DE2242342A1 - Abtauverfahren und anordnung dafuer bei einem mit inertem gas arbeitenden absorptionskaelteapparat - Google Patents
Abtauverfahren und anordnung dafuer bei einem mit inertem gas arbeitenden absorptionskaelteapparatInfo
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Description
Patentanwälte _ ^
Dipl.-Ing. W. Beyer £242342
Dipl.-Wirtsch.-Ing. B.Jochem
Prankfurt am Main Freiherr-vom-Stein-Str.
In Sachen:
Sarlab Aktiengesellschaft
Zürich / Schweiz
Hardturmstr. 173
Zürich / Schweiz
Hardturmstr. 173
Abtauverfahren und Anordnung dafür bei einem mit inertem Gas arbeitenden
Absorptionskälteapparat.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abtauen eines Verdampferteils
in einem mit inertem Gas arbeitenden Absorptionskälteapparat sowie eine Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
Im Kühlraum eines Kühlschrankes schlägt sich die Luft an den kältesten Oberflächen, d.h. an den Kühlelementen und
deren die Oberfläche vergrößernden Ansätzen nieder» Dort werden fortwährend Reif und Eis gebildet, was zn ernsthaften
Schwierigkeiten führt, da das Wärmeübertragungsvermögen des Kühlelementes vermindert wird. Zahllose Vorschläge für Abtaueinrichtungen
in Absorptionskälteapparaten sind gemacht worden, jedoch nur wenige solche Anordnungen haben sich in
der Praxis als tauglich für die Erfüllung der gestellten Bedingungen erwiesen. Bei einer bekannten solchen Lösung
wird einem Verdampferteil Wärme von dem Kochersystem durch eine direkte Dampfleitung zugeführt. Die Leitung hat eine
Flüssigkeitssperre, die gelegentlich entfernt wird«, Die Anordnung basiert auf der Voraussetzung, daß die normale
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Dampfleitung des Apparates, die sich vom Dampfraum des
Kochersystoms zur Kondensator den Apparates crctreckt, eine
Flüssigkeitssperre enthält, durch welche Dampf während der normalen Kälteerzeugung hindurchtritt, jedoch nicht während
der Abtauperioden, in denen es erwünscht ist, daß der Dampf stattdessen durch die direkte Leitung zum Verdampferteil
strömt.
Es gibt jedoch auch Absorptionskälteapparate mit Kochersystemen, die ohne Flüssigkeitssperre in der zum Kondensator
des Apparates führenden Dampfleitung arbeiten. In einem solchen Apparat kann die vorstehend erwähnte Abtaumethode
ohne Anordnung einer Flüssigkeitssperre in der gewöhnlichen Dampfleitung nicht angewandt werden, jedoch
ändern sich die Eigenschaften der Kochereinheit dadurch zu stark.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lösung des Abtauproblems bei einem Absorptionskalteapparat mit einer Kochereinheit
der erwähnten Art zu schaffen. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht das erfindungsgemäße Verfahren darin, daß flüssiges
Arbeitsmittel über einer ersten Standhöhe in einer Flüssigkeitssperre gesammelt und oberhalb einer zweiten Standhöhe
dazu gebracht wird, einen Gasstrom in dem Gasumlaufsystem
des Apparates zu unterbrechen, bis eine dritte Standhöhe erreicht ist, woraufhin die Flüssigkeitssperre entleert
wird.
Weiterhin besteht eine Anordnung in einem mit inertem Gas arbeitenden Absorptioriskalteapparat zur Durchführung des
vorstehend gekennzeichneten Verfahrens erfindungsgemäß darin, daß das Gasumlaufsystem des Apparates eine mit
einem flüssigen Arbeitsmittel arbeitende Sperreinrichtung enthält, in welcher ununterbrochen Flüssigkeit über einer
ersten Standhöhe gesammelt wird, um das Gasumlaufsystem
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zu unterbrechen, wenn eine zweite Standhöhe erreicht ist, und die gesammelte Flüssigkeit zu einem anderen Apparateteil
abzuleiten, wenn eine dritte Standhöhe erreicht ist.
Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit mehreren in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines Äbsorptions-
kälteapparates gemäß der Erfindung, bei welchem
die Mittel zum Unterbrechen des Gasumlaufs in einer Leitung für armes Gas vom Absorbersystem
zum Verdampfersystem angeordnet sind,
Fig. 2 einen Absorptionskälteapparat ähnlicher Ausführung, bei welchem jedoch die Mittel zum
Unterbrechen des Gasumlaufs in einer Leitung für reiches Gas vom Verdampfer zum Absorbersystem
angeordnet sind,
Fig. 3 eine Abänderung der Ausführungsform nach Fig.
und
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform mit den Mitteln zur Unterbrechung des Gasumlaufs in einer
Leitung für reiches Gas.
Die in den Zeichnungen dargestellten Äbsorptionskälteapparate
können in bekannter Weise mit Wasser als Absorptionslösung, Ammoniak als Kältemittel und Wasserstoff als druckausgleichendes
inertes Gas betrieben werden. Während normaler Kälteerzeugung arbeiten die Apparate in bekannter Weise und
könnet von einem (nicht dargestellten) Thermostat gesteuert werden, der in Abhängigkeit vom Kältebedarf einen elektrischen
Stromkreis über Leitungen 10 zu einer elektrischen
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Heizpatrone 11 innerhalb einer Metallhülse 12 unterbricht, die durch Schweißraupen 13» 14- einerseits mit einem Kocher
15 und andererseits mit einer Pumpe 16 wärmeleitend verbunden
ist. Reiche Absorptionslösung wird in dem Steigrohr 17 der Pumpe 16 gefördert und dem Kocher 15 bis zu
einem Niveau zugeführt, das so hoch liegt, daß die Lösung in dem Kocher 15 nach weiterer Erzeugung von Kältemitteldampf
während dessen Abwärtsströmung durch den Kocher unter
Schwerkraft durch eine Leitung 18 des Flüssigkeitstemperaturwechslers des Apparates fließen und ferner durch einen
senkrechten Leitungsteil 19 in den Absorber 20 des Apparates gelangen kann. Die nach unten durch den Absorber 20
fließende arme Lösung absorbiert Kältemittel aus einer Mischung von inertem Gas und an Kältemittel reichem Dampf,
die durch den Absorber nach aufwärts strömt. Die an Kältemittel reiche Lösung, die dadurch am Ausgang des Absorbers
vorhanden ist, wird in einem Absorbergefäß 21 gesammelt. Von dem Absorbergefäß wird die reiche Lösung durch eine Leitung
22 innerhalb des Flüssigkeitstemperaturwechslers zur Pumpe
16 geleitet. Dämpfe von Ammoniak und einer geringen Menge Wasser, die in der Pumpe 16 und dem Kocher 15 erzeugt werden,
werden durch eine Dampfleitung 23 zu einem mit Rippen 24
versehenen Kondensator 25 geführt. Die Dampfleitung 23 kann in bekannter Weise einen Wasserseparator (nicht dargestellt)
enthalten, durch welchen der Wasseranteil in dem im Kondensator gebildeten Kondensat sehr gering ausfällt. Das Kältemittelkondensat
wird dann durch eine Kondensatleitung 26 zum oberen Ende 27 des Verdampfersystems geführt.
