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DE2139215A1 - Verfahren zur Verankerung von Füllkörpern in Gießformen - Google Patents

Verfahren zur Verankerung von Füllkörpern in Gießformen

Info

Publication number
DE2139215A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
anchoring
steel wire
around
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712139215
Other languages
English (en)
Inventor
Max Freiburg Bruderer (Schweiz)
Original Assignee
European Engineering Establishment, Vaduz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by European Engineering Establishment, Vaduz filed Critical European Engineering Establishment, Vaduz
Publication of DE2139215A1 publication Critical patent/DE2139215A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/32Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements
    • E04B5/326Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with hollow filling elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/32Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements
    • E04B5/36Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with form units as part of the floor
    • E04B5/38Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with form units as part of the floor with slab-shaped form units acting simultaneously as reinforcement; Form slabs with reinforcements extending laterally outside the element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

European Engineering Establishment s Hauptstrasse 539, VADUZ,
Liechtenstein Verfahren zur Verankerung von Füllkörpern in Giessformen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verankerung von Füllkörpern/wie z.B. Blechrohren, in Formen zur Herstellung . von bewehrten Konstruktionen.
Sog. Füllkörper werden weitgehend in Betonkonstruktionen einbetoniert, um das.Gewicht dieser Konstruktionen herabzusetzen. Ueblicherweise werden die Füllkörper mit der Bewehrung in der Form verbunden, bevor der Beton eingebracht wird. Falls die Einbringung des Betons sehr langsam erfolgt, entstehen im grossen keine Probleme. Mit der gegenwärtig vorkommenden hohen Betonierkapa'zität wird der Füllkörper jedoch solchen Beanspruchungen ausgesetzt, dass er versetzt wird und vor allem im Beton hochsteigt und die mit ihm verbundene Bewehrung anhebt. Es ist deshalb wichtig, dass die aus Bewehrung und FUllkörpern bestehende Einheit sicher in der beabsichtigten Lage in der Form festgehalten wird. Dies hat man beispielsweise mit der Hilfe von Schnüren oder Seilen aus Kunststoff zu erreichen versucht, die durch die hohlen Füllkörper gesteckt und an beiden Enden an der Form verankert wird. Diese Schnüre oder Seile können jedoch nicht ganz der entstehenden Auftriebskraft widerstehen und stellen ausserdem eine verhältnismässig teure Lösung des Problems dar. Weiterhin können diese Seile ähnlich wie andere entsprechende Befestigungsvorrichtungen nicht von der Innenseite der Form her befestigt werden, was zu weiteren Problemen und erhöhten Kosten führt. Die bisherigen Verankerungsvorrichtungen waren ausserdem nachteilig, indem sie sich bei der Ausschalung nur mit Schwierigkeit entfernen liessen und auch eine Ausbesserung der betonierten Konstruktion an den Verankerungsstellen nach der Ausschalung nötig mächten.
Es lässt sich somit zusammenfassend feststellen, dass für die Verankerung von Füllkörpern in Giessformen die folgenden Bedingungen vorliegen: Die Verankerung soll der vorkommenden Auftriebskraft widerstehen können, sie soll sowohl aus dem Gesichtspunkt des Materials wie in der Handhabung billig sein, sie soll von der Innen- oder Obenseite der Form her montiert werden können, sie soll solche mit der Form verbundenen Teile aufweisen, die sich bei der
Ausschalung leicht entfernen lassen und sie soll keine Ausbesserung der betonierten Konstruktion erforderlich machen.
Zweck der Erfindung ist mithin, ein Verankerungsverfahren zu schaffen, das allen diesen Anforderungen entspricht. Der beabsichtigte Zweck wird dadurch erreicht, dass die Füllkörper in üblicher Weise auf mit der Bewehrung verbundenen Stützgliedern angebracht werden, dass Bänder aus Metall, Kunststoff od.dgl. in der Form mittels Halteglieder verankert werden, die von der Innenseite der Form her durch je eine öffnung in der Form geführt und danach in Anlage gegen die Aussenseite der Form gedreht werden, wonach die Bänder um die Füllkörper angezogen werden.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher beschrieben, welche ein AusfUhrungsbeispiel veranschaulicht. Es ™ zeigen:
Fig. 1 in der Perspektive die Innenseite einer Form mit einer darin angebrachten Bewehrung und eiren an der Bewehrung befestigten Füllkörper,
Fig. 2 gleichfalls in der Perspektive eine etwas abgeänderte Ausführung, und
