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DE213531C - - Google Patents

Info

Publication number
DE213531C
DE213531C DENDAT213531D DE213531DA DE213531C DE 213531 C DE213531 C DE 213531C DE NDAT213531 D DENDAT213531 D DE NDAT213531D DE 213531D A DE213531D A DE 213531DA DE 213531 C DE213531 C DE 213531C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
movement
slider
groove
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT213531D
Other languages
English (en)
Publication of DE213531C publication Critical patent/DE213531C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20Acting means
    • G03B1/32Friction grippers or rollers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1908 ab.
Bei kinematographischen Apparaten, bei denen die absatzweise Bewegung des Bildbandes durch' einen hin und her gehenden Schlitten mit Nadeln oder Mitnehmern erfolgt, kommt
_5 es bei der Bewegung dieser Nadeln oder Mitnehmer darauf an, daß sie ohne Spiel ausgeführt wird, daß die Dauer des Stillstandes des Bildbandes ein Maximum ist, und daß endlich die Ränder der Löcher des Bildbandes durch
ίο die Nadeln oder Mitnehmer nicht beschädigt werden. Es ist nun bekannt, die Bewegung der Mitnehmer durch Kurvenscheiben zu regeln. Ebenso ist es bekannt, die beiden den Mitnehmern zu erteilenden zu einander senkrechten Bewegungen mittelbar aus einer Bewegung abzuleiten. Die Erfindung betrifft demgemäß eine besondere Ausbildung einer solchen Vorschubvorrichtung, wodurch den oben gestellten Anforderungen Genüge geleistet werden soll.
Wesentlich für die Erfindung ist ein Schlitten, der von einer Kurbel aus in hin und her gehende Bewegung versetzt wird. Dieser Schlitten erteilt nun vermittels eines zu seiner Bewegungsrichtung schrägen Schlitzes einem zweiten Schlitten eine hin und her gehende Bewegung. Dieser zweite Schlitten trägt die Mitnehmer, welche in an sich bekannter Weise in ihrer Längsrichtung vorgestoßen und zurückgezogen werden können.
Eine besondere Ausgestaltung des Schlitzes bewirkt, daß die als Mitnehmer' dienenden Nadeln, ehe sie aus dem Bildband herausgezogen werden, entgegen der Fortbewegungsrichtung des Bildbandes etwas zurückgehen, so daß ihre Reibung in den Löchern des BiId-45
bandes vermindert wird. Außerdem ist ein federnder Anschlag für den zweiten Schlitten vorgesehen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 eine Draufsicht der Einrichtung, während Fig. 4 den Weg veranschaulicht, welchen die Zugnadeln des Films zurücklegen.
Die Grundplatte 1 der Einrichtung besitzt eine Nut 2 von rechteckigem Querschnitt (Fig. 3), in welcher der Film gleitet, und trägt ein Lager 3, in dem eine in Umdrehung zu versetzende Welle 4 gelagert ist (Fig. 1). Auf der Welle 4 sitzt eine Scheibe 5, die mit einer Kurbelstange 6 gelenkig verbunden ist, deren zweites Ende an einem Schlitten 7 angreift, welcher zwischen Führungen 8 geradlinig verschiebbar ist (Fig. 2). In dem mittleren Teil des Schlittens 7 ist eine in ihrem mittleren Teil zur Bewegungsrichtung des Schlittens schräge, an den beiden Enden aber zu jener Richtung parallel verlaufende Nut 9 von der aus Fig. 1 ersichtlichen Form ausgespart; diese Nut besitzt in ihrem unteren Teile zwischen dem schrägen und dem parallelen Stück eine Ausbiegung 10. In die Nut 9 greift eine Rolle 11 ein, welche auf dem Gleitstück 12 sitzt, das zwischen den Führungen 13 verschiebbar lagert und mit einem durch.eine Führungshülse 15 reichenden Ansatzstück 14 versehen ist. Das Gleitstück 12 trägt nahe seinem oberen Rande Ansätze 16, welche rechtwinklig nach abwärts gebogen sind. In den vertikalen Teilen der Ansätze 16 sind die durch Bohrungen des Gleitstückes 12
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reichenden Zugnadeln 17 für das Bildband verschiebbar gelagert. Die Zugnadeln, 17, von denen zwei, drei oder vier Paar vorhanden sein können, sind an einem Querstück 18 befestigt, das einen rechtwinklig gebogenen Arm 19 mit einer Stange 20 trägt, welche von dem gabelförmigen Ende 21 eines drehbar auf dem Lager 3 angeordneten Hebels 22 umfaßt wird. -Das andere Ende des Hebels 22 besitzt einen Stift 23, welcher in eine Nut 24 im Umfang der Scheibe 5 greift (Fig. 2 und 3). Am Ende des Weges, welchen der Ansatz 14 des Gleitstückes 12 zurücklegt, ist ein Anschlag angeordnet, welcher aus einem in einem Kloben 26 verschiebbaren, unter der Wirkung einer Schraubenfeder 27 stehenden Puffer 25 besteht. Auf diese Weise kann das infolge Abnutzung der verschiedenen Teile der Einrichtung entstehende Spiel ausgeglichen werden, wenn der Ansatz 14 des Gleitstückes 12 mit dem Anschlagpuffer 25 in Berührung kommt.