DE2133110C3 - Verfahren zur Herstellung von Acrolein - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von AcroleinInfo
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- C07C45/33—Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by oxidation with molecular oxygen of CHx-moieties
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Acrolein durch Oxydation von Propylen mit
Sauerstoff in Gegenwart eines spezifischen Katalysators.
Es ist allgemein bekannt, daß bei der katalytischen Oxydation von Olefinen in der Gasphase zu den entsprechenden
ungesätligten Aldehyden die Wahl gceigneter Katalysatoren und Reaktionsbedingungen
wesentlich ist, um eine hohe Umwandlung des eingesetzten Olefins und eine ausgezeichnete Selektivität
bezüglich des betreffenden ungesättigten Aldehyds bei hohen Raumgeschwindigkeiten zu erzielen. Bei der
Herstellung von Acrolein aus Propylen führt die zum Erreichen einer höheren Umwandlung von Propylen
vorgenommene Erhöhung der Reaktionstemperatur zu einer betrachtliehen Erniedrigung der Selektivität
an Acrolein. Aus diesem Grund wurde bisher bei Verwendung üblicher Katalysatoren eine hohe Acroleinausbeute
nicht durch die Anwendung hoher Reaktionstemperaturen, sondern durch geringe Raumgeschwindigkeiten
erhalten.
Zur Oxydation von Olefinen in der Gasphase sind
verschiedene Katalysatoren vorgeschlagen worden, die eine Vielzahl von Elementen in Form von Oxiden
enthalten. Besonders bekannt ist ein Katalysator, der Molybdän, Wismut, Phosphor, Eisen. Sauerstoff und
mindestens eines der Metalle Kobalt und Nickel enthält. Dieser Katalysator ergibt ausgezeichnete
Umwandlungen der als Ausgangsverbindungen eingesetzten Olefine (vergleiche z. B. USA.-Patentschriften
3 454 630, 3 522 299. deutsche Patentschrift 1 268 609. französische Patentschrift 1 514 167 und die veröffentlichten
japanischen Patentanmeldungen 2324 1968, 5855 1969 und 6245 1969). Wenn solche Katalysatoren
zur Herstellung von Acrolein durch Oxydation \on Propylen in der Gasphase verwendet werden,
wird, falls die Raumge>chwindigkcit relativ gering ist,
gleichzeitig eine hohe Umwandlung von Propylen und eine hohe Selektivität an Acrolein erhalten. Bei
erhöhter Raumgeschwindigkeil wird die Selektivität an Acrolein jedoch beträchtlich erniedrigt. Aus diesem
Grund sind selbst diese s^icnen Katalysatoren zur
Herstellung von Acrolein nicht besonders geeignet.
Ein weiterer Nachteil bei der Verwendung üblicher Katalysatoren zur Oxydation von Olefinen bei erhöhten
Temperaturen und hohen Raumgeschwindigkeiten zur Erhöhung der Umwandlung der Olefine ist die Bildung
großer Mengen von Nebenprodukten, wie Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. Dabei tritt eine bctächtliche
Wärmeentwicklung auf, wodurch die Steuerung der Reaktion schwierig wird.
Als Ergebnis der Suche nach einem langlebigen Katalysator zur Herstellung von Acrolein durch
Oxydation von Propylen bei hoher Umwandlung des Propylens und ausgezeichneter Selektivität an Acrolein
selbst bei hohen Raumgeschwindigkeiten wurde festgestellt, daß ein Molybdän, Wismut, Eisen Nickel,
Phosphor, Sauerstoff und eines der Meta!!· Magnesium und Mangan enthaltender Katalysator sowie ein
Molybdän, Wismut, Eisen, Nickel. Phosphor, Sauerstoff und mindestens zwei der Metalle Magnesium,
Mangan und Kobalt enthaltender Katalysator diese Erfordernisse erfüllt. Dieser Katalysator wird nachstehend
als »thalliumfreier Katalysator« bezeichnet.
Aufgabe der Erfindung war es. einen spezieller langlebigen Katalysator zu entwickeln, der es gestattet,
Acrolein durch Oxydation von Propylen be hoher Umwandlung von Propylen und ausgezeichnetei
Selektivität an Acrolein bei hohen Raumgeschwindig keilen herzustellen. Beim Arbeiten mit diesem Kataly
sator soll die Bildung unerwünschter Nebenprodukte wie Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Acrylsäure
mögichst unterdrückt werden. Diese Aufgabe wire durch die Erfindung gelöst.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahret zur Herstellung von Acrolein durch Oxydation voi
Propylen in der Gasphase mit Sauerstoff oder frcici Sauerstoff enthaltenden Gasen bei erhöhten Tempera
türen in Gegenwart eines trägerfreien oder träger haltigen Molybdän, Wismut, Phosphor, Eisen, Sauer
stoff und mindestens eines der Metalle Kobalt um Nickel enthaltenden Katalysators, das dadurch gc
kennzeichnet ist, daß man die Umsetzung mit Propylei
JIi(J Sauerstoff in Mißverhältnissen von 1 : ü,4 bis I · 3
3ci Jemperaluren von 2QO bis 550 C, Prücken von
Hsva Atmosphärendruek unU RHumgeschwindigkeiten
um 100 bis 12 0001 Gas/l Katalysator mal Stunde in
Gegenwart eines. Katalysators der allgemeinen Formel
durchgeführt, in der X Magnesium, Mangan oder Kobalt oder ein Gemisch aus mindestens zwei diener
Metaile ist, α den Wert 12 hat, b einen Wert von 0,1
bis 5, < einen Wert von 0,1 bis 5, d einen Wert von 0
bis 12, c einen Wert von 0,1 bis 12, /einen Wert von I
oder weniger hat, aber nicht 0 ist, g einen Wert von 0
bis 5 hai und der Wert von h vun der Zahl der anderen
Atome abhängt und im allgemeinen einen Wen von
3(> hi·, :S9 hai.
