DE2131483A1 - Automatisches Planetenradgetriebe - Google Patents
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Description
Patentanwälte
DIpl.-lng. R. Π.; ETZ sen.
DIpI-Im. K. LAMPiQECHT
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Dr.-Incj. R. D ü E T 2 Jr.
8 München 22, Steinsdorfstr. 10
8 München 22, Steinsdorfstr. 10
62-17.217P(17.218H) 24.6.1971
Automobiles Peugeot, Paris (Frankreich)
und
Regie Nationale des Usines Renault, Billancourt (Frankreich)
Regie Nationale des Usines Renault, Billancourt (Frankreich)
Automatisches Planetenradgetriebe
Die Erfindung bezieht sich auf ein automatisches Planetenradgetriebe
mit hydraulischer Schaltung, umfassend zwei Kupplungen und zwei Bremsen, deren wahlweise Betätigung das
Übersetzungsverhältnis des Getriebes bestimmt.
Bei bekannten Wechselgetrieben dieser Art sind mit dem Gehäuse
fest verbundene zentrale Lager vorgesehen. Ein solches Lager trägt den Umlaufräderträger einer Umlaufrädergruppe und
überträgt die unter Druck stehende Flüssigkeit zu einer oder mehreren umlaufenden Bremsen und Kupplungen. Dieses zentrale
Lager dient außerdem als Abstützung für das durch einen Freilauf übertragene Drehmoment und dient manchmal zur Übertragung
von Schmieröl zu den verschiedenen Übertragungsorganen.
Eine derartige Anordnung eines gesondert oder fest mit dem Gehäuse ausgebildeten Lagers hat folgende Nachteile: Die Dicke
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einer so gebildeten quer angeordneten Trennwand ist bedeutend und vermehrt den axialen Platzbedarf des Getriebes beträchtlich;
es ist ein relativ teures Stück, denn es besteht häufig aus vergütetem Stahl; man muß im allgemeinen
die Zwischenwelle, welche diese Trennwand durchquert, zweiteilig ausbilden, was ebenfalls aufwendig ist; außerdem
entsteht im direkten Gang ein Reibverlust zwischen dem Umlaufräderträger und dem Außenring des Freilaufs und dem zentralen
Lager, da der drehende Umlaufräderträger den Außenring des Preilaufs mitnimmt. Man kann außerdem feststellen,
daß die Zuführung von hydraulischer Flüssigkeit zu den Kupplungen durch dieses zentrale Lager erfolgt, was mehrere
Dichtungen erfordert und den Zuführweg verlängert.
Um den Platzbedarf in Längsrichtung und das Gewicht des zentralen Lagers und somit das Gewicht der gesamten Anordung
zu verringern, hat man bereits das Lager aus zwei Blechen hergestellt, die zwischen sich eine Flüssigkeitskammer begrenzen,
in welche Schmierkanäle für die verschiedenen Elemente des Getriebes einmünden. Eine derartige Anordnung ist
bereits in dem am 4.2.1970 von den Anmelderinnen angemeldeten Patent Nr. 7 0Θ3 9Θ2 beschrieben, wobei eines der das zentrale
Lager bildenden Bleche fest mit der Nabe des Freilaufs verbunden ist, dessen drehender Außenring dann mit dem Umlaufräderträger
des Umlaufräderzüges verschweißt ist.
Das aus zwei Blechen gebildete zentrale Lager kostet verhältnismäßig viel, wenn auch dieses Lager eine wesentliche
Einsparung gegenüber einem einstückig hergestellten zentralen Lager darstellt. Dadurch werden außerdem die oben genannten
Nachteile nicht behoben.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Wechselgetriebe mit Umlaufrädergruppen, die hydraulisch geschaltet werden, zu
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schaffen, dessen axialer und radialer Platzbedarf vermindert ist und daß die vorher genannten Nachteile der früheren Anordnungen
nicht aufweist, insbesondere was die Kosten anlangt.
