DE213531C - - Google Patents
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- DE213531C DE213531C DENDAT213531D DE213531DA DE213531C DE 213531 C DE213531 C DE 213531C DE NDAT213531 D DENDAT213531 D DE NDAT213531D DE 213531D A DE213531D A DE 213531DA DE 213531 C DE213531 C DE 213531C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
- G03B1/20—Acting means
- G03B1/32—Friction grippers or rollers
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Facsimile Scanning Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a. GRUPPE
Bei kinematographischen Apparaten, bei denen die absatzweise Bewegung des Bildbandes
durch' einen hin und her gehenden Schlitten mit Nadeln oder Mitnehmern erfolgt, kommt
_5 es bei der Bewegung dieser Nadeln oder Mitnehmer
darauf an, daß sie ohne Spiel ausgeführt wird, daß die Dauer des Stillstandes des
Bildbandes ein Maximum ist, und daß endlich die Ränder der Löcher des Bildbandes durch
ίο die Nadeln oder Mitnehmer nicht beschädigt
werden. Es ist nun bekannt, die Bewegung der Mitnehmer durch Kurvenscheiben zu regeln.
Ebenso ist es bekannt, die beiden den Mitnehmern zu erteilenden zu einander senkrechten
Bewegungen mittelbar aus einer Bewegung abzuleiten. Die Erfindung betrifft demgemäß eine besondere Ausbildung einer
solchen Vorschubvorrichtung, wodurch den oben gestellten Anforderungen Genüge geleistet
werden soll.
Wesentlich für die Erfindung ist ein Schlitten, der von einer Kurbel aus in hin und her gehende
Bewegung versetzt wird. Dieser Schlitten erteilt nun vermittels eines zu seiner Bewegungsrichtung
schrägen Schlitzes einem zweiten Schlitten eine hin und her gehende Bewegung. Dieser zweite Schlitten trägt die Mitnehmer,
welche in an sich bekannter Weise in ihrer Längsrichtung vorgestoßen und zurückgezogen
werden können.
Eine besondere Ausgestaltung des Schlitzes bewirkt, daß die als Mitnehmer' dienenden
Nadeln, ehe sie aus dem Bildband herausgezogen werden, entgegen der Fortbewegungsrichtung
des Bildbandes etwas zurückgehen, so daß ihre Reibung in den Löchern des BiId-45
bandes vermindert wird. Außerdem ist ein federnder Anschlag für den zweiten Schlitten
vorgesehen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 eine Draufsicht
der Einrichtung, während Fig. 4 den Weg veranschaulicht, welchen die Zugnadeln des
Films zurücklegen.
Die Grundplatte 1 der Einrichtung besitzt eine Nut 2 von rechteckigem Querschnitt
(Fig. 3), in welcher der Film gleitet, und trägt ein Lager 3, in dem eine in Umdrehung zu versetzende
Welle 4 gelagert ist (Fig. 1). Auf der Welle 4 sitzt eine Scheibe 5, die mit einer Kurbelstange
6 gelenkig verbunden ist, deren zweites Ende an einem Schlitten 7 angreift, welcher
zwischen Führungen 8 geradlinig verschiebbar ist (Fig. 2). In dem mittleren Teil des Schlittens
7 ist eine in ihrem mittleren Teil zur Bewegungsrichtung des Schlittens schräge, an
den beiden Enden aber zu jener Richtung parallel verlaufende Nut 9 von der aus Fig. 1
ersichtlichen Form ausgespart; diese Nut besitzt in ihrem unteren Teile zwischen dem
schrägen und dem parallelen Stück eine Ausbiegung 10. In die Nut 9 greift eine Rolle 11 ein,
welche auf dem Gleitstück 12 sitzt, das zwischen den Führungen 13 verschiebbar lagert und mit
einem durch.eine Führungshülse 15 reichenden Ansatzstück 14 versehen ist. Das Gleitstück 12
trägt nahe seinem oberen Rande Ansätze 16, welche rechtwinklig nach abwärts gebogen
sind. In den vertikalen Teilen der Ansätze 16 sind die durch Bohrungen des Gleitstückes 12
60
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reichenden Zugnadeln 17 für das Bildband verschiebbar
