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DE2133034C3 - Sattelbaum - Google Patents

Sattelbaum

Info

Publication number
DE2133034C3
DE2133034C3 DE19712133034 DE2133034A DE2133034C3 DE 2133034 C3 DE2133034 C3 DE 2133034C3 DE 19712133034 DE19712133034 DE 19712133034 DE 2133034 A DE2133034 A DE 2133034A DE 2133034 C3 DE2133034 C3 DE 2133034C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saddle
saddle tree
walled
thick
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712133034
Other languages
English (en)
Other versions
DE2133034B2 (de
DE2133034A1 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stuebben GmbH Riding Equipment
Original Assignee
Stuebben GmbH Riding Equipment
Filing date
Publication date
Application filed by Stuebben GmbH Riding Equipment filed Critical Stuebben GmbH Riding Equipment
Priority to DE19712133034 priority Critical patent/DE2133034C3/de
Publication of DE2133034A1 publication Critical patent/DE2133034A1/de
Publication of DE2133034B2 publication Critical patent/DE2133034B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2133034C3 publication Critical patent/DE2133034C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft einen Sattelbaum aus Kunststoff für Reitsattel, welcher im Bereich der Taille durch Streben verstärkt ist.
Derartige Sattdbäume sind bereits bekannt und zum Teil auch schon in Verwendung, jedoch weisen diese, wie die Praxis gezeigt hat, mehr oder weniger Mängel auf, die sie entweder überhaupt nicht oder nur bedingt geeignet erscheinen lassen. Vor allem erreichen die vorbekannten Sattelbäume bisher nicht diejenigen wesentlichen und wichtigen Eigenschaften, die Sattelbäumc haben sollen und die bisher nur von den üblichen gegurteten Federstahlsattelbäumen, die ausschließlich und vollständig in komplizierter und höchst aufwendiger handwerklicher Einzelfertigung hergestellt werden und die bis zu einer gewissen Vollkommenheit entwickelt worden sind, erfüllt werden.
Sattelbäume sollen insbesondere am vorderen Ende, an dem sich die unter einem bestimmten Winkel zueinander von der Sa'.telkammer aus nach unten, außen verlaufenden Orte befinden, möglichst steif sein, damit der Reitsattel mit seinem vorderen Ende fest auf dem Pferderücken Halt findet, ohne aber den Widerrist zu belasten. Weiterhin soll der Sattelbaum in der Mitte gut elastisch sein, so daß er sich in Längsrichtung biegen läßt und auch wieder zurückfedert, während die After-Partie des Saiteis wiederum steif sein Soll.
Trotz der vielen Vorteile des alten und auch heute noch häufig gebrauchten Sattelbaums aus Federstallt hat dieser Nachteile, die vor allem herstellungsbeoingt sind. Diese Sattelbäume müssen nach wie vor von Hand gefertigt, insbesondere geschmiedet, werden. Daraus resultiert, daß diese Saitelbäume in ihrer Form mehr oder weniger stark voneinander abweichen. Dies bedingt wiederum zusätzlichen Aufwand an Handarbeit bei der weiteren Verarbeitung des Sattelbaums wie auch bei der Herstellung des Sattels unter Verwendung dieses Sattelbaums.
Kunststoffsattelbäume werden mittels einer Spritzgußform hergestellt und haben daher von vornherein sämtlichst die gleichen Abmessungen. Dies erleichtert die weitere Verarbeitung bei der Sattelhersitellung beträchtlich.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen aus Kunststoff bestehenden Sattelbaum für Reitsattel wesentlich zu verbessern, so daß er den bisher als optimal betrachteten gegurteten Sattelbäumen aus Federstahl in bezug auf ihre allgemeinen Eigenschaften mindestens gleichwertig ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, einen Sattelbaum in der Wsise auszubilden, daß an der Unterseite eine in die Sattelkammer hineinragende und sich vom Kopf zu den Orten erstreckende, starkwandige Querrippe angeordnet ist, daß an der Unterseite im Bereich der Trachten sich von der vorderen Querrippe bis zum After erstreckende, starkwandige Längsrippen angeordnet sind, zwischen welchen das die Sattelkammer nach oben abdeckende Sattelbaummaterial relativ dünnwandig ausgebildet ist und aus einem geschäumten Theirmoplast, insbesondere Polypropylen, besieht.
Vorteiilhafterweise befinden sich in den starkwandig ausgebildeten Längsrippen in ihrem hinteren, im Bereich des Sitzes und des Afters liegenden Teil bevorzugt nach unten oder gegebenenfalls auch nach oben offene, schmale Hohlräume, welche bis dicht an die der öffnung gegenüberliegende Oberfläche reichen; d. h. die Hohlräume eine Tiefe haben, die nahezu der Stärke des Sattelbaummaterials im Bereich der Längsrippen entspricht. Diese Hohlräume haben die Aufgabe, einerseits mit ihren Seitenwänden der zusätzlichen Versteifung zu dienen und andererseits eine schnellere Abkühlung des Materials zu bewirken, um den Sattelbaum schneller aus der Form entnehmen und dadurch die Spritzfolge erhöhen zu können.
Soweit diese Hohlräume im starkwandigen Material des Sattelbaums zu dessen Oberseite hin offen sind, werden sie, soweit zweckmäßig, mit einer Abdeckplatte verschlossen, z. B. um zu vermeiden, daß unter dem Gewicht des Reiters das Polstermaterial in diese Hohlräume hineingedrückt wird.