Bei der Anordnung gemäß Fig. 1 besteht das Verdampfersystem aus einem Tieftemperaturverdampfer 28 und einem
Hochtemperaturverdampfer 29>
die durch einen Gastemperaturwechsler miteinander verbunden sein können. Das Verdampfersystem
28, 29 ist an das Absorbersystem des Apparates durch
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einen Gastemperaturwechsler 30 angeschlossen, und zwar
einerseits1über eine Leitung 31 für reiches Gas, die zum
Abnorborfiofüß 21 führt, und nndororne.itü durch olno Loitunp;
32 für armen Gas, die vom oberen Endo doa Abcorboro 20
kommt und zum Verdampferaystem führt» Bei der dargestellten
Ausführungsform besteht das Verdampfersystem aus zwei
konzentrischen Rohren, nämlich einem an die'Leitung 32
angeschlossenen Innenrohr 33, das das arme Gas zum oberen Ende 2? des Systems leitet, und einem das eigentliche Verdampferrohr
bildenden Außenrohr 34· s in welchem Kältemittelkondensat
in einem Strom von inertem Gas verdampft wirdo Die Kondensatleitung 26 steht in wärmeleitender Verdindung
zunächst mit dem Hochtemperaturverdampfer 29 und dann mit
dem Tieftemperaturverdampfer 28, woraufhin sie in das
obere Ende 27 des Verdampfersystems öffnet<= Hierdurch wird
im Normalbetrieb das Kondensat gekühlt, bevor es in aas
Verdampfersystem selbst eingeleitet wirdo
Eine Entlüftungsleitung 55 erstreckt sich vom Kondensator 25
zum Gasumlaufsystem und ist im dargestellten Ausführungsbeispiel an die Leitung 31 für reiches Gas angeschlossene
Im Betrieb eines in einem Kühlschrank angeordneten Kälteapparates der vorstehend erläuterten Art wird sich fortlaufend
Reif auf dem Hochtemperaturverdampfer 29 und dessen
die Oberfläche vergrößernden Ansätzen niederschlagen» Gemäß der Erfindung wird dieser Prost auf folgende Weise entfernt.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 mündet die Leitung 32 für
armes Gas vom Absorber 20 zum Verdampfersystem 28„ 29 in
den einen Schenkel 37 eines U-Rohres 36 ein, dessen anderer
Schenkel 38 mit dem Dampfraum 39 des Kochers über eine Leitung
40 in Verbindung steht«, Das untere Side 41 des Innenrohres
33 des Verdampfersystems taucht in den linken Schenkel
37 des U-Rohres 36 ein. Vom Dampfraum 39 des Kochers
breitet sich eine Mischung aus Ammoniak- und Wasserdampf
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langsam in dem U-Rohr 36 aus und kondensiert darin fortlaufend.
Während des normalen Betriebes strömt armes Gas durch die Leitung 32 herab in den linken Schenkel 37 und in
das untere Ende 41 des Innenrohrs 33, um von hier durch das Verdampfersystem zu strömen und in Berührung mit dem Kältemittolkondennnt
nm oberen Ende 27 des Systems Rebrocht zu
werden. Im U-Kohr *>6 otoigt jedoch die Standhöhe deo angesammelten
Kondensates gleichzeitig, und der Gasumlauf wird unterbrochen, wenn diese Standhöhe das untere Ende 41 des
Innenrohres 33 erreicht hat. Die Folge ist, daß nun keine Kühlwirkung des Verdampfersystems mehr auftritt. Auf der
anderen Seite wird die Wärmezufuhr zum Kochersystem nicht unterbrochen, sondern darin fortgesetzt weiter Dampf erzeugt,
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Kocherart ohne Flüssigkeitssperre in der Dampfleitung zum Kondensator
25 verwendet, und der Dampfstrom vom Kocher zum Kondensator
wird auch aufrechterhalten, wenn der Gasumlauf unterbrochen ist. In entsprechender Weise würde auch die Strömung in
einem Apparat jener Art bestehenbleiben, in welcher die Kochereinheit einen Analysator oder eine ähnliche Flüssigkeitssperre
in der Dampfleitung enthält. Daher wird nach wie vor Kältemittelkondensat gebildet und in das Verdampfersystem
über die Leitung 26 geleitet. Das heiße Kondensat wird benutzt, Wärme an den Hochtemperaturverdampfer abzugeben,
und es wird auch die Wärme, die die isolierten Wandungen des Kühlschrankes durchdringt, für diesen Zweck ausgenutzt.
