DE2246070C3 - Schnappverbindung - Google Patents
SchnappverbindungInfo
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- DE2246070C3 DE2246070C3 DE19722246070 DE2246070A DE2246070C3 DE 2246070 C3 DE2246070 C3 DE 2246070C3 DE 19722246070 DE19722246070 DE 19722246070 DE 2246070 A DE2246070 A DE 2246070A DE 2246070 C3 DE2246070 C3 DE 2246070C3
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schnappverbindung zwischen einer Beiätigungshandhabe und einem Verschiebeteil
bei Kraftfahrzeugen, bei der die Betätigung^- handhube einen hakenförmigen, überfahrbaren Vorsprung,
der das Verschiebeteil hintergreift, und eine Anlageschulter aufweist.
Eine derartige Schnappverbindung zwischen einer Betätigungshandhabe und einem Vers?hiebeteil ist aus
dem DT-Gbm 17 90 315 bekannt, bei dem dem Verschiebeteil als Führung für die Betätigungshandhab'C
ein quer zur Verschicbcrichtung sich erstreckender Zapfen zugeordnet ist, über den die an der Betätigungshandhabe aufgebrachten Schubkräfte übertragen werden
und auf dem die Betätigungshandhabe axial durch einen hakenförmigen, überfahrbaren Vorsprung und
eine Anlageschulter fixiert ist. Die Schnappverbindung zwischen Beiätigungshandhabe und Verschiebeteil wird
bei dieser bekannten Konstruktion also durch an der Betätigiingshandhabe aufgebrachte Schubkräfte praktisch
nicht belastet und Kippbewegungen der Betätigungshandhabe gegenüber dem Verschiebetei! unter
dem Einfluß von Schubkräften durch die Zapfenverbindung ausgeschlossen, was bedingt, daß die Betätigungshandhabe sich unter dem Einfluß übergroßer Schubkräf-
te, ,'.. B. bei Unfällen nicht vom Verschiebeteil lösen kann, und hier wegen des verwendeten Zapfens auch
nicht lösen darf, da dadurch die Verletzungsgefahr noch größer würde.
Durch das DT-Gbm 19 05 894 ist ferner schon eine
Schnappverbindung zwischen einer durch ainen Druckknopf
gebildeten Beiätigungshandhabe und einer Stellstange eines Verriegelungsgestänges als Verschiebeteil
bekannt, bei der der hülsenförmige Druckknopf im längsmittleren Bereich einen nach innen ragenden
Ringbund aufweist, der bei in den Druckknopf eingeführter Stellslange in eine entsprechende Ringnut
derselben eingreift und dadurch axial gegenüber dieser fixiert ist.
Schnappverbindungen durch Befestigungselemente <>5
herzustellen, die zwei quer zur Einsteckrichtung gegeneinander bewegbare Zungen mit daran vorgesehenen
hakenförmigen Vorsprüngen aufweisen, ist an sich ebenfalls bekannt (CH-PS 4 76 925, DT-Gbm
!8 06 451). DiL* Befestigungselemente sind dabei eniweder
zur Befestigung eines Deckels auf einem Gehäuseunterteil vorgesehen und ausschließlich in Axialrichtung
belastet oder sie dienen der Verhakung der Attrappe eines Lenkrades gegenüber dem Armaturenbrett
eines Spielzeugautos und sind so im wesentlichen keinen Schubkräften ausgesetzt.
Daß die seitliche Anbringung einer Betätigungshandhabe an einem Verschiebeteil an sich bekannt ist, zeigt
die US-PS 15 60 455, bei der an dem als Verschiebeteil dienenden Schloßschieber über seitliche, in einer
Kulisse laufende Zapfen die Betätigungshandhaben starr befestigt sind.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schnappverbindung zwischen Betäiigungshandhabe
und Verschiebeteil der vorausgesetzten Gattung so auszubilden, daß die Betätigungskräfte, die
auf die seitlich vom Verschiebeteil angeordnete Betätigungshandhabe ausgeübt werden, ohne Kippbeweguneen
der Betätigungshandhabe von dieser unmittelbar -luf das Verschiebeieil übertragen werden
können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die einen Schieber für ein Verriegelungsgestänge bildende Betätigungshandhabe
mit zwei parallelen, mit Abstand zueinander angeordneten und mit ihren Breitseiten
parallel zur Verschiebungsrichtung liegenden Zungen versehen ist, die in das Verschiebeteil quer zu dessen
Verschiebungsrichtung einsteckbar sind und sich im eingeschobenen Zustand an diesem einerseits über die
an den Stirnseiten der Zungen vorgesehenen Anlageschultern und andererseits über die an den Breitseiten
der Zungenenden vorgesehenen hakenförmigen Vorsprünge abstützen.
Bei einer derartigen Ausgestaltung der Schnappverbindung wird die Betäiigungshandhabe unmittelbar im
Verschiebeteil verhakt und es werden gegenüber dem Verschiebeteil vorspringende, starr mit diesem verbundene
Tragteile für die Handhabe vermieden, die ein Sicherheitsrisiko bedingen. Die Betätigungshandhabe
ihrerseits bedingt ein solches nicht, da sie bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Schnappverbindung
unter den extremen, bei Unfällen gegebenenfalls auftretenden Kräften aus der Verankerung gelöst wird.
Trotzdem ist die vorgesehene Schnappverbindung stabil und straff genug, um einen sicheren Sitz
gegenüber dem Verschiebeteil zu gewährleisten, zumal über die stirnscitigcn Anschläge im Hinblick auf die
Verschiebekräfte eine günstige Abstützung erreicht wird.