Die Erfindung betrifft ein automatisches Planetenradgetriebe
mit hydraulischer Schaltung, umfassend zwei Kupplungen und zwei Bremsen, deren wahlweise Betätigung das Überτ
Setzungsverhältnis des Getriebes bestimmt und ist dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kupplungen und eine der Bremsen
beinahe konzentrisch zueinander an einem Ende des Getriebes angeordnet sind, während der Umlaufrädergetriebezug am anderen
Ende des Getriebes vorgesehen ist, wobei der mittlere Teil des Getriebes nahezu in einer Ebene und von innen nach außen
nacheinander eine zentrale Welle, eine hohle Zwischenwelle, die drehbar auf der zentralen Welle gelagert ist, eine Freilaufnabe,
die auf der Hohlwelle drehbar gelagert und drehfest mit dem Umlaufräderträger des Umlaufrädergetriebes verbunden ist,
Sperrglieder für den Freilauf, einen äußeren Ring des Freilaufs und einen fest mit dem Gehäuse und dem Außenring verbundenen
Ringkörper umfaßt, der zumindest einen Teil eines Zylinders bildet, welcher einen Kolben für die benachbarte
Bremse aufnimmt.
Diese Anordnung ermöglicht eine Verringerung der Länge des Getriebes in axialer Richtung und stellt eine Ersparnis dar,
da man die quer angeordnete Trennwand der bekannten Vorrichtungen entfernt.
Die Zuführung von hydraulischer Flüssigkeit zu der Kupplung sowie die Zuführung von Schmiermittel zu den verschiedenen
Organen des Getriebes, wie z. B. zu dem Freilauf und den Planetenrädern, erfolgt ausgehend von einem in der zentralen
Welle vorgesehenen axialen Kanal und durch radiale Bohrungen
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der zentralen Welle und der hohlen Zwischenwelle. Ein teilweise ausgehöhlter Ring sitzt auf der hohlen Welle und dient
der Leitung der hydraulischen Flüssigkeit. Dieser Ring dient auch als Lauffläche für den Betätigungskolben der
Kupplung. Wie noch näher in der folgenden Beschreibung ausgeführt wird, hilft ein derartiger Ring auch dem axialen
Platzbedarf des mittleren Teiles des Getriebes zu verifeidern.
Man hat auch festgestellt, daß die Betätigungskolben der
Kupplungen eine mit einer Dichtung versehene zylindrische Lauffläche aufweisen, die sich in axialer Richtimg in einer
durch eine innere Trennwand der Kupplungsglocke gebildete Bohrung bewegt. Aber diese Glocke umfaßt außerdem einen mit
Nuten versehenen Teil von vergrößertem Durchmesser, der die Kupplungsscheiben aufnimmt und einen Verbindungsabschnitt
zwischen dem zylindrischen Teil und dem mit Nuten versehenen
der bilde't
Teil b4iöö* eine sogenannte verlorene Zone, die den axialen
Platzbedarf unnötig vermehrt· Damit man den vorgesehenen Hub der Betätigungskolben für die Kupplungen beibehalten und
dabei die axialaiAbmessungen der Glocken vermindern kann,
ist gemäß der Erfindung im Inneren der Kupplungsglocke eine Hülse vorgesehen, deren Innenwand eine Lauffläche für den Befcätigungskolben
der Kupplung bildet. Dieses Merkmal ermöglicht auch eine Verminderung des axialen Platzbedarfes.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer in der Zeichnung
dargestellter Ausführungsbeispiele. In der Zeichnung zeigt:
Pig. I einen Längsschnitt durch ein hydraulisch gesteuertes Wechselgetriebe mit Planetenradsätzen
gemäß der Erfindung; und
Fig. 2 bis 4 jeweils Teilschnitte durch abgeänderte Ausführungsformen·
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Gemäß Pig. 1 umfaßt ein Umlaufrädergetriebezug,wie er
auch in dem vorerwähnten Patent beschrieben ist, mehrere Elemente, und zwar zwei Sonnenräder 110, 110' und zwei
Sätze Umlaufräder mit unterschiedlichen Längen,von denen nur ein langes Planetenrad 1111 dargestellt ist, welches
auf einer Achse 113 drehbar gelagert ist, die zwischen
zwei Planschen 112 und 112' eines Umlaufräderträgers angeordnet
ist.
