DE2241181A1 - Gasentladungs-anordnung mit verbesserter speichergrenze - Google Patents
Gasentladungs-anordnung mit verbesserter speichergrenzeInfo
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Description
Patentanwälte 0 0/ 1 IQ
Dr. Ing. H. Negen.dank ZZ** I I O I
Dipl. Ing. H. Hb-.;ck
Dipl. Phys. VV. Schmitz
Dipl. ing. E. Gray If s
Dipl. Ing. VV. Wehnort
2 Hamburg 36
Neuer WaIJ 41
GASENTLADUNGS-ANORDNUNG MIT VERBESSERTER SPEICHERGRENZE
Die Erfindung bezieht sich auf neue Anzeiger/Speicher-Felder oder
-Einheiten mit mehrfacher Gasentladung, die eine elektrische Speicherung
haben, und mit denen es möglich ist, eine sichtbare Anzeige oder Darstellung von Daten zu erzeugen, vfe etwa Zahlen, Buchstaben, Fernsehanzeigen, Radaranzeigen, Flugkörper-Anzeigen, Binärwörter, Darstellungen
im Erziehungswesen, usw.
Anzeige-/oder Speicherfelder mit Mehrfach-Gasentladung von dem besonderen Typus, mit dem sich die vorliegende Erfindung befaßt, sind
gekennzeichnet durch ein ionisierbares Gasmedium, gewöhnlich eine Mischung von wenigstens 2 Gasarten bei einem geeigneten Gasdruck,
in einer dünnen Gaskammer oder einem Gasraum zwischen einem Paar gegenüberliegender dielektrischer Ladungsspeicher-Teile, die rückwärtig
durch Leiter-(Elektroden)-Teile gehalten werden, wobei die Leiterteile jedes dielektrische Teil halten und typischer Weise transversal ausgerichtet sind, um eine Anzahl diskreter Entladungsräume festzulegen und
eine Entladungseinheit zu bilden.
In einigen bereits zuvor beschriebenen Feldern sind die Entladungseinheiten zusätzlich durch sie umgebende oder begrenzende physikalische
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Strukturen festgelegt, wie etwa durch Zeilen oder öffnungen in
perforierten Glasplatten und wenden auf diese Weise physikalisch gegenüber den anderen Einheiten isoliert. In federn Fall jedoch,
mit oder ohne die begrenzende mechanische Struktur, werden Ladungen (Elektronen, Ionen) durch Ionisation des Gases einer
bestimmten Endladungseinheit erzeugt, wenn die entsprechenden Wechselstrom-Operationspotentiale an die jeweiligen Leiter der entsprechenden Entladungseinheit gelegt sind; die Ladungen werden auf
den Oberflächen des Dielektrikums an besonders festgelegten Orten gesammelt und wirken als elektrisches Feld, welches dem elektrischen
Feld entgegenwirkt, das die Ladungen erzeugt, so daß die Entladung
fUr den Übrigen Teil des Halbzykluses beendet wird und den Beginn
einer Entladung während des folgenden entgegengesetzt gerichteten Halbzykluses der angelegten Spannung unterstutzt, wodurch die EnN
ladungen auf diese Weise gespeichert werden, und dadurch einen elektrischen Speicher ermöglichen.
Auf diese Weise unterbinden die dielektrischen Schichten den übergang des wesentlichsten Teils des leitenden Stromes auf die Leitungsteile zum Gasmedium und dienen weiterhin als SammeI-Oberflächen
für die ionisierten Ladungen (Elektronen, Ionen) des Gasmediums während des wechselnden Halbzykluses während der Wechselstrom-Operationspotentiale, wobei sich diese Ladungen zuerst auf ein elementares oder diskretes dielektrisches Oberflächengebiet sammeln und
dann auf einem gegenüberliegenden elementaren oder diskreten dielektrischen Oberflächengebiet während des alternierenden Halbzykluses,
um einen elektrischen Speicher zu bilden.
Ein Beispiel einer Feldstruktur, welche nicht physikalisch isolierte oder
offene Entladungseinheiten enthält, ist in dem U.S.-Patent 3 499
beschrieben.
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Ein Beispiel eines Anzeigefeldes, das physikalisch isolierte Einheiten
enthält, ist dargelegt in dem Artikel von D.L. Bitzer und H.G. Slattow,
mit dem Titel "The Plasma Display Panel - A Digitally Adressable Display With Inherent Memory", Proceeding of the Fall Joint Computer
Converence, IEEE, San Francisco, California, Nov. 1966, Seiten
541-547. Im U. S.-Patent 3 559 190 ist dieser Anzeigefeld-Typus ebenfalls referiert.
