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DE2243948A1 - Streckwerk mit einer einrichtung zum verhindern von faserwickeln - Google Patents

Streckwerk mit einer einrichtung zum verhindern von faserwickeln

Info

Publication number
DE2243948A1
DE2243948A1 DE19722243948 DE2243948A DE2243948A1 DE 2243948 A1 DE2243948 A1 DE 2243948A1 DE 19722243948 DE19722243948 DE 19722243948 DE 2243948 A DE2243948 A DE 2243948A DE 2243948 A1 DE2243948 A1 DE 2243948A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
pair
arms
stretching
cleaning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722243948
Other languages
English (en)
Inventor
Grady Hampton Sanders
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Milliken Research Corp
Original Assignee
Milliken Research Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Milliken Research Corp filed Critical Milliken Research Corp
Priority to DE19722243948 priority Critical patent/DE2243948A1/de
Publication of DE2243948A1 publication Critical patent/DE2243948A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
    • D01H5/62Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Streckwerk mit einer Binrichtllng zum Verhindern von Fas erwickeln.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung eines Streckwerks mit einer Einrichtung zum Verhindern der Bildung von Faserwickeln auf dessen Ausgangswalzenpaar und auf die Einrichtung.
  • Es sind bereits eine Vielzahl von Ausbildungen von Streckwerken mit Reinigungseinrichtungen für die Oberwalzen des Ausgangsstreckwalzenpaares von Streckwerken bekannt, die dazu bestimmt sind, die Streckwerke derart zu reinigen, daß dasEntstehen von Faserwickeln und das Auftreten von Fadenbrüchen im Gefolge davon verhindert ist. Sie greifen das Problem nicht unmittelbar an. Der günstigste Zeitpunkt zur Verhinderung des Entstehens eines Faserwickels oder eines Fadenbruchs, so wurde bereits erkannt (DOS 20 45 581) liegt vor dem Auftreten eines Betriebszustandes, der zum Entstehen eines Faserwickels oder zu einem Fadenbruch führen kann.
  • In einer älteren Anmeldung (DOS 20 45 581) ist ein Streckwerk mit einem Ausgangsstreckwalzenpaar und einem diesem vorgeschalteten Streckwalzenpaar in einem Riemchenkäfig mit einem im Bereich des vorgeschalteten Streckwaizenpaars am Riemchenkäfig oder im Streckwerksgehäuse schwenkbar in einem Bügel gelagerten, auf der oberen Walze des Ausgangsstreckwalzenpaars aufliegenden walzenförmigen mit Schabvorsprüngen versehenen KunststoffschaDern angegeben, der durch einen mit einer, insbes. der unteren, Walze der vorgeschalteten Streckwalzen umlaufenden, vorzugsweise auf diese aufgeklemmten, auf einen Abnehmer am Bügel wirkenden Kunststoff-Steuernocken zur Freigabe angesammelter Fasern oder anderer Fremdteilchen intermittierend abhebbar ist. Der'Schaber ist auf dem Mittelteil eines U-förmigen Drahtbügels mit einwärts gebogenen Enden gelagert, mit denen der Bügel in entsprechende Bohrungen im Riemchenkäfig einschnappen kann. Am einen Seitenteil des Bügels ist ein abstehender Drahtstift vorgesehen, der als Abnehmer unmittelbar auf den auf die eine Walze geklemmten Nocken wirkt, so daß intermittierend der Bügel mit dem Schaber von seiner Walze durch Hochschwnken angehoben wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wirksame, einfache und preisgünstige Weiterbildung des bekannten Streckwerks und der Reinigungseinrichtung bzw. des Schabers zu schaffen, der mit das zum Entstehen von Faserwickeln oder zu Fadenbrüchen führende Ansammeln von Fasern und anderen Fremdkörpern auf den nebeneinanderliegenden Oberwalzen eines Streckwerks für mehrere Vorgarne noch günstiger und auf bessere Weise verhindert wird und bei der das Auswechseln der Schaber noch einfacher durchführbar ist. Außerdem soll die Herstellung erleichtert sein und ein Verschleißproblem zwischen Abnehmer und Nocken günstig gelöst werden. Schließlich soll eine Anpassung an unterschiedliche Abmessung von Streckwerken möglich sein.