In den F i g. 1 und 2 der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung anhand eines besonders bevorzugten Ausführungsbeispiels dargestellt, welches nachsuchend im einzelnen näher erläutert ist.
F i g. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den erfindungsgemäß ausgebildeten Satiielbaum aus geschäumten Kunststoff;
F i g. 2 zeigt eine Aufsichn auf ein Teilstück eines der Orte im Bereich der Sturzfeder-Befestigung.
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, ist der vordere Bereich des Sattelbaums und insbesondere dessen den Widerrist des Pferdes überspannender Kopf 11 durch die Querrippe 12 so steif wie möglich ausgebildet. Die unteren Enden der Orte J3 sind im Material schwächer gehalten, um ihnen eine gewisse Elastizität zu geben, die zwecks besserer Anpassung des Sattels an den Pferdekörper notwendig ist. Ebenfalls relativ steif äst der Sattelbaum im Bereich des Afters 14 ausgebildet. Dort
sind die sich von der querverlaufenden Kopfrippe 12 bzw. den Orten 13 nach hinten erstreckenden längs verlaufenden Trachtrippen 15 verbreitert Zwischen den Rippen 12 und 15 bzw. 16 befindet sich die sich vom Kopf 11 zum After 14 erstreckende Sattelkammer 18. Der die Sattelkammer 18 nach oben abdeckende Teil 19 des Sattelbaums ist relativ dünnwandig ausgebildet und kann zur Erhöhung der Elastizität in Längsrichtung mit einem oder zwei an sich bekannten Schlitzen 20 versehen sein.
In den verbreiterten Rippenteilen 16 der Längsrippen 15 sind schmale, zur Unterseite offene Hohlräume 17 angeordnet, um einerseits eine Materialanhäufung in diesem Bereich zu reduzieren, fernerhin eine Versteifung zu bewirken und andererseits die Abkühlung nach, dem Spritzgießen zu beschleunigen.
An der Außenseite der Orte 13 ist ein Falz 21 eingelassen, in den die Steighügelsturzfedern 23 eingelegt werden, um sie am Sattelbaum zu befestigen. Damit die häuifig sehr hoch belasteten Sturzfedern 23 einen besseren Hai; geben, da auf sie bzw. ihre Befestigungselemente ein relativ großes Moment einwirkt, ist die untere Auflagefläche 22 des Falzes 21 rechtwinklig zur Oberfläche der Orte 13 angeordnet, was bisher nicht der Fall war. Dadurch v/ird den Sturzfedern eine festere und sichere Abstützung durch bessere Uniersützung vermittelt.
Es ist aber auch möglich, die Sturzfedern 23 mit ihren flachen Befestigungslaschen 24 in einen in den Orten 13 befindlichen Schlitz 25 einzustecken und mittels Nieten 26 zu befestigen, wie dies in F i g. 2 dargestellt ist. Vorteilhafterweise haben die Sturzfedern 23 einen nach unten ragenden Stützarm 28 und einen Bund 27, mit welchen sie an den Stirnseiten 29 der Orte 13 anliegen.
Um das Sattelblatt in einfacher und zweckmäßiger Weise am Sattelbaum befestigen zu können, ohne daß ein störender Wulst an der Befestigungsstelle od. dgl. entsteht, ist an der Unterseite des Sattelbaumes längs der Außenkanten der Trachten ein Falz 30 vorgesehen, in welchem das Sattelblatt angeschlagen wird.
Sattelbäume der vorstehend beschriebenen Form haben sich, wie anfangs Versuche und anschließend die Praxis und der Gebrauch gezeigt haben, bestens bewährt. Es hat sich gezeigt, daß sie die vorteilhaften Eigenschaften der Stahlfederbäume und der Kunststoffsattelbäume in sich vereinigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche: O 21 33
1. Sattelbaum aus Kunststoff für Reitsattel, welcher im Bereich der Taille durch Streben verstärkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite eine in die Sattelkammer hineinragende und sich vom Kopf (11) zu den Orten (13) erstreckende, starkwandige Querrippe (12) angeordnet ist. daß an der Unterseite im Bereich der Trachten sich von der vorderen Querrippe (12) bis zum After (14) erstreckende, starkwandige Längsrippen (15) angeordnet sind, zwischen welchen das die Sattelkammer (18) nach oben abdeckende Sattelbaummaterial (19) relativ dünnvvandig ausgebildet ist und aus einem geschäumten Thermoplast, insbesondere Polypropylen, besteht.
2. Sattelbaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die starkwandig ausgebildeten Längsrippen (15) in ihrem hinteren, in. Bereich des Sitzes und Afters (14) liegenden Teil bevorzugt nach unten oder nach oben offene, schmale Hohlräume (17) aufweisen, welche bis dicht an die der öffnung gegenüberliegende Oberfläche reichen.
3. Sattelbaum nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen der Hohlräume (17) in den starkwandigen Längsrippen (15) mittels Abdeckplatten verschlossen sind.
4. Sattelbaum nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Orte (13) an deren Unterseite ein Falz (21) für die Aufnahme der Steigbügelsturzfedern (23) eingelassen ist, deren untere Auflagefläche (22) rechtwinklig zur Oberfläche der Orte (13) liegt.
35
DE19712133034 1971-07-02 Sattelbaum Expired DE2133034C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712133034 DE2133034C3 (de) 1971-07-02 Sattelbaum

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712133034 DE2133034C3 (de) 1971-07-02 Sattelbaum

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2133034A1 DE2133034A1 (de) 1973-01-18
DE2133034B2 DE2133034B2 (de) 1977-01-13
DE2133034C3 true DE2133034C3 (de) 1977-09-08

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