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DE2129830A1 - Servosteuervorrichtung zur Veraenderung der Leistung und Durchsatz-richtung einer Pumpe veraenderlicher Foerderleistung - Google Patents

Servosteuervorrichtung zur Veraenderung der Leistung und Durchsatz-richtung einer Pumpe veraenderlicher Foerderleistung

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DE2129830A1
DE2129830A1 DE19712129830 DE2129830A DE2129830A1 DE 2129830 A1 DE2129830 A1 DE 2129830A1 DE 19712129830 DE19712129830 DE 19712129830 DE 2129830 A DE2129830 A DE 2129830A DE 2129830 A1 DE2129830 A1 DE 2129830A1
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DE
Germany
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distributor
pump
shaft
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DE19712129830
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DE2129830C3 (de
DE2129830B2 (de
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Henri Dorot
A Verlinde
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Verlinde SAS
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Verlinde SAS
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/42Control of exclusively fluid gearing hydrostatic involving adjustment of a pump or motor with adjustable output or capacity
    • F16H61/433Pump capacity control by fluid pressure control means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/46Automatic regulation in accordance with output requirements
    • F16H61/465Automatic regulation in accordance with output requirements for achieving a target input speed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Servosteuervorrichtung zur Veränderung der Leistung und Durchsatzrichtung einer Pumpe veränderlicher Förderleistung.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Servosteuervorrichtung zur Veränderung der Leistung und Durchsatzrichtung einer Pumpe veränderlicher Förderleistung, die über einen Zweiweg-Verteiler einen Hydraulikmotor speist.
  • Eine bekannte Ausführung eines hydraulischen Getriebes weist eine Pumpe auf, die einen Kreis speist, in dem sich eine Vorrichtung zur Steuerung der Veränderung der Leistungsabgabe, d.h. der Ausströmungsmenge in den Kreis, befindet. Diese Vorrichtung besteht dabei aus einer verstellbaren Drosselvorrichtung. Die einstellbare Drosselvorrichtung ist bei diesem Getriebe mechanisch mit dem Zweiweg-Hauptverteiler gekoppelt, der zwischen der Pumpe und dem von dieser gespeisten Hydraulikmotor zwischengeschaltet ist. Diese Getriebeausführung weist gewisse Nachteile auf, und zwar besteht die Neigung zu Kavitation, es wird ein unter Druck stehender Vorratsbehälter benötigt und ein Abbremsen vermittels des hydraulischen Kreises ist nicht möglich.
  • Weiterhin sind auch Pumpen veränderlicher Förderleistung des Trommeltyps bekannt, die zur Veränderung der Förderleistung langsame Steuerbefehle und ziemlich hohe Steuerkräfte erforderlich machen, wobei die ganze Trommel gekippt werden muß, um eine Leistungsänderung zu erreichen. Ein anderer Nachteil von Trommelpumpen ist, daß bei diesen ein großer neutraler Bereich vorhanden ist und daß infolgedessen eine Bremsvorrichtung, die auf einen von der Pumpe gespeisten Hydraulikmotor einwirkt und diesen Motor bei Druckabfall blockiert, dann, wenn die Pumpe zu fördern beginnt, zunächst blockiert bleibt.
  • Durch die Erfindung sollen daher diese Nachteile unter Verwendung einer Kurbelwellenpumpe und einer Servosteuervorrichtung beseitigt werden, wobei in der Servosteuervorrichtung die Verbindung zwischen dem Kauptverteiler und dem die Pumpenleistung verändernden Element auf hydraulischem Wege erfolgen soll.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird eine Servosteuervorrichtung zur Veränderung der Leistung und Durchsatzrichtung einer einen Hydraulikmotor speisenden Kurbelwellenpumpe veränderlicher Förderleistung mit einem zur Veränderung der Pumpenleistung dienenden Steuerelement und einem zwischen der Pump enaus laßse ite und den beiden Motoreinlässeaz zT>7:schengeschalteten Zweiweg-Hauptverteiler vorgeschlagen, die erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß da die beiden Steuerkammern des Hauptverteilers jeweils mit den beiden Auslässen eines Zweiweg-Hilfsverteilers verbunden sind, dessen Eingang mit dem Ausgang einer gemeinsam mit der Hauptpumpe antreibbaren, d.h. in Drehung versetzbaren Speisepumpe verbunden ist, der Ausgang der Speisepumpe außerdem mit dem Eingang eines Steuerverteilers verbunden ist, welcher die beiden Kammern eines Kraftzylinders speist, der über seine Kolbenstange mit dem zur Veränderung der Pumpenleistung dienenden Steuerelement gekoppelt ist, wobei die Schieber des Hilfsverteilers und des Steuerverteilers durch ein und denselben Stellhebel betätigbar sind.
