DE2130331A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Konzentrationsbestimmung von Gasen durch optische Extinktionsmessung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Konzentrationsbestimmung von Gasen durch optische ExtinktionsmessungInfo
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Description
DR. MÖLLER-BOR6 DIPL-PHYS. DR.MANITZ DIPL-CHEM. DR. DEUFEL
DIPL-ING. FINSTERWALD DIPL-ΙΝα GRAMKOW
U JUi 1l7f
H/th - S 2275
ERWHT SICK
Waldkirch
Waldkirch
Verfahren und Vorrichtung zur Konzentrationsbestimmung von Gasen durch optische Extinktionsmessung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Konzentrationsbestimmung
von Gasen durch optische Extinktionsmessung, bei dem Licht über eine das Gas enthaltende Meßstrecke
und eine Vergleichsstrecke geschickt und anschließend der
Quotient der beiden Lichtmengen gebildet wird. Des weiteren bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zur Ausführung
eines derartigen Verfahrens mit einer Lichtquelle, einem Strahlenteiler, welcher das Licht auf eine die Gase
enthaltende Meßstrecke und" eine Vergleichsstrecke aufteilt, £* und einer Meßvorrichtung für das Verhältnis der die Meßco
bzw. Vergleichastrecke passierende Lichtströme.
!^ Es sind Meßgeräte bekannt, bei denen zeitlich nacheinander
rj oder gleichzeitig die Extinktion von Stoffen in mehreren
• κ> Spektralbereichen gemessen werden kann. Es handelt sich hierbei
z. B. um Spektralfotometer mit Gitter oder Prisma, Pilterkol^orimeter usw. Diese Geräte werden dazu benutzt,
a Irdiw Am MfQT-H11 I MO«*·« 22, RobrMfeMlf»·· 1 J Mutter! - Iod CaiMitatt
fcmfc· ZmtralfcaM« layw. Volkibank.n, MSmIiM, Kto.-Nr. M33
21 3033 Ί
entweder die spektrale Extinktionsfunktion eines Stoffes zu bestimmen oder die Konzentration eines Stoffes mit
bekannten Extinktionskoeffizienten zu messen. Im letzteren
Falle handelt es sich um schmale spektrale Extinktionsbänder, wie z. B. des Farbstoffs Ninhydrin bei der Aminosäureanalyse.
Es sind auch spezielle IR-Analysatoren
bekannt, bei denen eine Gaszelle als Empfänger dient, wodurch ^ecXMeDjCDSC±K spektrale Selektivität für die Empfängergasart
erreicht wird.
Die Messung mittels bekannter Geräte und Verfahren wird jedoch problematisch, wenn mehrere extingierende Komponenten
gemessen werden sollen, die sich einerseits mit ihrem spektralen Extinktionen überlappen und deren Konzentration
andererseits schnellen zeitlichen Schwankungen unterworfen
ist. Eine solche Anwendung liegt z. B. bei Feuerungsanlagen in Kraftwerken, Heizwerken, Abfallverbrennungsanlagen usw.
vor, wo neben Rauch auch gasförmige Luftverunreinigungen
wie SOp und NO2 anfallen. Die SOp-Messung ist gesetzlich
vorgeschrieben, doch sind zu ihrer Ausführung relativ komplizierte Verfahren notwendig. Die relativ einfache,
an sich bekannte optische Extinktionsmessung läßt sich hier nicht ohne weiteres anwenden, weil außerdem noch Rauch und
NOp vorhanden sind. Aus diesem Grunde kann das bekannte
Meßverfahren nicht ohne vorherige Aufbereüang des Gases
angewendet werden.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine
Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei denen in einem einzigen Meßschritt gleichzeitig mehrere Gasbzw.
