DE2133611A1 - Nähmaschine - Google Patents
NähmaschineInfo
- Publication number
- DE2133611A1 DE2133611A1 DE19712133611 DE2133611A DE2133611A1 DE 2133611 A1 DE2133611 A1 DE 2133611A1 DE 19712133611 DE19712133611 DE 19712133611 DE 2133611 A DE2133611 A DE 2133611A DE 2133611 A1 DE2133611 A1 DE 2133611A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- needle
- needles
- machine
- loop
- loop catcher
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000009958 sewing Methods 0.000 title claims description 39
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 29
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 5
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 4
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 239000002356 single layer Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B81/00—Sewing machines incorporating devices serving purposes other than sewing, e.g. for blowing air, for grinding
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B11/00—Machines for sewing quilts or mattresses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
PotmaaaWW
!Jt 336 Tl
DJpl.-lng. A. Qtuatek*
*"-\ '
Dr.Jng. H. Kfnkeidey
♦ . ■, /.
Dr.-lng. W. Stockmdr
■ ; »
Ot. nt. flat. W. Fischer
-\.
^43
P 4098-27/Fo · 6. Juli 1971
PATIIE EQUIPiIENT COKPAKY, INC.,
16 Leliarts Lane, East Paterson, State of New Jersey, USA
" Nähmaschine "
Die Erfindung betrifft eine Mehrnadel-Steppstich-Nähmaachine
zum Ausführen von Näharbeiten an Steppdecken, von Stickereien und ähnlichem mit in einem Alifcand voneinander und zueinander
parallel verlaufenden Stichnähten an einem in gerader Richtung durch die Maschine hindurchgeführten Nähgut.
Die Erfindung findet bevorzugte Anwendung bei Mehrnadel-Steppstich-Nähmaschinen,
Nähmaschinen zum Herstellen von Steppdecken, Stickereimaschinen und ähnlichen Maschinen,
bei welchen eine einer Biese ähnelnde Naht nicht durch Einlegen einer Biesenschnur oder durch Aufwölben des Jfähgutes
erzielbar ist, sondern durch das gleichzeitige-' Herstellen
zweier normaler Nähstiche in geringem Abstand voneinander mittels einer neuartigen Anordnung der Nadeln und Schlingenfänger.
Gegenüber einer Ausführung mit zwei nebeneinander ausgeführten Nähten, zwischen denen die Bahn flach bleibt,
weist eine mit einer erfindungsgemäßen Maschine ausgeführte Naht einen hohen Zierwert auf.
109883/1264
Die Erfindung soll eine Maschine dieser Art schaffen, mit welcher eine einer Biese ähnelnde Naht bsw. eine Biesennaht
auch dann herstellbar ist, wenn das Nähgut in einer einfachen Lage durch die Maschine hindurehgeführt wird.
Erfindungsgemäß soll eine derartige Maschine leicht von
einer Stichart zum Herstellen einer einer Biese ähnelnden Naht bzw. einem Biesenstich auf normale Sticharten umstellbar
sein.
Die Erfindung ist weiterhin darauf gerichtet, durch vefhält-
; nismäßig billige Abänderungen und Zusatzeinrichtungen zu
! herkömmlichen Maschinen dieser Art Maschinen zum Ausführen der angegebenen Näharbeiten zu schaffen·.
Die Erfindung schlägt Maschinen zum Ausführen der angegebenen
Näharbeiten vor, welche leicht einstellbar sind und die bestiramungsgemäßen Arbeiten wirkungsvoll ausführen.
