DE2139969C3 - Einstellvorrichtung für Hubmagnete von Dosierpumpen - Google Patents
Einstellvorrichtung für Hubmagnete von DosierpumpenInfo
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Description
sondere dann gegeben, wenn die Lunge der Bohrung
mindestens gleich dem dreifachen Gewindedurchmesser ist. Da die Bohrung aus einem Gewindeabschnitt
und einem zylindrischen Abschnitt bestehen soll und da außerdem eine axiale Bewegung des Ansehalgbolzens
zum Zweck der Einstellung vorgesehen ist, sollte eine möglichst große axiale Bohrungslänge
vorgesehen sein.
Allerdings erfordert eine solche lange Bohrung eine speziell gestaltete Gehäusewand. Man kann aber
auch eine glattere Gehäusewand verwenden, indem die Bohrung in einer Buchse ausgebildet und die Gehäusewand
eine zylindrische Aussparung aufweist, in die ein zylindrischer, mit einem Dichtring versehener
Außenabschnitt der Buchse eingreift. Die Buchse kann auf der einen Seite des zylindrischen Außenabschnitts einen Flansch und auf der anderen Seite ein
Gewinde zum Aufbringen einer Spannmutier tragen. Bei einer solchen Ausgestaltung kann das Gehäuse
als normales Gußteil ausgeführt werden.
Des weiteren kann eine Stellschraube den zylindrischen
Abschnitt der Bohrung nahe dem Knopf durchsetzen. Auf diese Weise läßt sich die Einstellung,
die am Einbauort für längere Zeit oder für dauernd aufrechterhalten werden soll, fixieren.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch das Gehäuse einer Dosierpumpe mit erfindungsgemäßer Einstellvorrichtung,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Buchse der Einstellvorrichtung und
F i g. 3 einen Längsschnitt durch den Einstellknopf mit Klemmhülse.
Ein Gehäuse I ist unten mit einem Deckel 2 unter Zwischenlage einer Dichtung3 abgeschlossen. Die
eine Seitenwand besitzt eine Öffnung, in welche ein Einbauflansch 4 dicht eingesetzt ist. Dieser
Flansch trägt an der Innenseite einen Elektromagneten 5 mit Wicklung 6, Eisenteilen 7, 8 und 9 sowie
einem Anker 10.
An der Außenseite des Flansches 4 sind zwei Pumpengehäuseteile Il und 12 angebracht, zwischen denen
eine Pumpenmembran 13 befestigt ist. In diese ist ein Schuh 14 eingeformt, der mit dem Anker 10
verschraubt ist. Im Pumpengehäusetei! 12 ist eine Pumpenkammer 15 vorgesehen, die über einen Saugkanal
16 mit einem Einlaßventil 17 und einer Saugleitung 18 in Verbindung steht sowie über einen
Druckkanal 19 und ein Auslaßventil 20 mit einer Förderleitung 21. Zwischen dem Flansch 4 und dem
Pumpengehäuseteil M ist eine Dichtanordnung 22 eingespannt.
Der Gehäuseboden 2 besitzt eine Durchführung 23 für einen Höhenstandsschalter 24, dessen Rohr 25
mit einem Diehtring 26 versehen ist. Das Gehäuse 1 wird vom Gewindeschaft 27 eines Potentiometers 28
durchsetzt und unter Zwischenlage einer Dichtung 29 mit einer Spannmutter 30 gehalten. An der Gehäuseaußenseite
befindet sich ein Drehknopf 31 zur Verstellung des Potentiometers. Ferner wird das Gehäuse
I von eine.n Gehäuse 32 für eine elektrische Sicherung durchsetzt. Auch hier ist eine Dichtung 33
vorgesehen.
