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DE2133611A1 - Nähmaschine - Google Patents

Nähmaschine

Info

Publication number
DE2133611A1
DE2133611A1 DE19712133611 DE2133611A DE2133611A1 DE 2133611 A1 DE2133611 A1 DE 2133611A1 DE 19712133611 DE19712133611 DE 19712133611 DE 2133611 A DE2133611 A DE 2133611A DE 2133611 A1 DE2133611 A1 DE 2133611A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
needles
machine
loop
loop catcher
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712133611
Other languages
English (en)
Inventor
William Victor Clifton NJ Codos (VStA)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pathe Equipment Co Inc
Original Assignee
Pathe Equipment Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pathe Equipment Co Inc filed Critical Pathe Equipment Co Inc
Publication of DE2133611A1 publication Critical patent/DE2133611A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B81/00Sewing machines incorporating devices serving purposes other than sewing, e.g. for blowing air, for grinding
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B11/00Machines for sewing quilts or mattresses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

PotmaaaWW !Jt 336 Tl
DJpl.-lng. A. Qtuatek* *"-\ '
Dr.Jng. H. Kfnkeidey ♦ . ■, /.
Dr.-lng. W. Stockmdr ■ ; »
Ot. nt. flat. W. Fischer -\.
^43
P 4098-27/Fo · 6. Juli 1971
PATIIE EQUIPiIENT COKPAKY, INC.,
16 Leliarts Lane, East Paterson, State of New Jersey, USA
" Nähmaschine "
Die Erfindung betrifft eine Mehrnadel-Steppstich-Nähmaachine zum Ausführen von Näharbeiten an Steppdecken, von Stickereien und ähnlichem mit in einem Alifcand voneinander und zueinander parallel verlaufenden Stichnähten an einem in gerader Richtung durch die Maschine hindurchgeführten Nähgut.
Die Erfindung findet bevorzugte Anwendung bei Mehrnadel-Steppstich-Nähmaschinen, Nähmaschinen zum Herstellen von Steppdecken, Stickereimaschinen und ähnlichen Maschinen, bei welchen eine einer Biese ähnelnde Naht nicht durch Einlegen einer Biesenschnur oder durch Aufwölben des Jfähgutes erzielbar ist, sondern durch das gleichzeitige-' Herstellen zweier normaler Nähstiche in geringem Abstand voneinander mittels einer neuartigen Anordnung der Nadeln und Schlingenfänger. Gegenüber einer Ausführung mit zwei nebeneinander ausgeführten Nähten, zwischen denen die Bahn flach bleibt, weist eine mit einer erfindungsgemäßen Maschine ausgeführte Naht einen hohen Zierwert auf.
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Die Erfindung soll eine Maschine dieser Art schaffen, mit welcher eine einer Biese ähnelnde Naht bsw. eine Biesennaht auch dann herstellbar ist, wenn das Nähgut in einer einfachen Lage durch die Maschine hindurehgeführt wird.
Erfindungsgemäß soll eine derartige Maschine leicht von einer Stichart zum Herstellen einer einer Biese ähnelnden Naht bzw. einem Biesenstich auf normale Sticharten umstellbar sein.
Die Erfindung ist weiterhin darauf gerichtet, durch vefhält- ; nismäßig billige Abänderungen und Zusatzeinrichtungen zu ! herkömmlichen Maschinen dieser Art Maschinen zum Ausführen der angegebenen Näharbeiten zu schaffen·.
Die Erfindung schlägt Maschinen zum Ausführen der angegebenen Näharbeiten vor, welche leicht einstellbar sind und die bestiramungsgemäßen Arbeiten wirkungsvoll ausführen.
