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DE926384C - Temperaturregelanordnung, insbesondere fuer elektrische OEfen - Google Patents

Temperaturregelanordnung, insbesondere fuer elektrische OEfen

Info

Publication number
DE926384C
DE926384C DEST5248A DEST005248A DE926384C DE 926384 C DE926384 C DE 926384C DE ST5248 A DEST5248 A DE ST5248A DE ST005248 A DEST005248 A DE ST005248A DE 926384 C DE926384 C DE 926384C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature
control arrangement
controller
temperature control
detuning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST5248A
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Dr-Ing Moeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stotz Kontakt GmbH
Original Assignee
Stotz Kontakt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stotz Kontakt GmbH filed Critical Stotz Kontakt GmbH
Priority to DEST5248A priority Critical patent/DE926384C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE926384C publication Critical patent/DE926384C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/20Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature
    • G05D23/24Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature the sensing element having a resistance varying with temperature, e.g. a thermistor
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1906Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device
    • G05D23/1913Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device delivering a series of pulses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

  • Temperaturregelanordnung, insbesondere für elektrische Ofen Für die Temperaturregelung elektrischer öfen werden im überwiegenden Maße Temperaturregler mit einem von dem temperaturempfindlichen Glied beeinflußten und die Heizl ast steuernden Kontakt verwendet. Bei einer bekannten Temperaturregelanordnung für elektrische Backöfen wird ein vom Ileizstrom durchflossener Heizwiderstand des Temperaturreglers von einem als Wärmefühler dienenden Meßwiderstand überbrückt. Es liegt nun in der Natur einer derartigen Temperaturregelanordnung mit einem Meßwiderstand und einem von diesem gesteuerten Temperaturregler und auch ähnlicher Temperaturregelanordnungen, daß der nach dem Aussetzprinzip vor sich gehende Regelvorgang bereits einsetzt, wenn die eingestellte Regeltemperatur noch nicht erreicht ist. Das hat zur Folge, daß der Anheizvorgang des Ofens verzögert, also nicht mit der gewünschten Schnelligkeit erfolgt, was als Nachteil empfunden wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Temperaturregelanordnung unter Verwendungeines Temperaturreglers, insbesondere für elektrische Backöfen, bei der erfindungsgemäß der Temperaturregler mit einer während des Anheizvorganges erst bei Erreichen einer Ofentemperatur in der Nähe des eingestellten Sollwertes eine Öffnung des Reglerkontaktes durch das temperaturempfindliche Reglerglied zulassenden Verstimmungsvorrichtung versehen ist. Durch eine derartige, im Temperaturregler vorgesehene Verstimmungsvorrichtung wird somit der Nachteil eines verzögerten Anheizvorganges des Ofens bei Temperaturregelanordnungen vermieden, in denen normalerweise bereits scholi vor Beendigung des Anheizvorganges die Auf- und Zuregelung einsetzt.
  • Zweckmäßigerweise ist die in der Nähe der Regeltemperatur in eine Ruhestellung gebrachte Verstimmungsvorrichtung mit dem Hauptschalter derart gekuppelt, daß bei dessen Unterbrechung die Rückführung der Verstimmungsvorrichturig aus der Ruhestellung in die Bereitschaftsstellung erfolgt. Die Verstimmungsvorrichtung kann eiltweder ein mechanisch oder elektrisch wirkendes Verstimmungsmittel aufweisen. Als mechanisches Verstimmungsmittel kann ein auf einen Bimetallstreifen des Reglers einwirkender federbelasteter Kipphebel. und als elektrisches Verstimmungsmittel ein Hilfskontakt dienen, - der einen Teil eines von einem temperaturabhängigen Fühlerwiderstand überwachten Heizwiderstandes des Reglers überbrückt und nach Beendigung des Anheizvorganges von einem Bimetallstreifen des - Reglers enterbrochen wird.
  • An Hand der Fig. i bis 5 der Zeichnung soll nunmehr die Erfindung näher erläutert werden. Fig. i zeigt eine Schaltung einer bekannten Temperaturregelanordnung und Fig.:2 die zu dieser Regelanordnung gehörige Regelkurve; in Fig. 3 ist eine Schaltung einer Regelanordnung mit einem mechanischen Verstimmungsmittel, in Fig. 4 eine Schaltung einer Regelanordnung mit einem elektrischen Verstimmungsmittel und in Fig. 5 die zu diesen Regelanordnungen gehörige Regelkurve dargestellt.
  • Die Schaltung nach Fig. i einer bekannten Temperaturregelanordnung zeigt einen Ofen i, der einen Heizwiderstand 2 und einen temperaturempfindlichen Meßwiderstand 3 aufweist. Ein Temperaturregler ii besteht aus einem Bimetallstreifen 4, einen Heizwiderstand 5, und einen von dem Bimetallstreifen 4 gesteuerten Kontakt 6.
  • Bei Einschaltung des Hauptschalters 7 wird der Heizwiderstand 2 des Ofens i vom Heizstrom durchflossen, wobei dieser in der Hauptsache über den in kaltem Zustand des Ofens i nur einen sehr kleinen Widerstandswert besitzenden Meßwiderstand 3 verläuft, der Heizwiderstand 5 des Teniperaturreglers ii demnach nur einen außerordentlich geringen Strom führt. Bei steigender Ternperatur des Heizwiderstandes 2 wird auch der Meßwiderstand 3 erwärmt und dessen Widerstandswert größer. Die Folge davon ist, daß der Stroin in dem Meßwiderstand kleiner und in der Helzwicklung 5 größer wird. Schließlich wird der Strom in dem Heizwiderstand 5 so groß und dadurch die Bimetallfeder 4 in einem solchen Maße erwärmt werden, daß diese den Kontakt 6 öffnet und damit den Heizstromkreis unterbricht. Die Bimetallfeder 4 wird dann wieder abgekühlt und den Kontakt 6 von neuem schließen, der nach genügender Erwärmung des Bimetallstreifens 4 wieder geöffnet wird.