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht für ein Streckwerk mit einem ersten aus wenigstens zwei in axialem Abstand voneinander vorgesehenen Ausgangsstreckwalzenpaaren bestehenden Streckwalzensatz, einem zweiten aus wenigstens zwei in axialem Abstand voneinander angeordneten, dem ersten vorgeschalteten Streckwalzenpaar bestehenden Streckwalzensatz sowie gegebenenfalls einem dritten aus zwei in axialem Abstand voneinander vorgesehenen Streckwalzenpaaren bestehenden, dem zweiten vorgeschaltetem Streckwalzensatz, sowie auf den oberen Walzen der Ausgangsstreckwalzenpaare aufruhenden, intermittierend von ihnen zur Freigabe abgereinigter Fasern, Fremdteilchen und so weiter abhebbaren Reinigungsschabern darin, daß die oberen Walzen jedes Streckwalzenpaares des zweiten und gegebenenfalls dritten Streckwalzensatzes einen jeweils zur Seite vorstehenden Wellenabschnitt aufweisen, auf einem von denen ein Reinigungsaufsatz it wenigstens zwei Reinigungsschabern schwenkbar gelagert ist, von denen ein Schaber auf der oberen Walze des einen Ausgangsstreckwalzenpaares und der andere Schaber auf der oberen Walze des anderen Ausgangsstreckwalzenpaares des Ausgangsstreckwalzensatzes aufruht,und daß der-Reinigungsaufsatz intermittierend auf- und abschwenkbar ist. Gemäß einer vorteilhaften Fortbildung ist vorgesehen, daß die vorstehenden Wellenabschnitte miteinander einstückig sind. Der Reinigungsaufsatz hat zweckmäßigerweise zum intermittierenden Abheben einen Nocken abnehmer, der mit einem Steuernocken zusammenwirkt, welcher von einer der Walzen des Streckwerks in Drehung versetzt wird. Die Schaber sind, wie an sich aus der DOS 20 45 581 bekannt, zweckmäßigerweise etwa in Form von drehbaren Walzen mit mehreren, insbes0 drei, Schabvorsprüngen versehen, die eine Mehrzahl von Schabflächen beiden, bzw. aufweisen. Der walzenförmige Schaber hat jeweils eine koaxiale Ausnehmung, in die Stifte des Reinigungsaufsatzes hineinragen, um die Schaber drehbar zu lagern.
  • Durch die Zusammenfassung von zwei Schabern in einem Reinigungsaufsatz, der insbes. auf die die beiden Oberwalzen des zweiten oder dritten Streckwalzenpaarsatzes verbindenden Wellen aufgesteckt wird, können mit einem Handgriff die Schaber für zwei benachbarte Streckwalzenpaare ausgetauscht werden. Die Herstellung ist erleichtert, weil nur ein Stützbügel für die Schaber der benachbarten Ausgangsoberwalzen erforderlich ist.
  • Überraschend ist ein noch besseres Reinigungsergebnis festgestellt worden.
  • Zur Erleichterung der Anpassung der Abmessungen des Reinigungsaufsatzes an die Abmessungen gegebener Streckwerke ist bei einer weiteren zweckmäßigen Ausbildungsform vorgesehen, daß der Reinigungsaufsatz ein Paar länglicher im Abstand miteinander verbundener Arme aufweist, daß die Schaber Ausnehmungen haben (insbes. drei strahlenförmig von der Achse nach Art eines Mercedes-Sterns ausgehende Ausnehmungen), in die nach innen gerichtete Stifte am einen Ende der Arme angreifen, daß ein Paar Stützwangen mit je einem die Arme oben und unten umgreifenden Flansch am einen Ende und einer Ausnehmung am anderen Ende, die über die Wellenabschnitte greifen, vorgesehen ist, daß die länglichen Arme eine Reihe von Ausnehmungen am Oberrand haben, in die die oberen Flansche der Stützwangen wahlweise eingreifen und daß eine der Stützwangen einen Nockenabnehmer, der mit einem von einer der Walzen oder Wellen des Streckwerks angetriebenen Nocken zusammenwirkt, aufweist.
