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DE2241603A1 - Klosettanlage - Google Patents

Klosettanlage

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Publication number
DE2241603A1
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DE
Germany
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arrangement according
toilet
attached
toilet arrangement
air
Prior art date
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Application number
DE2241603A
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English (en)
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DE2241603B2 (de
DE2241603C3 (de
Inventor
Gunnar Wilhelm Bystroem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Electrolux AB
Original Assignee
Electrolux AB
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Publication date
Application filed by Electrolux AB filed Critical Electrolux AB
Publication of DE2241603A1 publication Critical patent/DE2241603A1/de
Publication of DE2241603B2 publication Critical patent/DE2241603B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2241603C3 publication Critical patent/DE2241603C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K11/00Closets without flushing; Urinals without flushing; Chamber pots; Chairs with toilet conveniences or specially adapted for use with toilets
    • A47K11/02Dry closets, e.g. incinerator closets
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47K11/02Dry closets, e.g. incinerator closets
    • A47K11/023Incinerator closets
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A50/00TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE in human health protection, e.g. against extreme weather
    • Y02A50/30Against vector-borne diseases, e.g. mosquito-borne, fly-borne, tick-borne or waterborne diseases whose impact is exacerbated by climate change

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Fertilizers (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

Für Bebauungsgebiete ohne geordnete Wasser— und Kloaken— anlagen oder wenigstens regelmäßige Latrinenabfuhr ist es oft ein bedeutendes Problem, Menschenfäkalien, zersetsbaren Haushaltsabfall und dgl. zu beseitigen. Dies gilt in besonders hohem Grad für Sommerhausbebauung, Grünsiedelungen, Campingplatze Uodgl. Den einzigen Ausweg bietet oft das alte System mit transportablen Latrinengefäßen und Ablegung der Fäkalien in Komposthaufen. Der moderne Mensch befaßt sich jedoch nicht gerne mit derartigen Arbeiten.
Andererseits ist ein Kompostieren des Abfalls mit anschließender Ausstreuung auf die Erde nach erfolgter Zersetzung als die natürliche Lösung anzusehen. Die für die Düngung des Bodens wichtigen Bestandteile der zersetzten Abfallprodukte werden in dieser Weise in den biologischen Kreislauf zurückgeführt. Abgesehen von der Unannehmlichkeit der Handhabung hat die natürliche Kompostierung im Freien den Nachteil hygie—
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nischer Unzuträglichkeiten und Gefahren. Ein freier Kompost kann Geruch verbreiten und Wasserläufe verunreinigen. Hinzu kommt, daß die Zersetzungsgeschwindigkeit in einem Kompost unter den eigenen Bedingungen der Natur, d.h. bei verhältnismäßig geringer Temperatur und unbedeutendem Luftumsatz, sehr langsam ist.
Man hat Lösungen vorgeschlagen und auch praktisch erprobt, bei denen man das Vermodern oder die Zersetzung umgeht und stattdessen die Abfallprodukte durch Verbrennung mit Hilfe elektrischer Erwärmung zerstört. Die nach diesem Prinzip aufgebauten Elektrotoiletten sind mit einem Sammelbehälter versehen, in dessen Boden eine thermostatgeregelte Wärmesohlinge eingebaut ist, die auf so hohe Temperatur gebracht werden kann, daß die flüssigen Bestandteile abgekocht und die festen Bestandteile zu Asche verbrannt werden. Die Restprodukte von diesem Prozeß bestehen daher aus verhältnismäßig großen Mengen Wasserdampf mit darin eingemischten unangenehmen Geruchstoffen sowie Asche von festen Bestandteilen. In der Praxis hat es sioh gezeigt, daß Elektro— toiletten dieser Art bedeutende sanitäre Unzuträglichkeiten dadurch mit sich führen können, daß schlechte Luft über große Gebiete verbreitet wird. Die von der Verbrennung der festen Bestandteile herrührende Asche hat keine oder nur geringe Bedeutung als Dünge— oder Bodenverbesserungsmittel, und der Prozeß bildet daher keinen Teil des biologischen Kreislaufes·
Das Klosett gemäß der vorliegenden Erfindung erzielt ein Vermodern der Fäkalien, das die duroh Bakterien bewirkte natürliche Zersetzung in einem gewöhnlichen Kompost reproduziert, jedoch mit bedeutend beschleunigter Geschwindigkeit. Erfindungsgemäß wird der Kompostmasse Warmluft zugeführt, so daß sie mit Sauerstoff angereichert und in einem Temperaturbereich gehalten wird, der für das Bakterienwachstum am günstigsten ist. Dadurch geschieht die Zersetzung in der kürzest möglichen Zeit und setzt
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sich ununterbrochen fort, so daß in den untersten Kompostschichten eine völlig vermoderte Masse Humuserde entsteht. Diese Humuserde ist leicht zu gebrauchen und völlig geruch— frei und kann ohne Beschwerden und Unbehagen aus einem unteren Teil des Klosetts entnommen werden. Die flüssigen Bestandteile der Fäkalien verdunsten während des Prozesses und gehen durch ein Entlüftungsrohr ab.