Stoffarten auch bei schnell verlaufenden Konzentrationsänderungen
sicher gemessen werden können. Insbesondere soll
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auf einfache Weise die gleichzeitige Messung von drei Komponenten,
insbesondere SOp, NOp und Rauch, möglich sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die ":uotientenbildung der Intensität von Keß- und Vergleichcstrahl
bei soviel unterschiedlichen Wellenlängen bzw. Wellenlängenbereichen erfolgen, wie verschiedene Gasarten zu
bestimmen sind. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist so ausgebildet,
daß soviel weitere Strahlenteiler, wie mehr als eine Gasart zu bestimmen ist, vorgesehen sind und daß jedem
ftEttäidie weiteren Strahlenteiler erzeugten Strahlengang ein
EOtoempfänger zugeordnet ist, der jeweils nur Licht der
bestimmten Wellenlänge bzw. des bestimmten WeHßnlängenbereiches empfängt.
Die erfindungsgemäße Messung ermöglicht also die gleichzeitige Bestimmung mehrerer verschiedener Gas- bzw. Stoffarten in
der Heßstrecke eur gleichen Zeit. Es erübrigt sich also eine Sobenentiiahme mittels Sonden. Außerdem ist eine weitgehende
räumliche Mittelung über etwaige Inhomogenitäten eines Abgasstromes gegeben. Hiermit entfallen auch Meßfehler durch Aufbereitung
der Gasprobe.
Da die Messung aller Konzentrationen gleichzeitig erfolgt
werden Fehler durch zeitliche Konz entrations Schwankungen ausgeschaltet.
Die Erfindung schafft also ein Verfahren, das eich besonders
gut zur BCU-Messung eignet und kontinuierlich, mit hoher Zeitauflösung
arbeitet, wodurch aueh dynamische Prozesse der Abgasentstehung untersucht werden können. Die Bestimmung
von insbesondere drei verschiedenen Komponenten aus dem
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gleichen Meßvolumen ist auäa die genaueste Methode, wenn man
die gegenseitige Verknüpfung in Abhängigkeit von den verschiedenen Betriebsstufen der Verbrennung untersuchen
müßte.
Zweckmäßigerweise werden die bei der Quotientenbildung gewonnenen Signale logarithm!ert und in Werten der Extinktion
geeicht. Hierdurch wird eine direkte Anzeige ohne das Erfordernis einer Umrechnung gewährleistet.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform werden die Konzentrationen
der Gase durch Lösung des folgenden Gleichungssystems berechnet:
E T (T? f _· T51 C^ _i_ -i- Ti1 C* ι
d.
E2 »■ 1 . (E12 . C1 + E22 . C2 + .... + En2 . Cn)
IL ■ 1 . (E. . 0Λ + Eo„ . C,
η ^ Ίη * ί 2η * 2 ···· τ
1 die optische Länge der Meßstrecke, E der spezifische Extinktionskoeffizient des
Gases χ bei- der Wellenlänge bzw. im Wellenlängenbereich y,
C die Konzentration des Gases χ und E die Gesamtextinktion bei der Wellenlänge bzw,
ti
im Wellenlängenbereich y ist.
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Da die optische Weglänge 1 und die Extinktionskoeffizienten
E bekannt/sowie die Gesamte*tinktionen E gemessen werden,
y y
lassen sich aus dem Gleichungssystem die unbekannten 0
nach den üblichen Auflösungsmethoden der Hathematik derartiger Gleichungen bestimmen. Bekanntlich erfolgt die Lösung
derartiger Gleichungen mittels der Aufstellung bestimmter Determinanten.
Ist bei dem Verfahren eine Rauchkomponente zu berücksichtigen, so wird hierfür zweckmäßigerweise eineüber das gesamte
von der Hessung umfaßte Wellenlängenband konstante Extinktion angenommen. Besonders vorteilhaft wird das erfindungsgemäße
Verfahren bei der Konzentrationsmessung zweier Gase und einer Rauchkomponente angewendet. Die Gase sind zweckmäßigerweise
und
D .e Extinktionskoeffizienten von SOp und NOp in den verschiedenen
Wellenlängenbereichen sind bekannt, während beim Rauch die Berücksichtigung einer konstanten Extinktion E^ ausreichend
ist. Diese Annahme ist dann statthaft, wenn die drei für die Hessung verwendeten W.ellenlängenbereiche hinreichend eng
benachbart sind.