Während der Arbeitsbereitschaft des Anzeigefeldes ist eine gleichbleibende
Menge ionisierbaren Gases zwischen ein Paar dielektrischer Oberflächen festgelegt, die durch Leitergebiete rückwärtig gehalten werden, welche
Matrixelemente bilden. Die gekreuzten Leitergebiete können, gegeneinander orthogonal angeordnet sein (jedoch kann auch jede andere ,
Konfiguration der Leitergebiet benutzt werden), um eine Anzahl gegenüberliegender Paare von Ladungsspeicher-Gebieten aus den Oberflächen
des Dielektrikums festzuhalten, wodurch das Gas begrenzt wird. Auf
diese Weise wird eine Leiter-Matrix, die H Reihen und C Spalten aufweist, eine Zahl von elementaren Enladungs-Raumeinheiten besitzen, die
dem Projekt HxC entspricht, und die Zahl der elementaren oder diskreten Gebiete wird entsprechend doppelt so groß sein wie die Zahl der
elementaren Entladungs-Raumeinheiten.
Darüber hinaus kann das Anzeigefeld eine sog. monoiitische Struktur aufweisen, bei der die Leitergebiet aus einem einzigen Substrat gebildet
werden, und wobei zwei oder mehr Gebiete voneinander und von dem Gasmedium durch wenigstens ein isolierendes Teil getrennt werden. In
einer derartigen Anordnung findet die Gasentladung nicht zwischen zwei gegenüberliegenden Teilen statt, sondern zwischen zwei benachbarten oder
angrenzenden Teilen des gleichen Substrates.
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Es ist weiterhin möglich, eine Gasentladungs-Anordnung zu schaffen,
in der einige der leitenden oder Elektrodenteile sich in direkter Verbindung mit dem Gasmedium befinden, und die Übrigen Elektrodenteile
in geeigneter Weise vom Gas isoliert sind.
Bezuglich der Matrixkonfiguration können die Leitergebiet auch in
anderer Weise geformt sein. Während die bevorzugte Leiteranordnung von dem hier gezeigten Typus eines gekreuzten Gitters ist, ist es
augenscheinlich, daß die Leiter je nach Anwendung geformt sein können,
nämlich dort, wo eine maximale Anzahl von zwei demensionalen
Anzeigerastern nicht notwendig ist, etwa bei speziell standardisierten visuellen Formen (z.B. Ziffern, Buchstaben, Wörtern, usw.), und wo
die Bildauflösung nicht kritisch ist.
Das hier verwendete Gas ist von der Art, das sichtbares Licht oder unsichtbare Strahlung erzeugt, welche Phosphor anregen (wenn die sichtbare
Anzeige das Ziel ist) und das eine reichliche Ausbeute von Ladungen (Ionen und Elektronen) während der Entladung bereitstellt. In einem
offenen Zellen-Anzeigefeld vom Typus, wie er in dem U.S.-PS 3 499 dargelegt wurde, ist der Gasdruck und das elektrische Feld ausreichend,
um die Ladungen zeitlich zu begrenzen, die während der Entladung innerhalb eines elementaren oder diskreten dielektrischen Gebietes innerhalb
des Umkreises eines derartigen Gebietes gebildet werden, insbesondere in einem Anzeigefeld, welches nicht isolierte Einheiten enthält.
Wie in den U. S.-PS 3 499 167 beschrieben wurde, istder Abstand zwischen
den dielektrischen Oberflächen, das vom Gas augefüllt ist, derart, daß es
fUr die Photonen, die während der Entladung mit einem ausgewählten
diskreten oder elementaren Gasvolumen erzeugt werden, möglich Ist, frei durch den Gasraum zu laufen und auf die Oberflächengebiete des
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Dielektrikums aufzutreffen, die von den ausgewählten Volumeneinheiten
weit entfernt sind. Aufgrund des Auftreffens der Photonen auf die
Dielektrischen Oberflächengebiete werden Elektronen imitiert, so daß auf diese Weise andere und weiter entfernte elementare Volumeneinheiten fUr die Entladungen bei einem gleichförmig angelegten
Potential konditioniert werden.
Im Hinblick auf die Speicherfunktion eines gegebenen Entladungs-Anzeigefeldes hängen die gerad noch möglichen Entfernungen oder
Abstände zwischen den dielektrischen Oberflächen unter anderem von der Frequenz de angelegten Wechselstromes ab, wobei der
typische Abstand für niedere Frequenzen größer ist.
