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DE2242069C3 - Schlauchfassung für Druckschläuche - Google Patents

Schlauchfassung für Druckschläuche

Info

Publication number
DE2242069C3
DE2242069C3 DE19722242069 DE2242069A DE2242069C3 DE 2242069 C3 DE2242069 C3 DE 2242069C3 DE 19722242069 DE19722242069 DE 19722242069 DE 2242069 A DE2242069 A DE 2242069A DE 2242069 C3 DE2242069 C3 DE 2242069C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
hose
wall
nipple
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19722242069
Other languages
English (en)
Other versions
DE2242069B2 (de
DE2242069A1 (de
Inventor
Horst 3520 Hofgesimar Hildebrandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aeroquip GmbH
Original Assignee
Aeroquip GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Aeroquip GmbH filed Critical Aeroquip GmbH
Priority to DE19722242069 priority Critical patent/DE2242069C3/de
Priority to IT2802573A priority patent/IT998399B/it
Priority to GB4002473A priority patent/GB1424384A/en
Priority to BE134902A priority patent/BE803989A/xx
Priority to FR7330766A priority patent/FR2197143B1/fr
Priority to SE7311555A priority patent/SE391796B/xx
Publication of DE2242069A1 publication Critical patent/DE2242069A1/de
Publication of DE2242069B2 publication Critical patent/DE2242069B2/de
Priority to SE7609288A priority patent/SE428495B/xx
Application granted granted Critical
Publication of DE2242069C3 publication Critical patent/DE2242069C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schlauchlassung *5 für Druckschläuchc insbesondere hohe und höchste Drücke, die eine innere Seele, einen diese umgebenden Druckträger, vorzugsweise in Form einer Armierung, und eine den Druckträger umgebende Außendecke aufweisen, mit einem in das Schlauchende einführbaren Nippel und einer auf das Schlauchende aufpreßbaren Hülse, deren Innenwand eine Griffzonc mit ringförmigen Rippen aufweist, die in den von der Außendecke befreiten Druckträger des Schlauches eindringen und denen auf der Hülsenwand ringförmige Rippen in Radialebenen jeweils gegenüberliegen, die durch Durchmesserverringerungen der HiMsenaußenwand gebildet sind.
Eine Schlauchfassung dieser An ist aus der GB-PS 1173 798 bekannt geworden. Wird beim Aufbringen der mit dem Nippel verschraubbaren Hülse letztere über den gesamten Umfang unter Preßdruck gesetzt, wird sie zwangsläufig im Durchmesser verkleinert, wobei das dabei durch Stauchung verdrängte Material der Hülse infolge ihrer Verankerung im vorderen Bereich mit dem Nippel nach hinten fließt und die Hülse insgesamt verlängert. Eine Verlängerung der Hülse bringt jedoch nachteilige Folgen mit sich. Infolge der Relativbewegung zwischen den Hülseninnenrippen und dem Schlauchdruckträger wird die Festhaltung des so Schlauchs vermindert. Ferner treten unerwünschte Reibungen zwischen Quetschwerkzeug und äußerem Umfang der Hülse auf. Da das Schlauchmaterial kaum komprimierbar ist, unterstützt die Wanderung des Schlauchmaterials die unerwünschte Verlängerung der Hülse und setzt im übrigen dem Zusammenpressen der Hülse ein hohes Maß an Gegenkraft entgegen, die unter Umständen zu einem Zurückfedern und damit Zurückverformen der Hülse führen kann. Das Wandern des Hülsenmaterials nach hinten kann zwar durch in Umfangsrichtung partiell erfolgende Herunterpressung verhindert werden. Wegen ungleichmäßiger Pressung wird jedoch auch dadurch die Schlauchfesthaltung vermindert, was sich insbesondere bei Verwendung für hohe und höchste Drücke nachteilig auswirkt.
Aus der GB-PS 12 45 613 und dem DT-Gm 19 44 586 sind /war Hülsen für Schlauchfassungen mit Innenripnen und beiderseits der Griffzone liegenden Endbereichen vorgesehen, in die verdrängtes Schlauchnuiicriul beim Aufpressen der Hülse ausweichen kann. Diese Endbereiche behalten jedoch beim Aufpressen der Hülse ihren ursprünglichen Außendurchmesser bei. während die Griff/.onc zur Verankerung mit dem Druckträger und gegebenenfalls das vordere 1 lülsenende zur Verankerung mit dem Nippel herabgewölbl werden. Auch hier iritt daher eine unerwünschte Wanderung des Hülsenmaierials nach hinten auf mit den oben beschriebenen Nachteilen, falls die Hülse in Umfangsrichtung nicht lediglich partiell hcruntergcprcßt wird. Im übrigen ist bei diesen beiden bekannten Schlauchfassungen der Schlauch überhaupt nicht b/w. nur teilweise von der Außendecke befreit, so daß die ringförmigen Rippen entweder gar nicht oder nur unzulänglich mit dem Druckträger des Schlauches in Eingriff treten.
Der Erfindung liegt die Auigabe zugrunde, eine Schlauchfassung für Druckschläuche. insbesondere für hohe und höchste Drücke /u schaffen, bei der Festigkeitseinbußen durch Auswandern von Schlauchmuterial und/oder Fassungsmatcnal weitgehend vermieden sind.
