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DE2129990A1 - Rcchner zur Steuerung des Betriebsablaufes von Koch-,Brat- und/oder Grillgeraeten - Google Patents

Rcchner zur Steuerung des Betriebsablaufes von Koch-,Brat- und/oder Grillgeraeten

Info

Publication number
DE2129990A1
DE2129990A1 DE19712129990 DE2129990A DE2129990A1 DE 2129990 A1 DE2129990 A1 DE 2129990A1 DE 19712129990 DE19712129990 DE 19712129990 DE 2129990 A DE2129990 A DE 2129990A DE 2129990 A1 DE2129990 A1 DE 2129990A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roasting
cooking
grilling
time
computer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712129990
Other languages
English (en)
Inventor
Willson James Robert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robertshaw Controls Co
Original Assignee
Robertshaw Controls Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robertshaw Controls Co filed Critical Robertshaw Controls Co
Publication of DE2129990A1 publication Critical patent/DE2129990A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/26Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using dynamo-electric motor
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/16Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day acting only at one preselected time or during one adjustable time interval

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

FATB WTAN-WAI-T
DIPL. ING. R. HOLZEB
f»O A Ü G S B U It O
VHIUFFIMB -WKLSEn-STKASSH ία
η UVOh. aisTs
R. 803 Augsburg, den l6. Juni 1971
Robertshaw Controls Company, 1701 Byrd Avenue, Richmond,
Virginia, V.St.A.
Rechner zur Steuerung des Betriebsablaufs von Koch-, Brat- und/oder Grillgeräten
Die Erfindung betrifft einen Rechner zur Steuerung des Betriebsablaufs von Koch- Brat- und/oder Grillgeräten.
Der Rechner nach der Erfindung kann entweder getrennt
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von oder in Verbindung mit Koch-, Brat- und/oder Grillgeräten zur Vereinfachung des Kochens, Bratens und/oder Grillens für die Hausfrau oder eine andere Person auf einfache Weise fehlerfrei verwendet werden, um das betreffende Gut richtig und selbsttätig mit dem betreffenden Gerät zu kochen bzw. zu braten bzw. zu grillen. Beispielsweise kann der Rechner nach der Erfindung zum Braten oder Grillen von Fleisch in einem Herd verwendet werden.
Es sind bereits mehrere Systeme bekannt, welche der Bedienungsperson das Kochen, insbesondere das Braten von Fleisch, erleichtern sollen, wobei die betreffende Speise jeweils zu einer bestimmten Zeit gar sein soll, nämlich spätestens dann, wenn die Speise serviert werden soll.
Ein bekanntes System dieser Art zum Braten von Fleisch weist eine Sonde auf, welche in das betreffende Fleisch ψ einzustecken ist und in Abhängigkeit von der gemessenen Innentemperatur des Fleisches dessen BratVorgang steuerte Jedoch hat sich dieses Fleischsondensystem aus vielerlei Gründen nicht in der Praxis durchsetzen können, so beispielsweise wegen mangelndem Verständnis der Hausfrauen und wegen
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Schwierigkeiten bei der Reinigung und Aufrechterhaltung der Zuverlässigkeit der Sonde und deren Einzelteile. Auch können bei diesem bekannten System grundsätzliche Fehler auftreten, welche davon abhängig sind, wie die Sonde in das Fleisch eingesetzt wird, wie groß das betreffende Fleischstück ist und wieviel Knochen es enthält. Es wird vermutet, daß· der Hauptgrund, warum das Fleischsondensystem in der Praxis keinen Anklang findet, darin liegt, daß die Hausfrau "im Dunkeln" darüber gelassen wird, wann die betreffende Speise jeweils fertig sein wird, da die Hausfrau zu Beginn der Zubereitung der Mahlzeit noch nicht vorhersehen kann, wann die Mahlzeit fertig sein soll.
Andere bekannte Kochsysteme weisen "Koch- und Halte-" Zeitgeber auf, so daß der betreffende Herd die in ihn eingegebene Speise jeweils unmittelbar zu kochen bzw. zu braten oder dgl. beginnt und dann, nachdem die Speise fertig gekocht bzw. gebraten ist, die Temperatur des Herdes auf eine nicht-kochende Warmhaltetemperatur herabgesetzt wird, durch welche die Speise auf einer günstigen Temperatur und dadurch in einem schmackhaften Zustand gehalten wird, so daß die Speise zu einem beliebigen Zeitpunkt nach dem Kochen, beispielsweise erst mehrere Stunden
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nachher, serviert werden kann, ohne daß die Speisen übermäßig gekocht bzw. gebraten wurden. Während bei diesem bekannten "Koch- und Halte-"Kochsystem die Hausfrau jeweils genau weiß, wann ihre Mahlzeit fertig sein wird, liegt die Schwierigkeit bei diesem System darin, daß es keine bessere Punktion ausführt, als durch die Hausfrau Information in die Steuervorrichtung des Herdes eingegeben wurde. Insbesondere sind die der Hausfrau zur Verfügung fc stehenden Kochvorschriften nicht genau genugs da sie eine übermäßig vereinfachte Form haben müssen. Der Hausfrau kann nicht zugemutet werden, jeden Koch- bzw. Brat- bzw. Grillvorgang jeweils erst anhand von logarythmischen oder Quadratwurzel-Punktionen vorzubereiten, ebenso wie es für die Hausfrau unpraktisch ist, jeweils mehr als ein oder zwei variable Größen beachten zu müssen.
Eines der Hauptprobleme bei der Entwicklung eines wirksamen Speise-Zubereitungssystems ist die Schaffung der Möglichkeit, die Herdtemperatur zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einen kleineren Wert herabzusetzen, bei welcher sich die in der Speise vorhandene Wärme durch diese Speise hindurch verteilen kann, wobei trotzdem die Speise abschließend den gewünschten Koch- bzw. Brat- bzw.
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Grillgrad erreicht haben soll. Der Zurückschaltzeitpunkt der Herdtemperatur hängt von der Art des betreffenden Herdes ab und ändert sich je nach Art des zu behandelnden Gutes und dem jeweils gewünschten Koch- bzw. Brat- bzw. Grillgrad, beispielsweise ob das betreffende Fleisch schwach, mittel oder stark durchgebraten werden soll. Von der Hausfrau kann nicht erwartet werden, daß sie jeweils den genauen Zeitpunkt weiß, bei welchem die Herdtemperatur herabgesetzt werden muß, oder wie lange sie jeweils warten muß, bis sie nach diesem Herabsetzen der Herdtemperatur dem Herd die Speise entnehmen kann«
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, das Zubereiten von Speisen selbsttätig so zu steuern, daß die Bedienungsperson jeweils höchstens zwei das jeweils warmezubehandelnde Gut kennzeichnende Daten in das zugehörige Steuersystem einzugeben braucht und dann jeweils schon zu Beginn weiß, wie lange der betreffende Koch- bzw. Brat- bzw. Grillvorgang dauern wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch einen Rechner zur Steuerung des Betriebsablaufs des betreffenden Koch-, Brat- und/oder Grillgerätes gelöst, welcher gekennzeichnet ist durch einen von Hand einstellbaren Gewichts-
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daten-Eingeber zur Eingabe von dem Gewicht des jeweiligen Gutes entsprechenden Daten und zur Anzeige des jeweiligen Gewichtes des betreffenden Gutes, ferner durch einen mit dem GewichtsdatenEingeber zusammenwirkenden weiteren Daten-Eingeber zur Eingabe von anderen veränderlichen Daten als den dem jeweiligen Gewicht des Gutes entsprechenden Daten und zur Anzeige dieser weiteren veränderlichen Daten, und durch einen Zeitgeber, welcher mit den genannten beiden Daten-Eingebern derart zusammenwirkt, daß er in Abhängigkeit von beiden Daten-Eingebern jeweils die erforderliche Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer des betreffenden Gutes festlegt.
Mittels des genannten weiteren Daten- Eingebers kann der gewünschte Koch- bzw. Brat- bzw. Grillgrad des zu behandelnden Gutes eingestellt werden. Der mit den genannten beiden Daten-Eingebern zusammenwirkende Zeitgeber kann bewirken, daß die Speise zunächst mit einer bestimmten, im wesentlichen konstanten Temperatur während einer Zeitdauer behandelt wird, welch letztere jeweils dem Resultat einer Formel entspricht, die mindestens eine dem in den Rechner eingegebenen Gewicht entsprechende Größe aufweist, wobei der Zeitgeber zu einem bestimmten Zeitpunkt in der berechneten Koch- bzw.· Brat- bzw. Grillzeitdauer automatisch
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eine Herabsetzung der Herdtemperatur bewirkte Dies erfolgt jeweils in Abhängigkeit von dem am Rechner eingestellten Koch- bzw. Brat- bzw. Grillgrad, so daß die Speise am Ende der vom Rechner ausgerechneten Zeitdauer den eingestellten Koch- bzw. Brat- bzw. Grillgrad erreicht hat. Ferner kann der Zeitgeber mit einer Zeitanzeigevorrichtung zusammenwirken, welche während des Koch- bzw. Brat- bzw. Grillvorganges jeweils anzeigt, wieviel Zeit bis zur Beendigung dieses Vorganges noch verbleibt.
Der Rechner nach der Erfindung berücksichtigt also im wesentlichen selbständig alle auftretenden veränderlichen Größen. Die Bedienungsperson muß also lediglich dem Rechner die richtigen Daten eingeben. Diese Daten werden vom Rechner gespeichert und der Rechner gibt anhand dieser Daten jeweils unmittelbar die zur Wärmebehandlung der betreffenden Speise erforderliche Zeitdauer an. Daraufhin kann der Rechner den betreffenden Herd in der richtigen Reihenfolge steuern, durch welche sich die gewünschte Wärmebehandlung der betreffenden Speisen ergibt. Diese Reihenfolge beinhaltet das Herabsetzen der Herdtemperatur zum richtigen Zeitpunkt und den Ablauf der richtigen Warteperiode nach der Verkleinerung der Herdtemperatur. Am
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Ende des Koch- bzw. Brat- bzw. GrillVorganges wird der Herd in einer "Warmhaltestellung" gehalten, so daß die Bedienungsperson die zubereitete Speise zu diesem Zeitpunkt entweder dem Ofen entnehmen oder in diesem belassen kann, ohne daß ein weiteres Kochen bzw. Braten bzw. Grillen stattfindet, wodurch die Speise dann zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt serviert werden kann. Während des gesamten Wärmebehandlungsvorganges liefert der Rechner eine Anzeige über die bis zur Beendigung des Koch- bzw. Brat- bzw. Grillvorganges noch verbleibende Zeitdauer.