Während bei den zuvor beschriebenen Anordnungen, bei denen Gasentladungsanordnungen vorgestellt wurden, die extern angebrachte
Elektroden zur Erzeugung einer Gasentladung aufweisen, was man als "elektrodenlose Entladung" bezeichnet, benutzen Anordnungen
dieser Art solche Frequenzen und solche Abstände oder Entladungsvolumen und solche Arbeitsdrucke, so daß, obwohl Entladungen in
dem Gasmedium zwar gezUndet werden, diese Entladungen jedoch nicht effektiv und nicht verwertbar sind fUr Ladungserzeugung und
Speicherung bei hohen Frequenzen; obwohl Ladungsspeicherung bei niederen Frequenzen bewerkstelligt werden kann, ist eine derartige
Ladungsspeicherung in einer Anzeige-/Speicheranordnung von der
Art, wie sie bei Bitzer-Slottow oder in dem US-PS 3 499 167 beschrieben wurde, nicht verwertbar.
VV
f - E M.M. = .., /n
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wo V- die halbe Amplitude des kleinsten, die Entladung aufrecht
erhaltenden Spannungssignales ist, welches in jeder Halb-Periode eine Entladung erzeugt, aber bei der die Zelle noch nicht bistabil
ist, und Vp ist die halbe Amplitude der minimalen angelegten
Spannung, die ausreicht, um Entladungen aufrecht zu erhalten, die bereits gezUndet sind.
Darunter soll verstanden werden, daß das grundlegende elektrische
Phenomen, das in dieser Erfindung angewendet wird, in der Erzeugung
von Ladungen (Ionen und Elektronen) besteht, die abwechselnd auf Paaren von gegenüberliegenden diskreten Punkten oder Flächen eines
Paares dielektrischer Oberflächen speicherbar sind, wobei die dielektrischen Oberflächen rückwärtig durch Leiter gehaltert sind, die
mit einer Quelle fUr das Arbeitspotential verbunden sind. Derartige gespeicherte Ladungen rühren von einem elektrischen Feld her, das
dem Feld entgegengesetz ist, das durch das angelegte Potential erzeugt wird, welches die Ladungen erzeugt und auf diese Weise
derart wirkt, daß die Ionisation in den elementaren Gasvolumen zwischen den gegenüberliegenden diskreten Punkten oder Flächen der dielektrischen
Oberfläche beendet wird. Der Ausdruck "eine Entladung aufrecht erhalten" meint, daß eine Folge von momentanen Entladungen erzeugt werden,
jeweils eine Entladung fur jeden Halbzyklus der angelegten alternierenden
Spannung zur Aufrechterhaltung, wenn das elementare Gasvolumen erst
einmal gezUndet worden ist, um das wechselseitige Speichern der Ladungen auf Paaren von gegenüberliegenden diskreten Gebieten auf den dielektrischen Oberflächen aufrecht zu erhalten.
In Übereinstimmung mit dieser Erfindung ist ein neuer Prozeß und eine
Gaszusammensetzung vorgesehen, um die Speichergrenze einer Gasentladungs-Anordnung zu optimalisieren, die mit Spannungen in
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Rechteck-Wellenform arbeitet.
Insbesondere ist ein Gasentiadungs-Anzeigenfeld vorgesehen mit einem
Gasmedium, das einen Druck aufweist von etwa 680 bis etwa 160 Torr
und im wesentlichen aus Neon und aus etwa 0.02 bis etwa 0,1 Prozent
Argonatomen besteht, wobei der Gasdruck und die Argon-Konzentration entsprechend den gestrichelten Bereich der Kurve in Fig. 1 korreliert ist,
wenn an das Anzeigefeld Arbeitspotentiale in Rechteckwellenform mit
einer Frequenz von etwa 1 bis etwa 200 KHz, vorzugsweise etwa 15 bis 50 KHz angelegt werden.
Zusätzlich kann das Gasmedium in kleinem Umfang andere Gaskomponenten
enthalten, beispielsweise Helium, vorausgesetzt, daß diese Komponenten relativ neutral sind und die Kurve von Fig. 1 nicht wesentlich ändern
(etwa indem diese Kurve verschoben wird).
In Fig. 1 ist der Gesamt-Gasdruck (Neon und Argon) gegenüber der
Argon-Konzentration aufgetragen. Man erhielt diese Kurve beim Arbeiten
eines Gasentlade-Speicherfeldes unter Anlegung von Rechteck-Wellen-Potentialen
mit einer Frequenz von etwa 1 bis etwa 200 KHz, vorzugsweise bei etwa 15 bis etwa 50 KHz.