Die Kupplungen 114 und 114', die Bremsen 115 und 115'
und ein Freilauf 120 gestatten drei Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang zu schalten. Die Abtriebswelle,an der die verschiedenen
Übersetzungsstufen abgenommen werden können, ist mit 116 bezeichnet.
Die Kupplungen 114 und 114' und die Bremse 115' sind im linken Teil des Getriebes, in der Zeichnung betrachtet, beinahe
konzentrisch angeordnet, während der Umlaufgetriebesatz im rechten Teil des Getriebes vorgesehen ist.
Die Kupplungsglocken aus Preßblech 123 und 134, die mit ihren öffnungen gegeneinander gerichtet sind, sind an ihren
im Durchmesser verringerten Teil mit einer Hülse 127 bzw. 128 versehen, die jeweils eine Führung für den zugeordneten
Betätigungskolben 125 bzw. 137 bildet. Das Vorhandensein
einer solchen Hülse gestattet den Teil der Glocke zu kürzen, der gewöhnlich unmittelbar zur Führung des Kolbens
dient und man kann insbesondere die Länge des Übergangsstückes der Glocke zwischen den Teilen mit unterschiedlichen Durchmessern
sparen. Dieser Übergangsteil ist gewöhnlich verloren.
Der festgelegte Außenring 119' des Freilaufs ist mit einem
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Zylinder Il8 verbunden, der den Betätigungskolben 142 der
Bremse 115' aufnimmt.
Gemäß den Fig. 1 und 2 wird die Drehung der Zylinder 1181
und 2l8 durch eine Blechscheibe l60 verhindert, an die der
Zylinder 118' bzw. 218 angeschweißt ist. Die Scheibe ΐβθ
weist an ihrem Umfang Zähne 121 auf, die in Nuten 122 des Gehäuses 117 bzw. 217 eingreifen und als Widerlager bei der
Drehmomentübertragung dienen.
Gemäß Fig. 1 ist ein Ringkörper 118 mit einem U-förmigen Querschnitt angeordnet, dessen äußerer Schenkel etwas langer
als der innere Schenkel ist, wobei die beiden Schenkel eine Führung für den Kolben bilden.
Die Zuführung von hydraulischer Flüssigkeit zu der Kupplung 114' erfolgt auf folgendem Wege: Ein axialer Kanal 101
ist in der Eingangswelle 10© des Wechselgetriebes angeordnet, ein axialer Kanal 105 ist in der Welle 104 vorgesehen, die
mit der Nabe 126 der Kupplung 114 fest verbunden ist und radiale Kanäle 162 und 1©3 sind in der zentralen Welle bzw.
in der Hohlwelle 137 vorgesehen.
Zum Zwecke der Reduzierung des Platzbedarfes in axialer Richtung läßt man den Kanal 103 in einen Ring I63 ausmünden,
der über einen Teil seiner Länge ausgehöhlt ist, um einen axialen Kanal 64 zur Zuführung von Flüssigkeit in eine Kammer
136 zu begrenzen. Aufgrund dieser Ausgestaltung kann das axiale Spiel, welches zwischen dem Ende des Ringes 163
und dem Boden der Glocke 134 notwendig ist, sehr klein gewählt werden, wobei der Durchtrittsquerschnitt für die
Flüssigkeit ausreichend ist, denn der Durchtritt für diese Flüssigkeit verteilt sich auf den gesamten Umfang des Ringes·
Es folgt heraus, daß der Kolben 135 und insbesondere seine der
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Achse am nächsten gelegene Führung nahe an den Boden der
Glocke 134 heranreichen kann, was unmöglich wäre, wenn,wie bei der bekannten Anordnung der radiale Kanal 103 direkt in die Kammer 1J>6 einmünden würde. Man erreicht auf diese Weise eine Verringerung des Platzbedarfes in axialer Richtung.
Glocke 134 heranreichen kann, was unmöglich wäre, wenn,wie bei der bekannten Anordnung der radiale Kanal 103 direkt in die Kammer 1J>6 einmünden würde. Man erreicht auf diese Weise eine Verringerung des Platzbedarfes in axialer Richtung.