Der Flüssigkeitsspiegel im U-Rohr 36 steigt während des
Abtauens an,und das Ausmaß, in welchem dies erfolgt, kann durch die für einen Teil 42 des rechten Schenkels 38 des
U-Rohres 36 ausgewählten Abmessungen bestimmt werden. Der
Teil 42 erstreckt sich eine geringe Entfernung von der Standhöhe aus nach aufwärts, die dem unteren Ende 41 des
Innenrohres 33 entspricht« Im dargestellten Ausführungs-
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beispiel hat der Rohrteil 42 einen beträchtlich geringeren Querschnitt als der Rest des rechten Schenkels 38 des U-Rohres
36. Wenn die Flüssigkeit die Standhöhe, am Rohrende 41 erreicht hat, wird sie deshalb im weiteren Verlauf beträchtlich schneller als vorher steigen® An dem linken Schenkel
ist ein Heberohr 43 angeschlossen, dessen höchster Punkt
oder Scheitel 44 in einer geeigneten Höhe oberhalb des unteren
Endes 41 des Innenrohres 33 liegte Wenn die !Flüssigkeit in dem U-Rohr 36 auf die gleiche Höhe wie der Scheitel
44 des Heberohres 43 angestiegen ist, die im U-Bohr angesammelte
Flüssigkeit durch das .Heberohr 43 aus und wird in
das Absorbergefäß 21 abgeleitet»
Absorptionslösung, reich an Kältemittel,, wird im U-Rohr 36
gesammelt und durch das Heberohr 43 zur reichen Seite des
Flüssigkeitsumlaufsystems zurückgeführt, so daß die Lösung
dann der Pumpe 16 zugeleitet wird, die. bei normaler Betriebstemperatur auch während der Abtauperioden arbeitet«,
Kältemittelkondensat, was während dieser Perioden in das Verdampfersystem eingeführt iijorden ist, verdampft nicht,
sondern fließt stattdessen durch das Verdampfersystem, den
Gastemperaturwechsler 30, die Leitung 31 und weiter in das
Absorbergefäß 21. Es ist notwendig, daß das Heberohr 43 mit dem linken Schenkel 37 des U-Rohres in einer solchen
Höhe verbunden ist, daß die Leitung nicht so weitgehend von Flüssigkeit entleert wird, daß Dampf vom Dampfraum 39
in das Absorbersystem überströmen kann.
Es wurde schon erwähnt, daß die Dauer der Abtauperiode einerseits durch Veränderung des Höhenunterschiedes zwischen
dem unteren Ende 41 des Innenrohres 33 und der Lage des Scheitels 44 des Heberohres 43 und andererseits durch die
Dimensionierung des Teils 42 des rechten Schenkels 38 des
U-Rohrs 36 beeinflußt werden kann· Durch abweichende Formgebung
des U-Rohres 36 und der angeschlossenen Teile ist
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es auch möglich, die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abtauperioden festzulegen.
Fig. 2 zeigt einen Absorptionskälteapparat, der für seine normale Kälteerzeugung in gleicher Weise ausgebildet ist
wie der Apparat nach Fig. 1, so daß es überflüssig ist, den Apparat in seinen Einzelheiten zu erläutern. In diesen Apparat
ist jedoch die Erfindung in anderer Weise als zuvor beschrieben verwirklicht, da das Gasumlaufsystem in einer Leitung
50 für reiches Gas vom Verdampfersystem 28, 29 zum Absorbergefäß 21 unterbrochen wird. Eine Leitung 51 für armes
Gas ist unmittelbar zwischen dem Absorber 20 und dem Innenrohr des Verdampfersystems angeordnet. Die Leitung 50 hat
einen U-förmigen Teil 52, in welchem vom Verdampfersystem und dem Gastemperaturwechsler 30 kommende Flüssigkeit gesammelt
wird und eine Flüssigkeitssperre bildet, die gelegentlich den Gasstrom unterbricht. An der tiefsten Stelle
des U-Rohres 52 ist der kurze Schenkel 53 eines Heberohres
dergestalt anget.-hlossen, daß das U-Rohr 52, wenn die
Flüssigkeit darin eine Höhe entsprechend dem höchsten Punkt oder Scheitel 54- des Heberohres erreicht hat, von der darin
enthaltenen Flüssigkeit durch den langen Schenkel 55 des Heberohres, der mit dem Absorbergefäß 21 verbunden ist,
entleert wird. Durch Auswahl der richtigen Höhe des Heberohrs sowie geeignete Abmessungen des U-Rohrs können sowohl
die Abtauzeit wie auch die Zeitspanne zwischen zwei Abtauperioden bestimmt werden. Die im U-Rohr 52 im normalen
Betrieb gesammelte Flüssigkeit enthält Kältemittel, das nicht im Verdampfer verdampf worden ist und einen großen
Anteil an Absorptionsmedium aufweist. Die Flüssigkeitsmenge in der Flüssigkeitssperre steigt langsam solange an,
wie der Gasumlauf nicht unterbrochen ist; wenn dieser jedoch unterbrochen wird, fließt die gesamte im Kondensator
erhaltene Kältemittelmenge durch das. Verdampfersystem, den Gastemperaturwechsler und die Leitung 50 in
das U-Rohr 52, und die Flüssigkeit darin steigt nun schnell.
