DE2240081A1 - Rueckstellmechanismus bei einer stoppuhr - Google Patents
Rueckstellmechanismus bei einer stoppuhrInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Rückstellmechanismus bei einer Stoppuhr mit einem Rückstellhebel, der zum Rückstellen
der Zeiger mindestens eine Rückstellflache aufweist, die mit einer Nockenkurve in Wirkverbindung tritt.
Bei einer bekannten Ausführungsform besteht der Rückstellmechanismus
aus einem Herzhebel, der, nachdem er frei gegeben ist unter der Wirkung einer Feder mit den Herzkurvebn
zusammenwirkt, die auf den Zeigerwellen der Uhr angeordnet sind, wodurch diese Zeiger in ihre Nullstellung zurückgeführt
werden.
Bei diesem bekannten Rückstellmechanismus entstehen Schwierigkeiten nicht zuletzt durch die Verwendung einer
Feder zum Ausfuhren des Rückstellvorgangesi Sollen die Zeiger
einer Stoppuhr genau auf Null zurückgestellt werden können, müssen die einzelnen Teile des Rückstellmechanismus
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sehr genau hergestellt und montiert werden. Die Herstellkosten der Teile und die Montagekosten sind daher
beträchtlich. Diese Nachteile sollen vermieden werden, was bei einem Rückstellmechanismus der eingangs
genannten Art erfindungsgemäfl dadurch erreicht
wird, daß der Riickstellhebel frei drehbar auf einem
beweglichen Teil angeordnet ist, eine Rückstellfläche
aufweist, die in Kontakt tritt mit einer Nockenkurve zur Rückstellung dieser Nockenkurve in die Nullstellung
und daß Betätigungsmittel vorgesehen sind, die bewirken, daß die Rückstellfläche des Rückstellhebels
in Kontakt tritt mit der Rückstellnockenkurve.
Der erfindungsgemäße Rückstellmechanismus weist
u.a. den Vorteil auf, daß die verschiedenen Teile des Mechanismus eine geringere Fertigungsgenauigkeit
(oder zumindest die gleiche Fertigungsgenauigkeit) aufzuweisen brauchen im Vergleich zu einem Rückstellmechanismus
mit bekannter Art. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß infolge der losen Verbindung zwischen
dem Rückstellhebel und dem ihn tragenden Teil der Zusammenbau, d.h. die Montage wesentlich billiger
und rascher erfolgen kann. Ein Vorteil ist auch darin zu sehen, daß die Rückstellbewegung nicht durch
die Kraft einer Feder bewirkt wird, was nachfolgend anhand der weiteren Beschreibung deutlich wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend
anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Die Fig. 1 einen Ruckstellmechanismus vor seiner
Retätigung.
Die Fig. 2 den gleichen Rückstollmechanismus
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nach dem Zurückstellen der Zeiger.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Gehäuse 9» in welchem
ein Uhrwerk eingesetzt ist, von welchem lediglich eine Werkplatte IO gezeigt ist. Ein Drücker bzw. Aufzugskrone
12 zum Aufziehen der Uhr und zur Nullstellung der Zeiger verläuft durch eine Bohrung im Gehäuse 9·
Weiterhin ist im Werk ein Start-Stop-Drücker 13 gelagert, der durch eine Bohrung im Gehäuse 9 hindurch?
