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DE2241022A1 - Biege- und schubfeste verbindung von stahlbetonfertigteilen mit einer wand, einem pfosten, traeger o. dgl., verfahren zur herstellung dieser verbindung - Google Patents

Biege- und schubfeste verbindung von stahlbetonfertigteilen mit einer wand, einem pfosten, traeger o. dgl., verfahren zur herstellung dieser verbindung

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DE2241022A1
DE2241022A1 DE19722241022 DE2241022A DE2241022A1 DE 2241022 A1 DE2241022 A1 DE 2241022A1 DE 19722241022 DE19722241022 DE 19722241022 DE 2241022 A DE2241022 A DE 2241022A DE 2241022 A1 DE2241022 A1 DE 2241022A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
post
adhesive sleeve
concrete
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Application number
DE19722241022
Other languages
English (en)
Other versions
DE2241022C3 (de
DE2241022B2 (de
Inventor
Gerhard Kleber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722241022 priority Critical patent/DE2241022C3/de
Priority claimed from DE19722241022 external-priority patent/DE2241022C3/de
Publication of DE2241022A1 publication Critical patent/DE2241022A1/de
Publication of DE2241022B2 publication Critical patent/DE2241022B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2241022C3 publication Critical patent/DE2241022C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/18Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
    • E04B1/20Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stonelike material
    • E04B1/21Connections specially adapted therefor
    • E04B1/215Connections specially adapted therefor comprising metallic plates or parts
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04B5/04Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement
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  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
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Description

  • Biege- und schubfeste Verbindung von Stahlbetonfertigteilen mit einer Wand, einem Pfosten, Träger oßdgl., Verfahren zur Herstellung dieser Verbindung Die Erfindung bezieht sich auf eine biege- und schubfeste Verbindung von Stahlbetonfertigteilen mit einer Wand, einem Pfosten, Träger o.dgl., vorzugsweise im Stahlbetonskelettbau und auf ein Verfahren zur Herstellung dieser Verbindung.
  • Seit einiger 2eit ist man im Bauwesen bestrebt, Gebäude zum schnelleren und auch billigeren Bauen in Fertigbauweise aufzubauen und hochzuziehen, da das Bauen mit in einer Fabrik vorgefertigten Teilen billiger und schneller durchführbar ist. Die bisher im Stahlbetonfertigteilbau übliche Baukastenbauweise ging dahin, daß die Balken und Deckenplatten als beidseitig frei drehbar aufliegende Einfeldträger, ggf.
  • auch als sogenannte Gerberträger ausgeführt und auf Konsolen an ebenfalls vorgefertigten Stützen oder an sonstigen Unterstützungselementen aufgelegt werden.
  • Die Ausführung statisch günstigerer und in sogenannter Ortbeton- und Mischbauweise allgemein üblicher $ysteme mit kontinuierlicher, d. h. biegefester Verbindung der einzelnen Bauglieder untereinander, scheiterte gewöhnlich an der Herstellung praktikabler Verbindungen.
  • Dies liegt daran, daß für die Überleitung der Biegezugkraft große Überdeckungslängen der zumeist oben liegenden Stützbewehrung benötigt werden und daß der Montageablauf durch lange Erhärtungszeiten nachträglich einzubringenden Betons erheblich gestört wird. Auch kann die erforderliche Festigkeit für die Überleitung der Biegedruck- bzw. Hauptdruckkräfte an den Nahtstellen bei Verwendung von normalem Vergußmörtel nicht erreicht werden.
  • Kostenvorteile durch Anwendung günstigerer kontinuierlicher Systeme werden somit zunichte gemacht.
  • Ausgehend von bekannten Bauweisen besteht daher die Aufgabe der Erfindung darin, eine Verbindung von Ståhlbetonfertigteilen zu schaffen, bei welcher die Nachteile der bekannten Verbindungen vermieden werden. Insbesondere soll die Herstellung der Verbindung schnell ausführbar sein; sie soll darüber hinaus auch in ihrer Ausführung verhältnismäßig klein und auch preisgünstig sein.