In diesem Falle nimmt das oben allgemein angegebene Gleichungssystem
folgende Form an:
1 · (E^10 . G^1 + E^p
E3 - 1 . (E13 . O1 + E23 . O2) +
Nach der Determinanten, rechnung ergibt sich als Lösung für
O-1, G0 und Ep folgendes:
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D, D1, Dp und D~ sind bekanntlich Determinanten, wobei D
nur aus Produkten und Differenzen der Koeffizienten E
besteht und somit einen konstanten Wert besitzt. Die übrigen Determinanten haben folgende Form:
> D1- K11 . E1 + K12 . E2 + K15 . E3
D2 " K21 * E1 + E22 · E2 + E23 ' E3
D3 - K31 . E1 + K32 . E2 + K33 . E3
D3 - K31 . E1 + K32 . E2 + K33 . E3
Dabei sind K„„ bis K^-, Produkte und Differenzen der Koeffi-ζ
i ent en E und damit konstante Größen. Somit ergeben sich die Konzentrationen als Linearkombinationen der gemessenen
G-esamtextinktionen in verschiedenen Wellenlängenbereichen,
so daß eine Berechnung mittels einfachster Analogrechner möglich ist.
Um die für die Messung der Extinktionen in verschiedenen P Wellenlängenbereichen vorhandenen Foto empfänger mit locht
der erforderlichen Wellenlängen zu versorgen, sind zwischen
' den weiteren Strahlenteilern und dem Fotoempfänger vorzugsweise die bestimmten Wellenlängen bzv?. Vellenläncenbereiche
ausfilternde Spektralfilter vorgesehen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn als Strahlenteiler Farbteilerspiegel verwendet
werden. Hierdurch kann die Lichtausbeute wesentlich gesteigert
YT erden.
Bevorzugt wird das vom ersten Strahlenteiler aufgeteilte
Licht mit .unterschiedlichen "Frequenzen moduliert, wobei
Heß- und Vergleichsstrahlen in der gleichen Weise spektral aufgeteilt und jeweils einem gemeinsamen Fotoempfänger
zugeführt werden. .-' :2hirch die Verwendung eines Meß-
und VergleichsBtrahlenganges werden Änderungen der Lampenemission und der Etapfängerem|5findlichkeit kompensiert,
und das Gerät ist für Dauermessungen geeignet.
Der erstfe'Strahlenteiler ist "bevorzugt ein sogenanntes
Kösterprisma, dessen Querschnitt die Form eines gleichseitigen
Dreieckes aufweist, wobei senkrecht zu einer Fläche eine teildurchlässige Trennflache.verläuft.
Die Modulation erfolgt bevorzugt durch eine Lochscheibe mit
zwei konzentrischen Lochringen. Diese Modulation hat den Zweck, daß beide Signale vom gleichen Fotoempfänger aufgenommen
und aufgrund unterschiedlicher Modulationsfrequenz später elektronisch getrennt werden können.
Der Meßstrahlengang wird vorzugsweise über einen Teilerspiegel
zur Meßstrecke gelenkt, in sich zurückgeführt und über den gleichen Teilerspiegel auf die hintereinandergeschalteten
weiteren Strahlenteiler geführt. Der Vergleichsstrahlengang ist vorzugsweise mit dem Meß strahlengang an dem ersten weiteren
Strahlenteiler zusammengeführt. Dieser erfüllt also bei der betreffenden Ausführungsform eine Doppelfunktion.
Die weiteren Strahlenteiler sind bevorzugt parallel angeordnete teildurchlässige Spiegel. Hinter dem letzten Strahlenteiler
ist vorteilhafterweise parallel dazu ein Planspiegel angeordnet.
Nach einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Fotoempfänger in einer Reihe angeordnet sind und alle
Strahlenumlenkungen an dem Teilerspiegel, den weiteren Strahlenteilern und den Planspiegel um 90° erfolgen. Hierdurch wird
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ein besonders/lieEtlicher und kompakter Aufbau erzielt.
