DE2139699A1 - Zuendeinrichtung fuer brennkraftmaschinen - Google Patents
Zuendeinrichtung fuer brennkraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
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Description
- Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen mit einem durch die Brennkraftmaschine in Rotation versetzbaren Nagnetsystem, das an einem Eisenkern vorbeibewegbar ist, der eine Zündspule tragt, deren Sekundärwicklung mit wenigstens einer Zündkerze Verbindung hat und deren- Primärwicklung mit einem aufladbaren Zündkondensator sowie der Schaltstrecke eines steuerbaren elektronischen Entladeschalters eine Serienschaltung bildet.
- Derartige Zündeinn;chtungen finden vornehmlich dort Ver wendung, wo lur die Speisung keine Batterie zur Verfügung steht.
- Es ist (nach der D'P-OS 1 539 179) bereits eine Zündeinrichtung der eingangs erwähnten Art bekannt, bei der für die Aufladung des Zündkondensators eine Ladewicklung~vorgesehen ist, die auf einem besonderen Eisenkern sitzt, an dem ebenfalls das Magnetsystem vorbeibewegbar ist. Die Ladewicklung ein schli eßlich ihr Eisenkern beansprucht relativ viel Raum, so daß es schwierig ist, sämtliche zur Zündeinrichtung gehörenden Bauelemente zu einer Baueinheit zusammenzufassen und diese Baueinheit durch das Magnetsystem zu umschließen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zündeinrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen und dabei die vorgenannten Schwierigkeiten zu beseitigen.
- Diese Aufgabe ist erfindungsgem:åB dadurch gelöst, daß der Zundkondensator zwecks seiner Aufladung über einen von der den Zündfunken an der Zündkerze hervorrufenden Zündspannung in Sperrichtung beanspruchten Ladegleichrichter mit einen Wicklungsteil der zur Zündspule gehörenden Sekundärwicklung in Verbindung steht.
- Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert und beschrieben.
- Die dargestellte Zündeinrichtung weist ein angedeutetes Magnet system 1 auf, das durch eine nichtdargestellte Brennkraftmaschine in Rotation versetzbar und dabei mit Dauermagneten 2 in wechselnder Polarität an den Stirnseiten eines Eisenkernes 3 vorbeibewegbar ist. Der auf einer angedeuteten feststehenden Tragplatte 4 angeortaete Eisenkern 7 trägt eine Zündspulen 5, die aus einer Primärwicklung 6 und einer Sekundärwicklung 7 besteht. Die Primäricklung 6 bildet mit einem Zündkondensator 8 sowie der Schalt strecke 9-10 eines steuerbaren elektronischen Entladeschalters 11 eine Serienschaltung.
- Der Entladeschalter 14 ist im bevorzugten Beispielsfall ein Thyristor, der zwischen seiner Anode 9 sowie seiner Kathode 10 die Schaltstrecke biidet. Diese Schaltstrecke 9-10 ist dabei anliegender Anodenspannung durch einen der Steuerelektrode 12 zugeführten, gegenüber der Kathode 10 positiven Impuls I in den stromdurchlassenden Zustand steuerbar.
- Die zur Zündspule 5 gehörende Sekundärwicklung 7 steht mit einer Zündkerze 13 in Verbindung. Diese Sekundärwicklung 7 kann selbstverständlich auch in an sich bekannter Weise über einen nicht dargestellten Zundverteiler an mehrere Zündkerzen anschließbar sein.
- Der Zündkondensator 8 hat zwecks reiner Aufladung mit einem Wicklungsteil 14 der Sekundärwicklung 7 Verbindung und zwar über einen Ladegleichrichter 15, der von der den Zündfunken an der Zündkerze 13 hervorrufenden Zündspannung in Sperrichtung beansprucht wird Zweckmäßig ist es, der aus dem Zündkondensator 8 sowie den Ladegleic'firichter 15 bestehenden Serienschaltung einen Widerstand 16 parallel zu schalten, der mit steigender Spannung seinen Widerstandswert verringert, und in die von dieser Parallelschältung zu dem'Wicklungsteil 14 führende Verbindung eine Diode 17 zu legen, die von der den Zündfunken hervorrufenden Zündfunken in Sperrichtung beansprucht wird.