Eine erfindungsgemäße Mehrnadel-Steppstich-Nähmaschine zum Ausführen von Näharbeiten an Steppdecken, von Stickereien und ähnlichem mit in einem Abstand voneinander und zueinander parallel verlaufenden Stichnähten an einem in gerader Richtung durch die Maschine hindurchgeführten Nähgut besitzt in einem Abstand voneinander und parallel zueinander angeordnete, zusammen in ihrer Längsrichtung auf- und abbeweghare P Nadeln, verschieblieh angeordnete und in einer-· Richtung· an den Nadeln vorbei hin- und herbewegbare Schlingenfänger, wovon jeweils einer mit einer Nadel zusammenwirkt, eine am Maschinengestell angeordnete Platte, an welcher dan Nähgut aufruht, mit Öffnungen, in welche die Nadeln nach dem Durchdringen des Nähgutes eindringen, sowie zu jeder dieser Nadeln eine zweite* Nadel, wobei jede Nadel und die ihr zugeordnete zweite Nadel zusammen einen Nadelsatz bilden, alle Nadeln zueinander parallel angeordnet und zusammen bewegbar und die Nadeln eines Satzes in einem vorbestimmten Abstand voneinander und Xn4 der Richtung der Schlingenfängerbewegunc hintereinander angeordnet sind, jeder Schlingenfänger bei jedem Hub sowohl
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i rait der ihm zugeordneten ersten als auch der aweiten Nadel ; des Nadalsatzes zusammenwirkt, die beiden vom Nadelsatz gleichzeitig an den Schlingenfänger herangeführten Fadenschlihgen von einer einzelnen Schlinge des Schiingenfängerfadens uraschlingbar ist, und jede der Öffnungen in der Platte ein Schlitz ist, in welchen ein Nadelsatz eindringt und sich hindurchbewegt.
Eine erfindungsgemäße Maschine ist mit Vorteil so ausgebildet, daß alle Nadeln an einem Nadelträger so angeordnet sind, daß sich alle zweiten Nadeln an einer Seite des Nadelträgers, alle übrigen Nadeln an der anderen Seite des Trägers befinden, und daß die Bewegungsrichtung des Schiingenfängers mit der Vorschubrichtung des Nähgutes durch die Maschine gleichgerichtet ist.
In einer weiteren Ausführungsform ist eine erfindungsgemäße Maschine so ausgeführt, daß die Bewegungsrichtung des Schiingenfängers zur Vorschubrichtung des Nähgutes durch die Maschine auch schräg gerichtet ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Maschine verwendet eine allgemeine Konstruktionsidee, wie sie bei herkömmlichen Mehrnadel-Steppstich-Nähmaschinen mit verschieblich angeordneten Schiingenfängern zum Herstellen von Steppdecken und Ausführen von Stickereiarbeiten und ähnlichem üblich ist. Dabei unterscheiden sich die beiden Hauptarten nur dadurch, daß"sich bei der einen die Schlingenfänger in derselben Richtung wie der Vorschub des -Nähgut'es durch-4ie Maschine bewegen, während sich die Schlingenfänger bei der anderen Type in einer Richtung bewegen, die zur Vorschubrichtung des Nähgutes durch die Maschine schräg gerichtet ist. Die folgende Beschreibung von Konstruktionseinzelheiten ist auf die Maschinentype beschränkt, bei welcher die Nadeln in einem vorbestimmten Abstand voneinander nach unten gerichtet an einem in senkrechter Richtung auf- und abbewegbaren waagerechten Nadelträger angeordnet sind I Unter diesem Nadel-
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träger ist am Maschinengestell eine Nähgutvorsehubeinrichtung befestigt, welche in Richtung entlang aera Nadelträger bewegbar ist. Jenseits des Nadeltareiches sind an der Vorschubeinrichtung Transportwalzen vorgesehen, mittels deren das Nähgut durch die Maschine unter den Nadeln hindurch gezogen wird. Das Nähgut wird von Vorratsrollen abgewickelt und in "Lagen der Maschine zugeführt. Zur Steuerung der Bewegungen der Vorschubeinrichtung und der Transportwalzen ist eine Nockensteuerung vorgesehen, weiche in üblicher Weise durch gleichzeitige oder getrennte Steuerung der Bewegungen von Vorschubeinrichtung und Transportwalzen verschiedene Qtichbilder möglich macht. Bei einer derartigen Ausbildung der Grundmaschine ist jeder einzelnen Nadel ein Schlingenfänger ψ zugeordnet und alle Schlingenfänger sind an einer zweiten Einrichtung bzw. an einem Schlitten vorgesehen. Eine mit geeigneten Vorrichtungen verbundene drehende Hauptwelle bewirkt sowohl die Pendelbewegung des Nadelträgers als auch die Pendelbewegung des Schlingenfängerschlittens.
