DE2241098A1 - Druckfarbabstreifwerk fuer tiefdruckmaschinen - Google Patents
Druckfarbabstreifwerk fuer tiefdruckmaschinenInfo
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Description
Druckfarbabstreifwerk für Tiefdruckmaschinen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Druckfarbabstreifwerk
zum Abstreifen des Farbüberschusses von dem Formplattenzylinder. Beim Tiefdruckverfahren werden
die Abdrücke von der Oberfläche einer glatten, gewöhnlich aus Metall bestehenden Platte gemacht, welche Vertiefungen,
gewöhnlich in Form feiner Linien, in ihrer Oberfläche hat. Zur Herstellung der Abdrücke aus einer derartigen
Platte wird zunächst die ganze Oberfläche der Platte mit Druckfarbe eingefärbt,, welche die glatte Oberfläche
der Platte bedeckt und die Vertiefungen ausfüllt. Dann wird die Druckfarbe von der glatten Oberfläche abgestreift,
so daß die Druckfarbe nur in den eingravierten Vertiefungen der Formplatte zurückbleibt. Dann wird die
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Platte unter hohem Druck mit einem zu bedruckenden Papierbogen oder einem Bogen aus einem anderen Material in
Berührung gebracht, um das Papier in die Vertiefungen der Platte einzupressen, so daß die darin befindliche Druckfarbe
auf das Papier übertragen wird und die Vertiefungen auf dem Papier reproduziert werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Abstreifwerk
zum Abstreifen der Druckfarbe von der Formplatte und insbesondere zum Abstreifen der Druckfarbe von der
Platte, wenn sie auf dem Druckformzylinder einer Rotationsdruckmaschine
angebracht ist.
Das erfindungsgemässe Abstreifwerk verwendet nur eine
einzige Abstreifwalze, die auf einer in den Wänden eines
Behälters drehbar gelagerten Welle befestigt ist, der ein flüssiges Farblösungsmittel enthält. Die Oberfläche des
Kreisumfanges der Abstreifwalze steht während der Drehung
der Abstreifwalze mit der Oberfläche der Tiefdruckformplatte des Formzylinders in Anlage zum Abstreifen der
überschüssigen Hochfarbe und zwar in der entgegengesetzten
Richtung zur Oberfläche des Formzylinders. Die Welle der Abstreifwalze wird mit einer zur Drehzahl des
Formplattenzylinders verstellbar proportionalen Drehzahl gedreht. Die Welle der Abstreifwalze wird auch mit einer
der Drehzahl des Formplattenzylinders verstellbar proportionalen Drehzahl hin- und herbewegt.
Der Behälter und die in seinen Wänden drehbar gelagerte Abstreifwalze sind so angeordnet, daß sie als eine Einheit
aus der Arbeitsstellung, in welcher die Abstreifwalze
mit der Oberfläche des Formzylinders in Berührung steht, in eine zurückgezogene Stellung bzw. eine Ruhestellung
gebracht werden kann, in welcher entweder die Abstreif-
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walze oder das Lösungsmittel entfernt oder ausgewechselt
werden können.
Eine Einrichtung ist zum Verstellen oder Einstellen des
Druckes zwischen der Abstreifwalze und dem Formzylinder vorgesehen. Gesonderte Einrichtungen zum Verstellen des
Druckes sind an den entgegengesetzten Enden der Welle der Abstreifwalze vorgesehen. Die Antriebsvorrichtung
zum Drehen der Welle ist mit einem Ende der Welle der Abstreifwalze und die Antriebsvorrichtung zum Hin- und
Herbewegen der Welle mit dem entgegengesetzten Ende verbunden. Die die Welle der Abstreifwalze in den Wänden
des Lösungsmittelbehälters stützenden Verbindungsstellen und die diese Welle mit den Antriebsvorrichtungen verbindenden
Verbindungsstellen sind so ausgebildet, daß sie sämtliche erforderliche Bewegungen der Welle aufnehmen
können, nämlich Drehbewegung, Hin- und hergehende Bewegung, exzentrische Verstellung der Achse der Welle und
Beseitigung der Abstreifwalze und des Behälters als einer Einheit aus der Antriebsvorrichtung.