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Auch bei dieser Ausführungsform wird reiche Lösung während der gesamten Äbtauperiode zur Pumpe 16 geleitet, die deshalb
fortgesetzt auf der beabsichtigten Arbeitstemperatur gehalten wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 enthält die im U-Rohr 36 gesammelte Flüssigkeit in erster Linie Kondensat, das von
der Leitung 40 herab in den Schenkel 38 fließt. In zweiter
Linie enthält das U-Rohr Kondensat, das im Innenrohr 33 gebildet ist und in den Schenkel 37 fließt. Aufgrund des Umstandes,
daß die zuletzt erwähnte Kondensatmenge stark von der Temperatur der Umgebung abhängt, kann sie das Abtauen
bei verschiedenen Gelegenheiten derart beeinflussen, daß dieses nicht in konstanten Zeitabschnitten erfolgt. Dies
kann jedoch durch die Ausführungsform des Apparates nach Fig. 3 vermieden werden, weil hierbei das vom armen Gas in
den Gastemperaturwechsler und dem Verdampfersystem gebildete Kondensat am Herabfließen in das U-Rohr 36 gehindert
wird.
Der Apparat nach Fig. 3 hat einen konzentrischen Gastemperaturwechsler
30, dessen Innenrohr 33 sich in Form einer Verlängerung 57 herab in die Flüssigkeit innerhalb des Absorbergefäßes
21 erstreckt.
Ein Rohr 58» cLas armes Gas führt, jedoch beim Abtauen gesperrt
wird, ist an das Innenrohr 33 angeschlossen und hat einen Abschnitt, der zum Verzweigungspunkt hin geneigt ist.
Hierdurch wird gelegentlich im Rohr 33 gebildetes Kondensat vollständig daran gehindert, in die Flüssigkeitssperre zu
fließen.
Der Apparat nach Fig. 4· ist ähnlich demjenigen nach Fig. 3,
unterscheidet sich jedoch von diesem darin, daß der Strom reichen Gases wahrend des Abtauens des Verdampfers unter-
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brochen wird. Armes Gas vom Absorber strömt durch eine Leitung
591 die an das Innenrohr 33 im Gastemperaturwechsler
angeschlossen ist. Das reiche Gas vom unteren Ende des Gastemperaturwechslers 30 strömt in eine Leitung 60 und durch
die Unterbrechungseinrichtung in eine Leitung 61, durch das Absorbergefäß 21 und nach aufwärts durch den Absorber 20.
die Unterbrechungseinrichtung in eine Leitung 61, durch das Absorbergefäß 21 und nach aufwärts durch den Absorber 20.
Ansprüche /
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Claims (14)
1.) Verfahren zum Abtauen eines Verdampferteils in einem
mit inertem Gas arbeitenden Absorptionskälteapparat, dadurch gekennzeichnet, daß flüssiges
Arbeitsmittel über einer ersten Standhöhe in einer Flüssigkeitssperre gesammelt und oberhalb einer zweiten Standhöhe
dazu gebracht wird, einen Gasstrom in dem Gasumlaufsystem
des Apparates zu unterbrechen, bis eine dritte Standhöhe erreicht ist, woraufhin die Flüssigkeitssperre entleert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß ein an Kältemitteldampf armer Gasstrom zum Verdampfersystem zeitweise unterbrochen
wird (Fig. 1 und 3)·
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß ein an Kältemitteldampf reicher Gasstrom vom Verdampfersystem zeitweise unterbrochen
wird (Fig. 2 und 4).
4-, Anordnung in einem mit inertem Gas 'arbeitenden Absorptionskälteapparat
zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gasumlaufsystem des Apparates eine mit einem flüssigen Arbeitsmittel arbeitende Sperreinrichtung (36; 52) enthält,
in welcher ununterbrochen Flüssigkeit über einer ersten Standhöhe gesammelt wird, um das Gasumlaufsystem zu unterbrechen,
wenn eine zweite Standhöhe erreicht ist, und die gesammelte Flüssigkeit zu einem anderen Apparateteil abzuleiten,
wenn eine dritte Standhöhe erreicht ist.