Erfindungsgemäß ist jeder bereits an der Maschine vorgesehenen Nadel eine in vorgeschriebenem Verhältnis zu dieser stehende Gegennadel zugeordnet, wobei der zugehörige Schlingenfänger zum Zusammenwirken mit beiden Nadeln ausgebildet ist. Die bisher in der das Nähgut tragenden Platte an der Maschine vorgesehenen Löcher zum Einstechen der einzelnen Nadeln sind in einer erfindungsgemäßen Ausführung als Schlitze zur Aufnahme jeweils eines aus einer Nadel, und der Gegennadel gebildeten Nadelpaares ausgebildet. . "
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ' ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung, bei welcher für wiederkehrende * Glieder jeweils dasselbe Bezugszeichen verwendet wurde.
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In der Zeichnung zeigt: *
Pig. 1 eine Seilvorderansicht einer zur besseren
Erläuterung der Erfindung gewählten automatischen Maschine zum Benähen von Steppdecken , mit aus Gründen der Übersichtlichkeit wegge- ■ lassenen Bauteilen,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht der Nadel-
und Schlingenfängerelemente einer erfindungegemäßen Maschine sowie einer Aus führungshorn! eines Antriebes zum Betätigen dieser Elemente,
Fig. 3 eine leicht vergrößerte Teilvorderansicht der Maschine entsprechend Fig. 1,
Fig. 4 eine Teildraufsicht des Maschinenelementes entsprechend Fig. 3 und eines entlang der Maschine bewegbaren Schlingenfängerschlittens, • ' ·*
Fig. 5 eine Teildraufsicht ähnlich wie Fig. 4, jedoch bei einer Schlittenbewegung schräg zur Längsausdehnung der Maschine verlaufend,
Fig. 6 eine vergrößerte, perspektivische Teilansicht eines Satzes einander zugeordnete Nadeln und des mit ihnen zusammenwirkenden S phling*enf angers,
Fig. 7 eine vergrößerte, perspektivische Teilansicht eines Satzes einander zugeordnete Nadeln und des zum Einstechen der Nadeln in der das■Nähgut tragenden Platte vorgesehenen Schlitzes,
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Pig. 8 eir.e vergrößerte Teildraufcicht eines zusammengesetzten Rad ell; rage rs und einer Anordnung, welche für jedes Paar einander !zugeordnete Nadeln einen Schlingenfänger vorsieht, sowie einss Nähgutausschnittes, an welchem die unter v einem schräg zur Vorschubrichtung entlang der Maschine gerichteten Vorschub ausgeführten Stichnähte erkennbar sind,
Fig. 9a eine vergrößerte perspektivische Ansicht;der
durch gleichzeitige Betätigung von zwei jeweils mit dem zugehörigen Schlingenfänger zusammenwirkenden Nadeln erzielten Stiche,
Fig. 9b einen Querschnitt durch die in Fig. 9a gezeigten Stiche und der hierdurch zusammengenähten Lagen, wobei noch darauf hingewiesen sei, daß die Figuren 9a und 9b den Stand der Technik zeigen und nur den Vergleich mit in einer erfinöungsgemäßen Maschine ausgeführten Stichen erleichtern sollen« -
Fig. 1Qa eine vergrößerte perspektivische Ansieht
einer in einer erfindungsgemäßen Maschine erzielbaren'.Steppstichausbildung, welche einem . B.iesenstich. ähnelt und mit größtem Vorteil
* bein Benähen von Steppdecken, he% .Stickerei
arbeiten und ähnlichem anwendbar ist, -· ·
Fig. 10b einen Querschnitt durch die Stichausbildung entsprechend Fig. 10a und der hierdurch, erzielten Biesennaht und
Fig. 11 eine Teildraufsicht eines Nahgutes mit einem weiteren in einer erfindungsgemäßen Maschine entsprechend der folgenden Beschreibung erzielbaren Stichbeispiel.