Eine erfindungsgemäße Mehrnadel-Steppstich-Nähmaschine zum Ausführen von Näharbeiten an Steppdecken, von Stickereien
und ähnlichem mit in einem Abstand voneinander und zueinander parallel verlaufenden Stichnähten an einem in gerader
Richtung durch die Maschine hindurchgeführten Nähgut besitzt in einem Abstand voneinander und parallel zueinander angeordnete,
zusammen in ihrer Längsrichtung auf- und abbeweghare
P Nadeln, verschieblieh angeordnete und in einer-· Richtung· an den Nadeln vorbei hin- und herbewegbare Schlingenfänger, wovon
jeweils einer mit einer Nadel zusammenwirkt, eine am Maschinengestell
angeordnete Platte, an welcher dan Nähgut aufruht,
mit Öffnungen, in welche die Nadeln nach dem Durchdringen des Nähgutes eindringen, sowie zu jeder dieser Nadeln eine zweite*
Nadel, wobei jede Nadel und die ihr zugeordnete zweite Nadel zusammen einen Nadelsatz bilden, alle Nadeln zueinander
parallel angeordnet und zusammen bewegbar und die Nadeln eines Satzes in einem vorbestimmten Abstand voneinander und
Xn4 der Richtung der Schlingenfängerbewegunc hintereinander
angeordnet sind, jeder Schlingenfänger bei jedem Hub sowohl
109883/1264
i rait der ihm zugeordneten ersten als auch der aweiten Nadel ;
des Nadalsatzes zusammenwirkt, die beiden vom Nadelsatz
gleichzeitig an den Schlingenfänger herangeführten Fadenschlihgen
von einer einzelnen Schlinge des Schiingenfängerfadens uraschlingbar
ist, und jede der Öffnungen in der Platte ein Schlitz ist, in welchen ein Nadelsatz eindringt und sich
hindurchbewegt.
Eine erfindungsgemäße Maschine ist mit Vorteil so ausgebildet,
daß alle Nadeln an einem Nadelträger so angeordnet sind, daß sich alle zweiten Nadeln an einer Seite des Nadelträgers, alle
übrigen Nadeln an der anderen Seite des Trägers befinden, und daß die Bewegungsrichtung des Schiingenfängers mit der Vorschubrichtung
des Nähgutes durch die Maschine gleichgerichtet ist.
In einer weiteren Ausführungsform ist eine erfindungsgemäße
Maschine so ausgeführt, daß die Bewegungsrichtung des Schiingenfängers zur Vorschubrichtung des Nähgutes durch die
Maschine auch schräg gerichtet ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Maschine verwendet eine allgemeine Konstruktionsidee, wie sie bei herkömmlichen Mehrnadel-Steppstich-Nähmaschinen mit verschieblich
angeordneten Schiingenfängern zum Herstellen von Steppdecken und Ausführen von Stickereiarbeiten und ähnlichem
üblich ist. Dabei unterscheiden sich die beiden Hauptarten nur dadurch, daß"sich bei der einen die Schlingenfänger in
derselben Richtung wie der Vorschub des -Nähgut'es durch-4ie
Maschine bewegen, während sich die Schlingenfänger bei der anderen Type in einer Richtung bewegen, die zur Vorschubrichtung
des Nähgutes durch die Maschine schräg gerichtet ist. Die folgende Beschreibung von Konstruktionseinzelheiten
ist auf die Maschinentype beschränkt, bei welcher die Nadeln in einem vorbestimmten Abstand voneinander nach unten gerichtet
an einem in senkrechter Richtung auf- und abbewegbaren waagerechten Nadelträger angeordnet sind I Unter diesem Nadel-
109883/1264
träger ist am Maschinengestell eine Nähgutvorsehubeinrichtung
befestigt, welche in Richtung entlang aera Nadelträger bewegbar ist. Jenseits des Nadeltareiches sind an der Vorschubeinrichtung
Transportwalzen vorgesehen, mittels deren das Nähgut durch die Maschine unter den Nadeln hindurch gezogen
wird. Das Nähgut wird von Vorratsrollen abgewickelt und in
"Lagen der Maschine zugeführt. Zur Steuerung der Bewegungen der Vorschubeinrichtung und der Transportwalzen ist eine
Nockensteuerung vorgesehen, weiche in üblicher Weise durch gleichzeitige oder getrennte Steuerung der Bewegungen von
Vorschubeinrichtung und Transportwalzen verschiedene Qtichbilder möglich macht. Bei einer derartigen Ausbildung der
Grundmaschine ist jeder einzelnen Nadel ein Schlingenfänger
ψ zugeordnet und alle Schlingenfänger sind an einer zweiten
Einrichtung bzw. an einem Schlitten vorgesehen. Eine mit geeigneten Vorrichtungen verbundene drehende Hauptwelle
bewirkt sowohl die Pendelbewegung des Nadelträgers als auch die Pendelbewegung des Schlingenfängerschlittens.