  • Die Vorteile der vorgeschlagenen Vorrichtung sind, daß bei dieser überhaupt keine Gefahr für Kavitation besteht und daß sie das Abbremsen vermittels eines Hydraulikkreises gestattet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im nachfolgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert, in denen Fig. 1 ein senkrechter Schnitt durch eine Servosteuervorrichtung, die einer Pumpe veränderlicher Leistung zugeordnet ist, Fig. 2 eine schematische Darstellung der Verbindungen zwischen Hauptverteiler und Hilfsverteiler, und Fig. 3 ein hydraulisches Schema von Hauptpumpe, Hydraulikmotor und Servosteuervorrichtung ist.
  • Die in den Figuren 1 - 3 dargestellte Servosteuervorrichtung ist einer Hauptpumpe 2 zugeordnet, die durch einen Elektromotor 1 angetrieben, d.h. in Drehung versetzt wird, dessen Welle 4 außerdem eine Speisepumpe (pompe de gavage) 3 antreibt. Die Hauptpumpe 2 weist eine Kurbelwelle auf, deren Kurbelzapfen eine in Abhängigkeit-von der Stellung einer axialen Kolbenstange Ila veränderliche Exzentrizität aufweist, wodurch entsprechend der Hub eines Kolbens und die Pumpenleistung verändert wird. Die Hauptpumpe 2 speist einen Hauptspeisekreis 5, der (in Fig. 3) in stark ausgezogenen Linien dargestellt ist, und speist einen in diesen Kreis geschalteten Hydraulikmotor 26 über einen Zweiweg-Hauptverteiler 6 mit einem Schieber 6a (Fig. 1), der in Axialrichtung in beiden Richtungen durch Federn 6b und 6c beaufschlagt ist, die jeweils in Steuerkammern 6d bzw.
  • 6e des Körpers des Verteilers 6 angeordnet sind. Der Ausgang der Pumpe 2 ist mit einem Eingang des Verteilers 6 über einen Kanal 29 verbunden, welcher über ein Sicherheits- oder Überdruckventil 31, dessen Grenzwert einstellbar ist, mit einem Vorratsbehälter lo für Flüssigkeit in Verbindung steht. Die Rücklauföffnung des Verteilers 6 ist durch einen Kanal 32 unmittelbar mit der Ansaugöffnung der Pumpe 2 verbunden. Die beiden Ausgänge des Verteilers 6 sind jeweils über einen Kanal 24, 25 mit den beiden Eingängen des Motors 26 verbunden. In der Neutralstellung des Verteilers 6, d.h. in der mittigen Stellung des Schiebers 6a, stehen die Einlaß- und die Rücklauföffnung des Verteilers 6 miteinander und mit dem Kanal 32 in Verbindung.
  • Die Speisepumpe 3, deren Ansaugöffnung mit dem Behälter lo verbunden ist, steht an ihrem Ausgang mit der Einlaßöffnung eines Hilfsverteilers 22 in Verbindung, der einen Schieber 22a aufweist, welcher durch eine Feder 22b in der Neutralstellung gehalten wird. In der Neutralstellung des Hilfsverteilers 22 steht dessen Einlaßöffnung mit einer Rücklauföffnung in Verbindung, welche wiederum durch einen Kanal 33, in dem sich ein Drosselelement wie z.B. eine Drosselstelle 33a befindet, mit dem Behälter lo verbunden ist. Somit kann die Flüssigkeit in der Neutralstellung des Hilfsverteilers 22 fortlaufend entweichen.
  • Die beiden Ausgänge des Hilfsverteilers 22 sind jeweils über einen Kanal 34 bzw. 35 mit den Steuerkammern 6d und 6e des Hauptverteilers 6 verbunden. Der Ausgang der Speisepumpe 3 ist außerdem mit der Einlaßöffnung eines Steuerverteilers 20 verbunden, der einen Schieber 7 aufweist, welcher durch eine Feder 7a rückgestellt wird. Die Kammer, in welcher sich die Rückstellfeder 7a befindet, steht über einen Rücklaufkanal 28 mit dem Flüssigkeitsbehälter 1o in Verbindung. Der Steuerverteiler 20 weist außerdem zwei Auslaßöffnungen auf, die jeweils über einen Kanal 19 bzw.