  • Ein erfindungsgemäßer Reinigungsschaber für ein Streckwerk der angegebenen Art ist gemäß der Erfindung gekennzeichnet durch ein Paar miteinander verbundener Arme, mit zwei jeweils einem der Arme verbundenen U-förmigen Lagerbügeln mit nach innen gerichteten Stiften auf der Innenseite der vorstehenden Seitenarme, ein Paar Rein'igungsschaber mit jeweils einer zentralen, insbes. dreisternförmigen Ausnehmung, in die die Stifte beidseitig eingreifen, sowie einer Ausnehmung am unteren Rand jedes Arms zum Aufstecken auf eine Streckwerkswelle. Auch diese Schaber haben eine Mehrzahl, insbes. drei vorstehende Schabflächen, die Schabkanten biden, mit denen der Schaber auf den Oberwalzen des Ausgangsstrec-kwalzenpaarsatzes aufliegt. Die Vorsprünge haben etwa eine pilzförmige Querschnittsform. Am unteren Rand eines der beiden lRnglichen Arme ist ein Nockenabnehmer, insbes. als Vorsprung ausgebildet, vorgesehen.
  • Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden anhand schematischer Zeichnungen und Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei zunächst die Ausbildung des Streckwerks und seines Reinigungsaufsatz beschrieben ist.
  • Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht, teilweise im Schnitt, von zwei unmittelbar nebeneinanderliegenden Streckwerken einer Spinnmaschine.
  • Fig. 2 zeigt einen Querschnitt längs der Linie ? - 2 einer in Fig. 3 dargestellten Abwandlung des Streckwerks nach Fig. 1 dar.
  • Fig. 3 ist die Draufsicht längs der Linie 3 - 3 in Fig. 2.
  • Fig. 4 zeigt einen Teilschnitt längs der Linie 4 - 4 in Fig. 2.
  • Gemäß den Fig. 1 und 2 wird ein Stapelfaserband bzw. Vorgarn F auf bekannte Weise nacheinander zwischen Streckwalzenpaaren 10, 12 bzw. 14, 16 bzw. 18, 20 hindurchgeleitet, wobei jeder Walze 14 und 16 des dem Ausgangswalzenpaar 18, 20 vorgeschalteten Walzenpaars ein die Walze umschließendes Riemchen2ium Führen der-Fasern zugeordnet ist. Vom Spalt zwischen den Ausgangsstreckwalzen 18 und 20 läuft das Faserband 11 dem Läufer der nicht weiter dargestellten Ringspinnmaschine zu.
  • Bekanntlich bildet sich auf einer oberen Ausgangswalze eines Streckwerks ein Faserwickel, wenn sich-zu verziehende Fasern um eine der Walzen 18 und 20 herumlegen. Dieser Faserwickel bewirkt, daß das Garn 24 brechen kann. In extremen Fällen können sogar das Riemchen 22 und der Riemchenkäfig 26 beschädigt werden. Normalerweise legen sich zunächst nur wenige Fasern um die Walze herum, worauf sich dann erst eine ständig größer werdende Fasermenge wegen der verbesserten Reibungsbedingungen ansammelt, die sich um die Walze herumlegt und einen Faserwickel bildet. Um dies zu verhindern, läßt man mit den Oberwalzen 18 Abnehmer zusammenarbeiten, hier einen walzenförmigen Schaber 28 mit Vorsprüngen.
  • Der Schaber 28 ist vorzugsweise aus einem leicht formbaren Kunststoff hergestellt, der hohe Stabilität und gute Verschleißfestigkeit aufweist und dazu beispielsweise aus dem unter der gesetzlich geschützten Bezeichnung'Delrin" erhältlichen Acetalharz, Nylon oder Bakelit gefertigt ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Schaber 28 drei im Querschnitt etwa pilzförmige Vorsprünge 30 und eine Durchbrechung oder Ausspannung,in seiner Längsrichtung auf, welche drei sich radial nach außen erstreckende strahlenförmige Schlitze 32 besitzt.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform wird jeder Schaber 28 durch einen U-förmigen Stützbügel 34 in mit ihm verbundenen, beispielsweise angespritzten, U-förmigen Lagerbügeln 36 gehalten. Die Lagerbügel haben nach innen gerichtete, angegossene oder sonst wie angeformte Lagerstifte 38 auf der Innenseite ihrer vorstehenden Seitenarme 40, welche in die Aussparung oder DurdEbrechUnfles walzenförmigen Schabers 28 eingreifen, um ihn auf jeder oberen Walze 18 des Ausgangsstreckwalzenpaares zu halten. Der Stützbügel 34 hat seitliche Ausnehmungen 42 im rückwärtigen Teil, mit Hilfe derer er auf die Walzenwellen 43 zwischen zwei nebeneinanderliegenden oberen Walzen 14 des zweiten Streckwalzenpaares aufgeklemmt werden kann, um den Reinigungsaufsatz bzw. den Stützbügel 34 mit den Schabern 28 schwenkbar zu lagern. An den unteren Rand des einen Arms des U-förmigen Stützglieds 34 ist ein Nockenabnehmer 44 angeformt.