Der erlindungsgemäße Kultivator der nachstehend
als "ihalliumhaltiger Katalysator« bezeichnet
wird, ergibt pro Durchgang des eingesetzten Gasgemischcs
ausgezeichnete Ausheuten und hohe Seleklivilaien
an Acrolein.
\'orzugsueise hat in der obengenannten allgemeinen
Formel <; den Wert 12, b einen Wert von (1.5 bis 3.
γ einen Wert von 0,5 bis 5, d einen Wert von 0 bis 9,
c einen Wert \on 1,5 bis 12, f einen Wen von 0,01
bis 0.5, ι; einen Wert von 0.01 bis 2 und h einen Wert
von 3l).l bis 74.8.
Der erlmdungsgemüß verwendete Katalysator zeichnet
sich durch einen geringen ThulliumgehaU aus
Hei Verwendung des thalliumhaliigen Katalysators
wird die Bildung von Nebenprodukten, wie Kohlenmonoxid.
Kohlendioxid und Acrylsäure, verglichen
mil dem thalhumfrcien Katalysator, weitgehend unterdrückt. Auf diese Weise wird die Selektivität an
Acrolein beträchtlich erhöhl. Bei der Herstellung des
thalliumhaliigen Katalysators muß beachtet werden, daß hei binvcrlcibung größerer Thaliiummengen die
Acrolcinausbculc verringert wird. Aus diesen Feststellungcn kann angenommen werden, daß der
Wirkungsmechanismus des lhalliumhaliigcn Katalysators verschieden ist von dem des thalliunifreien
Katalysators und daß das Thallium nicht als einfaches Oxid, sondern in einer bestimmten komplexen Form
vorliegt. Diese AiiTiahmc wird durch die Tatsache
gesiützt, daß Thall'umoxid durch Reduktion in ein niedrigeres Oxid oder in metallisches Thallium von
hoher Flüchtigkeit übergeführt werden kann. Der thalliumhallige Katalysator verliert dagegen seine
katalytischc Wirksamkeit selbst nach ununterbrochener Verwendung während mehr als K)(X) Stunden nicht,
und die Nicht-Flüchtigkeit des Thalliums im erlindungsgcmäßen Katalysator wild durch die Röntgenil
uorcszcnzanaly se nachgewiesen.
Als Ausgangsverbindungen werden im Verfahren der Windung Propylen und Sauerstoff eingesetzt.
Als Sauerstoffquclle kann reiner gasförmige: Sauerstoff.
Luft odei mit Sauerstoff angereicherte I ull oder
jedes andere saucrstoffhaltigc Gas verwendet werden. Aus wirtschaftlichen Gründen wird vorzugsweise Luft
verwendet. Die umsetzung kann auch unter Zusatz von Wasserdampf und von Inertgasen, wie Stickstoff,
Kohlendioxid oder Argon, als Verdünnungsmittel durchgeführt weiden.
Die Umsetzung wird mit Molverhältnissen von Propylen und Sauerstoff von I : 0,4 bis 1 : 3 durchgeführt. Falls die Umsetzung mit einem Zusatz von
Wasserdampf durchgeführt wird, kann mit Molverhaltnissen von Propylen zu Wasserdampf von
1:1 bis 1:15 gearbeitet werden. Vorzugsweise wird
die Umsetzung mit Molverhältnissen von Propylen, Sauerstoff und Wasserdampf, von 1:1: 3 bis 1: 3: 10
durchgeführt.
Zur Herstellung des erfindungsgemäß verwendeten Katalysators können Molybdänverbindungen, wie
to Ammoniummolybdal, Molybdänoxid und Molybdänsäure, Wismutverbindungen, wie Wismutnitrat und
Wismutoxid, Eisenverbindungen, wie EisendII)-nitrat
und bisenoxid. Nickelverbindungen, wie Nickelnitrat und Nickeloxid, Manganverbindungen, wie Mangan nitrut und Manganoxid, Magnesiumverbindungen,
wie Magnesiumnitrat und Magnesiumoxid, !Cobaltverbindungen,
wie Kobaltnitrat und Kobaltoxid, thalliumverbindungen, wie Thalliumnilrat, Thalliumo.xid
und Thalliumphospha! und Phosphorverbindüngen, wie Phosphorsaure und Ammoniumphosphat,
verwendet werden.