Die Warmluft wird dem erfindungsgemäßen Klosett von einem seitlich oder getrennt davon angeordneten Warmluftgerät mit einer Wärmebatterie, vorzugsweise zur elektrischen Erwärmung, zugeführt. Die Luft kann jedoch auch mit Hilfe von Petroleum oder Gas erwärmt werden. Das erfindungsgemäße Klosett kann auch mit Vorrichtungen zur Kompostierung z;ersetzharen Küchenabfalls ucdgl. ausgerüstet sein.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung wird die Warmluft der in dem Klosett angesammölten Fäkalienmasse durch ein System von Rohren zugeführt, das so angeordnet ist, daß die Warmluft mit gleichmäßiger Verteilung durch im wesentlichen alle Teile der Fäkalienmasse hindurchgeht, so daß eine gleichmäßig erhöhte Temperatur und ebenso eine gleichmäßig verteilte Sauerstoffzufuhr darin erzielt wird. Mit fortschreitender Zersetzung der Fäkalien und weiterer Zufuhr sinkt die Masse nach und nach in die unteren Teile der Klosettvorrichtung hinab und durch ein die Fäkalienmasse tragendes Gitter hindurch, unter dem sich verweste Fäkalienreste in einem besonders vorgesehenen Raum ansammeln, in dem die Luft gleichfalls zirkuliert, zur endgültigen Zersetzung der Fäkalien in eine praktisch geruchfreie und für Düngungszwecke äußerst geeignete Komposterde.
Bei einer anderen zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung werden die der Klosettvorrichtung zugeführten Fäkalien auf Auffangschirme in verhältnismäßig dünner Schicht gesammelt«
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Die Auffangschirme sind schräggestellt und abwechselnd auf/einander gegenüberliegenden Seiten der Klosettvorrichtung angebracht, so daß ein äußerer Teil eines Auffangschirms sich über einen entsprechenden äußeren und unterliegenden Teil eines auf der entgegengesetzten Seite angeordneten, schräggestellten Auffangschirms erstreckt· In dieser Weise wird die gesamte Fäkalienmasse in der Klosettvorrichtung in kleinere Mengen aufgeteilt, die nach und nach von einem oberen Auffangschirm auf einen darunter liegenden herabgleiten. Warmluft wird so in die Klosettvorrichtung eingeblasen, daß sie um und auch teilweise durch die auf den schräggestellten Auffangschirmen in verhältnismäßig dünnen Schichten verteilten Fäkalienmengen strömt, wodurch diese erwärmt und mit Sauerstoff angereichert werden· Ein Sammelraum für verrottete Fäkalien ist im Unterteil der Klosettvorrichtung vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform erhält man eine etwas einfachere Klosettkonstruktion, ohne daß die Anforderungen bezüglich der Zersetzungsgeschwindigkeit und der Zersetzungswirksamkeit herabgesetzt werden.
Die Kennzeichen der Erfindung gehen aus den nachstehenden Patentansprüchen hervor.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Anschluß an die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt schaubildlich und teilweise im Schnitt ein erfindungsgemäßes Warmluftklosett, das mit einem im der Kompostmasse angeordneten Rohrsystem zur Zufuhr von Warmluft aus einer in direktem Anschluß an das Klosett angeordneten Warmluftanlage versehen ist, wobei das Klosett zusätzlich mit einem Einwurf für verwesbaren Küchenabfall versehen ist.
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Fig» 2 zeig; einen Schnitt des Warmluftklosetts gemäß Fig. 1 entlang der Linie 1-1 in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt in kleinerem Maßstab und schematisoh das Warmluftklosett gemäß Fig„ 1 und 2 mit einer schematisch dargestellten Warmluftanlage bzw. einer Entlüftungsvorrichtung.
Fig. h zeigt im Schnitt entlang der Linie IV-IVj, Fig. 1, eine Anordnung für Warmluftschlingen für das Klosett gemäß Fig. 1 und 2.
