,
was offensichtlich darauf zurückzuführen ist, daß bei der Alkylierung anstelle der angestrebten Trimethylpentane einige
Dimethylhexane gebildet werden. Die Isobutene, die sioh in der
Alkylierungsstufe nicht umsetzen, werden in die Dehydrierungseinheit zurückgeführt.
jf Die Erfindung wird anhand des beiliegenden Fließschema« näher
erläutert. '
Ein Strom 1 von gemischten Butanen, welcher typischerweise etwa
8o# Isobutan, 15$ η-Butan und 5% andere Kohlenwasserstoffe enthält,
wird in die Dehydrierungseinheit 2 eingeleitet. Der gemischte Strom von Butanen und Butenen wird aus der Dehydrierungseinheit
2 als Strom 3 abgenommen und in die Verätherungseinheit 4 eingeleitet. Zusätzlich kann, wenn erhältlich, Jeder beliebige
verfügbare Strom von Ch-Verbindungen, welcher diev erforderliche
Menge von Isobuten enthält, gleichfalls in die Verätherungseinheit 4 eingeleitet werden. In die Verätherungseinheit 4 wird
auch Methanol als Strom 5 eingeführt. In der Verätherungseinheit wird das vorhandene Isobuten selektiv mit dem Methanol unter Bildung
von 2-Methy1-2-methoxypropan umgesetzt, welches aodann als
"Strom 6 entnommen und in die Destillationskolonne 7 geleitet wird.
Die Ch-Verbindungen werden aus der Destillationskolonne 7
309821/119S ■ -3-
~3 ~ 224B003
Strom 8 entnommen und in den Methanol-Entferner 9 geleitet.
Aus der Destillationskolonne 7 wird 2-Methyl-2-methoxypropan
Io
als StromVentnommen und in dem Wäscher 11-mit Wasser gewaschen,
um das Methanol zu entfernen. Das gewaschene 2-Methyl-2~methoxypropan
wird aus dem Wasser-Wäscher 11 als Strom 12 entnommen. Das Wasser und das Methanol werden als Strom 15 von dem Wäscher
11'in die Destillationskolonne 14 geleitet. Methanol wird von
der Kolonne 14 als Strom 15 entnommen und in die Verätherungseinheit
4 zurückgeführt. Aus der Kolonne 14 wird Wasser als Strom 16 entnommen und in den Wäscher 11 zurückgeführt. Die gemischten
Ch-Verbindungen aus dem Methanol-Entferner9 werden als Strom 17 in die Alkylierungseinheit 18 überführt. Alkylat, das
hauptsächlich aus Trimethylpentanen. besteht, wird von der Alkylierungseinheit 18 als Strom 19 abgenommen. Die nicht umgesetz-'
ten Ch-Verbindungen werden von der Alkylierungseinheit 18 als Strom 2o entnommen. Der Strom 2o besteht im wesentlichen aus
η-Butan und Isobutan und wird in die Isobutan-Entfernungselnrichtung
21 eingeleitet. Das durch die Isobutan-Entfernungseinrichtung 21 abgetrennte Isobutan wird als Strom 22 in die Dehydrierungseinheit
2 zurückgeführt. Das durch die Isobutan-Ent-'
fernungseinrichtung 21 abgeschiedene η-Butan wird als Strom 2J>
entnommen. :
Als Ausgangsmaterialien können entweder die Cu-Verbindungen von
der Destillation von Rohpetroleum oder das Straight-run-Destillat,
das mit den von einer Cräckeinheit erhaltenen C^-Verbindungen vermischt ist, verwendet werden. Im allgemeinen enthält ein solcher
Strom Io bis J>o% η-Butan, 5o bis Qo% Isobutan, ο bis 2o#
n^Buten und ο bis lo$ Isobuten. Das Ausgangsmaterial wird mit
dem Isobuten kombiniert, das von der AlkylierungseinUeit zurückgeführt
wird. Im allgemeinen macht dieser Strom des ZurückführüngB-Isobutans
2oo bis Joofo des ursprünglichen Ausgangsmaterials
aus. Die vereinigten Ströme werden in die Dehydrierungseinheit - geleitet, welche bei einer niedrigen Umwandlung von 5 bis 15%
betrieben wird, so daß eine Selektivität von mehr als <$% erzielt'
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}■■ wird. Die hierin gebrauchte Bezeichnung "Umwandlung11 soll die
V1 in Prozent ausgedrückte umgesetzte Isobutanmenge bezeichnen,
während unter "Selektivität" die Menge des gebildeten Isobutens über die Menge des umgesetzten Isobutans verstanden werden soll.