Zum Erhalt einer Antriebsverbindung für den Drehantrieb,
die zur Beseitigung des Behälters und der Abstreifwalze
aus einer Einheit gesondert angeordnet sein kann, ist ein Ende der Welle der Abstreifwalze mit einer Scheibe mit
einem Radialschlitz versehen. Eine Kurbel ist auf einer feststehenden Stütze in wesentlicher Ausrichtung mit der
Achse der Welle der Abstreifwalze gelagert. Die Kurbel ist
mit einem Kurbelzapfen versehen, der sich zu ihrer Welle parallel erstreckt. Der Kurbelzapfen trägt ein Lager,
das entlang des Zapfens gleitet und eine kugelige Aussenoberflache
hat, die zwischen den zylindrischen Oberflächen aufgenommen ist, welche die Wände des Schlitzes in der
Scheibe bilden. Die zusammenarbeitenden kugeligen undzy-r
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lindrischen Oberflächen des Lagers und des Schlitzes zusammen mit den1 zylindrischen Gleitoberflächen des Lagers
und des Kurbelzapfens nehmen alle erforderlichen Relativbewegungen des Kurbelzapfens und der Welle der Abstreifwalze
auf. Da das Aussenende des Schlitzes offen ist, gestattet ferner diese Konstruktion, das Einkuppeln der
Abtriebswelle der Abstreifwalze mit dem Antriebskurbelzapfen
bzw. das Entkuppeln aus diesen Zapfen, wenn der Schlitz und der Kurbelzapfen in Bezug auf die Bewegungsbahn der Abstreifwalze und des Behälters aus einer Einheit
genau ausgerichtet sind.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine senkrechte Teilansicht einer mit dem Erfindungsgegenstand
versehener Tiefdruckmaschine, wobei gewisse Teile weggebrochen und andere in Schnittansicht
dargestellt sind;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 eine Teilansicht eines Abschnittes der Fig. 2, die im wesentlich vergrösserten Maßstab ausgeführt ist;
Fig. 4 eine Schnitteilansicht entlang der Linie 4-4 der Fig. 3;
Fig. 5 eine teilweise schematische Ansicht eines Teilschnittes
entlang der Linie 5-5 der Fig. 3;
Fig. 6 eine Ansicht entlang der Linie 6-6 der Fig. 3, die
mit der Linie 4-4 zusammenfällt, jedoch in der entgegengesetzten Richtung gerichtet ist;
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Fig. 7 eine Teilansicht entlang der Linie 7-7 der Fig. 6; · :
Fig. 8 eine der in Fig. 6 dargestellten ähnlichen Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform;
Fig. 9 eine einen Teil der Fig. 3 ähnliche Teilansicht,
die in noch grösserem Maßstab gezeichnet ist;
Fig.10 eine der in Fig. 3 dargestellten ähnliche Ansicht,
die jedoch auch das entgegengesetzte Ende der Welle der Abstreifwalze sowie den Antrieb für
die hin- und hergehende Bewegung zeigt;
Fig.11 eine Schnittansicht entlang der Linie 11-11 der
Fig. 10; und
Fig.12 eine Ansicht entlang der Linie 12-12 der Fig.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, weist die Tiefdruckmaschine einen senkrechten- Vor der rahmenteil 1 und einen
senkrechten Hinterrahmenteil 2 auf. Zwischen den Rahmenteilen 1 und 2 sind ein Formplattenzylinder .3 und ein
Druckzylinder U drehbar gelagert. Die zu bedruckenden Papierbogen können durch eine herkömmliche Bogenzuführ-•vorrichtung
einer Anzahl in Gang befindlicher Papierrollen 5, 6 und 7 zugeführt werden, von welchen das
Papier zum Druckzylinder 4 befördert und durch den Eingriffsspalt
zwischen dem Druckzylinder und den Formplattenzylinder 3 hindurchgeleitet werden. Die bedruckten
Papierbogen werden dann durch einen Ausführzylinder 8 ausgeführt und von dort mit Hilfe eines geeigneten Förderers
9 abgefördert.
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Die hier dargestellte Tiefdruckmaschine ist eine Mehrfarbdruckmaschine.
Das Farbwerk enthält ein Traggestell 10 (Fig. 1), das drei Farbtröge 11, 12 und 13 trägt, die
durch eine Anzahl in Gang befindlicher Farbübertragungswalzen 15, 16 und 17 mit den Farbauftragwalzen 20, 21 und
22 verbunden sind, welche die Druckfarbe auf die Formplatte des Formzylinders 3 auftragen. Die Farbauftragwalzen
20, 21 und 22 sind in verschiedenen Höhenlinien angeordnet, so daß se jeweils nur einen Bereich der Oberfläche
des Formzylinders 3 berühren. Gewöhnlich wird nur eine Farbe auf einen gegebenen Bereich der Oberfläche der
Formplatte aufgetragen, obwohl die Anordnung so gemacht werden kann, daß die Farben sich nach Belieben überlappen.
Der Formplattenzylinder 3 dreht sich, wie in Fig. 1 gesehen, im Uhrzeigersinn. Eine Abstreifwalze 25 ist
in den Seitenwänden eines Behälters 35 für das Farblösungsmittel drehbar gelagert, wie nachfolgend näher beschrieben
ist. Die Abstreifwalze 25 ist mit einem Werkstoff überzogen, der zweckmässige Reibungseigenschaften, d.h.
einen niedrigen Gleit- bzw. Reibungskoeffizienten hat und auch dem Angriff des im Behälter 35 verwendeten Lösungsmittels
widersteht. Ist z.B. das Lösungsmittel Trichloräthylen, so kann die Oberfläche der Abstreifwalze 25
Polyvinylalkohol enthalten. Die Abstreifwalze 25 dreht sich
im Uhrzeigersinn, wie in Fig. 1 gezeigt, wobei der Aussen-
bzw. Kreisumfang der Abstreifwälze in Reibungsverbindung mit dem Aussenumfang des Formplattenzylinders 3 steht.