  • Auf die untere mittlere Walze zwischen den beiden vorderen, hintereinander angeordneten Streckwalzenpaaren ist ein Steuernocken 46 aufgeklemmt. Der innere Durchmesser des ringförmigen Steuernockens 46 hat einen Durchmesser, der geringfügig kleiner als der Durchmesser der Walze 16 ist, um einen engen Paßsitz zu gewährleisten, so daß der Steuernocken 46 sich mit der Walze 16 dreht. Besonders sei darauf hingewiesen, daß der Steuernocken in einem mittleren Teil radial dmlcter als an den übrigen Teilen ist, um einen einwandfreien Kontakt dem Nockenabnehmer 44 und ein gutes Abheben oder Hochheben des Stützbügels 34 und damit der Schaber 28 zu erzielen.
  • Wie erwähnt, dreht sich der Steuernocken 46 zusammen mit der mittleren unteren Walze 16. Während jeder Umdrehung der Walze 16 durchläuft der Steuernocken 46 eine Stellung, in der er mit dem Nockenabnehmer 44 zusammenwirkt und den Reinigungsaufsatz im Uhrzeigersinne hochschwenkt, so daß auch der U-förmige Stützbügel 34 in gleicher Richtung geschwenkt wird. Diese Schwenkbewegung des Stützbügels 34 bewirkt, daß sich die Lagerbügel 36 nach oben bewegen. Bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Stützbügels 34 heben sich die Schaber 28 von den Oberwalzen 18 ab Dabei drehen diese sich im Uhrzeigersinne, da die Stifte 38 gegen den Grund der Fingerschlitze 32 wie eine exentrische Welle wirken, so daß das Gewicht der Schaber 28 deren Drehung bewirkt.
  • Da sich der der vorderen Ausgangswalze 18 benachbarte Teil des Schabers 28 entgegengesetzt zu dem benachbarten-Teil der Umfangsfläche der Walze dreht, schabt die Vorderkante des betreffenden Vorsprungs 30 Fasern und andere' Fremdkörper von der Umfangsfläche der Walze ab. Sobald der Stützbügel 34 seine höchste Stellung erreicht, werden die Schaber 28 vorzugsweise etwas von der Walze 18 abgehoben, damit die abgelösten Fasern und anderen Fremdkörper von der oberen Streckwalze 18 herabfallen können. Während sich der Steuernocken 46 weiterdreht, werden die Schaber 28 erneut auf die Walze 18 abgesenkt, so daß sich zwei neue benachbarte Kanten von zwei benachbarten Vorsprüngen 30 an der Walze abstützen. Wenn die Schaber anfänglich auf den Walzen 18 zur Ruhe kommen, bewegen sich die Lagerstifte 38 nach unten in die Mittellage der Schaber 28. Hier bewirkt die Drehung der Walzen 18, daß die Schaber wieder in die in Fig. 1 gezeigte Stellung gebracht werden, wobei die untere innere Fläche der betreffenden Schlitze oder Aussparungen 32 an den Stützfingern 38 anliegt und ' dann erneut zur Wirkung gebracht werden kann.
  • Da die mittlere untere Walze 16 ständig umläuft, bewirkt der Steuernocken 46, daß der Reinigungsaufsatz kontinuierlich gehoben und gesenkt wird, damit die abgeschabten Fasern und anderen Fremdkörper aus dem Streckwerk herausfallen können.
  • In den Fig. 2 bis 4 ist eine abgewandelte Ausführungsform des Reinigungsaufsatzes gemäß Fig. 1 dargestellt, die derart ausgelegt ist, daß sie auf der Walzenachse zwischen zwei benachbarten oberen Walzen eines hinteren, dritten Streckwerkwalzensatzes mit der oberen Walze 10 schwenkbar gelagert werden kann und die Schaber 28 ebenfalls auf zwei axial benachbarten oberen Ausgangswalzen 18 mittels Armen 48 und 50 unterstützt. In Abwandlung der Ausführungsform nach Fig. 1 sind die Schaber 28 hierdurch nach innen vorstehende Stifte 52 vorderer, U-förmiger, Lagerabschnitte 54 an den vorderen Enden der Arme 48 und 50 gehalten.
