DE2242319A1 - Zeltartiges bauwerk - Google Patents
Zeltartiges bauwerkInfo
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Description
- Zelt artiges Bauwerk Die Erfindung betrifft ein zeltartiges bauwerk mit zumindest einer mehrere. Dreiecksflächen aufweisenden und gegebenenfalls von einem Gestänge getragenen Wandungs- oder Dachhaut.
- Bauwerke dieser Art sind beispielsweise als Syramidenzelte mit vier gleichmäßigen Seitenwänden in Dreiecksform über einer quadratischen Bodenfläche schon seit langem in Gebrauch. Sie werden sowohl als Gestellzelte, also mit auf einem Gestänge oder dergl. Trägerwerk liegender fiandungs-oder Dachhaut, als auch in Form sogenannter Spannzelte hergestellt, deren Viandungshaut sich etwa zwischen einem lotrechten Mittelmast und bodenseitigen Verankerungen frei schwingend spannt.
- Bei diesen Pyramidenzelten hat sich das Verhältnis von Nutzraum zu umbautem Zeltraum als' recht ungünstig erwiesen, da weder der Innenraum an der Pyramidenspitze noch unter den bodennahen Schrägteilen voll zu benutzen ist.
- Beibehalten wurden die Pyramidenzelte bislang nicht zuletzt wegen ihrer schnittgünstigen Dreiecksflächen, aus denen sich die ,iandungshaut zusammensetzt.
- Angesichts dieser Gegebenheiten hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, ein zeltartiges Bauwerk der geschilderten Gattung mit möglichst großem Nutzraum zu schaffen, das außerdem kostengünstig und einfach hergestellt sowie - einem steigenden Bedürfnis folgend - auch von Kindern leicht und unfallsicher gehandhabt zu werden vermag.
- Darüber hinaus soll diesem zelt artigen Bauwerk - gerade im Hinblick auf dessen Benutzung durch Kinder - ein hoher Spielanreiz und eine mannigfaltige Variabilität innewohnen, Zur Lösung dieser Aufgabe führt ein zeltartiges Bauwerk mit wenigstens einem Wandungsring, der mehrere bodenwärts gerichtete Dreiecksflächen und diese in der Art einer Verzahnung ergänzende, zwischen ihnen vom Bauwerksboden nach oben gerichtete Dreiecksflächen autweist; dabei bilden die Basisseiten der aufwärts weisenden Dreiecksflächen die untere Begrenzung des Wandringes und die Basisseiten der bodenwärts gerichteten Dreiecksseiten jenes Wandringes obere Begrenzung - an die sich gegebenenfalls ein Dachteil anschließt. Letzterer kann über dem durch die Dreiecksflächen facettenartig anmut enden Wandungsring jede beliebige Form anbieten, jedoch hat es sich als besonders günstig erwiesen, auch den Dachteil aus Dreiecksflächen zu gestalten, <ieren Basisseiten mit jenen der bodenwärts gerichteten Dreiecksflächen des Wandungsringes erfindungsgemäß zusammenfallen.
- Der facettenartige Aufbau des Wandungsringes wird im übrigen besonders dann erreicht, wenn dessen Dreiecksflä-Ecken in sich eben und nicht - wie bei einem ing denkbar -mehr oder minder gekrümmt dem wandungsverlauf angepaßt sind.
- Die beschriebene Anordnung in sich gerader und sich wiederholender DreiecksSlächen in Wandring und Dachteil gestattet eine günstige Raumform, bei welcher nicht verwendbare Raumteile in Bauwerksspitze oder am-Sockel vermieden sind.
- Nach einem weiteren merkmal der Erfindung ist die Anzahl der Dreiecksflächen des Dachteiles gleich der doppelten Zahl der Dreiecksflächen des wvandungsringes, um einerseits einen harmonischen Ubergang vom- Wandungsring zum Dachteil anzubieten und anderseits den Aufbau des Bauwerkes zu vereinfachen, Es liegt im Rahmen der vom Erfinder erkannten Lösung, daß die von den nach oben weisenden Dreiecksflächen am Aufstellboden gebildete Grundrißlinie zumindest drei Ecken aufweist, denen wenigstens drei dazu versetzt angeordnete Ecken der oberen Abschluß- oder Kranz linie des Wandungsringes entsprechen, d.h., der Grundriß des erfindungsgemäßen Bauwerkes ist drei- oder mehreckig in Abhängigkeit von der Anzahl der im Wandungsring aufscheinenden Dreiecksflächen.