Die Abstreifwalze 25 ist auf einer Welle 26 (Fig. 2)
befestigt. Die Enden dieser Welle sind in einem Lagerpaar 27 (Fig. 3) spreizbar aufgenommen und gelagert, wobei
diese Lager zylindrische öffnungen zur Aufnahme der Welle 2 6 und kugelige Aussenoberflachen 2 7a aufweisen,
die in den Sitzen 28 aufgenommen sind, welche passende
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bzw« zusammenarbeitende kugelige Oberflächen 28b haben. Das rechte Ende der Welle 26 erstreckt sich über das
Lager 27 hinaus und weist eine Scheibe 30 auf, die an
dem Wellenende befestigt ist und eine Vielzahl radialer Schlitze 30a (Fig. 4) aufweist. Die die Seiten des
Schlitzes 30a bildenden Oberflächen haben einen zylindrischen Umriß, so daß sie ein Lager 31 (Fig. 9) aufnehmen
können, das eine kugelige Aussenoberflache und eine
zylindrische Innenoberfläche aufweist, welche an einem Kurbelzapfen 32 spreizbar gelagert ist, der von einer
Kurbelwelle 33 getragen ist, die auf einer Welle 34 befestigt ist, welche im Rahmen 2 der Tiefdruckmaschine
drehbar gelagert ist.
Die Scheibe 30 braucht nur einen einzigen Schlitz 30a»
obwohl» wie gezeigt, drei in1gleichem Abstand voneinander
angeordnete Schlitze ein besseres Gleichgewicht ergeben. Die Scheibe 30 kann durch einen mechanisch äquivalenten
Teil ersetzt sein, der einen einzigen Schlitz aufweist, obwohl das Gleichgewicht dann nicht so gut
sein wird.
Jeder Exzenter 28 ist mit einer zylindrischen Aussenumfangsoberflache
versehen, die eine vorspringende Führungsrippe 28a aufweist und in einer zylindrischen
Ausnehmung in einer Seitenwand 35a eines Behälters 35 für das Farblösungsmittel sitzt* Die Exzenter 28 sind
um einen Mittelpunkt drehbar angeordnet, der von der Achse der Welle 26 im Abstand liegt, wie am besten aus
Fig. 6 ersichtlich» Die Drehung des Exzenters 28 wird mit Hilfe eines Armes 36 bewerkstelligt, der an einem
Ende am Exzenter 28 befestigt und mit seinem entgegengesetzten Ende teleskopartig mit einer Stange 37 verbunden
ist. Das vom Exzenter 28 fernliegende Ende der
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Stange 3 7 ist in einer Mutter 38 drehbar gelagert, die auf einer Führungsschraube 30 läuft, welche durch
einen Motor 41 über eine Schnecke 42 und ein Schneckengetriebe 43 angetrieben wird. Der Motor 41 kann ein
Gleichstrommotor mit einem ZweigStromfeld sein und
durch einen herkömmlichen Umschalter gesteuert werden (Fig.. 13). Die Führungs schraube 40 ist in feststehenden
Rahmenteilen 44 und 45 drehbar gelagert. Durch entsprechende Steuerung des umschaItbareη bzw. umkehrbaren
Motors 41 kann der Exzenter 2 8 auf seiner Achse so gedreht werden, daß der Druck zwischen der Abstreifwalze
25 und dem Formplattenzylinder 3 geändert werden kann. Besondere Vorrichtungen sind zur Verstellung bzw. Einstellung
der Exzenter 28 an den entgegengesetzten Enden der Welle 2 6 vorgesehen, obwohl· hier nur eine derartige
Stelleinrichtung dargestellt ist.
Die Welle 34 (Fig. 3) wird durch einen Motor 46 gedreht,
der über ein entsprechendes Zahnrädergetriebe auf die Welle wirkt. Der Motor 46 ist so gesteuert, daß seine
Drehzahl einstellbar der Drehzahl des Motors 47 proportional ist (Fig. 1), der den Formzylinder 3 antreibt. Zahlreiche
verstellbar proportionale Drehzahlsteuersysteme sind in der Technik bekannt, wobei jedes beliebiges geeignetes
System Verwendung finden kann. Eine einfache Schaltung ist in Fig. 13 gezeigt und nachfolgend beschrieben.