Erfindungsgemäß ist jeder bereits an der Maschine vorgesehenen
Nadel eine in vorgeschriebenem Verhältnis zu dieser stehende Gegennadel zugeordnet, wobei der zugehörige Schlingenfänger
zum Zusammenwirken mit beiden Nadeln ausgebildet ist. Die bisher in der das Nähgut tragenden Platte an der Maschine
vorgesehenen Löcher zum Einstechen der einzelnen Nadeln sind in einer erfindungsgemäßen Ausführung als Schlitze zur
Aufnahme jeweils eines aus einer Nadel, und der Gegennadel
gebildeten Nadelpaares ausgebildet. . "
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ' ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung, bei welcher für wiederkehrende
* Glieder jeweils dasselbe Bezugszeichen verwendet wurde.
109883/1284
In der Zeichnung zeigt: *
Pig. 1 eine Seilvorderansicht einer zur besseren
Erläuterung der Erfindung gewählten automatischen Maschine zum Benähen von Steppdecken ,
mit aus Gründen der Übersichtlichkeit wegge- ■
lassenen Bauteilen,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht der Nadel-
und Schlingenfängerelemente einer erfindungegemäßen Maschine sowie einer Aus führungshorn!
eines Antriebes zum Betätigen dieser Elemente,
Fig. 3 eine leicht vergrößerte Teilvorderansicht der Maschine entsprechend Fig. 1,
Fig. 4 eine Teildraufsicht des Maschinenelementes entsprechend Fig. 3 und eines entlang der
Maschine bewegbaren Schlingenfängerschlittens,
• ' ·*
Fig. 5 eine Teildraufsicht ähnlich wie Fig. 4, jedoch bei einer Schlittenbewegung schräg zur Längsausdehnung
der Maschine verlaufend,
Fig. 6 eine vergrößerte, perspektivische Teilansicht eines Satzes einander zugeordnete Nadeln und
des mit ihnen zusammenwirkenden S phling*enf angers,
Fig. 7 eine vergrößerte, perspektivische Teilansicht
eines Satzes einander zugeordnete Nadeln und des zum Einstechen der Nadeln in der das■Nähgut
tragenden Platte vorgesehenen Schlitzes,
109883/1264
Pig. 8 eir.e vergrößerte Teildraufcicht eines zusammengesetzten
Rad ell; rage rs und einer Anordnung, welche für jedes Paar einander !zugeordnete
Nadeln einen Schlingenfänger vorsieht, sowie
einss Nähgutausschnittes, an welchem die unter v einem schräg zur Vorschubrichtung entlang der
Maschine gerichteten Vorschub ausgeführten Stichnähte erkennbar sind,
Fig. 9a eine vergrößerte perspektivische Ansicht;der
durch gleichzeitige Betätigung von zwei jeweils mit dem zugehörigen Schlingenfänger zusammenwirkenden
Nadeln erzielten Stiche,
Fig. 9b einen Querschnitt durch die in Fig. 9a gezeigten Stiche und der hierdurch zusammengenähten
Lagen, wobei noch darauf hingewiesen sei, daß die Figuren 9a und 9b den Stand der Technik
zeigen und nur den Vergleich mit in einer erfinöungsgemäßen Maschine ausgeführten Stichen
erleichtern sollen« -
Fig. 1Qa eine vergrößerte perspektivische Ansieht
einer in einer erfindungsgemäßen Maschine erzielbaren'.Steppstichausbildung,
welche einem . B.iesenstich. ähnelt und mit größtem Vorteil
* bein Benähen von Steppdecken, he% .Stickerei
arbeiten und ähnlichem anwendbar ist, -· ·
Fig. 10b einen Querschnitt durch die Stichausbildung
entsprechend Fig. 10a und der hierdurch, erzielten Biesennaht und
Fig. 11 eine Teildraufsicht eines Nahgutes mit einem weiteren in einer erfindungsgemäßen Maschine
entsprechend der folgenden Beschreibung erzielbaren Stichbeispiel.
