DE2244550A1 - Regenerierfaehiger elektrischer wickelkondensator - Google Patents
Regenerierfaehiger elektrischer wickelkondensatorInfo
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Description
- Regenerierfähiger elektrischer Wickel'onr3ensator die Erfindung betrifft einen regenierfähigen elektrischen lt,ickelkondensttor mit gegeneinander nicht versetzten Kondensatorfolien und Stirnkontaktschichten und mit einem verlorenen Wiekeldorn, de kürzer ist als die Breite der Kondensatorfolien, wobei die Korldensatorfolien Belage und I)ielektrikut'isschichten enthalten und die Beläge an den jeweils nicht zu kontaktierenden Seiten Freirardzonen freilassen, wobei im kapazitiv wirksamen Bereich die einzelnen Lagen der Kondensatorfolien unter-hohem Druck aufeinanderliegen und über'einen Teil der Breite der Freirandzonen allenfalls ein geringer Druck der einzelnen Lagen aufeinander auftritt, so daß das Eindringen von Schoopmetallteilchen zwischen die einzelnen Windungen des Kondensatorwickels nicht verhindert wird.
- Ein derartiger Kondensator ist aus dem Gbm 6 939 331 bekannt.
- Dort wird allerdings nur die Aufgabe gelöst, einen verlorenen Wickeldorn nicht über die Stirnseiten des Kondensators übersteh hen zu lassen. Dem gemäß ist der Wickeldorn vorzugsweise nur etwa um 0,5 mm kürzer als der Kondensatorwickel und besitzt stirn seitige Verzahlungen.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Kondensator der eingangs beschriebenen Art anzugeben dessen kapazitiv wirksamer Bereich in üblicher Weise mechanich nart gestaltet ist, der infolgedessen eine hohe Raunkanazität besitzt und dessen Stirnkontaktschichten mit den Belägen und den Dielektrika mechanisch sicher und elektrisch leitend verbunden sind, obwohl im Kondensator keine Versetzung der einzelnen Kondensatorfolien gegeneinander vorhanden ist.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der im Inneren des Kondensatorwickel befindliche verlorene Wickeldorn nur gering fügig kürzer ist als die Breite des nondenztrwickels und daß er anschließend an seinen Stirnflächen, außerhalb dcr kapazitiv wirksamen Zonen Je einen etwa 0,25 - 1,5 iun breiten Bereich mit einem im Vergleich zu seinem mittleren Bereich tun einige Zehntel illineter kleineren Durc1zmesser aufweist.
- Der Bereich des Wickeldornes mit einer Durchmesser ist zur Stützung sehr dünne Kondensatorfolien vorteilhaft.
- Die bisher angegebenen erfindungsgemäßen Hondensatorbauformen lösen die genannte Aufgabe besonders günstig bei kleinen Wickeldurchnessern. Für größere Wickeldurehmesser wird die genannte Aufgabe besonders günstig gelöst, indem bei einem Kondensator der eingangs beschriebenen Art sich im Wickel Leerwindungen aus Papier oder Kunststoffolie befinden, deren Breite um etwa 0,5 bis 3 mm geringer ist als die der tondensatorfolle. Je nach Größe des Rondensators genügt es, daß die Leerwindungen die innerste und die äußerste Schicht des Kondensators darstellen bzw. ist es erforderlich. daß die Leer- windungen zwischen den kapaitiv wirksamen Windungen liegen.
- Eine zusätzliche Verfestigung des kapazitiv wirksamen Bereiches de Kondensators wird erreicht, indem der Kondensator unter Verwendung von Andruckrollen gewickelt wird, deren Andruckbreite um 0,5 bis 3 mm kleiner ist, als die Breite der Kondensatorfolie und die auf den kapazitiv wirksamen Bereich des Kondeneatorwickels drücken.
- Anstelle einer inneren Lage von Leerwindungen kann auch eine Hülse entsprechender Länge aus einem ausreichend steifen Material in den Kondencator eingewickelt sein. timer die äußerste Schicht in Leerwindungen können nochmals Schutzwindungen der üblichen Art aufgewickelt werden, falls besonders hohe Anforderungen an den mechanischen Schutz des Kondensators dies erfordern.