Mehrere Ausführungsbeispxele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 · eine schematische, in zwei Teilen
dargestellte Vorderansicht einer Steuerplatte eines einen Rechner nach der Erfindung aufweisenden Herdes,
Fig. 2 eine schematische, perspektivische
Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rechners,
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Pig. 3 eine schenatische Vorderansicht
einer anderen Steuerplatte, welche in Verbindung mit dem in Fig. 2 dargestellten Rechner verwendet werden kann,
Pig. H eine grafische Darstellung eines
Bratvorganges mittels des in Fig. dargestellten Rechners bei Einstellung desselben auf einen bestimmten Bratvorgang,
Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche grafische
Darstellung eines Bratvorganges bei einer anderen Einstellung des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Rechners,
Fig. 6 ebenfalls eine der Fig. 4 ähnliche
grafische Darstellung bei einer nochmals weiteren Einstellung des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Rechners,
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Pig. 7 eine der Fig. 2 ähnliche
schematische, perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform eines Rechners nach der Erfindung,
Fig. 8 ebenfalls eine der Fig. 2 ähnliche
schematische, perspektivische Darstellung einer nochmals weiteren Ausführungsform eines Rechners nach der Erfindung, und
Fig. 9 eine der Fig. 2 ähnliche
schematische, perspektivische Darstellung einer ebenfalls anderen Ausführungsform eines Rechners nach der Erfindung,
Die verschiedenen Merkmale der Erfindung sind zwar nachstehend anhand der dargestellten Ausführungsbeispiele mit Bezug auf das Braten von Fleisch in ein em Herd beschrieben, jedoch ist zu verstehen, daß
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die verschiedenen Merkmale der Erfindung einzeln oder in beliebiger Kombination auch zur Wärmebehandlung von anderen Esswaren in anderen Wärmevorrichtungen dienen können.
Die Erfindung ist also nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern die Zeichnungen zeigen nur eine Auswahl aus der Vielzahl der Verwendungsmöglichkeiten der Erfindung
Vor der Beschreibung einer bestimmten Konstruktion des Gegenstandes der Erfindung erscheint es zweckmäßig, die durch die Erfindung gegebene Wärmebehandlungszeitdauer-Formel und die Gründe, warum eine solche Formel gemäß der Erfindung zur Anwendung kommt, näher zu beschreiben.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird die Zeitdauer, welche jeweils vom Beginn der Wärmebehandlung bis zur Beendigung derselben vergeht, wenn dann die Speise dem betreffenden Herd entnommen werden kann, berechnet als das Produkt aus siebzig mal dem Quadratwurzelwert des Speisengewichts plus einer Größe, welche der betreffenden Speise- bzw. Fleischart und dem gewünschten
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Grad der Wärmebehandlung entspricht, wobei die durch das Ergebnis dieser Multiplikation und Addition gegebene Zeitdauer auch die oben erwähnte Temperaturverringerung beinhaltet, wie dies nachstehend noch im einzelnen anhand einer Herdtemperatur von l63°C beschrieben wird.
Anhand einer solchen, die Zeitdauer ergebenden Formel ^ ist ersichtlich, daß lediglich zwei variable Eingangsgrößen verwendet werden, nämlich das Startgewicht der Speise bzw. des Fleisches und ein weiterer einzugebender Faktor, welcher sich jeweils mit der betreffenden Fleischart und dem gewünschten Grad der Wärmebehandlung ändert. Diese die WärmebehandlungsZeitdauer in Minuten ergebende Formel lautet gemäß der Erfindung
T = 70 · \f W + K
" In dieser Formel bedeuten W das Startgewicht des Fleisches und K einen einzugebenden Faktor, der sich jeweils mit der jeweiligen Art der Speise und dem gewünschten Endergebnis der Wärmebehandlung, d.h. dem Koch- bzw. Bratbzw. Grillgrad ändert. Für das Braten von Fleisch haben
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sich folgende K-Faktoren ergeben:
Schwach angebraten (Rare), K=+ 15; mittelmäßig durchlebraten (Medium), K=+ 2Oj und gut durchgebraten (Well), K=+ 52.
Diese Verhältnisse gelten für eine Brattemperatur von 163°G. Die oben angegebene Formel hat sich durch viele Versuche als zweckmäßig erwiesen. Es hat sich als erforderlich herausgestellt, bei Rare-Einstellungen (nur schwach durchgebraten) für das Braten von Fleisch längere Zeitperioden in Kauf zu nehmen, da Rare bzw. nicht durchgebratenes Fleisch zum Zeitpunkt der Temperaturverminderung einen größeren Temperaturgradxenten aufweist und auch über eine längere Zeitperiode hinweg einen größeren Temperaturanstieg durchmacht.
Einer der Gründe, daß die genannte Formel so günstige Wirkungen zeigt, beruht auf der Erkenntnis, daß es möglich ist, daß man Rare-gebratenes Fleisch dadurch erhalten kann, daß man die Herdtemperatur früh genug herabsetzt, so daß dann bei einer Herdtemperatur von z.B. 8O0C ausreichend viel Zeit verbleibt und das Fleisch sich bis zum Ende der vom Rechner ausgerechneten Zeitdauer auf die gewünschte
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Temperatur von etwa 57°C bis 6O0C abkühlt. Für andere Vorgänge als das jeweils nicht vollständige Durchbraten von Fleisch braucht die Warmhaltetemperatur von 80°C nicht geändert zu werden, da diese anderen Vorgänge (mittleres Durchbraten, starkes Durchbraten) weniger Genauigkeit erfordern.
Ein weiterer Grund für die günstige Auswirkung der obengenannten Formel ist, daß das abschließende Braten P des Fleisches mit einem System nach der Erfindung jeweils während und nach dem Abkühlen des Herdes auf die Warmhalte temperatur von 800C erfolgt, wie dies nachfolgend noch mit Bezug auf die Fig. 4 bis 6 beschrieben wird, Durch dieses erfindungsgemäße Verfahren kann in dem Fleisch gespeicherte Wärme sich durch dieses Fleisch hindurch ausbreiten, wodurch verschiedene Wärmeleitfähigkeiten und spezifische Wärme in verschiedenen Arten von Fleisch, Knochen und Fett ausgeglichen werden können.
In den durch die Erfindung gegebenen Formeln ist das jeweilige Gewicht des Fleisches unabhängig von dem gewünschten Endresultat bzw. der gewünschten Bratstärke«, Dadurch benötigt der Rechner gemäß der Erfindung nur eine kleinstmögliche Anzahl von Einstellungen, welche von der
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Hausfrau oder einer anderen Bedienungsperson vorzunehmen sind, indem nämlich lediglich ein Einstellknopf zur Eingabe des jeweiligen Fleischgewichtes und ein einziger weiterer Knopf zur Eingabe einer v/eiteren, von dem jeweiligen Fleisch abhängigen Größe vorgesehen sind. Außerdem ist es hierdurch möglich, Zwischenstellungen einzustellen, beispielsweise eine zwischen der "Nichtdurchgebraten"-Stellung und der "Mittelstark"-Stellung gelegene Stellung. Iη Rahmen der Erfindung hat sich gezeigt, daß das Braten von Fleisch anhand der Erfindung stets im wesentlichen gleichbleibende, zufriedenstellende Ergebnisse liefert, »,'eiche mittels bekannter Verfahren, einschließlich des jeweils die Innentemperatur des Fleisches messenden Verfahrens, nicht erreichbar sind. Ferner zeigten die Versuche, daß das gleiche Verhältnis bzw. die gleiche Kochzeitformel auch in Verbindung mit verschiedenen Arten von Fleisch, beispielsweise Schweinefleisch, Hammelfleisch und den verschiedenen Arten von Rindfleisch, stets gleich gute Ergebnisse liefert. Das Verhältnis bzw. die Formel nach der Erfindung wird durch die jeweilige Form des Fleisches und durch den jeweiligen Fett- und/oder Knochengehalt des Fleisches nicht merklich beeinflußt.
Anhand der erfindungsgemäßen Formel kann der betreffende
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Koch- bzw. Brat- bzw, Grillvorgang von der Bedienungsperson jeweils auf einfache Weise leicht durchgeführt werden, wobei die Bedienungsperson lediglich das Gewicht des Fleisches und den gewünschten Grad des Anbratens zu bestimmen hat. Diese beiden variablen Größen werden von der Bedienungsperson an zwei Daten-Eigebern in den Rechner nach der Erfindung eingegeben, welcher anhand dieser Informationen und auf der Basis der vorgenannten Formel die erforderliche Bratzeit ausrechnet, während welcher das Fleisch im Ofen gebraten werden muß, welcher beispielsweise auf 1630C eingestellt ist. Der Rechner weist Mittel zur Erzeugung eines Ausgangssignales auf, welches den genauen Zeitpunkt innerhalb der ausgerechneten Bratzeitdauer festlegt, bei welchem der Ofen auf seine niedrigere Warmhaltetemperatur umgeschaltet werden muß, bei welcher das Fleisch nicht mehr gebraten, sondern nur derart warmgehalten wird, daß das Fleisch mit der am Rechner eingestellten Stärke angebraten bsw. durchgebraten sein wird, wenn die vom Rechner ausgerechnete Bratzeitdauer auf Null abgelaufen ist.
Der Rechner nach der Erfindung kann in Verbindung
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mit einem Kochherd zuir. automatischen einstellen des Bratvorganges verwendet werden und jeweils automatisch die obengenannte Temperaturherabsetζuns bewirken und anschließend die im Herd herrschende Temperatur auf der "nicht-bratenden" Warmhaltetemperatur halten, wobei die Bedienungsperson lediglich die beiden vorgenannten veränderlichen Größen in den Rechner einzugeben hat, worauf das Fleisch selbsttätig und genau in der gewünschten Weise gebraten wird.