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In der Zeichnung ist mit 1^ die Gesamtheit einer automatiechcn v Maschine zum Benähen von Steppdecken bezeichnet, welche ein Gestell 16 und an diesem einen in senkrechter Richtung auf- und abbewegbaren waagerechten Träger 17* aufweist, an welchem ; ; ein Anzahl zueinander koplanar und in einem Abstand voneinander angeordnete Nadeln 18 nach unten gerichtet befestigt ist. Unter diesem Träger ist ein in seiner Gesamtheit mit 19 bezeichneter Nähguttragschlitten bzw. eine Nähgutvorschubeinrichtung mit außerhalb des Nadelbereiches angeordneten Transportwalzen 20 und 20*, mittels deren das Nähgut durch die Maschine und unter den Nadeln hindurch verschiebbar ist, vorgesehen. Von Vorratsrollen 21 und 22 an der Vorschubeinrichtung 19 sind eine Oberlage 21' und eine Unterlage 22* abwickelbar und zusammen mit einer zwischen beiden eingeführten, von einer am Gestell 16 angeordneten Vorratsrolle abgewickelten Zwischenlage von Watte bzw. Putterläge 23* durch die Maschine hindurchschiebbar. Die Bewegungen der Vorschubeinrichtung und die Betätigung der Transportwalzen sind mittels geeigneter Nocken an einer im Maschinengestell über Drehzapfen aufgenommenen drehbaren Welle 24 steuerbar. Jeder einzelnen Nadel der in ihrer Gesamtheit mit 18 bezeichneten Nadeleinheit ist ein verschieblicher Schlingenfänger zugeordnet. Die Schlingenfänger sind ihrerseits an'länglichen Schlingenfängerträgern·befestigt, welche an einem in seiner Gesamtheit mit 25 bezeichneten am Maschinengestell verschieblich angeordneten zweiten Schlitten bzw. Schlingenfängerschlitten wegnehmbar befestigt sind. Eine am Maschinengestell' vorgesehene drehbare Hauptwelle 26 ist in herkömmlicher Weise mit in ihrer Gesamtheit mit 27 bezeichneten Verbindern, Exzentern und gekröpften Hebeln verbunden und bewirkt somit -die zeitlich richtig aufeinander abgestimmten Pendelbewegungen des Nadelträgers und des Schlingenfängerschlittens 25. Sollen von jeder Nadel an dem an einer feststehenden Platte bzw. Stichplatte 33 aufruhenden Nähgut gerade, längs des Nähgutes verlaufende Nahtstiche ausgeführt werden, so bleibt die Nähgut-
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vorschubeinrichtung in ihrer Ruhestellung, während die Transportwalzen 20 und 20' eine Drehbewegung aueführen, und somit das Nähgut in tiiner entsprechend Fig. 2 nach rechte gerichteten Richtung verschieben. Sollen von jeder Nadel quer zum IJähgut verlaufende gerade Nahtstiche ausgeführt werden, wird die Vorschubeinrichtung in einer Richtung verschoben, während die Transportrollen keine Bewegung ausführen. Durch gleichzeitige, mittels der Nocken an der Welle 24 bewirkte Bewegungen der Vorschubeinrichtung 19 und der Transportwalzen sind vorbentimrate Stichbilder erzielbar. Wie bei derartigen-Maschinen üblich, ist hinter dem Nadelträger 17' parallel zu diesem ein zweiter Nadelträger 17" vorgesehen, die beide zusammen einen Nadelträger 17 bilden. Am Nadelträger 17" i-t ein zweiter, in seiner Gesamtheit mit 28 bezeichneter Satz Nadeln angeordnet, so daß jeder Schlingenfangerhr-.lter 30 mit zwei Schiingenfängern 31 und 32 versehen int, wovon einer einer Nadel 18, der andere der unmittelbar dahinter befindlichen Hadel 28 zugeordnet ist.
