[go: up one dir, main page]

DE2131672A1 - Verfahren zum galvanischen Plattieren mit Aluminium - Google Patents

Verfahren zum galvanischen Plattieren mit Aluminium

Info

Publication number
DE2131672A1
DE2131672A1 DE19712131672 DE2131672A DE2131672A1 DE 2131672 A1 DE2131672 A1 DE 2131672A1 DE 19712131672 DE19712131672 DE 19712131672 DE 2131672 A DE2131672 A DE 2131672A DE 2131672 A1 DE2131672 A1 DE 2131672A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aluminum
electrolyte
electrolyte bath
complex
deposition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712131672
Other languages
English (en)
Inventor
Harwood William H
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ConocoPhillips Co
Original Assignee
Continental Oil Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Oil Co filed Critical Continental Oil Co
Publication of DE2131672A1 publication Critical patent/DE2131672A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D3/00Electroplating: Baths therefor
    • C25D3/02Electroplating: Baths therefor from solutions
    • C25D3/42Electroplating: Baths therefor from solutions of light metals
    • C25D3/44Aluminium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating And Plating Baths Therefor (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

Dipl.-Ing. A. l>--/.- - ·
Dr.-Ιηη h '...
Dr.-lng. V. -Ίω.' ■-■" it
P 4012-25 _ 25- Juni 19V'1
Continental Oil Company
P.O. Drawer 126?
Ponco City, Oklahoma 74601 V. St. A.
" Verfahren zum galvanischen Plattieren mit Aluminiuni "
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum galvanischen Plattieren metallischer Substrate mit Aluminium.
Es ist wohlbekannt, dass es schwierig ist, Aluminium effizient und wirtschaftlich auf metallische Substrate galvanisch aufzuplattieren. Für diesen Zweck wurden bereits verschiedene Elektrolyten und Abscheidungsmodifizierungaraittel vorgeschlagen, um die erforderlichen Temperaturen und den Stromverbrauch zu verringern und den elektrischen bzw. Stromwirkungsgrad zu verbessern. Zu den bestbekannten Elektrolytsystemen gehören AIuminiumorganylmetal!komplexverbindungen in Kombination mit Grganoaluminiumverbindungen bzv/. Aluminiumorganylen, Lösungen von Aluminiumsalzen in organischen Lösungsmitteln, wie Äthyläther, organische Komplexe von Aluminiumhalogenhydriden, wasserfreie Aluminiumhalogenide, ein Alkalimetallchlorid und ein Alkalimetallfluor id enthaltende Salzschmelzen und Elektrolytbäder, die im wesentlichen aus einem Aluminiumhalogenid und einen Reaktionsprodukt von Benzol mit einem Alkylhalogenid bestehen. Hit allen diesen Systemen ist es jedoch bislang nicht gelungen, eine optimale Elektroplattierung durchzuführen, da hohe Stromdichten angewandt werden müssen, in der erhaltenen Plattierung unerwünschte Verunreinigungen okkludiert werden, der Elektrolyt ein hohes Sicherndtsrisiko darstellt, die auf das Substrat aufplattierte Aluminiumschicht schwammig oder dendritisch ist und/ oder auf Grund anderer llachteile.
109 88 2/1693 SÄD
