DE2245635C3 - Lichtempfindliches photographisches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung von Aufsichtsbildern - Google Patents
Lichtempfindliches photographisches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung von AufsichtsbildernInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft ein lichtempfindliches photographisches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung von
Aufsichtsbildern mit wenigstens einer Silberhalogenidemulsionsschicht,
deren Gradation von der Wellenlänge des Lichtes, mit dem sie belichtet wird, abhängig ist, so
wobei die Bindemittelzusammensetzung der Silberhalogenidemulsionsschichl
•3) zu 40 bis 90 Gew.-Teilen aus Gelatine und als Ergänzung auf 100 Gew.-Teile
b) zu 60 bis 10 Gew.-Teilen aus einem wasserunlöslichen dispergierten Kunststoff auf der Basis von
Vinylverbindungen und zusatzlich
c) aus einer Polyvinylpyrrolidonverbindung
besteht w
Es ist bekannt, Polyvinylpyrrolidon photographischen
Silberhalogenid-Emulsionen zuzusetzen, um deren Anfälligkeit
gegen Gelbschleier zu vermindern. In der DE-AS 11 19 119 ist der Zusatz von Polyvinylpyrrolidon
in Kombination mit Polyäthylenoxidverbindungen und deren Derivaten zur Herstellung schleierfreier Silberhalogenid-Emulsionen
beschrieben. Die Menge des zugesetzten Polyvinylpyrrolidon liegt zwischen 2—25 g/Mol
Silberhalogenid, Aus der US-PS 32 52801 ist eine Silberhalogenidgelatineemulsion bekannt, die sensibilisiert
sein kann und die neben der Gelatine ein wasserlösliches höhermolekulares Polyvinylpyrrolidon
in der wäßrigen Phase und außerdem, darin dispergiert,
kolloidale Teilchen eines im wesentlichen wasserunlöslichen Vinyladditionsproduktes eines äthylenisch ungesättigten
Monomeren enthält Als geeignete Vinyladditionspolymerisate
werden Butylmethacrylat oder Copolymerisate der Acrylsäure, Methacrylsäure, Vinylacetat,
Vinylpropionat Vinyl- und Vinylidenchlorid, Butadien, Acrylnitril, ferner Polyäthylen, Polypropylen und
Polystyrol genannt
Die Kombination von Polyvinylpyrrolidon mit dispergierbaren Kunststoffen dient insbesondere zur Verbesserung
der Naß-Trocken-Dichtedifferenz. Dieser Effekt
wird erzielt in einem Bereich der Mengenverhältnisse der Bindemittel bei einem Anteil von 30—€3% Gelatine,
6—30% Polyvinylpyrrolidon und 10—55% wasserunlösliches
dispergiertes Polymerisat, bezogen auf das Gesamtgewicht der Bindemittel. Das Polyvinylpyrrolidon
zeigt erst ab 6%, bezogen auf die Gesamtbindemittelmenge,
einen Effekt der Verbesserung der Naß-Trokken-Dichtedifferenz.
Es sind weiter photographische Aufzeichnungsmaterialien bekannt, die zwei verschieden empfindliche
Silberhalogenidemulsionen enthalten und deren Gradation von der Wellenlänge des Lichtes, mit dem sie
belichtet werden, abhängig ist In der DE-OS 1542 706
z. B. wird ein photographisches Zweischichtenmaterial beschrieben, dessen eine Schicht panchromatisch
sensibilisiert und dessen andere Schicht gegenüber blauem Licht empfindlich und gegenüber grünem und
rotem Licht unempfindlich ist Das Material erlaubt die Herstellung von Farbauszugsnegativen, deren Gammawerte
gleich sind, wenn man die Negative gleich lang entwickelt
Ein wichtiges Problem bei Mischemulsionen auf der Basis von Silberbromidjodid und Silberchloridbromid,
wie sie beispielsweise in der DE-OS 15 97 476
beschrieben werden und zur Herstellung photographischer Materialien mit variablem Kontrast in Abhängigkeit
von der Lichtwellenlänge dienen, ist der Verlauf der Gradationskurve im Bereich höherer Schwärzungen.