- Die soeben beschriebene Zündeinrichtung hat folgende Wirlxngsweise: Wird das Magnetsystem 1 durch die Brennkraftmaschine in Rotation versetzt und an den Stirnseiten des Eisenkernes 4 die Polarität der vorbeibewegten Magnete 2 gewechselt, so wird in der zur Zündspule 5 gehörenden Sekundärwicklung 7 und somit auch in deren Wicklungsteil 14, eine Wechselspannung induziert. Von dieser Wechselspannung wird dieåenige Halbwelle, die den Ladegleichrichter 15 sowie die Diode 17 in Durchlaßrichtung beansprucht, von dem Wjicklungsteil 14 entnommen und dem Zündkondensator 8 zwecks seiner Aufladung zugeführt. Der Widerstand 16 sorgt dabei dafür, daß die Spannung, auf die der Zündkondensator 8 aufgeladen wird, von der Drehzahl des Magnetsystems 1 hinreichend unabhängig ist.
- Wird nunmehr der Impuls I am Entladeschalter 11 zwischen Steuerelektrode 12 und Kathode 10 zugeführt, so wird die Schaltstrecke 9-10 leitend. Dadurch kann sich der Zündkondensator 8 über dieser Schalter 11 und die zur Zündspule 5 -gehörende Primärwicklung 6 entladen, was einen Hochspannungsstoß in der Sekundärwicklung 7 und somit einen Zündfunken an der Zündkerze 13. zur Folge hat. Da der Ladegleichrichter 15 sowie die Diode 17 von diesem Hochspannwlgsstoß in Sperrrichtung beansprucht werden, ist die hierbei an der gesamten Sekundärwicklung 7 auftretenden Spannung unvermindert an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt.
- Dabei kann der Zundzeitpunkt so gewählt sein, daß, wenn der Hochspannungsstoß in der Sekundärwicklung 7 auftritt, gleichzeitig durch das Magnetsystem 1 in der Sekundärwicklung 7 eine; Spannung induziert -wird, die hinsichtlich ihrer Polarität mit dem Hochspannungsstoß übereinstimmt.
- Außerdem kann dem Entladekreis des Zündkondensators 8 in an sich bekannter Weise eine nicht dargestellte Freilaufdiode zugeschaltet sein.
- Durch die erfindungsgemäße Maßnahme kann auf die bei bekannten Zünd einrichtungen notwendige Ladewicklung einschließlich Eisenkern verzichtet werden, so daß innerhalb des Magnetsystems 1 genügend Raum vorhanden ist, um die BaNxele)nente zu einer beispielsweise in Gießharz eingegossenen Baueinheit zusammenzufassen und diese Baueinheit auf der Tragplatte 3 anzuordnen.
Claims (2)
1. Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen mit einem durch die Brennkraftmaschine
in Rotation versetzbaren Magnetsystem, das an einem Eisenkern vorbeibewegbar ist,
-der eine Zündspule trägt, deren Sekundärwicklung mit wenigstens einer Zündkerze
Verbindung hat und deren Primärwicklung mit einem aufladbaren Zündkondensator sowie
der Schaltstrecke eines steuerbaren elektronischen Entladeschalters eine Serienschaltung
bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündkondensator (8) zwecks seiner Aufladung
über einen von der den Zündfunken an der Zündkerze (13) hervorrufenden - Zündspnnung
in SPerrlchtung beanspruchten Ladegleichrichter (15) mit einem Wicklungsteil (14)
der zur Zündspule (5) gehörenden Sekundärwicklung (7) in Verbindung steht.
2. Zündeinrichtung nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
aus dem Zündkondensator (8) sowie dem Ladegleichrichter (15) bestehenden Serienschaltung
ein Widerstand (16). parallel geschaltet ist, der mit steigender Spannung seinen
Widerstandswert verringert, und daß in der von dieser Parallelschaltung zu dem liadewicklungsteil
(14) führenden Verbindung eine Diode (17) liegt, die von der de Zündfunken an der
Zündkerze (13) hervorrufenden Zünd-Spannung in Sperrichtung beansprucht wird.
Priority Applications (4)
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| ES405580A ES405580A1 (es) | 1971-08-07 | 1972-08-05 | Perfeccionamientos en dispositivos de encendido para moto- res de combustion interna. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE2139699A1 true DE2139699A1 (de) | 1973-02-15 |
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ID=5816145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (4)
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| DE (1) | DE2139699A1 (de) |
| ES (1) | ES405580A1 (de) |
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Cited By (2)
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| US4838095A (en) * | 1988-02-01 | 1989-06-13 | Ethylene Corp. | Sight glass construction |
| EP0342319A3 (de) * | 1988-05-20 | 1990-05-23 | Prüfrex-Elektro-Apparatebau Inh. Helga Müller, geb. Dutschke | Kondensatorzündanlage |
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- 1972-08-04 IT IT27874/72A patent/IT963725B/it active
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Also Published As
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|---|---|
| IT963725B (it) | 1974-01-21 |
| JPS4824124A (de) | 1973-03-29 |
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