- Letztere können nach einem anderen Merkmal der Erfindung gleichschenkelig oder gar gleichseitig geformt sein, was zum einen den geometrischen Aufbau des Bauwerkes und damit zum anderen den Zuschnitt der Wan,dungshaut vereinfacht. In der Praxis hat es sich erwiesen, daß - wenigstens bis zu einem fünfeckigen Grundriß - eine weitere Vereinfachung durch Verwendung der Dreiecksflächenform des Wandungsringes bei der Gestaltung des Dachteiles zu erreichen ist.
- Eine besonders bevorzugte Form des erfindungsgemäßen Bauwerkes baut auf einem fünfeckigen Grundriß auf, über dem also fünf nach oben gerichtete Dreiecksflächen von fünf abwärts weisenden zum Wandungsring ergänzt werden, der in einen ebenfalls fünfflächigen Dachteil übergeht; hier setzt sich die gesamte Dach- oder Wandungshaut - und gegebenenfalls auch das diese tragende Gestänge - aus fünfzehn gleichen Zuschnitten zusammen, die sich zur Erhöhung des Spielanreizes und der optischen Wirkung allerdings in ihrer Farbgebung kontrastbringend unterscheiden können.
- Außerdem liegt es im Rahmen der Erfindung, die eine oder andere der Dreiecksflächen, u. U. auch alle, aus durchscheinendem oder durchsichtigem Werkstoff zu fertigen.
- Als Eingang dient nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ein wenigstens in einer der Dreiecksflächen vorgesehener sowie aus zuschnittstechnischen Gründen der'Dreiecksform angepaßter Durchbruch.
- In Erfüllung der dargelegten Aufgabe, insbesondere zur Vereinfachung der Fertigung und Erleichterung der Handhabung, dient als Gestänge für das erfindungsgemäße ßauwerk ein Gerüst aus gegebenenfalls begrenzt elastischen Winkelprofilen, welche vermöge angeformter Rastglieder mit ihren Enden an oder in Gegenrasten von Eupplungsgliedern festzulegen sind. BevorzugtFrmaßèn sollen dabei diese Winkelprofile oder entsprechende einfache Materialstreifen so angeordnet sein, daß sie sich mit den Seiten der Dreiecksflächen der Wandungshaut decken;- die - Knotenpunkte des Gestänges oder Gerüstes darstellenden - Kupplungsglieder befinden sich dann jeweils an den Ecken der unteren Grundrißlinie bzw. der oberen Kranzlinie des Wandungsringes sowie- eines von ihnen - in der Bauwerksspitze.-Die geschilderte Anordnung hat bei gleichseitigen Dreiecksflächen der vom Gestänge getragenen Wandnngshaut den erheblichen Vorteil, daß eine einzige Länge von Winkelprofilen - beim fünfzehn Dreiecksflächen aufweisenden Zelt deren fünfundzwanzig - ausreicht, also weder unterschiedliche Längen geschnitten werden müssen noch Schwierigkeiten beim Aufbau des Gestänges etwa durch Verwechslung unterschiedlicher Winkelprofile auftreten. Dieser Vorzug tritt im übrigen auch dann auf, wenn die Länge der Winkelprofile ein x-ter Teil der Dreieck-Seitenlänge und der Dreiecksfläche ein Gestänge in Form mehrerer kleinerer Dreiecke zugeordnet ist, wobei dann der letzteren-Anzahl dem Quadrat des Quotienten x entspricht. Diese Anordnung vermehrt die geforderte Variabilität} sie ermöglicht beispielsweise den Zusammenbau mehrerer Wandungsringe unterschiedlicher iiöhe aus winkelprof'ilen nur einer Länge.
- Als besonders brauchbar haben sich Kupplungsglieder in Form leicht gewölbter Teller erwiesen, die nahe ihrem Umfangsrand mit diesen parallelen Ausnehmungen als Gegenrasten für die Rasten der Winkelprofile versehen sind.
- Letztere wiederum sind endwärts an beiden Winkelwangen schulterartig abgesetzt und mit Zungen oder dargl. Vorsprüngen ausgerüstet, die klemmend in die Ausnehmungen der Kupplungsteller eingefügt zu werden vermögen.