- Werden die Kondensatorfolien aus einer Reihe von Schichten zusammengesetzt oder sind die Schichten während des Xerstellvorganges in ihrer Dicke veränd.erbar, so kann die gestellte Aufgabe besonders vorteilhaft dadurch gelöst werden, daß zumindest ein Teil der Kondensatorfolien an die Folienkanten anschließende Streifen geringerer S^hichtdicke aufweist, die schmaler sind als die Freirandzonen. Derartige-Streifen geringer Schichtdicke können besonders vorteilhaft bei Dünnfolienkondensatoren hergestellt werden, in den I,ackschichten und Belege auf Hilfaträgerfolien aufgebracht werden, nach dem Aufbringen der letzten Lackschicht diese vor dem Festwerden über einen Glättstab geführt werden und in dem eine oder mehrere Andruckrollen den Träger gegen die Glättstab drücken, wobei die Breite bzw. Lage der Andruckrollen der Breite bzw. Lage der zu erzeugenden Streifen geringerer Schichtdicke entspricht.
- Die Erfindung wird anhand von Figuren näher erläutert. Sie ist nicht auf die in den Figuren gezeigten Beispiele beschränkt.
- Fig. 1 zeigt einen Kondensatorwickel mit einem erfindungsgemäßen Wickeldorn und erfindungsgemäßen Zwischenlagen in teilweise geschnittener Schicht.
- Fig. 2 zeigt schematisch eine Vorrichtung zur Herstellung von Dünnschichtfolien mit Streifen geringerer Schichtdicke.
- Fig. 3 zeigt eine Dünnschichtfolie mit Streifen geringerer Schichtdicke.
- In Fig. 1 sind auf einen verlorenen Wickeldorn 1 Kondensatorfolien mit jeweils zwei gegenpoligen Belägen und mit Dielektriumsschichten gegeneinander nicht versetzt aufgewickelt, auf eine Schich'derartiger Kondensatorfolien ist eine kapazitiv nicht wirksame Zwischenlage4 und darauf eine weitere Schicht 5 von krondensatorfolien aufgewickelt. Diese ist von einer Lage 6 von kapazitiv nicht wirksamen Schichten umgeben. Die Lagen 4 und 6 von kapazitiv nicht wirksamen Schichten sind um 0,5 bis 3 mm kurzer als die aus Eondensatorfolien bestehenden Schichten 3 und 5. Der Wicseldcrn 1 weist eine Stirnverzahnunr 9 auf, in die eine entsprechend geformte Eupplur.g der Wickelmaachine eingreifen kann. Der mittlere Teil des WickeldoSr.s, welcher länger als die Breite des kapazitiv wirksamen Bereiches der Kondensatorfolie ist, weist einen grc;ßeren Durchmesser auf als die an die Stirnseiten des Wickeldorns angrcnzenden Bereiche, in denen die Stirnverzahnung2ángebracht ist.
- In Fig. 2 läuft eine Trägerfolie 10 in Pfeilrichtung an der Auftragswalze 7 entlang, an Umlenkrollen 11 vorbei und über einen Glättst?b 12. Andruckrollen 13, die nur die Breite von zu erzeugenden Zonen geringer Schichtdicke der Kondensatorfolie aufweisen, sind hintereinander im Abstand der Breite der herzustellenden Kondensatoren angeordnet. Die Auftragswalze 7 befördert an der Abstreifwalze vorbei einen dünnen Lackfilm auf die Trägerfolie 10. Durch die Andruckrolle 13 wird die Trägerfolie 10 gegen den Glättstab 12 gedrückt, wodurch die in Fig. 3 dargestellten Bereiche geringerer Schichtdicke 16 44 entstehen. Die Rondensatorfoliergemäß Fig. 3 ist in mehreren Fertigungsschritten entstanden, enthält gegenpolige Beläge 15 und Dielektrikumsschichten und wurde nur nach dem Aufbringen der letzten Lackschicht einem Verfahren der oben geschilderten Art unterzogen. Wird aus derartigen Kondenaatorfolien ein Kondensator gewickelt, so kann beim Beschoopen das Schoopmetall im Bereich der Streifen geringerer Schichtdicke 16 zu den Belägen 15 vordringen und verbindet sich mit diesen nicht nur an den Stirnseiten, sondern über einen entsprechenden Bereich der Oberfläche.