Nunmehr wird auf Pig· I Bezug genommen, in welcher lediglich die Schaltplatte 11 eines gemäß der Erfindung ausgerüsteten Herdes dargestellt ist. Es ist ersichtlich, daß jede Art von Kochgeräten verwendet werden kann, die eine Schaltplatte 11 aufweist, an welcher die Herdtemperatur von beispielsweise 1630C entweder automatisch oder von Hand einstellbar ist und bei welcher anschließend automatisch die Herdtemperatur auf eine niedrigere Warmhaltetemperatur umgeschaltet wird, wenn durch die mit der Schaltplatte 11 zusammenwirkende Anordnung ein entsprechendes Ausgangssignal erzeugt wird. Ein solches Zurückschalten der Herdtemperatur tritt bei bekannten Herden jeweils nach dem Auftreten eines bestimmten Ereignisses auf, beispielsweise eines zeitgesteuerten Backvorganges oder
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dgl., wobei die Temperatursteuervorrichtung für den Herd eine Warmhältetemperatur von beispielsweise 8O0C jeweils so lange aufrechterhält, bis die Bedienungsperson den Herd auf seine Aus-Stellung schaltet.
Beispielsweise kann die Temperatureteuervorrichtung und das Kochgerät der in der US-PS 3 3^1 119 beschriebenen Art angehören, bei welcher die Steuervorrichtung auf eine Brattemperatur von 163 C eingestellt werden kann und die Steuervorrichtung die wirksame Temperatureinstellung jeweils automatisch auf eine Warmhaltetemperatur-Stellung umschaltet«, wenn ein Wärmemotor durch elektrischen Strom jeweils bei Auftreten eines bestimmten Ereignisses erregt wirdj welch letzteres nach der durch die Erfindung gegebenen Lehre jeweils durch die Konstruktion der Schaltplatte 11 gegeben ist, die jeweils während der obengenanntens ausgerechneten Bratzeitdauer eine Herabsetzung der Brattemperatur anfordert.
Die Schaltplatte 11 weist einen Wählerknopf 12 mit einem Zeiger 13 zur Einstellung der Schaltplatte 11 auf eine "Aus"-Stellung, eine übliche "Back"-Stellung, eine "zeitgesteuerte Baclc"-Stellung, eine übliche "Brat"-Stellung,
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eine "Herdreinigungs"-Stellung und eine "Rechner"-Stellung zur praktischen Anwendung der Erfindung auf. Die Schaltplatte 11 ist außerdem mit einem Fenster 14 zur visuellen Anzeige der jeweiligen Stellung des Wählerknopfes 12 versehen. Weitere Wählerknöpfe 15 und 16 der Schaltplatte dienen zur Einstellung üblicher Kochgeräte-Steuermittel auf eine gewünschte Temperätureinstellung, welche jeweils durch ein Fenster 17 in der Schaltplatte 11 angezeigt wird. Der Rechnerteil der Steuerplatte 11 ist im oberen Teil von Fig. 1 dargestellt und weist einen als Dateneingeber dienenden Wählerknopf 18 zur Eingabe des Gewichtsfaktors des von dem Gerät 10 zu bratenden Fleisches. Die jeweilige Einstellung des Wählerknopfes 18 wird jeweils in einem Fenster 19 der Schaltplatte 11 angezeigt. Ein weiterer Wählerknopf 20 dient zur Eingabe der genannten weiteren Variablen in die Schaltplatte 11, wobei diese weitere Variable jeweils eine der Art des Fleisches oder dem gewünschten Durchbratungsgrad entsprechende Größe ist. Der Wählerknopf 20 wirkt mit einer Anzeigevorrichtung 21 zusammen, welche auf einer Tafel 22 der Steuerplatte 11 jeweils die betreffende Fleischart und das gewünschte Endergebnis der Wärmebehandlung dieses Fleisches anzeigt. Der Rechnerteil der Schaltplatte 11 weiet einen Betätiger bzw. Druckknopf 23 auf, welcher jeweils beim Drücken den
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Rechner dazu veranlaßt, anhand der an den Wählerknöpfen und 20 eingegebenen Daten die erforderliche Bratzeit auszurechnen, welche für das betreffende Gewicht und die gewünschte Durchbratung mittels des Herdes 10 erforderlich ist, wenn der Bratvorgang anhand der durch die Erfindung gegebenen Formel abläuft. Die Koch- bzw. Bratzeitdauer wird jeweils automatisch an dem Fenster 2*1 der Steuerplatte 11 angezeigt, nachdem der Rechner bzw. der Druckknopf 23 betätigt wurde.
Das Ausrechnen der Bratseitdauer an der St-euerplatte kann erfolgen, während der Wählerknopf 12 seine "Aus"-Stellung einnimmt, so daß die Bedienungsperson;, wenn im Fenster 24 der Schaltplatte 11 die erforderliche Bratzeit angezeigt wird, feststellen kann, ob das Fleisch frühzeitig bis zum Servieren fertig sein wird, worauf sie dann das Fleisch in den Herd gibt und von Hand an den Wählerknöpfen 15 und 16 die Brattemperatur auf beispiels weise 163°C einstellt (sofern an der Steuerplatte 11 nicht automatisch die Temperatur von 163°C eingestellt wird, wenn der Wählerknopf 12 in die in Fig. 1 dargestellte "Rechnerw-Stellung bewegt wird). Danach stellt die Bedienungsperson den Wählerknopf 12 auf die "RechnerM-Stellung, wodurch das Fleisch in dem gewünschten Maße an- oder durch-
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gebraten wird, worauf ^ as Fleisch auf einer nicht-bratenden Warmhaltetemperatur renalten wird, nachdem die am Fenster angezeigte Bratdauer abgelaufen ist, so daß zu jeder» beliebigen Zeit nach, dieser abgelaufenen Zeitdauer das Fleisch aus dem Herd herausgenommen und serviert werden kann.
Die Schaltplatte 11 ist gemäß der Erfindung in einer nachstehend noch beschriebenen Weise so ausgebildet, daß, nachdem der Bratvorgang durch Einstellung des Wählerknopfes 12 auf seine in Fig. 1 dargestellte "Rechner"-Stellung eingestellt wurde, die am Fenster 24 angezeigte Bratzeitdauer entsprechend abläuft, so daß die Bedienungsperson während des Bratvorganges ununterbrochen am Fenster 24 jeweils diejenige Zeitdauer angezeigt bekommt, die noch erforderlich ist, um das Fleisch in der gewünschten Weise zu braten, so daß bei Ablauf der im Fenster 24 angezeigten Zeitdauer auf den Wert Null das Fleisch entweder dem Herd entnommen werden kann oder in'diesem auf eine unbestimmte Zeitdauer belassen werden kann, mit dem vollen Einverständnis der Bedienungsperson, daß bis zum Ablauf der im Fenster 24 angezeigten Zeitdauer auf den Wert Null das Fleisch in der gewünschten Weise angebraten, mittelstark durchgebraten oder stark durchgebraten ist.
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Während die besonderen Anzeigemittel für den Wählerknopf 20 der Sehaltplatte 11 beispielsweise die Form einer-Schrifttafel 22 haben, können die Mittel zur Eingabe des Paktors "K" in den erfindungsgemäßen Rechner auch die in Fig. 3 in Verbindung mit der dort dargestellten Steuerplatte HA gezeigte Form haben. In Fig. 3 sind gleiche bzw. funktionsmäßig gleiche oder ähnliche Teile jeweils mit den gleichen Besugszahlen und einem zusätzlichen Buchstäben "A" bezeichnet.
Wie Fige 3 zeigt, liefert der Wählerknopf 2OA mit Besug auf das gewünschte Endergebnis bzw. die gewünschte Bratsfeärke nur einen Bereich von K-Faktoren für alle Arten von Fleisch, beispielsweise von Schweinebraten, Haromelfleischbraten und Rindsbraten, so daß der Wähler-» knopf 20A lediglich für Geflügel, Fleischeintopf und für einige andere nicht zu bratende Fleischarten besonders Einstallungen benötigt.
Dennoch ist ersichtlich, daß bei beiden Ausführungsformen 11 und HA von der Bedienungsperson jeweils lediglich das betreffende Gewicht der Speise und das gewünschte Endergebnis der Wärmebehandlung eingegeben zu werden brauchen wobei der Rechner gemäß der Erfindung automatisch den
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Koch- bzw. Brat- bzw. Grillvorgang entsprechend der vorstehend angegebenen Formel zur Ausführung bringt.
Im folgenden wird auf Fig. 2 Bezug genommen, in welcher der Rechnerteil der Schalttafel 11 mit 25 bezeichnet ist. Dieser Rechner 25 weist eine mechanische Addiervorrichtung 26 auf, wobei beim Drehen des Wählerknopfes 18 von der Bedienungsperson zwecks Eingabe des Fleischgewichtes beispielsweise in Kilogramm und in Teilen eine" Kilogramms eine Welle 27 des Wählerknopfes 18 diese Drehbewegung umwandelt in das Ergebnis, welches sich aus dem Siebzigfachen des Quadratwurzelwertes des Gewichtes des zu bratenden Fleisches ergibt, bevor diese Eingangsgröße in die Addiervorrichtung 26 gelangt. Die andere variable Größe des Fleisches, beispielsweise dessen Art, Größe und gewünschte Durchbratung werden in der oben beschriebenen Weise'mittels des Wählerknopfes 20 in den Rechner 25 eingegeben. Die Bedienungsperson kann diese veränderliche Eingangsgröße unmittelbar an der Schrifttafel 22 der Schaltplatte 11 oder an der Beschriftung 22A der Schaltplatte HA ablesen und diese Drehung des Wählerknopfes 20 wird von einer Welle 28 in den vorgenannten Faktor K umgewandelt, bevor die dieser Drehung entsprechende Größe in die Addiervorrichtung 26 gelangt. Die beiden
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umgewandelten Eingangsgrößen der Einstellknöpfe 18 und werden in der Addiervorrichtung 26 unmittelbar miteinander addiert, so daß die Addiervorrichtung 26 eine Ausgangswelle 29 jeweils proportional zu der Summe einstellt, Vielehe sich anhand der vorgenannten Formel aufgrund der Eingangsgrößen bei 18 und 20 ergibt, d.h. die Stellgröße der Ausgangswelle 29 ist jeweils proportional zur Summe, welche sich aus dem Siebzigfachen des Quadratwurzelwertes des betreffenden Fleischgewichtes plus dem K-Faktor ergibt, welch letzterer der jeweiligen Fleischart und der jeweils gewünschten Durehbratung entspricht.