Das aus der Sicht der Fig. 2 und 10 links befindliche Ende der Welle 26 trägt ein Paar paralleler Flansche 50 und
Ein Finger 5 2 läuft zwischen den Flanschen 50 und 51 an der unteren Seite der Welle 26. Der Finger 5 2 ist am
Ende eines Gleitstückes 53 gestützt, das durch eine Kurbel 5 4 hin- und herverschoben wird, wobei die Kurbel 54 einen
Kurbelzapfen 55 trägt, der mit dem Gleitstück 5 3 durch eine
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Verbindungsstange 56 verbunden ist. Die Kurbel 54 ist
auf derselben Welle mit einem Schneckengetriebe S7 be=
festigts das mit einer Schnecke 58 zusammenarbeitets
die durch einen Motor 60 angetrieben wird0 Der Motor 609
genau wie der-Motor HQ5 wird mit einer Drehzahl angetrieben,
die der Drehzahl des Motors 27s der-den Formplattenzylinder
3 antreibts proportional Ist«,
Die Drehzahl der Abstreifwalze 25 und die Frequenz ihrer hin- und hergehenden Bewegung sind verstellbar bzw0
veränderlich gemachts so daß sie die AbstreifWirksamkeit
der Äbstreif walze 25 unterschiedlichen Formplatten bzw„
den Unterschieden dieser Platten des Formplattenzylinders anzupassen. Je nach der Dichte, Breite und Tiefe der
eingravierten Vertiefungen der Tiefdruckformplatte kann es notwendig seins die Abstreifwalze 25 schneller oder
langsamer zu drehen oder schneller oder langsamer hin-
und her zubewegen,, Es kann auch erwünscht seins die Länge
des Hubes der Hin- und Herbewegung zu ändern 3 was geschehen kann, Indem die Stellung des Kurbelzapfens 55
auf der Kurbel 54 verändert wirdo Der Kurbelzapfen 25 hat
einen T-förmigen Kopfj der in einen T-förmigen Schlitz'5 4a
an der Kurbel läuft. Die Radialstellung des Kurbelzapfens 5 5 in dem Schlitz 54a ist mit Hilfe einer Mutter 5 9 verstellbar.
Die wirksamste Drehzahl,, die wirksamste Frequenz der
Hin- und Herbewegung und die wirksamste Länge des Hubes der Hin- und Herbewegung werden sämtlich empirisch festgestellt
und sind bei den verschiedenen Formplatten verschieden.
Der Behälter 35 enthält ein Lösungsmittelbad 61 (Fig„ 2).
Der Aussenumfang der Abstreifwalze 25 bewegt sich aus
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ihrer Berührungsstelle mit dem Formzylinder 3 durch einen Bereich von Stellungen hindurch, in Vielehen der Aussenumfang
der Abstreifwalze 25 im Lösungsmittel gebadet wird. Die Oberfläche der Abstreifwalze 25 wird kurz nach Verlassen
des Lösungsmittelbades von überflüssigem Lösungsmittel befreit, indem eine Rakel 48 (Fig. 1) das überflüssige
Lösungsmittel von der Abstreifwalze abstreift, so daß das Lösungsmittel mit dem Formzylinder 3 nicht
in Berührung kommt. Die Rakel kann von der Welle 2 6 durch eine (nicht gezeigte) herkömmliche Einrichtung umgeben
sein, so daß sie sämtlichen Veränderungen der Stellung der Abstreifwalze 25 folgen kann.
Der Lösungsmittelbehälter 35 ist von einem Paar Schienen
62 getragen, die sich zwischen den in den Zeichnungen gezeigten Arbeitsstellungen gleitbar bewegen können, in
welchen der Aussenumfang der Abstreifwalze 35 in Reibverbindung
mit dem Aussenumfang des Formzylinders 3 steht, und einer (nicht gezeigten) zurückgezogenen Stellung,
in welcher die Abstreif walze 25 und der Formzylinder 3 voneinander
getrennt sind. Wie in Fig. 5 gezeigt, können die Abstreifwalze 25 und der Lösungsmittelbehälter 35 zwischen
ihren Arbeits- und Ruhestellungen mit Hilfe eines hydraulischen Zylinders 63 bewegt werden, der durch einen
Ventilmechanismus 64 gesteuert wird, der durch ein Paar
Elektromagnete 65 und 66 betätigt wird. Nach Erregung des Elektromagneten 65 betätigt dieser das Ventil 64, um Druck
auf das rechte Ende des hydraulischen Zylinders 63 auszuüben, so daß die den Behälter 35 und die Abstreifwalze 25
enthaltende Einheit nach links in Richtung auf ihre Ruhestellung oder zurückgezogene Stellung verschoben wird.
Nach Erregen des Elektromagneten 6 6 wird ein Druck auf das linke Ende des hydraulischen Zylinders 63 ausgeübt,
so daß der Behälter 35 und die Abstreifwalze 25 in ihre
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Arbeitsstellungen bewegt werden a ' .