109803/1264
In der Zeichnung ist mit 1^ die Gesamtheit einer automatiechcn v
Maschine zum Benähen von Steppdecken bezeichnet, welche ein Gestell 16 und an diesem einen in senkrechter Richtung auf-
und abbewegbaren waagerechten Träger 17* aufweist, an welchem ; ;
ein Anzahl zueinander koplanar und in einem Abstand voneinander angeordnete Nadeln 18 nach unten gerichtet befestigt
ist. Unter diesem Träger ist ein in seiner Gesamtheit mit 19 bezeichneter Nähguttragschlitten bzw. eine Nähgutvorschubeinrichtung
mit außerhalb des Nadelbereiches angeordneten Transportwalzen 20 und 20*, mittels deren das Nähgut
durch die Maschine und unter den Nadeln hindurch verschiebbar ist, vorgesehen. Von Vorratsrollen 21 und 22 an der Vorschubeinrichtung
19 sind eine Oberlage 21' und eine Unterlage 22* abwickelbar und zusammen mit einer zwischen beiden eingeführten,
von einer am Gestell 16 angeordneten Vorratsrolle abgewickelten Zwischenlage von Watte bzw. Putterläge 23*
durch die Maschine hindurchschiebbar. Die Bewegungen der
Vorschubeinrichtung und die Betätigung der Transportwalzen sind mittels geeigneter Nocken an einer im Maschinengestell
über Drehzapfen aufgenommenen drehbaren Welle 24 steuerbar. Jeder einzelnen Nadel der in ihrer Gesamtheit mit 18 bezeichneten
Nadeleinheit ist ein verschieblicher Schlingenfänger zugeordnet. Die Schlingenfänger sind ihrerseits an'länglichen
Schlingenfängerträgern·befestigt, welche an einem in seiner
Gesamtheit mit 25 bezeichneten am Maschinengestell verschieblich angeordneten zweiten Schlitten bzw. Schlingenfängerschlitten
wegnehmbar befestigt sind. Eine am Maschinengestell' vorgesehene drehbare Hauptwelle 26 ist in herkömmlicher Weise mit in
ihrer Gesamtheit mit 27 bezeichneten Verbindern, Exzentern und gekröpften Hebeln verbunden und bewirkt somit -die zeitlich
richtig aufeinander abgestimmten Pendelbewegungen des Nadelträgers und des Schlingenfängerschlittens 25. Sollen von
jeder Nadel an dem an einer feststehenden Platte bzw. Stichplatte 33 aufruhenden Nähgut gerade, längs des Nähgutes verlaufende
Nahtstiche ausgeführt werden, so bleibt die Nähgut-
109883/1284
BAD ORIGINAL
vorschubeinrichtung in ihrer Ruhestellung, während die
Transportwalzen 20 und 20' eine Drehbewegung aueführen, und
somit das Nähgut in tiiner entsprechend Fig. 2 nach rechte
gerichteten Richtung verschieben. Sollen von jeder Nadel quer zum IJähgut verlaufende gerade Nahtstiche ausgeführt
werden, wird die Vorschubeinrichtung in einer Richtung verschoben,
während die Transportrollen keine Bewegung ausführen. Durch gleichzeitige, mittels der Nocken an der Welle 24 bewirkte
Bewegungen der Vorschubeinrichtung 19 und der Transportwalzen
sind vorbentimrate Stichbilder erzielbar. Wie bei
derartigen-Maschinen üblich, ist hinter dem Nadelträger 17'
parallel zu diesem ein zweiter Nadelträger 17" vorgesehen, die beide zusammen einen Nadelträger 17 bilden. Am Nadelträger
17" i-t ein zweiter, in seiner Gesamtheit mit 28 bezeichneter
Satz Nadeln angeordnet, so daß jeder Schlingenfangerhr-.lter
30 mit zwei Schiingenfängern 31 und 32 versehen
int, wovon einer einer Nadel 18, der andere der unmittelbar dahinter befindlichen Hadel 28 zugeordnet ist.