Die Herstellung des erlindungsgemußen Katalysators
kann in an sich bekannter Weise erfolgen. So ki'.iin man beispielsweise ein Thalliumsalz, ein Lisensalz,
ein Wismutsal/, eine Phosphorverbindung, ein Nickelsalz und mindestens ein Mangan-. Magnesiumnder
Kobaltsalz in eine wäßrige Lösung eines Molybdais.
wie Ainmoniumniolyhdai, eintragen, die erhaltene
Aufschlämmung mit einem Träger vermischen, die Masse zur Trockene eindampfen und
den erhaltenen Kuchen bei erhöhten Temperaturen an der l.uf'. calcinieren. Nach dem Abkühlen wird
der Katalysator vermählen und zu Plätzchen oder Granulaten verformt.
Der crlindungsgeniäß verwendete Katalysator kann
trägerfrei verwendet weiden. Vorzugsweise arbeilet man mit einem trägerhuliigen Katalysator. Als Träger
kann /.. B. Sileiumdioxid. Aluminiumoxid, Siliciumcarbid und Titanoxid verwendet werden. Die verwendete
Trägermenge hängt von der Art des Trägers ab und betraut gewöhnlich bis 9'^",,, vorzugsweise
5 bis 1H)",,. des gesamten KaU'.lysalorgevvichtcs.
Die Herstellung von Acrolein kann nach einem Wirbelschicht- oder Festbettverfahren durchgeführt
werden. Die Teilchengröße des Katalysators ist keinen besonderen Beschränkungen unterworfen und kann
wahlweise geändert werden. Die Reaktionstemperatur ist von der Art des Katalysators abhängig und beträgt
200 bis 550 C, vorzugsweise 250 bis 5(HJ C. Die Um-
5- sctzuiig kann bei annähernd Almosphärendruck,
vorzugsweise bei 0,7 bis 5 al, durchgeführt werden. Die Raun,geschwindigkeit beträgt 100 bis 12000 1
Gas 1 Katalysator mal Stunde 'ind vorzugsweise 200 his W)OO I Gas I Katalysator mal Stunde.
Besm crlindungsgcmaßen Verfahren kann Acrolein
mit hoher Selektivität und ausgezeichneter Ausbeute pro Durchyang selbst hei hoher Raumgcschwindigkcii
hergestellt weiden. Die Bildung von Nebenprodukten wie Oxiden des Kohlenstoffs, ist beträchtlich herabgesetzt.
Die bei Verwendung des crlindungsgcmäßer Katalysators erhaltene hohe Raum-Zcit-Ausbcute ar
Acrolein zeigt die hervorragende l.cistungsfähigkei des Katalysators. Ferner verfügt der Katalysator übei
eine ausreichende und zufriedenstellende Langlebig keil, und das in dem crfindungsgemäßcn Kalalysato
enthaltene Thallium verflüchtigt sich während de Acrolein herstellu ng nicht.
Nachstehend sind einige Vorteile des erfmdungs
gemäßen thalliumhaltigen Katalysators im Vergleich zu dem thalliumfrcien Katalysator zusammengestellt:
1. Bei Verwendung des thalliumhaltigen Katalysators wird eine erhöhte, z. B. um 10",,, Umwandlung
von Propylen erhallen.
2. Bei Verwendung des thiilliumhaltigen Katalysators
ist die Bildung unerwünschter oxydierter Nebenprodukte mit höhcrem Oxydationsgrad äußerst
stark herabgesetzt. Aus diesem Grund wird eine viel höhere Selektivität an Acrolein erhalten.
Diesef Vorteil ergibt sich sowohl bei relativ geringer als auch bei relativ hoher Raumgeschwindigkeit.
3. Da die Bildung von Oxydationsprodukten mit höherem Oxydationsgrad herabgesetzt ist, tritt
bei der Umsetzung nur eine geringe Wärmeentwicklung auf, und die Temperaturunterschiede
im Katalysatorbett sind gering. Dadurch kann der Rcaktionsablauf leicht reguliert werden.
5
5
4. Da die Bildung von Oxydationsproclukten mit
höherem Oxydationsgrad herabgesetzt ist, kann das entstandene Acrolein leichter gereinigt werden.