gelagert. Die Zugnadeln, 17, von denen zwei, drei oder vier Paar vorhanden sein
können, sind an einem Querstück 18 befestigt, das einen rechtwinklig gebogenen Arm 19 mit
einer Stange 20 trägt, welche von dem gabelförmigen Ende 21 eines drehbar auf dem Lager 3
angeordneten Hebels 22 umfaßt wird. -Das andere Ende des Hebels 22 besitzt einen Stift 23,
welcher in eine Nut 24 im Umfang der Scheibe 5 greift (Fig. 2 und 3). Am Ende des Weges, welchen
der Ansatz 14 des Gleitstückes 12 zurücklegt, ist ein Anschlag angeordnet, welcher aus
einem in einem Kloben 26 verschiebbaren, unter der Wirkung einer Schraubenfeder 27
stehenden Puffer 25 besteht. Auf diese Weise kann das infolge Abnutzung der verschiedenen
Teile der Einrichtung entstehende Spiel ausgeglichen werden, wenn der Ansatz 14 des
Gleitstückes 12 mit dem Anschlagpuffer 25 in Berührung kommt.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise soll angenommen werden, daß die einzelnen Teile
die in Fig. 2 veranschaulichte Stellung einnehmen. Der Schlitten 7 und das Gleitstück 12
sind dann in ihren mittleren Stellungen. Wenn die Scheibe 5 in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2)
gedreht wird, wird der Schlitten 7 durch die Kurbelstange 6 nach rechts verschoben, \vo-
-30 durch infolge der Wirkung der schrägen Nut 9 auf die Rolle ϊΐ des Gleitstückes 12 dieses
nach abwärts bewegt wird. Mit dem Gleitstück 12 bewegen sich die in den Ansätzen 16
gelagerten Zugnadeln 17 mit. Wenn die Rolle 11 an das Ende des schrägen Teiles der Nut 9
gelangt, verschiebt sich das Gleitstück 12 noch ein wenig infolge der Ausbiegung 10 der Nut 9,
worauf die Rolle 11 in den parallel zur Bewegungsrichtung
des Schlittens 7 verlaufenden Teil der Nut 9 gelangt und das Gleitstück 12
unbeweglich bleibt. Der Stift 23 des Hebels 22 gelangt in den ansteigenden Teil der Nut 24
der Scheibe 5 (Fig. 1). Bei weiterer Drehung der Scheibe 5 führt der Hebel 22 eine Schwingung
aus, da er infolge der Krümmung der Nut 24 der Nutenscheibe seitwärts gedrängt wird, wodurch das gabelförmige Ende 21 des
Hebels 22 das Querstück 18 mit dem Ansatz 19 nach rückwärts zieht, wodurch auch die Zugnadeln
17 zurückgezogen werden. Die Zugnadeln 17 verlassen die Bohrungen des Films
nach dem kurzen Vorschub, welchen das Gleitstück 12 am Ende der Abwärtsbewegung infolge
der Ausbiegung der Nut 9 ausführt, so daß eine Reibung der Nadeln an den Rändern der Bohrungen
während ihres Austritts bzw. Eingriffes vermieden ist.
Die weitere Bewegung der Scheibe 5 bewirkt eine Verschiebung des Schlittens 7 nach links
und demgemäß die Aufwärtsbewegung des Gleitstückes 12, während welcher die Zugnadeln
17 in ihrer zurückgezogenen Stellung verbleiben, da der Hebel 22 seine Lage beibehält.
Wenn das Gleitstück 12 seine Rückbewegung beendet hat, werden die Zugnadeln des Films
vorwärts bewegt und treten aus dem Querstück 18, da der Hebel 22 verdreht wird, wenn der
Zapfen 23 des Hebels 22 in den zweiten schrägen Teil der Nut 24 der Scheibe 5 eintritt. Die Zugnadeln
17 greifen in andere Bohrungen des Films und bewirken eine neuerliche Verschiebung
des Films. Der Weg, welchen die Zugnadeln zurücklegen, ist in Fig. 4 durch punktierte
Linien veranschaulicht. Die Zugnadeln bewegen sich zuerst von α nach b und verschieben
den Film, treten dann nach c zurück, wenn sie die Bohrungen verlassen, verbleiben
in ihrer zurückgezogenen Lage, während sie 'den Weg von c nach d zurücklegen und werden
endlich beim Eingreifen in die nächsten Bohrungen von d nach α vorgeschoben.