  • Durch die Wärmeträgheit des- Ofens-wird-jedoch die vorstehend geschilderte Auf- und Zuregelung bereits zu einem Zeitpunkt einsetzen, in dem die eingestellte Ofentemperatur noch nicht erreicht ist. Dieses vorzeitige Schalten des Temperaturreglers ist aus dem Diagramm der Fig.:2 klar erkennbar. Dieses Diagramm zeigt, daß nach jeder Kontaktöffnung des Temperaturreglers ii die Energiezufuhr so lange unterbrochen wird, bis der Temperaturregler ii bei entsprechend gefallener Temperatur seinen Kontakt6 wieder schließt. Diese Abschaltung der Energiezufuhr vor Erreichung der eingestellten Solltemperatur bedingt also eine Verlängerung der Anheizzeit, die keineswegs bedeutungslos ist, sondern sogar einen verhältnismäßig hohen zusätzlichen Zeitaufwand für den Anheizvorgang erfordert.
  • Bei der Anordnung nach Fig. 3 kann nun die Anheizzeit durch eine mechanische Verstimmungsvorrichtung, die aus einem kraftschlüssig mit einer Feder 9 verbundenen Kipphebel 8 -besteht, im erheblichen Maße verkürzt werden. Im kalten Zustand kommt dieser Kipphebel 8 an der Bimetallfeder 4 zum ' Anliegen. Bei geschlossenem Hauptschalter 7 spielt sich hinsichtlich der Wirkung des Meßwiderstandes 3 und des Heizwiderstandes 5 vorerst der bereits an Hand der Fig. i geschilderte Vorgang ab.
  • Der Bimetallstreifen 4 wird wohl hierbei auch während des Anheizvorganges erwärmt, da er aber an.einer Verbiegung durch die Kraft der Feder 9, die den Kipphebel 8 fest gegen den Bimetallstreifen 4 drückt, verhindert wird, kann er den Kontakt 6 nicht vorzeitig öffnen. Erst bei genügend starker Erwärmung, was der Fall ist, wenn die Temperatur des Ofens den eingestellten Wert annähernd erreicht hat, wird der Bimetallstreifen 4 kräftig genug, um den Kipphebel 8 entgegen der Wirkung der Feder 9 in die Totpunktlage zu bringen, wodurch dieser umschnappt und an einem Anschlag zum Anliegen kommt. Es ist also durch die .Verwendung des auf den Bimetallstreifen 4 einwirkenden Kipphebels 8 niclÜ möglich, daß die Energiezufuhr vor Beendigung des eigentlichen Anheizvorganges unterbrochen wird. Durch Einstellung der Kraft der Feder 9 des Kipphebels 8 kann erreicht werden, daß eine Unterbrechung des Heizstromkreises bei einem wählbaren Temperaturwert.erfolgt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 tritt an Stelle der mechanischen Verstimmungsvorrichtung eine elektrische Vorrichtung, die aus einem einen Teil des Heizwiderstandes 5 überbrückenden Ruhekontakt io und einem mit diesem verbundenen, eine Nase 12 aufweisenden Betätigungsorgan 13 besteht. Beim Anheizen des Ofens i Irommt auf diese Weise ähnlich wie bei der mechanischen Verstimmungsvorrichtung der Regler erst in dem Augenblick zum Ansprechen, in dem die gewünschte Solltemperatur näherungsweise erreicht ist. Der Bimetallstreifen 4 öffnet dann, wenn er sich trotz verminderter Heizung weit genug ausgebogen hat, nicht nur den Kontakt 6, sondern auch durch Betätigung des Gliedes 13 mittels der Nase 1:2 auch den Kontakt io. Bei dem durch die Abkühlung bewirkten Zurückgehen des Bimetallstreifens 4 gelangt dieser außer Eingriff mit der Nase 12, so daß das Betätigungsglied 13 in dieser Ruhelage verbleibt und eine Schließung des Kontaktes io nicht erfolgt. Der Kontakt io bleibt vielmehr so lange offen, bis er beim Ausschalten des Hauptschalters 7 von diesem wieder in die Bereitschaftsstellung gebracht wird.
  • Aus Fig. 5 ist das Regeldiagramm der beiden Regelanordnungen nach den Fig. 3 und 4 erkennbar. Hieraus ist ersichtlich, daß eine Betätigung des Temperaturreglers ii bis zur Beendigung des Anheizvorganges zufolge der Verstimmungsvorrichtung nicht mehr erfolgt und die Zeitdauer des Anheizvorganges beträchtlich kürzer ist als die der Regelanordnung nach Fig. i.
  • Die Erfindung ist nicht nur auf die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele begrenzt. Bei dem Temperaturregler kann an Stelle des Bimetallstreifens auch ein anderes temperaturempfindliches Organ treten. Auch ist der Temperaturregler mit der Verstimmungsvorrichtung nicht nur für die Regelung von Backöfen, sondern auch für andere Wärmegeräte verwendbar. Ebenfalls kann der elektrische Temperaturregler in Verbindung mit anderen Ofenarten als elektrische Öfen gebracht werden. Nur muß dann das vom elektrischen Temperaturregler gesteuerte Schaltorgan auf ein weiteres nicht elektrisches Stellglied einwirken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Elektrische Temperaturregelanordnung unter Verwendung eines Temperaturreglers, insbesondere für elektrische Backöfen, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturregler mit einer während des Anheizvorganges erst bei Erreichen einer Ofentemperatur in der Nähe des eingestellten Sollwertes eine Öffnung des Reglerkontaktes durch das temperaturempfindliche Reglerglied zulassenden Verstimmungsvorrichtung versehen ist.
  2. 2. Temperaturregelanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet ' daß die in der Nähe der Regeltemperatur in eine Ruhestellung gebrachte Verstimmungsvorrichtung mit einem Hauptschalter derart gekuppelt ist, daß bei dessen Unterbrechung die Rückführung der Verstimmungsvorrichtung aus der Ruhestellung in die Bereitschaftsstellung erfolgt. 3. Temperaturregelanordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstimmungsvorrichtung ein mechanisch wirkendes Verstimmungsmittel dient. 4. Temperaturregelanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als mechanisches Verstimmungsmittel ein auf einen Bimetallstreifen des Reglers einwirkender federbelasteter Kipphebel dient. 5. Temperaturregelanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft der Kippfeder des Kipphebels einstellbar ist. 6. Temperaturregelanordnung nach Anspruch i oder :2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstimmungsvorri-chtung ein elektrisches Verstimmungsmittel aufweist. 7. Temperaturregelanordnung nach Anspruch 6# dadurch gekennzeichnet, daß als elektrisch wirkendes Verstimmungsmittel ein Hilfskontakt dient, der einen Teil eines von einem temperaturabhängigen Fühlerwiderstand überwachten Heizwiderstandes des Reglers überbrückt und nach Beendigung des Anheizvorganges von einem Bimetallstreifen des Reglers unterbrochen wird.
DEST5248A 1952-08-23 1952-08-23 Temperaturregelanordnung, insbesondere fuer elektrische OEfen Expired DE926384C (de)