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grün· 2, ein Verfahren zum galvanischen Plattieren zur Verfugung zu stellen, mit dem sich glatte, glänzende Aluminiurnplattierun^en auf metallischen Substraten erhalten lassen, und insbesondere ein verbessertes Verfahren zum galvanischen Plattieren metallischer Substrate mit Aluminium, bei den beim Plattieren von Aluminium auf ein metallisches Substrat aus einem Aluminiunorganylkornplexelektrolyten ein hoher Stromwirkungsgrad erzielt wird, sowie ein beim Elektroplattieren ait Aluminium in Kombination mit Aluminiumorganylkomplexelektrolyten zu verwendendes Abacneidungsmodifizierungsmittel zur Verfugung zu stellen, dessen Verwendung zum Abscheiden einer glatten, gleichmässigen Aluminiumplattierung auf metallischen Kathoden führt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch ein Verfahren zum galvanischen Plattieren metallischer Substrate mit Aluminiumgelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass ein als Elektrolyt mindestens einen elektrisch leitenden Aluminiumorganylkomplex (Komplex) und als Abscheidungsmodifizierungsmittel mindestens ein Alkyllialogenid enthaltendes Elektrolytbad verwendet wird.
Weitere Aufgaben, Ilerkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden ausführlichen Beschreibung.
Beim Verfahren der Erfindung können verschiedene Arten von Aluininiumorganylkomplexen verwendet· v/erden.
Als Abscheidungsniodifizierungsmittel können beim Verfahren der Erfindung beliebige Verbindungen der !Formel RX, in der R einen Alkylrest und X Chlor, Brom oder Jod bedeutet, verwendet werden. Das Abscheidungsmodifizierungsmittel wird dem Elektrolytsystem vorzugsweise in einer Menge von etwa 1 bis etwa 10 Gew.-c;3 einverleibt.
Bein Verfahren der Erfindung hält man die Elektrolyttemperatur
vorzugsweise in einem Bereich von etwa 0 bis etwa ICO0C und
2 2
arbeitet mit Stromdichten von etwa 1 raA/cra bis etwa 1 A/cm . Vorzugsweise wird eine hochreine Aluminiumanode verwendet.
109882/1693
Iiach dom Verfahren der Erfindung kann im wesentlichen jedes beliebige Lie tall, wie Stahl, Kupfer, Eisen, Blei, Zinn, Zink, Messing oder Bronze, mit Aluminium plattier-t v/erden. Das als Substrat dienende lietall weist eine den herzustellenden aluminiumplattierten Gegenstand entsprechende Form auf und wird als in das Elektrolytbad eintauchende Kathode in der Galvanisierzelle aiigeordnet. Beim Verfahren der Erfindung werden Aluminium an ο den verwendet, die vorzugsweise aus Aluminium mit verhältnismäasig hoher Reinheit bestehen, um unerwünschte Legierungsbildung in der abgeschiedenen Plattierung zu vermeiden, es sei denn, dass eine derartige Legierungsbildung erwünscht ist, wobei dann als Anode zweckmässig eine entsprechende Aluminiumlegierung verwendet wird.
Für das Verfahren der Erfindung sind verschiedene elektrisch leitende Alumlniuiaorganylkomplexe verwendbar, von denen viele
als brauchbare Hauptkomponenten für Aluminiumplattierbäder bereits bekannt sind. Beispiele organischer Aluminiumkomplexe, die elektrisch leitend und somit für die Zwecke der Erfindung brauchbar sind, sind Alumininm(niedrig)trialkylmetallkomplexe der allgemeinen Formel MeX' . 2AlR1, in der Me ein Metall, vorzugsweise ein Alkalimetall, X' ein Halogenatora und R1 ein niedriger Alkylrest mit 1 bis 5 C-Atomen ist, Aluminium(niedrig)dialkylmetallkomplexe der allgemeinen Formel MeX1 . A1R'2X", in der Me, X1 und R1 die vorstehend angegebeiie Bedeutung besitzen und X" ein Halogenatom bedeutet, das .gleich oder verschieden von dem durch X1 wiedergegebenen Halogenatom ist, und Komplexe der allgemeinen Formel MeAHv^X1/. \, in der Me, R1 und X1 die vorstehend angegebene Bedeutung haben und χ 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeutet. Auch Ätheratkomplexe von Aluminiumorganylen sind elektrisch leitend und für die Zwecke der Erfindung geeignet. Zur Herstellung solcher Atherate kann eine grosse Vielzahl verschiedener Äther verwendet v/erden, z.B. Äthyl-, Propyl-, Butyl- und Octyläther usw.