Bei dem in Pig. I dargestellten Ausführungsbeispiel
dreht sich die Nabe II9 des Freilaufs auf der drehenden Hohlwelle 157* wobei ein Satz Lagerschalen 166 zwischen diesen Teilen vorgesehen ist· Die Nabe ist außerdem mit einer
Scheibe aus Lagermetall 166* fest verbunden, die auf einem gezähmten Blech I67 befestigt ist, dessen nicht dargestellte Zähne in die Nabe II9 eingreifen· Man erkennt, daß auf diese Weise die Nabe II9 in seitlicher Richtung gesichert werden kann und daß der Platzbedarf in axialer Richtung bedeutend vermindert wird·
dreht sich die Nabe II9 des Freilaufs auf der drehenden Hohlwelle 157* wobei ein Satz Lagerschalen 166 zwischen diesen Teilen vorgesehen ist· Die Nabe ist außerdem mit einer
Scheibe aus Lagermetall 166* fest verbunden, die auf einem gezähmten Blech I67 befestigt ist, dessen nicht dargestellte Zähne in die Nabe II9 eingreifen· Man erkennt, daß auf diese Weise die Nabe II9 in seitlicher Richtung gesichert werden kann und daß der Platzbedarf in axialer Richtung bedeutend vermindert wird·
Die Nabe II9 des Freilaufs ist mit dem Flansch 112 fest
verbunden, der einen Teil des Umlaufräderträgers des Umlaufrädergetriebezuges
bildet· Der Flansch 112 weist eine Innenverzahnung 168 auf, die so ausgebildet ist, daß eine aus
der Nabe 119* der Hohlwelle ljJ7 und dem Sonnenrad HO1 gebildete Gruppe konzentrisch zu dem Uralaufräderträger angeordnet werden kann, während der Außendurchmesser des Sonnenrades wesentlich größer ist als der Innendurchmesser des
Umlaufräderträgers.
der Nabe 119* der Hohlwelle ljJ7 und dem Sonnenrad HO1 gebildete Gruppe konzentrisch zu dem Uralaufräderträger angeordnet werden kann, während der Außendurchmesser des Sonnenrades wesentlich größer ist als der Innendurchmesser des
Umlaufräderträgers.
Der Zuführungsweg für die Schmierflüssigkeit zu dem Freilauf und den Planetenrädern umfaßt ausgehend von dem axialen Kanal
der zentralen Welle 104 die radialen Kanäle l62f und 103',
die in der zentralen Welle und der Hohlwelle I37 angeordnet
sind, die radialen Kanäle 158 in der Nabe des Freilaufs
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und die Kanäle 139 und 14©, die im Umlaufräderträger selbst
vorgesehen sind. Ein am Flansch 112 (Fig. 1) befestigtes Ablenkblech 141 erleichtert den Durchgang dieser Flüssigkeit
zu dem Umlauf räderträger · Diese Anordnung ist bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 vervollkommnet, in welcher ein
Formblech 143 so gestaltet ist, daß es sich an einer Schräge
144 abstützt, die an einer seitlichen Verlängerung der
Freilaufnabe vorgesehen ist und in eine Hohlkehle 145 eingreift,
die am Flansch 112 ausgebildet ist. Aufgrund dieser Anordnung gelangt das durch den Kanal 146 gelieferte öl
unter Druck in die Kammer 147 aufgrund der zentrifugalen Wirkung und wird gegen Kanäle 139 geschleudert>
wodurch die Schmierung der Planetenräder verbessert wird, was die Zuverlässigkeit
und die Lebensdauer des Getriebes steigert.
Bei der Ausführungsform gemäß Flg.2 sind diejenigen Teile,
die denen in Fig. 1 entsprechen,mit einer um 100 vermehrten
Bezugszahl versehen. Die Änderungen sind folgende: Der durch die Hohlwelle 137 getragene Ring 263 liegt auf einem
Zwischenstück 265 aus gewelltem Blech, das zwei Durchgänge
und 270 für die Zuführung des Öls zu der Kupplung und
zu Schmierzwecken aufweist. Außerdem weist die Kupplungsglocke 234 eine Verlängerung 234a auf, die unmittelbar mit
dem Sonnenrad 210' und der Nabe 219 verbunden und mit dem
Flansch 212 des Umlaufräderträgers verschweißt ist. Die andere Änderung bezieht sich auf die Ausbildung des Zylinders, der
den Betätigungskolben 242 für die Bremse aufnimmt, die der Bremse II51 entspricht. Dieser Zylinder ist zum Teil gebildet
durch einen Ringkörper 218, der im Querschnitt L-förmig ausgebildet ist und zum Teil durch die Außenwand des Ringes 219*
des Freilaufs. Diese Lösung kann den Vorteil einer Vergrößerung der Abmessungen dieses Ringes in sich bergen,
wodurch seine Festigkeit erhöht wird.