Die Dehydrierung kann ohne weiteres nach einer Vielzahl von Arbeitsweisen durchgeführt werden. So kann z.B. das Dehydrierungsmittel
Carbonylsulfid sein, in welchem Falle die Reaktion in der Dampfphase und praktischen Abwesenheit von molekularem Sauerstoff
durchgeführt wird. Dabei wird ein Molverhältnis von Isobutan zu Carbonylsulfid von 1 bis lo, eine Verweilzeit von o,l
% bis 5 Minuten, vorzugsweisen o,4 bis 3 Minuten, eine Temperatur ·
von 537 bis 57o C und ein Druck von o,35 bis 3,52 kp/cm (5 bis
5o psi) angewendet. Das Verfahren kann auch unter Verwendung von
Nickelsulfid auf Aluminiumoxid verwendet werden. Qewünschtenfalls kann ein inherentes Verdünnungsgas wie Stickstoff, Wasserstoff,
oder Methan in einer Menge bis zu 25 Mol Je Mol Isobutan in der Beschickung verwendet werden. Nach der Dehydrierung werden die
Cj,-Verbindungen erforderlichenfalls von anderen Reaktionsteilnehmern
abgetrennt und in die Verätherungseinheit eingeführt. Als Verätherungs-Katalysatoren werden hierin kohlenstoffhaltige
Materialien mit relativ hohem Molekulargewicht verwendet, welche als funktioneile Gruppe mindestens eine -SO-*H-Gruppe enthalten.
Beispiele für diese Katalysatoren sind die sulfonierten Kohlen ("Zeo-Karb H'V'Nalcite x"und "Nalcite AX"), welche durch Behandlung
von bituminösen Kohlen mit Schwefelsäure gebildet werden. Sie sind
als zeolitische Wasserweichmacher oder als basische Austauscher im Handel. Diese Materialien sind gewöhnlich in der neutra-lisierten
Form verfügbar. In diesem Falle müssen sie vor dem Einsatz durck Behandlung mit einer starken Mineralsäure wie Salzsäure in die Wasserstoff-Form
überführt und mit Wasser gewaschen werden, um Natrium und Chloridionen zu entfernen. Zur Verwendung bei dei* vorliegenden
Erfindung werden Katalysatoren des sulfonierten Harztyps bevorzugt. Beispiele für diese Katalysatoren sind die Reaktionspro-"
dukte von Phenolformaldehyd-Harzen und Schwefelsäure ("Amberlite IR-I", "Amberlite IR-loo" und "Nalcite MX"). Geeignet sind auch
die sulfonierten harzartigen Polymeren von Cumaron-Inden mit Cyclopentadien, die sulfonierten Polymeren von Cumaron-Inden mit
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- 5. ·-■
Furfural, die sulfonierten Polymeren von -Cumaron-Inden mit
Cyclopentadien und Furfural und die sulfonierten Polymeren von 'Cyclopentadien mit Furfural. Am meisten werden unter den kationischen
Austauscher-Harzen stark saure Austauscher-Harze bevorzugt, die im wesentlichen aus sulfoniertem Polystyrol bestehen.