Der Anker 10 !;:jt am freien Ende eine Anschlagfläche
34. die mit der entsprechenden Anschlagfläche 35 eines Anscluilgbolzens 36 zusammenwirkt. Der
Anschalgbolzcn ist vorn mit einem Drehknopf 37 versehen und kann in einer Buchse 38 venchraubt
werden. Die Buchse ist durch eine zylindrische Aussparung 39 des Gehäuses I geführt. Sie hat einen zylindrischen
Abschnitt 40, in welchem sich ein Dichtring 41 befindet. Außerhalb des zylindrischen Abschnitts
ist ein Flansch 42 vorgesehen, auf der gegenüberliegenden Seite findet sich ein Gewinde 43, auf
ίο dem eine Spannmutter 44 verschraubbar ist.
Im Inneren der Buchse 38 gibt es einen Gewindeabschnitt 45 und einen zylindrischen Abschnitt 46.
Dementsprechend hr.t der Anschlagbolzen 36 einen Gewindeabschnitt 47 und einen zylindrischen Abschnitt
48. Letzterer ist mit einem Diehtring 49 versehen. Der Gewindeabschnitt hat einen größeren
Durchmesser als der zylindrische Abschnitt. Im Flansch 42 befindet sich eine Stellschraube 50, mit
deren Hilfe der Anschlagbolzen 36 arretiert werden
ao kann. Ferner gibt es im Flansch 42 einen Drehbegronzungsanschlag
51. Der Auschlagbolzen 36 hat an seiner äußeren Stirnfläche einen Schraubenzieherschlitz
52.
Der Drehknopf 37 hat eine Mittelwand 53, gegen
ϊ5 die von der einen Seite eine Druckplatte 54 und von
der anderen Seite eine Spannplatte 55 anliegt. Eine Klemmhülse 56 greift durch die Teile 53, 54 und 55
hindurch. Sie trägt an der äußeren Seite eine Mutter 57, mit der sie (in Fig. 3 nach links) gespannt wer-
den kann. Der Knopf ist außen durch eine Schutzplatte
58 abgedeckt und trägt innen eine mit einem Zeiger 59 versehene Platte, welche mit einer am Gehäuse
1 angebrachten Skala die Einstellung der Höhe markiert. Die Spannplatte 55 trägt ebenfalls einen
Drehbegrenzungsanschlag 60.
Beim Zusammenbau wird zunächst der Anschlagbolzen 36 mit dem Schlitz 52 nach vorn in die
Buchse 38 eingeführt und dort versciifaubt. Dann wird die Buchse am Gehäuse 1 befestigt. Hernach
wird der Flansch 4 mit dem Elektromagneten 5 in das Gehäuse eingesetzt. Des weiteren werden die übrigen
mit dem Gehäuse zu verbindenden Teile eingeführt. Nunmehr wird der Anschlagbolzen 36 mit
einem in den Schlitz 52 eingreifenden Schraubenzie-
her so weit nach rechts (in Fig. I) verdreht, bis die
Pumpe ihren Nullhub erreicht. In dieser Stellung wird der Drehknopf 37 auf das feie Ende des Bolzens
36 aufgesteckt und durch Anziehen der Mutter 57 festgeklemmt. Der Drehknopf 37 wird so festgcklemmt,
daß der Zeiger der Hubhöhenskala dabei auf Skalenteilung 0 zeigt. Durch Drehen des Drehknopfes
nach links kann nun die gewünschte Hubhöhe eingestellt werden. Der maximale Hub wird
durch die Drchbegrcnzungsam.chlä^c 51 und 60 begrenzt.
Außerdem besteht die Möglichkeit, durch entsprechend verdrehte Montage der Buchse jede beliebige
Haobcgrcnzung unter 100"» herbeizuführen. Der im Betrieb gewünschte Hub wird mit Hilfe der
Stellschraube 50 fixiert.
Bei jeder Erregung des Elektiomagnetcn 5 drückt
der Anker 10 über die Pumpenmembran 13 Dosiergut aus der Pumpenkammer 15 in die Förderleitung
21. Bei jeder Entregung kehrt der Anker in die veranschaulichte Lage zurück, wobei Dosiergut aus der
Leitung 18 in die Pumpenkammer 15 eingesaugt wird. Hs ist verständlich, daß durch Verstellung der
Hubhöhe die Fördermenge eingeregelt werden kann.