Fig. 3 ein Bandeisen mit einem Verankerungsglied.
In"Fi'g. 1 bezeichnet 10 einen Formboden, welcher aus an Latten festgenagelten-Brettern besteht, die auf drei Seiten gehobelt sind. Auf dem Formboden 10 ist ein Gitterwerk aus Bewehrungseisen 11 angebracht, die in gewissen Kreuzungspunkten aneinander befestigt oder angebunden sind, wie dies bei 12 gezeigt ist. Die Befc wehrungseisen 11 v/erden durch übliche Distanzklötze 13 im Abstand vom Formboden IQ gehalten. Aus- Gründen, die aus dem folgenden besser hervorgehen, sind die Bewehrungseisen 11 durch Verankerungsglieder I1I an dem Formboden verankert. Diese Glieder I1J bestehen aus einer Stange 15 und einem U-förmig gebogenen Stahldraht 16. Der Stahldraht 16 erstreckt sich durch ein Loch 17 im Formboden, das einen grösseren Durchmesser hat als die grösste Querabmessung der Stange 15. Die Befestigungsglieder lassen sich von der Innenseite der Form her leicht montieren, indem die Stange ganz einfach durch das Loch 17 nach unten geführt und darauf mittels des Stahldrahtes in Anlage gegen die Unterseite des Formbodens 10 gezogen wird, worauf die geflanschten Enden des Drahtes um ein Bewehrungseisen zusammengedreht werden, wie in der Zeichnung gezeigt ist. Die Drahtenden brauchen selbstverständlich nicht notwendigerweise um ein Bewehrungseisen zusammengedreht zu
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werden, sondern können auch an anderen mit den FUllkörpern verbundenen Teilen befestigt werden. Besondere Stutzorgane 18 sind an der Bewehrung mit Hilfe von Stahldrähten 19 befestigt, die um die Bewehrungseisen und Teile des'Stützorgans gelegt sind. Diese Stützorgane 18 sind von oben gesehen etwa Z-förmig mit dem mittleren Stegteil etwas nach unten gekrümmt, so dass man darauf einen Füllkörper in der Form eines Blechrohres 20 anbringen kann. Dieses Rohr 20 wird ganz einfach dadurch befestigt, dass ein Eisenband 21 um das Rohr und im vorliegenden Fall zwei daruntergelegene Bewehrungseisen 11 gelegt wird und darauf mit Hilfe eines üblichen Bandspanners angezogen wird. Es ist selbstverständlich auch möglich, das Band 21 nur um ein Bewehrungseisen zu legen, was aber eine schlechtere Seitenstabilität ergibt.
In Fig. 2 ist ein abgeändertes Verfahren gezeigt. Die Bewehrungseisen 11 sind hier auf dem Formboden 10 angebracht und Füllkörper 20 sind auf Stützgliedern 18 in derselben Art wie bei der Ausführung gemäss Fig. 1 angeordnet, die Bewehrung ist jedoch nicht mit dem Formboden mit Hilfe von Verankerungsgliedern 14 verbunden. Stattdessen werden zwei Bänder 21f verwendet, die an je einem Ende ein Verankerungsglied lH'besitzen, wie dies näher aus Fig. 3 hervorgeht. Die Stange 15 des Verankerungsgliedes IM ist ähnlich wie bei der vorhergehenden Ausführung auf dem Steg eines U-förmig gebogenen Stahldrahtes 16 gelagert, dessen freie Flanschenden durch ein besonderes, bereits bekanntes Schlossteil mit dem genannten einen Bandende verbunden ist. Aus Fig. 2.ist ersichtlich, dass der Füllkörper 20 dadurch verankert wird, dass die Stange durch eine öffnung 17 in der bereits früher angegebenen V/eise geführt und in die in der Figur gezeigte Lage zu kippen erlaubt wird, in welcher ihre Langseiten etwa parallel zum Formboden 10 verlaufen. Danach werden die beiden Bänder 21 von je einer Seite her um den Füllkörper 20 gelegt und in bekannter Weise zusammengezogen,, wobei die gegen die Aussenseite der Form anliegenden Stangen 15 die nötigen Widerlager gewähren. Nach dem Zusammenziehen werden die Bänder 21' in üblicher Weise durch Bandeisenklemmen 23 verriegelt. Durch diese Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird der Füllkörper 20 somit direkt in der Form verankert.
Nachdem die Bewehrung und die Füllkörper in der oben beschriebenen und in Fig. 1 oder 2 gezeigten Weise verankert worden sind, wird der Beton eingebracht, was mit normaler Kapazität erfolgen kann. Sowohl die Bewehrung als auch die Füllkörper werden
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sicher auf dem beabsichtigten Platz festgehalten. Nachdem der Beton erstarrt und Ausschalung erfolgt ist, können die Stangen 15 an der Aussenseite der Form leicht weggehauen werden und ggf. zurückbleibende Stahldrahtenden lassen sich leicht mit der Zange abschneiden. Da die Enden des Stahldrahts 1Ί entblösst zurückbleiben, empfiehlt es sich den Draht aus rostfreiem Stahl herzustellen. Hierdurch entstehen bei der nachfolgenden Oberflächenbehandlung der betonierten Konstruktion keine Probleme.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die oben beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Ausführung beschränkt, sondern lässt im Rahmen der nachstehenden Patentansprüche Abänderungen zu.
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Claims (3)