Von den für das Verfahren der Erfindung geeigneten Aluminiun- or^anylkomplexen sind die Alkalimetallaluminiumalkylhalo^enidkomplexe bevorzugt. Diese Verbindungen besitzen die vors teilend
109882/1693
definierte ?ori.iel KeAlK1 X1/, \. Besonders gut funktioniert llatriumaluniniumäthyltrichlorid in Verbindung mit den nachstehend im einzelnen beschriebenen Alkylhalogenidabscheidungsmodifizierungsmitteln.
Als Abscheidungsmodifizierungsnittel werden in den erfindüngsgemäss verwendeten Elektrolytoystemen bzv/. -bädern wie bereits erwähnt, Alkylchloride, -bromide und/oder -jodide verwendet. Die Alkylreste sind vorzugsweise geradkettig und enthalten insbesondere 2 bis 8 C-Atome. Beispiele besonders geeigneter Abscheidungsniodifizierungsmittel sind Äthylchlorid, Propylbromid, Octyljodid, Isobutylchlorid und tert,-AüryTbromid. Geraäss einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung be-, trägt der Anteil des Abscheidungsmodifizierungsmittels am "Gesamt ge v/i c lit des Slektrolytsystems bzw. -bades, wie bereits erwähnt, etwa 1 bis etwa 10 Gew.-'/j und insbesondere etwa 1 bis etwa 5 G-ew.-p, und wird gleichmässig im Aluminiumorganylkomplex verteilt. In bestimmten Fällen, in denen es erwünscht, bzw. zwecianässig ist, den Schmelzpunkt des Elektrolytbades oder dessen Viskosität herabzusetzen, kann es sich empfehlen, dem Elektrolyten ein inertes Verdünnungsmittel zuzusetzen. Typische Beispiele von für diesen Zweck verwendbaren Stoffen sind u.a. aromatische Kohlenwasserstoffe, Tetrahydrofuran und verschiedene Äther, wie Diphenyl- und Diäthyläther. Weiterhin kann β,β'-Dichloräthyläther in kleinen Mengen verv/endet werden, um die Glätte und Härte der Plattierung zu verbessern.
Das Elektroplattier- bzw. Elektrolytbad wird beim Verfahren der Erfindung bei Temperaturen gehalten, die in der Hegel über denjenigen liegen, die erforderlich sind, um den Elektrolyten in sehmelzflüssigesi Zustand oder (wenn ein Verdünnungsmittel verwendet wird) verhältnismassig niedrig_viskos zu halten. Die obere Temperaturgrenze wird durch die Zersetsungstemperatur des Komplexes vorgegeben. Es wurde gefunden, dass bei den meisten Elektrolytsystenen Temperaturen in einem Bereich von etwa 0 bis etwa 100 C angewandt v/erden können, wobei das Arbeiten bei Raumtemperatur in vielen Fällen wirtschaftliche Vorteile bietet. Da die elektrische Leitfähigkeit der Elektrolyten mit steigender Temperatur stark ansteigt, ist es häufig aweckmässig, Badtempe-
109882/1693
rat ι α'cn vo^ etwa 100 ü und darüber anzuwenden, wenn die spezifische Loitfähijjkcit des verv/endeten Komplexes ve r hai tn iß massig geri;:c, ist.
Wie den Ifccltnnnn klar ist, empfiehlt es sich, die erhitzten Schmelzen tier Aluciiniumorganylkomplexelektrolyte gegen die Berührung mit Luft zu schützen. Dies kann dadurch erreicht werden, dasü nan sie mit einer kleinen Menge Paraifinöl bedeckt, wird jedoch vorzugsweise dadurch bewerkstelligt, dass man das Elektrolytbad mit einem Inertgas, wie Stickstoff, abdeckt. Das Elektrolytbad sollte ausserdem unter wasserfreien Bedingungen hergestellt und gehalten werden.
