DE2243388A1 - Aufzeichnungsvorrichtung fuer fahrzeuge - Google Patents
Aufzeichnungsvorrichtung fuer fahrzeugeInfo
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- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
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Description
Die Erfindung betrifft eine Aufzeichnungsvorrichtung zur
Verwendung in im Betrieb befindlichen Fahrzeugen, insbesondere in Tankkraftwagen.
Bei in Betrieb befindlichen Fahrzeugen ist es aus verwaltungs- und überwachungstechnischen Gründen erforderlich, eine Vielzahl
von Daten zur Verfügung zu haben. Beispielsweise sind im Gütertransport mit Kraftfahrzeugen u.a. Daten betreffend die Art
und Menge der transportierten Güter, Bestimmungsort, Zeit und Wegstrecken von Wichtigkeit im Hinblick auf die Lagerhaltung,
Fakturierung der gelieferten Güter sowie im Zusammenhang
mit der Optimierung des Fahrzeugeinsatzes. Außerdem können solche Daten zur Überprüfung der vom Personal geleisteten
Arbeitsstunden und der ordnungsgemäßen Verwendung der Kraftfahrzeuge
bzw. Lastkraftwagen herangezogen werden. Den Haltern eines großen Lastkraftwagenparkes erwächst daraus eine umfangreiche
Vorwaltungsarbeit. Dies trifft beispielsweise bei
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Lagerunternehmen zu, die sich mit dem Vertrieb von Ölprodukten
befassen und dazu Tankkraftwagen einsetzen. Es ist allgemein üblich, die erforderliche Verarbeitung der Daten mit einem
Digitalrechner vorzunehmen, jedoch werden die Daten noch immer unter Verwendung von Formularen und dgl. zusammengestellt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln eine wirtschaftlich herstellbare und im Betrieb besonders
zuverlässige Aufzeichnungsvorrichtung zu schaffen, mit der die Daten bequem und in der Form erfaßbar sind, die eine
schnelle Verarbeitung in einem Digitalrechner ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch eine Aufzeichnungsvorrichtung gelöst, die sich erfMungsgemäß auszeichnet durch
a) ein Magnetband-Aufzeichnungsgerät,
b) Meßgeräte mit Gebern zur Erzeugung impulsförmiger Signale entsprechend den automatisch aufzuzeichnenden Betriebsdaten,
c) einen handbetätigbaren Geber zur Erzeugung impulsförmiger
Signale entsprechend zusätzlicher aufzuzeichnender Daten,
d) einen Abtaster, der mit den unter (b) und (c) genannten Signalgebern und dem Eingang des unter (a) genannten Magnetband-Aufzeichnungsgerätes
verbindbar ist, um jeden Signalgeber periodisch an das Magnetband-Aufzeichnungsgerät anzuschließen,
und durch
e) einen an den unter (c) genannten Signalgeber angeschlossenen
Schalter, mit dem die unter (d) aufgezählten Verbindungen zwischen den unter (b) genannten Signalgebern und dem unter
(a) genannten Magnetband-Aufzeichnungsgerät während der
Einschaltzeit des unter (c) genannten Signalgebers unterbrechbar
sind.
Die Aufzeichnungsvorrichtung nach der Erfindung wird also an Bord des Fahrzeuges mitgeführt und zeichnet während dessen
Betriebszeit eine Vielzahl von Betriebsdaten automatisch auf.
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Diese Aufzeichnung erfolgt also ohne irgendwelche Eingriffe seitens der FahrzeugbeSatzung. Diese kann jedoch zusätzliche
Daten zufälligen Charakters über einen handbetätigbaren Signalgeber aufzeichnen. Der Abtaster und der Schalter sorgen
dafür, daß die Daten am Magnetband der Seihe nach aufgezeichnet werden, so daß das Magnetband-Aufzeichnungsgerät mit einem
einspurigen Schreibkopf ausgerüstet werden kann. Die Signalgeber erzeugen impulsförmige Signale und die Kodierung der
Daten erfolgt in der Weise, daß jede Information mit wenigen Bits und in einer erkennbaren Form aufgezeichnet werden kann.
Die Zweckmäßigkeit dieses Aufzeichnungsverfahrens wird im Hinblick auf die Länge der Zeit deutlich, in der ein Magnetband
bespielbar ist. Vorzugsweise beträgt diese Zeitdauer
viele Stunden, beispielsweise 24 Stunden. Es ist wichtig, daß ein Fahrtgesehwindigkeitsaiizeiger und ein Motordrehzahlmesser·
sowie ein Zeitfrequenzgenerator vorhanden sind. Der Fahrtgeschwindigkeitsanzeiger
kann mit einem Tachogenerator als Signalgeber ausgerüstet sein. Dessen Ausgangsspannung ist
eine Wechselspannung mit einer Frequenz, die in einem direkten Verhältnis zur Fahrtgesehwindigkeit des Fahrzeuges steht und
die zweckmäßig durch Zwischenschalten von Zahnrädern zwischen dem Tachogenerator und der Kabelwelle des Fahrtgeschwindigkeitsanzeigers
gewählt sein kann. Auch der Motordrehzahlmesser kann mit einem solchen Tachogenerator ausgestattet sein.