PATENTANSPRUECHE
1. ^Verfahren zur Verankerung, von Füllkörpern, wie z.B. BlecKrohren, in Formen zur Herstellung von bewehrten Konstruktionen, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllkörper (20) in üblicher Weise auf mit der Bewehrung verbundenen Stutzgliedern (18) angebracht werden, dass Bänder (21) aus Metall, Kunststoff od.dgl. in der Form mittels Halteglieder (1*0 verankert werden, die von der Innenseite der Form her durch je eine öffnung (17) in der Form geführt und danach in Anlage gegen die Aussenseite der Form gedreht werden, wonach die Bänder (21, 21·) um die Füllkörper (20) angezogen werden. ' ·
2. Verfahren nach Anspruch Ϊ, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteglieder (I2I) von einer an dem Ende jedes Bandes (21) mittels eines rostfreien Stahldrahtes (l6) kippbar befestigten Stange
(15) od.dgl. gebildet werden, welche in ihrer Längsrichtung durch' die zugehörige öffnung (17) in der Form geführt und danach gekippt wird, so dass sie beim Zusammenziehen zweier Bänder (21') um einen Füllkörper (20) mit einer Langseite in Anlage gegen die Aussenseite der Form gebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Halteglied (I1I) von einer Stange (15) od.dgl. gebildet wird, die auf dem Steg eines U-förmig gebogenen, rostfreien Stahldrahtes
(16) gelagert ist, wobei die Stange in ihrer Längsrichtung durch die zugehörige öffnung (17) in der Form geführt und danach gekippt wird, so dass sie mit einer Langseite in Anlage gegen die Aussenseite der Form gebracht wird, dass die Flansche des Stahldrahtes (16) um ein oder mehrere Bewehrungseisen (11) verdreht werden, um diese zu verankern, und dass Bänder (21) rund um die somit verankerten Bewehrungseisen und den Füllkörper (20) gelegt sowie angezogen und verriegelt iverden.
Lee rseite
DE19712139215 1970-08-11 1971-08-05 Verfahren zur Verankerung von Füllkörpern in Gießformen Pending DE2139215A1 (de)

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Publication Number Publication Date
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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712139215 Pending DE2139215A1 (de) 1970-08-11 1971-08-05 Verfahren zur Verankerung von Füllkörpern in Gießformen

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BR (1) BR7105119D0 (de)
DE (1) DE2139215A1 (de)
FR (1) FR2104245A5 (de)
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CN105714967A (zh) * 2016-03-11 2016-06-29 中国五冶集团有限公司 适用于不同钢筋间距的模方盒安放结构

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AU4607199A (en) * 1998-06-10 1999-12-30 Schoeller Plast Industries Gmbh Hollow body for displacing concrete, especially in concrete floors and ceilings in multistory concrete buildings
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BR7105119D0 (pt) 1973-04-05
SE351003B (de) 1972-11-13
FR2104245A5 (de) 1972-04-14

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