Fig. 5 ist ein Schnitt einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Warmluftklosettes mit dem Deckel geschlossen und mit Luftverteilungsrohren und schräggestellten Auffangschirmen in einem geschlossenen Raum in dem Warmluftklosett·
Gemäß Figo 1 ist ein Warmluftklosett 1 als viereckiger Kasten mit im wesentlichen glatten Wänden ausgeführt, nämlich einer Vorderwand 2, einer Hinterwand 3 und zwei Seitenwänden 4, 5 sowie einem Bodenteil 6 und einem Oberteil 7. Die Wände 2-5 sowie der Oberteil 7 sind aus korrosionsfestem oder gegen Rost geschütztem Blech oder aus schlagfestem wärmebeständigem Kunststoff hergestellt. Der Bodenteil 6 ist verhältnismäßig dick und besteht aus wärmeisolierendem Werkstoff«, Auf dem Oberteil 7 ist ein in bekannter Weise mit Hilfe von Scharnieren 8 aufklappbarer Klosettdeckel 9 angebracht. Seitlich davon ist bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform auch ein Deckel iO mit zugehörigen Scharnieren 11 als Einwurf für zersetzbaren Küchenabfall angebracht. Auf der Vorderwand 2 ist unten eine Reinmachluke 12 vorgesehen zur Entnahme der Komposterde, die sich während des Zersetzungsprozesses ganz unten in dem Warmluftklosett bildet.
Innerhalb des durch die Wände 2-5 und den Bodenteil 6 gebildeten Raumes ist ein nach oben offener Kasten 13 (am deutlichsten in Fig. 2 gezeigt) in Form einer sich dicht an die Wände bzw, den Bodenteil anschließenden Beschichtung vorge-
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sehen, wobei dieser Kasten den Zweckhat, das Austreten von Teilen des Kompostes zwischen den Wänden und dem Bodenteil zu verhindern. Die Vorderwand 2 und der Kasten 13 sind mitten vor der Reinmachluke 12 mit einer Reinmachöffnung lh versehen, die rund herum verlaufende, nach außen angebogene Kanten 15 hat, die eine Zarge bilden, die die Entnahme der Komposterde und das Reinhalten der Vorderwand 2 erleichtert. Die Reinmachluke 12 ist, wie aus Fig. 1 hervorgeht, als längliche Schale ausgeführt und kann mit Vorteil als Aufsammelgerät bei der Entnahme der Komposterde verwandt werden.
Der Oberteil 7 ist mit eine« zweckmäßigerweise in einem Stück damit formgepreßten Sitzring 16, Fig. 2, versehen, der eine innere, nach unten gerichtete und hinreichend weit nach unten ausgezogene Kante 17 hat. Außerhalb und nahe der Kante ist ein Abschirmring 18 angebracht, der nach unten durch eine zweckmäßigerweise aus zwei Hälften bestehende Luke 19 verschlossen ist, wobei diese Luke 19 in Fig. 2 in geschlossener Lage gezeigt ist und einen Einblick in das Klosett verhindert, wenn der Deckel 9 gehoben ist und das Klosett nicht gebraucht wird. Beim Gebrauch wird die Luke 19 mit Hilfe eines Handgriffes einer nicht gezeigten Einstellvorrichtung nach unten verschwenkt.
Das Warmluftklosett gern« Fig. 1 enthält im Inneren ein System von Warmluftrohren 20 und ein Tragegitter 21, das das Gewicht der in Zersetzung befindlichen Kompostmasse 22 trägt. Das Warmluftrohrsyetem 20 umfaßt in dem gezeigten Ausführungs— beispiel drei Rohrsohlingen 23-25» Fig. 1, 2, die vorteilhafterweise in einer in Figo 4 veranschaulichten Weise im Zickzaok ausgelegt sind. Die Rohrschlingen 23-25 sind außerdem in drei verschiedenen Ebenen angeordnet, woduroh man die bestdenkbare Luftverteilung in der Kompostmasse 22 erhält.
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Das Tragegitter 21 ist auf einer solchen zweckmäßigen Höhe über dem Bodenteil 6 angebracht, daß ein Raum 26 zur Aufnahme der in dem Klosett gebildeten Komposterde 27 entsteht. Das Tragegitter 21 kann, wie in Fig. 1 gezeigt, als grobmaschiges Netz aus mit einander verschweißten und anschließend gegen Rost geschützten Eisenstäben ausgeführt sein oder es kann aus grobmaschigem Streckmetall oder dgl» bestehen. Das Tragegitter 21 und desgleichen die Rohrschlingen 23-25 werden durch nicht gezeigte Befestigungsmittel sicher getragene
Die Rohrschlingen 23—25 können, wie in Pig. 3 gezeigt, in Serie oder in anderer Weise miteinander verbunden sein0 Das Wesentliche ist, daß die Luft gleichmäßig verteilt wird und daß eine so geringe Drosselung der Luft wie möglich erzielt wirde Die zuunterst in den Figuren gezeigte Rohrschlinge 23 ist angeschlossen an ein Warmluftgerät 28 mit einem Gebläse 29, FIg0 3, einer Wärmebatterie 30 und einem Thermostat 31 für die Regelung der Lufttemperatur, die gemäß dem Pfeil Pi, Fig. 3, in das System von Warmluftrohren 20 eingepreßt wird. Das Warmluftgerät 28 kann auch im Inneren des Bodenraums des Klosettes zur Erzielung eines Warmluftkreislaufes darin angeordnet sein.