  • Ferner soll die Verbindung die geforderte Festigkeit aufweisen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in das anzuschließende Ende des Fertigteiles eine Hafthülse eingesetzt ist, welche mit ihrem einen Ende mit -den Armierungseisen des Fertigteiles verbunden ist und in deren anderes Ende mehrere Armierungsstäbe, welche der Verbindung mit anderen Bauteilen dienen, eingeführt sind, und daß die Hafthülse vollständig mit beim Erhär-.
  • ten sein Volumen vergrößerndem Vergußbeton ausgefüllt ist.
  • Eine vorteilhafte Ausführung geht dahin, daß bei Anschluß zweier Fertigbauteile beidseitig zu einer Wand, Pfosten, Träger o.dgl. die dem Anschluß dienenden Armierungsstäbe durch die Wand, den Pfosten, Träger o. dgl.
  • hindurchgeführt sind und auf beiden Seiten der Wand o.
  • dgl. jeweils in die Hafthülse der anzuschließenden Fertigteile eingreifen.
  • Vorteilhaft ist die Hafthülse an dem nach außen weisenden Ende wulstförmig nach innen gebogen.
  • Zusätzlich kann die Hafthülse an ihrer Innenseite mit einem Innengewinde versehen sein.
  • Auch können zur weiteren Verbesserung der Haftung die in die Hafthülse eingreifenden Abschnitte der Ar-mierungsstäbe mit Außengewinde versehen sein.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die in die Hafthülse eingreifenden Armierungsstäbe durch die Wand hindurchgeführt sind, wobei sie an den außerhalb der Wand befindlichen Abschnitten mittels Schraubverbindungen gehalten sind.
  • Zum Eingießen des Vergußbetons in die Hafthülse ist ein an deren innerem Ende liegender, nach außen reichender Einfüllstutzen vorgesehen.
  • Weiterhin sind die Armierungsstäbe vorteilhaft in ein Rohr eingesetzt und mittels Vergießen von Vergußbeton innerhalb des Rohres gehalten.
  • Eine weitere Ausbildung der Erfindung geht dahin, daß in der Wand, dem Pfosten, Träger o.dgl. eine Öffnung vorgesehen ist, in welche das Rohr mit den Armierungsstäben eingesetzt ist, wobei die Öffnung in der Hohle über der Konsole angeordnet ist, daß nach Auflegen der Fertigteile die Hafthülse in Höhe der Öffnung liegt Das Verfahren, mittels dem diese Verbindung hergestellt werden kann, ist dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Fertigbauteil auf eine an einer Wand, einem Pfosten oder an einem Träger'o.dgl. angeformte Konsole aufgelagert wird, daß durch eine Öffnung in der Wand, dem Pfosten, Träger o.dgl., welche auf einer Linie mit der Hafthülse liegt, die Armierungsstäbe eingelegt werden, und daß nach Einschieben der Armierungsstäbe in die Hafthülse Verguß beton durch den Einfüllstutzen in die Hafthülse eingegossen wird.
  • Eine weitere Verbesserung des Verf ahrens ist darin zu sehen, daß zuerst das Fertigteil der einen Seite auf die Konsole aufgelagert wird9 daß weiterhin die in das Rohr eingegossenen Armierungssstäbe durch eine Öffnung in der Wand oder in dem Pfosten eingesehoben werden, so langes bis die Armierungsstäbe gegen einen Anschlag in der Hafthülse gelangen, daß darauf daß geenberliegende Bauteil auf die gegenüberliegende Konsole aufgesetzt wird, daß das Rohr mit den Armierungsstäben mittig ausgerichtet wird, und daß in die Einfüllstutzen der Haftbülse eines jeden Bauteiles Vergußbeton eingegossen wird, so daß nach Aushärten des Vergußbetons die Armierungsstäbe innerhalb der Hafthülse gehalten sind und daß eine zugfeste Verbindung zwischen Armierungsstäben und Vergußbeton entsteht.