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Was die Fig. 4 betrifft, so zeigt diese eine Abänderung des Ringkörpers Jl8,der zumindest teilweise den Zylinder begrenzt,
welcher den Betätigungskolben für die Bremse aufnimmt. Die neue Anordnung zielt auf eine nochmalige Verminderung
des Platzbedarfs, indem man den gezahnten Ring l60 wegläßt, der bei der Ausführungsform gemäß Pig. I vorgesehen
ist. Daher weist der Ringkörper 3l8 einen Kragen 319
auf,der in^adialer Richtung nach außen gerichtet ist, wobei
dieser Kragen gezahnt ist und mit Nuten 320 zusammenwirkt, die im Gehäuse 317 vorgesehen sind, um eine Drehbewegung des
Zylinders 3518 und des Außenringes des Frei lauf s zu verhindern.
Außerdem bildet dieser Kragen durch das Anschlagen an die Ringschulter 3*21 des Gehäuses eine Sicherung in der einen
axialen Richtung, während ein Sprengring 322 in der anderen
axialen Richtung sichert. Man sieht also, daß man den Ring sowie eines der beiden Sicherungsringe weggelassen hat, die
in Fig. 1 vorgesehen sind. Darüber hinaus gestattet diese Lösung die axiale Dicke der Bremsscheibe 332 merklich zu
verringern, da sie sich am Boden des Ringkörpers 318 abstützt·
Die wesentlichen Vorteile des Wechselgetriebes gemäß der Erfindung sind folgende:
Eine optimale Ausnutzung des verfügbaren Raumes, insbesondere die Verminderung des Platzbedarfes in axialer Richtung,
was besonders auf das Weglassen der zentralen Trennwand zurückzuführen ist, die das Lager bildet, wegen der Anordnung
des Kolbens in der Kupplungsglocke duroh Anordnung einer Hülse 128 und eines Ringes I63 und wegen des Ringkörpers J5l8,
der den Betätigungskolben einer der Bremsen aufnimmt*
eine verbesserte Schmierung unter erhöhtem Druck der bewegbaren
Teile des Getriebes aufgrund der Zuführung des Schmiermittels ausgehend von dem Zentrum des Getriebes und wegen
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der Anwendung der Zentrifugalkraft;
die Unterdrückung der Reibverluste im dritten Gang, da bei diesem Übersetzungsverhältnis der Umlaufräderträger, die
Nabe des Freilaufs und die benachbarte drehende Hohlwelle mit der gleichen Geschwindigkeit umlaufen.
Es sei darauf hingewiesen, daß anstelle einer hydraulischen Steuerung eine elektrische und/oder elektronische Steuerung
vorgesehen sein kann und daß insbesondere die Vorrichtung zum automatischen Auswählen sowie verschiedene Steuerelemente
elektrische und/oder elektronische Bauteile aufweisen können.
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Claims (10)
1.) Automatisches Planetenradgetriebe mit hydraulischer Schaltung,
umfassend zwei Kupplungen und zwei Bremsen, deren wahlweise Betätigung das Übersetzungsverhältnis des Getriebes
bestimmt, dadurch geke nnzelehnet, daß die beiden Kupplungen (114, 114') und eine der Bremsen
(115') beinahe konzentrisch zueinander an einem Ende des
Getriebes angeordnet sind, während der Umlaufrädergetriebezug
am anderen Ende des Getriebes vorgesehen ist, wobei der mittlere Teil des Getriebes nahezu in einer Ebene und von
innen nach außen nacheinander eine zentrale Welle (104), eine hohle Zwischenwelle (137)* die drehbar auf der zentralen
Welle gelagert ist, eine Freilaufnabe (119)* die auf der Hohlwelle (137) drehbar gelagert und drehfest mit de«
Umlaufräderträger des Umlaufrädergetriebes verbunden ist, Sperrglieder für den Freilauf, einen äußeren Ring des Freilaufs
(119') und einen fest mit dem Gehäuse (117) und dem Außenring verbundenen Ringkörper (118) umfaßt, der zumindest einen
Teil eines Zylinders bildet, welcher einen Kolben (142) für die benachbarte Bremse (1151) aufnimmt.