Die Dichtringe 41 und 49 verhindern einen Luft-
ausch zwischen der Außenseite und der Innen- : der Gehäusewand im Bereich der Einstellvortung.
Daher ist ein durch atmosphärische oder Tiische Einflüsse verursachter Verschleiß der Anagflächen
34, 35 stark vermindert. Da auch der Boden 2 und der Flansch 4 dicht anliegen, alle
Durchführungen mit Dichtungen 26, 29, 33 verschen sind, ist auch der übrige Innenraum des Gehäuses gegen
atmosphärische und chemische Einflüsse geschützt.
Claims (7)
- geschieht dadurch, daß dem Anker des Hubmagne-Patentansprüche· ten· welcher die Pumpe betätigt, ein Anschlag zu-μ " geordnet ist, der vom Nullhub bis zum Maximalhubeinstellbar ist.!,Einstellvorrichtung für Hubmagnete von Do- 5 Aus USA.-Patentschrift 2 186 564 ist eine Luftsierpumpen, bei der ein mit Gewinde versehener pumpe dieses Aufbaus bekannt, bei der eine vom Anschlagbolzen eine mit Gewinde versehene Boh- Elektromagneten betätigte Membran Luft durch rung in einer Gehäusewand durchsetzt, am äuße- einen Block aus porösem Material periodisch in ren Ende einen Drehknopf trägt und durch des- einen Flüssigkeitsbehälter drückt, um aufsagende sen Verdrehung axial einstellbar ist, dadurch to Luftblasen nach Art einer kohlensäurehaltigen Flüsgekennzeichnet, daß die Bohrung, axial sigkeit zu erzeugen. Die Gewindebohrung für den gegenüber dem Gewinde (45) versetzt einen zy- Anschlagbolzen ist in einem verdickten Teil der Gelindrischen Abschnitt (46) aufweist und der An- häusewand vorgesehen.schlagbolzen (36) im Bereich des zylindrischen Aus der französichen Patentschrift 2 049 324 istAbschnitts ebenfalls zylindrisch (48) ausgebildet 15 em hydraulisches Relais mit Zeitverzögerung beist und einen Dichtring (49) trägt. kannt. Zur Einstellung der Zeitverzögerung ist eine
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Schraube in einer gehäusefesten Buchse geführt. Die kennzeichnet, daß alle Deckel (2) und Ver- Schraube trägt einen Einstellknopf, ein.? strmseitige Schlüsse (4) des Gehäuses (I) dicht anliegen und Anschlagfläche und einen zylindrischen Abschnitt alle Durchführungen mit einer Dichtung (26, 29, ao mit einem Dichtring. Auf diese Weise wird verhin-33) versehen sind. den, daß im Inneren des Relais unter Überdruck be-
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- findliche Druckflüssigkeit nach außen gelangt,
durch gekennzeichnet, daß der zylindrische Ab- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine schnitt (48) des Anschlagbolzens (36) der Gehäu- Einstellvorrichtung der eingangs beschriebenen Art seaußenseite zugekehrt ist. 35 anzugeben, bei der eine Änderung des eingestellten - 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I Hubs langsamer als bisher erfolgt.bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-Bohrung mindestens gleich dem dreifachen Ge- löst, daß die Bohrung, axial gegenüber dem Gewinde windedurchmesser ist. verseui einen zylindrischen Abschnitt aufweist und
- 5. Vorricht" ng nach einem der Ansprüche 1 30 der Anschlagbolzcu im Bereich des zylindrischen bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung Abschnitts ebenfalls zylindrisch ausgebildet ist und in einer Buchse (38) aus^ebikit. und daß die Ge- einen Dichtring trägt.häusewand eine zylindrische Aussparung (39) Auf diese Weise ergibt sich trotz der Verschraub-aufweist, in die ein zylindrischer, mit einem barkeit des Bolzens eine abgedichtete Durchführung. Dichtring (41) versehener Außenabschnitt (40) 35 Es wurde überraschenderweise festgestellt, daß sich der Buchse (38) eingreift. bereits hiermit eine erhebliche Abnahme des Ver-