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise soll angenommen werden, daß die einzelnen Teile die in Fig. 2 veranschaulichte Stellung einnehmen. Der Schlitten 7 und das Gleitstück 12 sind dann in ihren mittleren Stellungen. Wenn die Scheibe 5 in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2) gedreht wird, wird der Schlitten 7 durch die Kurbelstange 6 nach rechts verschoben, \vo- -30 durch infolge der Wirkung der schrägen Nut 9 auf die Rolle ϊΐ des Gleitstückes 12 dieses nach abwärts bewegt wird. Mit dem Gleitstück 12 bewegen sich die in den Ansätzen 16 gelagerten Zugnadeln 17 mit. Wenn die Rolle 11 an das Ende des schrägen Teiles der Nut 9 gelangt, verschiebt sich das Gleitstück 12 noch ein wenig infolge der Ausbiegung 10 der Nut 9, worauf die Rolle 11 in den parallel zur Bewegungsrichtung des Schlittens 7 verlaufenden Teil der Nut 9 gelangt und das Gleitstück 12 unbeweglich bleibt. Der Stift 23 des Hebels 22 gelangt in den ansteigenden Teil der Nut 24 der Scheibe 5 (Fig. 1). Bei weiterer Drehung der Scheibe 5 führt der Hebel 22 eine Schwingung aus, da er infolge der Krümmung der Nut 24 der Nutenscheibe seitwärts gedrängt wird, wodurch das gabelförmige Ende 21 des Hebels 22 das Querstück 18 mit dem Ansatz 19 nach rückwärts zieht, wodurch auch die Zugnadeln 17 zurückgezogen werden. Die Zugnadeln 17 verlassen die Bohrungen des Films nach dem kurzen Vorschub, welchen das Gleitstück 12 am Ende der Abwärtsbewegung infolge der Ausbiegung der Nut 9 ausführt, so daß eine Reibung der Nadeln an den Rändern der Bohrungen während ihres Austritts bzw. Eingriffes vermieden ist.
Die weitere Bewegung der Scheibe 5 bewirkt eine Verschiebung des Schlittens 7 nach links und demgemäß die Aufwärtsbewegung des Gleitstückes 12, während welcher die Zugnadeln 17 in ihrer zurückgezogenen Stellung verbleiben, da der Hebel 22 seine Lage beibehält.
Wenn das Gleitstück 12 seine Rückbewegung beendet hat, werden die Zugnadeln des Films vorwärts bewegt und treten aus dem Querstück 18, da der Hebel 22 verdreht wird, wenn der Zapfen 23 des Hebels 22 in den zweiten schrägen Teil der Nut 24 der Scheibe 5 eintritt. Die Zugnadeln 17 greifen in andere Bohrungen des Films und bewirken eine neuerliche Verschiebung des Films. Der Weg, welchen die Zugnadeln zurücklegen, ist in Fig. 4 durch punktierte Linien veranschaulicht. Die Zugnadeln bewegen sich zuerst von α nach b und verschieben den Film, treten dann nach c zurück, wenn sie die Bohrungen verlassen, verbleiben in ihrer zurückgezogenen Lage, während sie 'den Weg von c nach d zurücklegen und werden endlich beim Eingreifen in die nächsten Bohrungen von d nach α vorgeschoben.
Um die Wirkung des durch Abnutzung der einzelnen Teile der · Vorrichtung bewirkten Spieles, das eine Änderung der Länge des von dem Gleitstück 12 zurückgelegten Weges bewirkt, aufzuheben, dient der Anschlagpuffer 25, welcher den Ansatz 14 des Gleitstückes 12 zurückstößt, wenn dieses das Ende seines Laufes erreicht hat und derart die Länge des Weges konstant hält. Die Einrichtung nach vorliegender Erfindung bewirkt einen regelmäßigen Vorschub des Films bei gleichzeitiger Vermeidung jeder Beschädigung der Bohrungen desselben, da die Übertragung der Bewegung der Scheibe 5 auf den Schlitten 7 mittels Kurbelstange erfolgt, wodurch die Geschwindigkeit bei der Bewegung des Schlittens 7, sowie die des Gleitstückes 12 und der Zugnadeln sich nach dem Sinusgesetze ändert. Wenn die Zugnadeln daher in die Bohrungen des Films eingreifen, ziehen sie nicht gleich den Film, mit großer Geschwindigkeit vorwärts, sondern die Geschwindigkeit ist anfangs sehr klein und erhöht sich hierauf allmählich, bis sie in der Mitte des Weges das Maximum erreicht, worauf die Geschwindigkeit wieder abnimmt, bis sie am Ende des Weges gleich Null wird.
Die Übertragung der Bewegung des Schlittens 7 auf das Gleitstück 12 mit Hilfe einer schrägen Nut 9 gestattet durch Veränderung der Neigung der Nut die Dauer der Fortbewegung der Zugnadeln, also des Films, in bezug auf die ganze Bewegung zu ändern, derart, daß bei Projektionsapparaten durch Verringerung der Neigung der Nut in bezug auf die vertikale Achse die Expositionsdauer erhöht und vollständig deutliche Projektionen erhalten werden können.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform bewegt sich das Gleitstück 12 nach abwärts, während die Scheibe 5 ein Viertel einer