- 7 Patentansprüche 3 Figuren
Claims (7)
- P a t e n t a n s t r li c h e B Regenerierfahiger elektrischer Wi ckelkondensator mit gegen einander nicht versetzten Kondensatorfolien und Stirnkontaktschichten und mit einem verlorenen Wickeldorn, der kürzer ist als die Breite der Kondensatorfolien wobei die Kondensaturfolien Beläge und Dielektrikumsschichten enthalten und die Beläge an den jeweils nicht zu kontaktierenden Seiten Freirandzonen freilassen, wobei im kapazitiv wirksamen Bereich die einzelnen Lagen der Kondensatorfolien unter hoh Druck aufeinanderliegen und über einen Teil der Breite der Freirandzonen allenfalls ein geringer Druck der einzelnen Lagen aufeinander auftritt, sb daß das Eindringen von Schoopmetall.teilchen zwischen die einzelnen Windungen des Kondensatorwickels nicht verhindert wird, d ad u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der im inneren des Kondensatorwickels befindliche verlorene Wickeldorn nur geringfügig kürzer ist als die Breite des Kondensatorwickels und daß er anschließend an seine Stirnflächen, außerhalb der kapazitiv wirksamen Zonen je einen etwa 0,25 - 1,5 mm breiten Bereich mit einem im Vergleich zu seinem mittleren Bereich um einige Zehntel Millimeter kleineren Durchmesser aufweist.
- 2. Regenerierfähiger elektrischer Kondensator mit gegeneinander nicht versetzten Kondensatorfolien und Stirnkontaktschichten, dessen Kondensatorfolien Beläge und Dielektrikumsschichten enthalten, wobei die Beläge. an den jeweils nicht zu kontaktierenden Seiten Freirandzonen freilassen, bei dem im kapazitiv wirksamen Bereich die einzelnen Lagen der Kondensatorfolien unter hohem Druck aufeinanderliegen und über einen Teil der Breite der Freirandzonen allenfalls ein geringer Druck der einzelnen Lagen aufeinander auftrifft, so daß das Ein dringen von Schoopmetallteilchen zwischen die einzelnen Windungen des KondensatorwickelD nicht verhindert wird, d a d u r c h g e k e n Ti z e i c h n e t, daf3 sich in Wickel Leerwinaungen aus Papier- oder Kunststoffolien befinden, deren Breite um etwa 0,5 bis 3 mmgeringer ist als die der Konuensatorfolien.
- 3. Kondensator nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Leerwindungen die innerste und die äußerste Schicht des Kondensators darstellen.
- 4. Kondensator nach einen der Anspriahe 2 oder 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da3 die Leerwindungen zwischen den kapazitiv wirksamen Windungen liegen.
- 5. Verfahren zur erstellung von Kondensatoren nach einem der Anspruche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß der Kondensator unter Verwendung von Andruckrollen gewickelt wird, deren Andruckbreite um 0,5 bis 3 mn kleiner iQt als die Breite der Xondensatorfolien und daß diese Andruckrollen beim Wickeln auf den kapazitiv wirksamen Bereich des Kondensators drücken.
- 6. Regenerierfähiger elektrischer Wickelkondensator mit gegeneinander nicht versetzten Konuensatorfolien und Stirnkontaktschichten, dessen Kondensatorfolien Beläge und Dielektrikumsschichten enthalten, wobei die Beläge an den jeweils nicht zu kontaktierenden Seiten Freirandzonen freilassen, bei dem im kapazitiv wirksamen Bereich die einzelnen Lagen der Kondensatorfolien unter hohen Druck aufeinanderliegen und über einen Teil der Breite der Freirandzonen allenfalls ein geringer Druck der einzelnen Lagen aufeinander auftritt, so daß das Eindringen von Schoopmetallteilchen zwischen die einzelnen Windungen des Kondensatorwickels nicht vermindert wird, d a d, u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zumindest ein Teil der Konaensatorfolien an die Folienkanten angrenzenae Streifen geringerer Schichtdicke aufweist, die schmaler sind als die Freiranazonea.
- 7. Verfahren zur erstellung von Kondensatoren nach Anspruch 6 d a d u r c h g e k e n n z e i zu c h n e t, d-aß Lackschichten und Beläge auf eine Hilfsträgerfolie aufgebractlt werden, d nach dem Aufbringen der letzten Lackschicht diese vor dem Festwerden über einen G1attstab geführt wird, daß eine oder mehrere Andruckrollen den Trager gegen den Glättstab drücken und daß die Breite bzw. Lage der Andruckrollen der Breite bzw. Lage der zu erzeugenden Streifen geringerer Schichtdicke entspricht.Lee r ei te
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