DE213335A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 213335 -KLASSE 51 d. GRUPPE
DIEGO FUCHS in PRAG.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Regler für Klavierspielwerke u. dgl.,
mittels welchen die Stärke des Tones der Saiten, der Trommel und des Xylophons oder
der anderen Schlaginstrumente des Spielwerks geregelt wird.
Der Regler ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. ϊ im Vertikalquerschnitt und in Fig. 2
in Vorderansicht dargestellt. Fig. 3 bis 7 zeigen Einzelheiten.
Oberhalb der Stiftwalze α ist in bekannter
Weise eine Klaviatur b angeordnet, deren Angriffshebel c mit den Grundhebeln d in Eingriff
stehen. Die Bewegung dieser Grundhebel wird durch Stangen e auf Daumen f übertragen,
durch welche die Hämmer g, welche auf einer dauernd oszillierenden Welle h angeordnet
sind, zum Schlage auf die Saiten freigegeben oder angehalten werden.
Der Erfindung gemäß ist die Hammerwelle derart angeordnet, daß sie eine größere oder
kleinere Bewegung ausführen kann, und demzufolge können die Hämmer stärker oder schwächer auf die Saiten schlagen. Da mit
der Hammerwelle auch die Vorrichtungen zum Betrieb der Trommel, des Xylophons und anderer
Schlaginstrumente in Verbindung stehen, so können deren Hämmer ebenfalls stärker
oder schwächer schlagen.
Die Hammerwelle h ist mit einem Bogen 1 ausgestattet, auf welchem ein Gleitstück 2
verschiebbar aufgesetzt ist; dieses ist durch eine Stange 3 mit einer stets sich drehenden
Kurbelscheibe 4 mit Exzenter verbunden. Beim Drehen dieser Kurbel werden die Zugstange
3 und das Gleitstück 2 gehoben und gesenkt und der Bogen 1 mit der Hammerwelle
h in Schwingungen gebracht. Wenn nun das Gleitstück auf dem Bogen verstellt
wird, so wird dadurch sowohl dem Bogen und der Hammerwelle wie den Saiten-, Xylophon-
und Trommelhämmern usw. ein anderer Ausschlag gegeben, wodurch die Stärke des Tones
geregelt wird (Fig. 6 und 5).
Dieses Verstellen wird von der Stiftwalze a besorgt, welche zu diesem Zwecke auf einem
Ende mit besonderen Stift- und Klammerreihen 5 und 6 (Fig. 2) ausgestattet ist, von
welchen die Reihen 5 für »piano« und die Reihen 6 für »forte« dienen.' Die Klaviatur δ
ist über diese Reihen hinaus verlängert und mit Angriffshebeln 7, 7' und Grundhebeln 8, 8'
ausgestattet, welche den Hebeln c und d entsprechend konstruiert sind. Von den Grundhebeln
8, 8' sind Stangen 9, 10 (Fig. 2) nach aufwärts geführt, welche mit den Hebeln 11,12
verbunden sind, derart, daß sich beim Hinunterziehen der Stangen 9, 10 das Ende des
Hebels 11 nach abwärts, dagegen das Ende des Hebels 12 nach aufwärts bewegt. Mit
den Hebeln 11 und 12 steht ein Hebel 13
mittels Spiralfedern 14, 15 in Verbindung; er
trägt eine Zugstange 16. An dem unteren Ende dieser Zugstange ist eine Stange 17 angelenkt,
welche auf einem Ende mit einer sich drehenden Kurbelscheibe 18 verbunden ist und
auf dem anderen Ende zwei Daumen 19 und
20 besitzt. Diese reichen in eine Gabel 21 hinein, welche in einer Führung verschiebbar
angeordnet, im Innern mit Verzahnungen 22 und 23 versehen und mittels des Hebels 24.
und einer Zugstange 25 mit dem Gleitstück 2 verbunden ist.
Die Wirkungsweise des Reglers ist folgende: Wenn ein Stift oder eine Klammer der an der
Stiftwalze α vorgesehenen Reihe 5 an den zugehörigen Angriffshebel 7 anstößt, so bewegen
sich sowohl die Stange 9 und der Hebel 11 wie auch der Hebel 13 und die Zugstange 16
nach abwärts; dadurch greift der Daumen 20 in die untere Verzahnung 23 ein. Da er sich
infolge der Verbindung mit der Kurbel 18 hin und her bewegt, so wird die ganze Gabel 21
schrittweise in der Pfeilrichtung (Fig. 3) gezogen. Dadurch wird auch der Hebel 24 verdreht
und das Gleitstück 2 in der in Fig. 3 eingezeichneten Pfeilrichtung I verschoben, so
daß der Hammerwelle nach Fig. 5 ein kleinerer Ausschlag gegeben wird. Dieser Ausschlag ist
um so kleiner, je langer der Angriffshebel 7 durch die Klammer 5 der Stiftwalze a in gehobener
Stellung bleibt. Tritt dagegen eine Klammer in der Reihe 6 in Tätigkeit, so wird
der Daumen 19 in Eingriff mit der oberen Verzahnung 22 gebracht, wodurch sich das
Gleitstück in Pfeilrichtung II (Fig. 4) bewegt und einen größeren Ausschlag der Hammerwelle
h verursacht (Fig. 6), und zwar einen um so größeren, je längere Zeit der Angriffshebel 7' durch die Klammer auf der Reihe 6
der Stiftwalze gehoben bleibt. Es ist daraus zu entnehmen, daß einfache Stifte eine kleinere
Verstärkung oder Abschwächung des Tones verursachen, da durch deren Einwirkung die
Gabel 21 nur wenig in der einen oder der an-
deren Richtung verschoben wird, während Klammern ein größeres Verschieben der Gabel
und des Gleitstückes zur Folge haben. Es ist daher möglich, durch diese Vorrichtung die
Stärke des Tones der Saiten, des Xylophons, der Trommel o. dgl. genau dem Musikstücke
anzupassen.