ίο 5. Der thalliumhaltige Katalysator ist selbst bei
niedrigeren Reaktionstemperaturen hoch aktiv und weist eine erhöhte Lebensdauer auf.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. In den Beispielen werden die Umwandlung von Propylen,
die Selektivität an Acrolein, die Acroleinausbeute und die Raumgeschwindigkeit nach nachstehenden
Gleichungen berechnet:
■ umgesetztes Propylen, MoI ,.„
Umwandlung von Propylen, % = fc -~-■— 100,
eingespeistes Propylen, Mol
„,..... n/ Gewicht der C-Atome im Acrolein
Selektivität, "^ = ----- - · 100,
Gewicht der C-Atome im ungesetztem Propylen
Acroleinausbeute, % = Umwandlung von Propylen · Selektivität
100
...... Durchflußvolumen des eingespeisten Gases pro Stunde (IGas/Std )
Katalysatorvolumen (I Katalysator)
Eine Lösung von 12,13 g Wismutnitrat in einem Gemisch aus 4 ml konzentrierter Salpetersäure und
30 ml Wasser wird mit einer Lösung von 20,20 g Eisen(HI)-nitrat, 9,62 g Magnesiumnitrat, 10,92 g
Kobaltnitrat, 43,70 g Nickelnitrat und 0,67 gThalliumnitrat
in 250 ml Wasser vereinigt. Das erhaltene Gemisch wird mit einem Gemisch von 52,98 g Ammoniummolybdat,
2,88 g konzentrierter Phosphorsäure, (85 Gewichtsprozent), 30 ml wäßrigem Ammoniak
(28 Gewichtsprozent) und 300 ml Wasser versetzt. Das so erhaltene Gemisch wird zur Herstellung
einer Aufschlämmung gerührt. Die Aufschlämmung wi?d unter starkem Rühren mit 100 ml Kieselsäuresol
(SiO1, 20 Gewichtsprozent) versetzt. Die so erhaltene Aufschlämmung wird zur Trockene eingedampft.
Der Rückstand wird 3 Stunden bei 300e C calciniert (erste Calcinierung), abgekühlt und gemahlen. Das
erhaltene Pulver wird tablettiert und 6 Stunden bei 525°G an der Luft calciniert (zweite Calcinierung).
Der Katalysator hat die Zusammensetzung
Ein Reaktionsrohr aus Glas mit einem innendurchmesser von 12 mm wird mit 8,0 ml des oben
hergestellten und zu einem Granulat vermahlenen Katalysators mit Teilchengrößen von 1,19 bis 2,00 mm
beschickt. Nach dem Erhitzen wird ein gpsförmiges Gemisch aus Propylen, Luft und Dampf im Molverhältnis
1:7:7 bei 355°C und mit einer Raumgeschwindigkeit von 12001 Gas/I Katalysator mal
Stunde durch das Reaktionsrohr geleitet. Die Umwandlung von Propylen beträgt 97,6%, die Selektivität
an Acrolein 87,2% und die Ausbeuten an Acrolein Acrylsäure, Essigsäure, Acetaldehyd, Kohlendioxid
und Kohlenmonoxid betragen 85,1, 7,4, 0,7, unter 0,2, 2,0 und 1,1 %. Die Raum-Zeit-Ausbeute an Acrolein
beträgt 3,04 Mol/I Katalysator mal Stunde.
Gemäß dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren werden Katalysatoren der allgemeinen Formel
(der Träger ist nicht berücksichtigt).
hergestellt, in der / einen Wert von 0 bis 2 und h einem
Wert von 52,0 bis 55,0 hat. In der allgemeinen Formel ist der Träger nicht berücksichtigt. Im einzelnen werden
folgende Katalysatoren hergestellt:
Mo|2Hi, Fc2Mg1 ,-,COi15Ni11P1O.-,-...!!
Mo|2Bi,F-C2Mg1,5Co1-5Nir,Tln O2P1O5203
Mo12Bi, F-C2MgI-5Co1 ,.,NieTln.or.PtOäj.ns
MOi2Bi1Ic2Mg1-^o1-5Ni11H01P1O52-1,
Mo|2Bi,F-C2Mg1,5Co1-5Nir,Tln O2P1O5203
Mo12Bi, F-C2MgI-5Co1 ,.,NieTln.or.PtOäj.ns
MOi2Bi1Ic2Mg1-^o1-5Ni11H01P1O52-1,
Mo12Bi1 Fc2Mg1-5Co1.SNinTl1P1O5:,.,,,
und
Mo12Bi1Fe2MgL5Co115Ni0TI2P1O55-0
(D
(2)
(3)
(4)
(5)
(6)
(7)
(8)
Ein gasförmiges Gemisch aus Propylen, Luft und Dampf im Molvcrhältnis 1:7:7 wird gemäß Beispiel 1
bei einer Raumgeschwindigkeit von 1200 I Gas/l Katalysator
mal Stunde an den genannten Katalysatoren umgesetzt. Die Ergebnisse sind in dem Diagramm
zusammengestellt. In dem Diagramm ist auf der Abszisse die Zahl der Thalliumatome, ausgedrückt
durch den Wert von /, auf der linken Ordinate der
Prozentsatz und auf der rechten Ordinate die Reaktionstemperalur aufgetragen. Die Kurven a, h,
<·, il und c bedeuten die Umwandlung von Propylen, die
Acroleinausbeulc, die Reaklionsiempcratur, die Ausbeute
an Acrylsäure und die Gesamtausbeute an Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. Aus dem Diagramm
ist ersichtlich, daß bei Verwendung des Katalysators (1) (/=0) zur Erreichung einer Umwandlung
von Propylen von über 90% eine Reaktionstemperatur von 400 C erforderlich ist. Mit steigendem
Thalliumgehall des Kalalysators ist zur Erreichung des vorstehend genannten Ergebnisses eine niedrigere
Reaktionstemperatur erforderlich. Bei Verwendung des Katalysators (4) (/=0,1) wird eine 97,6 %ige
Umwandlung von Propylen bei einer Reaktionstemperatur von 355°C erhalten. Bei weiter steigendem
Thalliumgehalt des Katalysators ist zur Erreichung einer Umwandlung von Propylen von über 90% eine
höhere Reaktionstemperatur erforderlich.
