DE2130798A1 - Tube oder Buechse fuer pastenfoermiges,viskoses oder fluessiges Material - Google Patents
Tube oder Buechse fuer pastenfoermiges,viskoses oder fluessiges MaterialInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description
DIPL-ING. HENNiCKE Koln' 21^JJ
DIPL.-ING. VOLLBACH 2130798
5 KÖLN u.Z.: Pe 501
Socie"te" Press Tube S.p.r.l., Brüssel
JPIIBS-ODER-BTJECHSS FDSR PASTENFOERMIGES, VISKOSES ODER
FLTJESSIGES MATERIAL.
Die Erfindung "bezieht sich auf eine Tube oder Büchse für pastenförmiges,
viskoses oder flüssiges Material mit einem ein Yerschluss- -or£an-aufweisenden-Munastttck4__das[_einen mit dem Innern der Tube oder
Büchse in Verbindung stehenden Kanal aufweist, wobei in dieser Tube oder Büchse ein Kolben vorgesehen ist, der mittels eines Betätigungsorgans, das vorzugsweise durch das Verschlussorgan des Mundstückes
gebildet ist, versetzbar ist, welches Betätigungsorgan einen Teil mit einer auswendigen Querschnittsoberfläche aufweist, die kleiner
als die innere Querschnittsoberfläche der Tube oder Büchse, ist.
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Die bisher bekannten Tuben oder Büchsen dieser Art haben den Nachteil, dass gegebenenfalls am Kolben entlang leckendes Material
an der Innenwand der Tuba oder Büchse nach unten zum Unterrand der
Tube oder Büchse strömt, so dass das Lackriaterial mit der Fläche,
auf welche die Tube oder Büchse gesetzt wird, in Berührung kommt und diese Fläche beschmutzt. Auch besteht dia Gafn.hr, daa dieses
Leckmaterial mit den Händen des Benutzers in Berührung kommt, wenn
diesar die Tube benutzt»
Dieser Kachteil wird durch die Tube oder Büchse geiaäss der
Erfindung dadurch vermieden, dass die Tube oder Büchse zn ihrem
TJnteren&e einen Auffangraum hat, wodurch am Kolben entlang leckendes
Material aufgefangen wird, welcher Auffangraum derart ausgebildet
i: j das Betätigungsorgan für ds» Kolben in die Tube oder
Büchse gesteckt werden kann. Gegebenenfalls ε.η der Innenwand der
Tube strömendes Leckmaterial wird dtiroh diesen Auffangrauja aufgefaageaa,
so dass &l<s imtex3© JFIäölie der- Tube ods Büchse immer rein
■bleibt« ■
Der Auffangratiia k&nn erfinduagsgemägs auf zahlreiche Weisen ausgebil&e"t~werden»-wobei
jedoch der Tatsache Reohnung getragen werden
muss, dass dieser Auffangraum wenigstens eine Durchiaasöffnung
für das Betätigungsorgan des Kolbens aufweist.
Eine günstige Ausführungsfomn der Tube oder Büchse gemäss der
Erfindung wird dadurch gekennzeichnet y dass ihr Unterende mit einen
Verschlussorgan mit einem nach dem Innern ausragenden rohrförmigen, an beiden Enden offenen Führungsorgan für das Betätigungsorgan des
Kolbens versehen ist, welches rohrförmige Organ an der Aussenseite mit einem ringförmigen Bodenteil mit einem aufrecht gerichteten
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Hand versehen ist, der sich dichtend auf oder um den Unterrand der
Tute oder Büchse- befindet.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass der Körper der Tube
oder Büchse als ein Ganzes hergestellt'werden kann, zum Beispiel
durch Spritzen aus Kunststoff. Nachdem der Kolben in die Tube oder Büchse gebracht ist, wird das Verschlussorgan auf den Uhterrand der
Tube oder Büchse angebracht. Ss hat sich gezeigt, das ein klemmend
UQ diesen Unterrand passender Rand gewöhnlich eine gute Abdichtung
ergibt, da das aufgefangene Leckiaaterial nicht unter Druck steht.
