DE2242010C3 - Kleinstromwandler - Google Patents
KleinstromwandlerInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kleinstromwandler gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Bei einem bekannten Kleinstromwandler dieser Art (DE-GM 69 50 533) besteht die Hülle aus einem
zweiteiligen Gehäuse, dessen beide Teile durch Federn zusammengehalten werden. Die Federn greifen in
einander gegenüberliegenden, schlitzförmigen Durchbrüche der beiden Gehäuseteile ein. Die Gehäuseteile
weisen ferner Ausnehmungen zur Anbringung der Sekundäranschlußklemmen auf.
Der bekannte Kleinstromwandler ist aufgrund seines verhältnismäßig komplizierten Gehäuseaufbaues relativ
teuer in der Herstellung, was insbesondere im Hinblick auf eine Serienfertigung nachteilig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kleinstromwandler zu schaffen, der aufgrund seines
konstruktiven Aufbaues fertigungstechnisch einfacher und mit geringem Aufwand herstellbar ist, so daß er für
eine Serienfertigung gut geeignet ist.
Die Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Kleinstromwandler der eingangs angegebenen Art durch die
im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale bewirkt.
Es ist zwar ein Hinleiterwandler für den Einbau in einem auf Niederspannungspotential liegenden zylindrischen
Teil einer mit Isoliergas gefüllten Metallkapsel bekannt (DE-OS 18 07 996), dessen Isolierumhüllung
nur für Niederspannung bemessen ist und daher dünn ausgeführt sein kann und bei dem Sekundärklemmen
und Befestigungsschrauben durch die Umhüllung gehalten sind, jedoch weist der bekannte Wandler
keinen den Sekundärteil umgebenden Bügel zur Befestigung des Sekundärteils und zur Halterung der
äußeren Anschlußeinrichtung auf; außerdem ist bei dem bekannten Wandler die Isolierumhüllung durch einen
Gießharz-Vollverguß oder aus einem anderen geeigneten Isoliermaterial hergestellt.
Bei einem bekannten Kleinstromwandler (Siemens-Meßwandlerliste Ms 2,1970, Seite 2/37) ist die isolierende
Hülle von einem massiven Gießharzumguß gebildet, von dem auch die äußere Anschlußeinrichtung und die
äußeren Befestigungsmittel gehalten sind. Dieser Wandler ist deshalb korrosionsgeschützt und tropenfest:
er zeichnet sich auch durch hohe Spannungs- und Kriechstromfestigkeit des Gießharzes aus. Bei seiner
Fertigung ist jedoch zu berücksichtigen, daß wegen der Volumenschrumpfung des Gießharzes eine Druckbeanspruchung
des Eisenkernes und der Sekundärwicklung auftritt.
hi Ferner ist ein Breitband-Isoliertransformator bekannt
(DE-GM 17 73 096), der insbesondere für die Übertragung
von Modulationsspannungen von Erd- auf Hochspannungspotential bestimmt ist Der Transformator
besitzt einen Ringkern und zwei gegeneinander isolierte Wicklungen, die übereinandergewickelt sind.
Die innere Wicklung ist mit Gießharz in Gestalt eines Ringes vergossen, auf dem die äußere Wicklung
angeordnet ist Einen Bügel als Befestigungsmittel eines Sekundärteils und als Halterung für eine äußere
Anschlußeinrichtung weist der bekannte Transformator nicht auf.
Entsprechendes gilt für einen anderen bekannten kunststoffummantelten Kleintransformator (DE-GM
71 20 221), der lediglich hinsichtlich der Halterung von
2r> Befestigungsmitteln und Anschlußklemmen in der
Kunststoffummantelung Berührungspunkte mit dem erfindungsgemäßen Kleinstromwandler besitzt.
Aus dem »Kunststoff-Taschenbuch«, von Saechtling-Zebrowski,
16. Aufl. 1965, Seiten 42 bis 45 ist
■«ι es lediglich bekannt, Kunststoff-Formstücke bzw.
-Überzüge durch Gießen, Tauchen oder Wirbelsintern herzustellen.
Die Ausbildung der Hülle für den erfindungsgemäßen Kleinstromwandler hat außer dem Vorteil einer
Vi besonders fertigungsgerechten Ausführung noch mehrere
weitere Vorteile; einer dieser Vorteile ist darin zu sehen, daß bei einer Umhüllung des Sekundärteils
mittels einer dünnen Kunstharzschicht ein sehr geringer Abstand zu den Nachbarleitern am Einbauort erreich-
"I bar ist. Außerdem wirkt die dünne Kunstharzschicht in
vorteilhafter Weise als sichere Isolierung und als mechanischer Schutz für den Kern und für die
Sekundärwicklungsanordnung. Im Vergleich zu dem bekannten Kleinstromwandler mit Gehäuse hat der
4Γι erfindungsgemäße Stromwandler außerdem den Vorteil
eines besseren Feuchteschutzes und kleinerer Abmessungen. Gegenüber dem bekannten Wandler mit
massivem Gießharzumguß hat die dünne Kunstharzschicht den Vorteil einer größeren Elastizität; außerdem
w ist die Druckbeanspruchung auf die Wicklung und den
Kern von der dünnen Kunstharzschicht wegen der geringeren Volumenschrumpfung infolge des geringen
Umhüllvolumens und wegen der elastischen Wicklungsund Kernisolation entsprechend kleiner. Eine Änderung
r>">
des Stromfehlers tritt durch das Aufbringen der dünnen Kunstharzschicht bei dem erfindungsgemäßen Stromwandler
daher nicht auf. Außerdem ist die Gestaltung des erfindungsgemäßen Kleinstromwandlers allein von
der gewählten Kern- und Wicklungsform beeinflußt und
ίο nicht von der Verwendung besonderer Gieß- oder
Preßschalenformen abhängig.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Kleinstromwandlers besteht darin, daß durch die Verwendung
eines den Sekundärteil nahezu vollständig
b"> umfassenden Bügels als äußeres Befestigungsmittel die
dünne Kunstharzschicht zu seiner Befestigung und der Halterung der äußeren Anschlußeinrichtung ausreicht.