Die angewandten Stromdichten und Spannungen können natürlich innerhalb v/eiter Grenzen schwanken, v/obei die Wahl dieser Bedingungen von dem im Einzelfall verwendeten Elektrolyten, der eveiituell verwendeten Verdünnungsmittelmenge, der Badtemperatur, dem Elektrodenabstand und der Art der jeweils erwünschten speziellen Plattierung abhängt. Diese Überlegungen bzw. Gesichtspunkte und die sich daraus ergebenden Folgerungen bezugder anzuv/endenden Spannung und der erforderlichen Stromdichte sind dem Fachmann wohlbekannt. Die angewandten Stromdichten
sollten jedoch in der Regel in einem Bereich von etwa 1 mA/cm
bis etwa 1 A/cm liegen. Weiterhin sei als allgemeine Regel angegeben, dass es sich in den meisten Fällen empfiehlt, aus wirtschaftlichen Gründen möglichst hohe Stromdichten anzuwenden.
Das nachstehende Ausführungsbeispiel dient der weiteren Erläuterung des Verfahrens der Erfindung.
Beispiel
Es wird eine Anzahl von Elektroplattierversuchen durchgeführt, wobei unter Verwendung verschiedener erfindungsgemäss zu verv/endender Elektrolytsysteme Aluminium auf Eisen- und Platinelektroden abgeschieden v/ird. Die Zusammensetzung der einzelnen verv/endeten Elektrolytsysteme bzw. -bäder und die angewandten elektrischen Parameter sind in der nachstehenden Tabelle I aufgeführt. Es sei angemerkt, dass es sich bei dem ersten Versuch ura einen Vergleichsversuch handelt, da das verwendete Elektro-
109882/1693
BAD ORIGINAL
lytsystem kein Abscheidungsmodif i:.-.ijrurijc:..i;; UeI enthält. Lei allen Versuchen wird eine Pyrexglr.stelle= π:ιλ aiiiem ^Yissun^svermögen von 50 ml benutzt und zur Tren:<um.,, der Aiiodonkammer von der Kathodenlzamner eine nittelfeine Glasfrixteiicc.eibe verwendet. Der Elektrodenabstand beträgt jeweils 5,Co cm. Bei den Versuchen 1 und 2 v/ird eine Eisenkathode und bei den Versuchen 3, 4 und 5 eine Platinkathode verwendet. Bei allen Versuchen v/ird eine Aluminiunanode verwendet.
Tabelle I
Ver- Gehalt des Bades an Abschei- Bad- Span- Stromdichte such Komplex dungsmo- temp., nimg
difizie- C
rungsmittel
1 100 Gew.-^ 2
NaAl(C2H5) Cl3 O 55 12V 8 EiA/cm'
2 90 Gew.-fo 10 Gew.-59 9 NaAl(C2H5) Cl, C2II5Cl 55 12V 6 mA/ciii
3 90 Ge\i.-c/o 10 Gew.-^3 r 23 12V 4 mA/c:
- Al(C2H5)Cl2 C2H5Cl
4 96 Gew.-^ " 4 Gew.-^ 0 51CV 10 nA/ca2 Al(C2H5) Cl2 C2H5Cl
5 70 Gew.-^ 30 Gew.-50 ? Al(C9Hc) Cl9 C9Hf-Cl 0 14-V 100 mA/cm^
Die bei den in der vorstehenden Tabelle I angegebenen Versuchen erhaltenen Ergebnisse sind in der nachstehenden 'Tabelle II wiedergegeben. Aus der Tabelle II ist zu ersehen, dass bei der Verwendung erfindungsgemässer Elektrolytsysterne jeweils sehr glatte Plat ti er ung en erhalten werden, während r.:an eine rauhe, schwammige Plattierung erhält, wenn das nach der vorliegenden Erfindung in Elektrolytsystem zu verwendende Abscheidun^srnodifiziorungsmittel v/eggelassen v/ird.
109882/1693 «AD original
Ver
SU C:
'Habe lie Ij
Abgeschiedene Equivalent ο Aluminium
3tro;ivir- ^^erhun.. on aur Beschaf-
205 x 10" 23B χ 10
260 χ 10 245 x 10 241 χ 10
~5 ~5
',S />
',* -5 ^
fenheit α er Plattierung:
s cjir raiin-3chv;aniLiig sehr glatt sehr glatt selir gla.tt sehr glatt
Es sei darauf hingewiesen, dass die Zrfindung zv/ar vorstehend anhand bevorzugter Ausführungsfornen beschrieben wurde, jedoch im Rahmen der ürfindung zalilreiche Abwandlungen bezüglich der Arbeitsbedingungen sowie hinsichtlich der Art und l-Ienge der verschiedenen Bestandteile des Elelctrolytsystems bzw. -bades möglich sind,
109882/1693