  • 19a mit den beiden Kammern eines Servosteuerzylinders oder Kraftzylinders 11 verbunden sind. Der Kolben lla dieses Zylinders 11 ist fest mit einer Kolbenstange lib verbunden, die ihrerseits mit dem Pumpenglied der Pumpe 2 verbunden ist und aufgrund einer Axialverschiebung der Kolbenstange tIb zur Veränderung der Förderleistung der Pumpe 2 dient.
  • (Das erfolgt in diesem Falle vermittels einer Vorrichtung, durch welche die Exzentrizität des Zapfens einer zur Steuerung dienenden Kurbelwelle für einen oder mehrere Kolben verstellbar ist.) Der Kolben lla ist außerdem fest mit einer zweiten Kolbenstange 12 verbunden, die (entsprechend der Zeichnung) nach links aus dem Kraftzylinder herausgeführt und mit dem unteren Ende eines Hebels 17 vermittels eines fest mit der Kolbenstange 12 verbundenen Zapfens 12a gekoppelt ist, wobei der Zapfen 12a in ein Langloch 17a des Hebels eingreift. Der Hebel 17 ist an seinem oberen Ende um eine Welle 17b drehbar gelagert, die sich am unteren Ende eines Anschlages 16 befindet. Außerdem ist der Hebel 17 um eine mittlere Welle 17c auf einer Haube oder einem Deckel 18 drehbar gelagert, durch die bzw. den der Schieber 7 des Verteilers 20 nach außen verlängert ist. Der Anschlag 16 ist auf einem vorstehenden waagerechten Zapfen 16a in Axialrichtung verschiebbar gelagert 5 und auf der rechten Stirnseite des Anschlages stützen sich zwei Rollen 14 d 15 abs die an einem Stell- oder Steuerhebel 9 drehbar gelagert sind. Dieser Hebel 9, der sich in der in Fig. 1 dargestellten senkrechten Lage in seiner Neutralstellung befindet, ist auf einer zwischen den Rollen 14 und 15 befindlichen, quer verlaufenden Welle 13 drehbar auf dem Zapfen 16a gelagert, wobei sich die Rolle 15 am unteren Ende des Hebels 9 befindet. Außerdem ist der Hebel 9 um eine weitere Welle 9a -drehbar gelagert, welche aus der Welle für die Rolle 14 bestehen kann und an einer Haube 21 befestigt ist, die eine äußere Fortsetzung des Schiebers 22a des Verteils 22 bildet.
  • Der Hebel 9 stellt den Steuerhebel dar, durch den die Förderleistung der Hauptpumpe 2 und die Durchsatzrichtung durch den Hydraulikmotor 26 verändert wird. Der Hebel 9 läßt sich von Hand verstellen, wie in den Figuren 1 und 2 angedeutet ist, oder kann auch auf andere Weise betätigt werden wie z.B. vermittels eines doppeltwirkenden Kraftzylinders, der selbsttätige Vorrichtungen für die Rückstellung in die Neutralstellung aufweist, und schließlich auch vermittels eines Elektromagneten verstellt werden.
  • Mit dem Ausgang der Speisepumpe 3 sind außerdem ein Druckeinstell- oder bemessungsventil 23 und eine Bremsvorrichtung 8 verbunden, die bei Druckabfall im Hauptkreis betätigt wird. Die Speisepumpe 3 hat die folgenden Funktionen: a) sie speist die Hauptpumpe 2 mit geringem Druck, so daß jede Kavitation vermieden wird; b) sie gleicht Olverluste im Hauptkreis und im Steuerverteiler 20 aus und erneuert das Öl ständig; und c) sie bringt die Flüssigkeit auf einen bestimmten Druck zur Steuerung des Hauptverteilers 6 und des Servosteuerzylinders 11 über den Verteiler 20 und ggf. zum Lösen der Sicherheitsbremse 8.
  • Die Arbeitsweise der Servosteuervorrichtung ist wie folgt.