Vergießt man diese Emulsionen auf opake Unterlagen, so zeigen sie im allgemeinen ein vorzeitiges Abbiegen
der Gradationskurve bei einer Aufsichtsdichte von ca. 140. FOr die Verarbeitung solcher photographischer
Filme am Scanner benötigt man jedoch auch im Bereich
höherer Schwärzungen einen geraCJmigen Kurvenverlauf
bis zu einer Aufsichtsdichte von etwa 1,70.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein lichtempfindliches photographisches Aufzeichnungsmaterial
zur Herstellung von Aufsichtsbildern zu entwikkein,
dessen Gradationskurve, speziell im Bereich höherer Schwärzungen· weitgehend geradlinig verläuft
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Konzentration an der Polyvinylpyrrolidonverbindung
jeweils pro 100 Gewichtsteile Bindemittelkomponente a) plus b) bei Vorliegen des Polyvinylpyrrolidons selbst
0,05 bis 3 öewichtsteile und bei Vorliegen eines alkylierten Polyvinylpyrrolidons oder eines Mischpolymerisats
des Vinylpyrrolidons mit einer anderen Vinylverbindung 0,05 bis 15 Gewichtsteile beträgt.
Es ist heute allgemein üblich, lichtempfindlichen Schichten auf der Basis von Gelatine-Silberhalogenidemulsionen
dispergierte wasserunlösliche Kunststoffe zur Verbesserung der Haftfestigkeit auf der Unterlage,
sowie zur Verminderung der Naß-Trocken-Dichtedifferenz
oder zur Erzielung eines Weichmachereffektes zuzusetzen. Diese Kunststoffdispersionen haben in der
Regel keinen oder nur einen geringen Einfluß auf die sensitometrischen Eigenschaften der Silberhalogenidemulsionen.
Auf jeden Fall bewirken sie keine Aufstellung der Gradation oder eine Erhöhung der
maximalen Dichte. Es ist deshalb überraschend, daß Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylpyrrolidonderivate, sowie
Mischpolymerisate des Vinylpyrrolidons mit Vinylverbindungen
in Kombination mit dispergieren wasserunlöslichen Kunststoffen eine starke Aufsteilung der
Schwärzungskurve im Schwärzungsbereich zwischen 1,50 und 1,70 bewirken, so daß man einen weitgehend
geradlinigen Kurvenverlauf zwischen 1,0 und 1,70 erreicht
Es ist auch überraschend, daß man zur Erzielung dieses Effektes relativ geringe Anteile an Polyvinylpyrrolidon
in der Bindemittelzusammensetzung benötigt. Die Mengen liegen zwischen 0,05—3 Gewichtsteilen
Polyvinylpyrrolidon, bzw. bei alkylierten Polyvinylpyrrolidon zwischen 0,05—15 Gewichtsteilen. Den gleichen
Effekt erzielt man auch mit wasserunlöslichen dispergierten Mischpolymerisaten des Vinylpyrrolidons mit
anderen Vinylverbindungen in Kombination mit wasserunlöslichen dispergierten Kunststoffen. Der Bereich der
Gewichtsteile in der Bindemittelzucammensetzung liegt
auch hier zwischen 0,05—15 Gewichtsteilen. Die
optimale Menge ist abhängig von dem prozentualen Anteil des Vinylpyrrolidons an dem Mischpolymerisat
Das Polyvinylpyrrolidon kann im gesamten Bereich der verschiedenen heute herstellbaren Polymerisationsgrade verwendet werden, üblich Ι'Λ der Bereich eines
mittleren Molekulargewicht; von 104 bis 106.
Anstelle des Polyvinylpyirolid-as können auch
Polyvinylpyrrolidonderivate verwendet werden, bei denen im Pyrrolidonring ein Η-Atom durch eine Alkyl-
oder Arylgruppe, beispielsweise eine Phenylgruppe, die
ihrerseits z. B. halogen· oder alkoxysubstituiert sein
kann, ersetzt ist Diese Produkte sind im allgemeinen
wasserunlöslich und müssen in organischen Lösungsmitteln gelöst werden. Man kann sie jedoch ohne
Ausfällung mit Wasser mischen und der Emulsion zugeben.