Bei Anwendung dieser Erfindung war es Überraschend, festzustellen, daß
die Speichergrenze einer Gasen tiadungs-Speicheranordnung optimalisiert
werden kann durch Inbetriebsetzen der Anordnung mit Rechteckwellen-Potentialen bei einer Frequenz von etwa 1 bis 200 KHz und mit einem
Neon-Argon-Gasmedium bei Bedingungen hinsichtlich des Druckes und
der Argonkonzentration, die in dem in etwa durch Strichelung dargestellten Teil von Fig. 1 liegen.
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Darüber hinaus kann diese Erfindung zusätzliche Vorteile aufweisen, einschließlich einer verbesserten dynamischen Adressierbarkeit des Gasentladungs-Anzeigefeldes und einer verbesserten Lebensdauer des Anzeigefeldes aufgrund des Einbrennens bei der Zündung.
In Übereinstimmung mit einem speziellen Ausfuhrungsbeispiel dieser Erfindung arbeitet ein Gasentladungs-Anzeigefeld mit Rechteckwellen-Spannungen bei einer Frequenz von etwa 1 bis 200 KHz und einem
Gasmedium, das im wesentlichen aus Neon und etwa 0,02 Prozent Argonatomen besteht, wobei die Gasmischung einen Druck innerhalb
des Anzeigefeldes von etwa 600 Torr aufweist.
In Übereinstimmung mit einer weiteren speziellen Ausfuhrungsform wird
ein Gasmedium benutzt, das im wesentlichen aus Neon und etwa 0,05 Prozent Argonatomen besteht, wobei die Gasmischung einen
Druck von etwa 350 Torr aufweist.
In einer weiteren speziellen Ausfuhrungsform besteht das Gasmedium im
wesentlichen aus Neon und etwa 0,07 Prozent Argonatomen, wobei die Gasmischung unter einem Druck von etwa 300 Torr steht.
Ein weiteres spezielles Ausfuhrungsbeispiel ist durch ein Gasmedium gegeben, das im wesentlichen aus Neon besteht und etwa 0,1 Prozent
Argonatome enthält, wobei die Gasmischung im Anzeigefeld unter etwa 200 Torr Druck steht. ;,; v ,■,,
Bei der praktischen Anwendung ändert sich die absolute Speichergrenze
innerhalb des gestrichelten Teils von Fig. 1 mit Änderung eier Argon-Konzentration. Die Speichergrenze ist jedoch an einem gegebenen Ort
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innerhalb des Bereichs relativ zu einem gegebenen Ort,der außerhalb über
oder unter der durch die Begrenzungslinien eingeschlossenen Bereiche liegt,
optimal isiert.
Fig. 1 ist nicht nur von großen Nutzen zum Feststellen einer optimalen
Speichergrenze, sondern sie kann auch als Entscheidungsmodell zum Ausnützen der Speichergrenze für andere gewünschte Anzeigefeld-Charakte ristiken
benutzt werden, wie etwa bei niederen Spannungen, bei ansteigender
Helligkeit, usw.
Die Speichergrenzen werden maximalisiert und die die Ladung aufrechterhaltenden
Potentiale werden minimalisiert bei Neon-Argonmischungen, bei näherungsweise 0,1 Prozent Argon und niederem Gesamtdruck (beispielsweise
300 Torr); die zum Arbeitspotential in Beziehung stehende Helligkeit wird maximalisiert für niederen Argon-Partialdruck und relativ hohen
Gesamtdruck (beispielsweise 0,02 Prozent Argon bei 600 Torr Gesamtdruck).
Die Optimalisierung der Anzeigefeld-Speichergrenze gemäß der Anwendung
dieser Erfindung ist nur dann gültig, wenn Arbeitsspannungen mit Rechteckwellenform
bei einer Frequenz von etwa 1 bis etwa 200 KHz an das Anzeigefeld gelegt werden.
In diesem Zusammenhang wird der Begriff Arbeitsspannung benutzt, wie er
festgelegt ist, nämlich als irgendein Potential, das an das Anzeigefeld gelegt wird, wobei sowohl die Spannung zum Aufrechterhalten der Entladung
als auch die Zündspannung enthalten ist. Es ist bereits vorgeschlagen
worden, Arbeitspofentiale mit Rechteck-Wellenform zum Betreiben
einer Gasentladungsanzeige ^bzw. eines Gasentladung;-Speichers
zu verwenden. Beispielsweise wird auf das U.S.-Patent 3.588.597 verwiesen»
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Claims (12)
- PATENTANSPRÜCHE:V\J Gasentladungs-Anzeigefeld mit wenigstens zwei Elektroden, von denen wenigstens eine vom Gasmedium durch ein dielektrisches Teil getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasmedium unter einem Druck von etwa 680 Torr bis etwa 160 Torr steht und im wesentlichen aus Neon und etwa aus 0,02 bis etwa 0,1 Prozent Argonatomen besteht, wobei der Gasmedien-Druck und die Argon-Konzentration gemäß dem gestrichelten Teil der Kurve in Fig. 1 korreliert ist, wenn an das Anzeigefeld rechteckfttrmige Arbeitsspannungen mit einer Frequenz von etwa 1 bis etwa 200 KHz angelegt sind.