  • Der Reinigungsaufsatz für die Oberwalzen der benachbarten Ausgangsstreckwalzenpaare hat die insbes. in Fig. 2 dargestellte Hebelarmkonstruktion, bei welcher die Arme 48 und 50 lediglich durch ein Querverbindungsteil 56, das am hinteren Ende angeformt bzw. angespritzt ist, vorgesehen ist. Die Hebelarme 48 und 50 sind mittels Stützwangen 58 schwenkbar gelagert, die jeweils eine Ausnehmung oder Aussparung 60 haben, mit welcher sie lose sitzend auf die Walzenachse 82 zwischen zwei benachbarten Walzen 10 gesteckt wird. Die Stützwangen 58 jedes Arms 48 und 50 haben je einen die Arme oben und unten umgreifenden Flansch 63 am oberen Ende, welche in eine Reihe von Ausnehmungen am Oberrand der Arme wahlweise eingreifen, um dadurch den Abstand der Aussparung 60 von den Lagerstiften 52 dem Abstand der Walzen 10, 12 von den Walzen 18, 20 anpassen zu können. Auf diese Weise kann der Reinigungsaufsatz unterschiedlichen Streckwerken angeglichen werden.
  • Ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 wird der Reinigungsaufsatz durch einen Steuernocken 66, der auf den unteren hinteren Walzenhals 68 aufgeklemmt ist und eine Nockenfläche 70 hat, periodisch über den an der Unterseite einer StUtzwange 68 angeformten Nockenabnehmer 72 hochgehoben und abgesenkt.
  • Es ist ersichtlich, daß bei dem vorstehend beschriebenen verbesserten Streckwerk benachbarte Streckwalzen mit einem einzigen Reinigungsaufsatz kontinuierlich gereinigt werden, um das Ansammeln von Fasern und anderen Fremdkörpern zu verhindern und so die Gefahr des Entstehens von Faserwickeln weitgehend oder vollständig auszuschalten. Das erfindungsgemäße Streckwerk ist ebenso wie der Reinigungsaufsatz von einfacher Konstruktion und läßt sich daher mit einem Minimum an Kostenaufwand je Spindel herstellen.
  • Ansprüche

Claims (11)

  1. A N S P R U C H R 1. Streckwerk mit einer ersten aus wenigstens zwei in axialem Abstand voneinander vorgesehenen Ausgangsstreckwalzenpaaren bestehenden Streckwalzensatz, einem zweiten aus wenigetens zwei in axialem Abstand voneinander angeordneten, dem ersten en vorgeschalteten Streckwalzenpaar bestehenden Streckwalzensatz, sowie gegebenenfalls einem dritten aus zwei in axialem Abstand voneinander vorgesehenen Streckwalzenpaaren bestehenden, dem zweiten vorgeschalteten Streckwalzensatz, sowie auf den oberen Walzen der Ausgangsstreckwalzenpaare aufruhenden intermittierend von ihnen zur Freigabe abgereinigter Fasern, Fremdteilchen usw.
    abhebbaren Reinigungsschabern, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die oberen Walzen (10, 14) jedes Streckwalzenpaares (10, 12; 14, 16) des zweiten und gegebenenfalls dritten Streckwalzensatzes einen jeweils zur Seite vorstehenden Wellenabschnitt (43, 62) aufweisen, auf einem von denen ein Reinigungsaufsatz mit wenigstens zwei Reinigungsschabern (28) schwenkbar gelagert ist, von denen ein Schaber auf der oberen Walze (18) des einen Ausgangsstreckwalzenpaares und der andere Schaber (28) auf der oberen Walze (18) des anderen Ausgangsstreckwalzenpaares des Ausgangsstreckwalzensatzes aufruht, und daß der Reinigungsaufsatz intermittierend auf- und abschwenkbar ist.
  2. 2. Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e 1 c h n e t , daß die vorstehenden Wellenabschnitt (43, 62) der benachbarten Walzen (10, 14) miteinander einstückig sind.
  3. 3. Streckwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Reinigungsaufsatz zum intermittierenden Abheben einen Nockenabnehmer (44, 72) hat, der mit einem Steuernocken (46, 70) zusammenwirkt.
  4. 4. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Schaber (28) drehbar gelagert sind und eine Mehrzahl, insbes. drei, insbesondere im Querschnitt pilzförmige, Vorsprünge, die eine Mehrzahl von Schabflächen und -kanten bilden, aufweist.
