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DE2131773A1 - Einrichtung zur elektrischen impulsgabe - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen impulsgabe

Info

Publication number
DE2131773A1
DE2131773A1 DE19712131773 DE2131773A DE2131773A1 DE 2131773 A1 DE2131773 A1 DE 2131773A1 DE 19712131773 DE19712131773 DE 19712131773 DE 2131773 A DE2131773 A DE 2131773A DE 2131773 A1 DE2131773 A1 DE 2131773A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ptc
heated
heating
ptc thermistor
thermistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712131773
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Pfister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kraftwerk Union AG
Original Assignee
Kraftwerk Union AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kraftwerk Union AG filed Critical Kraftwerk Union AG
Priority to DE19712131773 priority Critical patent/DE2131773A1/de
Publication of DE2131773A1 publication Critical patent/DE2131773A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/42Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of opto-electronic devices, i.e. light-emitting and photoelectric devices electrically- or optically-coupled

Landscapes

  • Thermistors And Varistors (AREA)

Description

  • Einrichtung zur elektrischen Impulsgabe Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur elektrischen Impulsgabe mit einem abwechselnd elektrisch aufgeheizten und sich wieder abkühlenden Wärmeträgheits-System. Dabei besteht die Aufgabe, einen Impulsgeber zu schaffen, der mit zuverlässigen und billigen Mitteln große Periodendauern erreicht, insbesondere im Bereich von etwa einer Viertelstunde bis zu einer vollen Stunde.
  • Elektrische Impulsgeber mit einem Wärmeträgheits-System sind vielfach schon durch Bimetallanordnungen realisiert worden.
  • Beim Aufheizen eines sich thermisch verformenden Körpers nimmt dieser nach einer gewissen Zeit eine von seiner Ruhestellung abweichende Lage ein und kann dadurch einen mechanischen Schaltkontakt betätigen, der die elektrische Heizleistung unterbricht.
  • Beim darauffolgenden Abkühlvorgang deformiert sich der Körper wieder in Richtung seiner Ursprungslage. Sobald er seine Ruhestellung wieder erreicht hat, wird abermals ein Kontakt betätigt, der die Heizleistung wieder herstellt, sodaß das Spiel von neuem beginnt.
  • Diese bekannte Anordnung weist den Nachteil auf, daß die Kontaktgabe und damit die Periodendauer ungenau ist, abgesehen davon, daß der deformierbare Körper Alterungserscheinungen unterworfen ist und mit der Zeit immer unsicherer arbeitet. Die Erfindung strebt demgegenüber die Vermeidung mechanisch beweglicher Teile im Wärmeträgheits-System an. Die Erfindung besteht darin, daß das Wärmeträgheits-System durch eine Kombination eines heizenden Kaltleiters mit mindestens zwei von diesem beheizten Kaltleitern gebildet ist. Die Kennlinien der beheizten Kaltleiter weisen dabei insbesondere unterschiedliche Anlaufwerte auf. Die beiden beheizten Kaltleiter können so für die Grenzwertbildung der oberen und der unteren Temperaturwerte herangezogen werden. Die Anlaufwerte liegen dann jeweils im Bereich der vorgesehenen Temperaturen. So kann beispielsweise als unterer Grenzwert eine Temperatur von 400C gewählt werden, die die höchste auftretende Umgebungstemperatur gerade noch übertrifft, während als oberer Grenzwert beispielsweise eine Temperatur von 1200C dienen kann.
  • Um die Periodendauer zu beeinflussen, kann die Betriebsspannung einstellbar gemacht werden.Auf diese Weise oder durch ähnliche Maßnahmen kann die Heizleistung im Kaltleiter den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden. Darüber hinaus oder auch für sich allein können die Zeiten der Aufheizung und Abkühlung durch mechanische Verstellung kopplungsbedingter Größen beeinflußt werden. Eine variable thermische Kopplung zwischen beheizendem Kaltleiter und beheizten Kaltleitern sowie Maßnahmen zur verstärkten oder verminderten WärmeabSuhr können angewendet werden.
  • Die einzelnen kaltleiter werden zweckmäßig in Massen eingebettet, die bei hinreichender elektrischer Isolierung el.:de hohe Wärmeleitfähigkeit aufweisen. So können diese Kaltleiterwiderstände z.B. zusammen mit ihren Einbettmassen in einer Metallhülse oder in einem anderen gut wärmeleitenden Rohrkörper angeordnet sein und dort insbesondere verschieblich angebracht werden. Eine wärmeisolierende äußere Hülle verzögert die Abkühlungsgeschwindigkeit des ganzen Systems und kann insbesondere im Bereich der signalgebenden Kaltleiter angeordnet werden.