Ein Beispiel hierfür ist eine mit Divinylbenzol vernetzte 'Polystyrol-Matrix, welche darin o,5 bis 2o, vorzugsweise 4
bis 16$, copolymerisiertes Divinylbenzol·enthält und welche
ionisierbare oder funktionelle kernständige Sulfonsäuregruppen enthält -.. Diese Harze werden unter verschiedenen Warenzeichen
wie"Dowex 5o","Nalcite HCR" und "Amberlyst 15" vertrieben. In
der handelsüblichen Form haben sie Lösungsmittelgehalte von etwa 5o#. Sie können in dieser Form oder nach zuerst erfolgender
Entfernung des Lösungsmittels eingesetzt werden. Die Harzgröße ist nicht besonders kritisch, und wird daher im Einzelfall gemäß
den Handhabungsvorteilen, die mit den einzelnen Größen verbunden sind, ausgewählt. Im allgemeinen wird eine Teilchengröße
von 2,oo bis o,297 nun (Io bis 5o mesh) bevorzugt.
Die Reaktion kann entweder in einem gerührten Aufsehlämmungsreaktor
oder in einem Festbett-Reaktor mit kontinuierlichem Strom durchgeführt werden. Die Katalysator-Konzentration in
dem Prozess sollte genügend sein, um den gewünschten katalytischen
Effekt zu ergeben. Im allgemeinen sollte die Katalysator-Konzentration o,5 bis 5o Gew.-^ (auf Trockenbasis) dܧ Gewichts
des Reaktorsinhalts betragen, wobei Konzentrationen von 1 bis 25 Gew.-% bevorzugt werden. In einem kontinuierlichen Reaktor,
der bevorzugt wird, kann die Katalysator-Konzentration als volumetrische Stunden-Raumgeschwindigkeit definiert werden, d„h.
als das Volumen des Isobutens, das je Volumen des Katalysators je Stunde verarbeitet wird. Die volumetrische Stunden-Raumgeschwindigkeit
kann etwa o,1 bis loo, bezogen auf das Isobuten,
betragen. Im allgemeinen beträgt ύίe o,5 bis 25, vorzugsweise o,5
bis Io.
Das 2-Methyl-2-methoxypropan wird durch Umsetzung des Isobutens
in dem C^-Gemisch mit Methanol gebildet. Es wird im allgemeinen ein Molverhältnis von Methanol zu Isobuten von
1 bis Io verwendet, wobei ein Molverhältnis von 1 bis 5 bevorzugt wird. Die Verätherungsreaktion wird im allgemeinen bei
Temperaturen von 15*6 bis 149°C (6o bis 3oo°F), vorzugsweise
von 48,9 bis 93,30C (12o bis 2oo°P) durchgeführt. Unterhalb
dieser Temperaturen wird die Umsetzung zu langsam, während ober
halb dieser Temperaturen sich Nebenprodukte zu bilden beginnen. Der Druck wird so eingestellt, daß gewährleistet wird, daß die
Chargen und die Produkte während der Reaktion als Flüssigkeiten vorliegen. Typische Drücke sind z.B. 2,11 bis 21,1 atü 0o bis
psig).
Die Verätherungsreaktion entfernt selektiv das Isobuten aus dem Strom der gemischten Cu-Verbindungen. Dies stellt einen
ausgeprägten Vorteil dar, wenn die C^-Verbindungen in einer
Schwefelsäure-Alkylierung verwendet werden, da das AlkjTxierungsprodukt
von Isobuten undlsobutan ein Alkylat mit einer Testoktanzahl
von nur 92,7 ergibt, während das Alkylierungsprodukt von Isobutan und 1-Buten und 2-Buten Testoktanzahlen von 96,8
und 96,2 besitzt. (1) ■
Der Einschluß von Isobuten führt offensichtlich zur Bildung
einer erhöhten Menge von Dirnethylhexanen anstelle der bevorzugten
Trimethylpentane. Da das Isobuten zu 2-Methyl-2-methoxypropan umgewandelt wird, das eine Oktanzahl von mehr als Ho
besitzt, wird es ohne weiteres ersichtlich, daß^durch die vorliegende
Erfindung gegenüber der herkömmlichen Alkylierung des gesamten Stroms der C^-Verbindungen eine erhebliche Verbesserung
der Oktanzahl des Materials erhalten werden kann« welches aus
(1) Nach den Angaben von K.W.Li, R.E. Echert und L.P. Albright,
in "Industrial and Engineering Chemistry", Prooese Des. Develop.