An der Ausgangswelle 29 der Addiervorrichtung 26 ist ein sieh jeweils mit ihr drehender Hebel 30 befestigt. Ferner ist ein Nachlaufhebel 31 drehbar auf einer Verlängerung 32 der Ausgangswelle 29 angebracht, welcher jedoch normalerweise durch eine Federkraft 33 mit Bezug auf Fig. im Gegenuhrzeigersinn belastet ist, so daß eine Hase 3^ dieses Kachlaufhebeis 31 gegen den Hebel 30 drückt, wie dies dargestellt ist.
Eine im Fenster 24 der Schaltplatte 11 jeweils die Koch bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer anzeigende Zeitanzeigevorrichtung 35 weist zwei Rollen 36 und 37 zur Stunden- und
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Minutenanzeige entsprechend ihrer j^eiligen Drehstellung auf. Die Stundenrolle 36 sitzt auf einer Welle 38, die mit einem Getriebe 39 verbunden ist, und die Minutenrolle 37 sitzt auf einer Welle 4o, die mit einer Kupplungsscheibe 41 verbunden ist. Die beiden Zeitgeberrollen 37 und 36 sind in geeigneter Weise derart miteinander verbunden, daß eine Drehung der Welle 40 in einer nachstehend noch beschriebenen Weise ein Zurücklaufen der angezeigten Zeit bewirkt, wobei sich die Stundenrolle 36 bei jeder 36O°-Drehung der Minutenrolle 37 in bekannter Waise jeweils nur um eine Teilung weiterdreht.
Eine weitere Welle 42 des Getriebes 39 ist mit einem Hebel 43 versehen, der normalerweise durch eine Federkraft 44 mit Bezug auf Fig. 2 in Uhrssigerrichtung gedrängt wird, was einer Zeitverlängerung entspricht, so daß eine Nase 45 des Hebels 43 normalerweise an dem Nachlaufhebel anliegt, wobei die Federkraft 33 größer ist als die Federkraft 44, was einen nachfolgend noch beschriebenen Zweck hat.
Jedoch wird die Zeitanzeigevorrichtung 35 normalerweise durch eine weitere Kupplungsscheibe 46, welche durch eine
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Druckfeder 47 Β,η die vorgenannte Kupplungsscheibe 4l angedrückt wirda daran gehindert, sich aus der Zeitanzeigsstellung "Null" herauszudrehen. Die Kupplungsscheibe 46 sitzt auf einer Welle 48, welche durch einen Zeitgebermotor 49 an einer unerwünschten Drehbewegung gehindert wird, welcher normalerweise einen "Aus"-Zustand einnimmt und die Welle jeweils so lange nicht dreht, bis der Wählerknopf 12 dsr Schaltplatte 11 auf seine "Rechner"»Stellung gesetzt wird* wi© dies nachfolgend noch im einzelnen hervorgeht.
Der Rechner-Betätigungsdruckknopf 23 der Schaltplatte 11 wirkt mit einem L-förmigen Hebel 50 zusammens der ran einen vertikalen Schwenkstift 51 verschwenkbar ist und jeweils die Axialstellung der Welle 48 bestimmt, da der eine Schenkel 52 des Hebels 50 an einer zwischen zwei Scheiben 53 und 51J gelegenen Stelle mit der Welle 48 V9r° bunden ist0 Dadurch wird durch Eindrücken des Druckknopfss der Hebel 50 um den Schwenkstift 51 derart verschwenkts " daß der Heb@lsehenk@l 52 sich entgegen der Kraft der Drue!:=· feder 47 mit B#aug auf Fig. 2 nach rechts bewegt und die Kupplungsscheibe 46 von der Kupplungsscheibe 41 wegbswegtj so daß der Hebel 43 des Zeitgebers sich im Uhrzeigersinn bewegen und gegen den Naehlaufhebel 31 der
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OfUGlNAL INSPECTED
Ausgangswelle 29 drücken kann, sofern diese Welle in entsprechender Drehrichtung auf eine bestimmte Zeitablaufdauer gesetzt wurde. Dadurch bewirkt eine Bewegung der Welle 42 eine Einstellung der Zeitanzeigevorrichtung 35, ausgehend von dem Zeitwert "Null", auf eine bestimmte Zeitablaufdauer, welche der betreffenden Drehung der Welle 42 entspricht. Danach legt sich beim Loslassen des Druckknopfes durch die Kraft der Druckfeder 47 die Kupplungsscheibe wieder an die Kupplungsscheibe 41 an, wodurch die Zeitanzeigevorrichtung 35 in der eingestellten, einer bestimmten Zeitdauer entsprechenden Stellung gehalten wird, die durch die Bewegung des Hebels 43 gegeben ist, wodurch die Zeitanzeigevorrichtung 35 anschließend auf die Null-Stellung zurücklaufen kann, wenn der Zeitgebermotor 49 anschließend erregt wird, um die Welle 48 und, über die miteinander in Eingriff stehenden Kupplungsscheiben 46 und 41, die Welle 40 zu drehen, was während des betreffenden Koch- bzw. Brat- bzw. Grillvorganges ein Zurücklaufen der Zeitanzeigevorrichtung 35 auf ihre HuIl-Stellung zur Folge hat.
Die Daten-Eingabewelle 28 des Wählerknopfes 20 bestimmt außerdem jeweils die Drehstellung eines Nockens 55> der mit einem Ende 56 eines Hebels 57 zusammenwirkt, welch
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letzterer zwischen seinen Enden 56 und 59 schwenkbar bei 58 gelagert ist. Das andere Ende 59 des Hebels 57 trägt einen elektrischen Schalter 6O mit einem Kolben 6l, der jeweils dann einen elektrischen Stromkreis über den Schalter 60 schließt, wenn dieser Kolben 6l von einem Hebel 62 niedergedrückt wird, welch letzterer an dem Schalter 60 schwenkbar bei 63 angelenkt ist. Die Zeitanzeigevorrichtung 35 weist eine sich jeweils mit ihr drehende Nase auf, welche mit dem Hebel 62 des Schalters 60 in Eingriff gebracht werden kann, so daß beim Zurücklaufen der Zeitanzeigevorrichtung 35 zu ihrer Hull-Stellung hin die Nase 64 sich an den Hebel 62 anlegt und diesen zum Niederdrücken des Kolbens 61 veranlaßt, wodurch der elektrische Schalter jeweils zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Bratzeitdauer betätigt wird und dadurch die Herdtemperatur über einen Wärmemotor oder dergleichen einer thermostatischen Steuereinrichtung des Herdes auf einen niedrigeren Temperaturwert herabgesetzt wird. Wärmemotoranordnungen sind bei-
* spielsweise in der vorgenannten US-PS 3 3^1 119 im einzelnen beschrieben.
Demzufolge ist ersichtlich, daß bei Einstellung der betreffenden Fleischart und des gewünschten Endresultats
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bzw. des gewünschten Durchbratungsgrades an dem Wählerknopf 20 diese Einstellung in der Addiervorrichtung 26 zu der eingegebenen Größe des Gewichtes hinzuaddiert wird. Außerdem stellt hierbei die Welle 28 den Wocken und dadurch den Schalter 60 relativ zur Zeitanzeigevorrichtung 35, so daß sich durch den Rechner 25 in Abhängigkeit von dem betreffenden K-Faktor der vorgenannten Formel jeweils verschiedene Zeitpunkte für das Herunterschalten der Herdtemperatur auf eine niedrigere Temperatur ergeben.
Im folgenden wird die Arbeitsweise des in Verbindung mit dem in Fig. 1 dargestellten Herdes 10 verwendeten Rechners 25 nach der Erfindung beschrieben.
Angenommen, daß die Bedienungsperson 0,55 kg Rindfleisch braten will, und zwar nicht durchbraten, sondern nur anbraten (rare), so dreht die Bedienungsperson den Wählerknopf 18 auf eine Stellung, bei welcher das Gewicht 0,55 kg angezeigt wird, und sie dreht den Wählerknopf 20 in eine Stellung, in welcher "Rindfleisch nicht-durchgebraten" angezeigt wird, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Da sich der Wählerknopf 12 in seiner "Aus"-Stellung befindet, wird durch diese Dreheinstellungen der Wählerknöpfe 18 und 20 eine Addition aus dem Siebzigfachen des Quadrat-
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wurzelwertes von 0,55 plus 15 vorgenommen, d.h. in eine dem Ergebnis dieser Formel entsprechende Drehbewegung der Ausgangswelle 29 der Addiervorrichtung 26 im Uhrzeigersinn (mit Bezug auf Pig» 2) umgewandelt, so daß der Nachlaufhebel 31 in eine von dem Hebel 43 der Zeitanzeigevorrichtung 35 entfernt gelegene Stellung bewegt wird, da die Zeitanzeibevorrichtung 35 durch die nicht betätigte Kupplungswelle 48 in ihrer Nullstellung gehalten wird.
VJenn jedoch dann die Bedienungsperson den Rechner-Druckknopf 23 drückt, um die Kupplungsscheibe 46 von der Kupplungsscheibe 4l wegzubewegen, so wird durch die auf den Hebel 43 wirkende Federkraft 44 die Welle 42 so weit im Uhrzeigersinn gedreht, bis die Hase 45 an dem Nachlaufhebel 31 zur Anlage kommt, wobei durch diese Bewegung der Welle 42 die Zeitanzeigevorrichtung 35 auf die durch die Formel nach der Erfindung gegebene Bratzeitdauer eingestellt wird, welche bei dem in Fig. 4 dargestellten Beispiel beispielsweise 2h und 59min für ein 0,55 kg schweres Stück Rindfleisch beträgt, welches nicht-durchzubraten ist.
Eine solche Drehung des Wählerknopfes 20 auf eine Nicht-durchgebraten-Stellung für Rindfleisch bewirkt auch eine Einstellung des Nockens 55 in eine Stellung, bei welcher
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der Schalter 60 ein Zurückschalten der Herdtemperatur zu einem Zeitpunkt bewirkt, welcher 1 h vom Ende der 2 h und 59 min dauernden Bratzeit entfernt ist. Wenn jedoch der Wählerknopf 20 auf "mittelstark durchgebraten" eingestellt worden wäre, so wäre der Schalter 60 in eine Stellung gebracht worden, bei welcher das Zurückschalten der Herdtemperatur 40 min vor dem Zeitablaufspunkt "Null" liegt, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Wenn wiederum abweichend hiervon der Wählerknopf 20 auf "stark durchgebraten" eingestellt worden wäre, so wäre der Schalter 60 in eine Stellung gebracht worden, bei welcher das Zurückschalten der Herdtemperatur nur 25 min vor dem Zeitpunkt "Null" liegt, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist.