- Winkelprofile und Kupplungsteller können aus Kunststoff gefertigt sein und bieten dann ein so leichtes Gestänge an, daß dieses samt der aufliegenden iandungs- oder Dachhaut selbst von Kindern getragen werden mag und zudem schnell auf- oder abzubauen ist.
- Doch erlangt die erfindungsgemäße Bauwerksform weit über den Bereich der Kinderzelte hinaus Bedeutung, wenn man Wandungsringe großen Durchmessers wählt, deren facettenartige Wände - aug dem geschilderten mit Wandungshaut bezogenen Gestänge - sowohl für Pavillons, Kioske, Kabinen aller Art als auch für Gelege, Sichtblenden und Windfangvorrichtungen oder gar als Werbeträger Verwendung finden können.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung. Diese zeigt in: Figur 1: eine Schrägsicht auf ein mehrflächiges Zelt; Figur 2: diese sicht aut' das Zeltgestänge nNlcil Abnahii<e eises teiles der Wandungshaut; Figur 3: einen Knotenpunkt des Zeltgestänges als vergrößertes Detail der Figur 2 sowie Figur 4: eine entsprechende Einzelheit von einer anderen Ausführungsform, teilweise geschnitten; Figur 5: einen anderen geschnittenen Knotenpunkt des Zeltgestänges in axonometrischer Sicht; Figur 6: eine Sicht unter einen teilweise wiedergegebenen Knotenpunkt; Figur 7/ die Draufsicht auf ein mehrflächiges Zelt und Figur 8: dessen in Linie VllI - VIII der Figur 7 geschnittenen Aufriß; Figur 9: eine teilweise diedergabe entspr. Figur 7 eines sechseckigen Zeltes - im Grundriß gesehen; figur 10:eine andere Ausführungsform des mehr flächigen Zeltes.
- Die Zelt schale oder andungshaut fi eines in Figur 1 erkennbaren Zeltes Z wird ausschließlich von Dreiecksflächen gebildet, von denen einige - durch die Bezugszahl 50 kenntlich gemacht - mit ihren Basisseiten 51 aneinanderschliessend eine mehreckige Grundlinie a bestimmen.
- Von dieser Grundlinie'a ragen die beidseits von den Dreiecksseiten 52 begrenzten reiecksflächen 50 nach oben und werden von entgegengerichteten anderen Dreiecksflächen 53 zum Wandungsring 54 ergänzt. Dabei beschreiben die Basisseiten 55 der Dreiecksflächen 53 ihrerseits eine obere Grund- oder Kranzlinie b mit - der Zahl der Ecken 56a der unteren Grundlinie a entsprechenden - Ecken 56b. Letztere werden von den oberen Spitzen der Dreiecksflächen 50 gebildet und fallen - beim gleichseitigen Dreieck - in die Mittelsenkrechten c über den Basisseiten 51.
- Vom Kranzring b zur Zeltspitze 57 hin erstrecken sich Dreiecksflächen 58 als Dachteil 59. Die in Figur 1 linke dachfläche 53' ist aus durchsichtigem Werkstoff gefertigt, so daß Teile des im Zeltinnenraum 59 vorhandenen Zeltgerüstes oder Gestänges P erkennbar sind.
- Im übrigen setzt sich die Zelt- oder Wandungshaut fi aus Zuschnitteilen verschiedener Farbe zusammen. In einem dieser Zuschnitteile ist eine Ausnehmung 60 als Zelteingang vorgesehen, dessen Umriß sich der das Zelt Z insgesamt beherrschenden Dreiecksform anpaßt.