Das Verschluss organ kann zu diesem Zweck a.us einem verhältnismässig
biegsamen Kunststoff bestehen.
Gemitss einer anderen Ausführungsform kann ihre Unterseite mit
einem ein Ganzes mit dem Tuben« oder Büchsenrumpf bildenden, ringförmigen
Boden mit einem an beiden Stirnenden offenen, rohrförmigen Führungsorgan für das Betätigungsorgan des Kolbens versehen sein,
wobei die Tube oder Büchse zweiteilig ausgebildet ist, welche Teile dichtend miteinander verbunden sind. Dabei bildet der Auffangraum
ein Ganzes mit der Tube oder Büchse. TJm den Kolben anbringen zu können, muss die Tube oder Büchse zweiteilig ausgebildet sein, welche
zwei Teile nach der Anordnung des Kolbens dichtend miteinander verbunden werden müssen. Dies kann zum Beispiel mittels Gewinde erfolgen,
wozu die beiden miteinander zu verbundenen Tuben- oder Büchsenteile
uit ineinander greifendem Gewinde versehen sind. Falls erwünscht,
können im Auffangraum Kissen aus Leckmaterial absorbierendem Material angeordnet sein.
Srfindungsgemäss kann das obere Ende des rohrförmigen Führungsorrans
einen Anschlag für den Kolben bilden, wenn sich dieser in seiner
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• niedrigsten Stellung befindet. Dadurch ist der Hub des Kolbens
' festgelegt, so dass jede Tube oder Büchse imiaer eine gleiche Menge
Material enthalten wird.
Die" 3rfinäung wird nachstehend an Sand der Zeichnung näher erläutert
werden, in der beispielsweise zwei Ausführungsformen der
Tube oder Büchse geinäss der Erfindung dargestellt sind. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 teilweise im Längsschnitt und teilweise in Seitenansicht
die erste Ausführungsform und
Fig. 2 ebenfalls teilweise im Längsschnitt und teilweise in Seitenansicht die zweite Ausführungsf orin. . ·
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Tube oder Büchse 1 hat einen verhältnisaässig steifen, an der Unterseite offenen Sumpf,
mit einem kreisförmigen Querschnitt und ein Mundstück 3» 4^s durch
eine Kappe 4 verschlossen ist. Diese Kappe 4 ist mit einen langen
zylindrischen Mantel 5 versehen, dessen Unterende sich bis gegen odsr dicht bei der überwand 6 der Tube ode;r Büchse 1 erstreckt. Der
Mantel ist durch einen darin befindlichen zylindrischen Teil mit der Kappe 4 verbunden, so dass die Kappe L und der mit diesem
zylindrischen Teil versehene Mantel ein GcJizes bilden.
In. dem Rumpf 2 befindet sich ein Kolben 7 mit einem zylindrischen
Wandteil 8 und einem geneigten Wandteil 9» <isr in einen doiaförmigen
Randteil 10 übergeht. Der domförmige Wandteil 10 hat derartige Abmessungen,
dass, wenn er am Ende des Kolbenhubes in das liundetück
gedrückt wird, er sich in diesem Mundstück befindendes Material völlig aus diesem Mundstück drücken kann, so dass die Tube vollständig geleert
werden kann. Der geneigte Wandteil $ des Kolbens 7 liegt in der
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Dndstellung des Kolbens gegen die Innenseite der Oberwand des
Rumpfes 2.