verläuft. Die Wirkungsweise dieses Start-Stop-Drükkers ist in einer Parallelanmeldung beschrieben. Der
Start-Stop-Drücker I3 dient zum Starten und Anhalten der Uhr. Der Rückstelldrücker 12 weist eine geriffelte
Aufzugskrone l4 und eine Drücker- bzw. Aufzugswelle 15 auf. Die Aufzugswelle 15 ist in bekannter
Weise mit der Aufzugsfeder der Uhr gekuppelt und bei einem Drehen der Krone wird die Zugfeder gespannt. Sobald die Krone bzw. der Drücker gedrückt wird, kommt
Weise mit der Aufzugsfeder der Uhr gekuppelt und bei einem Drehen der Krone wird die Zugfeder gespannt. Sobald die Krone bzw. der Drücker gedrückt wird, kommt
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der Wellenansatz 17, der einstückig mit der Aufzugswelle 15 ist, in Kontakt mit der Anschlagfläche l8
eines Betätigungshebels 19, der an einem Ende 20 gelenkig an der Werkplatte 10 gelagert ist. Der Betätigungshebel 19 trägt einen mit einer Schulter versehenen Stift 21, der in einem Schlitz 22 der Werkplatte 10 geführt ist, die von der Schulter hintergriffen
wird. Die Werkplatte 10 trägt weiterhin einen gekrümmten Hebel 23> der an einem Ende 2k gelenkig gelagert ist. Das andere Ende des Hebels 23 ist mit
einer Nockenfläche 26 versehen und trägt gelenkig am P)inkl 27 einen Rückstellhebel 2ö. Der Rückstellhebel 28 i«;t mit zwei Nockenflächen (Ilerzf lachen ) 31 und
eines Betätigungshebels 19, der an einem Ende 20 gelenkig an der Werkplatte 10 gelagert ist. Der Betätigungshebel 19 trägt einen mit einer Schulter versehenen Stift 21, der in einem Schlitz 22 der Werkplatte 10 geführt ist, die von der Schulter hintergriffen
wird. Die Werkplatte 10 trägt weiterhin einen gekrümmten Hebel 23> der an einem Ende 2k gelenkig gelagert ist. Das andere Ende des Hebels 23 ist mit
einer Nockenfläche 26 versehen und trägt gelenkig am P)inkl 27 einen Rückstellhebel 2ö. Der Rückstellhebel 28 i«;t mit zwei Nockenflächen (Ilerzf lachen ) 31 und
32 versehen, die mit zwei Rückstellkurven (Herzkurven)
33 und '3'* in Kontakt gebracht, werden. Die Nockonkur-VGTi
3 3 und 3'· sind starr auf (lon dies Sekunden- und
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Zählerzeiger tragenden Wellen angeordnet. Ein am Rückstellhebel 28 befestigter Stift ragt in eine
Bohrung 35 des gekrümmten Hebels 231 so daß der Rückstellhebel 28 in einem kleinen Winkelbereich
frei um den Drehpunkt 2? schwenkbar ist. Eine Feder 36 dient dazu, daß der gekrümmte Hebel 2 3 von den Nokken-
bzvr. Ilerzkurven 33 und Jk weggeführt wird.
Die Arbeitsweise des Mechanismus wird nachfolgend beschrieben, wobei vorausgesetzt ist, daß bei
der in Fig. 1 gezeigten Stellung die Zeiger angehalten sind, jedoch noch nicht in ihre Nullstellung
zurückgeführt wurden. Um die Zeiger auf Null zu stellen, wird der Drücker 12 gedrückt. Der Ansatz 17 der
Aufzugswelle 15 bewegt sich daher nach innen und drückt gegen die Anschlagflache 18. Bei der weiteren
Bewegung des Drückers 12 wird der Betätigungshebel um die Schwenkachse 20 bewegt, bis das freie Ende
des Armes 19 in Kontakt tritt mit der Fläche 26 des gekrümmten Hebels 23· Hierdurch wird der Hebel 23,
der den Rückstellhebel 28 trägt, nach innen bewegt, bis die Flächen 31 und 32 mit den Nockenkurven 35 und
3k in Kontakt treten. Bei einer weiteren Eindrückbewegung
des Drückers 12 werden die Nockenkurven 33 und Jk in eine Stellung gebracht, wie sie die Fig. 2
zeigt. Wenn der Drücker 12 losgelassen wird, wird er infolge der Feder 36 in eine Stel.lung zurückgeführt,
wie sie in Fig. 1 gezeigt ist.