Damit der hydraulische Zylinder» 63 die dem Behälter 35 und die Abstreifwalze 25 enthaltende Einheit bewegen
kann, ist es notwendig9 daß der Schlitz 30a und der Kurbelzapfen
32 in Bezug auf die Bewegungsbahn der Abstreifwalze und des Behälters als einer Einheit genau ausgerichtet
sind. Insbesondere müssen der Schlitz 30a und die die Achse des Kurbelzapfens 32 und seine Drehachse enthaltende
Ebene zur Bewegungsbahn der Abstreif walze- und
des Lösungsmittelbehalters als einer Einheit parallel
verlaufen. Bei der hier gezeigten Anordnung bewegt sich die aus der Abstreifwalze und dem Lösungsmittelbehälter
bestehende Einheit horizontals so daß sowohl der Schlitz 30a und die die Achse des Zapfens 32 und seine Drehachse
.enthaltende Ebene horizontal verlaufen müssen.„ Darüber
hinaus muß das offene Ende des Schlitzes 30a in Richtung auf den Formzylinder Cd«,h0 nach links in Figo U und
nach rechts in Fig„ 5) gerichtet werden„ Der Kurbelzapfen
muß auch von seiner Drehachse in der selben Richtung in Abstand liegen, doho nach links in Figo H und nach
rechts in Fig. 5„ Mit anderen Worten ist nur eine Wirkelstellung
des Kurbelzapfens 35 und nur eine V/i rikelstellung
des Schlitzes 30a zumErhalt der genauen-Ausrichtung vorhanden. Befinden sich der Kurbelzapfen 32 und der Schlitz
30 in diesen Winkelstellungen., so kann die den Behälter 35
und die Abstreifrolle 25 enthaltende Einheit in jeder Richtung nach Bedarf horizontal bewegt werden t um den Kurbelzapfen
32 in das offene Ende des Schlitzes 30a hinein oder aus diesem offenen Ende heraus zu bewegen. Es ist deswegen
notwendig, daß die Steuerungen für die Elektromagneten 65 und 66 so angeordnet sind,, daß keine davon mit Energie ·
versehen wird, es sei denn9 daß der Kurbelzapfen 32 und
der Schlitz 30a genau ausgerichtet sind, wie in den Fig. 4
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und 5 dargestellt. Bei der in denFig. 3-5 gezeigten Vorrichtung wird dies bewerkstelligt, indem ein Detektor
für die Winkelstellung für die Kurbel 33 vorgesehen wird, der einen Metallanker 70 am Aussenumfang der Kurbel und
eine Aufnahme spule 71 aufweist, die am Rahmen der Tiefdruckmaschine neben der Bahn des Ankers 70 vorgesehen ist.
Der Anker 70 kann ein Dauermagnet sein oder gewisse andere Eigenschaften haben, die durch die Aufnahmespule 71 festgestellt
werden, wenn er eine Stellung in der Nähe dieser Spule erreicht. Die Stellungen des Ankers 70 und der
Spule 71 sind derart, daß sie naheliegen, nur wenn der Kurbelzapfen 32 sich in der genauen Winkelstellung befindet,
wie oben beschrieben. Bezugnehmend auf die Fig. 4 und 5 (die aus entgegengesetzten Seiten betrachtet werden),
ist es ersichtlich, daß in jeder Zeichnungsfigur sich der Anker 70 in der Nähe von der Spule 71 befindet und
daß der Schlitz 30a, in welchen der Kurbelzapfen 32 läuft, horizontal ist. Die Aufnahme spule 70 steuert einen
Tormechanismus 72 (Fig. 5), der den Fluß elektrischen Stromes aus einer Stromquelle 73 durch die Elektromagneten
65 und 66 gestattet, nur wenn sich der Anker 70 in der Nähe der Spule 71 befindet. Ein Relais hat eine Wicklung,
die mit dem Elektromagneten 65 in Reihe geschaltet ist und die, wenn mit Energie beliefert, einen normalerweise
geschlossenen Kontakt 67a (Fig. 13) öffnet. Ein Relais 68 hat eine Wicklung, die mit dem Elektromagneten
in Reihe geschaltet ist und die, wenn mit Energie beliefert, einen normalerweise geschlossenen Kontakt 68a öffnet.
(Fig. 13). Die Kontakte 67a und 68a sind in einer der Stromzufuhrleitungen für die Motoren 41, 46, 67 und 60
(Fig. 10 und 13) in Reihe geschaltet. Wenn einer der Elektromagneten 67 oder 68 erregt wird, um den hydraulischen
Zylinder 63 zu betätigen, so wird einer der Kontakte 67a oder 68a geöffnet, um sämtliche Motore 41, 4 6,
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47 und SO abzuerregen9 bis jeder Elektromagnet 65 oder
66 erregt bleibt»
Es ist ersichtlichj daß der dargestellte Mechanismus
sämtliche von der Welle 26 benötigte Bewegungen ermöglicht« Mit anderen Worten kann sich die Welle drehen 9 hin=· und
herbewegen öder kann ihre Achse in einem oder in beiden
zweier in Abstand voneinander befindlicher Punkte exzentrisch verstellt werden oder kann die.WeHe 26 und
die ihr zugeordnete Abstreifwalze 25 aufweisende Einheit mit dem Behälter vollständig aus ihrer Arbeitsstellung in
eine zurückgezogene Stellung wegbewegt werden9 um das
Reinigen, Reparieren oder Auswechseln der Abstreifwalze 25 oder des Lösungsmittels im Behälter 35 zu ermöglichen.