Band 9$ Nr. 3, 197o. Bei Verwendung einer 99#-igen Beschickungs-Säure
bei lo°C, 3oo Upm, einer Verweilzeit von
5 Minuten und einem Verhältnis Isobutan zu Olefin von 15»
•0
■
.■■■'.,
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dem ursprünglichen Strom der (^-Verbindungen erhalten wird.
Der Abstrom von der Veresterungsstufe wird destilliert, um die nicht umgesetzten C^-Verbindüngen (η-Butan,-isobutan und
η-Buten) von dem 2-Methyl-2-methoxypropan und Methanol abzutrennen.
Diese Abtrennung kann durch Destillation erfolgen. Eine solche Destillation läßt im allgemeinen o,4 Vol.-^ Methanol
in den zu alkylierenden Cn-Verbindungen zurück. Es 1st
daher zweckmäßig, den Methanolgehalt noch weiter, beispielsweise unter Io ppm zu vermindern, um den Verdünnungseffekt auf
die bei der Alkylierungsstufe verwendete Schwefelsäure zu verringern. Dies erfolgt vorteilhafterweise durch eine Wasser-Wäsche.
Alternativ körinen auch Molekular-Siebe hierzu verwendet
werden. Die nicht umgesetzten C^-Verbindungen, die nunmehr lediglich
etwa 8 bis 5o$, vorzugsweise 8 bis 25$, der ursprünglichen
Isobutene enthalten, werden in die Alkylierungseinheit geschickt.
Die Alkylierungsstufe wird in der Weise durchgeführt, daß der Strom von η-Butan, Isobutan, η-Buten und nicht umgesetztem
Isobuten in eine Alkylierungseinheit eingeleitet wird, in welcher die Gesamt-Kontaktzeit der Kohlenwasserstoffe 2o bis J5o
Minuten beträgt. Der Reaktor enthält Schwefelsäure, im allgemeinen in einer Konzentration von 88 bis 95/o· Die Schwefelsäure
wird kontinuierlich aus dem Reaktor entnommen, während frische Schwefelsäure mit einer Konzentration von 98 bis 99,5$, die
in den Reaktor eingeführt wird, um die gewünschte Säurestärke aufrecht zu erhalten. Das Alkylierungsprodukt wird kontinuierlich'
von dem Reaktor entnommen, wobei in einer Abscheidungszone die Kohlenwasserstoff- und Säureschichten getrennt werden. Die
Kohlenwasserstoff-Schicht wird in die Destillationszone geleitet, während die nicht umgesetzten C^-Verbindungen über Kopf
entnommen werden. Der Reaktor wird bei Temperaturen von -17,8 bis 26,70C (o bis 800P), vorzugsweise von -6,67 bis 15,60C
(2o bis 60 P) betrieben. Der Reaktorinhalt wird durchbewegt,
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Γ' · . ■ ■
damit die Reaktionsteilnehmer in Kontakt mit der Schwefelsäure bleiben. Die nicht umgesetzten C^,-Verbindungen von der
Alkylierungseinheit sind hauptsächlich η-Butan und Isobutan. Diese werden in einer Isobutan-Entfernungseinheit abgetrennt,
welche vorzugsweise ein Turm mit 7o Böden ist, welcher bei etwa 9,14 atü (IJo psig) und etwa 76,7°C (17o°F) betrieben wird.
Das Isobutan von der Isobutan-Entfernungseinrichtung wird zusammen mit der ursprünglichen Beschickung in die Dehydrierungseinheit zurückgeführt. Bei e.iner weniger bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung, kann die Alkylierungsstufe auch durch andere
Maßnahmen erfolgen, beispielsweise als Fluorwasserstoffsäure-Alkylierung.
