DE213205C - - Google Patents
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- DE213205C DE213205C DENDAT213205D DE213205DA DE213205C DE 213205 C DE213205 C DE 213205C DE NDAT213205 D DENDAT213205 D DE NDAT213205D DE 213205D A DE213205D A DE 213205DA DE 213205 C DE213205 C DE 213205C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B15/00—Machines for sewing leather goods
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B73/00—Casings
- D05B73/04—Lower casings
- D05B73/12—Slides; Needle plates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Verbesserung einer Rahmenritzvorrichtung
für Schuhwerknähmaschinen nach Patent 197785.
Die in dem genannten Patent beschriebene Rahmenritzvorrichtung besitzt ein während
des Ritzvorganges feststehendes Ritzmesser, welches während des Vorschubes des Werkstückes
einen zur Aufnahme der Stiche dienenden Ritz in die Oberfläche des Rahmens einschneidet. Das vorgeschobene Werkstück
wird jedoch nur mit geringer Kraft an den Werkstückträger angedrückt, und daher kommt
es häufig vor, daß das Messer einen ungleichmäßigen Ritz einschneidet. Der von dem
feststehenden Messer dem Vorschub des Werkstückes gebotene Widerstand erfordert erklärlicherweise
auch eine höhere Beanspruchung der Vorschubvorrichtung. Diese Nachteile sollen gemäß der Erfindung beseitigt werden,
und zweckmäßig ist das Ritzmesser derart angeordnet, daß es sich gleichzeitig mit dem
vorgeschobenen Werkstück vorwärtsbewegt und während des zwischen den Vorschubbewegungen
des Werkstückes eintretenden Pausen zurückbewegt wird und einen Ritz in die Oberfläche des Rahmens einschneidet. Das
sich zurückbewegende Ritzmesser kann dann mit Genauigkeit einen gleichmäßigen Schnitt
ausführen, da das Werkstück unmittelbar, nachdem es vorgeschoben wurde, zwischen
dem Werkstückträger und dem Stoffdrücker festgeklemmt wird.
In den Zeichnungen ist der Erfmdungsgedanke beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des die neuartige Rahmenritzvorrichtung tragenden Vorschubschlittens
einer Schuhwerknähmaschine.
Fig. 2 ist ein Grundriß der Fig. 1, gewisse
Teile im Schnitt darstellend.
Fig. 3 ist eine von rechts der Fig. 1 gesehene
Ansicht unter Weglassung des die Ahle tragenden Segmentstückes.
Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung des Ritzmessers.
Die Anordnung und Wirkungsweise der Hakennadel 1, des Ahlensegments 2, der Kantenführung
3, des Vorschubschlittens 4 und des zur Veränderung des Vorschubes und zum Verschieben der Kantenführung 3 dienenden
Hebels 5 entspricht derjenigen der genannten Patentschrift. Der Werkstückträger 6
besitzt einen Schlitz 7, welcher es den Stichbildungsorganen der Maschine ermöglicht, das
festgeklemmte Werkstück zu bearbeiten.
Das gemäß der Erfindung an dem Vorschubschlitten 4 angeordnete Ritzmesser 8
ragt durch den Schlitz 7 des Werkstückträgers 6 hindurch, so daß das Messer während
der Rückbewegung des Vorschubschlittens einen Ritz in die Oberfläche des Rahmens
einschneiden kann. Die Tiefe dieses Ritzes
hängt von der Entfernung der Spitze des Ritzmessers von der Oberfläche des Werkstückträgers
ab.
Das Ritzmesser 8 ist an dem äußeren, nach aufwärts gebogenen Ende eines Messerarmes 9
ausgebildet. Der Schaft 10 des Armes 9 ist an dem oberen Ende eines in Führungen des
Ständers 12 des Vorschubschlittens 4 bewegbaren Schiebers 11 angeordnet. An der Rückseite
des Schaftes 10 ist eine Aussparung 13 angebracht, in die eine an dem oberen Ende
des Schiebers 11 ausgebildete Führungsrippe eintritt. Eine durch den Schlitz 15 des
Schaftes 10 hindurchgeführte, sich in den Schieber 11 hineinschraubende Klemmschraube
14 sichert die Lage des verstellbaren Messerarmes. Durch Verstellung des Messers in lotrechter
Richtung kann die Tiefe des einzuschneidenden Ritzes verändert werden. Das obere Ende des Schiebers 11 befindet sich
unmittelbar hinter dem Werkstückträger, so daß das von dem kurzen, festen Messerarm 9
getragene Messer 8 während des Einschneidens des Ritzes starr in seiner Lage gehalten wird.
Es liegt also keine Gefahr vor, daß durch nachgiebige Bewegungen des Messers oder der
dasselbe tragenden Teile ein ungleichmäßiger Ritz in den Rahmen eingeschnitten werden
könnte. Da der. Ritz während der Rückwärtsbewegung des Vorschubschlittens eingeschnitten
wird, so steht das Einschneiden desselben dem Vorschub des Werkstückes nicht hindernd entgegen. Zu dieser Zeit
steht die Vorschubahle mit dem Werkstück nicht in Berührung, so daß sie durch das
Einschneiden des Ritzes gar nicht beansprucht wird.
Damit das Ritzmesser gleichzeitig mit der Kantenführung in wirksame oder unwirksame
Lage bewegt werden kann, ist folgende Einrichtung getroffen. Der das Messer 8 tra-2.
gende Schieber wird von dem Hebel 5 aus bewegt, welcher auch Veränderungen der Lage
der Kantenführung bewirkt Die Verbindung zwischen dem Schieber 11 und dem Hebel 5
besteht aus einem Hebel 16; ein Ende dieses Hebels liegt in einer Aussparung des Schiebers
11, während das andere Ende des Hebels 16 eine mit einem Kurvenstück 18 in Berührung
stehende Rolle 17 trägt. Das an dem Hebel 5 befestigte Kurvenstück 18 ist derart
gestaltet, daß der Hebel 16 bewegt wird und den das Messer 8 tragenden Schieber 11 anhebt,
wenn der Arbeiter den Hebel 5 bewegt, um die Kantenführung 3 in wirksame Lage zu bringen. Die Schneidkante des Ritzmessers
8 wird dann durch den Schlitz 7 des Werkstückträgers hindurchragen (Fig. 1 und 3).
Wird der Hebel 5 bewegt, um die Kantenführung 3 aus ihrer wirksamen Lage herauszubewegen,
so wiederholt sich der beschriebene Vorgang in umgekehrter Reihenfolge. Das Ritzmesser wird dann so weit herabbewegt,
daß seine Schneidkante nicht mehr oberhalb der Ebene des Werkstückträgers hervorragt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Rahmenritzvorrichtung für Schuhwerknähmaschinen nach Patent 197785, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenritzvorrichtung (8) wirkungslos mit dem vorgeschobenen Werkstück vorwärtsbewegt wird und während der zwischen den Vorschubbewegungen des Werkstückes eintretenden Pausen zurückbewegt wird und einen Ritz in die Oberfläche des Rahmens einschneidet.Rahmenritzvorrichtung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzmesser (8) an dem Vorschubschlitten (4) angebracht ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213205C true DE213205C (de) |
Family
ID=474880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT213205D Active DE213205C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213205C (de) |
-
0
- DE DENDAT213205D patent/DE213205C/de active Active
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