Hierbei ist zu beachtenj, daß der am linken Ende der Welle
2 6 in Fig. 10 gezeigte Mechanismus für die Hin- und Herbewegung das Zurückziehen der Welle 26 aufnehmen kann^
da der Finger 5 aus dem Raum zwischen denFlanschen 50 und 51 einfach hinausgleiten kanno Darüber hinaus wird bei
dem Mechanismus nach Fig. 6 die Bewegung der Abstreifwalze
zwischen ihrer Arbeitsstellung und ihrer zurückgezogenen Stellung durch die teleskopartig angeordnete Stange 3 7
und den Arm 36 aufgenommene Wenn sich der Körper der
Abstreif walze 25 bewegt«, verschieben die Teleskopstange 37 und der Arm 3 6 einfach ihre RelativStellungen zur
Anpassung an diese Bewegung.
Fig. 8 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform einer
Vorrichtung zum Drehen des Exzenters 28. Diese Vorrichtung ist etwas einfacher als jene, die in Fig0 6 dargestellt
ist. Der Exzenter 28 nach Figo 8 wird durch einen Arm 80 betätigt, der mit einer Kurbelstange 81
schwenkbar verbunden ist9 die durch einen hydraulischen
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Zylinder 82 betätigt wird, der durch einen Ventilmechanismus 83 gesteuert ist, der zwischen zwei Stellungen durch
die Elektromagnete 84 und 85 betätigt wird, welche durch
Druckknöpfe 86 bzw. 87 gesteuert sind. Durch Niederdrücken eines der Druckknöpfe 8 6 oder 8 7 kann der hydraulische
Zylinder 8 2 eingeschaltet werden, um die Kurbelstange 81 in jeder beliebigen Richtung anzutreiben, wodurch der
Exzenter 28 nach Belieben gedreht wird.
Der Zylinder 82 ist auf einer feststehenden Stütze an seinem rechten Ende, wie bei 88 gezeigt, verschwenkbar
gelagert, so daß der Zylinder 82 und die Kurbelstange 81 durch die Drehlagerung 8 8 und durch die Drehverbindung mit
dem Arm 80 gestützt werden. Durch diese Anordnung wird dem Zylinder 8 2 gestattet, sich zu drehen, um eine
Drehbewegung des Exzenters 28 während der Verstellung des Druckes zwischen der Abstreifwalze 25 und dem Formplattenzylinder
3 aufzunehmen. Diese Lagerung des Zylinders 8 2 gestattet auch dem Kolben und dem Zylinder, mit dem Arm 80
zur Aufnahme der Bewegung der Abstreifrolle 25 zwischen ihrer Arbeitsstellung und ihrer zurückgezogenen Stellung zusammenzuarbeiten
.
Fig. 13 zeigt ein Schaltbild der Schaltungen zur Steuerung der Motore 41, 46, 4 7 und 60. Der Motor 41 wird durch einen
Umschalter 48, wie oben erwähnt, gesteuert und durch eine geeignete Gleichstromquelle durch Kontakte 6 7a und 68a,
wieder wie oben erwähnt, betätigt. Der Motor 47 ist der Hauptantriebsmotor für die Tiefdruckmaschine einschließlich
des FormplattenzyLinders 3. Die Feldwicklung 47f für den
Motor 47 ist zwischen die Stromlieferleitungen 90 und 91 geschaltet. Die Feldwicklung 46f für den. Motor 46 ist zwischen
die Stromlieferleitungen 90 und 91 durch einen veränderlichen Widerstand 92 geschaltet. Die Feldwicklung 60f
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für den Motor 60 ist zwischen die StromXieferleitungen
90 und 91 durch einen veränderlichen Widerstand 43 geschaltet. Die Anker 46a9 47a und 60a sind sämtlich zwischen
eine Leitung 94 und die Leitung 91 geschaltete Die Leitung
94 ist mit einem Abgriff eines Spannungsteilerwiderstandes 95 verbunden, der mit einem feststehenden Widerstand
96 zwischen den Stromlieferleitungen 90 und 91 in Reihe geschaltet ist. Durch Verstellung des Abgriffes des
Widerstandes 95 wird die dem Anker sämtlicher dreier Motore 46, 47 und 60 gelieferte Spannung verändert» Beträgt
beispielsweise die Speisespannung 220 Volt aus Gleichstrom,
so kann der Regelwiderstand 95 die .dem Anker zugeführte Spannung zwischen einem Minimum von 15.0 Volt und einem
Maximum von 220 Volt verändern,, Durch die Veränderung der
Einstellung des Widerstandes 95 wird die Drehzahl sämtlicher dreier Motore 46, 47 und 60 proportional geändert» Ein
veränderndes Verhältnis·1 der Drehzahlen der Motore 4 6 und
kann gegebenenfalls bewerkstelligt werdens indem der Widerstandswert
des Widerstandes 92 geändert wird» Auf ähnliche Weise kann das Verhältnis der Drehzahlen der Motoren 47
und 60 sich durch Veränderung des Widerstandwertes des Widerstandes 94 verändert werden«
Hierbei ist zu erwähnen, daß die hier dargestellte Anordnung zur Regelung der Relativdrehzahlen der Motoren 46, 47 und
eine einfache Konstruktion sowie eine Arbeitsweise aufweist, so daß die Drehzahlen nur annähernd konstant auftrechterhalten
werden und zwar nur innerhalb eines begrenzten' ■ Bereiches der Drehzahlveränderung. Darüber hinaus führen die
Änderungen der Drehzahl des Hauptmotors 47 infolge der Veränderungen seines angetriebenen Verbrauchers nicht zu
entsprechenden Veränderungen der Drehzahlen der Motore 46 und 60. Die betreffenden Drehzahlverhältnisse sind jedoch
nicht kritisch und die durch die Einfachheit der Schal-
■ , 15 -
309 8 09/0275
*■
tung nach Fig. 13 eingeführten Veränderungen sind nicht
nachteilig. Ein System grösserer Perfektion, wie z.B. das in dem für Dinger erteilten Patent Nr. 3 55 9 917
gezeigte, kann gegebenenfalls zur genaueren Regelung der Drehzahlverhältnisse verwendet werden.