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zuführung von SteuerflUssigkeit für die Kupplung (1141)
ausgehend von der zentralen Welle (104) durch radiale Kanäle (162, 103), die in der zentralen Welle und der benachbarten
Hohlwelle (137) vorgesehen sind,erfolgt, wobei ein in seinem dem Boden der Glocke benachbarten Teil ausgehöhlter
Ring (163) auf der Hohlwelle (137) vorgesehen ist, der als Lauffläche für den Betätigungskolben (135) der Kupplung dient
und der mit der Zwischenwelle (137) einen Kanal (164) für die Steuerflüssigkeit begrenzt·
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3. Getriebe nach Anspruch 1 oder 2, umfassend zumindest eine
Kupplungsglocke, die einen beinahe zylindrischen Teil und einen mit Nuten versehenen Teil mit größerem Durchmesser aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke in ihrem zylindrischen Teil eine Hülse (127, 128) trägt, die als Lauffläche
für den Betätigungskolben der Kupplung dient.
4. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hohlwelle (237) und der Freilaufnabe (219) ein
Zwischenstück (265) und eine am Umlaufräderträger befestigte Verlängerung der Kupplungsglocke angeordnet sind (Fig. 2).
5. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführung der Schmierflüssigkeit ausgehend von der zentralen Welle (104) durch in der zentralen Welle und
in der hohlen Zwischenwelle angeordnete radiale Kanäle (I621,
103')und durch in der Nabe (119) vorgesehene radiale Kanäle erfolgt.
6. Getriebe nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Gesamtanordnung von Freilauf und Umlaufräderträger eine Ringscheibe angebracht ist, die eine Kammer (147) begrenzt,
in die mindestens ein in die Nabe eingebrachter Zufuhrkanal (146) und in dem Umlaufräderträger eingebrachte Schmierkanäle
(139) münden.
7. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nabe (119) des Freilaufs und der Umlaufräderträger (112) zusätzliche Zähne aufweisen, wobei die Zähne
des Umlaufräderträgers mit denen des Sonnenrades (HO') kämmen.
8« Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper (HS) einen U-förmigen Querschnitt
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hat, dessen innerer Schenkel mit dem Außenring des Freilaufs (119')
und dessen äußerer Schenkel mit dem Gehäuse (117) fest verbunden ist, wobei dieser Ringkörper zwei Laufflächen für
den Betätigungskolben (142) der Bremse bildet.
9. Getriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper (218) einen L-förmigen Querschnitt hat und
eine der Laufflächen für den zugeordneten Kolben (242) bildet, wobei die andere Lauffläche durch die Außenfläche des
Außenringes des Freilaufs (219') (Fig. 2 und 3) gebildet ist.
10. Getriebe nach Anspruch 8 oder 9* dadurch gekennzeichnet,
daß der Ringkörper (518) einen gezahnten Kragen (319) aufweist,
der mit Nuten (320) und mit einer Schulter (321) zusammenwirkt, die am Gehäuse vorgesehen sind, um eine Drehsperre
und einen axialen Anschlag für den Ringkörper gegenüber dem Gehäuse (317) zu bilden.
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Applications Claiming Priority (2)
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| FR7127856A FR2148323B2 (de) | 1970-06-24 | 1971-07-29 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE2131483B2 DE2131483B2 (de) | 1974-03-21 |
| DE2131483C3 DE2131483C3 (de) | 1974-10-10 |
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Family Applications (1)
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| FR (2) | FR2187064A5 (de) |
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| RO (1) | RO61125A (de) |
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