Der zylindrische Wandteil 8 des Kolbens ist mit einem engen
Schlitz 11 versehen, wodurch sich der oba^e Tail 9 in bezug auf diesen
zylindrischen Wandteil bewegen kann. Der zylindrische Wandteil 8 ist in seinem oberen Teil mit zwei Dichtungsringen oder Dichtungswülsten
12, 13 versehen, die in einem kleinen Abstand voneinander übereinander liegen. An den Unterenda des zylindrischen V/andteiles befindet
sich ein Dichtungsring oder Dichtung3wulst 14·
Die verschiedenen Teile der Tube oder Büchse können vorteilhaft aus einen derartigen Kunststoff hergestellt werden, dass sie genügend
steif und elastisch sind um eine gute Dichtung zwischen dem Kolben
und dem Rumpf sowie zwischen dem Mundstück und der Kappe au ergeben.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsforra ist die Tube
oder Büchse 1 an ihrem Unterende mit einem Auffangraum für gegebenenfalls an dem Kolbea 7 entlang leckendes pastenform!ges oder derartiges
Material versehen, mit dem die Tube oder Büchse gefüllt ist. Dieser
Auffangrauai wird durch einen ringförmigen Boden 15» ©in rohrförmiges
■ Pührungsorgan 16 für das Betätigungsorgan des Kolbens 7 ^11*?- den unteren
Teil der Wand des Rumpfes 2 gebildet. Der ringförmige Boden 15 wird
dichtend an den Unterrand des Rumpfes 2 befestigt., für welchen Zweck dieser Unterrand ringsherum mit einem Wulst 17 versehen ist, um
welchen herum ein am Au3senumfang des Bodens angeordneter hochstehender
Rand 13 geklemmt ist. Auf dem Boden 15 kann, falls erwünscht, sine
Kenge Leckmaterial absorbierendes Material vorgesehen sein.
Das rohrförmige Pührungsorgan weist einen derartigen Durchmesser
-auf, dass der lange zylindrische Mantel 5 de^ Kappe 4 niit einem kleinen
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Spielraum darin gesteckt werden kann, so dass diese Kappe mit Hantel
_als Betätigunsorgan des Kolbens 7 dienen kann. Dieser Holben 7 wird
durch diesen langen zylindrischen Mantel 1δ derart geführt, dass
beim Andrücken dieses Hanteis gegen den Kolben 7 diesem Kolben niemals
eine schräge Lage gegeben werden kann. Beim Empordrücken des Kolbens 7
mittels der Kappe mit Mantel wird das in der Tube befindliche Material
aus der Tube oder Büchse gedrückt, Um die Tube oder Büchse vollständig
leeren au können, muss der Mantel 5 der Kappe 4 eins derart grosse
Länge aufweisen, dass der Hantel 5 noch leicht betätigt v/erden kann,
j wenn sich der domförmige Wandteil des Kolbens ic Mundstück befindet.
Das rohrförmige Führungsorgan 16 kann eine derartige L&age haben,
dass sein Oberrand einen Anschlag für den Kolben bildet, wenn sich dieser in seiner niedrigsten Stellung befindet.
Falls erwünscht kann der Mantel.5? wie in Fig. 1 rait gestrichelten
Linien scheraatisch angedeutet ist9 lösbar an der Kappe 4 befestigt sein.
Me Ausführuagsform geaäss Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen
• gemäss F'ig. 1 dadurch, dass ihre Unterseite mit einem ringförmigen Boden
2Ö.mit einem rohrförmigen Führungsorgan 21 versehen ist, welcher Boden
und welches Führungsorgan ein Ganzes mit der Tuben- oder Büchsenwand * bildet» Um den Kolben J anbringen zu können, ist der Rumpf 2 zweiteilig
ausgebildet, welche Teile mit ineinander greifendem Gewinde 22, 23
versehen ist. Nachdem der Kolben im unteren Teil der Tube oder Büchse 1 angeordnet ist, wird der obere Teil auf diesen unteren Teil geschraubt,
wonach die Tube oder Büchse fertig ist um gefüllt zu werden.