Die unterste Rohrschlinge 23 ist auf den Rohrseiten mit schräg nach oben gerichteten Luftauslaßlöchern 32 versehen, durch die Luft in die Komposterde 27, Fig. 2, hinausgepreßt wird. Die Rohrschling en 24, 25 können mit ähnlichen schräggestellten Löchern versehen sein, sind aber in dem gezeigten AusfUhrungsbeispiel mit Verteilungsstützen versehen, auf denen eine obere freie Luftauslaßöffnung mit einem Hut 34 abgedeckt ist, der ein Eindringen der Kompostmasse in die Verteilungsstutzen 33 und deren Zusetzung verhindert.
An das Warmluftrohrsystem 20 ist ein Zweigrohr 35 angeschlossen, das an ein unter dem Sitzring 16 angebrachtes ringförmiges Rohr 36 angeschlossen ist« Das ringförmige Rohr 36
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hat auf der Oberseite Austrittsöffnungen 37t die die Luft gegen den Sitzring richten und diesen auf eine angenehme Temperatur erwärmeno Alle Teile des Warmluftrohrsystemes 20, das Zweigrohr 35 und das ringförmige Rohr 36 sind zweckmäßigerweise aus wärmebeständigem, sohlagfestem Kunststoff ausgeführt und miteinander durch Verschweißung oder in anderer geeigneter Weise verbunden.
Ein Entlüftungsrohr 38 ist an einer der Seitenwände 4, 5 oder der Hinterwand 3 angebracht. Das EntlUftungsrohr 38 schließt sich an geeigneter Stelle oben an eine Entlüftungsöffnung 39, Fig. 2, der Anschlußwand an. Die gemäß dem Pfeil P2 austretende Luft kann entweder durch natürlichen Zug infolge ihrer im Vergleioh mit der umgebenden Luft erhöhten Temperatur oder mit Hilfe eines EntlUftungsgebläses 40, Fig« 3» entfernt werden.
Sowohl das Warmluftgerät 28 als auch das Entlüftungsrohr und das Gebläse 40 können selbstverständlich hinter einer Wand, an der das Warmluftklosett 1 aufgestellt ist, verborgen sein. Beim Betrieb der Wärmebatterie 30, Fig, 3» mit beispielsweise Petroleum oder Gas kann eine solche Anordnung auf jeden Fall im Hinbliok auf geltende Brandversicherungsbestimmungen für das Warmluftgerät 28 notwendig sein, auch wenn die Warmluft, die dem Warmluftklosett 1 zugeführt wird, nach den bisher gemachten Erfahrungen keine höhere Temperatur als etwa 70-75 C haben soll.
Wenn das Warmluftklosett 1 erstmalig in Gebrauch genommen werden soll, ist eine zersetzbare Pappscheibe od.dgl. auf dem Tragegitter 21 angebracht, so daß dieses im wesentlichen zugedeokt ist und ein direktes Herunterfallen der Kompostmasse in den Raum 26, Fig. 2, verhindert wird. Eine solche Pappscheibe kann einfach durch die Reinmachöffnung 14 über das Tragegitter eingeschoben werden. Die Verwesung und Zersetzung der Kompost-
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masse beginnt unmittelbar unter der Einwirkung von warmer Luft, die in der Richtung der Pfeile P3 aus dem ¥armluftrohrsystem austritt« Anfangs, während die Kompostmasse 22 so geringe Höhe bat, daß sie nicht einmal bis an die unteren Verteilungsstutzen 33 der Rohrschlinge 24 reicht, geschieht die Belüftung und Erwärmung durch Luft, die im wesentlichen um die Kompostmasse herum strömt. Die Kompostschicht ist dann andererseits verhältnismäßig so dünn, daß hinreichend gute Luftzufuhr und Erwärmung zur Unterhaltung des Zersetzungsprozesses vorkommen kann. Beim weiteren Zuwachs der Kompostmasse 22 deckt sie schließlich das ganze Warmluftrohrsystem 20, wie dies in Fig· gezeigt iste Bei diesem Füllungsgrad tritt ein volumenmäßiger Beharrungszustand ein, bei dem das obere Niveau der Kompostmasse 22 im wesentlichen dadurch beibehalten wird, daß die zunächst dem Tragegitter 21 befindlichen Teile nach dem Verrotten der eingelegten Fappscheibe in der Form von Komposterde 27 in den Raum 26 hinabfallen.