Es bedarf dann keiner zusätzlichen Teile mehr,
beispielsweise Schrauben, Nieten oder dergleichen, um die Befestigungsmittel oder die Anschlußeinrichtung
mechanisch mit dem Sekundärteil des Kleinstromwandlers zu verbinden. Auch dadurch wird die Fertigung des
erfindungsgemäßen Kleinstromwandlers im Vergleich zu den bekannten Kleinstromwar.dlern wesentlich
erleichtert
Zur Erläuterung der Erfindung ist in der F i g. 1 eine Hauptansicht eines Ausführungsbeispiels eines Kieinstromwandiers
gemäß der Erfindung dargestellt; in der Fig.2 ist eine Seitenansicht dieses Stromwandlers
wiedergegeben. Die F i g. 3 zeigt einen Ausschnitt aus einem weiteren Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Stromwaiidlers, um eine andere Anbringungsmöglichkeit der äußeren Anschlußeinrichtung zu veran-
schaulichen.
Der in der F i g. 1 gezeigte Kleinstromwandler enthält einen Sekundärteil 1, der aus einem nicht erkennbaren
Eisenkern und einer aufgebrachten Sekundärwicklungsanordnung 2 besteht, von der einige Windungen
strichliert angedeutet sind. Der Sekundärteil 1 ist von einem Bügel 3 nahezu vollständig umfaßt. Der Bügel 3
ist an seinen Enden zu Füßen 4 und 5 abgebogen, so daß der Kleinstromwandler bei Bedarf mittels der Füße 4
und 5 befestigt werden kann.
Wie insbesondere die F i g. 2 erkennen läßt, weist der
Kleinstromwandler eine Anschlußeinrichtung 6 auf, die mit einer Ausnehmung 7 versehen ist. In die
Ausnehmung 7 greift der Bügel 3 ein und hält somit die Anschlußeinrichtung 6 an dem Sekundärteil 1 fest. Die i«
Anschlußeinrichtung 6, die mit sekundären Anschlußklemmen 8 und 9 versehen ist, kann daher ohne weitere
Befestigungsmittel zusammen mit dem Sekundärteil 1 beispielsweise in Kunstharz eingetaucht werden, um den
Sekundärteil 1, den Bügel 3 und die Anschlußeinrichtung 6 mit einer dünnen Kunstharzschicht iO zu überziehen.
Dabei muß selbstverständlich darauf geachtet werden, daß die sekundären Anschlußklemmen 8 und 9 außen
von der dünnen Kunstharzschicht nicht überzogen sind.
Falls der Kleinstromwandler auf eine Stromschiene aufgeschoben werden soll, wird in das Kernfenster 11
ein Einlegeteil 12 eingeklemmt, das mit einer Ausnehmung 13 versehen ist Das Einklemmen des Einlegeteiles
12 erfolgt vor dem Aufbringen der dünnen Kunstharzschicht 10.
In der Fig.3 ist der obere Teil eines anderen
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kleinstromwandlers dargestellt Bei diesem Ausführungsbeispie'f
ist ein den Sekundärteil 20 umfassender Bügel 21 mittels eines Nietes 22 mit einer Anschlußeinrichtung 23
verbunden, die sekundäre Anschlußklemmen 24 und 25 aufweist Der Sekundärteil 20 mit dem Bügel 21 und der
Anschlußeinrichtung 23 ist mit Ausnahme der Sekundärklemmen mit einer dünnen Kunstharzschicht überzogen.
Die Kunstharzschicht kann auf dem Sekundärteil beispielsweise durch Erwärmen des Sekundärteils auf
etwa 130 bis 200° C und eine anschließende Pulverbeschichtung (Wirbelsintern oder elektrostatisches Sintern)
aufgebracht sein. Falls die dünne Kunstharzschicht durch Tauchen aufgebracht wird, ist die Verwendung
thixotrop eingestellter Tauchharze zweckmäßig.
Durch die Erfindung wird ein Kleinstromwandler vorgeschlagen, der sich nicht nur in fertigungstechnischer
Hinsicht vorteilhaft von bekannten Kleinstromwandlern unterscheidet, sondern auch hinsichtlich
Abmessungen, Feuchteschutz und Stromfehler vorteilhafte Eigenschaften aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Kleinstromwandler, bei dem der aus Eisenkern mit aufgebrachter Sekundärwicklungsanordnung
bestehende Sekundärteil ein Fenster für den Primärteil aufweist und von einer isolierenden Hülle
umgeben ist, mittels der eine äußere Anschlußeinrichtung und äußere Befestigungsmittel des Kleinstromwandlers
gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Befestigungsmittel durch einen den Sekundärteil (1) nahezu
vollständig umfassenden Büge! (3) mit zu Füßen abgewinkelten Enden (4, 5) gebildet sind, daß von
dem Bügel (3) die äußere Anschlußvorrichtung (6) gehalten ist und daß die den Sekundärteil (1) und den
Büge! (3) umschließende isolierende Hülle aus einer mittels Pulverbeschichtung, Tauchen oder durch
Aufwickeln eines mit Kunstharz vorimprägnierten, aushärtbaren Bandes aufgebrachten Kunstharzschicht
(10) besteht.
2. Kleinstromwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (3) in eine Ausnehmung
(7) der äußeren Anschlußeinrichtung (6) eingreift
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| BE803939A (fr) | 1973-12-17 |
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