  • ttber diese Kaltleiteranordnung können Relais mit ausreichender Genauigkeit unmittelbar geschaltet werden. Die Schaltung kann dabei im Sinne einer Doppelkippschaltung mit mechanischen Relais oder mit einer elektronischen kontaktlosen Anordnung ausgestaltet sein. Bei Erreichen bestimmter Widerstands-, Strom- oder Spannungswerte erfolgt jeweils eine Umschaltung bzw. das Ansprechen eines bestimmten Relais.
  • Um das Zeitverhalten unabhängig von der Umgebungstemperatur nahezu weitgehend konstant zu halten, kann eine geeignete Beeinflussung der Heizepannung bzw. des Heizstromes für den heizenden Kaltleiter vorgesehen sein. Zu diesem Zweck kann z.B. eine Kombination eines heizenden Kaltleiters mit einem unbeheizten Heißleiter in Parallelschaltung verwendet werden, wobei diesen beiden veränderlichen Widerständen ein gemeinsamer Vorschaltwiderstand zugeordnet wird. Der Heißleiter ist hierbei so zu bemessen, daß seine Eigenvorwärmung vernachlässigbar klein ist.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele in ihren für die Erfindung wesentlichen Teilen in stark vereinfachter, zum Teil schematischer DarsteLlung. Gleiche oder einander entsprechende Teile sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel für das Wärmeträgheits-System 7 ist ein der Beheizung dienender Kaltleiter 1 in einer elektrisch isolierenden und thermisch gut leitenden Masse 2 eingebettet. Als derartige Masse können z.B. die unter dem Handelsnamen Durexon gebräuchlichen Stoffe oder andere mit Aluminiumpulver angereicherte Kunstharzmassen verwendet werden.
  • In ähnlicher Weise sind auch die beiden signalgebenden Kaltleiter 14 und 15 in einer gut wärmeleitenden Masse 6 eingebettet. Der Kaltleiter 1 ist so ausgelegt, daß die von ihm erreichte obere Temperaturgrenze bei etwa 1300C liegt, während die signaigebenden Kaltleiter 14 und 15 so dimensioniert sind, daß ihre Kennlinien beim Kaltleiter 14 bei etwa 400C und beim Kalt:er 15 bei etwa 120ob, signalgebend ausgenutzt werden können Mit 3 ist eine Metallhülse bezeichnet, die die Wärme vom aufheizenden Kaltleiter 1 zu den beheizten Kaltleitern 14 und 15 überträgt. Um die thermische Kopplung verändern zu können, ist es möglich, die einzelnen Kaltleiter mitsamt ihren Einbettmassen innerhalb der Hülse 3 zu verschieben, wobei gegebenenfalls auch die Hülse 3 aus zwei oder mehr teleskopartig verstellbaren Rohrstücken zusammengesetzt sein kann. Mit 4 ist eine wärmeisolierende Hülle bezeichnet, die die Abkühlungsgeschwindigkeit verzögert und insbesondere im Bereich der Kaltleiter 14 und 15 die Hülse 3 umgibt.
  • Zur Erläuterung des Prinzips dienen die Kurvendarstellungen in den Figuren 2, 3 und 4. In Figur 2 ist die Charakteristik des aufheizenden Kaltleiters dargestellt, dessen Widerstandswert Rk sich mit der Temperatur tj ändert. Der Kaltleiter, der aus einer einstellbaren Spannung gespeist wird, erwärmt sich und das mit ihm gekoppelte Wärmeträgheits-System. Der Ausgangszustand bei Umgebungstemperatur ist durch den Punkt A versinnbildlicht. Der ausgenutzte Arbeitsbereich erstreckt sich beispielsweise bis zu einem Temperaturwert gemäß dem Punkt C, bei dem der Widerstand RK einen bestimmten Wert erreicht hat.
  • In Figur 3 ist die Abhängigkeit des Widerstandes RKl von der Temperatur iJ des aufgeheizten Kaltleiters 14 veranschaulicht.
  • Für den Ausgangszustand ist wiederum die Umgebungstemperatur maßgebend. Dem Arbeitspunkt A in Figur 2 entspricht also hier der Arbeitspunkt B. Mit zunehmender Erwärmung des Kaltleiters steigt dessen Widerstand, sodaß dem Arbeitspunkt C in Figur 2 jetzt der Punkt D in Figur 3 entspricht, bei dem der Widerstand des Kaltleiters stark angestiegen ist.
  • In Figur 4 ist die Kennlinie für den beheizten Kaltleiter 15 veranschaulicht, die ähnlich verläuft wie die in Figur 3 gezeigte Kennlinie des Kaltleiters 14, aber einen anderen unteren Anlaufwert besitzt. Die Arbeitspunkte sind mit E und F bezeichnet. Während für den Kaltleiter 14 ein Temperaturwert für die Signalgabe bei 400C angenommen wird, beträgt diese Temperatur für den Kaltleiter 15 beispielsweise 12000.
