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DE2133095C - Rotierende Sprühvorrichtung fur elektrostatische Pulverbeschich tungsanlagen - Google Patents

Rotierende Sprühvorrichtung fur elektrostatische Pulverbeschich tungsanlagen

Info

Publication number
DE2133095C
DE2133095C DE19712133095 DE2133095A DE2133095C DE 2133095 C DE2133095 C DE 2133095C DE 19712133095 DE19712133095 DE 19712133095 DE 2133095 A DE2133095 A DE 2133095A DE 2133095 C DE2133095 C DE 2133095C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover part
lower cover
spray
axially
powder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712133095
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert 6430 Bad Hersfeld B44d 1 54 Koch
Original Assignee
Buttner Schilde Haas AG, 4150 Kre feld Uerdingen
Filing date
Publication date
Application filed by Buttner Schilde Haas AG, 4150 Kre feld Uerdingen filed Critical Buttner Schilde Haas AG, 4150 Kre feld Uerdingen
Priority to DE19712133095D priority Critical patent/DE2133095B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2133095C publication Critical patent/DE2133095C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine rotierende Sprühvorrichtung für elektrostatische Pulverbeschichtungsanlagen, in denen zwischen einem Sprühorgan und den an diesem vorbeigeführten Werkstücken ein elektrostatisches Niederschlagsfeld unterhalten ist, mit einem, um eine etwa lotrechte Achse rotierenden, axial umkleideten, und kurze Flügel aufweisenden Sprühorgan, in dessen flügelfreien Raum die Pulverzuführung axial von oben und die Luftzuführung axial von unten einmündet, und dessen unlerer Abdeckteil der Umkleidung eine axiale Luftansaugöffnung und an diese anschließend nach Art eines Hochdruckgebläses einen den umkleideten Raum zu den Flügelenden verjüngenden Verlauf aufweist.
Ein solches Sprühorgan ist in dem deutschen Ge brauchsmuster 6 904 056 beschrieben und d?.rgestellt. Die Funktion dieses bekannten Sprühorgans ist nur dann hinreichend befriedigend, wenn das zu versprüheude Kunststoffpulver völlig agglomeratfrei ist und wenn hinsichtlich der Anpaßbarkeit an unterschiedliche Bedingungen keine besonderen Anforderungen gestellt werden. Dies jedoch ist häufig nicht der Fall.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Sprühorgan so zu vervollkommnen, daß allfällige Pulveragglomerate mit Sicherheit aufgelöst werden, bevor sie in das elektrostatische Feld gelangen, daß der Sprühwinkel in der Vertikalen so klein wie möglich gehalten werden kann und daß die Förderluft besser dosierbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das untere Abdeckteil einen größeren Durchmesser aufweist als das obere Abdeckteil, daß der über dieses Abdeckteil radial vorstehende Rand des unteren Abdeckteils zu einem sich nach oben konisch erweiternden Ring geformt ist, und daß mit dem oberen Abdeckteil in einstellbarem Abstand eine Ring scheibe verbunden ist, deren Außendurchmesser mindestens gleich dem Außendurchmesser des unteren Abdeckteils ist.
An dem zu einem konischen Ring geformten Rand des unteren Abdeckteils der Umkleidung des Spnihor- Kans werden allfällige Pulveragglomerate zerschlagen. Da der Pulverluftstrom an dieser Stelle aöer eine Umlenkung in halbaxialer Richtung erfährt, muß er wieder in die radiale Sprührichtung umgelenkt werden, und dies geschieht durch die Ringscheibe, die zugleich eine übermäßige Ausbreitung des Sprühstrahles nach oben hin verhindert. Diese Wirkung wird noch dadurch unterstützt, daß durch die Mitteloffnung der Ringscheibe infolge Ejektorwirkung Luft zugesaugt wird die dem Pulver zusätzlich eine radiale Bewecuneskomponente aufdrückt. Außerdem sorgt diese Zusatzluft dafür, daß sich an der Unterseite der Ringscheibe kein Pulver ansetzen kann.
Da der Abstand der Ringscheibe von dem durch die Außenkante des oberen Abdeckteils und die freie Kante des unteren Abdeckteils gebildeten Spalt dnstellbar ist. läßt sich sowohl die Breite bzw. Höhe tks radial gerichteten Austrittsspaltes als auch der Durchirittsspalt zwischen Ringscheibe und oberem Abdeckteil verändern und damit eine sehr feine Dosierung der Förderluft erreichen, gegebenenfalls zusätzlich zu der durch Veränderung des Querschnitts der Luftansauy ■ öffnung im unteren Abdeckteil möglichen Dosierung.