Claims (10)

  1. P 4012-25 , __ 25. Juni 1971
    Pat en t a η s ρ r ü ehe
    Verfahren zum galvanischen Plattieren metallischer Substrate mit Aluminium, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Elektrolyt mindestens einen elektrolytisch leitenden Aluiniiiiumorganylkomplex (Komplex) und als Abseheidungsmodifizieruiigsnittel mindestens ein Alkylhalogenid enthaltendes Elektrolytbad verwendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Abscheidungsmodifizierungsmittel mindestens ein Alkylhaiogenid der Formel
    EX
    verwendet wird, in der R einen Alkylrest und X Chlor, Brom oder Jod bedeutet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Elektrolytbad verwendet wird, das, bezogen auf das Gesamtgewicht des Elektrolytsystems, etwa 1 bis etwa 10 Gew.—^ Abseheidungsmodifizierungsmittel enthält.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch. 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Elektrolytbad verwendet wird, das höchstens etwa 5 Gew.-;ö Absehe idungsmodifizierun-^smittel enthält.
  5. 5. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrolytbad während des Stromdurchgangs zwischen den Elektroden bei einer Temperatur von etwa 0 bis etwa 100 C gehalten wird.
  6. 6. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Elektrolytbad mindestens ein Aluminiumorganylkomplex der Formel
    verwendet v/ird, in der He ein Alkalimetallatom, R* einen niederen Alkylrest mit 1 bis 5 C-Atomen, X1 ein Halogenatom und χ 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeutet.
    T0S882/1693
  7. 7. Verfahren nach. Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Aluminiumorganylkompl ex Katriumätliylaluminiuratrichlorid verwendet wird.
  8. 8. Verfahren nach, mindestens einem der Ansprüche 1 "bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Abscheidungsniodifizierun^smittel mindestens ein Alky!halogenid der Formel
    RX
    verv/endet wird, in der R einen, vorzugsweise geradkettigen, Alkylrest mit 2 bis 8 C-Atonen bedeutet.
  9. 9. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stromdichte von etv/a
    1 mA bis etv/a 1 A/cm - auf der Kathodenoberfläche - angewandt wird.
  10. 10. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem inerten Verdünnungsmittel verdünntes Elektrolytbad verwendet wird.
    109Ö82/1S93
DE19712131672 1970-06-29 1971-06-25 Verfahren zum galvanischen Plattieren mit Aluminium Pending DE2131672A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US5088370A 1970-06-29 1970-06-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2131672A1 true DE2131672A1 (de) 1972-01-05