Der Schlinfßnfängernchlitten 25 v/eist zwei Querstangen 34 und
35 suf, v/eiche on einer in feststehenden Quergliedern 38 und
39 aufgenommenen Schubstange 36 befestigt sind. Die Bewegungsrichtung
des Schlingenfärigerschlittens 25 verläuft in Längsrichtung des ITähgutes, in welcher eich auch die Schlingenfängerträger
30 erstrecken. 'Arn Maschinengestell 16 ist ein
Querglied 39 vorgesehen, welches feststehende Führungen 40 für die entsprechenden Schlingenfängertrr.ger 3O1EUfWeISt. Es
gibt Maschinen, bei welchen die Schlingenfangerbewegung,
wie in Fig. 5 angedeutet, schräg gerichtet int. Daher ist
zu dienern Zweck die Bewegung dos Schlingonfängerschlittens 25'
parallel zu einer solchen Schräglinie gerichtet; jedes Paar einander zugeordnete Nadeln 18 und 23 int, entsprechend den
mit 41 bezeichneten Linien, in einer schräggorjtellten Ebene
€OPY
109383/1264
BAD ORIGINAL
3
2133511
angeordnet, und die zugehörigen Führungen 40' sind entsprechend
schräg gerichtet.
Die bisher beschriebene Ausbildung ist dem Stand der Technik
bekannt. Pur v/eitere allgemeine Informationen über derartige
Maschinen sei auf die USA-Fatentschrift 1 94-8 876 sowie auf
die britische Patentschrift 800 240 hingewiesen.
Bei einer erfindungsgemäßen Weiterbildung einer derartigen
Maschine mit dem Ziel der Herstellung einer einer Biese ähnelnden Naht und anderer Nahtarten ist jeder Nadel 18
eine zweite Nadel 18' und jeder Nadel.28 eine zweite Nadel 28*
zugeordnet. Da alle Nadeln 18 und 28 üblicherweise an den Vorderseiten der Nadelträger 17' und 17" angeordnet sind,
sind die Gegennadeln 18' und 28' an den Trägerrückseiten
vorgesehen. Pur ein Ausführungsbeispiel wird vorgeschlagen, die Stärke jedes Nadelträgers mit etwa 6,5 mm ^auszuführen,
was sich bei einer erfindungsgemäßen Maschine als vorteil- ■
haft erwiesen hat. In den Wänden jeder Führung sind, wie im Bereich der Punkte 42 und 42f angedeutet, geeignete,
senkrecht angeordnete Nuten vorgesehen, in denen jeweils ein Nadelsatz gef ülirt-.ist. Die Stichplatte 33 weis-t im
Bereich des Punktes 43 *einen Schlitz auf, welcher das Nutenpaar umschließt. Der-Hub des Schlingenfängerschlittens
ist so einstellbar, daß jeäa: ^Schlingenfänger mit den--beiden
zu einem Nadelsatz gehörenden'Nadeln zusammenwirkt und~somit'
eine Naht entsprechend den in Pig. 10a und 10b gezeigten Stichbildern erzielbar ist. Die Hublänge des Schlingenfänger
chlit tens 25 bzw. 25* ist durch eine Lageveränderung
eines Achsbolzens 44 veränderbar. Es ist ein wichtiges Merkmal der Erfindung, daß jeder der jeweils eine Nadeleinheit
18, 18' bzw. 28, 28' bildenden Nadelsätze koplanar angeordnete
Nadeln aufweist, wobei die Nadeleinheiten mit den beiden '
109883/1264
BAD ORIGINAL
Schlingenfängerri jev/eilg eines Schlingenfängerschlittens
zusammenwirken. Dieses Verhältnis muß auch bei den Ausführungs· beispielen entsprechend Fig. 4 und 5 beibehalten werden.
In den Macchinenanrjichten der Zeichnung sind Nadel- und Unterfaden
und die zugehörigen '-?r;denspannvorrichtungen aus Gründen
dor Übercichtlichkeit dor Zeichnung weggelassen. Derartige
Vorrichtungen sind dem Stand der Technik bekannt, so daß eine entsprechende Beschreibung in diesem Rahmen als nicht
erforderlich erachtet wurde.