- Das Zeltgestänge P, über das sich die Zelthaut H spannt, besteht aus Winkelprofilen 61 und diese verbindenden Kupplungs- oder Knotenpunkt-Tellern T. Letztere weisen etwa bohnenförmige Schlitze 66 auf, in welche sogenannte Anschlußstücke 63 der -»inkelprofile 61 - insbesondere nach Figur 6 - eingesteckt werden können; jene Winkelprofile 61 sind beidends als solche Anschlußstücke 63 ausgebildet: jede der Winkelwangen 62 ist im Abstand g von ihrer Stirnkante 64 schulterartig um eine Tiefe h abgesetzt, und inmitten des schulterartigen Absatzes ist eine Zunge 65 angeformt - oder stehen geblieben - , deren breite i geringfügig größer bemessen ist als die weite k der Schlitze 66 der Kupplungsstücke oder Kontenpunkt-Teller T, so daß in letzteren die Zungen 65 der Winkelprofile 61 festgeklemmt zu werden vermögen; vorteilhafterweise bestehen sowohl die Knotenpunkt-Teller T als auch die winkelprofile 61 aus zumindest etwas elastischem Kunststoff, was die geschilderte Klemmwirkung gewährleistet.
- In Figur 3 ruhen die Anschlußstücke 63 der winkelprofile 61 an der hrempe 80 eines hutförmigen Knotenpunkt-Tellers T, in dessen Rechteckschlitze 66a die Zungen 65 klemmend eingesetzt sind, Die Stirnkanten 64 der winkelprofile 61 stützen sich dabei zur Entlastung gegen die Radialkräfte am ringförmigen Rand 81 des Mittelhutes 82 ab.
- Zur Lagesicherung der Winkelprofile 61 ist gemäß Figur 4 auf den Knotenpunkt-Teller T eine diesen übergreifende Abdeckhaube h in der Art eines Druckknopfes aufgedrückt; deren Kuppel 83 überlagert den Mittelhut 62 des Knotenpunkt-Tellers T, an dessen Rand 61 wiederum eine der Krempe 80 parallele Abdeckhaubenplatte 84 klemmend anliegt. In letztere eingefügte Ausnehmungen 65 nehmen in Klemmlage die angesetzten Winkelprofile 61 auf.
- Hinsichtlich der Auflage der Wandungs- oder Zelthaut H im Bereich der Knotenpunkt-Teller g bietet ebenfalls die Ausführungsform T' in Figur 5 besondere Vorteile; der Tellerboden 70 spitz sich im Tellerzentrum zu, wobei der lotrechte Abstand m dieser Zentralspitze 71 vom Téllerrand ri2 so bemessen ist, dalS die Stirnkanten 64 der in die Schlitze 66 eingesetzten Winkelprofile 61 mit jener Zentralspitze 71 in einer gemeinsamen Ebene liegen. letztere verläuft durch die strichpunktierte Gerade 73 parallel zum Tellerrand 72. Nit dieser ebene schließen die Winkelwangen 62 der dinkelprofile 61 Jeweils den Winkel w ein.
- Den geometrischen Aufbau eines Zeltes Z1 aus insgesamt fünfzehn Dreiecken 50, 53, 58 machen die Figuren 7 und 8 deutlich. Hierbei besteht der Wandungsring 54 aus jeweils fünf nach oben gerichteten Dreiecken 50 und fünf bodenwärts weisenden Dreiecken 53, an deren Basisseiten 55 (Kranzlinie b) fünf zur Zeltspitze 57 geneigte Dreiecke 58 des Dachteiles 59 anschließen; die Seiten 51, 52, 55 sämtlicher Dreiecke oder Dreiecksflächen haben hier die gleiche Länge n und somit auch diese gleichgroßen Flächen F, namlich jene des herausgeklappten Dreieckes D in Figur 7. - würde man an die untere Grundlinie a nochmals einen Dachteil 59 nach unten weisend anordnen, so entstünde die Form eines regelmäßigen geometrischen Körpers mit zwanzig Flächen: ein Ikosaeder.
- Die vom Zeltinnenraum 59 weggerichtete Neigung v der Dreiecksflächen 50 gegenüber dem Boden 3 beträgt etwa 750 und entspricht der nach innen einfallenden Neigung u der Dreiecksflächen 53, die in Figur d herausgehobene Dachneigung t hingegen etwa 350 bis 37°. Diese Dachneigung t kann jedoch in Abhängigkeit vom Radius r des an der Zeltspitze .57 verwenaeten Ecktellers T verändert - vor allem vergrößert - werden. Von @ieser Veränderlichkeit abgesehen, bleiben die Winkelvernältnisse unabhängig von der gewählten Länge n der Winkelprofile 61 und somit der Dreieckseiten 51, 52, 55 stets unverändert: ausgehend vom Zeltmittelpunkt Y des Zeltgrundrisses und den fünf gleichgroßen IViittelpunktswinkeln s (= 720) - die in Figur 7 zwischen den radialen Grundrißprojektionen der Dachflächenseiten 52 eingezeichnet sind - werden die unteren Eckpunkte 56a auf den Schenkeln der Mittelpunktswinkel s im Abstand p (p = = - ein vom Mittelpunkt Y aufgetragen und miteinander zur fünfeckigen Grundlinie a verbunden, auf deren Strecken 51 dann die gleichseitigen Dreiecke 50 errichtet werden u, s. f.