Eei Verwendung der Katalysatoren (7) (/=1,0) und (8) (/ = 2,0) wird die Umwandlung von Propylen
sehr stark herabgesetzt. £«>
Bei Verwendung des Katalysators (1) (/ = O) beträgt die Acroleinausbeute 59,5%. Mit steigendem Thalliumgehalt
steigt die Acroleinausbeute beträchtlich. Die höchste Ausbeute von 85,1 % wird bei Verwendung
des Katalysators (4) (/=0,1) erhalten. Bei höheren Thalliumgehalten fällt die Acroleinausbeute, und bei
Verwendung der Katalysatoren (7) (/ = 1,0) und (8) (/ = 2,0) ist die Acroleinausbeute äußerst gering.
Aus dem Diagramm ist weiter ersichtlich, daß die BiIH jng von Nebenprodukten (Acrylsäure, Kohienmonoxid
und Kohlendioxid) entgegengesetzt zu der Umwandlung von Propylen und der Acroleinausbeute
verläuft. So wird bei Verwendung des Katalysators (1) (/= 0) eine Ausbeute an Acrylsäure von 18,4% und
eine Gesamtausbeute an Kohlenmonoxid und Kohlendioxid von 9,2% erhalten. Die Einverleibung von
Thallium in den Katalysator führt zu einem beträchtlichen Abfall dieser Ausbeute. Bei Verwendung des
Katalysators (4) (/ 0,1) beträgt die Ausbeute an
Acrylsäure 7,4",, und die Grsamtausbeute an Kohlenmonoxid und Kohlendioxid 3,1"',.
B c i s ρ i c I e 3 bis 26
Das Verfahren wird gemäß Beispiel 1 unter Verwendung
verschiedener Katalysatoren durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Tabelle I .zusammengestellt.
Ein gasförmiges Gemisch aus Propylen, Luft und Stickstoff im Molverhällnis 1:7:7 wird bei 350 C
mit einer Raumgeschwindigkeit von 1200 I Gas/l Katalysator mal Stunde in einen den Katalysator gemäß
Beispiel I enthaltenden Reaktor eingespeist. Die Umwandlung von Propylen beträgt 90,9 "'„, die Acroleinausbeute
74,3",,, die Acrylsäureausbeute 5,7 "„, die Kohlendioxidausbeule 3,9%, die Kohlenmonoxidausbeute
2,2% und die Acetaldehydausbeute 1,9%.
Beispiele 28 bis 31
Das Verfahren wird als Langzeitversuch unter Verwendung der Katalysatoren gemäß Beispiel 1, 8, 11
und 18 durchgeführt. !Das eingespeiste Gasgemisch enthält Propylen, Luft und Dampf im iVlolverhältnis
1:7:7. Die Raumgeschwindigkeil beträgt 12001 Gas/l Katalysator mal Stunde. Aus Tabelle Il sind
die Aktivitäten der Katalysatoren nach etwa 800 bis 1000 Betriebsstunden ersichtlich.
Vergleichsbcispiel 1
Gemäß Beispiel 1 wird ohne Verwendung von Thallium ein Katalysator hergestellt, dessen Zusammensetzung
der Formel
Mo12Bi1Fe2Ni6Co116Mg1-5P1O515
entspricht. In der Formel ist der Träger nicht berücksichtigt.
Die Acroleinherstellung wird bei einer Reakvionstemperatur
von 400cC gemäß Beispiel 1 durchgeführt. Die Umwandlung von Propylen beträgt 90,1%, die
Acroleinausbeute 59,5%, die Acrylsäureausbeute 16,6%, die Kohlendioxidausbeute 4,8%, die Kohlenmonoxidausbeute
3,5%, die Essigsäureausbeute 1,8% und die Acetaldehydausbeute 2,5%.
Vergleichsbeispiele 2 bis 12
Das Verfahren wird unter Verwendung verschiedener nicht erfindungsgemäßer Katalysatoren gemäß Beispiel
1 durchgeführt. Die Frgebnisse sind in Tabelle III zusammengestellt.