Wenn die Bedienungsperson dann den Druckknopf 23 losläßt, wird durch die Druckfeder 47 die Kupplungsscheibe wiederum mit der Kupplungsscheibe 41 in Eingriff gebracht, wobei die Zeitanzeigevorrichtung 35 in der in Fig. 4 dargestellten Stellung von 2 h und 59 min verbleibt.
Danach gibt die Bedienungsperson das 0,55 kg schwere Fleischstück in den Herd und sie stellt die Herdtemperatur in der in Fig. 1 dargestellten Weise auf beispielsweise 1630C ein, sofern nicht der Wählerknopf 12 bei seiner Einstellung
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auf "Rechner" automatisch die Herdtemperatur von 0C einstellt.
In jedem Falle beginnt beim Setzen des Wählerknopfes auf seine in Fig. 1 dargestellte "Rechner"-Stellung der Herd bzw. das Bratgerät 10 selbständig das Fleisch zu braten, da durch den Wählerknopf 12 der Herd eingeschaltet wird, so daß die thermostatische Vorrichtung beginnt, die Herdtemperatur auf I63 C zu erhöhen, was in Fig. 1J durch eine Linie 65 dargestellt ist. Die Innentemperatur des sich im Herd befindenden Fleisches ist in Fig. 4 durch eine Linie 66 dargestellt, wobei ersichtlich ist, daß der Herd nach Erreichen der Temperatur von 1630C diese Temperatur auf eine Zeitdauer von 1 h und 59 min aufrechterhält, während die im Fleisch 66 herrschende Temperatur während dieser BratZeitdauer anzusteigen beginnt. Wenn der Wählerknopf 12 zu Beginn in seine "Rechner"-Stellung gebracht wurde, so ist der Zeitgebermotor 49 erregt worden, wodurch er die Zeitanzeigevorrichtung 35 über die in Eingriff stehende Kupplung 46, 41 auf "Null" zurücktreibt. Dadurch ist der Bedienungsperson während des Bratvorganges stets eine visuelle Anzeige der jeweils noch verbleibenden Zeitdauer gegeben, während welcher das Fleisch im Ofen noch
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gebraten werden muß, bevor es serviert werden kannn.
Während diesem Ablauf der Bratzeitdauer betätigt die Nase 64 der Zeitanzeigevorrichtung 35 den Schalter dann, wenn von der Bratzeitdauer noch 1 h verbleibt, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, wodurch die Herdtemperatur verringert und dann auf 800C gehalten wird, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
Jedoch steigt die im Fleisch herrschende Temperatur weiter an, wie dies durch die Linie 66 dargestellt ist, bis sie schließlich am Ende der in Fig. 4 dargestellten Bratzeitdauer bzw. zu dem Zeitpunkt "Null" ungefähr 57°C bis 63°C erreicht hat, wobei dann das Fleisch selbst dann seinen "nicht-durchgebratenen" Zustand beibehält, wenn es nicht genau zu dem von der Zeitanzeigevorrichtung angezeigten Zeitpunkt "Null" aus dem Herd herausgenommen wird, da die 80°C-"Warmhaltetemperatur" des Herdes das Fleisch in seinem nicht-durchgebratenen Zustand hält, und zwar auch während mehrerer Stunden, nachdem die Zeitanzeigevorrichtung 35 ihre Null-Stellung erreicht hat.
Es ist also ersichtlich, daß das 0,55 kg schwere Fleischstück von dem Bratgerät 10 der Erfindung automatisch
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genauer gebraten wird, als dies mit bekannten automatischen Bratsystemen möglich ist.
Sollte der oben beschriebene Bratvorgang bei einer Einstellung des Wählerknopfes 20 auf "mittelstark gebraten" oder "stark durchgebraten" ablaufen, wie dies in den Pig. 5 und 6 dargestellt ist, so ist ersichtlich, daß die Herdtemperatur 65 sich während des Endabschnittes des Koehvorganges derart ändert, daß das gewünschte Bratergebnis jeweils dann erreicht wird, wenn die Zeitanzeigevorrichtung 35 ihre Null-Stellung erreicht. Die anfängliche Einstellung der Zeitanzeigevorrichtung 35 für eine mittelstarke Durchbratung ergibt eine vollständige Bratzeitdauer von 3 h und 4 min, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist, während die Einstellung für ein starkes Durchbraten eine BratZeitdauer von 3 h und 36 min ergibt, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Solche mittelstarke und starke Brateinstellungen basieren auch auf der vorstehend genannten Kochzeitformel nach der Erfindung. Vorstehend wurde zwar beschrieben, daß der Zeitgebermotor k9 des erfindungsgemäßen Rechners 25 jeweils durch den Wählerknopf 12 bei Einstellung desselben auf seine "Rechner-Stellung erregt wird, jedoch kann der Zeitgebermotor auch ununterbrochen laufen
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und jeweils die Zeit einer Tagesuhr angeben. In diesem Falle würde die Zeitanzeigevorrichtung 35 von dem Zeitgebermotor 49 jeweils dann angetrieben, wenn die Zeitanzeigevorrichtung 35 ihre nullstellung nicht einnimmt und der Druckknopf 23 nicht gedruckt wurde. Jedoch würde bei der Nullstellung der Zeitanzeigevorrichtung 35 letztere sich gegen einen mechanischen Anschlag bewegen und der Zeitgebermotor 49 würde ununterbrochen laufen, während die Kupplungsscheiben 46, 41 relativ zueinander gleiten. Eine alternative Anordnung wäre, daß die Zeitanzeigevorrichtung ein Einrücken der Kupplung 41, 46 verhindert, wenn diese Zeitanzeigevorrichtung 35 ihre nullstellung erreicht. Die Kupplung 46, 41 würde dann erst wieder eingerückt werden, wenn der Druckknopf 23 das nächstemal gedrückt wird.
Der Rechner 25 des Herdes 10 nach der Erfindung ist mit einer Vorrichtung versehen, die es der Bedienungsperson erlaubt, nach dem Einstellen der Wählerknöpfe 18 und 20 und dem Drücken des Druckknopfes 23 nochmal ihre Meinung über den gewünschten WäraebehandlungsVorgang zu ändern, während der Nachlaufhebel 43 mit seiner Nase 45 an dem Hebel 31 anliegt und die Zeitanzeigevorrichtung die vom Rechner ausgerechnete Bratzeitdauer anzeigt. Die Ausgangswelle 29 der Addiervorrichtung 26 kann danach auf eine
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längere Zeitdauer eingestellt werden, ohne dabei den Hebel 43 der Zeitanzeigevorrichtung 35 nachteilig zu beeinflussen, da der Nachlaufhebel 31 und sein ihn jeweils antreibender Hebel 30 mit Bezug auf Fig. 2 weiter im Uhrzeigersinn von dem Hebel 43 wegbewegt würden, weil die Kupplungsscheibe 46 die Zeitanzeigevorrichtung 35 festhält und dadurch an einer Nachlaufbewegung hindert, so daß ein folgendes Drücken des Druckknopfes 23 eine Einstellung der Zeitanzeigevorrichtung 35 auf eine längere Bratzeitdauer zur Folge hat, indem der Hebel 43 durch die Federkraft 44 im Uhrzeigersinn wegbewegt wird. Eine niedrigere Zeiteinstellung durch die Wählerknöpfe 18 und 20 bewirkt eine Drehung der Ausgangswelle 29 im Gegenuhrzeigersinn und der Hebel 30 dieser Welle 29 bewegt sich von dem Uachlaufhebel 31 weg, welch letzterer mit dem Hebel 43 der Zeitanzeigevorrichtung 35 in Eingriff bleibt. Wenn dann der Knopf 23 gedrückt wird, um die Kupplungsscheibe von der Kupplungsscheibe 41 wegzubewegen, so ist die auf den Nachlaufhebel 31.wirkende Federkraft 33 größer als die auf den Hebel 43 der Zeitanzeigevorrichtung 35 wirkende Federkraft 44, so daß der Nachlaufhebel 31 so weit im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird, bis seine Nase 34 am H.ebel 30 zur Anlage kommt. Auf diese Weise hat also der Nachlaufhebel 31 den Hebel 43 der Zeitanzeigevorrichtung
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a*
neu auf eine kürzere Bratzeitdauer eingestellt.
Weitere Mittel zur nachträglichen lleueinstelluns des Rechners 25 ergeben sich dadurch, daß die Teile 31 und 33 aus einem massiven Teil hergestellt werden und eine, eine Bewegung auf eine kürzere Bratzeitdauer ergebende Einstellung vorgesehen ist, indem dem Hebel 43 und der Zeitanzeigevorrichtung 35 durch relatives Gleiten der Kupplungsscheiben 46 und Hl ein Bewegen auf eine einer kürzeren Zeitdauer entsprechende Stellung gestattet wird.
Die Zeitanzeigevorrichtung 35 des Rechners 25 kann Mittel aufweisen, mittels welcher sie von Hand einstellbar ist, beispielsweise indem der Wählerknopf 23 zwecks Einstellung der Zeitanzeigevorrichtung 35 entsprechend drehbar ist.
Selbstverständlich ist es möglich, den Rechner 25 im Rahmen der Erfindung auf verschiedene V/eise auszubilden.
Es ist also ersichtlich, daß der oben beschriebene Rechner 25 in Verbindung mit dem Herd 10 für das betreffende Fleisch jeweils die richtige Bratzeitdauer liefert, bevor die Herdtemperatur herabgesetzt wird, so daß die herab-
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gesetzte Temperatur dann die gewünschte Uartezeit überbrückt. Dieses Verhältnis weist zwei unabhängige variable Größen (Gewicht und andere Fleischvariablen) auf, so daß an dem Rechner 25 lediglich zwei Eingänge zur Eingabe dieses Verhältnisses erforderlich sind. Dieses Merkmal unterscheidet den Erfindungsgegenstand von bekannten Koch- bzw. Bratprogrammgebervorrichtungen, bei welchen es stets erforderlich ist, die Gewichte mit jedem verschiedenartigen Fleisch und den gewünschten Endresultaten zu registrieren.