Der Schlinfßnfängernchlitten 25 v/eist zwei Querstangen 34 und 35 suf, v/eiche on einer in feststehenden Quergliedern 38 und 39 aufgenommenen Schubstange 36 befestigt sind. Die Bewegungsrichtung des Schlingenfärigerschlittens 25 verläuft in Längsrichtung des ITähgutes, in welcher eich auch die Schlingenfängerträger 30 erstrecken. 'Arn Maschinengestell 16 ist ein Querglied 39 vorgesehen, welches feststehende Führungen 40 für die entsprechenden Schlingenfängertrr.ger 3O1EUfWeISt. Es gibt Maschinen, bei welchen die Schlingenfangerbewegung, wie in Fig. 5 angedeutet, schräg gerichtet int. Daher ist zu dienern Zweck die Bewegung dos Schlingonfängerschlittens 25' parallel zu einer solchen Schräglinie gerichtet; jedes Paar einander zugeordnete Nadeln 18 und 23 int, entsprechend den mit 41 bezeichneten Linien, in einer schräggorjtellten Ebene
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angeordnet, und die zugehörigen Führungen 40' sind entsprechend schräg gerichtet.
Die bisher beschriebene Ausbildung ist dem Stand der Technik bekannt. Pur v/eitere allgemeine Informationen über derartige Maschinen sei auf die USA-Fatentschrift 1 94-8 876 sowie auf die britische Patentschrift 800 240 hingewiesen.
Bei einer erfindungsgemäßen Weiterbildung einer derartigen Maschine mit dem Ziel der Herstellung einer einer Biese ähnelnden Naht und anderer Nahtarten ist jeder Nadel 18 eine zweite Nadel 18' und jeder Nadel.28 eine zweite Nadel 28* zugeordnet. Da alle Nadeln 18 und 28 üblicherweise an den Vorderseiten der Nadelträger 17' und 17" angeordnet sind, sind die Gegennadeln 18' und 28' an den Trägerrückseiten vorgesehen. Pur ein Ausführungsbeispiel wird vorgeschlagen, die Stärke jedes Nadelträgers mit etwa 6,5 mm ^auszuführen, was sich bei einer erfindungsgemäßen Maschine als vorteil- ■ haft erwiesen hat. In den Wänden jeder Führung sind, wie im Bereich der Punkte 42 und 42f angedeutet, geeignete, senkrecht angeordnete Nuten vorgesehen, in denen jeweils ein Nadelsatz gef ülirt-.ist. Die Stichplatte 33 weis-t im Bereich des Punktes 43 *einen Schlitz auf, welcher das Nutenpaar umschließt. Der-Hub des Schlingenfängerschlittens ist so einstellbar, daß jeäa: ^Schlingenfänger mit den--beiden zu einem Nadelsatz gehörenden'Nadeln zusammenwirkt und~somit' eine Naht entsprechend den in Pig. 10a und 10b gezeigten Stichbildern erzielbar ist. Die Hublänge des Schlingenfänger chlit tens 25 bzw. 25* ist durch eine Lageveränderung eines Achsbolzens 44 veränderbar. Es ist ein wichtiges Merkmal der Erfindung, daß jeder der jeweils eine Nadeleinheit 18, 18' bzw. 28, 28' bildenden Nadelsätze koplanar angeordnete Nadeln aufweist, wobei die Nadeleinheiten mit den beiden '
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Schlingenfängerri jev/eilg eines Schlingenfängerschlittens zusammenwirken. Dieses Verhältnis muß auch bei den Ausführungs· beispielen entsprechend Fig. 4 und 5 beibehalten werden.