  • Wenn sich der Hebel 9 in der Ruhestellung, d.h. in der in den Figuren 1 und 3 dargestellten senkrechten Stellung befindet, besteht eine Verbindung zwischen den Eintritts-und Rücklauföffnungen des Hilfsverteilers 22, und die Flüssigkeit im Speisekreis wird daher durch die Drosselvorrichtung 33a und den Kanal 33 zu dem BeSter lo zurückgeführt. Die Speiseflüssigkeit wird dabei auf einen geringen Druck P0 von einigen atü (Bar) gebracht. Dieser Druck muß jedoch ausreichend hoch sein, um den Kolben lla des Servosteuerzylinders 11 in die äußerste linke Stellung zu bringen, in welcher die Kolbenstange 11b die Hauptpumpe 2 entsprechend einer Förderleistung null einregelt, so daß diese Pumpe leer läuft. In der Neutralstellung des Stellhebels 9 geht daher nur ein geringer Teil der zur Speisung aufgewandten Leistungsaufnahme verloren. Infolge des niedrigen Drucks P0 am Ausgang der Speisepumpe 3 ist die Sicherheitsbremse 8 betätigt und der Hydraulikmotor 26 festgestellt.
  • Wenn der Hydraulikmotor 26 in dem einen oder anderen Drehsinn in Drehung versetzt werden soll,muß lediglich der Hebel 9 um einen der Drehzahl proportionalen Winkel nach links bzw.
  • nach rechts verschwenkt werden, wobei dieser Winkel proportional ist der gewünschten Förderleistung der Pumpe 2. Es sei nun angenommen, daß der Hebel 9 im Uhrzeigersinn um die Welle 13 verschwenkt und in die in Fig. 1 in gestrichelten Linien schematisch angedeutete Lage 91 gebracht wird. Durch diese Drehbewegung werden die Haube 21 und der Schieber 22a des Verteilers 22 gegen die Kraft der Rückstellfeder 22b nach rechts verschoben. Durch Verschiebung des Schiebers 22 nach rechts wird die Verbindung zwischen Einlaßrund Rücklauföffnung des Verteilers 22 unterbrochen und diese öffnungen werden jeweils über die Kanäle 34 bzw. 35 mit den Kammern 6d und 6e des Verteilers 6 verbunden. Daher erhält die Steuerkammer 6d über den Verteiler 22 und den Kanal 34 Flüssigkeit mit dem Druck P1 zugeführt, dessen Höhe durch das Druckeinstellventil 23 bestimmt ist. Der Druck Pl ist größer als der Druck P0, und zwar um einen Wert, der den verschiedenen Funktionen entspricht, welche durch den Speisekreis ausgeführt werden müssen. Durch den Druck in der Steuerkammer 6d wird der Schieber 6a des Hauptverteilers 6 nach rechts verschoben, so daß der rechte Kanal 25 mit unter Druck stehender Flüssigkeit gespeist wird, indem dieser Kanal in Verbindung mit dem Speisekanal 29 gebracht wird, während der andere Kanal 24 mit dem Rücklaufkanal 32 verbunden ist. Durch die Erhöhung des Drucks im Speisekreis auf den Wert P1 wird außerdem die Sicherheitsbremse 8 gelöst, so daß sich der Motor 26 drehen kann. Der Motor dreht sich im gewünschten Drehsinn, beispielsweise im Uhrzeigersinn.
  • Wenn der Hebel 9 im entgegengesetzten Sinn, d.h. in Fig. 1 nach links geschwenkt wird, wird der Schieber 6a nach links verschoben, so daß der Kanal 24 unter Druck gesetzt und folglich der Motor 26 im entgegengesetzten Drehsinn in Drehung versetzt wird.
  • Der Hebel 9 bewirkt gleichzeitig mit der Verschiebung des Schiebers 22a des Hilfsverteilers 22 vermittels der unteren Rolle 15 auch eine Verschiebung des Anschlages 16 auf dem Zapfen 16a nach rechts, so daß die obere Welle 17b in die mit 17b1 angedeutete Stellung gebracht wird. Da sich in diesem Moment der Kolben lla und folglich auch dessen Kolbenstange 12 in einer feststehenden Lage befinden, spielt der Zapfen 12a die Rolle einer Drehachse für den Hebel 17, welcher um den Zapfen gegen den Uhrzeigersinn verschenkt wirds wenn die obere Welle 17b nach links verlagetz wird. DIe mittlere Welle 17c wird damit ebenfalls nach links verlagert und nimmt dabei den ieber 7 des Steuerverteilers 2o gegen die Kraft der Rückstellfeder 7a mit. Dadurch wird die Einlaßöffnung des Steuerverteilers 20 in Verbindung mit dem Kanal 19 und folglich mit der linken Arbeitskammer des Kraftzylinders 11 gebracht. Die unter dem Druck P1 stehende Speiseflüssigkeit wird auf diese Weise in diese Arbeitskammer eingeführt und verschiebt den Kolben lla nach rechts. Da bei dieser Verschiebung die nach links versetzte obere Welle 17b durch den Hebel 9 festgehalten wird, ruft die nach rechts erfolgende Verschiebung des fest mit der Kolbenstange 12 verbundenen Zapfens 12a eine entsprechende Translation der mittleren Welle 17c und des Schiebers 7 nach rechts hervor.