Das Verhältnis bzw. die Formel nach der Erfindung ergibt auch ein wirksames Verfahren zur Sicherstellung des gewünschten Bratergebnisses, da das Zurückschalten der Temperatur jeweils früh genug erfolgt, um eine ausreichende Zeitdauer mit der Warmhaltetemperatur von 80° C zur Verfügung zu haben.
Die Verwendung der erfindungsgemäßen Formel, in welche anstelle Linearfaktoren ein Quadratwurzelfaktor eingeht, ergibt mit den bekannten Methoden nicht erreichbare Bratbzw. Koch- oder Grillergebnisse. Deshalb eignet sich die von der -erfindungsgemäßen Formel abgeleitete Zeitdauer zur Steuerung beispielsweise von Bratvorgängen und sie dient nicht lediglich als Leitfaden für die Anzeige, wenn
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andere Arten von Herdsteuermittel vervollständigt werden sollten.
Durch die Erfindung ist also ein mechanischer Rechner gegeben, welcher anhand der vorstehend beschriebenen Formel arbeitet und anhand dieser Formel jeweils die erforderliche Bratzeitdauer ausrechnet. Der Rechner wandelt sich zu einem Programmierer zur Steuerung des Bratablaufes anhand der Eingangsinformation und der Rechnerausgangsinformation. Dieses Rechner-Steuergerät nach der Erfindung ergibt einen Wechsel bzw. eine Verkleinerung der jeweils angezeigten Zeitdauer bis zurück auf den Zeitwert "Null", wenn der Bratvorgang abläuft. Das Rechner-Steuergerät nach der Erfindung ändert und steuert auch den SchaltZeitpunkt der Temperaturverringerung auf die Warmhaltetemperatur. Das Rechner-Steuergerät kann gewünschtenfalls auch in Verbindung mit einem Tageszeituhr-Motor verwendet werden. Andere Merkmale des Rechners 25 nach der Erfindung ergeben sich anhand der folgenden Beschreibung von v/eiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung.
Der in Fig. 2 dargestellte Rechner 25 des Herdes 10 aus Fig. 1 ist derart abgewandelt, daß die Herabsetzung
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der Herdtemperatur erfindungsgemäß jeweils zu einem festliegenden Zeitpunkt erfolgt, bevor die ausgerechnete Zeitdauer auf Null abgelaufen ist. Hierzu ist es erforderlich, die richtigen BratZeitdauern vor der Temperaturverminderung festzuhalten, wobei für einen Bratvorgang, bei welchem das Fleisch jeweils nicht vollständig durchgebraten werden soll, die Gesamtzeit in Minuten vom Beginn an bis zur Temperaturverminderung gleich dem Ergebnis aus dem
Siebzigfachen der Quadratwurzel des Fleischgewichtes minus fünfundvierzig ist, während die Gesamtzeit in Minuten bei einem eine mittelstarke Durchbratung bewirkenden Bratvorgang von Beginn an bis zum Herabsetzen der Herdtemperatur gleich dem Ergebnis aus dem Siebzigfachen der Quadratwurzel des Fleischgewichtes minus zwanzig ist, und wobei bei einem Bratvorgang, bei welchem das Fleisch vollständig ganz durchgebraten wird, die Gesamtzeit in Minuten von dem Beginn an bis zur Herabsetzung der Herdtemperatur gleich der Summe aus dem Siebzigfachen der Quadratwurzel des Fleischgewichtes plus siebenundzwanzig ist.
Wenn nach dem Herabsetzen der Herdtemperatur eine Warmhaltezeitdauer von 60 min verwendet wird, dann müssen die obengenannten Zeitdauern jeweils um 60 min verlängert
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werden, um die Zeitdauer von dem Beginn des Bratvorganges bis zu dem Zeitpunkt Null zu erhalten. Für das nichtdurchgebratene Braten von Rindfleisch ist dann eine Zeitdauer entsprechend dem Siebzigfachen der Quadratwurzel des Fleischgewichtes plus fünfzehn erforderlich, wie dies durch den vorstehend beschriebenen Rechner 25 vorgegeben wird. Jedoch wäre die Gesamtzeitdauer für ein mittelstarkes Durchbraten um 20 min und die Gesamtzeitdauer für ein starkes Durchbraten um 35 min verlängert. Da die Bratergebnisse jeweils von der Verminderung der Herdtemperatur zur rechten Zeit und einer ausreichenden Warmhältezeitdauer abhängig sind, ergeben sich bei den oben genannten Änderungen jeweils keine Unterschiede bezüglich des Temperaturverringerungs-Zeitpunktes und die Warmhaltezeit wird jeweils entsprechend vergrößert, so daß sich die Endergebnisse jeweils nicht ändern.
Eine festgesetzte Warmhaltezeitdauer von 45 min wäre nicht übertrieben, da dann die "mittelstark durchgebraten"-Bratzeitdauer nahe an den Idealwert herankäme und die "stark durchgebraten" Bratzeitdauer sich um 20 min verlängern würde, während die "nicht durchgebraten" Bratzeitdauer nur um einen kleinen Betrag verkürzt würde.
Dadurch ist es möglich, den Mechanismus des erfindungs-
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gemäßen Rechners 25 dadurch zu vereinfachen, daß die erfindungsgemäße Zeitformel in geringfügig abgewandelter Form verwendet wird. Wenn die "stark durchgebraten"-Gesamtzeitdauer von der Summe des Siebzigfachen des Quadratwurzelwertes des Gewichtes plus zweiundfünfzig sowohl für "stark durchgebraten", als auch für "mittelstark durchgebraten" und "nicht durchgebraten" verwendet wird, so kann man zufriedenstellende Ergebnisse dadurch erhalten, daß man den vor dem Nullpunkt liegenden Temperaturverringerungszeitpunkt jeweils so variiert, daß man die gleichen Start-Zu-Zurückschaltzeiten wie die zuvor verwendeten erhält.
Beispielsweise ist die Summe der Gesamtzeit in Minuten vom Bratbeginn an bis zum Zurückschalten der Herdtemperatur beim Braten auf einen "nicht durchgebratenen" Zustand gleich der Summe aus dem Siebzigfachen der Quadratwurzel des Gewichtes plus zweiundfünfzig minus vierundneunzig oder gleich dem Siebzigfachen der Quadratwurzel des Gewichtes minus fünfundvierzig. Die Gesamtzeit in Minuten vom Beginn an bis zum Zurückschalten der Herdtemperatur wäre für ein Braten auf einen mittelstarken Durchbratungsgrad gleich der Summe aus dem Siebzigfachen
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der Quadratwurzel des Gewichtes plus zweiundfünfzig minus dreiundsiebzig oder gleich dem Siebzigfachen der Quadratwurzel des Gewichtes minus einundzwanzig. Pur einen Bratvorgang zum starken Durchbraten des betreffenden Fleisches wäre die Gesamtzeit in Minuten vom Bratbeginn an bis zur Temperaturherabsetzung gleich dem Siebzigfachen der Quadratwurzel des Gewichtes plus zweiundfünfzig minus fünfundzwanzig oder gleich dem Siebzigfachen der Quadratwurzel des Gewichtes plus siebenundzwanzig.
Diese Version der erfindungsgemäßen Bratzeitformel ermöglicht also die Vereinfachung des Rechnermechanismus auf die in Fig. 7 gezeigte Ausführungsform 67, bei welcher dem Rechner 25 gleiche oder ähnliche Teile jeweils mit gleichen Bezugszahlen und dem zusätzlichen Buchstaben 11A" bezeichnet sind.
Es ist ersichtlich, daß der Rechner 67 keine Mittel zum Addieren der beiden Eingangsgrößen aufweist, wie der vorher beschriebene Rechner 25, sondern die Eingangsinformation entsprechend dem Siebzigfachen der Quadratwurzel des Gewichtes plus zweiundfünfzig wird mittels des Gewichtseingabe· Wählerknopfes I8A jeweils unmittelbar in die Zeitanzeigevor-
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richtung 35A eingegeben. Die Welle 27A des Wählerknopfes 18a steht unmittelbar mit der Rechnerausgangswelle 29A in Verbindung, welche den oben bereits genannten Hebel 3OA trägt. Die Zeitanzeigevorrichtung 35A zeigt dann für ein bestimmtes Pleischgewicht jeweils den gleichen Wert an, unabhängig von der Art des Fleisches und unabhängig von dem jeweils gewünschten Endresultat, d.h. dem jeweils gewünschten Durchbratungsgrad. Jedoch erhält
W man die gewünschten"Endergebnisse bzw. den gewünschten Durchbratungsgrad für verschiedene Fleischarten jeweils dadurch, daß man jeweils von der tatsächlichen Bratzeitdauer, nicht von der Zeitanzeigevorrichtung 35A, einen bestimmten wert abzieht, was mittels des Durchbratungsgrad-Wählerknopfes 2OA vorgenommen werden kann, dessen Welle 28A in der vorstehend bereits beschriebenen V/eise jeweils den Hebel 57A für den elektrischen Schalter 6OA entsprechend einstellt. Mittels des Wählerknopfes 2OA
k wird also jeweils dadurch eine Subtraktion vorgenommen, daß in entsprechender Weise die Zeitspanne zwischen dem Ende der vom Rechner ausgerechneten Zeitdauer für die Zeitanzeigevorrichtung 35 und dem Temperaturzurückschartepunkt verändert wird. Wenn die Zeitdauer vom Temperaturzurücks ehalt epunkt bis zum Zeitpunkt "Null" größer als 60 min ist, dann kann die Temperaturzurückschaltung über
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ein entsprechendes Getriebe erfolgen, welches sich jeweils nur um einen bestimmten Prozentsatz der Drehbewegung des Minutenanzeigerades dreht.
Es zeigt sich also, daß bei Verwendung des Rechners 67 anstelle des Rechners 25 für den Herd 10 das sich ergebende System im wesentlichen in der gleichen Weise Koch- bzw. Brat- bzw. Grillvorgänge ausführt, wie dies vorstehend beschrieben wurde, daß dies jedoch bei mittelstark durchgebratenen und nicht ganz durchgebratenen Endergebnissen jeweils eine entsprechende Verlängerung der Warmhaltezeiten bewirkt.