Family

ID=21968071

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712131672 Pending DE2131672A1 (de) 1970-06-29 1971-06-25 Verfahren zum galvanischen Plattieren mit Aluminium

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3672965A (de)
DE (1) DE2131672A1 (de)
FR (1) FR2096567A1 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3969195A (en) * 1971-05-07 1976-07-13 Siemens Aktiengesellschaft Methods of coating and surface finishing articles made of metals and their alloys
DE2260191C3 (de) * 1972-12-08 1979-04-19 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen Verfahren zur Vorbereitung von Werkstücken aus elektrisch leitfähigen Materialien, insbesondere Metall für die galvanische Beschichtung
IL44151A (en) * 1974-02-06 1976-10-31 Ramat Gan Electrolyte for the electrodeposition of aluminum and process for such electrodeposition
DE2453830C2 (de) * 1974-11-13 1986-07-31 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Bad und Verfahren zur galvanischen Abscheidung von glänzenden Aluminiumüberzügen
DE3919069A1 (de) * 1989-06-10 1990-12-13 Studiengesellschaft Kohle Mbh Aluminiumorganische elektrolyte und verfahren zur elektrolytischen abscheidung von aluminium
DE3919068A1 (de) * 1989-06-10 1990-12-13 Studiengesellschaft Kohle Mbh Aluminiumorganische elektrolyte zur elektrolytischen abscheidung von hochreinem aluminium
DE19855666A1 (de) * 1998-12-01 2000-06-08 Studiengesellschaft Kohle Mbh Aluminiumorganische Elektrolyte und Verfahren zur elektrolytischen Beschichtung mit Aluminium oder Aluminium-Magnesium Legierungen

Also Published As

Publication number Publication date
FR2096567A1 (de) 1972-02-18
US3672965A (en) 1972-06-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69007163T2 (de) Verfahren zur Elektroplattierung von Aluminium.
DE1796220B2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Elektrode zur Verwendung bei elektrolytischen Verfahren
DE2213083A1 (de) Elektroden für elektrochemische Verfahren
DE1421370B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Aufbauten aus einem Titangrundkörper mit einer Oberfläche aus einem Platinmetall zur Anwendung als Anoden in Elektrolysezellen
DE2017204C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Titan oder Titanlegierungen durch elektgrochemische Abscheidung
DE2850542C2 (de) Verfahren zum Ätzen von Oberflächen aus Kupfer oder Kupferlegierungen
DE2131672A1 (de) Verfahren zum galvanischen Plattieren mit Aluminium
DE2843147C2 (de) Verfahren zum Elektrolysieren eines geschmolzenen Chlorids
DE68908944T2 (de) Plattierungsbad für die Elektroplattierung von Aluminium und Plattierungsverfahren, das dieses Bad verwendet.
DE3919069A1 (de) Aluminiumorganische elektrolyte und verfahren zur elektrolytischen abscheidung von aluminium
DE1771116C2 (de) Galvanisches Bad zur Abscheidung von Aluminium
DE68905429T2 (de) Verfahren fuer das zinn-elektroplattieren von metallischem material.
DE2819964C2 (de) Metallisches Diaphragma
DE112017002534T5 (de) Aluminiumlegierung und Verfahren zur Herstellung einer Aluminiumlegierung
DE102011055911B3 (de) Verfahren zur galvanischen Abscheidung wenigstens eines Metalls oder Halbleiters
DE3919068A1 (de) Aluminiumorganische elektrolyte zur elektrolytischen abscheidung von hochreinem aluminium
DE2705895C2 (de) Verfahren zur Isotopentrennung
DE3443338C2 (de) Kathode zur Herstellung von Elektrolyt-Mangandioxid
DE1230233B (de) Verfahren zum elektrolytischen Abscheiden von Molybdaen oder Wolfram
DE2721038C3 (de) Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Aluminium
DE2044260A1 (de) Elektrode
DE60202455T2 (de) Anoden auf basis von metallen für aluminium-elektrogewinnungszellen
DE519268C (de) Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Gold oder Silber
DE2233157C2 (de) Verfahren zur elektrolytischen Entkupferung von verkupferten Stahlblech und zur Gewinnung des hierbei anfallenden Kupfers
DE700539C (de) Elektrischer Leiter aus Kupfer oder Aluminium fuer gummiisolierte Adern