Der Zeitfrequenzgenerator kann ein vollelektronisches Gerät und so ausgebildet sein, daß Impulse in bekannten Zeitintervallen
erzeugt werden. Diese Impulse werden u.a. zum Steuern des Abtasters verwendet. Ss ist wichtig, daß die Zeitintervalle
konstant sind. In diesem Falle ist es dann nicht erforderlich, daß das Magnetband-Aufzeichnungsgerät mit exakt
konstanter Geschwindigkeit läuft.
Tankkraftwagen sind zweckmäßig mit einem Volumen-Durchflußmesser
für die zu ladende oder zu entladende flüssige Ladung ausgerüstet. Die von diesem gelieferten Daten können automatisch
über den AbtEcter dem Iäagnotband-Auizeichnungsgerät zufofuhrt
werden.
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BAD ORIGINAL
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Der Signalgeber für die zusätzlichen Daten kann aus einer Vielzahl von in senkrechter Stellung angeordneten Wählscheiben
zusammengesetzt sein, die jeweils mit einer Vielzahl von Schaltern ausgestattet sind, von denen jeweils einer je Wählscheibe
wählbar und einschaltbar ist. Auf diese Weise ist ein charakteristisches Signal zur Übertragung zum Magnetband-Aufzeichnungsgerät
wählbar. Wählscheiben haben den Vorteil, daß die verlangten zusätzlichen Daten nach dem Einstellen der
Wählscheiben und vor dem Einlesen überprüft werden können. Verwendet man für diese Aufgabe beispielsweise eine Tastatur
oder eine drehende Telefonwählscheibe, so sind hierfür, wenn diese Anordnung überhaupt durchführbar ist, komplizierte
Vorrichtungen Voraussetzung. Jedoch ist auch diese Ausgestaltung anwendbar.
Vorzugsweise wird als Magnetband-Aufzeichnungsgerät ein Kassettenrecorder verwendet. In diesem Fall kann das Magnetband
sehr bequem ausgetauscht werden. Es wurde festgestellt, daß die" Betriebsdaten von im Betrieb befindlichen Fahrzeugen mit
einem einfachen handelsüblichen Mehrzweck-Kassettenrecorder (Sprache, Musik) mit einer Bandgeschwindigkeit von nur 0,002 m/s
aufgezeichnet werden können, so daß eine Betriebsdauer von 24 Stunden bequem erreichbar ist. Das Abspielen des Magnetbandes
kann mit sehr viel größerer Geschwindigkeit, beispielsweise innerhalb von 10 Minuten, erfolgen. Die Signale sind
unmittelbar oder über ein Zwischenband in den Rechner eingebbar, je nach Typ des verwendeten Rechners»
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer schematischen Zeichnung eines Ausführungsbeispiels mit v/eiteren Einzelheiten
erläutert.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Magnetband-AufZeichnungsgerät
bezeichnet, das ein Kassettenrecorder mit einspurigem Schreibkopf sein kann. Der Antrieb ist auf die zweckmäßig gewählte
Bandlaufgeschwindigkeit abgestimmt. Beim dargestellten
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Ausführungsbeispiel sind ein Fahrtgeschwindigkeitsanzeiger 2, · ein Motordrehzahlmesser 3>
ein Voiumen-Durchflußmsser^4 für die zu ladende oder zu entladende flüssige Ladung Lind eine
Uhr 5 vorhanden. Die Meßgeräte 2, 3 und 4 sind, wie allgemein
üblich, ständig an die zugehörigen Bauteile des Fahrzeuges, in diesem Falle eines Tankkraftwagens, angeschlossen. Die
Meßgeräte 2, 3> 4 und 5 stehen mit Signalgebern 6, 7, 8 bzw.
9 in Verbindung, wobei die Aufgabe der Signalgeber 6, 7 und 8
darin besteht, die von den Meßgeräten gelieferten Signale in impulsform!ge, zum Aufzeichnen durch das Magnetband-Aufzeichnungsgerät
1 geeignete Signale umzuwandeln.
Im Fahrerhaus ist ein handbetätigbarer Signalgeber 10 vorhanden,
mit dem' zusätzlich erforderliche Daten einstellbar sind. Die Signalgeber 6, 7 und 8 sind mit einem Schalter 11 verbunden,
an den ebenfalls der Signalgeber 10 angeschlossen ist. Solange vom Signalgeber 10 keine Signale zum Aufzeichnen
gesendet werden, können die von den Signalgebern 6, 7 und 8 erzeugten Signale den Schalter 11 passieren. Beim Einschalten
des Signalgebers 10 werden die Signalgeber 6, 7 und 8 vorübergehend
außer Betrieb gesetzt, so daß die Signale vom Signalgeber 10 passieren können.
Die Signale, die jeweils den Schalter 11 passiert haben, gelangen zu einem Abtaster 12, dem sie zwar gleichzeitig
zugeführt werden, den sie jedoch nur in einer bestimmten lleihenfolge passieren können. Zu diesem Zweck sind an sich
bekannte Schaltungsanordnungen vorgesehen, wie z.B. Multiplexer und Schieberegister.