Polyvinylpyrrolidonderivate dieser Art sind beispielsweise von nachfolgenden Monomeren abgeleitet:
Es können auch Mischpolymerisate des Vinylpyrrolidons
verwendet werden. Bevorzugt werden wasserlösliche Mischpolymerisate von N-Vinylpyrrolidon und
anderen Monomeren, beispielsweise solche von N-Vinylpyrrolidon
mit einem Vinylester, wie Vinylacetat, μ
Vinylpropionat oder Vinylbuiyrat, mit einem Aeryliflu*
reester wie Methyl-, Äthyl-, Butyl- oder 2-Äthylhexylacrylat,
einem Methacrylsäureester, wie Methyl-, Äthyl-, Butyl- oder 2-Äthylhexylmethacrylat, einem Acrylamid
oder dessen Derivate, wie N-Methylacrylamid, N-Äthylacrylamid,
N-N-Diäthylacrylamid, N-Bu ty !acrylamid
oder Acryloylmorpholine, weiter mit einem Methacrylamidderivat,
wie N-Methylmethacrylamid, N-Äthylenmethacrylamid
oder Methacryloylmorpbolm. Es ist in
diesem Fall zweckmäßig, Mischpolymerisate zu verwenden, die 10 bis 30 Moj-% des anderen Monomeren
und 30 bis 70 Mol-% Vinylpyrrolidon enthalten. Es sind
jedoch auch andere prozentuale Zusammensetzungen brauchbar, sofern sie wasserlösliche Mischpolymerisate
ergeben.
Bei Verwendung der Kombination von Polyvinylpyrrolidon mit wasserunlöslichen dispergierten Kurststoffen
liegen die Gewichtsverhältnisse der Bindemittelzusammensetzung für Gelatine bei 40—90 Gewichtsteilen,
für Polyvinylpyrrolidon bei 0,05—3 Gewichtsteilen und für den wasserunlöslichen dispergierten Kunststoff bei
10—60 Gewichtsteilen. Für Polyvinylpyrrolidonderivate und Mischpolymerisate des Vinylpyrrolidons mit anderen
Vinylverbindungen ist ein Bereich von 0,05—15 Gewichtsteilen, bezogen auf das Gesamtbindemittel,
anwendbar.
Als Schichtträger für das photographische Material der Erfindung kommen alle in der Silberhalogenidphotographie
gebräuchlichen Typen in Frage, z. B. Papier, Folien aus Celluloseestern, Polycarbonaten, insbesondere
auf der Basis von Bis-phenolalkanen oder aus
Polyestern, insbesondere Polyäthylenterephthalat Die als Schichtträger bekannten transparenten Materialien
werden zweckmäßigerweise mit einem Pigment, beispielsweise mit - Titandioxid, eingefärbt um einen
opaken Schichtträger zu erhalten und mit einer Antihalozwischenschicht ausgerüstet, wie beispielsweise
in der DE-PS11 10 402 beschrieben.
Für die Herstellung der lichtempfindlichen Schichten
werden die üblichen Methoden benutzt Ober die Zusammensetzung der für das Aufzeichnungsmaterial
der Erfindung verwendeten Emulsionsschichten, deren Gradation und Kontrast bei konstanter Entwicklungszeit und konstanten Entwicklungsbedingungen, abhängig
von dem für die Belichtung verwendeten Spektralbereich, variiert werden kann, gibt zum Beispief die
DE-OS 15 97 476 Auskunft Die genannte Offenlegungsschrift enthält auch eine Beschreibung der verschiedenen
Techniken, nach denen die Belichtung des vorliegenden photographischen Aufzeicfanungstnateriais
durchgeführt werden kann.