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- schleißes zwischen Bolzen-Anschlagfläche und Ankennzeichnet, daß die Buchse (38) auf der einen. ker und damit eine Änderung des -ingestellten Hubs Seite des zylindrischen Außenabschnitts (40) erzielen läßt. Diese Erscheinung beruht offenbar dareinen Flansch (42) und auf der anderen Seite ein 40 auf, daß der Anker bei jedem Hub Luft zwischen die Gewinde (43) zum Aufbringen einer Spannmutter beiden Anschlag-Stirnflächen saugt. Infolgedessen (44) trägt. entstehen in einem begrenzten Bereich um diese An-
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 schlag-Stirnflächen Luftdruckschwankungen. Diese bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stell- führten bei den bekannten Einstellvorrichtungen zu schraube (50) den zylindrischen Abschnitt der 45 einem Luftaustausch zwischen Gehäuseaußenseite Bohrung (46) nahe dem Knopf (37) durchsetzt. und Gehäuseinnenseite längs des Gewindes des Anschlagbolzens. Wenn die Luft außerhalb des Gehäuses chemisch aggressive Bestandteile enthält, was in einem Laboratorium oft der Fall ist, oder wenn sie50 nu·· feucht ist, führt die fortwährende Bespülung derEinstellvorrichtung, deren Anschlagfläche und dem zugehörigen Ankerende zu einer Beeinträchtigung, die zu einem übermäßigen Verschleiß der dauernd aufeinanderprallenden Anschlag-Stirnflächen führt.Die Erfindung bezieht sich auf eine Einstellvor- 55 Ist dagegen dieser Verbindungspfad mit der Außenrichtung für Hubmagnete von Dosierpumpen, bei der luft durch eine Dichtung abgeschlossen, treten diese ein mit Gewinde versehener Anschlagbolzen eine mit Erscheinungen nicht auf.Gewinde versehene Bohrung in einer Gehäusestirn- Des weiteren können alle Deckel und Verschlüsse wand durchsetzt, am äußeren Ende einen Drehknopf des Gehäuses dicht anliegen und alle Durchführunträgt und durch dessen Verdrehung axial einstellbar 60 gen mit einer Dichtung versehen sein. Auf diese ist. Weise sind alle im Inneren des Gehäuses angeordne-Derartige Dosierpumpen finden auf vielen Gebie- ten Teile gegen den Einfluß der Außenluft geschützt, ten Anwendung, beispielsweise zur Einspeisung von Mit besonderem Vorteil ist der zylindrische AbChemikalien in Trink-, Brauch- oder Abwasser, zur schnitt der Gehäuseaußenseite zugekehrt. Das bedeu-Einführung von Rcaktionsbcstandteilen in kontinu- 65 tet, daß sich das Gewinde des Anschlagbolzens im ierliche chemische Prozesse usw. Die Fördermenge geschützen Raum befindet und daher über lange Bcsolchcr Pumpen läßt sich sowohl durch die Hubfre- triebszeit seine Leichtgängigkeit bewahrt,
quenz als auch durch die Hubhöhe ändern. Letzteres Eine gute Dichtung und Gewindeführung ist insbe-
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| DE3202069C2 (de) * | 1982-01-23 | 1984-05-03 | Chemie Und Filter Gmbh, Verfahrenstechnik Kg, 6900 Heidelberg | "Membranpumpe, insbesondere Dosierpumpe" |
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1971
- 1971-08-10 DE DE2139969A patent/DE2139969C3/de not_active Expired
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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