Die Signale können Modulationen eines Trägers mit geeigneter Frequenz, von beispielsweise 100 Hz, sein. Eine "1" kann dann
durch eine kleine Anzahl von Perioden des Trägers und eine "0" durch das Fehlen eines Signals während einer bestimmten
Zeitdauer dargestellt sein. Es wurde festgestellt, daß es möglich i3t, jede beliebige Information mit einem aus höchstens
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sechs Bits, nämlich einem Start-Bit, bis zu vier Informations-Bits
und einem Stop-Bit, bestehenden Zeichen aufgezeichnet
werden kann.
Der Zeitfrequenzgenerator liefert alle zum Steuern des Abtasters erforderlichen Impulse und kann ein Teil des Trägerfrequenzgenerators
sein. Die dem Fahrtgeschwindigkeitsanzeiger zugeordneten Impulse werden von einem Tachogenerator erzeugt, innerhalb
festgelegter bzw. unveränderlicher Zeitabschnitte gezählt und ihre Anzahl nach jeder Zählung aufgezeichnet. Die Aufzeichnung
erfolgt ebenfalls in festgelegten bzw. unveränderlichen Zeitabständen von beispielsweise 5 Sekunden. Bei der
Verarbeitung der Daten aufgrund dieser Aufzeichnungen kann die zurückgelegte Strecke durch Integrieren ermittelt werden.
Dauer und Zeitmarke bzw. Zeitpunkt der Ereignisse sind auf diese Weise festgelegt. Da das Zeitintervall durch den Zeitfrequenzgenerator
bestimmt wird, stellt eine Abweichung i:u der Bandlaufgeschwindigkeit keine Gefahr für die Exaktheit
der erhaltenen Information dar.
Die mit dem Signalgeber 10 eingestellten Daten werden ebenfalls der Reihe nach dem Magnetband-AufZeichnungsgerät 1 zugeführt.
Nach Rückkehr eines Fahrzeuges müssen die gesammelten Daten verarbeitet werden. Die das Magnetband enthaltende Kassette
.wird aus dem Fahrzeug herausgenommen und auf einen Drehteller aufgelegt. Die Verwendung eines gewöhnlichen Drehtellers zu
diesem Zweck ist möglich. Es ist ratsam, die Bandlaufgeschwindigkeit
beim Abspielen so hoch wie möglich zu wählen, beispielsweise mit 300 mm/s. In diesem Fall kann ein volles
Magnetband in 10 Minuten gelesen werden. Die Anpassung der Signale an den zu verwendenden Rechner geschieht in an sich
bekannter Weise.
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Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHEAufzeichnungsvorrichtung zur Verwendung in im Betrieb befindlichen Fahrzeugen, insbesondere in Tankkraftwagen, gekennzeichnet durcha) ein Magnetband-Aufzeichnungsgerät (1),b) Meßgeräte (2,3,4,5) mit Gebern (6,7,8,9) zur Erzeugung impulsförmiger Signale entsprechend den automatisch aufzuzeichnenden Betriebsdaten,c) einen handbetätigbaren Geber (10) zur Erzeugung impulsförmiger Signale entsprechend zusätzlicher aufzuzeichnender Daten,d) einen Abtaster (12), der mit den unter (b) und (c) genannten Signalgebern (6,7,8,9»10) und dem Eingang des unter (a) genannten Magnetband-Aufzeichnungsgerätes (1) verbindbar ist, um jeden Signalgeber periodisch an das Magnetband-Aufzeichnungsgerät (1) anzuschließen, und durche) einen an den unter (c) genannten Signalgeber (10) angeschlossenen Schalter (11), mit dem die unter (d) aufgezählten Verbindungen zwischen den unter (b) genannten Signalgebern (6,7,8,9) und dem unter (a) genannten Magnetband-Aufzeichnungsgerät (1) während der Einschaltzeit des unter (c) genannten Signalgebers (10) unterbrechbar sind./8309811/0813- 8 - 41 848
- 2. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unter (b) genannten Meßgeräte (2,3,4,5) ein Pahrtgeschwindigkeitsanzeiger (2), ein Motordrehzahlmesser (3) und ein Zeitfrequenzgenerator (5) sind.
- 3. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn ζ eichnet, daß zu den unter (b) genannten Meßgeräten (2,3»4,5) weiterhin ein Volumen-Durchflußmesser (4) für die zu laderife und/oder zu entladende Ladung gehört.
- 4. Aufzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 "bis 31 dadurch gekennzeichnet, daß der unter (c) genannte Signalgeber (10) zusammengesetzt ist aus einer Vielzahl von in senkrechter Stellung angeordneten Wählscheiben, die jeweils mit einer Vielzahl von Schaltern ausgestattet sind, von denen jeweils einer je Wählscheibe wählbar und einschaltbar ist.
- 5. Aufzeichnungsvorrichxung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das unter (a) genannte Magnetband-Aufzeichnungsgerät (1) ein Kassettenrecorder ist.309811/0R1?
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| FR2152612B1 (de) | 1974-01-04 |
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| JPS4834643A (de) | 1973-05-21 |
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