- 2. Gasentladungs-Anzeige/Speicherfeld, dadurch gekennzeichnet, daß ein ionisierbares Gasmedium in einer Gaskammer enthalten ist, die von einem Paar gegenüberliegender Ladungs-Speicherteile aus dielektrischem Material gebildet ist, wobei jedes dieser dielektrischen Teile jeweils rückwärtig durch ein Elektrodengebiet gehaltert ist, und die Elektroden hinter jedem dielektrischen Teil hinsichtlich der Elektroden hinter dem gegenüberliegenden dielektrischen Teil derart ausgerichtet sind, daß eine Anzahl diskreter Entladungs-Volumeneinheiten gebildet werden, wobei jede dieser Volumeneinheiten eine Entladungseinheit darstellt, und wobei Betriebs-Wechselspannungen mit Rechteckwellenform an die Anzeigefeld-Elektroden mit einer Frequenz von etwa 1 bis 200 KHz angelegt werden, und das Gasmedium unter einem Druck von etwa 680 Torr309809/0872bis etwa 160 Torr steht und im wesentlichen aus Neon und etwa 0,02 bis etwa 0,1 Prozent Argonatomen besteht, wobei der Gas-Druck und die Argon-Konzentration gemäß dem gestrichelten Bereich der Kurve von Fig. 1 korreliert ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasmedium einen kleinen, variierenden Anteil von wenigstens einer anderen Gaskomponente enthält, die relativ neutral ist und die die Kurve von Fig. 1 nicht wesentlich ändert.
- 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaskomponente Helium ist.
- 5. Verfahren zum Betreiben eines Gasentladungs-Anzeigefeldes mit einer elektrischen Speicherung, gekennzeichnet durch ein ionisierbares Gasmedium in einer Gaskammer, die von einem Paar gegenüberliegender Ladungs-Speicherte!Ie aus dielektrischem Material gebildet ist, und die Speichergrenze des Anzeigefeldes dadurch optimal isiert wird, daß das Anzeigefeld mit einem Gasmedium gefüllt wird, das unter einem Druck von etwa 680 Torr bis etwa 160 Torr steht und im wesentlichen aus Neon und etwa 0,2 bis etwa 0,1 Prozent Argonatomen besteht, wobei der genannte Druck und die genante Ageronkonzentration gemäß dem gestrichelten Bereich der Kurve in Fig. 1 korreliert ist, und bei dem das Anzeigefeld rnit einer rechteckförmigen Wechselspannung bei einer Frequenz von etwa 1 bis etwa 200 KHz betrieben wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasmedium Helium in geringem Umfange enthält, zu gering, um die Kurve von Fig. 1 wesentlich zu ändern.309 809/087 2
- 7. lonisierbares Gasmedium für ein Gasentladungs-Anzeige/Speicherfeld, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Medium Im wesentlichen aus Neon und etwa 0,02 bis etwa 0,01 Prozent Argonatomen besteht und unter einem Druck von etwa 680 Torr oder etwa 160 Torr steht, wobei der Druck und die Argon"-Konzentration gemäß den gestrichelten Teil der Kurve in Fig. 1 korreliert ist, wenn die rechteckförmige Betrlebs-Wechselspannung mit einer Frequenz von etwa 1 bis etwa 200 KHz an das Anzeigefeld gelegt wird.
- 8. Gasmedium nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasmedium einen Druck von etwa 600 Torr aufweist und etwa 0,02 Prozent Argonatome enthält.
- 9. Gasmedium nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasmedium einen Druck von etwa 350 Torr aufweist und etwa 0,05 Prozent Argonatome enthält.
- 10. Gasmedium nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasmedium einen Druck von etwa 300 Torr aufweist und etwa 0,07 Prozent Argonatome enthält.
- 11. Gasmedium nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasmedium einen Druck von etwa 200 Torr aufweist und etwa 0,1 Prozent Argonatome enthält.
- 12. Gasmedium nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz etwa zwischen 15 und etwa 50 KHz liegt.309809/0872
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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