Die Ausgangssignale der Foto empfänger ßind vorteilhafterweise
einem die oben genanten Formeln lösenden Analogrechner zugeführt.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der
Zeichnung beschrieben) in dieser zeigt χ
Hg. 1 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit eingezeichneten ßtrahlenlängen und
Fig* 2 einen Ausschnitt der Schaltung eines Analogrechners zur Auswertung der mit der Vorrichtung nach Fig. 1
erzeugten elektrischen Signale,
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform handelt es
sich um ein Dreikanal-Transmissometer, in dem in an sich
bekannter Weise mittels einer umlaufenden Lochscheibe 26, einem Kösterprisma 12 und geeigneter Optiken ein Meßlicht-
. bündel 31 und ein Vergleichsstrahlenbündel 14 erzeugt werden.
* Das Heßstrahlenbündel 31 wird durch Lochringe 27» das
Vergleichsstrahlenbündel 14 durch Lochringe 28 in der Lochscheibe 26 moduliert. Die Modulationsfrequenzen beider
Teillichtbündel sind unterschiedlich, um in der nicht dargestellten
Elektronik getrennt werden zu können.
Das Meßlicb,tbündel 31 tritt durch einen !Peilerspiegel 29
hindurch und wird durch eine Sende-Etapfangsoptik 32 in die
Meßstrecke (z. B. ein Kamin) geleitet. Am Ende der Meßs^recke
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ist; ein !Reflektor 33 vorgesehen, der a. B. ein mit; einer
Optik ausgestatteter Tripelspiegel sein kann und das Keßliehtbündel
in sich zurückwirft. Bie eigentliche HeSstrecke
ist mit 13 bezeichnet.
Der durch die Heßßtrecke 13 zurückgelangende Teil des Heßstrahlenbündels
vrird an dem Teilerspiegel 29 teilweise um 90° nach unten abgelenkt und gelangt auf drei hintereinander
angeordnete Spiegel 15* 16» 30, von denen die Spiegel
15t 16 halbdurchlässig sind, während es sich bei dem Spiegel
30 um einen Planspiegel handelt. An Jedem der drei
Spiegel 15» 16, 30 wird wenigstens ein feil des Keßstrahlenbündels
um 90° nach rechts abgelenkt,, so daß das Bündel
insgesamt in drei Teilbündel 1?, 18, 19 aufgespalten wird.
Diese Teillichtbündel 1?, 18, 19 fallen durch Spektralfilter
23, 24, 25 auf Fotoempfänger 20, 21, 22.
Das durch die Locbxinge 28 hindurchtretende Yergleichslicht—
bündel 14 fällt ebenfalls auf den teildurchlässigen Spiegel
15, und zwar in der Weise, daß es mit dem zurückgeworfenen Teil des Heß Strahlenbündels in den verschiedenen Strahlen-■wegen
vereinigt wird und somit ebenfalls zu den Enipfängem
20, 21» 22 gelangt.
Statt der Spektralfilter 23, 24, 25 oder zusätzlich dazu
können die Teilerspiegel I5, 16 auch als Färbteilerspiegel
ausgebildet sein, um zu gewährleisten, daß zu den einzelnen Fotoempfängern nur die gewünschten Wellenlängenbereiche
oder Wellenlängen gelangen.
An Jedem Empfänger 20, 21, 22 entstehen also zwei Signale
unterschiedlicher Frequenz, aus denen in an sich bekannter
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- io -
Weise auf elektronisclieiffi Wege der Koeffizient gebildet;
wird. Auf diese Meise werden Jbide:rangen. der üanrgeiLemissioii
und der Bnpfaagerempfindliclikfeit aratoinatiscEi feonipeiisieirfc,
WO.Ü. das Gerät arbeitet auch, über lange Zeitdauern sein?
Die Signale werden ansciiließeiEd logaa^itnmiert und £a der
Extinktion geeiekfc.
Erfindungsgemäß werden, also drei Efefeinfcfriönsvreriie E-- E0, EL,
für drei MellenHEngenbereicine HLλ % Sip vxui 4?W gemessen, aus
denen "sielt auffprond der in der Einleitung: angegebenen.