  • Der Anschluß der Biegezugkraft an den Enden der einzelnen über den Unterstützungen biegefest zu verbindenden Stahlbetonfertigteilen erfolgt also durch die Hafthülse, welche aus nahtlosen Flußstahlrohren nach DIN 2448 hergestellt wird, an die die Zugbewehrung, d.h. die Armierungseisen, zur Deckung der Knotenmomente angeschweißt wird. Für die Rohre erscheint dabei zur Verringerung der Wandungsdicken die Verwendung von z.B. St. 52 ### ############# zweckmäßig. Vorzugsweise ist für die Zugbewehrung schweißbarer Betonstabstahl wie BST 42/5o RK vorgesehen. Dabei sind Hafthülse und Zugbewehrung in das vorgefertigte Teil schon in der Fabrik einbetoniert; mit der jeweils erforderlichen Haftlänge werden in die jeweils gegenüberliegenden Hülsen zweier zu verbindender Fertigteile Stäbe eingeführt, für die aus Gründen der Querschnittsbegrenzung und der damit verbundenen besseren Umhüllung mit Vergußmaterial gerippter Spannstahl wie etwa SIGMA - ST 80/105 oder Do/1lo vorteilhaft und vorzugsweise infrage kommt. Selbstverständlich sind auch Stahlgüten mit geringerer zulässiger Zugspannung für den Anschluß kleinerer Zugkräfte verwendbar. Durch die Haftung zwischen Rohr und Vergußmasse einerseits und Vergußmasse und Spannstahl andererseits erfolgt die Überleitung -der Biegezugkraft. Die Biegedruck- und Scherkräfte werden mittels einer Vergußfuge zwischen dem Pfosten der Konsole an dem Pfosten und dem Betonfertigteil übertragen. Im Bereich der Biegedruckspannungen wird die Fuge der-jeweiligen Neigung dieser Kräfte wenigstens soweit angepaßt, daß reine Scherbeanspruchungen gering bleiben.
  • Als Vergußbeton zum Ausgießen der Hafthülsen kann nur solcher Beton infrage kommen, welcher beim Aushärten sein-Volumen vergrößert. Dies ist deshalb notwendig, damit einerseits eine ausreichende Haftkraft zwischen Beton und Hülseninnenwand und andererseits auch zwischen den Armierungsstäben und dem Beton erzielt wird0 Durch die Volumenvergrößerung entsteht zwischen dem Beton und der Innenfläche der Hülse eine Flächenpressung, welche die Haftkraft erhöht. Zusätzlich kann die Innenfläche der Hülse mit einem Innengewinde versehen sein; eine weitere Vergrößerung der Haltekraft zwischen Hülse und Beton ist durch die Stauchung an dem vorderen Ende der Hülse zu erzielen.
  • Durch Verwendung der nach DIN 1045 dem Fertigteilbau vorbehaltenen Betongüte Bn 550 für die gesamte Fertigteilkonstruktion lassen sich Konstruktionen verwirklichen, die den bei Ortbeton- oder Mischbauweise möglichen überlegen sind.
  • Anhand der Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert werden.
  • Es zeigt Fig. 1 einen einschluß von zwei Nebenunterzügen an einen Hauptunterzug, Fig. 2 einen Stützenknoten mit Anschluß von zwei Hauptunt er zügen, Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Hafthülse in vergrößerter Darstellung, gemäß Linie IV - IV der Fig. 4, Fig. 4 einen Querschnitt durch die Hafthülse der Fig. 3 nach Linie III - III und Fig. 5 ein-e Aufsicht auf einen Stützknoten zum Anschluß von zwei Hauptunterzügen gemäß der Fig. 2.