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5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß das Gasumlaufsystem des Apparates
mit einem U-Rohr (36; 52) verbunden ist, in welchem sich flüssiges Arbeitsmittel von selbst sammelt und welches eine
periodisch wirksame Entleerungsvorrichtung (44; 53» 55) aufweist,
wobei die gesammelte Flüssigkeit bei Erreichen einer bestimmten Standhöhe im U-Rohr den Gasumlauf unterbricht.
6. Anordnung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet
, daß die Entleerungsvorrichtung von einem Heberohr (44; 53» 55) gebildet ist.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß der Auslaß (55) des Heberohres
(44; 531 55) an eine Flüssigkeitsversorgungseinrichtung (21)
angeschlossen ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß der Auslaß (55) des Heberohres
(44; 53ϊ 55) an das Absorbergefäß (21) des Apparates
angeschlossen ist.
9. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet
, daß die Sperreinrichtung (36) in einer Leitung (32, 33) für armes Gas innerhalb des Gasumlaufsystems
angeordnet ist.
10. Anordnung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet
, daß die Sperreinrichtung von einem U-Rohr (36) gebildet ist, dessen einer Schenkel (37)
an eine Leitung (32) für armes Gas angeschlossen ist und dessen anderer Schenkel (38) mit dem Dampfraum (39) des
Kochersystems (15) in Verbindung steht, wobei in den ersten
Schenkel (37) des U-Rohres (36) eine Leitung (33; 58; 61)
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unterhalb einer Standhöhe öffnet, auf welche die Flüssigkeit in diesem Schenkel ansteigt.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet
, daß der mit dem Dampfraum (39) des Kochersystems (15) verbundene Schenkel (38) des U-Rohrs
(36) von der gleichen Höhe in v/elcher die Gasleitung (33 >
58; 61) in den anderen Schenkel (37) des U-Rohrs (36) öffnet, nach aufwärts einen im Querschnitt gegenüber dem restlichen
U-Rohr verjüngten Teil (4-2) aufweist, der beispielsweise
durch Deformation der (Querschnittsfläche des betreffenden
Rohrabschnittes erhalten ist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11 in einem Absorptionskalteapparat mit einer innerhalb des Verdampfersystems
verlaufenden Leitung für armes Gas, dadurch
gekennzeichnet , daß ein Teil dieser Leitung (33) zu einer Anschlußstelle hin geneigt ist, von welcher
eine im Absorbergefäß (21) unter dessen Flüssigkeitsspiegel öffnende Leitung (57) abzweigt,
13- Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet
, daß die Sperreinrichtung (52) in einer Leitung (34·) für reiches Gas innerhalb des Gasumlaufsystems
angeordnet ist.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet
, daß die Gasleitung (34·, 50) zwischen dem Verdampfersystem (28, 29) und dem Absorbergefäß
(21) eine Flüssigkeitssperre (50) enthält.
15· Anprdnung nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in wärmeleitender
Verbindung mit dem abzutauenden 'Verdampferteil (28, 29) eine Leitung (26) für -vom Kondensator (25) kommendes
Kältemittelkondensat angeordnet istο
309311/0763
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE11229/71A SE355407B (de) | 1971-09-03 | 1971-09-03 | |
| SE1122971 | 1971-09-03 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2242342A1 true DE2242342A1 (de) | 1973-03-15 |
| DE2242342B2 DE2242342B2 (de) | 1976-04-29 |
| DE2242342C3 DE2242342C3 (de) | 1976-12-16 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3429852A1 (de) * | 1983-08-31 | 1985-03-14 | Hütögépgyár, Jászberény | Rektifikator fuer absorptionskuehlgeraete mit ausgleichgas |
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| DE3429852A1 (de) * | 1983-08-31 | 1985-03-14 | Hütögépgyár, Jászberény | Rektifikator fuer absorptionskuehlgeraete mit ausgleichgas |
Also Published As
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|---|---|---|---|
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