Formeln die "rerscliiedemeni SaskomzEenferatrianen.
Die in. der Seictarnng darges"fcell"&e AttsfiEarungsfarDi ist;
der dargestellten, geonietriseiteii Anordnung; der StraftJ. enlange
■and Bauteile Ijesonders liewa-r^EEEgfe, weil sie se&r lbairpafcfe ist
und sicii dadtirek aaiciL für die WBrfeerbriiigung auf fcleirLem
Saum eignet.
Mir den EaIl, daß mit äL&m in JFüg« ·ΐ darEesteHteiL Gferat
zwei Sasarten und H&uen. gemessen, werden soll, erfolgt
zweckraaßigerweise unter ¥erwendiEEng der in der Einleitung
angegebenen Formeln. Biese Minnen unter Verwendung einer
Edialtting gemäß Eig. 2 eiTT.faefo. gelost werden. Die Scii
zeigt einen sogenannten gewieiiteten Addierer/Suistraiiierer
mit einem Operationsverstärker 5^s an dessen +—Eingang;
über einen Widerstand Ή/Ε.~^ das Ektinlctionssignal ^. waß.
an dessen —Eingang über Widerstände Ή/Κ^ο tjzrtr. Ή/Κ^ die
Extinktianssignale Ew und E_ angelegt sind. Die G
zum —Eingang erfolgt üher einen. ¥iderstand- Ilr. Zur
ist der +-Eingang des Operationsverstärkers 34 ülser einen.
Fiderstand E und einen Eegelwiderstand R/E, geerdet-«
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BAD ORIGINAL
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Bei dieser Schaltung ist angenommen, daß JL4.* positiv und
negativ Bind. Außerdem ist die Beziehung K11 + K.
+ K.,.-, einzuhalten.
Die AußgaogsBpannung ist dann
Mit drei derartigen Rechnern der in 2?ig. 2 dargestellten
Art werden also erfindungsgemäß die den Determinanten D1,
Dp und D^ proportionalen Spannungen erhalten.
Diese werden dann durch entsprechend gewählte Verstärkungsfaktoren
auf die Werte D1ZD, Dp/D und DyD normiert und
am Ausgang in Gaskonzentrationen G1 bzw. C~ und als Hauchextinktion
Bg geeicht· Durch geeignete Wahl der Vellenlängenbereiche
kann man erfindungsgemäß erreichen, daß der größte Seil der Koeffizienten K^n verschwindet und sich für C1,
O und En ζ. Β. folgende einfache Lösung ergibt»
Cm ***
0I."
°2
'22 E21
209652/0427
Da sämtliche auf der rechten Seite dieser Gleichung stehenden
Größen bekannt sind, wobei nur E^ , E« und E, variabel sind,
lassen sich die Lösungen durch einfachste Elektronik bestimmen.