- Bei diesem Aufbau entspricht auch die Höhe q1 des Wandungsringes 54 etwa der oben näher bezeichneten Länge p, die Höhe q2 des Dachteiles 59 dazu dem Maß ½ n.
- An einem in Figur 9 mit halbem Grundriß angedeuteten achtzennflächigen Zelt Z2, das in seiner räumlichen Ergänzung nach unten hin insgesamt einem nichtkrist@llinen Ikositetraeder gleichkommen wurde, müßte im Zeltzenit 57 ein Eckteller T von größerem Radius r eingefügt werden, da hier n = p und somit der Dachwinkel t = 0, d.h, die Zelt'-iorm trommelartig wäre. Hieraus erhellt wiederum, daß die Dachneiguna des erfindungsgemäßen zelt artigen Bauwerkes durch die Zahl des Radius r eines im Zeltzenit 57 angeordneten Ecktellers frei gewählt zu werden vermag.
- Schließlich bietet Figur 10 ein Zelt Z3 mit zwei wandungsringen 54@ und 54u aus jeweils elf Dreiecksflächen 50 und 53 an; hier bilden die Wandungsringe 54@ und 54u eine mittlere Kranzlinie d.
- Zwei Stäbe (Linien 90) des unteren Wandungsringes 54u sind zur Freigabe einer größeren Eingangsöffnung 60 entfernt und statisch durch eine Umrandung 91 ersetzt. Eine der Eingangsöffnung 60 benachbarte Dreiecksfläche sOu zeigt - pars pro toto - eine weitere Ausführungsform eines Zeltes, dessen Dreiecksflächen 50U aus vier gleichen Dreiecken 93 der Seitenlänge o = n/2 zusammengesetzt sind.
- Durch diese Anordnung wird es auch möglich, Wandungsringe 54 unterschiedlicher Höhe q1 aus Winkelprofilen 61 einer Länge n : x zusammenzufügen; die Anzahl der kleineren Dreiecke 93 Je Dreiecksfläche 50, 53, 58 entspricht dann dem Quadrat der Teilungszahl x für die Länge n der Dreieckseiten 51, 52, 55.
- Obwohl das Gestänge P der Zelte Z bei anderen - nicht dargestellten - Ausführungsformen auch mit Verbindungsorganen wie Schrauben oder Bolzen zur Festlegung der iinkelprofile 61 oder entsprechenden lsaterialstreifen an den Knotenpunkten ausgerüstet ist, findet bevorzugt die beschriebene Klemm- oder Spreizverbindung Verwendung; denn in diesem Balle reichen zwei Grundelemente - Winkelprofil 61 und Teller T - für das gesamte Gestänge P aus, zum einen den Vorzug verbilligter Herstellung - die Winkelprofile 61 lassen sich kontinuierlich strangpressen, die Teller T als preiswerte Spritzteile ohne Schieber fertigen - anbietend, zum anderen eine wesentliche Verkürzung der Rüstzeit für den Benutzer. weitere Vorteile ergeben sich durch die Platz und Verpackungsmaterial sparende günstige Stapelbarkeit der Gerüstteile T, 61.
- Abschließend seien noch die statischen Besonderheiten des erfindungsgemäßen Bauwerkes Z hervorgehoben; infolge der ausschließlich verwendeten Dreiecksform für das Bachwerk des Gerüstes P treten in den streben keine Biegekräfte auf, und einer Knickgefahr durch nicht auszuschließende Ausbeulvorgänge im Zuge unsachgemäßer Handhabung ist durch die dahl eines inkelprofiles ausreichend entgegengetreten.