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher beschrieben, ist jedoch in ihrer Anwendungsbreite
dadurch nicht begrenzt
Eine Silberchloridbromidemulsion, hergestellt durch
gleichzeitige Zugabe einer Silbernitratlösung und einer Lösung von wasserlöslichem Halogenid (75 Mol-%
Bromid und 25 Mol-% Chlorid) zu einer Gelatinelösung, wird nach optimaler chemischer Reifung mit einer
hochempfindlichen Silberbromidjodidemulsion vermischt, die 6 Mol-% Jodid enthalt und durch langsame
Zugabe einer wäßrigen Silbernitratlösung zu einer Lösung von wasserlöslichem Halogenid in Gelatinelösung
hergestellt worden ist Die spektrale Sensibilisierung wird entsprechend der DE-OS 1597476 vorgenommen. Außerdem werden der Emulsion pro I
gußfertiger Lösung (36 g AgNOyI) zur Stabilisierung 20 ml einer l%igen Triazaindolizinlösung und zur
Verbesserung der Vergießbarkeit 30 ml einer 5%igen Saponinlösung hinzugefügt. Zu dieser Emulsionsmischung
werden, bezogen auf 100 g Gelatine, 210 ml einer Polyäthylacrylat-Dispersion mit 20% Feststoffgehalt
und 15 ml einer 5%igen Polyvinylpyrrolidon-Lösung
mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 40000 zugegeben, Zu Vergleichszwecken wurde diese Emulsion einmal nur mit Gelatine als Bindemittel,
dann mit Gelatine und Polyäthylacrylat sowie mit Gelatine und Polyvinylpyrrolidon hergestellt Diese
Emulsionen werden mit einer Auftragsmenge, entsprechend
3,4 g AgNO3/m2, auf einen mit Titandioxid
eingefärbten und mit einer Antihalozwischanschicht entsprechend der DE-PS 11 10 402 versehenen Schichtträger
aufgebracht und getrocknet
Die fertigeii Bahnen werden in Streifen geschnitten,
hinter einem Stufenkeii und durch Zwischenschalten eines Blaufilters mit 44 Lux 4 Sekunden lang und
anschließend hinter einem Gelbfilter mit 17,5 Lux ebenfalls 4 Sekunden laog belichtet Entwickelt wird in
einer Rollenentwicklungsmaschine unter Verwendung
eines Hydrochinon-1 -phenyl-pyrrazolidon-B-Entwicklers
Vh Minuten lang bei 25°C. Die Gradationskurve wird durch Ausmessen an einem Aufsichts-Dichtemeügerät
ermittelt Für die Bewertung der Geradlinigkeit der Gradationskurve im oberen Teil wird der Gradient
zwischen den Schwärzungen 1,0 und 1,50 eingezeichnet und die Abweichung der Kurve bei den Dichten 1,60 und
1,70 als Bewertungsmaß für die Geradlinigkeit der Kurvenform bei höheren Dichten genommen. Diese
Differenzwerte sind in den Spalten 4Si,«>
und AS^j0 für
die verschiedenen Bindemittelzusammensetzungen in der Tabelle 1 zusammengestellt Die Resultate zeigen
deutlich den Einfluß der Kombination Gelatine-Polyäthylacrylat-PolyvinylpyrroIidon
auf die Geradlinigkeit der Schwärzungskurve im oberen Schwärzungsbereich.
| Nr. | % Gelatine | % Polyäthyl | % Polyvinyl | ^S1 60 | -il.Sl.70 |
| acrylat | pyrrolidon | ||||
| 1 | 100 | 0 | 0 | 0,03 | 0,08 |
| 2 | 70 | 30 | 0 | 0,04 | 0,09 |
| 3 | 99 | 0 | 1 | 0,03 | 0,08 |
| 4 | 693 | 29,5 | 1 | 0 | 0,03 |
Einer Emulsion, hergestellt entsprechend Beispiel 1, dann entsprechend Beispiel 1 weiterverarbeitet Prowerden,
bezogen auf 100 g Gelatine, 210 ml einer J5 zentuale Bindemittelzusammensetzung und die Dichte-Polyäthylacrylat-Dispersion
mit 20% Feststoffgehalt und Mengen von 0, IJi, 3,75, 7A 15, 30, 60 und 120 ml
einer 5%igen Polyvinylpyrrolidon-Lösung (Molekulargewicht
40 000) zugegeben. Die Emulsionen werden
abweichungen bei S ='.,60 und S = 1,70 sind in der Tabelle 2 zusammengestellt Der Bereich der Verbesserung
der Geradlinigkeit der Gradationskurve geht von 0,06—2% Polyvinylpyrrolidon.