Während einer Einleitungsperiode kurz nach der Ingebrauchnahme des Warmluftklosetts 1 kann es vorkommen, daß flüssige Substanzen in den Boden des inneren Kastens 13 fließen. Dies hat jedoch nur geringe Bedeutung, da alle Flüssigkeitsteile verhältnismäßig schnell durch die zirkulierende Warmluft verdunstet werden. Beim weiteren Betrieb werden alle Flüssigkeiten unmittelbar beim Auftreffen durch die Kompostmasse resorbiert, in der sie an dem Zersetzungsprozeß teilnehmen.
Nachdem sich so viel Komposterde 27 in dem Raum 26 gebildet hat, daß dieser anfängt voll zu werden, wird die Reinmaohluke geöffnet und die Komposterde 27 herausgenommen. Diese hat dann einen so vollständigen Zersetzungsprozeß durchgemacht, daß sie direkt zum Düngen von Boden verwendbar ist, was bedeutet, daß sie geeignete Konsistenz hat und frei von unangenehmem Geruch isto
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Eine andere Ausführungsform der Erfindung wird in Fig. 5 gezeigt. Das Grundprinzip zur Erzielung der Zersetzung der Fäkalien ist hier das gleiche wie bei der früher beschriebenen Vorrichtung, jedoch ist der konstruktive Aufbau einfacher.
In Fig. 5 wird ein Warmluftklosett 41 gezeigt, das ein Gehäuse 42 mit einem Oberteil 43 und einem Bodenteil 44 umfaßt. Das Gehäuse 42 hat rechteckigen Querschnitt in der Vertikalebene und quadratischen Horizontalschnitt· Auf dem Oberteil 43 ist ein aufklappbarer Deckel 45 angebracht. Der Oberteil 43 ist weiterhin mit einem Sitzring 46 versehen, der entweder abnehmbar von dem Oberteil 43 oder in einem Stück mit diesem ausgeführt ist.
Der Oberteil 43 hat einen versenkten Teil 47,im Zusammenhang mit dem der Sitzring 46 angeordnet ist. Wenn sich der Deckel in Verschlußlage befindet, liegt eine obere Fläche auf dem Deckel 45 ungefähr in der gleichen Ebene wi| die obere Fläche 48 des Oberteils 43.
Auf einer Seite 49 des Gehäuses 42 sind Inspektions- und Reinmaohöffnungen 50, 51 mit entsprechenden Luken 52, 53 angebracht. Die Seite 49 ist außerdem unten mit einer länglichen Reinmaohuffnung 54 mit zugehöriger Luke 55 versehen.
Alle genannten Teile sind zweckmäßigerweise aus schlägfestem, wärmebeständigem Kunststoff hergestellt, vorzugsweise einem Kunststoff, der sich zum Vakuum-Tiefziehen eignet. Der Bodenteil 44 besteht aus wärmeisοHörendem Werkstoff und ist mit nloht gezeigten Schrauben oder durch Verleimen fest mit dem Gehäuse 42 verbunden. Die Luken 52, 53, 55 sind leicht abnehmbar und an der Seite 49 mit nicht gezeigten Sperrvorrichtungen befestigt. Der Deckel 45 ist mit Hilfe eines Scharniers bekannter Art schwenkbar an dem Oberteil 43 befestigt.
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. Der Oberteil 43 ist in der in Fig. 6 gezeigten Weise auf dem Gehäuse .42 angebracht und befestigt, d.h. mit einer etwas eingezogenen Zarge 57 an einer oberen Kante des Gehäuses 42„ Durch den quadratischen Horizontalschnitt des Gehäuses 42 und eine entsprechende Anpassung des Oberteiles 43 an die Zarge 47 ist es möglich, den Oberteil 43 auf dem Gehäuse 42 mit 90° Winke!Verdrehung in verschiedenen Richtungen anzubringen, was bei der Installation des Warmluftklosetts 41 einen wesentlichen Vorteil bedeutet.