In den Macchinenanrjichten der Zeichnung sind Nadel- und Unterfaden und die zugehörigen '-?r;denspannvorrichtungen aus Gründen dor Übercichtlichkeit dor Zeichnung weggelassen. Derartige Vorrichtungen sind dem Stand der Technik bekannt, so daß eine entsprechende Beschreibung in diesem Rahmen als nicht erforderlich erachtet wurde.
Bei dom Ausführungsbeispiel entsprechend Pig. 4 und 8 wurde ; das Nähgut durch gleichzeitiges Betätigen der Vorschubein- ψ richtung 19 und der Transportwalzen 20 und 20' in schräger Richtung vorgeschoben. Die sich aus.den Einzelnähten 46' und 46" zusammensetzende und in ihrer Gesamtheit mit 46 bezeichnete Naht wurde mit einem Nadelsatz 18, 18* erzeugt, während die unmittelbar dahinterliegende und in ihrer Gesamtheit mit 47 bezeichnete Naht sich aus den mit dem Nadelsatz 28, 28* erzeugten Einzelnähten 47* und 47" zusammensetzt. Bei'der Anordnung entsprechend Pig. 5 wurde das (nicht gezeichnete) Nähgut nur durch Betätigen der Transportwalzen in gerader Richtung durch die Kaschine geschoben und die jeweils aus zwei dicht nebeneinanderliegenden Einzelnähten' bestehenden Nähte 48 und 49 erzeugt;.*..
Die Arbeitsweise herkömmlicher Steppstich-Nähmaschinen . besteht im Grunde darin, daß durch die kombinierten Bewegungen einer Nadel und des zugehörigen Schiingenfängers eine aus dem Nadelfaden geformte Schlinge durch das Nähgut hindurchgeführt und von einer Schlinge des Schlingenfängerfadens bzw. Unterfadenc umschlungen wird. Ist dabei jeder Nadel jeweils ein eigener Schlingenfänger zugeordnet, so ergibt sich aus dem Zusammenwirken einer Nadel und dem ihr zugeordneten Schlingenfänger-eine getrennte, in Pig. 9a allgemein mit 51 bezeichnete Naht, während die zweite Nadel und der ihr züge-
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ο rein ν? to go'tre.mitf- ücU in^enl'-!.:^er dif ir it 51' bezeichnete Einr.elnR.ht (rneugt. I;ieye* Nähte 51 und 51' haben unter sich keinerlei Verbindung, r.o daß cias Nähgut zwischen diesen NLhten flach- liegt wie in Bereich des Punktes F angedeutet.
Im Gegensatz hierzu, find bei oinor erf indungsgera'äßen Maschine die von ein'ißi ITaöelsatz 18,1c;1 geformten Schlingen 52 und 52·, wie in Pig. 10a und 10b gezeigt, von einer einzigen durch den diesem Nadelcatz zugeordneten einzelnen Schlingenfänger 31 geformte Schlinge 53 unu!ch3ingbar. Alle Schlingen sind mittels eines Arbei^schritten der Maschine einsiehbar, wobei die unteren End^n der mit dem Nadelfaden geformten Schlingen und 52* durch Straffen der mit dem Unterfaden geformten Schlinge in Richtung aufeinander zu ziehbar sind, wodurch das zwischen den Einzelnähten 46' und 46" liegende Nähgut im Bereich des Punktes P nach oben ausgewölbt wird und dadurch die Naht 46 und entsprechend auch die Naht 47 die Form einer Biesennaht annehmen.
Es ist ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung, daß bei diesen Maschinen uine derartig geformte Naht auch dnnn erzielbar ist, wenn da? Nähgut nur in einfacher Lage in die Maschine eingeschoben wird.
Da mit erfindungsgenulßen Maschinen derartig "aufgeblasene" Nähte 46, 47, 48 und 4 9 herstellbar sind, ergeben an Teilstücken einer B-"hn oder im gesamten Bereich der Bahn dicht nebeneinanderliegend erzeugte Einseinähte dieser Art eine gerippte Struktur den K:ihgutes. Mit sich schließendem Winkel A entsprechend Fig. δ verringert sich auch der Abstand zwischen den entsprechenden Kchtpaaren 46* , 46", bis sie sich br.i einem Winkel A von 0° gegenseitig überlagern. Somit sind vornchiedene Nahtbilier herstellbar, beispielsweise die in Fig. 11 dargestellten Ringe, die aur: je zwei aufgewölbt en mondförmigpn Cs, welche in <?en Bereichen der Punkte S durch überlagerte gerade Nähte verbunden sind, geformt wurden.