Die Erfindung wird in dem Beispiel erläutert. Beispiel:
Ein RaffinerJBstrom mit 15 Mol.-^, 8o Uol.-% Isobutan, 2 Mol.-#
Isobutylen und J Mol.-# n-Butene wird mit einer Geschwindigkeit
von 2629 kg/h (579o lbs./h) (Strom 1 des Fließschemas) eingeleitet
und mit einem Zurückführungsstrom (22) kombiniert, welcher mit einer Geschwindigkeit von 6922 kg/h (15,248 lbs./h)
(263 Mol.-# des Stroms 1) eingeführt wird. Dieser enthält
15 MoI.-^ n-Butan, 245 Mol.-^ Isobutan, 1 Mol-# Isobuten und
2 Mol.-j£ n-Butene. Die kombinierten Ströme werden in. einer
Dehydrierungseinheit eingeführt. In diesem Beispiel sind die , Mol.-^-Angaben für jeden Strom auf loo Mol.-#.des ursprünglichen
Stroms 1 und nicht loo Mol.-^ des jeweils beschriebenen Stroms
bezogen. Die Dehydrierungseinheit (2) wird bei 55o°C gehalten. In die Dehydrierunp;seinheit wird Carbonylsulfid mit einem
Molverhältnis von Isobutan : Carbonylsulfid von 5 ϊ 1 eingebracht.
Die Dehydrierungseinheit wird bei Atmosphärendruck betrieben. Die Verweilzeit des Isobutans beträgt 2,5 Minuten,
wodurch eine Umwandlung von 11,8^3 erhalten wird. Nach Entfernung
, der nicht-C^-Verbindungen enthält der Abstrom (3) von der Dc-
BAD ORDINAL
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hydrierungseinheit 950X kg/h (2o,928 lbs.A) von 25
n-Butan, 275 MoI.-# Isobutan, 53 Mol.-# Isobuten und Io
n-Butene, welcher in die Verätherungseinheit (4) geleitet wird.
Methanol (37 M0I.-5S, 5B3 kg/h (1184 lbs./h), Strom 5)) wird in , .
die- Verätherungseinheit (4) zusammen mit dem zurückgeführten
Methanol so eingeführt, daß das Molverhältnis von Methanol zu
Isobuten in der Verätherungseinheit über 1 liegt. Die Verätherungseinheit
enthält 1360 kg "Amberlyst 15% ein sulfonierten vernetztes
Folystyrol-Rars mit einer teilchengröße von 1,19 bis
o#42 mm (16 bis 4q mesh). Dieses Harz enthält 4,9 mäcj/g verfügbare Wasserstoff-Ionen· Die Verätherungseinheit wird, bei
600C" gehalten. Die auf Isobuten bezogene volumetrische Stunden-Raümgeschwinäigkeit
beträgt I. Es. wurde eine Umwandlung von Isobuten zu 2*Methyl-2-methoxypropan von Jq$ erhalten* Das« ä£s
Frpöukt. erhaltene S-Metnyl-S-methoxypropan wird als Strom ab«
genommen, der >? MoIU-JS il*7B kg/h 0256 Xbse/h)}-
^thoxyporpan und 2 Mol#-^ ( 53" kg/h fH6 llB9
enthält. Die restlichen EJ^-Verbindungen werden von
dtirch Destillation abgetrennt, wodurch ein Strom rsife
lbs*/h) erhalten wird» weXohe? 25,Mol·
.-Jä Isobutan, X6 MoI.^ IsobuteK Uiüä Iq Viol^
enthält. Dieser wird iii die AlK^Xiexamgasinheit geschieh. Die
Älkylierungseinheit wird bei 4,440O, 0*96 ötii unf. eineira
ßäure-Konzentration von 935^ gelialton (4©%,t lh psi^l» Jr die
Alkylierungseinheit wird auch ein Olefin reicher Strom vor enverbindungen aus einer katalytischem CrSoksinhelfc eingespeist;,
welcher aus 394 kg/h (BJo lbs./h)"' (13 mi,-&) n-Butan, 1^69
-{5ol6 lbs./h) (52 Möl.-jSJ Isobutan, 5<$ kg/h C^lSo lbs./Ss)