  • Figur 5 zeigt in stark vereinfachter Form eine Schaltungsanordnung, bei der die beiden Kaltleiter 14 und 15 unmittelbar die in Reihe zu ihnen geschalteten Relais 11 und 12 betätigen. Eine derartige Relaisschaltung kann naturgemäß zweckmäßig durch eine kontaktlose elektronische Schaltung ersetzt werden, lediglich zum Verständnis der Wirkungsweise ist die Darstellung von Relaisanordnungen günstiger. Im übrigen veranschaulicht Figur 6 darüber hinaus den zeitlichen Verlauf des Aufheiz- und Abkühlvorganges, die beide zusammen die Periodendauer ergeben.
  • Dem Kaltleiter 14 ist das Relais 11, dem Kaltleiter 15 das Relais 12 vorgeschaltet. Der aufheizende Kaltleiter 1 liegt über einen verstellbaren Vorschaltwiderstand 16 an der Betriebsspannung U.
  • Im Ausgangszustand befindet sich der aufheizende Kaltleiter 1 im Arbeitspunkt A. Dementsprechend ist auch der signalgebende Kaltleiter 14 im Ruhezustand, d.h. für ihn ist der Punkt B maßgebend. Der Kaltleiter 14 hat jetzt einen niedrigen Widerstand, sodaß bei aufgesehalteter Betriebsspannung U das Relais 11 anspricht. Die Arbeitskontakte 11a und 11b des Relais 11 schließen.
  • Im Ausgangszustand ist auch der Kaltleiter 15 kalt und hat einen niedrigen Widerstand (Punkt E). Infolgedessen spricht das Relais 12 an,dessen Arbeitskontakt 12a ebenfalls schließt.
  • Das Relais 11 wird zunächst durch den über den Kaltleiter 14 fließenden Strom gehalten, erhält später aber über den Selbsthaltekontakt 11a in Verbindung mit dem Kontakt 12a weiterhin Strom. Der Arbeitskontakt 11b des Relais 11 hat inzwischen den aufheizenden Kaltleiter 1 an die Betriebsspannung U gelegt. Die Aufheizperiode beginnt.
  • Aufheizperiode beginnt.
  • Nach einer gewissen Zeit steigt mit zunehmender Erwärmung der Widerstand K1 des Kaltleiters 14, sodaß im Punkt D der über ihn fließende Strom nicht mehr ausreichen würde, das Relais 11 noch zu halten. Durch die geschlossenen Kontakte 11a und 12a bleibt das Relais 11 aber noch angezogen. Bei weiterem Temperaturanstieg wird dann nach längerer Zeit der Arbeitspunkt F auf der Kennlinie des Kaltleiters 15 erreicht. Der Strom geht jetzt so stark zurück,daß das Relais 12 abfällt, Damit öffnet sich dessenSchaltkontakt 12a; die Selbsthaltung des Relais 11 ist jetzt aufgehoben. Das Relais 11 fällt ab und öffnet seinen Arbeitskontakt 11 b, sodaß die Heizung des Kaltleiters 1 abgeschaltet ird. Jetzt beginnt die Abkühlperiode.
  • Nach einer gewissen-Zeit spricht zwardas Relais 12 wieder an und schließt den Kontakt 12a. Dies dient jedoch nur der Vorbereitung der neuen Aufheizperiode. Nach Beendigung der Abkühlzeit wird beim Kaltleiter 14 der Arbeitspunkt B erreicht, wonach das Spiel wieder von vorne beginnt.
  • Die Anordnung eignet sich als Langzeit-lmpulsgeber für lange Perioden, beispielsweise in der Größenordnung von einer halben bis zu mehrerenStunden. Der Aufheizvorgang kann außer den geometrischen und mechanischen Gegebenheiten natürlich auch durch die Höhe der Heizspannung beeinflußt werden. Der Abkühlvorgang ist aber allein durchdie mechanischen Größen, die Geometrie, Wärmedämmung und Einflüsse der Umgebung bestimmt.
  • Bei stark schwankender Umgebungstemperatur können Maßnahmen getroffen werden, um die Einflüsse der Umgebungstemperatur auf die Periodendauer zu verringern oder ganz auszugleichen.
  • Eine solche Kompensationsschaltung ist in Figur 7 veranschaulicht. Hier ist dem aufheizenden Kaltleiter 1 ein unbeheizter Heißleiter 8 zugeordnet, wobei dieser Parallelschaltung ein gemeinsamer Widerstand 9 vorgeschaltet ist. Der von der Stromquelle U gelieferte Strom J setzt sich zusammen aus dem Strom 1 über den Kaltleiter 1 und dem Strom J8 über den Heißleiter 8. Es wird hierbei angenommen, daß der Heißleiter 8 so ausgebildet ist, daß seine Eigenerwärmung vernachlässigbar klein bleibt. Durch diese Schaltung gelingt es bei geeigneter Bemessung, dem Widerstand des Kaltleiters im interessierenden Bereich eine bestimmte Charakteristik zu geben und gegebenenfalls konstant zu halten. Der Widerstand des Heißleiters hängt bei vernachlässigbar kleiner Eigen erwärmung nämlich praktisch nur von der Umgebungstemperatur ab. Auf diese Weise wird der über den Kaltleiter 1 fließende Strom J1 von der Umgebungstemperatur abhängig, und es gelingt für jede verschiedene Umgebungstemperatur.jeweils den passenden Heizstrom für den Aufheizvorgang des Kaltleiters vorzusehen und so das Zeitverhalten des Aufheizvorganges und damit die ganze Periodendauer konstant zu halten.
  • 7 Patentansprüche 7 Figuren