Bei einer Schlauchfassung der eingangs beschriebenen Art wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß beiderseits der Griff/one aufwölbbare Hülscnendbereiche vorgesehen sind, die durch nutförmige Durchmesserverringerungen der Hülsenaußenwand gebildet sind.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung wird erreicht, daß beim Aufpressen der Hülse das gestauchte Material der Hülse nach beiden Seilen in die im Außendurchmesser verringerten aufwölbharen Endbereichc einfließen und das Schlauchmaterial m den freien Raum nach oben einfließen kann, um die Sehlauchfesthaltung zu verbessern. Ferner treten durch diese Ausbildung keine unerwünschten Reibungen zwischen Quetschwerk/eug und Außenumfang mil. der Hülse auf.
Die Erfindung ist anhand e>nes in dei Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schlauchfassung vor der Montage ohne Schlauch.
Fig.2 die Schlauchfassung nach Fig. 1 mit eingequetschtem Schlauch.
Die in F i g. 1 dargestellte Schlauchfassung weist einen Schlauchnippel 1 auf. welcher sich am einen Ende zu einem Schraubenschluß über einen Bund 5 fortsetzt. Die '..lnenwand 7 des Schlauchnippels ist glatt zur Erzielung eines gleichmäßigen Durchlasses des im Schlauch geführten Mediums. Die Außenwand des Schlauchnippels ist mit mehreren Nuten 9 versehen.
Zu dem Nippel 1 gehört eine Hülse 11. Mit einem Kragen 13 kann diese Hülse 11 in eine Ausdrehung 15 des Nippels greifen, womit die Hülse axial gegenüber dem Nippel 1 festgelegt ist. Im Bereich einer Griffzone A weist die Hülse auf der Innenseite ringförmige Rippen 17 auf, welche eine relativ große Höhe besitzen können. Beiderseits der Griffzone A ist der Querschnitt der Hülse durch Eindrehen von Nuten 19, 19' vermindert. Das gesamte Schlauchseitige Hülsenende rechts von der Griffzone A ist in Fig. 1 mit Bbezeichnet. Der Bereich ß stellt eine Art Entspannungszone dar.
Ein in der Schlauchfassung festzulegendes Schlauchende ist im vordersten Bereich sowohl von der Außendeckc 21 als auch von der Schlauchseele 23 befreit. Nur die aus Stahldraht bestehende Armierung 25 reicht deshalb bis an den Kragen 13 der Hülse 11 heran. Die Außendecke 21 ist sogar von der Griff/one A
an entfernt.
Nach dem Hinschieben des .Schlauches 27 /w ischen Nippel 1 und Hülse 11 wird die Hülse hydraulisch gegen Schlauch 27 und Nippel 1 gedrückt. Der hydraulische Druck wird dabei auf das innen gelegene I UÜsenende 29 und die Griff/.one Λ ausgeübt. Beim Aufpressen drücken sich die Rippen 17 in die Armierung 25 des .'•'•.•hlauches 27 ein. Damit ist ein inniger kontakt /wischen Hülse 11 und Armierung 25 hergestellt. Der Gummi der Srhiauchseelc 23 im Bereich der Grill/one A wanden beim Anpressen der Hülse im Kaltl'Uiß nach rechts und nach links und wölbt die Hülse im Bereich der Nuten H und 19' nach auUeii auf. Die Auswölbungen 3i, 31 sind in K i ü. 2 deutlich /u erkennen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schlauchfassung für Druckschläuche, insbesondere für hohe und höchste Drücke, die eine innere Seele, einen diesen umgebenden Druckträger. vorzugsweise in Form einer Armierung, und eine den Druckträger umgebende Außendecke aufweisen, mit einem in das Schlauchende einführbaren Nippel und einer auf das Schlauchende aufpreßbaren Hülse, deren Innenwand eine Griff/.onc mit ringförmigen Rippen aufweist, die in den von der Außendecke befreiten Druckträger des Schlauches eindringen, denen auf der Hülsenaußenwand ringförmige Rippen in Radialebenen gegenüberliegen, die durch Durchmesserverringerungen der Hülsen- »5 außenwand gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Griffzone [A) aufwölbbare Hülsertertdbereichc (19, 19') vorgesehen sind, die durch nutförmige Durchmesserverringerungen der Hülsenaußenwand gebildet sind. *°
DE19722242069 1972-08-26 1972-08-26 Schlauchfassung für Druckschläuche Expired DE2242069C3 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722242069 DE2242069C3 (de) 1972-08-26 Schlauchfassung für Druckschläuche
IT2802573A IT998399B (it) 1972-08-26 1973-08-20 Portatubo per tobi flessibili a pressione
GB4002473A GB1424384A (en) 1972-08-26 1973-08-23 Hose fastener for pressure hoses
FR7330766A FR2197143B1 (de) 1972-08-26 1973-08-24
BE134902A BE803989A (fr) 1972-08-26 1973-08-24 Raccord de montage de tuyaux supportant une pression
SE7311555A SE391796B (sv) 1972-08-26 1973-08-24 Slanginfattning for tryckslangar
SE7609288A SE428495B (sv) 1972-08-26 1976-08-20 Slanginfattning for tryckslangar

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722242069 DE2242069C3 (de) 1972-08-26 Schlauchfassung für Druckschläuche

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2242069A1 DE2242069A1 (de) 1974-03-21
DE2242069B2 DE2242069B2 (de) 1976-08-19
DE2242069C3 true DE2242069C3 (de) 1977-03-31

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