| Tabelle 2 | % Gelatine | % Polyäthyl | % Polyvinyl | 0,03 | 0,08 |
| Nr. | acrylat | pyrrolidon | 0,01 | 0,05 | |
| 70,00 | 30,0 | - | 0,01 | 0,04 | |
| 1 | 69,9 | 29,9 | 0,06 | 0,01 | 0,05 |
| 2 | 69,9 | 69,9 | 0,12 | 0 | 0,03 |
| 3 | 69,8 | 69,9 | 0,25 | 0,01 | 0,03 |
| 4 | 69,7 | 69,8 | 0,50 | 0 | 0,02 |
| 5 | 69,5 | 29,5 | 1,00 | 0,03 | 0,08 |
| 6 | 69,0 | 29,0 | 2,00 | ||
| 7 | 67,5 | 28,5 | 4,00 | ||
| 8 | |||||
Bei der Probe Nr. 4 des Beispiels I wird das Polyvinylpyrrolidon (Molekulargewicht 40 000) durch
ein höherviskoses Polyvinylpyrrolidon mit einem Molekulargewicht vcr 700 000 ersetzt. Wie aus der
Tabelle 3 zu ersehen ist. wird die Geradlinigkeit der Gradationskurve Jiirch beide Polyvinylpyrrolidone in
gleicher Weise verbessert.
| 7 | Tabelle 3 | 22 45 635 | AS]M | 8 | ASh70 |
| Bindemittelzusammensetzung | |||||
| Polyvinylpyrrolidon | 0,03 | 0,07 | |||
| Gelatine | Molekulargewicht | 0 | 0 | ||
| Gelatine + Polyäthylacrylat + Polyvinylpyrrolidon |
- | 0 | 0.01 | ||
| Gelatine + Polyäthylacrylat + Polyvinylpyrrolidon |
40000 | ||||
| 700000 | |||||
Beispiel 4 ι; nylchlorid-Dispersion in Mengen von 105, 210 und
Einer entsprechend Beispiel 1 hergestellten Emulsion 315 ml als 20%igen Dispersion zugesetzt. Bindemittelwerden
anstelle der Polyäthylacrylat-Dispersion eine zusammensetzungen und die Dichteabweichungen sind
Polyvinylpropionat-, Polyvinylidenchlorid- bzw. Polyvi- in den Tabellen 4.5 und 6 zusammengestellt.
| Nr. | % Gelatine | */· Polyvinyl- propionat- Dispersion |
% Polyvinyl pyrrolidon |
0.02 | JS],n |
| 1 | 100 | _ | _ | 0 | 0.08 |
| 2 | 82 | 17 | 1 | 0 | 0,03 |
| 3 | 69.5 | 29.5 | 1 | 0 | 0,03 |
| 4 | 60.5 | 38.5 | 1 | 0.0I | |
| Tabelle 5 | Λ S1 w | ||||
| Nr. | % Gelatine | % Polyvinyliden- chlorid- Dispersion |
"'« Polyvinyl pyrrolidon |
Δ S\ ~TQ | |
82
69.5
60.5
29.5
38.5
0 0 0
0.01 0.01
| Nr. | % Gelatine | % Polyvinyl chlorid- Dispersion |
"/. Polyvinyl pyrrolidon |
0.04 | Λ Si.70 |
| 1 | iOO | _ | 0.01 | 0.10 | |
| 2 | 82 | 17 | 1 | 0.02 | 0,05 |
| 3 | 69,5 | 29.5 | 1 | 0 | 0,05 |
| 4 | 60.5 | 38.5 | 1 | 0.02 | |
das Polyvinylpyrrolidon durch polymeres 3-Methylvinylpyrrolidon
mit einem Molekulargewicht von 19 000,
65 bzw. durch Mischpolymerisate des Vmylpyrrolidons mh
2-Äthy!hexy!acrylat oder Vinylacetat ersetzt Zusammensetzung
der Bindemittel und Dichteabweichungen können den Tabellen 7 bis 9 entnommen werden.