Claims (3)

  1. vollen Umdrehung ausführt. Durch Verringerung der Neigung der Nut 9 in bezug auf die Achse des Gleitstückes 12 kann die Dauer einer Bewegung des Gleitstückes geändert und einem Sechstel, einem Siebentel oder einem Achtel einer vollen Umdrehung der Scheibe 5 gleichgemacht werden. In diesem Falle muß natürlich auch die Nut 24 in der Umfläche der Scheibe 5 derart geändert werden, daß die Zugnadeln des Films im geeigneten Zeitpunkt der Bewegung zurückgezogen werden.
    Pate ν τ-Ansprüche:
    i. Vorschubvorrichtung für den Film bei kinematographischen Apparaten, gekenn- - zeichnet durch einen von der Antriebswelle . in geradlinige, hin und hergehende Bewegung versetzten'Schieber (7), der seinerseits mit Hilfe eines schrägen Schlitzes (9) die zu seiner Bewegungsebene senkrechte und absetzende Bewegung eines zweiten, die Mitnehmer tragenden Schiebers (12) erzeugt.
  2. 2. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schräge Schlitz (9) des Schiebers (7) am Ende seines schrägen Teils vor einem zur Bewegungsrichtung des zweiten Schiebers (12) rechtwinkligen Schlitzfortsatz eine Ausbiegung (10) besitzt, zum Zweck, den Schieber (12) und mit ihm die Mitnehmer ein Stück über die Stellung hinaus zu bewegen, in der die Mitnehmer die Löcher des Films verlassen,
  3. 3. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen federnden Anschlag (25), gegen den das Ende (14) des zweiten Schiebers (12) in seiner tiefsten Stellung trifft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT213531D Active DE213531C (de)

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DE (1) DE213531C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969516C (de) * 1942-10-04 1958-06-12 Siemens Ag Filmschaltvorrichtung fuer kinematografische Geraete

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE969516C (de) * 1942-10-04 1958-06-12 Siemens Ag Filmschaltvorrichtung fuer kinematografische Geraete

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