Außer den vorher beschriebenen Teilen zeigt die Fig. 5 ein Rohrsystem 58 zur Verteilung von in dem Klosett eingeführter Warmluft mit einem Warmluftanschluß 59 und eine Anzahl Auffangschirme 60-64 in einem geschlossenen Raum 65, der durch das Gehäuse 42, den Bodenteil 44 und den Oberteil 43 mit dem Deckel 45 gebildet wird. Auf einer Seite 66 des Gehäuses 42, und vorzugsweise auf der Seite, auf der der Warmluftanschluß 59 vorgesehen ist, ist ein Stutz 67 für Entlüftungszwecke angeordnet, an den sich eine Entlüftungsleitung 68 anschließt.
Als ein inneres Futter des Gehäuses 42 bzw. des Bodenteils 44 ist unten ein Einsatz 69 in Form eines nach oben offenen Kastens angebracht, der auf der einen Seite eine der Reinmachöffnung 54 auf der Seite 49 des Gehäuses 42 entsprechende Öffnung hat. Der Einsatz 69 hat die Aufgabe zu verhindern, daß flüssige Fäkalien zwischen den Bodenteil 44 und die Wände des Gehäuses 42 eindringen. In Fig. 5 werden mit gestrichelten Linien auch die Inspektions- und Reinmachöffnungen 50, 51 und die Reinmachöffnung 54 gezeigt.
In dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel umfaßt das Rohrsystem 58 drei Paar im wesentlichen horizontale Verteilerrohre 70-72 in verschiedenen Höhenlagen mit schräg nach unten und innen gerichteten Luftauslaßlöchern 73« Zwischen den Ver-
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teilerrohren 70-72 sind Verbinüungsrohre 74 angeordnet, so daß alle Teile des Ilohrsystems 58 miteinander in Verbindung stehen. Das Rohrsystem 58 ist an dem Gehäuse 42 durch nicht gezeigte Befestigungsvorrichtungen befestigt.
Die Auffangschirme 60-62 sind an den Wänden des Gehäuses in Schräglage mit solcher Neigung angebracht, daß zugeführte Fäkalien 75-79 unter dem eigenen Gewicht von dem einen Auffangschirm auf den anderen herabfallen, während die Fäkalienanhäufungen zunehmen. Um dieses Herunterfallen zu erleichtern, sind die Auffangschirme auf der Oberfläche mit einem geeigneten Kunststoff behandelt, der einen geringen Reibungskoeffizienten ergibt, beispielsweise Silikon oder Polytetrafluorethylen.
Während des Herunterfallens von dem obersten Auffangschirm 60 auf die beiden untersten Auffangschirme 63, 64 werden die Fäkalien von der vom Rohrsystem 58 zugeführten Warmluft umströmt und teilweise auch durchströmt, wobei eine Erwärmung und eine kräftige, die Zersetzung fördernde Sauerstoffanreicherung erzielt wird. Wenn sich die Fäkalienmengen 78, 79 auf den unteren Auffangschirmen 63, 64 befinden, ist die Zersetzung im wesentlichen abgeschlossen und das Endprodukt fällt dann in Form von Komposterde 80 in einen Raum, der im wesentlichen durch den Einsatz 69 gebildet wird. Von dort kann die Komposterde durch die Reinmachöffnung 45 entnommen werden.
Wenn die Fäkalien von dem oberen Auffangschirm auf einen darunterliegenden Schirm herabfallen, geschieht gleichzeitig eine gewisse mechanische Bearbeitung, die zu einer Aufteilung einer heruntergleitenden Fäkalienschicht in kleine Teile oder Stücke führt, die während des Fallens sich überschlagen und gewendet werden. Hierdurch erzielt man eine Auflockerung der Fäkalien, die zusätzlich die Sauerstoffanreicherung und damit die Zersetzung fördert.
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Die Warmluft kann durch eine Zufuhrleitung 81 gemäß dem Pfeil Plr zugeführt werden und die verbrauchte Luft mit den Verdunstungsprodukten von flüssigen Bestandteilen der Fäkalien geht durch die Entlüftungsleitung 68 gemäß dem Pfeil P21 ab.
Ein nicht gezeigtes Warmluftgerät ist an die Zufuhrleitung 81 angeschlossen und die Entlüftungsleitung 68 kann an ein Ven— tilationsgebläse angeschlossen sein.
Wenn das Warmluftklosett gemäß dieser Ausführungsiοrm zum ersten Mal in Gebrauch genommen wirdt wird eine hinreichend dicke Schicht 82 Torfmull od.dgl. eingeführt, wobei diese Schicht dazu bestimmt ist, einleitend, flüssige Fäkalien zu absorbieren« Diese werden dann nach und nach durch die Wärme der zugeführten Luft verdunstet.