In Tabelle IV sind zum Vergleich die Aktivitäten üblicher Katalysatoren zur Herstellung von Acrolein
durch Oxydation von Propylen in der Gasphase zusammengestellt, wodurch der technische Fortschritt
des beanspruchten Verfahrens besonders deutlich wird.
| Mo | Bi | Fe | Mg | Katalys Co |
atorzus; Mn |
immensetzu Ni |
ng | 0,2 | P | O | Reaktions | Raum geschwin digkeit a) |
Um wand |
Acro lein |
Ausbeute, Acryl säure |
cos | CO | Andei : Neoen- produkte |
Raum- | |
| 12 | 1 | 1 | 0 | O | 0 | 8,5 | 0,1 | 48,1 | bedingungen | 1200 | lung von Propylen % |
78,4 | 9,8 | 1,0 | 1,0 | HAc 0.8 | Zeit- Aus- beute b) |
|||
| Beispiel Nr. |
0,05 | Reak- tions- tempe- ratur 0C |
96,1 | AAl 0.2 | 2.80 | |||||||||||||||
| 3 | 12 | 1 | 1 | 0 | O | 0 | 8,5 | 0,2 | 0,1 | 47,8 | 375 | 1200 | 75,2 | 12,5 | 2,5 | 1,8 | ||||
| 12 | 2 | 2 | 0 | O | 0 | 5,5 | 0.2 | 0,1 | 48,1 | 1200 | 95,7 | 75,9 | 10,1 | 1,3 | 1,2 | 2,69 | ||||
| 4 | 12 | 2 | 2 | 0 | O | 0 | 7,5 | 0,05 | 1 | 52,8 | 375 | 1200 | 93,1 | 74,7 | 7,7 | 2,0 | 1,2 | 2,71 | ||
| 5 | 1?, | 1 | 1 | 4 | O | 0 | 4,5 | 0,2 | 0,1 | 47,8 | 375 | 1200 | 90,3 | 74,3 | 9,6 | 1,9 | 1,7 | 2,67 | ||
| 6 | 12 | 1 | 1 | 4 | O | 0 | 4,5 | 0,2 | 0,1 | 48,1 | 375 | 1200 | 92,3 | 78,2 | 10,6 | 1,5 | 1,2 | HAc 1,1 | 2,65 | |
| 7 | 12 | 1 | 1 | 2 | O | 0 | 6,5 | 0,1 | 0,1 | 48,1 | 400 | 1200 | 95,4 | 75,4 | 11,4 | 1,7 | 1,2 | 2,79 | ||
| 8 | 12 | 2 | 2 | 2,5 | O | 0 | 3 | 0,1 | 0,1 | 47,9 | 400 | 1200 | 94,8 | 73,8 | 9,2 | 1,6 | 1,3 | AAl 0,2 | 2,69 | |
| 9 | 12 | 1 | 1 | 0 | 2 | 0 | 7 | 0,1 | 1 | 50,7 | 375 | 1200 | 90,2 | 84,8 | 5,8 | 1,3 | 0,5 | 2,64 | ||
| 10 | 12 | 1 | 1 | 0 | 2 | 0 | 7 | 0,1 | 1 | 50,7 | 400 | 400 | 95,4 | 81,5 | 7,7 | 2,2 | 1,5 | 3,03 | ||
| 11 | 12 | 1 | 1 | 0 | 2 | 0 | 7 | 0,1 | I | 50,7 | 360 | 4800 | 96,2 | 72,3 | 0.97 | |||||
| 12 | 12 | 1 | 1 | 0 | 4 | 0 | 4,5 | 0,1 | 0,08 | 47,9 | 325 | 1200 | 89,1 | 82,5 | 9,3 | 2.1 | 0,9 | 10.29 | ||
| 13 | 12 | 1 | 1 | 0 | 0,3 | 0 | 10 | 0,2 | 1 | 52,0 | 425 | 1200 | 97,6 | 83,0 | 8,2 | 2,94 | ||||
| 14 | 12 | 1 | 1 | 0 | O | 2 | 6,5 | 0,1 | 0,1 | 48,1 | 365 | 1200 | 95,8 | 78,6 | 11,0 | 2,5 | 1,8 | HAc 0,9 | 2,95 | |
| 15 | 12 | 2 | 1 | 0 | O | 3 | 4 | 0,2 | 0,1 | 47,9 | 375 | 1200 | 96,3 | 74,1 | 10,3 | AAl 0,2 | 2,81 | |||
| 16 | 12 | 1 | 1 | 1 | 1 | L | 5,5 | 0,1 | 48,1 | 375 | 1200 | 91,2 | 84,2 | 7,9 | 1.7 | 0,9 | HAc 0,8 | 2,65 | ||
| 17 | 0,2 | 400 | 97,5 | AAl 0,2 | 3,01 | |||||||||||||||
| 18 | 12 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5,5 | 0,2 | 0,1 | 48,1 | 375 | 400 | 83,1 | 8,8 | ||||||
| 12 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5.5 | 0,2 | ο,ι | 48,1 | 3600 | 97,3 | 74,3 | 11,9 | 0,99 | ||||||
| 19 | 12 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5,5 | 0,1 | 0 | 47,8 | 325 | 1200 | 92,3 | 79,7 | 10,5 | 7.96 | ||||
| 20 | 12 | 1 | 1 | 1,5 | O | 1,5 | 5,5 | 0,1 | 0,1 | 47,9 | 425 | 1200 | 96,2 | 79,3 | 10,2 | 2,85 | ||||