  • Zu einem vorgegebenen Zeitpunkt, wenn der Zapfen 12a die Stellung 12a1 erreicht, hat sich der Kolben lla um eine ausreichend große Strecke nach rechts verschoben, so daß sich der Schieber 7 wiederum in der Neutralstellung befindet, in welcher er den Kanal 19 sperrt. Die Amplitude der Verlagerung des Kolbens lla des Kraftzylinders 11 ist damit proportional der Verlagerung des Anschlags 16, d.h. ist eine Funktion des Neigungswinkels des Hebels 9. Je größer dieser Winkel ist, umso mehr wird der Anschlag 16 nach links verschoben und umso größer muß der Hub des Kolbens lla sein, um den Schieber 7 in die mittige Neutralstellung zurückzubringen.
  • Die Translation des Kolbens 11a und der Kolbenstange 11b hat eine dazu proportionale Verstellung des Exzenterzapfens der Hauptpumpe 2 und folglich der Förderleistung dieser Pumpe zur Folge. Wenn die Förderleistung der Pumpe ausgehend von der Stellung 91 des Hebels 9 gesteigert werden soll, ist es lediglich erforderlich, den Hebel entsprechend der Darstellung von Fig. 1 weiter im Uhrzeigersinn zu verschwenken.
  • Um die Förderleistung der Pumpe auf. null zurückzubringen, wird der Hebel 9 im entgegengesetzten Sinn, d.h. aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung q gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt. In diesem Augenblick spielt der Zapfen 12a, der sich in der in Fig. 1 mit 12a1 bezeichneten rechten Lage befindet, die Rolle einer feststehenden Drehachse für den Hebel 17, der durch die Rückstellfeder 7a nach rechts beaufschlagt wird, welche den vermittels der mittleren Welle 17c mit dem Hebel 17 gekoppelten Schieber 7 nach rechts drückt. Durch diese Schwenkbewegung des Hebels 17 wird die Welle 17b von der Stellung 17bl nach rechts verlagert, wobei außerdem der Anschlag 16 nach rechts verschoben und in seine Ruhestellung gebracht wird. Gleichzeitig stellt der in die rechtsseitige Stellung gebrachte Schieber 7 eine Verbindung zwischen der Einlaßöffnung des Steuerverteilers 20 und der Rohrleitung 19a her. Dadurch wird die unter dem Druck P1 stehende Speiseflüssigkeit in die rechte Arbeitskammer des Servosteuerzylinders 11 eingeführt und verursacht eine Verlagerung des Kolbens lla nach links. Bei dieser Verlagerung dreht sich der Hebel 17 im Uhrzeigersinn um die obere Welle 17b und nimmt dabei den Schieber 7 des Verteils 20 nach links mit. In der linksseitigen Endstellung des Kolbens lla befindet sich der Verteiler 20 wiederum in der Neutralstellung und die Förderleistung der Hauptpumpe 2 ist auf den Wert null zurückgegangen.
  • Die vorstehend beschriebene Vorrichtung kann außerdem mit einem Endstellungsblock 27 (Fig. 3) versehen werden, der zwei normalerweise geschlossene Ventile aufweist, deren Einlässe jeweils mit den Kanälen 34 und 35, und deren Auslässe gemeinsam über einen Kanal 27a mit dem Vorratsbehälter 1o verbunden sind. Wenn eines der beiden Ventile wie z.B. das rechte Ventil des Blocks 27 in der Endstellung eines beliebigen, von dem Hydraulikmotor 26 angetriebenen Elements betätigt wird, stellt das geöffnete Ventil eine Verbindung zwischen dem Kanal 35 und dem Behälter lo her, so daß lediglich im Speisekreis ein Druckabfall von mehreren atü auftritt. Aufgrund dieses Druckabfalls wird der Hauptverteiler 6 in die Neutralstellung zurückgebracht, so daß der Motor 26 nicht länger gespeist wird und sich außerdem die Sicherheitsbremse 8 anlegt. Wenn dann anschließend der Stellhebel 9 in die Neutralstellung zurückgeht, beträgt der Druck im Speisekreis mehrere atü, so daß der Kolben 11a und mit diesem die Kolbenstangen 12 und 11b in die äußerste linke Stellung zurückkehren können, welche einer Förderleistung null der Pumpe 2 entspricht.