Wie bei dem bekannten Sprühorgan ist auch U; dem erfindungscemäßen Spriihorgan zweckmäßig ir,-= flügelfreien Raum ein Leit- oder Prallkö. per zwischen der Pulvereintrittsöffnung und Luftansaugöffnungen im unteren Abdeckteil vorzusehen.
Ein Ausführungsbeispicl '(er Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. Die Zeichnung stellt einen Achsschnitt durch das Spriihorgan dar.
Das sehr kurze Flügel 3 aufweisende Sprühorgau besitzt eine axiale Umkleidung, die aus dem oben.■·.-, Abdeckteil 1 und dem mit einer Luftansaugöffnung 5 versehenen unteren Abdeckteil 2 bestellt. Das untere Abdeckteil 2 weist einen größeren Durchmesser als eins obere Abdeckteil 1 auf, und sein radial vorstehen der Rand 2.1 ist zu einem sich nach oben konisch erweiternden Ring geformt. Am oberen Abdeckteil 1 ist in einstellbarem Abstand (durch Einstellmittel 8 angedeutet) eine Ringscheibe? vorgesehen, deren Außendurchmesser im dargestellten Beispiel etwas größer als der Außendurchmesser des unteren Abdeckteils 2 ist.
Das Kunststoffpulver wird, in der Regel durch Luft, durch die hohle Welle 4 des Sprühorgans in den flügelfreien Raum 10 des Sprühorgans zugeführt, wo es auf die durch die Ansaugöffnung 5 zuströmende Luft trifft. Damit die zuströmende Luft die Zufuhr des Pulvers nicht stören kann, ist in bekannter Weise in den flügelfreien Raum 10 ein Leit- oder Prallkörper 6 eingeordnet.
Unmittelbar nach dem Austritt des Pulver-Luft-Gemischs zwischen den Flügeln 3 prallt das Pulver auf den einen konischen Rand 2.1 bildenden Rand des unteren Abdeckteils 2, so daß Pulveragglomerate zuverlässig zerschlagen werden. Aus der hinter den Flügeln 3 halbaxialen Richtung wird der Pulver-Luft-Strom durch die Ringscheibe? wieder in die radiale Richtung, also die eigentliche Sprührichtung umgelenkt. Außerdem tritt an dieser Stelle ein durch die mittige öffnung der Ringscheibe 7 angesaugter Luft-
strom hinzu, der den Pulvertransport im elektrostati-
P^verfe6 hUnterStUfl U"d außerdem verhindert, daß Pulverteilchen ander Unterseite der Ringscheibe? anlagern. Da die Ringscheibe 7 etwas über die Außenkante des unteren Abdeckteils 2 übersteht, wird eine verh nderte AusbreitunS des Sprühstrahles nach oben Der Doppelpfeil 9 deutet an, daß das Sprühorgan in εη sich bekannter Weise auf und ab bewegbar ist. Das kann in üblicher Weise mit gleichmäßiger Geschwindigkeit geschehen oder mit einer Geschwindigkeitsverteilung über den Hub, die der normalen vertikalen Pulververteilung im Abstand der Werkstücke vom Sprühorgan entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspiuch:
    Rotierende Sprühvorrichtung für elektrostatische Pulverbeschichtungsanlagen, in denen zwisehen einem Sprühorgan und den an diesem vorbeigeführten Werkstücken ein elektrostatisches Niederschlagsfeld unterhalten ist, mit einem, um eine etwa lotrechte Achse rotierenden, axial umkleideten und kurze Flügel aufweisenden Sprühorgan, in dessen flügelfreien Raum die Pulverzuführung axial von oben und die Luftzuführung axial von unten einmündet, und dessen unteres Abdeckteil der Umkleidung eine axiale Luftansaugöffnung und an diese anschließend nach Art eines Hochdruckgebläses einen den umkleideten Raum zu den i Uigelenden verjüngenden Verlauf aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Abdeckteil (2) einen größeren Durchmesser aufweist als das obere Abdeckteil (1), daß der über dieses Abdeckteil (1) radial vorstehende Rand des unteren Abdeckteils (2) zu einem sich nach oben konisch erweii:irnden Ring (2.1) geformt ist, und daß mit dem oberen Abdeckteil (1) in einstellbarem Abstand eine Ringscheibe (7) verbunden ist, deren Außendurchmesser mindestens gleich dem Außendurchmesser des unteren Abdecktet (2) ist.
DE19712133095 1971-07-02 1971-07-02 Rotierende Sprühvorrichtung fur elektrostatische Pulverbeschich tungsanlagen Expired DE2133095C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712133095D DE2133095B1 (de) 1971-07-02 1971-07-02 Rotierende Spruehvorrichtung fuer elektrostatische Pulverbeschichtungsanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2133095C true DE2133095C (de) 1973-04-05

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