| 21 | 12 | 1 | 1 | 1,5 | 1,5 | 0 | 5,5 | 0,1 | 0,1 | 47,9 | 375 | 1200 | 95.1 | 82.6 | 8,3 | 1,8 | 0,8 | 2,83 | ||
| 22 | 12 | 1 | 1 | 0 | 1,5 | 1,5 | 5,5 | 0,1 | 0,1 | 47,9 | 375 | 1200 | 95,7 | 81,3 | 9,1 | 2,95 | ||||
| 23 | 12 | 1 | 4 | 1,5 | 1,5 | 0 | 6 | 0,1 | 1 | 365 | 1200 | 96,3 | 82,5 | 6,7 | 1,9 | 1,0 | 2.91 | |||
| 24 | 12 | 3 | 2 | 1,5 | 1,5 | 0 | 6 | 1 | 375 | 1200 | 94,2 | 80,5 | 9,5 | 2,2 | 1,8 | 2,95 | ||||
| 25 | 350 | 95,3 | 2,88 | |||||||||||||||||
| 26 | 400 | |||||||||||||||||||
HAc <= Essigsäure; AAl = Acetaldehyd.
a) 1 Gus/I Katalysator mal Stunde.
b) Mol Acrolein/1 Katalysator mal Stunde.
| Beispiel Nr. |
Mo | Bi | Fe | Kata Mg |
lysatorz Co |
usamm Mn |
:nsetzur Ni |
g Tl |
P | 1 | O | Reaktionsh Reaktions temperatur 0C |
edingungen Reaktions zeit Stunden |
Umwandlung von Propylen /O |
Acrolein | Aus be Acrylsäure |
ute, % CO1 |
CO |
| 28 | 12 | 1 | 2 | 1,5 | 1,5 | 0 | 6 | 0,1 | 0,1 | 52.2 | 355 | 980 | 97,0 | 83,3 | 8,0 | 2,2 | 1.2 | |
| 29 | 12 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5,5 | 0,2 | 1 | 48,1 | 375 | 930 | 95,6 | 81,7 | 8,5 | |||
| 30 | 12 | 1 | 0 | 2 | 0 | 7 | 0,1 | 0,1 | 50,7 | 360 | 810 | 93,9 | 81,1 | 7,6- | ||||
| 31 | 12 | 1 | 1 | 4 | 0 | 0 | 4,5 | 0,2 | 48,1 | 375 | 980 | 93,7 | 74,4 | 12,8 | 1,9 | 1.6 |
to
| Ver gleichs- beispiel Nr. |
Mo | Bi | Fe | Kau Mg |
ilysaton Co |
!usumm Mn |
UIISCtZU Ni |
ig TI |
P | O | Reaktionsb Reaklions- temperatur C |
edingungen Raum geschwin digkeit a) |
Umwandlung von Propylen |
Acro lein |
A'isbt Acryl säure |
ute, ?„ CO, |
CO | Raum- Zeit- Ausbeutc b) |
| 2 | 12 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 8.5 | 0 | 0,1 | 47,8 | 400 | 1200 | 90,9 | 52,6 | 21.5 | 6,8 | 5.3 | 1.87 |
| 3 | 12 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 8,5 | 2,5 | 0,1 | 51,5 | 450 | 1200 | 45,3 | 26,5 | 2,4 | 6,9 | 6,7 | 0,95 |
| 4 | 12 | 1 | 1 | 4 | 0 | 0 | 4,5 | 0 | 0,1 | 47,8 | 400 | 1200 | 90,8 | 64,5 | 14,2 | 4,5 | 4,1 | 2,30 |
| 5 | 12 | 1 | 1 | 4 | 0 | 0 | 4,5 | 2,5 | 0,1 | 51,5 | 450 | 1200 | 41,8 | 20,3 | 0,73 | |||
| 6 | 12 | 2 | 2 | 2,5 | 0 | 0 | 3 | 0 | 0,1 | 47,8 | 400 | 1200 | 90,0 | 60.5 | 14,0 | 2,16 | ||
| 7 | 12 | 1 | 1 | 0 | 2 | 0 | 7 | 2 | 1 | 53.5 | 475 | 1200 | 21,8 | 4,6 | 0,16 | |||
| 8 | 12 | I | 1 | 0 | 4 | 0 | 4,5 | 0 | 0,08 | 47,5 | 400 | 1200 | 90,7 | 64,2 | 18,1 | 4,2 | 1.8 | 2.29 |
| 9 | 12 | 1 | I | 0 | 0 | 2 | 6,5 | 0 | 0,1 | 47,8 | 375 | 1200 | 91,4 | 57,6 | 19,1 | 5,1 | 3.4 | 2,06 |
| 10 | 12 | 1 | 1 | 0 | 0 | 2 | 6,5 | 2,5 | 0,1 | 51,5 | 475 | 1200 | 26,5 | 5,3 | 0,19 | |||
| 11 | 12 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5,5 | 0 | 0,1 | 47,8 | 400 | 1200 | 92,2 | 65,1 | 14,6 | 5,4 | 3,4 | 2,33 |
| 12 | 12 | I | 1 | 1 | I | 1 | 5,5 | 2 | υ,ί | 50,8 | 475 | 1200 | 17,8 | 3,4 | 0,12 |
Cx*
a) 1 Gas/l Katalysator mal Stunde.