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DEST5248A DE926384C (de) 1952-08-23 1952-08-23 Temperaturregelanordnung, insbesondere fuer elektrische OEfen

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DEST5248A DE926384C (de) 1952-08-23 1952-08-23 Temperaturregelanordnung, insbesondere fuer elektrische OEfen

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DE926384C true DE926384C (de) 1955-04-14

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042196B (de) * 1957-05-22 1958-10-30 Wella Ag Haartrockenhaube
DE1106534B (de) * 1955-08-02 1961-05-10 Birka Regulator G M B H Zweipunkttemperaturregler
DE1262307B (de) * 1964-02-25 1968-03-07 Max Planck Gesellschaft Verfahren und Schaltungsanordnung zur Temperaturregelung von Verdampfern fuer tiefsiedende Fluessigkeiten
DE3336864A1 (de) * 1983-10-11 1985-05-02 Beurer Gmbh & Co, 7900 Ulm Schaltungsanordnung fuer temperaturgeregelte, elektrische heiz- oder waermegeraete

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106534B (de) * 1955-08-02 1961-05-10 Birka Regulator G M B H Zweipunkttemperaturregler
DE1042196B (de) * 1957-05-22 1958-10-30 Wella Ag Haartrockenhaube
DE1262307B (de) * 1964-02-25 1968-03-07 Max Planck Gesellschaft Verfahren und Schaltungsanordnung zur Temperaturregelung von Verdampfern fuer tiefsiedende Fluessigkeiten
DE3336864A1 (de) * 1983-10-11 1985-05-02 Beurer Gmbh & Co, 7900 Ulm Schaltungsanordnung fuer temperaturgeregelte, elektrische heiz- oder waermegeraete

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