-Patentansprüche-
209852/0427
Claims (1)
- PatentansprücheVerfahren zur Konzentrationsbestimmung von Gasen durch optische Extinktionsmessung, bei dem Licht über eine das Gas enthaltende Meßstrecke und eine Vergleichsstrecke geschickt und anschließend der Quotient der beiden Lichtmengen gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Quotientenbildung der Intensität von Meß- und Vergleichastrahl bei soviel unterschiedlichen Wellenlängen bzw· Wellenlängenbereichen erfolgen, wie verschiedene Gasarten zu bestimmen sind.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß die bei der Quotientenbildung gewonnenen Signale logarithm!ert und in Werten der Extinktion geeicht werden.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentrationen (Cx., 0« ·..) der Gase durch Lösung des folgenden Gleichungssystems berechnet werden:- 1 . (E11 . G1 + E21 . O2 + + Έη1«· 1 . (E/J2 · C1 + E22 . C2+ .«.. + En2· C1 + E2n · G2 + —+Emi · °n209852/0427wobei1 die optische Länge der Meßstrecke, E der spezifische Extinktionskoeffizient des Gases χ bei der Wellenlänge bzw. im Wellenlängenbereich y,
0 die Konzentration des Gases χ und-X-E die Gesamtextinktion bei der Wellenlänge bzw. im Wellenlängenbereich y ist.ψ 4·. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem auch eine Rauchkomponente zu berücksichtigen ist, dadurch g e k en η ζ e i c h η e t, daß für die Rauchkomponente eine über das gesamte von der Messung umfaßte Wellenlängenband konstante Extinktion (Eq) angenommen wird.5· Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennz eichnet, daß die Konzentration zweier Gase und einer Rauchkomponente gemessen wird.6. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennz eic hnet, daß die Gase SO0 und HO0 sind.d.Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Lichtquelle, einem ersten Strahlenteiler, welcher das Licht auf eine die Gase enthaltende Meßstrecke und eine Vergleichsstrecke aufteilt, und einer Meßvorrichtung für das Verhältnis der die Meßbzw. Vergleichsstrecke passierenden Lichtströme, dadurch g e k e η η φ eichnet, daß soviel weitere Strahlenteiler (15 > ^6), wie mehr als eine Gasart zu bestimmen ist, vorgesehen sind und daß jedem durch die weiteren Strahlenteiler (15» 16) erzeugten Strahlengang (17> 18» 19) ein209852/0427Fotoempfänger (20, 21, 22) augeordnet ist, der jeweils nur Licht der bestimmten Wellenlänge bzw. des bestimmten Wellenlängenbereiches empfängt.8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den weiteren Strahlenteiler (15, 16) und den Fotoempfängern (20, 21, 22) die bestimmten Wellenlängen bzw. Wellenlängenbereiche ausfilternde Spektralfilter (23, 24, 25) vorgesehen sind.9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Strahlenteiler FarbteJXerspiegel (15» 16) verwendet weöden.10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 biß 9» dadurchdasgekennz eichnet, daß/vom ersten Strahlenteiler (12) aufgeteilte Licht mit unterschiedlichen Frequenzen moduliert wird und Heß- und Vergleichs strahlen in der gleichen Weise spektral aufgeteilt und jeweils einem gemeinsamen Foto empfänger (20, 21, 22) zugeführt werden.11. Torrichtung nach Anspruch 10, dadurch g e k e η η -ζ e ichnet, daß der erste Strahlenteiler ein Kösterprisma (12) ist.12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurchg ek ennz eichnet, daß die Modulation durch eine Lochscheibe (26) mit zwei konzentrischen Lochringen (27» 28) erfolgt.209852/0427Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 "bis 12, dadurch gekennz eich net, daß der Meßstrahlengang über einen Teilerspiegel (29) zur Meßstrecke (13) .gelenkt, in sich zurückgeführt und über den gleichen Teilerspiegel (29) auf die hintereinandergeschalteten weiteren Strahlenteiler (15» 16) geführt wird.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 - 13» dadurch fc gekennzeichnet, daß.der Vergleichsstrahlengang (14) mit dem Meßstrahlengang an dem ersten (15) weiteren Strahlenteiler (15 > 16) zusammengeführt ist.15· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 - 14-, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Strahlenteiler parallel angeordnete teildurchlässige Spiegel (15» 16) sind.16. Vorx'ichtung nach einem der Ansprüche 10 - 15» dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem ersten Strahlenteiler (16-) jjarallel dazu ein Planspiegel (30 ) angeordnet ist.17· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 - 16, dadurch gekennz e i c h η e .t, daß die I1O to empfänger (20, 21, 22) in einer lieihe angeordnet sind und alle Strahleii-UEilenkungen an den Teilerspiegel (29) , den weiteren Strahlenteilerε (15, 16) und dom Planspiegel (30) um erfolgen.1ü. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 1'/» dadurch Q e k e η η ζ e i c Ii η e t, daß die iuisgaiigssignalo der i?o.to empfänger (20, 21, 22) einem die Formel nach Anspruch y lösenden Analogrechner Jou^f-führt sind.2G9852/CU27BAD ORIGINAL
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