b) MuI Acrulcin/I Katalyssior mal Stunde.
| Nr. | Mo | Bi | Katalysatorzusammensetzung | Co | Ni | P | 1 | O | Bad temperatur |
Kontakt- zeit |
Raum- Geschwin digkeit |
Umwandlung von Propylen |
Acrolein | Ausbeute, °„ | 5.1 | CO |
Raum-Zeit-
Ausbeute |
| 12 | 1 | Fe | 0,3 | 10 | 1 | 51 | °C | Sekunden | a) | "O | 71.1. | Acrylsäure I CO, | D) | ||||
| 1 | L2 | 1 | 1 | 0,3 | 10 | 1 | 51 | 310 | 4,6 | i;s,o | 71.0 | 14,0 | 1.9 | 0,45 | |||
| 2 | 12 | 1 | 1 | 2 | 7 | 0,08 | 53 | 310 | 200 | ^5.0 | 45.0 | 14.0 | 0.45 | ||||
| 3 | 12 | 1 | 1 | 4 | 4,5 | i | 51 | 365 | 7,2 | 84 I2N*) |
W.11 | 72.1 | 27.0 | 0,11- 0,15*) |
|||
| 4 | 12 | 2 | ι | 0 | 7.5 | 55 | 310 | 4 | IdO- 230*) |
1J 5,5 | 05,0 | 6,0 |
0,30-
0.43*) |
||||
| 5 | 2 | 310 | 3 | 220 310*) |
1>5,U | 7.S | 0,38- 0,53*) |
||||||||||
Nr. t: USA.-Patentschrift 3 454 630, Beispiel 29.
Nr. 2: Bekanntgemachte japanische Patentanmeldung 5 K55 (W. Beispiel 1.
Nr. 3: USA.-Patentschrift 3 454 630, Betspiel 37.
Nr. 4: USA.-Patentschrift 3 522 299, Beispiel 32.
Nr. 5: USA.-Patentschrift 3 545 630, Beispiel 22.
*) Angenommene Weile.
u) I Gas I Katalysator mal Stunde.
b) Mol Acrolein 1 Katalysator mal Stunde.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Acrolein durch Oxydation von Propylen in der Gasphase mit
Sauerstoff oder freien Sauerstoff enthaltenden Gasen bei erhöhten Temperaturen in Gegenwart
eines trägerfreien oder trägerhaltigen Molybdän, Wismut, Phosphor, Eisen, Sauerstoff und mindestens eines der Metalle Kobalt und Nickel
enthaltenden Katalysators, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung mit
Propylen und Sauerstoff in Molverhällnissen von 1 :0,4 bis 1:3 bei Temperaturer von 200 bis is
550 C, Drücken von etwa Atmosphärendruck und Raumgeschwindigkeiten \on 100 bis 12(100 I Gas 1
Katalysator mal Stunde in Gegenwart eines Katalysators der allgemeinen Formel
20
Mo„Bi,,Fe,.X,/Ni,TI/P,,OA
durchführt, in der X Magnesium, Mangan oder Kobalt oder ein Gemisch <..us mindestens zwei
dieser Metalle ist, α den Wert 12 hat, b einen Wert
von 0,1 bis 5, c einen Wert von 0,1 bis 5, el einen
Wert von 0 bis 12, e einen Wert von 0,1 bis 12, /einen We-' von 1 oder weniger hat, aber nicht 0
ist, ,1,' einen Wert \on 0 bis 5 hat und der Wert von Ii von der Zahl der ärgeren Atome abhängt
und im allgemeinen eiiun Wert von 36 bis 89 hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Umsetzung in Gegenwart eines Katalysators der in Anspruch 1 angegebenen
allgemeinen Formel durchführt, wobei α den Wert 12 hat, h einen Wert von 0,5 bis 3, c einen Wert
von 0.5 bis 5, el einen Wert von 0 bis 9, c einen
Wert von 1,5 bis 12. /einen Wert von 0,01 bis 0,5, ι; einen Wert von 0,01 bis 2 und /1 einen Wert von
39,1 bis 74,8 hat. 4»
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung bei
Raumgeschwindigkeiten \on 200 bis 6000 1 Gas 1 Katalysator mal Stunde durchführt.
45
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|---|---|---|---|
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