Das oben beschriebene Rechnersystem kann eine einfache Zeitauslesevorrichtung aufweisen, welche sowohl Minuten als auch Stunden registriert,oder es kann ein Gerät entsprechend der in den Zeichnungen dargestellten Art aufweisen, bei welchem die Stunden und Fünfminuten-Zeichen jeweils getrennt ausgelesen werden, wobei sich die Stundenanzeige jeweils um einen einer Stunde entsprechenden Schritt weiterdreht, wenn die Minutenanzeige die "60"-Minutenanzeige passiert. Wenn von der Addiervorrichtung 26 Information zu der Zeitanzeigevorrichtung 35 von Fig. 2 übertragen wird, so erfolgt diese übertragung jeweils über den
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Pünfminutenanzeiger 37» so daß bei einem 7 h dauernden Vorgang der Pünfminutenanzeiger 37 sieben Umdrehungen machen muß.
Jedoch kann die erfindungsgemäße Bratzeitformel und .der dieser Formel genügende Mechanismus derart abge-. wandelt werden, daß Zeitinformationen jeweils über den Stundenanzeiger und über den Minutenanzeiger eingegeben werden, wobei die Bewegung beider Zeitanzeiger jeweils weniger als eine Umdrehung beträgt.
So sollte, als Beispiel, beim Braten von Fleisch auf einen nicht-durchgebratenen Zustand gemäß der Erfindung die Zeitdauer vom Bratbeginn an bis zur Temperaturzurückschaltung gleich der Summe aus dem Siebzigfachen der Quadratwurzel des Fleischgewichtes minus fünfundvierzig sein und die Zeitdauer vom Bratbeginn an bis zum zeitlichen Nullpunkt sollte gleich der Summe des Siebzigfachen des Quadratwurzelwertes des Pleischgewichtes plus fünfzehn sein. Jedoch kann man auch das Sechzigfache des Quadratwurzelwertes aus dem Fleischgewicht minus 21 vom Bratbeginn an bis zur Temperaturzurückschaltung, und das Sechzigfache des Quadratwurzelwertes aus dem Fleischgewicht
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plus neununddreißig vom Bratbeginn an bis zum zeitlichen Nullpunkt verwenden, da der sich hierbei ergebende Fehler nur unmerklich ist. Solange man den richtigen Temperaturzurückschaltzeitpunkt beibehält, kann man die Warmhaltezeit (Bratbeginn bis Null) beibehalten, ohne den sich am Schluß ergebenden Durchbratungsgrad zu beeinflussen, indem man das Sechzigfache des Quadratwurzelwertes des Fleischgewichtes plus sechzig vom Bratvorgang an bis zum zeitlichen Nullpunkt und das Sechzigfache des Quadratwurzelwertes des Fleischgewichtes plus sechzig minus einundachzig vom Bratbeginn an bis zum Temperaturzurückschaltzeitpunkt verwendet. Die dieser Art abgewandelte Forrcel und der danach arbeitende Rechner bildet selbstverständlich jeweils ebenfalls Gegenstand der Erfindung.
Wenn man den Quadratwurzelwert des jeweiligen Gewichtes in mit "X" bezeichneten Einheiten ansetzt, während man die Quadratwurzelwerte von O,l-Einheiten mit "Y" bezeichnet, dann ergibt sich jeweils eine GesamtZeitdauer in Minuten, welche gleich 60 X plus 60 plus 60 Y ist, während die Zeit in ganzen Stunden gleich 60 X plus 60 dividiert durch 60 ist. Da X in Einheiten vorliegt, kann die Größe X plus 1 in den Fünfminutenanzeiger 37 jeweils unmittelbar als
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Minuten eingegeben werden. Da X nicht größer als 0,9 sein kann, ist diese Eingangsgröße jeweils kleiner als eine volle Umdrehung.
Der in den Fig. 8 und 8A als weiteres Beispiel der Erfindung dargestellte Rechner 68 liefert jeweils das oben beschriebene Verhältnis bzw. arbeitet jeweils anhand der oben angegebenen Formel, und die den Rechnern 25 und 6j jeweils entsprechenden Teile des Rechners 68 sind jeweils ™ wiederum mit gleichen Bezugszahlen, jedoch mit dem zusätzlichen Buchstaben "B" bezeichnet.
Der zur Einstellung der jeweils gewünschten Endergebnisse bzw. dem jeweils gewünschten Durchbratungsgrad dienende Wählerknopf 2OB zieht jeweils von der tatsächlichen Bratzeitdauer (nicht von der Zeitanzeigevorrichtung 35B) den betreffenden Betrag ab, indem jeweils die Zeitspanne zwischen dem zeitlichen Nullpunkt und dem Temperatur-Zurückschaltezeitpunkt in gleicher Weise variiert wird, wie bei dem in Fig. 7 dargestellten Wählerknopf 2OA.
Wenn der Druckknopf 23B seinen nicht gedrückten Zustand einnimmt, wird der Minutenanzeiger 37B über die Kupplung
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46b von dem Zeitgebermotor 49B in seine zeitliche Nullpunktstellung getrieben. Jedesmal, wenn der Minutenanzeiger 37B die Minutenanzeige "60" erreicht, bewirkt der Minutenanzeiger 37B eine Weiterdrehung des Stundenanzeigers 36B um eine Einheit. Der Stundenanzeiger 36B wird in der aus Fig. 8A ersichtlichen Weise jeweils von einem Stift 69 bewegt, der an dem Minutenanzeiger 37B angebracht ist und normalerweise von einer Druckfeder 70 außer Berührung mit dem Stundenanzeiger 36B gehalten wird, außer wenn der Stift 69 an einem Nocken 71 anliegt. Der Nocken 71 wird durch den Rechenmechanismus 23B jeweils derart in seiner Stellung gehalten, daß der Druckknopf 23B, wenn er gedrückt wird, den Nocken 71 derart bewegt, daß er mit dem Stift 69 nicht in Eingriff kommt, so daß ein Drehen des Stundenanzeigers 36B und ein Drehen des Minutenanzeigers 37B jeweils unabhängig voneinander ist. Dadurch sind die beiden Zeitanzeiger 36B und 37B frei und sie können sich unabhängig voneinander bewegen, wenn die Kupplung 4lB, 46b und der Nocken 71 freigegeben sind. Wenn jedoch der Druckknopf 23B nicht gedrückt ist, so wird bei jeder vollständigen Umdrehung des Minutenanzeigers 37B der Stift 69 an den Nocken 71 angelegt und der Stift 69 mit Bezug auf Fig. 8A nach links bewegt, wodurch der Stundenanzeiger 36B jeweils um eine Einheit weitergedreht wird.
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Der jeweils zur Eingabe des Gewichtes dienende Wählerknopf l8B weist zwei Nocken 72 und 73 auf seiner Welle 27B auf, wobei der Nocken 72 jeweils proportional zum Quadratwurzelwert des betreffenden Speisengewiches in Einheiten bewegt wird und der Nocken 73 proportional zum Quadratwurzelwert aus 0,1-Einheiten bewegt wird. Die Nocken 72 und 73 können in entsprechender V/eise in digitalen Schritten abgestuft sein, so daß die vollen Einheiten und die 0,1-Einheiten sich jeweils in der richtigen Reihenfolge ändern. Die Information von dem Nocken 73» welcher auch als 0,1-Einheiten-Nocken bezeichnet v/erden kann, vd.rd jeweils unmittelbar zu einem Hebel 74 übertragen, dessen eines Ende 75 mittels einer Welle J6 schwenkbar an einem Rad 77 angelenkt ist, das sich auf der Welle"4OB frei drehen kann. Das freie Ende 78 des Hebels 73 ist mittels einer Schnur 79 oder dgl. mit dem Rad 77 verbunden. Eine Federkraft 80 wirkt mit Bezug auf Fig. 8 im Gegenuhrzeigersinn auf das Rad 77 ein und hält dadurch die Schnur 79 gespannt. An dem Rad 77 ist ein Arm 8l befestigt, der als Anschlag für einen Arm 82 an dem Fünfminutenanzeiger 37 B wirkt. Der Minutenanzeiger 37B wird mit Bezug auf Fig. 8 durch eine Federkraft 83 im Uhrzeigersinn belastet, so daß der Arm 82 an dem Arm 81 anliegt, jedoch ist die Federkraft 83 nicht stark genug, um die
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Si
auf das Rad 77 einwirkende Federkraft 80 zu überwinden.
Wenn die Zeitanzeigevorrichtung 35B ihre Nullstellung einnimmt und der Rechnermechanismus-Druckknopf 23B gedrückt wurde, dreht sich der Minutenanzeiger 37B so weit in einer den Zeitablauf vergrößernden Richtung, bis der Arm 82 an den Arm 8l anschlägt. Beim Loslassen des Druckknopfes 23B wird dann die Zeitanzeigevorrichtung 35B durch die Kupplung *Ι1Β, 46b und den Zeitgebermotor 49B in der vorstehend beschriebenen Weise festgehalten. Dann kann der Gewichtseingabe-Wählerknopf l8B auf eine höhere Zeiteinstellung gesetzt werden, indem der Arm 81 von dem Arm 82 wegbewegt wird. Ferner kann er in eine einer kürzeren Zeitdauer entsprechende Richtung bewegt werden, so daß die Schnur 79 gelockert wird. Wenn also der Druckknopf 23B dann das nächstemal gedrückt wird, so wird sich die Zeitanzeigevorrichtung 35B entweder durch die Federkraft 83 in eine einer längeren Zeitdauer entsprechende Stellung bewegen, oder aber in eine einer kürzeren Zeitdauer entsprechende Stellung, wenn in letzterem Falle die Federkraft 80 die Federkraft 83 überwindet und dadurch die Schnur 79 wieder spannt.
Selbstverständlich wird die Stundenzunahme des
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Stundenanzeigers 3βΒ jeweils durch den Nocken J2 bewirkt, welcher auf einen Hebel 84 wirkt, der mit einem Rad 85 verbunden ist, welches auf der Welle 42B drehbar angeordnet ist und normalerweise mit Bezug auf Fig. 8 durch eine Federkraft 86 im Gegenuhrzeigersinn belastet ist, ähnlich der Federkraft 80. Das Rad 85 ist mit einem Arm 87 versehen, der mit einem weiteren Arm 88 des Stundenanzeigers 36B zusammenwirkt, welch letzterer mit Bezug auf Fig. 8 durch eine Federkraft 89 im Uhrzeigersinn belastet ist, die schwächer ist als die Federkraft 86 zur Vergößerung und zur Verkleinerung der Einstellung desselben in der gleichen, mit Bezug auf den Minutenanzeiger 37B beschriebenen Art.