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BAD ORIGINAL
Die Umstellung derartiger* Maschinen von Biesenstich auf normale Sticharten ist in einfachster Weise durch Wegnehmen der an einer Seite der Nadelträger 17' und 17" angeordneten Nadeln durchführbar.
Es sei weiterhin daraufhingewiesen, daß Maschinen dieser Art, welche für das Erzeugen normaler Nähte ausgebildet sind, in einfacher Weise für das Erzeugen auch biesennaht-? ähnlicher Nähte umgestellt werden können, wenn jeder bereits vorhandenen Nadel, wie hier beschrieben, in Bewegungsrichtung des Schiingenfängers dahinter und in einem Abstand eine zweite Nadel angeordnet und die Bewegung der Schlingenfänger so gesteuert wird, daß jeder Schlingenfänger bei jedem Hub sowohl mit der ersten ihm zugeordneten Nadel-als auch mit der zweiten zusammenwirkt.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritte, können sowohl für sich a-ls auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
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BAD ORIGINAL

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE . :
    Mehrnadel-Steppstich-Kähraaschine zum Ausführen von Näharbeiten an Steppdecken, von Stickereien und ähnlichem mit in einem Abstand voneinander und zueinander parallel verlaufenden Stichnähten an einem in gerader Richtung durch die Maschine hindurchgeführten Nähgut, mit in einem Abstand voneinander und parallel zueinander angeordneten, zusammen.in ihrer Längsrichtung auf- und abbewegbaren Nadeln, verschieblich angeordneten und in einer Richtung an den Nadeln vorbei hin- und herbewegbaren Schiingenfängern, wovon'jeweils einer mit einer Nadel zusammenwirkt, einer am Maschinengestell angeordneten Platte, an v/elcher das Nähgut aufruht, mit Öffnungen, in welche die Nadeln nach dem Durchdringen des Nähgutes eindringen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder dieser Nadeln eine zweite Nadel zugeordnet ist, wobei j-ede Nadjsl und die ihr zugeordnete zweite Nadel zusammen einen Nadelsatz bilden, alle Nadeln zueinander parallel angeordnet und zusammen bewegbar und die Nadeln eines Satzes in einem vorbestimmten Abstand voneinander und in der Richtung der Schlingenfängerbewegung hintereinander angeordnet sind, jeder Schlingenfänger bei jedem Hub sowohl mit der ihm zugeordneten ersten als auch mit der zweiten Nadel des Nadelsatz.es zusammenwirkt, die beiden vom Nadelsatz gleichzeitig an den Schlingenfänger herangeführten Fadenschlingen von einer einzelnen Schlinge des Schlingenfängerfadens umschlingbar ist, und daß jede der Öffnungen in der Platte ein Schlitz ist, in welchen ein Nadelsatz eindringt und sich hindurchbewegt .
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  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ,- · :* e e i c h η e t, daß alle Nadeln an einem Nadelträger so angeordnet sind, äaß sich alle zweiten Nadeln an einer Seite des Nadelträgers, alle übrigen Nadeln an $er -anderen S Ai te des Trägers befinden.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung des Schiingenfängers mit der Vorschubrichtung des Nähgutes durch die Maschine gleichgerichtet ist.
    w
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichne t, daß die Bewegungsrichtung des Schiingenfängers zur Vorschubrichtung des Nähgutes durch die Maschine auch schräg gerichtet ist.
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    Le e rs e i te
DE19712133611 1970-07-06 1971-07-06 Nähmaschine Pending DE2133611A1 (de)

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Also Published As

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CA931431A (en) 1973-08-07
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