  • Die Speiseflüssigkeit läuft dann durch den Kanal 19 und den Kanal 28 zum Vorratsbehälter 10 zurück. Auf diese Weise kann die Pumpe 2 bei der nächstfolgenden Bewegungssteuerung selbsttätig mit der Förderleistung null anlaufen. - Patentansprüche -

Claims (5)

  1. P atentansprü che 1. Servosteuervorrichtung zur Veränderung der Leistung und Durchsatzrichtung einer einen Hydraulikmotor speisenden Kurbelwellenpumpe veränderlicher Förderleistung, mit einem zur Veränderung der Pumpenleistung dienenden Steuerelement und einem zwischen der Pumpenauslaßseite und den beiden Motoreinlässen zwischengeschalteten Zweiweg-Hauptverteiler, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steuerkammern (6d, 6e) desHauptverteilers (6) jeweils mit den beiden Ausgängen eines Zweiweg-Hilfsverteilers (22) verbunden sind, dessen Eingang mit dem Ausgang einer gemeinsam mit der Hauptpumpe (2) antreibbaren Speisepumpe (3) verbunden ist, und der Ausgang der Speisepumpe außerdem mit dem Eingang eines Steuerverteilers (20) verbunden ist, welcher die beiden Kammern eines Kraftzylinders <11) speist, der über seine Kolbenstange (leib) mit dem zur Veränderung der Pumpenleistung dienenden Steuerelement gekoppelt ist, wobei die Schieber (22a, 7) des Hilfsverteilers und des Steuerverteilers t22 bzw. 20) durch ein und denselben Stellhebel (9) betätigbar sind.
  2. 2. Vorrichtung-nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (22a) des Hilfsverteilers (22) an einer Welle (9a) an dem Stellhebel (9) angelenkt ist, der auf einer feststehenden Welle (13) drehbar gelagert ist und sich gegen einen axial verschiebbar gelagerten Anschlag (16) abstützt, und daß ein Verbindungshebel (17) an seinem einen Ende an einer fest mit dem Kolben (lla) des Kraftzylinders (11) verbundenen Kolbenstange (12) um eine erste Welle (12a) und an seinem anderen Ende an dem verschiebbaren Anschlag (16) um eine zweite Welle (17b) angelenkt ist, während der Schieber (7) des Steuerverteilers (20) seinerseits an dem Verbindungshebel (17) um eine zwischen der ersten und der zweiten Welle (12a, 17b) angeordnete dritte Welle (17c) angelenkt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellhebel (9) zwei Rollen (14, 15) trägt, die sich jeweils auf der einen und der anderen Seite der die Drehachse des Stellhebels (9) bildenden Welle (13) befinden und sich gegen eine Stirnseite des verschiebbaren Anschlags (16) abstützen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsverteiler (22) eine Rücklauföffnung aufweist, die in der Neutralstellung des Verteilers normalerweise mit dem Verteilereingang und über eine Drosselvorrichtung (33a) mit einem Vorratsbehälter (lo) in Verbindung steht, wodurch in der Neutralstellung des Verteilers (22) ein geringer Druck in dem mit dem Ausgang der Speisepumpe (3) verbundenen Speisekreis erzeugbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4> dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang der Speisepumpe (3) einerseits mit einem Druckeinstellventil (23), das so einstellbar ist, daß es sich bei einem einstellbaren höheren Druck als dem normalerweise bei in der Neutralstellung befindlichem Hilfsverteiler im Speisekreis herrschenden Druck öffnet, und andererseits mit einer dem Hydraulikmotor (26) zugeordneten Sicherheitsbremse (8) verbunden ist.
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DE2439830A1 (de) * 1974-08-20 1976-03-11 Linde Ag Hydrostatisches getriebe und verstellbare axialkolbenmaschine fuer ein solches
FR2414665A1 (fr) * 1978-01-13 1979-08-10 Zahnradfabrik Friedrichshafen Appareil hydraulique d'asservissement pour le reglage de la demultiplication d'une transmission hydrostatique

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