- Das kuppelartige, selbsttragende Gerüst P gestattet es zudem, nicht nur auf den Zeltinnenraum störend teilende Stützen, sondern ebenfalls auf Abspannteile außerhalb des Bauwerkes Z zu verzichten. Letzteres wiederum begunstigt die Benutzung solcher Bauwerke Z in Innenräumen, z, B, in Kinderzimmern, ohne Beschädigung des Fußbodens.
Claims (24)
1. Zeltartiges Bauwerk mit zumindest einer mehrere Dreieckaflächen
erfassenden und gegebenenfalls von einem Gestänge getragenen Wandungshaut, gekennzeichnet
durch wenigstens einen Wandungsring (54) der Wandungshaut (H), der mehrere bodenwärts
weisende und in sich im wesentlichen gerade Dreiecksflächen (53) sowie diese verzahnt
ergänzende vom Bauwerksboden (B) nach oben gerichtete Dreiecksflächen (50) aufweist,
so daß die Basisseiten (51) der letzteren die untere Begrenzungslinie (a) des Wandungsringes
und die Basisseiten (55) der bodenwärts weisenden Dreiecksflächen seine obere Begrenzungslinie
(b) bilden.
2. Bauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wandungsring
(54) der Wandungshaut (H) unterhalb eines Dachteiles (59) des Bauwerkes (Z) angeordnet
ist und dieser Dachteil zur Bauwerksspitze (57) gerichtete Dreiecksflächen (53)
aufweist, deren Basisseiten (55) mit jenen der bodenwärts weisenden Dreiecksflächen
(53) des Wandungsringes zusammenfallen.
3. Bauwerk nach Anspruch 1 oder 2, dad<rch gekennzeichnet, daß
die An zahl der Dreiecksflächen (53) des Dachteiles
(59) gleich
ist der doppelten Zahl der Dreieckeflächen (50, 53) des anschließenden Wandungsringes
(54).
4. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß seine untere Begrenzungs- oder Grundlinie (a) zumindest drei Ecken (56a) aufweist,
denen drei dazu versetzt angeordnete-Ecken (56b) der oberen Begrenzungs- oder Kranz
linie (b) des Wandungsringes (54) entsprechen.
5. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet
durch mehrere übereinander angeordnete und gemeinsame Begrenzungs- oder Kranzlinien
(d) bildende Wandungsringe (54, 54o, 54u).
6. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnetj
daß zumindest die Dreieckeflächen (50, 53) des/der lVandungsringe/s (54) gleichschenkelig
ausgebildet sind und die Ecken (56c bzw. 56b) der Grundlinie (a) des Bauwerkes (Z)
bzw. der Kranzlinie/n (b, d) des Wandungsringes in die Mittelsenkrechten (c) der
jeweils gegenüberliegenden Basisseiten (55 bzw. 51) fallen.
7. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die Dreieckeflächen (50, 53) des vYandungsninges (54) gleichseitig
sind und die Ecken (56a bzw. 56b) der Grundlinie (a) des Bauwerkes (Z) bzw. der
Kranzlinie (b) des Wandungsringes (54) in die Mittelsenkrechten (c) der jeweils
gegenüberliegenden Basisseiten (55 bzw. 51) fallen.
8. Bauwerk nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch einen Wandungsring
(54)*aus Jeweils fünf nach oben weisenden Dreieckeflächen (50) und fünf entgegengerichteten
Dreieckeflächen (53), wobei den letzteren an ihren Basisseiten (55) fünf entsprechende
Dreiecksflächen (56) des Dachteiles (59) angefügt sind.
9. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zuschnitt der Wandungshaut (H) zumindest einen rechteckigen, zu einem Zylindermantel
formbaren Teil für den/die dandungsring/e (54) sowie einen Kegelzuschnitt für den
Dachteil (59) aufweist.
10. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zuschnitt der viandungshaut (H) aus einzelnen Dreiecksflächen (50, 53, 58)
gegebenenfalls unterschiedlichen Werkstoffes besteht.
11. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest eine der Dreieckeflächen (50, 53) der dandungshaut
(H) aus durchscheinendem bzw. durchsichtigem derkstoff gefertigt ist.
12. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest eine der Dreieckeflächen (50, 53, 58) der Wandungehaut
(11) mit einem als Bauwerkseingang (60) verwendbaren Durchbruch versehen ist.
13. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet
durch ein die Wandungshaut (S) tragendes Gestänge (P) aus Materialstreifen gegebenenfalls
gleicher Länge (n) und an den Gestängeknoten angeordnete Verbindungselemente für
die Materialstreifen,
14. Bauwerk nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Materialstreifen als - gegebenenfalls aus wunststoff stranggepreßte - Winkelprofile
(61) ausgebildet sind, welche in den Gestängeknoten mit-tels endseitig angebrachter
Rastglieder (65) in Gegenrasten (66) von Kupplungsgliedern (T) festlegbar sind.
15. Bauwerk nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelwangen
(62) der Winkelprofile (61) beidends schulterartig abgesetzt und an diesen Absätzen
Zungen oder dergl. als dastglieder (65) für die Gegenrasten (66) der Kupplungsglieder
(t') vorgesehen sind.
16, Bauwerk nach Anspruch 14 oder 15, gekennzeichnet durch tellerartig
ausgebildete Kupplungsglieder (T), welche nahe ihrem iellerrand (72) diesem etwa
parallele Ausnehmungen (66) als Gegenrasten für die Zungen (65) der Winkelprofile
(61) oder für diese Winkelprofile selbst aufweisen.
17. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 14 bi-s 16, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest die Außenseite der tellerartigen Kupplungsglieder
(T) zur Anlage
der mit ihnen verbundenen Winkelprofile (61) kegelstumpf-
oder kegelartig ausge@ildet ist.
18. bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche '14 bis 1o, dadurch
gekennzeichnet, daß aus den tellerartigen Kupplungsgliedern (T) jeweils ein konzentrischer
Ringrand (81) herausgeformt ist, dem die Stirnkanten (64) der Winkelprofile (61)
etwa anliegen.
19. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß dem -tellerartisen Kupplungsglied (T) ein damit druckknopfartig
verbindbarer Gegenteller (A) oder dergl. zugeordnet ist, welcher die winkelprofile
(61) in den Ausnehmungen (@@) hält.
20. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 14 bis 1f, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zungen (65) der íiinkelprofile (61) und/oder die Kupplungsglieder
(T) zumindest im Bereich ihrer Ausnehmungen (66) elastisch sind und in der Art einer
Klemm- oder Spreizverbindung zusammenwirken.
21. Bauwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, dalX die Länge der Materialstreifen oder der Winkelprofile (61)
etwa der länge (n) der Dreiecksseiten (51, 52, 55) entspricht,
22. Bauwerk nach
wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialstreifen
oder die iinkelprofile (61) des Gestänges (P) im Sinbauzustand sich etwa mit den
Dreieckseiten (51, 52, 55) der
Wandungshaut (H) decken und die
Kupplungsglieder (T) in den Ecken (56) des Wandungsringes (51) sowie in der Bauwerksspitze
(57) angeordnet sind.
23. Bauwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge (o) der Materialstreifen oder der Winkelprofile (61)
dem x-ten eil der Länge (n) der Dreiecksseiten (51, 52, 55) der Dreieckstlächen
50, 53, 58) entspricht und letztere ein aus mehreren Dreiecken (93) gebildetes Gestänge
(P) aufweisen, wobei die Anzahl dieser Dreiecke (93) x2 ist.
24. Bauwerk nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gestänge (P) im Ein bauzustand entsprechend der aus Dreiecksflächen
(50, 53, 58) zusammengesetzten Wandungshaut (H) kuppelartig aus Winkelprofilen (61)
und Kupplungsgliedern (T) ohne weitere Stütz- oder Verspannelemente besteht.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722242319 DE2242319A1 (de) | 1972-08-29 | 1972-08-29 | Zeltartiges bauwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722242319 DE2242319A1 (de) | 1972-08-29 | 1972-08-29 | Zeltartiges bauwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2242319A1 true DE2242319A1 (de) | 1974-03-14 |
Family
ID=5854799
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722242319 Pending DE2242319A1 (de) | 1972-08-29 | 1972-08-29 | Zeltartiges bauwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2242319A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2433318A1 (fr) * | 1978-08-16 | 1980-03-14 | Oribin Edwin | Chassis de tente pliable |
-
1972
- 1972-08-29 DE DE19722242319 patent/DE2242319A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2433318A1 (fr) * | 1978-08-16 | 1980-03-14 | Oribin Edwin | Chassis de tente pliable |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
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