Da der Rückstellhebel 28 in einem gew issen Winkelbereich schwenken kann, wird sichergestellt, daß die
Nockonkurven 33 und 3'i genau in NuI !stellung . zurückgeführt
werden, gleichgültig, welche Fertigungsgenauigkeiten
vorliegen, die in jedem Fall durch die
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5"
Schwenkmöglichkeit ausgeglichen werden. Die Flächen 31 und 32 und die Flächen der Herzkurven 33 und 34
gemäß der Stellung nach Fig. 2 können eben oder gekrümmt ausgebildet sein. Im zweiten Fall sind dann
die Flächen Jl und 32 vorzugsweise konvex und die Flächen
der Herzkurven entsprechend spiegelbildlich, d.h. konkav ausgebildet, In bekannter Weise sind dem Start-Stop-Mechanismus
Mittel zugeordnet, die verhindern, daß bei einem Drehen der Zeiger der Rückstellmechanismus
betätigt werden kann.
- 6 -Ansprüche
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Claims (1)
- 6l4V27/Ch/gn - I- 1Λ. August 1972ANSPRUCHERückstellmechanismus bei einer Stoppuhr mit einem Rückstellhebel, der zum Rückstellen der Zeiger mindestens eine Rückstellfläche aufweist, die mit einer Nockenkurve in Wirkverbindung tritt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellhebel (20) frei drehbar auf einem Teil (23) angeordnet ist und daß die Betätigungsmittel (19) in Wirkverbindung mit diesem Teil (23) gebracht werden und ihn so bewegen, daß die Rückstellfläche (31 bzw. 32) des Rückstellhebels (28) mit der Nockenkurve (33 bzw. 34) zur Rückstellung in Wirkverbindung tritt.2. Rückstellmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellhebel (28) schwenkbar auf dem Teil (23) gelagert ist und um einen bestimmten Winkelbereich frei drehbar ist, wenn der Rückstellhebel (28) mit der Nockenkurve (33 bzw. 3^) in Kontakt tritt.3. Rückstellmechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenkurve (33) eine Form aufweist, bei welcher bei einer Wirkverbindung mit der Rückstellfläche (31 bzw. 32) eine Rückstellung auf den kürzesten winkelmäßigen Weg möglich ist (Herzkurve ) .- 7 309808/10006l4V27/Gh/gn . rl- 1*· August 1972k. Riickstellmechanismus nach Anspruch 3 ι dadurch g ekennze ichne t, daß die Nockenkurve (33 bzw. 3k) zwei ktmvexe Flächen aufweist, und daß bei einem Eingriff der Rücks^tellflache (31 bzw. 32}mit einer der konvexen Fläche eine Rückstellung der Nockenkurve (33 bzw. 3^) in die Nullstellung bewirkt wird.Rückstellmechanismus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis Ί, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenkurve (33 bzw. 3*0 eine Fläche aufweist, die entsprechend der Rückstellfläche (31 bzw. 32) in Eingriff mit der Nullstellung stehenden Nockenkurve (33 bzw. sich befindet.Rückstellmechanismus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß das Teil (23) und die Nokkenkurve (33 bzw. 3^) in einer gemeinsamen Werkplatte (lO) gelagert sind und der Rückstellhebel (28) bei Betätigung eines Betätigungshebels (19) einen bestimmten Weg bezüglich der Werkplatte (lO) beschreibt.7. Rückstellmechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellhebel (28) einen Stift (29) aufweist, der in einem Schlitz (30) der Werkplatte ClO) geführt ist309808/ 10006:K-V27/Ch/gn - I - Ik. August 19728. Hückstellmechanismus nach einem odor mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (19) gelenkig gelagert ist und eine Nockenfläche aufweist, die in Wirkverbindung mit einer Anschlagfläche (26) des Teils (23) zu treten vermag.Hückstellmechanismus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellhebel (Herzhebel) 28 eine zweite Rückstellfläche (32) zum Eingriff mit einer zweiten Nockenkurve (3^) aufweist .10. Rückstellmechanismus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9t dadurch gekennzeichnet, daß Sperrmittel vorgesehen sind, die eine Betätigung des Rückstellmechanismus verhindern, wenn die Zeiger sich drehen.11. Rückstellmechanismus nach Anspruch 9i dadurch gekennzeichnet, daß die eine Nokkenkurve (33) auf der Zählorwelle und die andere Nockenkurve (3Ί) auf der Sekundenwelle angeordnet sind.309808/100 0L e e r s e i t e
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