Um die Wirkung des durch Abnutzung der einzelnen Teile der · Vorrichtung bewirkten
Spieles, das eine Änderung der Länge des von dem Gleitstück 12 zurückgelegten Weges bewirkt,
aufzuheben, dient der Anschlagpuffer 25, welcher den Ansatz 14 des Gleitstückes 12
zurückstößt, wenn dieses das Ende seines Laufes erreicht hat und derart die Länge des Weges
konstant hält. Die Einrichtung nach vorliegender Erfindung bewirkt einen regelmäßigen Vorschub
des Films bei gleichzeitiger Vermeidung jeder Beschädigung der Bohrungen desselben,
da die Übertragung der Bewegung der Scheibe 5 auf den Schlitten 7 mittels Kurbelstange erfolgt,
wodurch die Geschwindigkeit bei der Bewegung des Schlittens 7, sowie die des Gleitstückes
12 und der Zugnadeln sich nach dem Sinusgesetze ändert. Wenn die Zugnadeln
daher in die Bohrungen des Films eingreifen, ziehen sie nicht gleich den Film, mit großer
Geschwindigkeit vorwärts, sondern die Geschwindigkeit ist anfangs sehr klein und erhöht
sich hierauf allmählich, bis sie in der Mitte des Weges das Maximum erreicht, worauf die Geschwindigkeit
wieder abnimmt, bis sie am Ende des Weges gleich Null wird.
Die Übertragung der Bewegung des Schlittens 7 auf das Gleitstück 12 mit Hilfe einer
schrägen Nut 9 gestattet durch Veränderung der Neigung der Nut die Dauer der Fortbewegung
der Zugnadeln, also des Films, in bezug auf die ganze Bewegung zu ändern, derart,
daß bei Projektionsapparaten durch Verringerung der Neigung der Nut in bezug auf die
vertikale Achse die Expositionsdauer erhöht und vollständig deutliche Projektionen erhalten
werden können.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform bewegt sich das Gleitstück 12 nach
abwärts, während die Scheibe 5 ein Viertel einer
Claims (3)
- vollen Umdrehung ausführt. Durch Verringerung der Neigung der Nut 9 in bezug auf die Achse des Gleitstückes 12 kann die Dauer einer Bewegung des Gleitstückes geändert und einem Sechstel, einem Siebentel oder einem Achtel einer vollen Umdrehung der Scheibe 5 gleichgemacht werden. In diesem Falle muß natürlich auch die Nut 24 in der Umfläche der Scheibe 5 derart geändert werden, daß die Zugnadeln des Films im geeigneten Zeitpunkt der Bewegung zurückgezogen werden.Pate ν τ-Ansprüche:i. Vorschubvorrichtung für den Film bei kinematographischen Apparaten, gekenn- - zeichnet durch einen von der Antriebswelle . in geradlinige, hin und hergehende Bewegung versetzten'Schieber (7), der seinerseits mit Hilfe eines schrägen Schlitzes (9) die zu seiner Bewegungsebene senkrechte und absetzende Bewegung eines zweiten, die Mitnehmer tragenden Schiebers (12) erzeugt.
- 2. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schräge Schlitz (9) des Schiebers (7) am Ende seines schrägen Teils vor einem zur Bewegungsrichtung des zweiten Schiebers (12) rechtwinkligen Schlitzfortsatz eine Ausbiegung (10) besitzt, zum Zweck, den Schieber (12) und mit ihm die Mitnehmer ein Stück über die Stellung hinaus zu bewegen, in der die Mitnehmer die Löcher des Films verlassen,
- 3. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen federnden Anschlag (25), gegen den das Ende (14) des zweiten Schiebers (12) in seiner tiefsten Stellung trifft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213531C true DE213531C (de) |
Family
ID=475170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT213531D Active DE213531C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213531C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969516C (de) * | 1942-10-04 | 1958-06-12 | Siemens Ag | Filmschaltvorrichtung fuer kinematografische Geraete |
-
0
- DE DENDAT213531D patent/DE213531C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969516C (de) * | 1942-10-04 | 1958-06-12 | Siemens Ag | Filmschaltvorrichtung fuer kinematografische Geraete |
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