Bei dom Ausführungsbeispiel entsprechend Pig. 4 und 8 wurde
; das Nähgut durch gleichzeitiges Betätigen der Vorschubein- ψ richtung 19 und der Transportwalzen 20 und 20' in schräger
Richtung vorgeschoben. Die sich aus.den Einzelnähten 46' und
46" zusammensetzende und in ihrer Gesamtheit mit 46 bezeichnete Naht wurde mit einem Nadelsatz 18, 18* erzeugt, während
die unmittelbar dahinterliegende und in ihrer Gesamtheit mit
47 bezeichnete Naht sich aus den mit dem Nadelsatz 28, 28* erzeugten Einzelnähten 47* und 47" zusammensetzt. Bei'der
Anordnung entsprechend Pig. 5 wurde das (nicht gezeichnete) Nähgut nur durch Betätigen der Transportwalzen in gerader
Richtung durch die Kaschine geschoben und die jeweils aus zwei dicht nebeneinanderliegenden Einzelnähten' bestehenden
Nähte 48 und 49 erzeugt;.*..
Die Arbeitsweise herkömmlicher Steppstich-Nähmaschinen . besteht im Grunde darin, daß durch die kombinierten Bewegungen
einer Nadel und des zugehörigen Schiingenfängers eine aus dem Nadelfaden geformte Schlinge durch das Nähgut hindurchgeführt
und von einer Schlinge des Schlingenfängerfadens bzw. Unterfadenc umschlungen wird. Ist dabei jeder Nadel jeweils
ein eigener Schlingenfänger zugeordnet, so ergibt sich aus dem Zusammenwirken einer Nadel und dem ihr zugeordneten
Schlingenfänger-eine getrennte, in Pig. 9a allgemein mit 51
bezeichnete Naht, während die zweite Nadel und der ihr züge-
109883/1264
BAD OHiGiNAL
ο rein ν? to go'tre.mitf- ücU in^enl'-!.:^er dif ir it 51' bezeichnete
Einr.elnR.ht (rneugt. I;ieye* Nähte 51 und 51' haben unter sich
keinerlei Verbindung, r.o daß cias Nähgut zwischen diesen
NLhten flach- liegt wie in Bereich des Punktes F angedeutet.
Im Gegensatz hierzu, find bei oinor erf indungsgera'äßen Maschine
die von ein'ißi ITaöelsatz 18,1c;1 geformten Schlingen 52 und 52·,
wie in Pig. 10a und 10b gezeigt, von einer einzigen durch den
diesem Nadelcatz zugeordneten einzelnen Schlingenfänger 31
geformte Schlinge 53 unu!ch3ingbar. Alle Schlingen sind mittels
eines Arbei^schritten der Maschine einsiehbar, wobei die
unteren End^n der mit dem Nadelfaden geformten Schlingen
und 52* durch Straffen der mit dem Unterfaden geformten Schlinge in Richtung aufeinander zu ziehbar sind, wodurch
das zwischen den Einzelnähten 46' und 46" liegende Nähgut
im Bereich des Punktes P nach oben ausgewölbt wird und dadurch die Naht 46 und entsprechend auch die Naht 47 die Form einer
Biesennaht annehmen.
Es ist ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung, daß bei
diesen Maschinen uine derartig geformte Naht auch dnnn erzielbar
ist, wenn da? Nähgut nur in einfacher Lage in die Maschine
eingeschoben wird.
Da mit erfindungsgenulßen Maschinen derartig "aufgeblasene"
Nähte 46, 47, 48 und 4 9 herstellbar sind, ergeben an Teilstücken
einer B-"hn oder im gesamten Bereich der Bahn dicht nebeneinanderliegend erzeugte Einseinähte dieser Art eine
gerippte Struktur den K:ihgutes. Mit sich schließendem Winkel A
entsprechend Fig. δ verringert sich auch der Abstand zwischen den entsprechenden Kchtpaaren 46* , 46", bis sie sich br.i einem
Winkel A von 0° gegenseitig überlagern. Somit sind vornchiedene
Nahtbilier herstellbar, beispielsweise die in Fig. 11 dargestellten
Ringe, die aur: je zwei aufgewölbt en mondförmigpn
Cs, welche in <?en Bereichen der Punkte S durch überlagerte
gerade Nähte verbunden sind, geformt wurden.
109863/1264
BAD ORIGINAL
Die Umstellung derartiger* Maschinen von Biesenstich auf normale Sticharten ist in einfachster Weise durch Wegnehmen
der an einer Seite der Nadelträger 17' und 17" angeordneten Nadeln durchführbar.