(2ö Mol,-^}Isi)büten und." 890- kg/h -||1?6όνXba./li)--05 Mol*^>;:", n-Butenen
beötelit. Der Äbstrom vonder Älkylierungseinheit. ent
hält I055 icg/ii; I2520 lbs,/h) (94o MoI,-^)■ n-Butön, '^56 icg/
(14,442 lbs.A) Isobutan,^ kg/h (7W lbs«/h} Isobutylen und
f6 kg/h (168 lbs./h) n^Bötene und 3^5 kg/h (8664 Ibs./fc)
Älkylat. Dieser Abstrom wird in eine Isobutan-Entfernungsein-
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Entfernungseinrichtung eingeführt, worin das Alkylierungsprodukt
als Bodenstrom erhalten wird, welcher 658 kg/h (145ο
lbs./h) η-Butan, lo5 kg/h (232 lbs./h) Isobutan, 25,4 kg/h
(56 lbs./h) Isobutylen und 25,4kg/h (56 lbs./h); n-Butene enthält.
: ;
- It -309821/1193
Claims (6)
- Patentansprüche\.J Verfahren zum Herstellen von 2~Methyl-2-methoxypropan und Alkylat aus einem Strom von gemischten Ό|,-Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Beschickungsstrom, der im wesentlichen aus Kohlenwasserstoffen mit 4 kohlenstoffatomen besteht, und der Io bis ~*>o% n.-Bütan, 5o bis 80$' Isobutan, ο bis \o% Isobuten und ο bis 2o$ n-Butene enthält, mit einem Zurückführungsstrom vereinigt, welcher 5 bis ho% η-Butan, 5o bis 90% Isobutan, ο bis lofo Isobuten und ο bis lo$ n-Butene enthält, den erhaltenen vereinigten Strom in eine Dehydrieruhgseinheit überführt, um 5 bis 15$ des Isobutans in dem vereinigten Strom zu Isobuten zu dehydrieren, den erhaltenen Strom in eine Verätherungseinheit überführt, um mehr als 5o$ Aes anwesenden Isobutens zu 2-Methyl-2-methoxypropan umzuwandeln, mindestens 9o$ der nicht umge-.setzten Kohlenwasserstoffe mit 4 Kohlenstoffatomen abtrennt und daß man diese in eine Alkylierungseinheit überführt, um ein Alkylat zu bilden, welches Trimethylpentane enthält, und das nicht umgesetzte Isobutan In den ursprünglichen Beschickungs· strom zurückführt. '
- 2. Verfahren nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verätherungseinheit verwendet, welche als Verätherungs-Katalysator ein sulfoniertes Harz enthält. · ■
- 3* Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens 75$ des in der Beschickung für die Verätherungseinheit anwesenden Isobutens mit Methanol zu 2-Methyl-2-methoxypropan umsetzt.3 0 9 8 21/119 3 - 12 -
- 4, Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3jdadurch gekennzeichnet, daß man beim Kontakt mit dem Verätherungs-Katalysator ein Molverhältnis von Methanol : Isobuten von 1 s 1 bis Io ί 1 anwendet.
- 5- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet, daß man einen Zurückfuhr ungsst rom verwendet, welcher 2oo bis 3oo Vol.-# des ursprünglichen Beschickungsstroms beträgt.
- 6. . Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5*dadurch gekennzeichnet, daß man die Alkylierungseinheit bei Temperaturen von -17,8°C bis 26,70C (o bis 8o°P) betreibt und daß sie 88 bis 99#-ige Schwefelsäure enthält.309821/1193
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