  • Ein Gebäude (nicht weiter dargestellt) weist einen Hauptunterzug 1 auf, der selbst wiederum aus einem doppel-T-förmigen Stahlbetonträgerelement 2 mit angeformten Konsolen 3 aufgebaut ist. Die Konsolen selbst weisen dabei eine Schrägfläche 4 und eine waagerechte Fläche 5 auf; die Schrägfläche 4 dient dabei zur Aufnahme der Hauptdruckbeanspruchungen aus Biegung und Schutz und die waagerechte Fläche 5 zur Aufnahme der reinen Gewichtsbelastung. Auf diesen Konsolen liegen nun beidseitig je ein Nebenunterzug 6 auf, dessen Ende der Konsole angepaßt ist und ebenfalls eine Schrägfläche 7 aufweist. Diese Nebenunterzüge sind in Verbindung mit Deckenplatten in der Fabrik vorgefertigt, vorgefertigt, Wobei an ihrem Ende eine Hafthülse 8 eingesetzt ist, welche an ihrem einen, nach der Mitte des Balkens weisenden Ende 8 a mit den Armierungseisen 9 des Balkens verbunden,hier verschweißt ist; das andere Ende 8 b weist zum Ende des Balkens hin und schließt dort bündig ab; es entsteht hierbei eine Öffnung 8 c, durch welche das Innere der Hülse 8 zugänglich wird. Gleichzeitig ist im Werk aber auch ein Einfüllstutzen lo vorgesehen, welcher mit dem hinteren Ende 8 a der Hülse 8 in Verbindung steht. Dieser Einfüllstutzen weist eine verlorene Schalung 11 auf, welche etwa bogenförmig ausgebildet ist. Innerhalb des Hauptunterzuges 1 ist, nach Auflegen des Balkens 6 auf die Konsole 3, eine Öffnung 12 vorgesehen, in welche ein Rohr 13 eingeschoben ist; dieses Rohr umfaßt drei Armierungsstäbe 14, welche innerhalb des Rohres 13 durch einen Vergußbeton, 15 gehalten sind. Die einzelnen Armierungsstäbe sind nun wesentlich breiter als das Rohr 13, welches der oberen Breite des Hauptunterzuges 1 angepaßt ist. Sie greifen daher nach links und rechts in die Öffnungen 8 c der Hafthülsen 8 hinein, und zwar so weit, daß bei Vergießen bzw. Ausgießen der Hafthülse 8 mit einem Vergußbeton eine Haftung zwischen den Armierungseisen 14 und diesem Verguß beton gewährleistet ist. Damit aber der Beton nicht durch die Armierungseisen 14 aus der Hülse 8 herausgezogen werden kann, ist ein solcher Beton vorgesehen, welcher bei der Aushärtung sein Volumen vergrößert. Gleichzeitig ist auch das vordere Ende 8 b nach innen eingezogen, so daß die vordere Öffnung 8 c kleiner ist als der Innendurchmesser der Hülse 8 an ihrem geraden Abschnitt. Zur weiteren Verbesserung der Verbindung Hülse 8 zu Vergußbeton ist ein Gewinde 8 d vorgesehen; der Vergußbeton legt sich in die Gewinderillen ein und erhöht dadurch auch noch die Haftung des Betons in der Hülse. Die Hülse 8 ist nun nicht direkt an der vorderen Kante 16 angebracht, sondern um einen bestimmten Abstand von der Vorderkante 16 in Richtung Balkenmitte; es ist daher ein Absatz 17 vorhanden.
  • Bei der Montage der Balken 6 auf den Hauptuntergurt 1 wird nun folgendermaßen verfahren. Zunächst wird der rechte Balken 6 auf die gerade Fläche 5 der Konsole 3 aufgelagert; dabei ist die Achse der Öffnung 12 auf einer Linie mit der Achse der Hafthülse 8. Nun wird das schon vorher gefertigte Rohr 13 mit den durch Vergußbeton 15 gehaltenen Armierungsstäben 14 von links in die Öffnung 12 eingeschoben, und zwar so weit, bis das linke Ende der Armierungsstäbe 14 praktisch in der Öffnung 12 verschwunden ist, so daß nunmehr der linke Balken 6 ohne Behinderung auf die linke Konsole 3 des Unterzuges aufgelagert werden kann. Danach wird durch Hineingreifen in den Abstand zwischen dem Untergurt 1 und dem Ende 8 b der Hafthülse 8 bzw. des Balkens 6 das Rohr 13 mit den Armierungsstäben 14 so weit nach links geschoben, bis die Armierungsstäbe gleichweit sowohl in die linke als auch in die rechte Hafthülse 8 eingreifen. Der Absatz 17 ist dazu vorgesehen worden,um eine bessere Zugänglichkeit zu den Armierungsstäben bzw. zu dem Rohr 13 zu schaffen. Nachdem die Armierungseisen symmetrisch und gleichweit in die Hafthülsen 8 eingreifen, werden die Fugen zwischen dem Balkenende und zwischen der Konsole, d.h. zwischen den schrägen Flächen 4 und 7 bzw. zwischen den geraden Flächen 5 an der Konsole und der geraden Fläche am Balken mit einem Vergußbeton 18 ausgegossen. Danach wird durch den Einfüllstutzen 1o die Hülse 8 mit einem beim Aushärten sein Volumen vergrößernden Vergußbeton ausgegossen. Die Verbindung ist fertig.