Die Federn 14 und 15 dienen zum freien
Überspringen der Daumen 19 und 20 über die Zähne 22, 23 nach einem jeden Eingriff.
Das Xylophon (Fig. 1 und 7), welches in bekannter Weise aus auf zwei Saiten angebrachten
Platten i und den Hämmern m besteht, wird durch eine Vorrichtung in Tätigkeit
gesetzt, welche mit der Hammerwelle h in einer besonderen Weise im Kontakt steht.
Die. Hammerwelle h trägt eine Schlagleiste 26;
ihr gegenüber sind sämtliche Stößer 27 des Xylophons gerichtet. Diese Stößer sind durch
Schlitze 28 in den zugehörigen Stangen e der Mechanik geführt und auf dem anderen Ende
mit der Hammernuß m' verbunden. Wenn sich die Stange e nach abwärts mit dem
Grundhebel d bewegt, so sinkt der Stößer 27 in die in Fig. 7 gezeichnete Lage, so daß er
von der Leiste 26 stoßweise bewegt wird. Dabei schlägt der Hammer m an die zugehörige
Xylophonplatte, und zwar desto stärker, je weiter die Hammerwelle h mit der Leiste 26
ausschlägt.
Der Angriffshebel 30, welcher die Trommel η
betätigt, ist mit einer Stange 31 ausgestattet, welche auf dem oberen Ende mit dem den
Hammer 0 tragenden Hebel 32 verbunden ist. Die Hammerwelle h trägt eine Stange 33,
welche mit ihrem oberen Ende unterhalb des Hammerhebels zu stehen kommt und entsprechend
der Bewegung der Welle h die Bewegungen des Hammerhebels begrenzt. Bei größerem oder kleinerem Ausschlag der Hammerwelle
bewegt sich das obere Ende der Stange mehr oder weniger nach aufwärts und
bewirkt einen größeren oder kleineren Anschlag des Hammers.
Claims (5)
1. Regler für Klavierspielwerke mit Stiftwalze und schnell schwingenden Hämmern,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hammerwelle (h) einen Bogen (1) mit verschiebbarem,
den Ausschlag der Hammerwelle beeinflussenden Gleitstück (2) trägt, welches mittels einer Hebelübertragung
von den Piano- und Fortezeichen der Stiftwalze betätigt wird.
2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Klammer- oder
Stiftreihen (5, 6) der Stiftwalze mittels Hebel (c, d, 11, 12) und Stangen (9, io)
eine Stange (16) der Länge nach verschieben, wodurch eine an ihr angelenkte, in
der Längsrichtung schwingende Stange (17) mit ihrem in zwei Sperrklinken (19, 20)
auslaufenden Ende eine mit Sperrzährien an der Innenseite ihrer Zinken versehene
Gabel (21) in der einen oder anderen Richtung verdreht und dadurch das auf der
Gabel sitzende Gleitstück (2) an dem mit der Hammerwelle fest verbundenen Bogenstück
(1) verschiebt.
3. Regler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stets in der Längsrichtung
schwingende Stange (17) und die an ihr angelenkten Stangen (16, 13) durch
Federn (14, 15) mit den Hebeln (11, 12)
verbunden sind.
4. Regler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hammerwelle
(h) eine Schlagleiste (26) trägt, gegen welche die durch Stangen (e) der Klavier-
mechanik hindurchgeführten Stößer (27) zur Betätigung der Xylophonmechanik mit
den Hammernüssen (ml) gerichtet sind, so daß jede Bewegung der Hammerwelle auf
die Hammer (m) übertragen wird.
5. Regler nach Anspruch 1 bis 3, dar
durch gekennzeichnet, daß der Angriffshebel (30) durch eine Stange (31) mit dem
Trommelhammerhebel (32) in Verbindung steht, dessen Bewegung durch eine mit der Hammerwelle (h) fest verbundene Stange
(33) begrenzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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