| 9 | 22 45 | 635 | I | I | 10 | ^ ^l .00 | 0,12 | |
| 3 | 3 | 0,02 | ||||||
| Tabelle 7 | % Gelatine | 10 | 10 | 0,06 | ||||
| Nr. | % Polyäthyl- | % Poly-3-methyl- | 0,05 | 0 | ||||
| acrylat- | vinylpyrrolidon | ·/. Mischpoly | % Mischpoly | 0,01 | ||||
| 100 | Dispersion | merisat, Vinyl | merisat, Vinyl | 0,01 | Λ·Ϊ|.7Ο | |||
| I | 69,5 | - | _ | pyrrolidon mit | pyrrolidon mit | 0,01 | ||
| 2 | 68,5 | 29,5 | 2-Ainyirtexyi- | Vinylacetat | ||||
| 3 | 64 | 28,5 | acrylat | Λ-ΪΙ.60 | ||||
| 4 | 26 | _ | I | |||||
| Tabelle 8 | % Gelatine | 3 | 0,09 | |||||
| Nr. | ". Polyäthyl- | 10 | 0,01 | |||||
| acrylat- | 0,03 | |||||||
| Dispersion | 0,03 | 0 | ||||||
| 0 | ||||||||
| 100 | 0 | Λ S\ jo | ||||||
| I | 69,5 | — | 0 | |||||
| 2 | 68,5 | 29,5 | ||||||
| 3 | 64 | 28.5 | ||||||
| 4 | 26 | 0.09 | ||||||
| Tabelle 9 | % Gelatine | 0,02 | ||||||
| Nr. | % Polyäthyl- | 0,05 | ||||||
| acrylat- | 0,04 | 0,03 | ||||||
| Dispersion | 0,01 | |||||||
| 100 | 0,01 | |||||||
| 1 | 69,5 | _ | 0 | |||||
| 2 | 68,5 | 29.5 | ||||||
| 3 | 64 | 28,5 | ||||||
| 4 | 26 | |||||||
Claims (4)
1. Lichtempfindliches photographisches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung von Aufsichtsbildern
mit wenigstens einer Silberhalogenidemulsionsschicht,
deren Gradation von der Wellenlänge des Lichtes, mit dem sie belichtet wird, abhängig ist,
wobei die Bindemittelzusammensetzung der Silberhalogenidemulsionsschicht
a) zu 40 bis 90 Gew.-Teilen aus Gelatine und als Ergänzung auf 100 Gew.-Teile
b) zu 60 bis 10 Gew.-Teilen aus einem wasserunlöslichen dispergierten Kunststoff auf der Basis
von Vinylverbindungen und zusätzlich
c) aus einer Polyvinylpyrrolidonverbindung
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration an der Polyvinylpyrrolidonverbindung
jeweils pro 100 Gew.-Teile Bindemittelkomponente a) plus b) bei Vorliegen des Polyvinylpyrrolidons
selbst 0,05 bis 3 Gew.-Teile und bei Vorliegen eines alkylierten Polyvinylpyrrolidons oder eines
Mischpolymerisats des Vinylpyrrolidons mit einer anderen Vinylverbindung 0,05 bis 15 Gew.-Teile
beträgt
2. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als dessen Bindemittelkomponente
b) Polyäthylenacrylat, Polyvinylpropionat,
Polyvinylchlorid oder Polyvinylidenchlorid vorliegt
3. Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Silberhalogenidemulsion
aus einer Mischung einer unsensibilisierten Süberbromidjodidemulsion mit einer orthosensibilisierten
Silberbromidchloridemulsion besteht
4. Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Silberhalogenidemulsionsschicht
auf einem opaken Schichtträger aufgetragen ist und sich dazwischen noch eine Lichthofschutzschicht befindet
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| DE19722245635 DE2245635C3 (de) | 1972-09-16 | 1972-09-16 | Lichtempfindliches photographisches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung von Aufsichtsbildern |
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Legal Events
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| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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