- 16 -
309809/0275
Claims (1)
- 8766-ACS 'Patentansprüche ;f !UjDruckfarbabstreif werk für Tief druckmaschinen mit ^^ einem Formplattenzylinder, einer Druckf'ormplatte am besagten Zylinder mit Vertiefungen- in der Oberfläche dieser Platte zur Aufnahme der Druckfarbe, einer Druckauftrage inriöhtung zum Auftragen der Druckfarbe auf die Oberfläche und in die Vertiefungen der Druckformplatte während der Drehung des Formplattenzylinders, mit einer Abstreifeinrichtung zum Abstreifen der Druckfarbe von der Oberfläche der Formplatte mit einer Abstreifwalze, die auf einer drehbaren Welle befestigt ist, wobei ihre Aussenumfangsoberfläche in Abstreifverbindung mit der Oberfläche der Formplatte des Formplattenzylinders steht, nachdem die Formplatte an der Druckfarbauftrageinrichtung vorbei geführt worden ist, mit einer Einrichtung zum Drehen der Abstreifwalze mit einer Geschwindigkeit, die der Geschwindigkeit des Formplattenzylinders proportional ist und mit einer Einrichtung zur Verstellung der Proportion zwischen der Drehzahl der Abstreifwalze und der Drehzahl des Formplattenzylinders, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Hin- und Herbewegen der Abstreif walze endweise auf ihrer Drehachse mit einer Frequenz, die der Drehzahl des Formplattenzylinders proportional ist und durch eine Einrichtung zur Verstellung der Proportion zwischen der besagten Frequenz und der Drehzahl des Formplattenzylinders.- 17 309809/02758766-ACS22A10982. Druckfarbabstreif werk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Exzenter zum Verschieben der Welle der Abstreifwalze, um den Druck zwischen der Oberfläche der Abstreifwalze und der Oberfläche der Formplatte zu verändern.3. Druckfarbabstreifwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter einen exzentrischen Mechanismus an jedem Ende der Walze zur unabhängigen Verstellung des Druckes zwischen jedem Ende der Walze und der Plattenoberfläche aufweist.Druckfarbabstreifwerk für Tiefdruckmaschinen mit einem Formplattenzylinder, einer Tiefdruckformplatte am Zylinder mit Vertiefungen in ihrer Oberfläche zur Aufnahme der Druckfarbe, eineraFarbauftragwerk zum Auftragen der Druckfarbe auf die Oberfläche und in die Vertiefungen der Tiefdruckformplatte während der Drehung des Formplatcenzylinders, einer Abstreifeinrichtung zum Abstreifen der Druckfarbe von der Oberfläche der Formplatte mit einer Abstreifwalze, die auf einer drehbaren Welle befestigt ist, wobei ihre Aussenumfangeoberfläche in Abstreifverbindung mit der Oberfläche der Formplatte des Formplattenzylinders steht, nachdem die Formplatte an der Farbauftrageinrichtung vorbeigeleitet worden ist, einem Paar Exzenter an jedem Ende der Walze zur unabhängigen Verstellung des Druckes zwischen jedem Ende der Walze und der Oberfläche der Formplatte, wobei jeder Exzenter ein vorspringendes Ende der Welle am Ende der Abstreifrolle aufweist, ein Lager zum Stützen des- 18 309809/0275Wellenendes, wobei das Lager eine das Wellenende aufnehmende zylindrische Oberfläche und eine kugelige Auseenoberflache aufweist, und einen Block enthält, der eine Ausnehmung mit kugeligem Inneren zur Aufnahme und zum drehbaren und kippbaren Stützen des Lagers aufweist und um eine Achse drehbar ist, die in Bezug auf die Achse der Abstreifwalze exzentrisch ist, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Drehen des Blockes und seine exzentrisiie Achse herum, mit einer Führungsschraube, einem Motor zum Antreiben der Führungsschraube, einer Mutter, die entlang der Führungsschraube läuft, einem Arm, der an einem Ende mit der besagten Mutter schwenkbar verbunden ist, wobei sein anderes Ende am Block befestigt ist und der Arm zwei teleskopartige Teile aufweist, die zur Aufnahme verschiedene Abstände zwischen der Mutter und dem Block verschiebbar sind»5. Druckfarbabstreifwerk für Tiefdruckmaschinen mit einem Formplattenzylinder,einer Tiefdruckformplatte am Zylinder mit Vertiefungen in ihrer Oberfläche zur Aufnahme der Druckfarbe, einem.Farbauftragwerk zum Auftragen der Druckfarbe auf die Oberfläche und in die Vertiefungen der Tiefdruckformplatte, während der Drehung des Formplattenzylinders, einer Abstreifeinrichtung zum Abstreifen der Druckfarbe von der