Es sei weiterhin daraufhingewiesen, daß Maschinen dieser Art, welche für das Erzeugen normaler Nähte ausgebildet
sind, in einfacher Weise für das Erzeugen auch biesennaht-? ähnlicher Nähte umgestellt werden können, wenn jeder bereits
vorhandenen Nadel, wie hier beschrieben, in Bewegungsrichtung des Schiingenfängers dahinter und in einem Abstand eine zweite
Nadel angeordnet und die Bewegung der Schlingenfänger so gesteuert wird, daß jeder Schlingenfänger bei jedem Hub sowohl
mit der ersten ihm zugeordneten Nadel-als auch mit der zweiten
zusammenwirkt.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung,
einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritte, können sowohl für sich a-ls
auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
S8 83/Ii64
BAD ORIGINAL
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE . :Mehrnadel-Steppstich-Kähraaschine zum Ausführen von Näharbeiten an Steppdecken, von Stickereien und ähnlichem mit in einem Abstand voneinander und zueinander parallel verlaufenden Stichnähten an einem in gerader Richtung durch die Maschine hindurchgeführten Nähgut, mit in einem Abstand voneinander und parallel zueinander angeordneten, zusammen.in ihrer Längsrichtung auf- und abbewegbaren Nadeln, verschieblich angeordneten und in einer Richtung an den Nadeln vorbei hin- und herbewegbaren Schiingenfängern, wovon'jeweils einer mit einer Nadel zusammenwirkt, einer am Maschinengestell angeordneten Platte, an v/elcher das Nähgut aufruht, mit Öffnungen, in welche die Nadeln nach dem Durchdringen des Nähgutes eindringen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder dieser Nadeln eine zweite Nadel zugeordnet ist, wobei j-ede Nadjsl und die ihr zugeordnete zweite Nadel zusammen einen Nadelsatz bilden, alle Nadeln zueinander parallel angeordnet und zusammen bewegbar und die Nadeln eines Satzes in einem vorbestimmten Abstand voneinander und in der Richtung der Schlingenfängerbewegung hintereinander angeordnet sind, jeder Schlingenfänger bei jedem Hub sowohl mit der ihm zugeordneten ersten als auch mit der zweiten Nadel des Nadelsatz.es zusammenwirkt, die beiden vom Nadelsatz gleichzeitig an den Schlingenfänger herangeführten Fadenschlingen von einer einzelnen Schlinge des Schlingenfängerfadens umschlingbar ist, und daß jede der Öffnungen in der Platte ein Schlitz ist, in welchen ein Nadelsatz eindringt und sich hindurchbewegt .109883/1264
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ,- · :* e e i c h η e t, daß alle Nadeln an einem Nadelträger so angeordnet sind, äaß sich alle zweiten Nadeln an einer Seite des Nadelträgers, alle übrigen Nadeln an $er -anderen S Ai te des Trägers befinden.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung des Schiingenfängers mit der Vorschubrichtung des Nähgutes durch die Maschine gleichgerichtet ist.w
- 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichne t, daß die Bewegungsrichtung des Schiingenfängers zur Vorschubrichtung des Nähgutes durch die Maschine auch schräg gerichtet ist.109883/1264Le e rs e i te
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US5262570A | 1970-07-06 | 1970-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2133611A1 true DE2133611A1 (de) | 1972-01-13 |
Family
ID=21978832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712133611 Pending DE2133611A1 (de) | 1970-07-06 | 1971-07-06 | Nähmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3695196A (de) |
| CA (1) | CA931431A (de) |
| DE (1) | DE2133611A1 (de) |
| GB (1) | GB1310009A (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3850120A (en) * | 1973-02-01 | 1974-11-26 | B & J Machinery Co | Narrow gauge tufting machine |
| CA1307703C (en) * | 1986-09-19 | 1992-09-22 | Joseph W.A. Off | Sewing system |