In Fig. 5 wird der Auffangschirm 62 abgewinkelt gezeigt. Diese Ausführungsform hat den Zweck, die Eäkalienanhäufung 77 auf dem Auffangschirm 62 in zwei Ricivtungen zu verteilen, d.h, zu den Fäkalienanhäufungen 78-79· Natürlich gibt es andere Ausgestaltungsmöglichkeiten für einen in dieser Lage angeordneten Auffangschirm, um die gleiche oder eine ähnliche Wirkung zn erzielen.
Flüssige Fäkalien treffen erst den oberen Auffangschirm und befeuchten die darauf befindliche Fäkalienmasse 75 bzw, rinnen schrittweise unter fortschreitender Verdunstung in die darunter befindlichen Fäkalienanhäufungen 76, 79 hinab.
Es wurde früher erwähnt, daß die zugeführte Warmluft eine Temperatur von etwa 70-75° C haben soll, die sich als die zweckmäßigste Erwärmuiigs temperatur der Kompostmasse 22 erwiesen hat, damit der Zersetzungsprozeß so schnell und wirkungsvoll wie möglich stattfinden soll«, Diese Temperatur liegt somit bedeutend niedriger als bei früher bekannten Elekfcrotoiletten, in denen keine Zersetzung sondern stattdessen eine Verbrennung der
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Fäkalien vorkommt«, Außer den einleitend genannten sanitären Unzuträgliohkeiten mit ausgesprochen Übelriechenden Verbrennungsgasen liegt bei den Elektrotoiletten der bekannten Art auch die Gefahr vor, daß die im Boden des Klosettes angeordneten elektrischen Wärmeelemente zerfressen werden« Eine solche Verbrennung kann Überschlag und Überleitung in die Korn« postmasse mit geradezu lebensgefährlichen Folgen für den Benutzer des Klosettes mit sich führen.
Bei dem Warmluftklosett gemäß der vorliegenden Erfindung gibt es keinerlei derartige Gefahren, da kein elektrischer Strom in dem eigentlichen Zersetzungsteil vorkommt.
Bei größeren Klosettanlagen im Zusammenhang mit Badeplätzen, Campinganlagen u.dgl, kann ein System WH erfindungsgemäßen Warmluftklosetten vorgesehen v/erden, bei dem mehrere Klosette an ein gemeinsames Warmluftgerät 28 bzw« Ventilationsgebläse 40 angeschlossen sind, wodurch niedrigere Anlage— kosten erzielt werden.
Das erfindungsgemäße Warmluftklosett eignet «ich besonders gut zur Serienherstellung in großem Maßstab, wobei mehrere der vorkommenden Bestandteile, beispielsweise die Wände, die Seiten, der Oberteil, der Deckel und die Luken mit Vorteil durch Vakuum-Tiefziehen aus Kunststoff hergestellt könnenο
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    Klosettanordnung für Fäkalien, zersetzbaren Küchenal>fall u.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie einen geschlossenen Raum für zugeführte Fäkalien (22, Fig, I, 75-79, Fig. 5) umfaßt, die direkt aufeinander oder in übereinander liegenden Schichten gelagert einen Kompost Mlden, wobei die Fäkalien (22, 75-79) auf Tragorganen (21, Fig, 2, 60-64), Fig. 5) liegen, die in einer gewissen Höhe oberhalb einer Bodenfläche (6, 13, Fig. 1, 44, Figo 5) öes geschlossenen Raumes angeordnet sind, so daß ein unterer Sammelraum für durch Zersetzung der Fäkalien (22, 75-79) gebildete Komposterde (27, Fig. 2, 80, FigP 5) gebildet wird, und daß Warmluft in den geschlossenen Raum so einströmen kann, daß sie in intime Berührung mit allen Teilen der Fäkalienmasse kommt und sie unter Erwärmung mit Sauerstoff anreicherte
    2. Klosettanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Warmluft der Fäkalienmasse (22) auf verschiedenen Niveauen in dieser durch ein System von Verteilungsrohren (20, Fig. 2) zugeführt wird, wobei die Rohre (23-25) mit einer Anzahl Luftauslaßlöchern (32) versehen sindo
    3. Klosettanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl Verteilungsrohre (23-25) sich auf wenigstens zwei (23,24) beläuft, und daß ein erstes Verteilungsrohr (23) nahe dem Boden (6, 13) des geschlossenen Raumes angebracht ist, d.h. in dem Sammelraum (26) für die Komposterde (27), und ein anderes Rohr (24) oberhalb des Tragorganes (2l) für die Fäkalien (22) angebracht ist,
    4. Klosettanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Verteilungsrohr (24) mit Luftverteilungsstutzen (33) versehen ist, die mit Abschirmhüten
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    (3k) ausgerüstet sind, die eine Verstopfung der Luftverteilungsstutzen (33) verhindern.