Oberfläche der Formplatte mit einer Abstreifwalze, die auf einer drehbaren Welle befestigt ist, wobei sich ihre Aussenumfangsoberfläche in Abstreifverbindung mit der Oberfläche des Formplattenzylinders befindet, nachdem die Formplatte am Druckfarbauftragwerk vorbei geführt ist,- 19 -309809/0275ORIGINAL INSPECTEDIJ)einen Behälter für ein Druckfarblösungsmittelbad im Behälter, eine Drehlagereinrichtung in den Wänden des Behälters zum drehbaren Stützen der Enden der Welle der Abstreifwalze, so daß die Oberfläche der Walze nach dem Abstreifen des Formzylinders durch das Lösungsmittelbad läuft, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum linearen Bewegen des Behälters und der Abstreif walze aus einer Einheit zwischen einer Arbeitsstellung, in welcher die Abstreifwalze mit ihrer Aussenumfangsoberflache mit der Oberfläche der Formplatte bzw. des Formplattenzylinders in Berührung kommt, und einer zurückgezogenen Stellung, in welcher die Abstreifwalze von der Formplatte getrennt ist, einer Einrichtung zum Drehen der Abstreifplatte mit einem Teil an einem Ende der Welle der Abstreifwalze ausserhalb des Behälters, wobei der besagte Teil einen Radialschlitz hat, der an seinem Aussenende offen ist, einen Kurbelarm, der in einer ortsfesten Stütze um eine Achse herum drehbar ist, die mit der Achse der Welle der Abstreif walze in der Arbeitsstellung der Einheit annähernd ausgerichtet ist und der Kurbelarm einen Kurbelzapfen trägt, der sich zur Achse des Kurbelarms parallel erstreckt, wobei der besagte Teil bewegt wird, um mit dem Kurbelzapfen ira Radialschlitz während der Bewegung der Einheit entlang ihrer Linealbahn gekoppelt und entkoppelt zu werden, wenn die die Achse des Zapfens und seine Drehachse enthaltende Ebene parallel zum Schlitz ist, so daß der Kurbelzapfen mit dem Teil zur gleichzeitigen Drehung gekoppelt wird, wenn sich die Einheit in ihrer Arbeitsstellung befindet, während der Kurbelzapfen vom besagten Teil entkuppelt wird, wenn die Einheit in- 20 309809/027 566-ACSihre zurückgezogene Stellung bewegt wird, wobei der Kurbelzapfen im Schlitz zur Aufnahme geringer Fluchtungsfehler der Achse des Kurbelarmes und der Achse der Welle gleit bar ist.Druckfarbabstreifwerk für Tiefdruckmaschinen nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Motor zum Antreiben der Einheit entlang ihrer linearen Bahn und durch eine Steuereinrichtung für den Motor mit einer Einrichtung, durch welche'die Betätigung des Motors verhindert wird, es sei denn, daß die die Achse des Kurbelzapfens und seine Drehachse enthaltende Ebene parallel zur besagten Bahn verläuft.Druckfarbabstreifwerk für Tiefdruckmaschinen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die besagte Einrichtung zur Verhinderung der Betätigung einen Detektor der Winkelstellung für den Kurbelarm aufweist, wobei dieser Detektor einen Metallvorsprung am Kurbelarm, eine ortsfeste Spule, die mit dem Vorsprung zusammenarbeitet und ein Signal erzeugen kann, nur wenn der Vorsprung in der Nähe der Spule liegt, und eine Einrichtung aufweist, welche die Erregung verhindert und durch ein Signal aus der Spule ausgelöst wird.8. Druckfarbabstreifwerk für Tiefdruckmaschinen nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Exzenterein· richtung zum Verschieben der Achse der Welle der- 21 309809/02758766-ACS 22Λ 1098Abstreif walze und durch eine Kugel, die auf dem Kurbelzapfen gleitbar und in den Schlitz kippbar ist, um Verstellungen der Achse der Welle durch die Exzentereinrichtung aufzunehmen.9. Druckfarbabstreifwerk für Tiefdruckmaschinen nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Hin- und Herbewegen der Abstreifwalze endweise auf ihrer Drehachse, die ein Paar paralleler Flansche an einem Ende der Welle der Abstreifwalze gegenüber der Dreheinrichtung, einen Antriebszapfen zwischen den Flanschen, und eine. Einrichtung zum Hin- und Herbewegen des Antriebszäpfens parallel zur Achse der Welle der Abstreif walze aufweist, wobei die Kugel und die Drehlagereinrichtung in den Wänden des Behälters jeweils eine Einrichtung zur Aufnahme der endweisen Hin- und Herbewegung der Welle der Abstreifwalze aufweist.- 22 -309809/0275
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