Es ist ersichtlich, daß der Rechner 68 von Fig. 8 und 8a im wesentlichen in der gleichen Weise arbeitet wie der Rechner 67, um in der oben beschriebenen Weise Kochbzw. Brat- bzw. Grillvorgänge durchzuführen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 9 mit der Bezugszahl 90 bezeichnet und ist eher ein Programmgeber-Steuermechanismus als ein Rechner, da bei diesem Ausführungsbeispiel für jeden Eingabewert eine Zeitauslese gespeichert wird. Diejenigen Teile des Rechners 90,
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welche gleich oder ähnlich denjenigen des Rechners 68 sind, sind jeweils wiederum mit den gleichen Bezugszahlen, jedoch unter Hinzufügung des Buchstabens "C" bezeichnet.
Der Rechner 90 weist einen einzigen Dateneingabe-Wählerknopf 18C auf, welcher die Nocken 72C und 73C wiederum in der bereits beschriebenen Weise betätigt und über ein entsprechendes Getriebe 91 mit einem Punktionsstreifen gekuppelt ist, auf welchem der gesamte Bereich aller Gewichte für die verschiedenen Arten von Fleisch und/oder alle gewünschten Endergebnisse aufgeführt sind. Der Rechner 90 macht eine Addiervorrichtung überflüssig, jedoch addiert er zu dem Dateneingangs-Speichermechanismus. Es ist ersichtlicherweise schwierig, für diese Art von Rechner 90 Zwischeneinstellungen vorzusehen, beispielsweise Zwischeneinstellungen auf halbem Weg zwischen der Einstellung "nicht durchgebraten11 und der Stellung "mittelstark durchgebraten". Jedoch gibt auch dieser Rechner nach der Erfindung eine visuelle Anzeige der sich jeweils anhand des Gewichtes der betreffenden Speise ergebenden Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer.
Es ist also ersichtlich, daß durch die Erfindung nicht nur ein verbesserter Rechner zum Kochen, Braten und
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Grillen mit einer visuellen Anzeige der jeweiligen Kochbzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer gegeben ist, welch letztere jeweils durch eine oder mehrere variable Eingangsgrößen gefordert wird, sondern daß die Erfindung auch für den tatsächlichen Betrieb von Koch-, Brat- und/oder Grillgeräten Verbesserungen bringt, indem die betreffende Speise., · beispielsweise Fleisch, jeweils anhand der erfindungsgemäßen Formel auf das gewünschte Endergebnis gebracht wird, wobei in die erfindungsgemäße Formel jeweils mindestens eine variable Eingangsgröße eingeht, die dem jeweiligen Gewicht der betreffenden Speise entspricht.
Dem Fachmann ergeben sich selbstverständlich weitere jeweils im Rahmen der Erfindung liegende Abwandlungs- und Anwendungsmöglichkeiten des Erfindungsgegenstandes.
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Claims (15)

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    Patentansprüche:
    *' Rechner zur Steuerung des Betriebsablaufs von Koch-, Brat- und/oder Grillgeräten, gekennzeichnet durch einen von Hand einstellbaren Gewichtsdaten-Eingeber (z.B. l8) zur Eingabe von dem Gewicht des jeweiligen Gutes entsprechenden Daten und zur Anzeige (z.B. 19) des jeweiligen Gewichtes des betreffenden Gutes, ferner durch einen mit dem Gewichtsdaten-Eingeber zusammenwirkenden weiteren Daten-Eingeber (z.B. 20) zur Eingabe von anderen veränderlichen Daten als den dem jeweiligen Gewicht des Gutes entsprechenden Daten und zur Anzeige (z.B. 22) dieser weiteren veränderlichen Daten, und durch einen Zeitgeber (z.B. 35 bis 5^), welcher mit den genannten beiden Daten-Eingebern derart zusammenwirkt (z.B. 29 bis 31J-), daß er in Abhängigkeit von beiden Daten-Eingebern jeweils die erforderliche Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer des betreffenden Gutes festlegt,
  2. 2. Rechner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber (z.B. 35 bis 52O Mittel (35) zum automatischen Anzeigen der jeweiligen Koch- bzw. Bratbzw. Grillzeitdauer aufweist.
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  3. 3. Rechner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber (z.B. 35 bis 54) derart mit einer Zeitanzeigevorrichtung (z.B. 35) zusammenwirkt, daß diese jeweils auf die erforderliche Koch- bzw. Brat- bzw. 'Grillzeitdauer eingestellt wird und dann während des Koch- bzw. Brat- bzw. Grillvorganges rückwärts läuft und die jeweils bis zum Ende des Koch- bzw. Brat- bzw. Grillvorganges noch erforderliche Zeitdauer anzeigt.
  4. 4. Rechner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils von dem Gewichtsdaten-Eingeber (z.B. l8) und dem genannten weiteren Daten-Eingeber (z.B. 20) am Zeitgeber (z.B. 35 bis 54) eingestellte Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer jeweils im wesentlichen einer Formel entspricht, nach welcher sich durch Multiplikation einer festen Größe mit dem Quadratwurzelwert des jeweils am Gewichtsdaten-Eingeber (z.B. 18) eingegebenen Gewichtes des betreffenden Gutes diese Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer ergibt.
  5. 5. Rechner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Formel außerdem einen festen oder veränderlichen Faktor enthält, welcher durch Hinzufügung
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    zu der genannten Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer die Gesamtzeitdauer ergibt, welche jeweils erforderlich ist, um das betreffende Gut jeweils schwach, mittel oder stark zu kochen bzw. zu braten bzw. zu grillen, und daß dieser dem jeweils gewünschten entgültigen Wärmebehandlungsgrad des betreffenden Gutes entsprechende Faktor an dem genannten weiteren Daten-Eingeber (z.B. 20) eingegeben werden kann, welcher somit als Behandlungsgrad-Eingeber wirkt.
  6. 6. Rechner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte weitere Daten-Eingeber (z.B. 20) Wärmebehandlungsgrad-Eingaberaittel aufweist, welche mit dem genannten Gewichtsdaten-Eingeber (z.B. 18) und dem Zeitgeber (z.B. 35 bis 53) zusammenwirken, und daß die Wärmebehandlungs-Eingabemittel den Rechner jeweils auf die dem betreffenden Gut entsprechende Wärmebehandlungsgrad-Stellung einstellen können, wobei die vom Rechner jeweils ausgerechnete Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer einer Formel entspricht, welche die beiden variablen Eingabedaten des Gewichts und des gewünschten Wärmebehandlungsgrades enthält.
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  7. 7. Rechner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitformel des Rechners im wesentlichen jeweils das Ergebnis aus einer festen Größe und dem Quadratwurzelwert des Gewichtes des zu behandelnden Gutes plus dem gewünschten Wärmebehandlungsgrad ergibt.
  8. 8. Rechner nach einem der Ansprüche 1 bis J, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, durch welche eine bestimmte Koch- bzw. Brat- bzw. Grilltemperatur für das betreffende Gut während des Ablaufes der Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer jeweils selbsttätig auf eine bestimmte andere Temperatur verkleinert wird, derart, daß das betreffende Gut am Ende der vom Rechner vorgegebenen Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer den eingestellten Koch- bzw. Brat- bzw. Grillgrad erreicht hat, d.h. schwach oder mittel oder stark gekocht bzw. gebraten bzw· gegrillt ist,
  9. 9. Rechner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte weitere Daten-Eingeber (z.B. 20) mittels welchem der gewünschte Koch- bzw. Brat- bzw. Grillgrad einstellbar ist, mit den genannten Mitteln zur Temperaturverkleinerung derart in Zusammenwirkung steht, daß diese Mittel jeweils in Übereinstimmung mit dem jeweiligen
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    Koch- bzw. Brat- bzw. Grillgrad eingestellt werden.
  10. 10. Rechner nach einem der Ansprüche 1 bis 9* gekennzeichnet durch mit dem Zeitgeber (z.B. 35 bis 54) zusammenwirkende Steuermittel zur Steuerung des betreffenden Koch-, Brat- und/oder Grillgerätes während der durch den Rechner vorgegebenen Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer.
  11. 11. Rechner nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Steuermittel das Koch-, Brat- und/oder Grillgerät zunächst jeweils mit einer bestimmten Temperatur betreiben und dann zu einem bestimmten Zeitpunkt während der vom Rechner vorgegebenen Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer diese Temperatur auf einen bestimmten anderen Temperaturwert verkleinern, wobei das zu behandelnde Gut jeweils am Ende der Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer den an dem genannten weiteren Daten-Eingeber (z.B. 20) eingestellten Koch- bzw. Brat- bzw. Grillgrad erreicht hat.
  12. 12. Rechner nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Steuermittel das Koch- bzw. Brat- und/oder Grillgerät jeweils am Ende der genannten Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer auf einer nicht kochenden bzw. nicht
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  14. bratenden bzw. nicht grillenden Warmhaltetemperatur halten.
  15. 15. Rechner nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer jeweils dem Ergebnis einer Zeitrechenformel entspricht, welches sich durch Multiplikation einer festen Größe mit dem Quadratwurzelwert des eingestellten Gewichtes des betreffenden Gutes plus der Addition einer veränderlichen Größe ergibt, welch letztere dem eingestellten Koch- bzw. Brat- bzw· Grillgrad entspricht.
    14. Rechner nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils vom Rechner bestimmte Koch- bzw. Brat- bzw. Grillzeitdauer dem Ergebnis einer Formel entspricht, welches sich durch Multiplikation einer festen Größe mit dem Quadratwürzelwert des dem Rechner eingegebenen Gewichtswertes des zu behandelnden Gutes plus der Addition eines weiteren festen Wertes ergibt, welch letztere
    P dem gewünschten Koch- bzw. Brat- bzw. Grillgrad entspricht.
    15. Rechner nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber (z.B. 35 bis 54) eine Anzeigevorrichtung zur Anzeige der Koch- bzw. Bratbzw. Grillzeitdauer aufweist.
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