  • Nach den gleichen Prinzipien wird auch, gemäß Fig. 2, ein Stützenknoten zum Anschluß von zwei Hauptunterzügen ausgeführt. An einem Stützbalken 21 sind Konsolen 22 angeformt, welche wiederum eine gerade Flache 23 und eine Schrägfläche 24 aufweisen. Die anzuschließenden Balken sind nun solche, welche als Hauptunterzüge 25 alalog dem Unter zug 1 der Fig. 1 ausgebildet sind. Das Verfahren zur Anbringung dieser Hauptgurte 25 zusammen mit den Hülsen 8 und dem Rohr 13 mit Armierungsstäben 14 und Vergußbeton 15 ist nun in der gleichen Weise durchführbar wie das schon anhand der Fige 1 beschriebene.
  • Einen Querschnitt durch eine Hafthülse zeigt nun die Fig, 4. Hierbei ist deutlich zu erkennen, auf welche Weise die Hafthülse mit den Armierungsstäben 7 des Balkens verbunden sind. Hierzu ist eine Ausnehmung 51 vorgesehen, welche beidseitig eine Anschrägung 52 aufweist. In diese Ausnehmung 51 wird nun jeweils der Armierungsstab 7 eingeführt und mittels einer Schweißnaht 53 mit der Hafthülse verschweißt.
  • Die Fig0 5 zeigt nun die Nebeneinanderanordnung dreier Hafthülsen mit sich entsprechenden Rohren 13 mit Armierungsstäben 14; selbstverständlich können je nach Belastung auch mehr Hafthülsen und Rohre nebeneinander angeordnet werden.
  • patentansprüche

Claims (11)

  1. Patentansprüche : 1. Biege- und scherfeste Verbindung von Stahlbetonfertigteilen mit einer Wand, einem Pfosten, einem Querträger ordgl., vorzugsweise im Stahlbetonskelettbau, dadurch gekennzeichnet, daß in das anzuschließende Ende des Fertigteiles (6, 25) eine Hafthülse (8) eingesetzt ist, welche mit ihrem einen Ende (8 a) mit den Armierungseisen (7) des Fertigteiles (6) verbunden ist und in deren anderes Ende (8 b) mehrere Armierungsstäbe (14), welche der Verbindung mit anderen Bauteilen (1, 21) dienen, eingeführt sind, und daß die Hafthülse (8) vollständig mit beim Erhärten sein Volumen vergrößerndem Vergußbeton (15) ausgefüllt ist, und daß die Fertigteile zur Aufnahme der Druckkräfte auf einer an der Wand, dem Pfosten, Träger o.dgl. angeformten Konsole (3, 22) aufgelagert sind, deren den Druck aufnehmende Fläche (4, 24) schräg gegenüber der Mittelachse der Wand, des Pfostens, Trägers o.dgl. verläuft.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anschluß zweier Fertigbauteile (6, 25) beidseitig zu einer Wand, Pfosten, Träger o.dgl. (1,21) die dem schluß dienenden Armierungsstäbe (14) durcn die Wand, den Pfosten, Träger o. dgl. hindurchgeführt sind und auf beiden Seiten der Wand o.dgl. jeweils in die Hafthülse (8) der anzuschließenden Fertigteile (6, 25) eingreifen.