  5. 5. Streckwerk nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Schaber (28) eine mittige Aussparung aufweisen, in die Stifte (38, 52) des Reinigungsaufsatzes zur drehbaren Lagerung eingreifen.
  6. 6. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Reinigungsaufsatz ein Paar länglicher im Abstand miteinander verbundener Arme (48, 50) aufweist, daß die Schaber (28.) schlitzmageAusqerung(32) haben, die e nach innen gerichtete Stifte (52) am einen Ende der Arme eingreifen, daß ein Paar Stützwangen (58) mit je einem die Arme oben und unten umgreifenden Flansch (63) am einen Ende und einer Aussparung (60) am anderen Ende, die über die Wellenabschnitte greifen, vorgesehen ist, daß die länglichen Arme eine Reihe von Ausnehmungen (64) am Oberrand haben, in die die oberen Flansche der Stützwangen wahlweise eingreifen und daß eine der Stützwangen einen Nockenabnehmer (72) aufweist.
  7. 7. Reinigungsschabaufsatz für ein Streckwerk mit einem ersten aus wenigstens zwei in axialem Abstand voneinander vorgesehenen Ausgangsstreckwalzenpaaren bestehenden Streckwalzensatz, einem zweiten aus wenigstens zwei in axialem Abstand voneinander angeordneten, dem ersten vorgeschaiteten Streckwalzenpaaren bestehenden Streckwalzensatz, sowie gegebenenfalls einem dritten aus zwei in axialem Abstand voneinander vorgesehenen Streckwalzenpaaren bestehenden, dem zweiten vorgeschalteten Streckwalzensatz, g e k e n n z e i c h n e t durch ein Paar miteinander verzwei bundener Arme (34), mit jeweils einem der Arme verbundenen U-förmigen LagerbügeZn (36), mit nach innengerichteten Stiften (38) auf der Innenseit der vorstehenden Seitenarme (40), ein Paar Reinigungsschabern (28) mit jeweils einer zentralen sternfonn ^: Aussparung, in die die Stifte beidseitig eingreifen, sowie einer Ausnehmung (42) am unteren Rand jedes Arms zum Aufstecken auf eine Streckwerkswelle (43) (Fig. 1).
    aus
  8. 8. Reinigungsschabaufsatz für ein Streckwerk mit einem ersten/ wenigstens zwei in axialem Abstand voneinander vorgesehenen Ausgangsstreckwalzenpaaren bestehenden Streckwalzensatz, einem zweiten aus wenigstens zwei in axialem Abstand voneinander angeordneten, den ersten vorgeschalteten Streckwalzenpaaren bestehenden Streckwalzensatz, sowie gegebenenfalls einem dritten aus zwei in axialem Abstand voneinander vorgesehenen Streckwalzenpaaren bestehenden, dem zweiten vorgeschalteten Streckwalzensatz, dadurch g e k e n z e i c h n e t , daß er ein Paar länglicher im Abstand miteinander verbundener Arme (48, 50) aufweist, an deren Enden U-förmige Lagerbügel (34) jeweils vorgesehen sind, die auf der Innenseite ihrer vorstehenden Seitenarme nach innen vorstehende Lagerstifte (52) aufweisen, ein Paar Reinigungsschaber (2&) mit jeweils einer zentralen Aussparung (32) in die die Stifte beidseitig eingreifen, daß ein Paar Stützwangen (58) mit je einem die Arme oben und un-ten umgreifenden Flansch (63) am einen Ende und einer Aussparung (64) am unteren Ende vorgesehen ist, daß die länglichen Arme einer Reihe von Ausnehmungen (64) am Oberrand haben, in die die oberen Flansche der Stützwangen wahlweise eingreifen (Fig. 2-4)
  9. 9. Reinigungsschabaufsatz nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß eine der Stützwangen (58) einen Nockenabnehmer (72) aufweist.
  10. 10. Reinigungsschabaufsatz nach einem der Anspruche 7 - 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß jeder Schaber (28) eine Mehrzahl von Schabflächen (30) hat.
  11. 11. Reinigungsschabaufsatz nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß ein Nockenabnehmer (4) am unteren Rand eines der Arme (34) vorsehen ist.
    L e e r s e i t e
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115710763A (zh) * 2022-11-23 2023-02-24 浙江金鹰共创纺织有限公司 一种麻纺罗拉清洁装置

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