| GB2206360A (en) * | 1987-06-23 | 1989-01-05 | Goldsmith Crewe & Co | Sewing apparatus |
| DE8816559U1 (de) * | 1988-09-26 | 1990-01-25 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Luftauslaß für Innenräume, insbesondere für den Innenraum eines Kraftfahrzeuges |
| FR2673205B1 (fr) * | 1991-02-22 | 1993-07-09 | Sotexi Ste Textile Ind | Dispositif de transmission pour machines a coudre. |
| US5364303A (en) * | 1993-07-09 | 1994-11-15 | Summit Polymers, Inc. | Air vent adjustable vanes for controlling air flow direction |
| IT1271106B (it) * | 1994-11-28 | 1997-05-26 | Giannino Landoni | "macchina trapuntatrice multiaghi a punto annodato in cui le navette compiono un movimento ad arco di cerchio" |
-
1970
- 1970-07-06 US US52625A patent/US3695196A/en not_active Expired - Lifetime
-
1971
- 1971-07-06 DE DE19712133611 patent/DE2133611A1/de active Pending
- 1971-07-06 CA CA117496A patent/CA931431A/en not_active Expired
- 1971-07-06 GB GB3171271A patent/GB1310009A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CA931431A (en) | 1973-08-07 |
| US3695196A (en) | 1972-10-03 |
| GB1310009A (en) | 1973-03-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69806656T2 (de) | Tuchschneid- und Säumvorrichtung, insbesondere zur Herstellung von Steppdecken oder dgl | |
| EP1233096B1 (de) | Vielnadelkettenstichnähmaschine und Verfahren zur Ausbildung eines Nähmusters in einem Nähgut | |
| DE1685153A1 (de) | Tufting-Maschine und Verfahren zur Herstellung von frottierstoffartigen Textilstoffen | |
| DE2411857A1 (de) | Tufting-maschine | |
| DE2133611A1 (de) | Nähmaschine | |
| DE2531762C2 (de) | Maschenbildende Maschine | |
| DE10125108B4 (de) | Vielnadelkettenstichnähmaschine und Verfahren zur Ausbildung eines Nähmusters in einem Nähgut | |
| DE3339205A1 (de) | Textilgebilde mit schraegen fadenlagen, sowie verfahren und vorrichtung zur herstellung desselben | |
| DE19504573C2 (de) | Verfahren und Knotvorrichtung zum gleichzeitigen Verbindung der Fadenenden zweier Fadenscharen | |
| DE503779C (de) | Vorrichtung fuer Mehrnadelstickmaschinen zum Besticken von Stoffen mit Fadenschleifen | |
| DE2361862A1 (de) | Herstellung von vliesstoffen | |
| DE1059608B (de) | Verfahren und Kettenwirkmaschine zur Herstellung einer Textilware | |
| DE2658339B2 (de) | Vorrichtung zum Führen eines Textilgewebes über einen Rahmen o.dgl | |
| DE3939678A1 (de) | Mehrnadel-naehmaschine zum naehen eines musters | |
| DE599490C (de) | Naehmaschine zum Aufeinanderpikieren von mindestens zwei uebereinanderliegenden Stoffbahnen | |
| DE497174C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Moosstickereien auf Gatter-Stickmaschinen | |
| DE2163448A1 (de) | Verfahren zum sticken auf automatischen maschinen mit einer einzigen fadenspule, sowie maschine zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE2901945C2 (de) | Maschine zur Herstellung von Bindungswaren | |
| DE3037294A1 (de) | Textiles flaechenerzeugnis sowie verfahren und vorrichtung zum herstellen desselben | |
| DE2825802A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum stangenwechsel bei mehrstangengeraeten fuer stick-, naeh- und steppmaschinen | |
| DE2731004A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung mehrschichtiger gewebe | |
| DE564025C (de) | Zackenziernaht fuer Kantenverzierung und Naehmaschine zur Herstellung der Ziernaht | |
| EP0256102B1 (de) | Vorrichtung zur herstellung einer wärme- und zugfesten, sowie biegsamen verbindung zwischen den enden von bahnförmigen materialien | |
| DE2347305A1 (de) | Vorrichtung zum abschneiden von faeden an einer schiffchen-stickmaschine | |
| DE424692C (de) | Stickmaschine zum gleichzeitigen Besticken mehrerer Baender |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| OHJ | Non-payment of the annual fee |