Es ist klar, dass die Erfindung nicht auf die in der Zeichnung dargestellten und in der Beschreibung beschriebenen Ausführungsiornen
beschränkt ist, sondern dass diese auf zahlreiche Weisen geändert werden
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Claims (5)
- können, ohne des Gebiet der Erfindung zu verlassen. Statt eines runden Querschnittes kann der Runpf 2 sum 3eispiel auch einen ovalen oder anderen Querschnitt aufweisen. Der Boden des Auffangraunss kann zun Beispiel auch an die Rumpf wand geschveisst werden, v.'ährend das Gewinde 22, 23 ebenfalls durch eine Schweissnaht oder leinnaht ersetzt werden kann. Des Führungsorgan für den Kolben kann joden "baliebigan, wohl oder nicht dem Querschnitt der Kappe entspr e chcnden 0,uer s chni 11 auf we i s en./ t7\ Tube oder Büchse für pastenförmiges, viskoses oder flüssiges "" I'Iaterial mit einen ein Ver3chlussorgan aufweisenden Mundstück, das einen nit dem Innern der Tube oder Büchse in Verbindung stehenden Kanal aufweist, wobei in dieser Tube oder Büchse ein Kolben vorgesehen ist, der mittels eines Eetätigungsorgans, das vorzugsweise durch das Yerschlussorgan des Mundstückes gebildet ist, versetzbar ist, welches Betätigungsorgan einen Teil mit einer auswendigen ^uerschnittsoberflache aufweist, die kleiner als die innere Querschnittsoberflache der Tube oder Büchse ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tube oder Büchse an ihren TJnterende einen Auffangrauia hat, wodurch an Kolben entlang leckendes Material aufgefangen wird, welcher Auffangrau:.', derart ausgebildet ist, dass das Betätigungsorgan für den Kolben in die Tube oder Büchse gesteckt werden kann.
- 2. Tube oder Büchse geaäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass ihr Unterende mit einem Verschlussorgan mit109853/1288BAD ORIGINALeinem nach dem .Innern ausragenden rohrförmigen, an beiden Enden offenenMihrungsorgan für das Eetätigungsorgan des Kolbens versehen ist, welches rohrförmige Organ an der Aussenseite mit einem ringförmigen Bodenteil mit einem aufrecht gerichteten Rand versehen ist, der sich dichtend auf oder um den Unterrand der Tube oder Büchse befindet.
- 3· Tube oder Büchse gemäss Anspruch 1, d'adurch gekennzeichnet, dass ihre Unterseite mit einem ein Ganzes mit dem Tuben- oder Büchsenrumpf bildenden ringförmigen Boden mit einem an beiden Stirnenden offenen rohrförmigen Fuhrungsorgan für das Betätigungsorgan des Kolbens versehen ist, wobei die Tube oder Büchse zweiteilig ausgebildet ist, welche Teile dichtend miteinander verbunden sind.
- 4. Tube oder Büchse gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Auffangraum ein Kissen aus das Leckmaterial absorbierendem Material angeordnet ist.
- 5. Tube oder Büchse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberende des rohrförmigen Führungsorgans einen Anschlag für iLen Kolben bildet, wenn sich dieser in seiner niedrigsten Stellung befindet.BAD ORiGiNAL
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2476033A1 (fr) * | 1980-02-16 | 1981-08-21 | Fischbach A Kunststoff Kg | Obturateur de fond pour recipient cylindrique creux d'extrudeuse |
| DE9311227U1 (de) * | 1993-07-27 | 1993-09-16 | Alcan Deutschland GmbH, 37075 Göttingen | Ausdrückkolben für einen hohlzylindrischen Vorratsbehälter aus Aluminium mit deckelseitigem Verschlußteil mit Ausgabeöffnung für stark diffundierende Stoffe |
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- 1971-06-22 DE DE19712130798 patent/DE2130798A1/de active Pending
- 1971-06-25 FR FR7123231A patent/FR2099933A5/fr not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2476033A1 (fr) * | 1980-02-16 | 1981-08-21 | Fischbach A Kunststoff Kg | Obturateur de fond pour recipient cylindrique creux d'extrudeuse |
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| DE4428664C2 (de) * | 1994-08-12 | 2002-07-11 | Duerrmann Gmbh & Co Kg | Behälter, Anordnung und Verfahren zur Herstellung ,Aufbewahrung und Abgabe einer Individualrezeptur |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NL7009500A (de) | 1971-12-28 |
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| FR2099933A5 (de) | 1972-03-17 |
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