Claims (7)

  1. Patentansxrüche Einrichtung zur elektrischen Impulsgabe mit einem abwechselnd elektrisch aufgeheizten und sich wieder abkühlenden Wärmeträgheits-System, dadurch gekennzeichnet, daß das Wärmeträgheits-System durch eine Kombination eines heizenden Kaltleiters mit mindestens zwei von diesem beheizten Kaltleitern gebildet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beheizten Kalt leiter zur Signalgabe herangezogen werden und Kennlinien mit unterschiedlichen Anlaufwerten aufweisen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine variable thermische Kopplung zwischen beheizendem Kaltleiter und beheizten Kaltleitern.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kaltleiter in Massen eingebettet sind, die bei hinreichender elektrischer Isolierung eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweisen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kaltleiter zusammen mit ihrer Einbettmasse in einer Metallhülse oder einem anderen gut wärmeleitenden Rohrkörper angeordnet, insbesondere verschiebbar angebracht sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine wärmeisolierende äußere Hülle, insbesondere im Bereich der beheizten Kaltleiter, vorgesehen ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem aufzuheizenden Kaltleiter ein der Umgebungstemperatur ausgesetzter Heißleiter mit gemeinsamem Vorwiderstand parallel geschaltet ist, mit solcher Bemessung der Anordnung, daß der Heizstrom für den Kaltleiter sich mit der Umgebungstemperatur im Sinne einer Konstanthaltung der Aufheizzeit ändert. Leerseite
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