    50 Klosettanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragorgan (2l) für die Fäkalien— masse (22) aus einem grobmaschigem Gitter (31) aus Eisen, Streckmetall, armiertem? wärmebeständigem Kunststoff od.dgl. besteht·
    6. Klosettanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die strömende Warmluft in einem innerhalb oder außerhalb der Kbsettanordnung angebrachten Warmluftgerät (28) erzeugt wird.
    7· Klosettanordnung nach einem der vorhergehenden AnsprUohe, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventilationsgebläse (kO) vorzugsweise in eine Luftauslaßleitung (38) eingebaut ist, um verbrauchte Luft und gasförmige Zersetzungsprodukte abzusaugen und dadurch einen Umsatz der durch die Fäkalienmasse strömenden Warmluft zu erzielen.
    8. Klosettanordnung nach einem der vorhergehenden AnsprUohe, dadurch gekennzeichnet, daß an das Verteilungsrohrsystem (20) ein Zweigrohr (35) angeschlossen ist zur Zufuhr von Warmluft zu einem unter einem Sitzring (l6) angebrachten, im wesentlichen ringförmigen Verteilerrohr (36) mit Luftaustrittsöffnungen (37) zur Erwärmung des Sitzringes (l6) auf geeignete Temperatur·
    9. Klosettanordnung naoh einem der vorhergehenden AnsprUohe, dadurch gekennzeichnet, daß eine öffnung mit einer Luke (iO) zum Einwerfen von zersetzbarem Küchenabfall u.dgl. auf einem Oberteil (7) angebracht 1st, auf des auch der Sitsring (l6) vorgesehen 1st·
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    10. Klosettanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzring (l6) in einem Stück mit dem Oberteil (7), vorzugsweise durch Vakuum-Tiefziehen oder Formpressen hergestellt ist.
    11. Klosettanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Sitzring (l6) ein Abschirmring (18) angebracht ist, dessen untere Mündung durch eine herunterklappbare Luke (l9) verschlossen iste
    12. Klosettanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Wand des geschlossenen Raumes, vorzugsweise einer Vorderwand (2), eine Öffnung (I2O mit einer Beinmachluke (12) angebracht ist, wobei die Öffnung (14) im wesentlichen vor dem Sammelraum (26) für die Komposterde (27) liegt,
    13· Klösettanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß gegen die Außenwände (2—5) des geschlossenen Raumes und gegen einen Bodenteil (6) ein in dem geschlossenen Raum angeordneter, dicht schließender Kasten (13) angebracht ist, der eine Öffnung hat, die der Öffnung (14) bzw, der Luke (l2) in der Vorderwand (2) entspricht.
    14«, Klosettanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteil (6) aus wärmeisolierendem Werkstoff hergestellt ist0
    15» Klosettanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie in dem geschlossenen Raum (65, Fig. 5) angeordnete, schräggestellte und gegeneinander gerichtete Auffangschirme (60-64) umfaßt, auf denen zugeführte Fäkalien (75-79) unter allmählichem Herabgleiten schrittweise sich weiter bewegen unter gleichzeitiger Aufteilung in kleinere Portionen mit an-
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    schließender Wendung von einem am weitesten oben in dem geschlossenen Raum (65) angebrachten Auffangschirm (60) zu am weitesten unten angebrachten Auffangschirmen (63, 64), von denen im wesentlichen fertig zersetzte Fäkalien (78, 79) in der Form von Komposterde in einen darunterliegenden Sammelraum heruntergleiten.
    l6a Klosettanordnung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch einen oberhalb der am weitesten unten liegenden Auffangschirme (63, 64) angebrachten Auffangschirm (62), der abgewinkelt und mit einer Rückseite nach oben gewandt und so angeordnet ist, daß Fäkalienmengen (77) entlang der Rückseite in verschiedenen Richtungen nach unten gleiten können«
    17. Klosettanordnung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohrsystem (58) zur Zufuhr und Verteilung von Warmluft in dem geschlossenen Raum (65) so angebracht ist, daß es frei von den heruntergleitenden Fäkalienmengen (75-79) liegt·
    18ο Klosettanordnung nach Anspruch 15, l6, oder 17 , dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossene Raum (65) aus einem Gehäuse (42), einem Oberteil (43) und einem wärmeisolierten Bodenteil (44) gebildet ist, wobei das Gehäuse (42) im wesentlichen parallel· epipedisohe Form mit quadratischem Horizontalschnitt hat, wodurch der Oberteil (43) auf dem Gehäuse (42) in vier, im Verhältnis zueinander 90 winkelverschobenen Lagen angebracht werden kann»
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