In den Zeichnungen ist die Erfindung anhand eines Auiführuiigsbeispieis erläutert, und es zeigt
F i g. I in einer schematisierten Darstellung eine Tür
eines Lastkraftwagens in einer Seitenansicht,
Fig.2 in einer weiteren Ansicht die als Schieber
ausgebildete Betätigungshandhabe, die über eine Gestängeverbindung mit dem Türschloß in Verbindung
steht und
Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie III-1II in Fig. 2.
In den Figuren ist mit 1 die Tür eines nicht weiter dargestellten Lastkraftwagens bezeichnet, die im
Bereich ihrer vorderen Kante 2 angeschlagen ist und die im Bereich ihrer rückwärtigen Kante 3 mit einem
Türschloß 4 versehen ist. Dem Türschloß 4 ist eine nicht weiter dargestellte Verriegelungsvorrichtung zugeordnet,
die vom Fahrzeuginnenraum aus unter Vermittlung eines Verbindungsgestänges 5 mittels einer als Schieber
6 ausgebildeten Betatigungshandhube verstellbar ist.
Der Schieber wird, wie durch die mittels eines Pfeiles ungegebene Verschiebungsrichtung 7 angedeutet, zur
Verstellung der Verriegelungsvorrichtung in llöhenrichtung
verschoben.
In den E" i g. 2 und ^ ist der als Betätigungshandhabe
dienende Schieber 6 vergrößert dargestellt, wobei die Verschiebungsrichtung 7, in der der Schieber zur
Verstellung der nicht weiter dargestellten Verriegelungsvorrichtung des Schlosses verschoben werden
müßte, wiederum durch einen Pfeil angegeben ist. Der Schieber 6 weist ein Griffteil 8 auf, das durch einen
napfförmigen Profilkörper gebildet ist und an dessen Rückseite zwei Zungen 9 und 10 vorgesehen sind,
zwischen denen im Bereich des Griffteiles 8 ein Steg 9;; angeordnet ist. Der Steg 9a ermöglicht, die Zungen 9
und 10 mit möglichst geringer Wandstärke auszuführen und, gegebenenfalls unabhängig Iv.M'von, eine genau
definierte Ein- und Ausklipskrufi icsu.ulegcn. Die mil
Abstand zueinander und in ihrer Ruhelage im wesentlichen parallel liegenden Zungen 9 und IO sind im
Bereich ihrer freien Enden außenseitig jeweils mit einem verdickten Abschnitt 11 versehen, der gegenüber
der Breitseite der Zunge einen hakenförmigen Vorsprung 13 bildet. Gegen das freie Ende verjüngen sich
die verdickten Abschnitte 11 der Zungen 9 und 10. deren
einander zugewandte Breitseiten 14 eben sind. Wie I i g. 2 zeigt, sind die Zungen 9 und 10 in ihrer Breite,
also stirnseilig vor den verdickten Abschnitten Il abgesetzt, so daß Anlageschultern 15 entstehen. Der
Abstand der Anlageschuliern 15 zu den Vorsprüngen I i
ist so bemessen, daß er etwa der Dicke des Verschiebeteiles 16 des Gestänges 5 entspricht, in dem
die Ausnehmung 17 vorgesehen ist, in die die Zungen mit ihren verdickten Enden einzuschieben sind.
Die Ausnehmung 17 ist so bemessen, daß sie in ihrer Breite etwa dem Abstand der voneinander abgewandten
Breitseiten 12 der Zungen entspricht und daß ihre Länge etwa gleich der Breite der Zungen im Bereich
Vt)Ii deren verdickten Abschnitten 11 ist. Gehl man nun
davon aus. daß die Dicke der Zungen 9, 10 im Bereich der Vorsprüiige 13 insgesamt etwas kleiner als die
Breite der Ausnehmung 17 ist, so verhaken sich die durch die Vorsprünge 13 gebildeten Schultern der
Zungen 9, 10 aufgrund von deren Elastizität nach Einschieben in die Aufnahme 17 gegenüber der einen
Seite des Verschiebeteils 16, während die Anlageschultern 15 an der gegenüberliegenden Seite des Verschiebeteils
anliegen. Dies hai zur Folge, daß zwischen dem Schieber 6 und dem Verschiebeieil 16 eine in
Verschiebungsrichtung 7 unnachgiebige Verbindung geschaffen ist, die werkzeuglos und ohne Schwierigkeiten
herzustellen ist und die im Bedarfsfalle auch leicht gelöst werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Schnappverbindung zwischen einer Betätigung.v handhabe und einem Verschiebeteil bei Kraftfahrzeugen, bei der die Betätigungshandhabe einen hakenförmigen, überfahrbaren Vorsprung, der das Verschiebeteil hintergreift, und eine Anlageschulter aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Schieber (6) für ein Verriegelungsgestänge bildende Betätigungshandhabe mit zwei parallelen, mit Abs'and zueinander angeordneten und mit ihren Breitseiten (12, 14) parallel zur Verschiebungsrichtung (7) liegenden Zungen (9, 10) versehen ist, die in das Verschiebeteil (16) quer zu dessen Verschie- '5 bungsrichtung (7) einsicckbar sind und sich im eingeschobenen Zustand an diesem einerseits übet die an den Stirnseiten der Zungen (9, 10) vorgesehenen Anlageschultern (15) und underersehs über die an den Breitseiten (12) der Zungenenden vorgesehenen, hakenförmigen Vorsprünge (13) abstützen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722246070 DE2246070C3 (de) | 1972-09-20 | Schnappverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722246070 DE2246070C3 (de) | 1972-09-20 | Schnappverbindung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2246070A1 DE2246070A1 (de) | 1974-04-11 |
| DE2246070B2 DE2246070B2 (de) | 1977-02-24 |
| DE2246070C3 true DE2246070C3 (de) | 1977-10-13 |
Family
ID=
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