  3. 3o Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hafthülse (8) an dem nach außen weisenden Ende (8 b) wulstförmig nach innen gezogen ist.
  4. 4. Verbindung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite der Hafthülse (8) mit einem Innengewinde (8 d) versehen ist.
  5. 5. Verbindung nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungsstäbe (14) an den in die Hafthülse (8) eingreifenden Abschnitten mit einem Außengewinde versehen sind.
  6. 6. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Hafthülse eingreifenden Armierungsstäbe durch die Wand hindurchgeführt sind, wobei sie an den außerhalb der Wand befindlichen Abschnitten mittels Schraubverbindungen gehalten sind.
  7. 7. Verbindung nach den Ansprüchen 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem hinteren, innen liegenden Ende der Hafthülse ein nach außen reichender Einfüllstutzen (lo, 11) vorgesehen ist, in welchen der Vergußbeton bei Montage eingegossen ist.
  8. 8. Verbindung nach den Ansprüchen 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungsstäbe (14) in ein Rohr (13) eingesetzt und mittels Eingießen von Vergußbeton (15) innerhalb des Rohres gehalten sind.
  9. 9. Verbindung nach den Ansprüchen 1- 8 , dadurch gekennzeichnet, daß in der Wand, dem Pfosten, Träger o.dgl.
    eine Öffnung (12) vorgesehen ist, in welche das Rohr (13) mit den Armierungsstäben (14j eingesetzt ist, wobei die Öffnung (12) in der Höhle über der Konsole (3, 22) angeordnet ist, daß nach Auflegen der Fertigteile (6, 25) die Hafthülse (8) in Höhe der Öffnung (12) liegt.
  10. 10. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung nach den Ansprüchen 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Fertigbauteil auf eine an einer Wand, einem Pfosten, Träger o.dgl. angeformte Konsole aufgelagert wird, daß durch eine Öffnung in der Wand, dem Pfosten, Träger o.
    dgl., welche auf einer Linie mit der Hafthülse liegt, die Armierungsstäbe eingelegt werden, und daß nach Einschieben der Armierungsstäbe in die Hafthùlse Vergußbeton durch den Einfüllstutzen in die Hafthülse eingegossen wird.
  11. 11. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung von Fertigteilen auf zwei Seiten einer Wand, eines Pfostens, Trägers odgl. nach den Ansprüchen 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß zuer-st das Fertigteil der einen Seite auf die erste Konsole aufgelagert wird, daß weiterhin die in das Rohr eingegossenen Armierungsstäbe durch eine Öffnung in der Wand oder in dem Pfosten eingeschoben werden, so lange, bis die Armierungsstäbe gegen einen Anschlag in der Hafthülse gelangen, daß darauf das gegenüberliegende Bauteil auf die gegenüberliegende Konsole aufgesetzt wird, daß das Rohr mit den Armierungsstäben mittig ausgerichtet wird, und daß in die Einfüllstutzen der Hafthülse eines jeden Bauteiles Vergußbeton eingegossen wird, so daß nach Aushärten des Vergußbetons die Armierungsstäbe innerhalb der Hafthülse gehalten sind und daß eine zugfeste Verbindung zwischen Armierungsstäben und Vergußbeton entsteht.
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DE2241022B2 DE2241022B2 (de) 1977-06-02
DE2241022C3 DE2241022C3 (de) 1978-01-12

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007037436A1 (de) * 2007-08-08 2009-02-12 MAX BÖGL Fertigteilwerke GmbH & Co. KG Brandwand oder Komplextrennwand aus mehreren gleichartigen Wandelementen
US12110683B2 (en) * 2017-03-07 2024-10-08 NXT Building System Pty. Ltd. Building system

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US12110683B2 (en) * 2017-03-07 2024-10-08 NXT Building System Pty. Ltd. Building system

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DE2241022B2 (de) 1977-06-02

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